Gastbeiträge

03/02/2017 - 07:45

Stadt-Mama Katharina

Gastbeitrag von Maike: Wie sich Frühchen-Eltern fühlen und wie Ihr ihnen helfen könnt

"Ich heiße Maike und ich bin eine Frühchen-Mama. Diese Zeit war hart und sich schreibe diese Zeilen für all diejenigen, die in ihrem Bekannten-oder Freundeskreis Frühchen-Eltern haben und nicht genau wissen, wie sie damit umgehen sollen...Ich möchte meine Geschichte mit Euch teilen, um deutlich zu machen, in welch schwierige Welt Frühchen-Eltern katapultiert werden und welches Drum-herum es noch schwerer macht.

Eine normale Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen. Frühchen sind Babys die vor der 37.Schwangerschaftswoche ("ssw") zur Welt kommen und dann noch außerhalb der Gebärmutter nachreifen müssen. Manche Kinder mehr, manche weniger. Manche Kinder kämpfen sogar ums Überleben.

Wir hatten "Glück im Unglück" und unser Sohn kam bei 31+6 zur Welt. Dies ist für Frühchen ein mittleres Alter und stellt weniger Risiken dar. Weil die Schwangerschaft nicht unkomliziert war, wussten wir, dass unser Kind wohl früher zur Welt kommen muss und es bekam Lungenreifespritzen, was ihm den Start ins Leben erleichterte. Denn dadurch musste er nicht beatmet werden, sondern brauchte nur etwas zusätzlichen Sauerstoff. 

Unser Sohn war zu jung und zu klein (1.550gr) für die "Intermediate Care Unit", jedoch zählte er auf der Intensivstation schon zu den reiferen und wenig kritischen Fällen. Hier lagen Frühchen, die künstliche Darmausgänge brauchten oder tägliche Punktionen am Gehirn über sich ergehen lassen mussten. Es gab dort sogar ein Baby, das in der 24. SSW mit 380 Gramm zur Welt kam. 

Alle Eltern dieser Kinder haben eins gemeinsam: Angst um das Baby. Angst vor dem, was noch vor einem liegt. Angst vor den Folgen der Frühgeburt, Angst vor Bindungsstörungen. Angst, wie das Baby behandelt und versorgt wird, wenn man selbst nicht da ist. 

Dazu Inkubator, Beatmungschlauch, Magensonde, Infusionsschläuche/Zentrale Venen Katheter, Infektionen, Gelbsucht und Phototherapie. All diese Worte...

Dann diese vielen Monitore, von denen ständig einer Alarm schlägt. Und immer denkst Du: "Bitte lass es nicht unser Monitor sein!"

Es gibt kein Wochenbett, kein Kuscheln, kein Erholen von der Schwangerschaft und Geburt. Bei mir persönlich kein ordentliches Zusammenziehen der Gebärmutter. Kein Wochenfluss. Milch alle 3 Stunden abpumpen, kalte Maschine, kein seeliges Lächeln.

Auch im Krankenhaus, ständig fremde Menschen die mich nackt beäugen. Keine Gewöhnungsphase in dieser sensiblen Zeit. Viele Stunden im Sitzen statt im empfohlenen Liegen.

Als wäre das nicht alles hart genug, sind viel zu viele Menschen sehr unbedacht mit mir umgegangen. Sicher nicht mit böser Absicht. Ich hörte Sätze wie:

"Wir können dann ja nächstes Wochenende zusammen mit euch und dem Lütten Spazieren gehen". (Nein, das können wir nicht. Unser Baby ist auf der Frühchen-Intensivstation) 

"Ich bin in zwei Wochen in Hamburg, dann komme ich euch mal Zuhause besuchen"  (Nein, das kannst du nicht. "Wir" sind nicht Zuhause. Unser Baby ist auf der Frühchen-Intensivstation. Und auch im Krankenhaus kannst du uns nicht besuchen, es ist nicht die "Wöchnerinnenstation". Wir wollen hier keinen Besuch.)

"Habt eine schöne Kuschelzeit zu Dritt."  (Nein, die haben wir nicht. Wir durften unser Baby erst nach 24 Stunden halten und dann nicht streicheln. Das vertragen Frühchen nicht gut. Nichts ist schön und wir sind nicht zu Dritt. Nie. "Wir", das sind mehrere Dutzend Ärzte, Intensivkinderkrankenschwestern, Physiotherapeuten, Musiktherapeuten, Eltern anderer Frühchen, andere Frühchen.)

"Macht Ihr Rooming-In?"  (Nein. Unser Baby ist auf der Frühchen-Intensivstation.)

"Wann wird er entlassen?"  (Diese Frage brennt sich uns Frühchen-Eltern schon vor der Geburt ins Herz. Wir haben keine Antwort. Wir bekommen keine Antwort. Euer Nachfragen hilft nicht.)

