Elternfragen

12/08/2017 - 17:30

Stadt-Mama Katharina

Leserfrage: Wie und wann seid ihr beruflich wieder eingestiegen?

Ich heiße Simone und habe eine 9 Monate alte Tochter. Ich bin Bürokauffrau und möchte irgendwann zurück in meinen alten Job. Nur: ich weiß noch nicht genau, wie und wann? Nach wievielen Monaten Elternzeit seid Ihr wieder eingestiegen und wieviel Stunden habt Ihr gearbeitet? Ich würde mich freuen, wenn mir hier einige von ihrem Wiedereinstiegs-Modell erzählen und wie es geklappt hat! DANKE 

Tags: Beruf, Job, Arbeit, Kind, Betreuung

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Kommentare

Eva — Sa, 08/12/2017 - 17:58

Hallo, ich hab nach dem Mutterschutz teilzeit von daheim 15h gearbeitet. Nach 9 Monaten ging meine kleine in die Krippe und ich 40h arbeiten. War für uns das richtige Modell mit einem hervorragenden Kindergarten/krippe

Juliane — Sa, 08/12/2017 - 18:50

Ich hab die Erfahrung gemacht nicht auf andere zu achten sondern ganz auf das eigene bauchgefühl zu achten. Weil andere es so taten gab ich meine kleine nach einem Jahr EZ auch in die betreuung und fing an 20 Stunden zu arbeiten. Wir fühlten uns beide absolut nicht wohl dabei, also wurde kurzerhand alles gekündigt. Ich werde bis zum 3. Geburtstag daheim bleiben und arbeite im HO auf Minijobbasis :) für uns ist es genau richtig so. Viele andere Mamis schlagen wahrscheinlich die Arme über dem Kopf zusammen aber wir fühlen uns wohl dabei :)

Tina — Sa, 08/12/2017 - 19:00

Ich habe verschiedene Rückeinstiege in meinen Job gehabt und IMMER ist es zum Hauptteil vom Wohl des Kindes und vom Abnabelungsprozess des Kindes abhängig. Nach dem 1. Kind habe ich stundenweise ab dem 2. Lebensjahr gearbeitet und es war erst mit 4 im Kiga. Es war vereinbar mit Ehemann und Großeltern. Beim zweiten Kind habe ich ab de, 11. Monat gearbeitet an den Wochenenden, während der Vater da war. Beim dritten bin ich aktuell im 3. Elternjahr, weil sie sich nicht fremdbetreuen lässt und ich sie nirgendwo heulend, ängstlich und verzweifelt zurücklassen werde. Es sind nunmal die ersten Lebensjahre und die nehme ich mir gerne bewusst. Niemand sollte Kinder kriegen um es übers Knie zu brechen möglichst früh das KInd wieder abzugeben, wenn das Kind nicht so weit ist. Lösungen gibt es IMMER. Nur nicht vergoldet :-)

Larissa — Sa, 08/12/2017 - 20:08

Ich denke jede sollte schauen, was für sie am besten passt. Das ist ja von so vielen Faktoren abhängig. Nach meiner Elternzeit ging ich wieder arbeiten mit 20 Stunden/Woche, da war mein Großer 8 Monate alt. Papa blieb dann noch 6 Monate zu Hause. Als er dann in die Kita ging bin ich auf 35 Stunden gegangen. Nach meiner zweiten Elternzeit hab ich nach 7 Monaten auf Minijob von zu Hause wenige Stunden die Woche gearbeitet und nach 12 Monaten voll (30Std/Woche) wieder eingestiegen. Mein Mann macht derzeit wieder die Eingewöhnung. Aber wieviel Stunden hängt m.E auch davon ab, wer noch so da ist. Wir haben unsere Eltern alle in der Stadt und eine Babysitterin die einmal die Woche abholt... Und mein Mann arbeitet auch nur 35 Std.

Julia — Sa, 08/12/2017 - 21:02

Bei uns war es so, dass ich wieder Vollzeit (40+ Stunden) arbeiten gegangen bin, als unsere Tochter 8 Monate alt war. Seither ist mein Mann in Elternzeit (für 10 Monate) und hat vor kurzem die Eingewöhnung in die Kita gemacht, mit der wir sehr zufrieden sind. Bisher hat das für uns so super funktioniert.

