Gastbeiträge

17/10/2018 - 07:00

Stadt-Mama Katharina

Wäscheberge und fleckige Wände: Bin nur ich eine schlechte Hausfrau?

Ich heiße Nora und ich hatte am Wochenende eine sehr unschöne Begegnung mit meinen Vermietern. Deshalb bin ich immer noch ganz schön durch den Wind und hoffe auf Zuspruch von anderen Eltern. Aber von vorne: 
 
Bisher dachte ich, unsere Vermieter sind freundliche und intelligente Menschen. Sie sind Mitte/Ende 70, scheinen keine Geldsorgen zu haben, weil sie zum Golfen um die Welt jetten, fahren teure Autos - und sie haben keine Kinder oder Enkelkinder. 
 
Wir sind vor dreieinhalb Jahren in das Haus gezogen. Nun läuft für unsere Vermieter bald die Gewährleistung ab, deshalb baten sie um einen Termin, um sich das Haus mal anzuschauen. Ich arbeite 30 Stunden die Woche und wir haben zwei Kinder (2,5 Jahre und 8 Monate alt) - daher ist bei uns manchmal etwas Chaos. Ich bat unsere Vermieter also um eine Woche Vorlauf, damit ich noch etwas Zeit zum Aufräumen hatte. 
 
Bei uns zu Hause ist es nicht dreckig, aber es könnte ordentlicher sein - wenn ich denn mehr Zeit zum putzen hätte. Da ich aber 30 Stunden in der Woche arbeite, verbringe ich meine freie Zeit momentan lieber mit Herbstspaziergängen und den Kindern anstatt zu putzen. Das Putzen ist auf meiner Prioritätenliste in den letzten Jahren, ehrlich gesagt, weit nach unten gerutscht. 
 
Nun stand also der Besuch der Vermieter an, mein Mann und ich haben vorher jede freie Minute genutzt, um das Haus aufzuräumen. Doch das genügte den Vermietern nicht. Sie starteten den Rundgang im Bad und fanden Kalkablagerungen an den Armaturen und Seifenreste auf der Glaswand der Dusche. Die Vermieterin sagte, wie unschön sie das findet. Sie hat recht, aber ein paar Seifenreste sind kein Weltuntergang und beim nächsten Putztag sicher zu beseitigen. Ich sagte der Vermieterin, dass wir momentan eben so viel arbeiten, die Kinder noch klein sind und daher nicht so viel Zeit zum Putzen bleibt. Die Stimmung der Vermieterin ging weiter bergab, sie sagte: 
 
  • Also ich entkalke die Amaturen alle 4 Wochen, dann passiert das nicht.
  • Wir haben auch andere Mieter mit Kindern - bei denen sieht es aus wie geschleckt, wenn wir kommen.
  • Wenn Sie das mit dem Putzen nicht hinbekommen, hätten Sie das mit den Kindern einfach anders planen müssen.
  • So kann ich die Dusche ja nach 5 Jahren rausreißen, wenn Sie die in 3 Jahren schon so runtergelebt haben. Und die Dusche hat 8000€ gekostet.
  • Über das hier will ich ja gar nichts sagen (deutet mit hochgezogenen Augenbrauen auf einen gefüllten Wäschekorb)
Der Rundgang war der Horror, jeder Fleck wurde beseufzt, jedes Staubkorn begutachtet. Selbst, als ich versprach, mich um eine Putzfrau zu kümmern, hörte der Schwall an herablassenden Kommentaren nicht auf. Ich musste mich irgendwann ausklinken und still in einem Zimmer weinen gehen. Mein Mann hat dann glücklicherweise übernommen, denn ich konnte mich nicht mal mehr verabschieden, so aufgelöst war ich. 
 