"Was? Er wird frühestens in 5 Wochen oder zum ursprünglichen Geburtsterminentlassen?"  (Ja. Wir finden das unerträglich lang. Aber wir haben keine Wahl)

"Was? Du verlässt das Krankenhaus ohne dein Baby? Wow! Respekt! ICH könnte das nicht."  (Nein, das verdient keinen Respekt. Wir hatten auch hier keine Wahl. Ohne das Krankenhaus wäre er gestorben. Soll ich ihn da raus klauen, wegen meiner Sehnsucht? Das wäre nicht, was ich unter Elternschaft verstehe)

"Den meisten Frühchen sieht man das ja nicht mehr an. Eine Bekannte hat einen 18 Jährigen Sohn, der ist "auch normal".  (Erst einmal kann keiner das absehen und es ist eben die komplette Bandbreite möglich. Dann ist die Perspektive nicht gerade hilfreich, denn auch wenn in 18 Jahren alles gut sein sollte, so liegen vor uns vielleicht weitere harte Monate oder Jahre mit Therapien nach der Entlassung. Du weißt es nicht. Mutmaße bitte nicht. Und was ist eigentlich "Normal")

  "Was? Dein Baby hat sein Gewicht seit der Geburt schon verdoppelt? Pass auf das dein Baby nicht zu dick wird!"  (Ich bin glücklich über jedes Gramm, in jedem Gramm steckt für mein Baby und für mich sehr viel Arbeit. Mehr Arbeit als üblich. Denn Trinken lernen müssen Frühchen viel früher als reif geborene Babys. Es ist ein enormer Kraftakt. Zudem habe ich Sorgen, aber bestimmt nicht, dass mein Baby zu dick werden könnte, selbst wenn es aus jeder Norm fiele. Mein Baby lebt. Ich bin dankbar, ergriffen und demütig.)

"Also mein Kind/das Kind von x konnte ja mit x Monaten laufen!"  (Auch vor der Frühchen-Erfahrung hielt ich diese Vergleiche für Blödsinn. Und jetzt? Jetzt erst recht! Mein Baby lässt sich nicht mit reif geborenen Babys vergleichen. So einfach ist das. Und es ist mir völlig egal ob er mit 9 oder 18 Monaten läuft. Ich freue mich sobald er es schafft, wann auch immer das sein wird. Auch an dieser Stelle: Ich bin so glücklich, dass mein Baby lebt.)

Welche Fragen ich mir gewünscht hätte?

Ein einfaches "Wie geht es Euch" oder "Ich denke an Euch" oder "Ich wünsche Euch alles Liebe" - das wäre toll gewesen. Ich wollte nicht ständig alles ins Detail erklären, dafür fehlte mir die Kraft. 

Die größte Stütze war für mich mein Partner. Weil er der einzige war, der genau wusste, wie mein Alltag aussieht. Denn es war ja auch seiner. Und auch die Psychologin der Frühchen-Intensivstation war toll und sehr verständnisvoll. 

Wenn Ihr also Frühchen-Eltern kennt: Stellt keine konkreten Fragen. Habt keine Erwartungen. Habt ein offenes Ohr. Versucht mitzufühlen. Ich wünsche Euch und Euren Freunden viel Kraft in dieser Zeit und alles Glück der Welt.

Tags: Früchten, Krankenhaus, Geburt, Alltag, Angst, Sorge, Baby

Das könnte dich auch interessieren...

Kommentare

A.P. — Fr, 02/03/2017 - 10:02

Danke für diese aufrichtigen Worte. Ich habe eine Freundin und sie bekam auch ein Frühchen. Ich wäre gern für sie dagewessen nur leider wohnte Sie weiter weg. Aber die Telefonate die wir führten ,waren schön für sie. Ich hörte Ihr öfters nur zu um zu verstehen was sie fühlte. Sie dürfte auch mal Schwäche zeigen und einfach nur Mal weinen ohne was zu sagen. Ich glaube das tat ihr dann gut. Liebe Frühchen Muttis ihr alle zusammen schaft das unfassbare ,was andere so nie schaffen würden.