Sonja — Sa, 08/12/2017 - 21:26

Beim 1. Kind ging ich nach 13 Monaten Elternzeit wieder arbeiten- leider Vollzeit, da es durch einen Jobwechsel nicht anders möglich war. Allerdings im öffentl. Dienst, sodass ich auch wirklich nur die 40 Stunden arbeiten musste- bei meinem vorigen Job waren Überstunden normal und wurden erwartet, deshalb suchte ich mir in der Elternzeit etwas Neues. Während ich arbeiten ging betreuten die Omas im Wochenwechsel unsere Tochter, wir wollten sie mit 1 Jahr noch nicht fremdbetreuen lassen. Ich bin den Omas sehr dankbar, dass sie jede 2. Woche in Vollzeit auf unsere Kleine aufpassten. Meine Mutter reiste dafür jede 2. Woche an und übernachtete von So-Fr bei uns im Gästezimmer. Meine Schwiegermutter wohnt in unserer Stadt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle von dem Modell profitiert haben: Die Omas blühten förmlich auf (auch wennes natürlich vor allem körperlich anstrengend war) und unsere Tochter konnte sich in der Fsmilie weiter entwickeln und hat nie nach Mama oder Papa geweint. Nach ca. 1 Jahr arbeiten kam dann unser Sohn auf die Welt und ich ging wieder in Elternzeit. Nach 12 Monaten bin ich dann wieder halbtags eingestiegen in den Job und meine Schwiegermutter hat unseren Sohn vormittags betreut. Auch das klappte wieder super. Beide Kinder gehen in den Kindergarten seit sie 2 Jahre alt sind. Mein Mann arbeitet Vollzeit u ich weiterhin 20 Stunden. Für uns ist das ein super Modell!

Sabrina — Sa, 08/12/2017 - 21:29

Hallo. Ich habe nach sechs Monaten wieder mit 19,5 Wochenstunden begonnen. Da ich als Sozialarbeiterin im Gruppendienst im Schichtdienst inkl. Nachtdiensten arbeite waren die schnell abgeleistet. Ich habe dann nach einem Jahr auf 30 Stunden aufgestockt. Mein Partner arbeitet ebenfalls im Schichtdienst tätig, sodass wir mit entgegengesetzten Diensten die Betreuung unserer Tochter alleine bewältigen konnten. Heute arbeite ich Vollzeit und mein Partner 30 Stunden. Da wird es schon schwieriger, wenn man auch Mal Dinge gemeinsam machen möchte. So schauen wir das wir in den selben Wochenenden arbeiten und dann die Omas, der Opa, die Tante etc. als Bbaysitter einspannen. Unsere Tochter freut sich immer riesig über die Abwechslung und auch die Omas etc. Genießen die Zeit in vollen Zügen. Ich denke ein soziales Netzwerk uns ein Partner der die Arbeit im Haushalt und die Aufgaben mit dem Kind zu gleichen Teilen wahrnehmen möchte und am Ende wahrnimmt dann kann alles funktionieren. Viel Spaß beim Wiedereinstieg.

Laura — Sa, 08/12/2017 - 21:36

Hallo, mir geht es ähnlich wie dir. Ich bin mit meiner Tochter seit 10 Monaten zu Hause und hatte eigentlich gesagt ich gehe nach einem Jahr wieder arbeiten. Durch eine Versetzung meines Mannes in eine andere Stadt mit Umzug muss ich nun aber den Job wechseln. Da es mir und der Kleinen total gut tut bleibe ich doch noch ein halbes Jahr länger zh un fange erst im März wieder an, dann erstmal mit 50% um zu schauen wie es geht. Ich hatte einen super Job und eine tolle Karriere aber jetzt ist meine Tochter das Wichtigste für mich und alles andere kommt danach.

