Gender

09/02/2015 - 11:24

Land-Mama Lisa

Chefs! Stellt Mütter ein! Echt jetzt! Die können das!

Liebe Arbeitgeber, stellt Mütter ein!

Mütter können schneller arbeiten als die Feuerwehr, weil sie immerzu vermuten, dass gleich die Kita/Schule anruft, dass das Kind wieder auf die Nase gefallen ist. Und dann soll der Auftrag ja schließlich erledigt sein!

Mütter brauchen nur 20 Stunden für 40 Stunden Arbeit, weil sie keine Pausen machen, das sind sie aus dem Privaten schließlich auch nicht gewöhnt.

Mütter können einfühlsam mit cholerischen Chefs umgehen, weil sie das auch täglich zu Hause üben.

Mütter haben immer ein offenes Ohr für die Probleme der Kollegen, weil sie als Kummerkastentanten schließlich die besten Sorgenfresser - auch ihrer Familie - sind.

Mütter haben Geduld! Und wenn der Azubi beim zehnten Mal wieder falschrum kopiert hat, dann sagen sie: Fein gemacht und jetzt machen wir das nochmal zusammen.

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Tags: Arbeit, CHef, Job, Einstellen, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Gender, Frauen, Vereinbarkeit

06/12/2012 - 10:36

Land-Mama Lisa

Diskriminierung von Jungen: Zieht unsere Gesellschaft nur noch Warmduscher groß?

Die gute Ildikó von Kürthy, Bestsellerautorin und Mutter zweier Söhne, hat ein Buch geschrieben zu ihren Erfahrungen als Schwangere und Mutter. "Unter dem Herzen" heißt es und, naja, wir hätten uns mehr gefreut, wenn dieses Werk erst NACH unserem Buch erschienen wäre, aber was soll´s. Es liest sich jedenfalls sehr flüssig und insgeheim finden wir es auch echt ziemlich unterhaltsam und toll (besonders weil es auf Nr. 1 der Spiegel-Bestsellerliste stand, was uns zeigt, dass das Thema noch immer interessiert).

An einer Stelle des Buches allerdings taten sich bei mir Fragezeichen auf. Da klagt Kürthys Freundin Johanna über ihr Leid als Mutter zweier Jungs und sagt:

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Tags: Land-Mama, Erziehung, Gender

04/12/2012 - 10:59

Land-Mama Lisa

Mein Sohn ist homosexuell. "Ja und?"

Guten Morgen,

habt Ihr gestern auch "hart aber fair" geschaut? Thema der Sendung war "Papa, Papa, Kind: Homo-Ehe ohne Grenzen". Neben dem üblichen Pro und Contra-Gequatsche gab es da ein Gespräch zwischen Moderator Frank Plasberg und einer Frau, die mich mit ihrer Ehrlichkeit beeindruckt hat: Irmgard Franken. Die Dame hat einen neunzehnjährigen Sohn, der schwul ist und sie hat wirklich viel über sich preisgegeben.

Sie habe schon so eine Vermutung gehabt, sagt sie. Weil er sich eben nie für Frauen interessiert habe. Dabei habe sie doch schon die richtige Kandidatin für ihn gefunden gehabt. Die Christine aus seiner Klasse.

Das gab Gelächter im Publikum. Das war aber kein Auslachen, sondern ein freundlich anerkennendes Lächeln. 

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Tags: Gender, Familie, Homosexualität