Wuselbibi — Fr, 02/03/2017 - 11:33

Hallo Maike, Zuerst einmal danke für die Offenheit, das alles war sicher sehr schwer und ich habe größten Respekt vor eurer Kraft, die ihr so unvermittelt und für so unabsehbare lange aufbringen musstet. Ich bin zwar keine Frühchen-Mama, hatte aber meinen Sohn mit nicht ganz fünf Jahren mit einer schweren Gehirn-Erkrankung für mehrere Wochen im Koma in der Intensiv-Station. Ich weiß, wie es eine Mama innerlich zerreißt, ihr Kind dort lassen zu müssen, da es das Beste ist. Die Fragen und Kommentare, die Dir so unsensibel erschienen, kann ich aus meiner Warte aber trotzdem nicht als so unpassend empfinden. Kommt natürlich immer auf den Absender der Worte an- aber nicht jede Kollegin aus einer anderen Abteilung weiß Deine Schwangerschaftswoche so genau und möchte sich nur melden, um zu gratulieren, kennt die Umstände nicht und wählt die falschen Worte. Natürlich kommt das bei Dir falsch an, das ist ja auch verständlich! Aber ich bin sicher, dass man nicht jeder Kontaktaufnahme Unsensibilität vorwerfen kann. Unwissenheit und Unbeholfenheit schon eher, und darauf kann man doch reagieren. Zumindest melden sich diese Menschen bei euch und wollen teilhaben/helfen. Der Spruch mit "ich könnte mein Kind da nicht alleine lassen" zeugt allerdings wirklich von bemerkenswerter Unbedarftheit! Das ist aber der einzige Spruch in der oben aufgeführten Reihe, dem man das vorwerfen muss. Allen anderen kann man genau die Antworten geben, die Du aufgeführt hast, eventuell etwas weniger spitz formuliert. Damit klärt man die Lage und lässt den Gratulanten/Nachfragern die Möglichkeit, sog zu entschuldigen und was taktvolleres passenderes zu schreiben oder sagen. Da ich weiß, wieviel Kraft es einem entzieht, Verständnis aufzubringen in dieser so schweren Zeit, kann ich auch Deinen Beitrag verstehen! Ich schreibe nur deswegen, weil mir die Äußerungen bis auf die eine "ich könnte das nicht"-Trulla eigentlich freundlich vorkommen und es wäre vielleicht für Dich auch nicht schlecht, die Perspektive kurz zu wechseln, nachdem Euer Baby nun hoffentlich gesund und schon lange zu Hause ist! Auf keinen Fall wollte ich belehrend oder wertend sein. Ich hoffe, das ist mir gelungen. Viele Grüße und alles Gute für Dich und Deine Familie!

Maike — Fr, 02/03/2017 - 12:43

Danke für deine Worte! Ja, ich sehe es auch eher als Unbedarftheit und hoffe durch den Text können manche Menschen besser einordnen, was gerade passiert. Diese Kommentare kamen tatsächlich aus dem Umfeld, das genau wußte, dass wir noch 8 Wochen vor uns gehabt hätten. Die Tragweite was Frühchen überhaupt bedeuten, ist jedoch nicht allen klar. Ich habe in jenen Momenten übrigens meine Antworten nur gedacht und nicht gegeben, dafür war auch wegen meiner Gesundheit keine Kraft da. Aber, jetzt sind wir beide gesund und munter und sehr glücklich - soweit ich für meinen Sohn sprechen kann. Der angesprochene Perspektivwechsel ist aber immer wichtig und gerade wenn man verletzt ist um dann mit Abstand auch wieder versöhnlich zu sein(mit sich selbst und mit anderen). Ich glaube auch, dass es niemand böse mit mir meinte.

Wuselbibi — Sa, 02/04/2017 - 10:14

Wie schön, dass Du Dir die Zeit nimmst, mir zu antworten. Ich lese auch heraus, dass Du verstehen konntest, was ich gemeint habe und darüber freue ich mich sehr. Das Ergebnis Deines Beitrages und Deiner Offenheit wird ganz bestimmt sein, dass einige nachdenken und in Zukunft die "Weniger ist mehr"-Taktik nutzen werden. Sich melden und nachfragen, das ist auch das Beste in anderen Lebenslagen, zum Beispiel bei einem Todesfall. Und wenn es nur eine Zeile ist, liebe Worte machen im Inneren eines leidenden Menschen ganz viel aus. Sogar dann, wenn man sich nicht so gut kennt. Man bewegt sich natürlich mit sowas raus aus seiner Komfortzone, aber halt auf einen Menschen zu, der gerade Zuspruch braucht. Damit meine ich nicht, man soll aufdringlich sein oder eine Freundschaft anbahnen wollen, das wäre ja auch alles andere als passend. Anteil nehmen und fragen, ob man Hilfestellung geben kann. Und sich keine Gedanken machen, wenn keine unmittelbare sichtbare Reaktion kommt. Aber jetzt schweife ich echt ab und höre auf!! Nochmal alles Liebe!