Verena — Sa, 08/12/2017 - 22:25

Hi, ich bin nach 1 Jahr Elternzeit wieder an meine Arbeit vor der SSW von 160 Std. als Bürokauffrau auf 100 Std.runter . seit fast 6 Jahren nun. Zwischenzeitlich vor 3 Jahren kam meine Tochter dann zur Welt. Da genau das selbe, 1 Jahr Elternzeit. Ich arbeite nun immer 5 Std.am Tag. Aber ich musste leider nach 1 Jahr wieder arbeiten aus Finanziellen Gründen. Und warum ich es auch getan habe: meine Kinder wurden nicht fremd betreut. Mein Mann geht um 11 aus dem Haus. Dann kommt meine Mutter runter bis 12.30 Uhr. Dann komm ich wieder nach Hause, da ich um 7 anfange. Allerdings kümmert sich morgen frühs um alles mein Mann. Aufräumen, Frühstück für die Kinder. Den Großen (fast6) in den Kiga fahren. Er geht seit er 2 war in den Kindergarten. Meine Tochter jetzt mit 3. Ich bin froh, alles so gemacht zu haben. Wir kommen mit dem Geld zurecht und ich kann mich ab Mittags um die Mäuse kümmern. Ich möchte so auch weiter arbeiten bis die Kinder älter und selbständiger sind. Für mich war es auch ok nach 1 Jahr. Mir viel dann auch die Decke auf den Kopf. Ebenso hatte ich auch angst, wenn ich länger weg bleibe, meinen Job zu verlieren. Wobei das unbegründet war im Nachhinein. Am besten hört man auf sein Gefühl und es hängt natürlich auch viel vom Geld her ab. Viele Grüße und Alles Gute für deine Entscheidung!

Birgit — Sa, 08/12/2017 - 22:53

Hallo, ich war 13 Monate zuhause, wovon mein Mann parallel die letzten 3 Monate elternzeit hatte und wir davon 8 Wochen gereist sind. Unsere Tochter hatte mit 12,5 Monaten Eingewöhnung was mein Mann übernommen hat, er hatte dann noch weitere 3 Monate EZ während ich mit 50% angefangen habe. Wir haben es also ganz entspannt angehen lassen, hab uns diese gemeinsame Familienzeit auch finanziell einfach geleistet. Nach 5 Monaten hab ich auf 70% aufgestockt und jetzt auf 80%, mit 32 Stunden u.a. Weil Nr. 2 unterwegs ist und die Höhe des Elterngelds ja davon abhängt... mehr würde ich aber def. nicht schaffen, da ich noch 45 Min. pro Strecke pendle. Mein AG ist sehr flexibel und entgegenkommend was TZ und kurzfristige Änderungen der Stundenazahl angeht. Mein Mann arbeitet auch Teilzeit 70% aber oft mehr und die Schwiegermutter springt häufig beim abholen ein. Die kleine wird jetzt 2 und geht von ca. 8.30/9.00 bis 15.00/15.30 in die Kita. Hab den Eindruck sie fühlt sich sehr wohl, aber mehr Stunden würde ich für sie zu viel finden... Ich denke das ganze ist so individuell und hängt vom Kind, der Betreuungssituation, deinem Arbeitgeber, deinem Partner, eurer finanziellen Situation ab... da kann man nichts pauschal raten... aber vielleicht gibt es dir ja ein wenig Input. Lg, Birgit

Katja — So, 08/13/2017 - 10:28

Hallo Simone, ich bin nach 14 Monaten Elternzeit wieder Vollzeit in den Job eingestiegen. Es ist anstrengend, aber machbar. Hauptgrund für den Vollzeiteinstieg sind finanzielle Gründe und auch der Blick auf die Rente. Ich habe einfach Angst, bei 20 Stunden in der Woche Teilzeitarbeit später zu wenig Rente zu haben. Mein Partner arbeitet auch Vollzeit. Die Oma holt unser Kind zweimal die Woche früher aus der Kita ab. Wir sind aber sehr zufrieden mit der Kita, unser Kind fühlt sich wohl dort. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, fände ich 30 Stunden Arbeit aber besser als 40 Stunden.