Lilli — Fr, 02/03/2017 - 13:47

Ich finde solche Aussagen wie in diesem Artikel getroffen sind ganz ganz schade. Es kann nur dazu führen, dass Menschen, die vorher wenigstens unbeholfen Kontakt aufnahmen, noch mehr auf Abstand gehen. Die Thematik an sich verstehe ich mehr als gut, ab ssw. 22 lag ich regelmäßig und später durchgehend im kh - die Hölle für mich als aktiver Mensch. Es kamen Menschen die mir sagten, es wäre doch schön, sich vor der Geburt nochmal auszuruhen - klar, das wollte ich nicht hören. Aber hinter jeder "blöden " unbedachten Aussage steht einfach nur ein Versuch, Hoffnung zu verbreiten, Kontakt aufzunehmen und irgendetwas für den Gesprächspartner zu tun. Es wäre einfach nur undankbar und egoistisch von mir diesen Menschen auch noch vorzuschreiben, was sie zu mir sagen dürfen. Klar hatte ich mal schlechte Tage, nach 30 Nächten im KH z.B In denen ich so dachte wie du hier schreibst. Über jeden Menschen, und es waren viele, die in dieser Zeit an uns dachten/ bei mir waren bin ich bis heute dankbar. Es war mir eine Herzensangelegenheit dies nach einem für uns tollen Ausgang den Menschen auch mitzuteilen. Du solltest auch wesentlich dankbarer für den erlebten Beistand sein, du stehst sonst bald allein da. Zu recht!

Sandra Schaa — Fr, 02/03/2017 - 14:42

Hallo, Ich hab das Bedürfnis auf deinen Kommentar zu reagieren, weil er mich irgendwie berührt. Ich kenne weder dich, noch Meike, noch habe ich die Situation erleben müssen ein Frühchen zu haben. Aber so wie ich den Text lese geht es nicht um ein "Nicht-dankbar-sein", sondern darum zu sensibilisieren wie Menschen, die ja offensichtlich den Wunsch haben zu unterstützen mit ihren Worten, dieses auf eine eben "passende", kraftgebende Art machen können. Darüber hinaus... ich mit meinen "normalen" Sorgen im neuen Alltag mit meiner Tochter hätte mitunter gern passendere Kommentare, Anfragen oder vorrausgesetztes Verständnis für vieles. Das mag nicht immer angebracht sein, ärgert trotzdem - dem Luft zu machen auf eine nicht verletzende Art wie dieser Artikel, hilft dann wohl auch um wieder Kopf und Kraft frei zu haben für das was eh das Wichtigste ist, die Kinder! Alles Gute! Sandra

Maike — Sa, 02/04/2017 - 00:30

Gerade weil ich niemandem etwas Böses unterstelle, sondern glaube solche Sätze kamen unbedacht und unbedarft, erhoffe ich mir Verständnis (auch für andere), indem ich die Situation und meine Gefühle schildere. Vielleicht verkneift sich der ein oder andere so jene Sätze, die mir (und offenbar vielen anderen) weh taten. Für diese Sätze bin ich wirklich nicht dankbar. Als Beistand empfinde ich ganz andere Dinge als die im Beitrag genannten Kommentare. Aber da hat ja offenbar jeder seine eigene Interpretation. Was als Beistand für mich mehr Wert hat steht da auch. Für ein "ich denke an euch!" war und bin ich sehr dankbar. Natürlich hatte ich auch solche, für mein Empfinden, sensible Begegnungen. Zudem bin ich unfassbar berührt von all den Menschen die heute hier und auf facebook zeigten, dass ich nicht alleine mit meinen Gefühlen bin. Und auch die, die es nicht nachempfinden können, weil ihnen die Erfahrung fehlt, zeigten heute viel Verständnis. Einige können es jetzt beteits besser verstehen, genau das war mein Wunsch. Das macht mich sehr glücklich!

Franzisca — Fr, 02/03/2017 - 17:03

Ich finde deinen Text grundsätzlich ganz toll, weil er zeigt, was uns Frühchen-Mamas bewegt (auch meine Zwillis sind Frühchen mit Not-OP bei 32+0) und auch warum wir später vielleicht ängstlicher, vorsichtiger, nachsichtiger und "verwöhnender" sind. Deinem Text entnehme ich, dass Du leider keine moderne Klinik mit Frühchen-Betreuung hattest. Rooming-in, kangaruen und viel kuscheln sowie stillen war auf unserer Neonatologie nicht nur selbstverständlich, sondern wurde von den Schwestern liebevoll, aber nachdrücklich befördert, trotz Schläuchen... sicher, es gab auch Zwergerl, die waren zu schwach dafür, aber wir hatten hier viel Glück! So unterschiedlich sind Frühchen-Biografien schon in den ersten Wochen. Was mich allerdings sehr wundert: woher hast du, dass Frühchen streicheln nicht vertragen? Das habe ich noch nie gehört! Und selbst bei den schwierigsten Fällen wurden bei uns die Mamas und Papas ermutigt ihre Babys zu streicheln!

Vogelsbergerin — Fr, 02/03/2017 - 17:30

Uns wurde auch gesagt, wir sollten nicht streicheln, weil das für Frühchen Stress und Folter ist. Zu viel Reiz für die Kleinen. Nur Hand auflegen

Maike — Sa, 02/04/2017 - 00:51

wurden bei uns auch gesagt. Gerade das Wort "Folter" wenn man sein Baby berühren möchte, war wirklich herzzerreißend. Halten wurde aber auch gefördert und ich hatte eine engagierte Stillberaterin und wir haben es geschafft, dass ich mein Baby voll Stillen kann.

Vogelsbergerin — Fr, 02/03/2017 - 17:28

Bin im Juli Frühchenmama geworden. SSW 30+6 und 1070g. Der Kurze hat insgesamt 13 Wochen in der Klinik verbracht. Ich kenne jeden Satz da oben. Möchte noch ergänzen um "Sei doch froh, dass du nie hochschwanger sein musstest und keine Schwangerschaftsstreifen hast." Diese "Wann kann er denn heim?" regte mich am meisten auf, nachdem ich erzählte, dass er noch Atemhilfe benötigt und nicht alleine trinken kann. Wo man denjenigen anbrüllen möchte: HÖRST DU MIR EIGENTLICH ZU???

Doris — Fr, 02/03/2017 - 20:17

Ich bin ebenfalls frühchen-mama. Der heftigste Spruch, den ich zu hören bekam, war: nimm es positiv, du kannst ja so nachts durchschlafen...

Doris — Sa, 02/04/2017 - 22:56

Also ich bin selbst Frühchen-Mama und musste mir so manche unbedachten Aussagen anhören, aber so etwas ist mir nicht untergekommen. Krass! Hätte mir das einer gesagt, wäre ich wahrscheinlich ausgestickt (u.a. wegen des Schlafmangels). Ist ja nicht so, als müssten wir nicht alle paar Stunden Milch abpumpen und würden uns keine Sorgen machen... Leute gibt's!

Ariane Lorenz — Fr, 02/03/2017 - 20:50

Wie es einem geht, können nur diejenigen verstehen die in einer ähnlichen Situation sind. Hab mich oft allein gefühlt und mir gewünscht es würde sich jemand über die Geburt unserer Tochter freuen. Auch wenn sie zu früh kam,ist es doch ein Wunder und ein Glück. Meine Tochter ist in der 31. Zur Welt gekommen und war unser 2.kind. Anteilnahme habe ich sehr vermisst und Glückwünsche,als wäre sie nicht geboren...

Rita — Fr, 02/03/2017 - 21:15

Meine Kleine kam 6 Wochen zu früh und hat auch noch die Diagnose LCHAD. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir ging. Bei uns war es auch noch erschwerend dass ich 600 km von zuhause entfernt bei meiner Schwester, eigentlich nur für ein Wochenende geplant, zu Besuch war.

Maike — Sa, 02/04/2017 - 01:11

Der Tag heute hat mich wirklich sehr berührt und bestärkt, dass es gut war das Alles niederzuschreiben. Es tut gut, verstanden zu werden. Ich habe auch von Menschen gelesen, die diese Eindrücke direkt nutzen wollen (privat wie beruflich). Genau das habe ich mir gewünscht. So wird es für Andere vielleicht etwas leichter. Die von euch ergänzten Sätze hallten dann auch in meinem Kopf nach, denn ja, die gab es auch noch. Sogar Krankenschwestern sagten das mit dem Durchschlafen, dabei sollten wir ja alle 3 Stunden Abpumpen um das alles in Gang zu bringen. Aber auch Widersprüche gehörten leider dazu. Das Zimmer mit frisch gebackenen Mamas und ihren Babys zu teilen, gab mir den Rest und den ersten Nervenzusammenbruch meines Lebens. Die Einschränkungen im Mama-Sein im Krankenhaus. Da sind auch so viele Dinge die es schwer machten. Es ist eine Zeit die für immer Spuren hinterlässt und schmerzen wird. Das Gute daran ist, ich war sicher, nichts wird anfangs Zuhause so schwer, dass wir das nicht locker schaffen. "Zuhause" ist so kostbar, dass es beflügelt. Und klar holen wir auch seitdem alles nach an Nähe. Ich wünsche euch allen weitehin alles Gute!

Johanna — Sa, 02/04/2017 - 07:55

Unsere kleine Dame kam im Mai in der 28+5 SSW mit 1050g zur Welt. Nun ist sie knapp 9 Monate und gestern hat sie sich das erste mal fast ganz gedreht...ein so schöner Moment, voller Stolz! Ich kenne auch all diese Sätze und so viele mehr (mein Highlight war, "bist du dir sicher das sie schon so alt ist"...ähhh, wie bitte? oder "also, dass hätte ich mir nicht gewünscht, mein Baby so früh zu bekommen" ...als wenn sich das jemand wünscht) und wollte einfach nur sagen, Danke für den Artikel, ich finde ihn toll und er spricht aus dem Herzen. Euch allen Frühchenmamis ganz viel Kraft, Stolz, Ruhe und Gelassenheit. Wir sind nicht allein. Denn auch trotz meiner wirklich tollen besten Freunde, die mich sehr unterstützt haben in dieser schweren Zeit, sind es doch die anderen Frühchenmamis, die mit Trost spenden und über die ein oder andere Krise geholfen haben und immer noch helfen!