Gast — So, 08/13/2017 - 12:12

Uns war klar, dass unser Kind erst mit zwei in den Kinderladen gehen soll. Eins finde ich persönlich zu früh, da können sie ja nichtmal laufen oder sprechen. Ich wollte aber nach einem Jahr wieder arbeiten und wir brauchen auch das Geld. Deshalb hat mein Mann seine Stunden reduziert und er und ich arbeiten ein Jahr lang jeweils nur drei Tage pro Woche. Das heißt für uns: Immer einen Tag arbeiten, den nächsten Tag das Kind betreuen. Für mich das perfekte Modell! Ich genieße beides so richtig. Dienstags arbeiten wir beide, da passen meine Eltern auf den Knirps auf. Ich weiß dass es ein großes Glück ist, Großelten in der Stadt zu haben :-)

Anna — Mo, 08/14/2017 - 11:00

Ursprünglich wollte ich nach 18 Monaten mit 12h wieder in den Beruf (Lehrerin) einsteigen. Aber meine Versetzung ging nicht auf Anhieb durch und unser Sohn fühlte sich ohne mich selbst bei der Oma nie wohl, also verlängerte ich als er ein Jahr war meine Elternzeit auf drei Jahre. Kurz bevor ich wieder hätte einsteigen sollen, kam meine Tochter zur Welt. Bei ihr habe ich von Anfang an drei Jahre Elternzeit eingeplant, werde aber im Herbst schon nach zwei Jahren wieder mit 8h die Woche anfangen. Sie ist total gerne bei meinen Eltern und wird dort betreut bis sie mit zweieinhalb in der Kindergarten kommt. Für meinen Sohn war es ein Glück, dass ich länger zu Hause war. Er ging erst mit 3,5 Jahren in den Kindergarten und das dann jetzt gerne. Früher wäre für ihn eine Qual gewesen. Ich denke auch, man kann nichts pauschal raten. Es kommt sehr aufs Kind an und wie wohl du dich zu Hause fühlst, aber auch was für ein familiäres Netzwerk es gibt und wie gut die Kita ist. Ich bin dankbar, die ersten Jahre so intensiv mit meinen Kindern verbracht zu haben. Natürlich ist alles auch eine finanzielle Frage und was dein Arbeitgeber mitmacht.

Anna — Mo, 08/14/2017 - 11:04

ach so mein Mann hat bei beiden Kindern die zwei Monate Väterzeit genommen, die in seiner Firma gerade noch toleriert sind. Er hat eine leitende Stelle und ist unter der Woche viel unterwegs. Es stand nie in Frage, dass er weiterhin Vollzeit arbeitet. Er ist ein Herzblut-Wochenendpapa - und das ist okay für uns

Kathrin — Di, 08/15/2017 - 11:08

Ich bin bei meinem Sohn nach 16 Monaten wieder eingestiegen, er war zu diesem Zeitpunkt bei der Tagesmutter eingewöhnt. Bei meiner Tochter bin ich nach 18 Monaten wieder eingestiegen, sie besuchte ab dem sie 14 Monate alt war die Kita. Kita hat bei uns besser funktioniert als Tagesmutter. Wichtig für mich war, dass die Eingewöhnung abgeschlossen war und die Kinder jeweils gut in der Betreuung angekommen waren. Ich arbeite 30 Std., das passt gut. Ich habe aber auch keine langen Anfahrtswege...

Anna — Mo, 08/28/2017 - 21:14

Ich habe nach 10 Monaten wieder angefangen zu arbeiten. Das ging von heute auf morgen. Wegen dem Kind bin ich in die Nähe meiner Eltern gezogen, als unser Kind 6 Monate alt war, im September. Im Januar habe ich Bewerbungen geschrieben und sofort eine Zusage bekommen, mit Einstieg früher als mir lieb war. Krippenplatz hatten wir erst ab August. Mein Mann ist Ausländer und kam erst kurz vor der Geburt nach Deutschland, muss also Sprachkurse besuchen. Er hat also seine Kurse erstmal ausgesetzt, ist nachmittags Arbeiten gegangen und dann war unser Sohn bei den Großeltern, wo ich ihn oder Mein Mann abgeholt haben. Seit kurzem geht er bis 3 in die Krippe und ihm gefällt es dort und er lernt viel. Es geht alles und kommt immer auf das Kind an, oder was finanziell überhaupt denkbar ist!

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