Karin — Sa, 02/04/2017 - 11:22

Vielen Dank für deinen guten und wichtigen Text. Ich stimme ihm vom ganzen Herzen zu. Mein Kind kam 16 Wochen zu früh und lag 8 Monate auf der Intensivstation. Diese Kleine sind mit Frühchen über 1000 g nicht zu vergleichen. Es stimmt, dass nur die Hand aufgelegt werden kann. Streicheln schadet. Bei der Erstversorgung in einer sehr guten Neo-Klink ist die Haut meines Kindes großflächig kaputt gegangen. Die Haut ist zu diesem Zeitpunkt zu empfindlich und noch nicht für Berührungen geeignet. Die flächigen Narben werden ein Leben lang an diese Zeit erinnern. "Rooming in" für Monate geht auf der Intensivstation nicht und funktioniert auch nicht. Für kurze Zeit ist es möglich, jedoch nur bei stabileren Kindern. Zusätzlich zu der oberen Zusammenstellung war für mich sehr schlimm, dass teilweise unsere "Besten" Freunde keinen Gruß/Karte/Anruf zur Geburt geschickt haben. Auch nach der Entlassung nicht. Bei einer Frühchengeburt bleibt die Zeit stehen, das Grundvertrauen geht verloren und man geht erstmal durch ein dunkles Tal. Was wirklich hilft: Fertiges Essen vorbeibringen und sich um die Geschwister kümmern. Dann haben die Eltern die Möglichkeit sich um das Frühchen und den eigenen Schmerz zu kümmern. Außerdem sollten Freunde nicht übel nehmen, wenn die Eltern sich nicht melden. Man hat keine Kraft mehr, selbst die eigene Grundversorgung bleibt auf der Strecke. Befindlichkeiten Anderer können nicht überblickt werden. Nach einem Jahr Krankenhaus ist das bisherige Leben fort und ein neues hat begonnen. Danach weiß man welche Freundschaften wirklich wichtig waren. Und man wundert sich, es kommen Neue dazu.

Nicole — Sa, 02/04/2017 - 14:43

Hallo, auch ich bin eine Frühchen Mama geworden im Mai 2016. Deine Worte sprechen mir so sehr aus der Seele. Auch jetzt noch, kommen mir die Tränen beim Gedanken an die schwere Zeit und wieder kommt die Angst auf: "verläuft alles gut und wird die Entwicklung "normal" sein?!" Unser Sonnenschein macht das bis jetzt super und ich bin froh so einen Kämpfer zu haben. Mein Mann und vor allem der Kleine, haben mir in der nicht vorhandenen Wochenbettzeit so viel Kraft gegeben. Jede ach so kleine Entwicklung beim Kleinen hat mir wieder neuen Mut gegeben und die Kraft voll da zu sein für ihn. Denn immer wieder kamen bei mir auch schwache Momente... Nochmals: danke für diese so ehrlichen und offenen Worte. Viele Grüße und alles Gute Nicole

Doris — Sa, 02/04/2017 - 23:28

Ich bin selbst Frühchen-Mama (33+1) und fand die Reaktionen mancher Leute furchtbar. Aber auch ich weiß, dass das nicht böse gemeint war und die Leute einfach nicht mir der Situation umgehen konnten. Bei uns schien es mir manchmal so, als ob Freunde und Familie gar nicht so recht verstanden haben, dass unser Kind auf der INTENSIV-Station liegt. Alle wollten uns besuchen kommen und Babygucken oder unbedingt Geschenke loswerden. Diese Geschenke mussten dann natürlich auch vor dem Schenkenden ausgepackt werden und gelobt werden... Als hätte ich zwischen Kind versorgen, Milch abpumpen, übelsten Nachwehen, Kaiserschnittschmerzen, Schlafen und essen (wenn ich es denn mal pünktlich zum Buffett auf die Wöchnerinnenstation geschafft habe) nichts anderes zu tun. Ich muss dazu sagen, dass es bei uns auf der Station zu den Versorgungszeiten möglich war, einen Besucher mitzunehmen, sodass also maximal 2 Personen beim Kind sind. Es war uns natürlich wichtiger, als Eltern bei der Kleinen zu sein, als mit anderen Personen. Als ich entlassen werden konnte, waren Ärzte und Schwestern fast entsetzt, dass ich nicht weiterhin im Krankenhaus geblieben bin (hätte mich als Begleitperson aufnehmen lassen können und hätte dann auf irgendeiner Station ein Bett bekommen). Neben einem totalen Gefühlschaos und Babyblues kam damit auch noch das schlechte Gewissen dazu. Aber nach fast zwei Monaten Krankenhaus (Bettruhe ab 27+4) musste ich einfach nach Hause. Wir wohnen zum Glück nicht weit vom Krankenhaus weg, sodass wir tagsüber immer dort waren. Ich weiß noch ganz genau, wie mich eine gute Bekannte einmal fragte "Wie geht es dir?" Das war wie eine Erleuchtung, ein Bewusstwerden, dass es mich/uns ja auch noch gibt. Und das hat unglaublich gut getan! Alles Gute für euch und fühl dich gedrückt!

Berufung Mami — So, 02/05/2017 - 18:51

Ich bin ebenfalls eine Frühchen-Mami. Der blasensprung kam urplötzlich in der 33. ssw und unser Sohn kam dann letztendlich 6 Wochen vor Termin. Eigentlich ging alles gut, bis er am 4. Lebenstag nichts mehr trinken wollte und wir nachts auf die Intensivstation verlegt wurden. Es sah leider gar nicht gut aus. Sein Magen-Darm-Bereich machte schlapp. Gott sei Dank schaffte er es und wir durften nach vier Wochen heim. Dort ging es dann steil bergauf und heute (2) ist er ein richtig gesunder toller kleiner Junge. Ein toller Bericht. Ja. Mir ging es genauso. Verzweifelt. Hoffnungslos. Alleine. :-( Jenniffer

Das Kat — Di, 02/07/2017 - 02:09

Toller Text. Was ich mir außerdem gewünscht hätte? Glückwünsche zur Geburt und Glückwunschkarten. Bei unserem Reifchen sind wir mit Karten und Geschenken überhäuft worden, bei unserem Extremfrühchen kann ich die Karten zur Geburt an einer Hand abzählen. Natürlich ist da Unsicherheit und die Angst, was überhaupt passieren wird. Trotzdem ist die Familie größer geworden und das gehört gewürdigt wie bei jedem normalen Baby auch.

Christina — Di, 02/07/2017 - 08:57

Liebe Maike, deine Worte sind toll! Genau das ist es doch, was uns weiterentwickeln lässt in unserer Denkweise und unserem Verhalten. Du hast dir die Zeit genommen und über deine Gefühle gesprochen, die dich als Frühchen-Mama berührt und beschäftigt haben. Du hast uns einen Einblick in deine Welt gewährt. Ich sehe in dem ganzen Artikel nichts negatives, sondern nur positives. Für alle. Ich bin dir dankbar für deine Ehrlichkeit und Offenheit. Wir lernen alle niemals aus und das finde ich toll. Alles Liebe.

Ännie — Di, 02/07/2017 - 23:47

Liebe Wuselbibi, erstmal habe ich Deinen Bericht gerne gelesen und vieles wieder erkannt und einiges nicht. (Aber so ist es ja immer mit Erfahrungen - keine Zwei sind gleich ;) ) Mein Kleiner kam in der Woche 35 + 0. es war eine Bilderbuchmäßige Geburt - abgesehen von einem fiesen Dammriss und 5 Wochen zu früh. Wiedererkannt habe ich in Deinem Bericht die ganze "Gerätschaft" und das ich nicht einen allzu kritischen Fall hatte. Aber, mein Sohn war um einiges älter, als er zur Welt kam - da macht eine Woche ja schon einen großen Unterschied - und ich hatte im Krankenhaus ganz andere Erfahrungen. Letzteres halte ich für Ausschlaggebend. Es tut mir Leid, dass dieser Kommentar so lange ist. ich habe in meinem Leben noch nie einen Kommentar geschrieben, und jetzt ist es auch noch ein so langer Text. Deine Schilderung hat bei mir etwas ausgelöst. Vor allem: es tut mir sehr Leid, dass Du im Krankenhaus so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Es macht mich betroffen und wütend, denn es geht auch ganz anders. Das möchte ich mit meiner Schilderung zeigen. Und wieviel es mir persönlich geholfen hat andere Frühchenmamas um mich zu haben. Ich hatte zugegebenermaßen einen wesentlich leichteren Start als Du. Zum einen hatte ich eine "normale" Geburt (mit Blasensprung, Wehen, die von alleine einsetzten, etc.), und zum anderen kam er und würde mir als erstes auf die Brust gelegt. Es war nicht mal eine Minute - aber es hat mir alles bedeutet. Ich habe ihn angesehen und dachte: "ja, Du bist soweit. Hättest es eilig uns zu sehen." Und dieser Gefühl, dass er soweit war, hat sich fest in mir verankert. Trotz Brutkasten, Schläuche und das Piepen der Monitore. Und ich empfand die ganzen Monitore und das Piepen eher beruhigend: ich wusste dadurch, dass es keinen entgehen konnte, sollte etwas nicht stimmen. Aber, was mich am Meisten an Deiner Erfahrung betroffen gemacht hat ist Deine Zeit im Krankenhaus und die Reaktionen / Fragen, die Du schilderst. Wir hatten großartiges Pflegepersonal und Ärzte, die sich um Die Kleinen UND ihre Eltern gekümmert haben. Eine Schwester habe ich irgendwann gefragt, um wen sie sich eigentlich mehr kümmere, die Kinder oder die Eltern. Sie meinte, das halte sich schon die Waage. Wir würden behutsam über alles informiert, dürften Fragen so viel und was wir wollten, könnten jederzeit zu unseren Kindern und vor allem: wir durften sie immer halten. Das Känguruhen wurde dort groß geschrieben und wir haben es jeden Tag, die der Kleine auf der Intensivstation war gemacht. Stundenlang! Wenn irgendwelche Idioten an's Fenster kamen, um sich kranke Kinder anzuschauen (ja, so gestörte Menschen gibt es, seufzte eine Schwester) wurden diese vom Personal wütend und mit sehr deutlichen Worten weggeschickt. Wann immer wir kamen, um den Kleinen zu sehen, würden wir zuerst mit einem ausführlichen Bericht über alles informiert, was in unserer Abwesenheit alles passiert war. Auf der Wochenbettstation, haben sie mich extra verlegt, damit ich mit anderen Mamas in einem Zimmer war, die ebenfalls Kinder auf der Intensivstation hatten oder auf der Früchchenstation, damit wir "ausschlafen können" - so hieß es. Aber ich hatte auch das Gefühl, dass sie uns zusammengelegt haben, damit es nicht so weh tut, zu sehen wie andere Mamas, ihre Kinder bei sich haben. Sie haben uns in alles mt eingebunden und sich Zeit genommen: sie haben mit uns den kleinen gebadet, und gewickelt, etc. haben immer wir, wenn wir da waren. Und das war bei den anderen Frühchen-Eltern genauso - es lag nicht nur daran, dass unser Sohn viel fitter war. Auf der Intensivstation habe ich mich mit einer anderen Frühchen-Mama angefreundet. Ihre Tochter kam in der Woche 32+3. Diese Freundschaft hat auch unheimlich geholfen, denn ihr muss ich nichts erklären. Sie macht regelmäßige Treffen mit der "Frühchen-Gang" (wie ich sie nenne) und die sind unheimlich toll. Es hat uns allem vor allem in den ersten Wochen und Monaten unheimlich viel geholfen, dass wir mit dieser Erfahrung nicht allein waren. Und zu guter Letzt: ich hatte nicht eine einzige Frage, in dem Tenor, wie Du es schilderst. Zum einen gibt es in unserem Freundeskreis ein paar Frühchen. Zum anderen hatte ich wohl unheimlich Glück, mit den Leuten um mich herum. Obwohl ich überwiegend positive Erfahrungen gemacht habe, habe auch ich irgendwann einen Kloß im Hals, wenn ich länger über die ersten Tage nachdenke oder rede. Letztendlich will ich zwei Dinge sagen: Danke für den Artikel. Ich wünsche uns allen, die Frühchenmamas sind, das es viele lesen. Vielleicht beißt sich der / die Eine oder Andere auf die Zunge und fragt eher, "wie geht es Dir" und hört danach zu, wenn sie eine Frühchenmama kennen. Ich hoffe, das mein (viel zu langer - nochmal Sorry) Bericht für Dich, oder vielleicht auch andere Mamas die das lesen, hilfreich war. Ganz liebe Grüße Ännie *kleiner Nachtrag: wo immer Frühchenmama steht: dasselbe gilt natürlich auch für die Frühchenpapas. Mein Mann hat sich am Anfang viel schwerer getan als ich. Meine Theorie dazu war, dass ich unseren Sohn schon Monatelang im Bauch kennenlernen durfte und mein Mann ihn überwiegen mit Schläuchen kennenlernen durfte. Und: er kann kein Blut sehen und jedesmal wenn die Infusion neu gelegt wurde hat er doppelt so stark gelitten wie ich. Das war das Schlimmste: wie oft der Kleine "gestochen" wurde.

Sonya — So, 02/19/2017 - 12:05

Danke für diesen tollen Artikel. Besonders sinnvoll finde ich am Ende die Auflistung der unangemessenen Fragen, die Ihr (und wahrscheinlich viele andere Früchten- Eltern) ertragen musstet. Auch schön, dass ein paar Fragen, die man lieber gehört hätte, zu lesen sind. Freunde von mir haben vor einigen Wochen Drillinge bekommen- viel zu früh. Da weiss man gar nicht, was man sagen soll. Ich habe Ihnen gesagt, dass ich sie für Ihre Kraft bewundere und wie sehr ich mich für sie freue, dass sie nächstes Weihnachten dann sechs leuchtende Kinderaugen unterm Weihnachtsbaum sitzen haben werden. Ich glaube, auch "Mitleid" ist da irgendwie doof. Unsensibilität natürlich sowieso, aber Mitleid auch.

Neuen Kommentar schreiben

u
K
j
Z
M
G