Seitdem kann ich einfach nicht aufhören, über meinen Haushalt nachzudenken. Mein Kopf schwirrt. Ist es wirklich so schmutzig bei uns? Bin ich echt so schlecht im organisieren, wieso kriege ich das nicht besser hin? Kann uns aufgrund verkalkter Amaturen der Mietvertrag gekündigt werden? Oder kann deshalb die Miete erhöht werden? Warum sieht es bei anderen Müttern nicht so aus wie bei uns? Wieso ist auf Instagram alles immer so perfekt aufgeräumt? Wieso haben andere scheinbar kein Problem mit der Ordnung?
 
Ich weiß, dass ich keine besonders gute Hausfrau bin. Aber ich bin eine gute Mutter. Und ich gebe mir Mühe, alles zu schaffen. 
 
Gleichzeitig ärgere ich mich, dass ich so eingeschüchtert war. Soll ich der Vermieterin nochmal sagen, wie ihr Verhalten bei mir angekommen ist? Oder soll ich das Ganze einfach nicht an mich ran lassen? Ich habe nun tatsächlich eine Putzfrau, die mich unterstützt - ich hoffe, dadurch beruhigt sich wieder alles. 
 
Ich würde mich freuen, wenn andere Eltern hier kommentieren, wie sie den Haushalt schaffen. Habt Ihr keine Flecken an den Wänden? Keine Wäscheberge im Keller? Ist es bei Euch nicht auch manchmal unordentlich? Los, erzählt doch mal. 
 
Foto: pixabay

Tags: Haushalt, Putzen, Kinder, Aufräume

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Kommentare

Miriam — Mi, 10/17/2018 - 07:21

Hallo Nora, Was soll ich sagen: Deine Vermieter haben keine Kinder und keine Ahnung und anscheinend deshalb jegliche Defizite! Sei wieder selbstbewusst und mach weiter wie bisher: Du hast alles richtig gemacht im Leben und Haushalt! Lass Dich doch nicht runterziehen von Leuten die alle 4 Wochen Ihre Armaturen entkalken... wie traurig ist das denn... Ich habe 3 Kinder, 5 Pferde, Hund, Katzen, Hasen und nen Job 100km entfernt und bin auch mit bekalkten Armaturen glücklicher als deine Vermieter. Halt die Augen offen, vielleicht findet Ihr ja mal was besseres zum umziehen. Miri

Jasmin Dietz-Rumpf — Mi, 10/17/2018 - 07:49

Die Vermieterin hat ein sehr herablassendes Verhalten an den Tag gelegt. Das sagt viel mehr über sie und ihr Wohlbefinden aus als über dich. Frag dich nicht, was sie will sondern ob du dich wohlfühlst in deiner Wohnung. Die Herbstspaziergänge prägen deine Kinder sicherlich mehr als eine aufgeräumte Wohnung.

Elena Mustermann — Mi, 10/17/2018 - 07:54

Hallo Nora, wir haben auch verkalkte Armaturen und viele Flecken an den Wänden, obwohl wir regelmäßig streichen. Unseren Vermieter stört das zum Glück nicht. Beim Auszug müssen wir wahrscheinlich einmal richtig schrubben und dazu holen wir uns dann mal Hilfe. Verstehe gar nicht, dass Ihr sie zu Euch rein gelassen habt. Ich habe auch drei Kinder und arbeite nicht. Und ich bin froh, wenn ich den alltäglichen Kram wie Wäsche, Staubsuagen, Spülmaschine, Spielsachen aufräumen hinkriege. Und da das Wetter gerade so toll ist, bin auch lieber draussen. Aufräumen ist mit Kids und auch sonst eine Sisyphosarbeit.

Kathrin — Mi, 10/17/2018 - 08:38

Hallo, für mich besteht das Leben auch aus mehr als putzen... das ist für mich kein Lebensinhalt! Wir haben auch 2 Kids und ich arbeite 30 Std., bei uns wird nur am Samstag Vormittag geputzt, da helfen alle mit Bzw. machen ihre Hausaufgaben. Zum Thema Vermieter: dafür bekommen sie Miete, dass Ihr das Haus bewohnt! Von dieser Miete und ggf. Eurer Kaution können sie nach Eurem Auszug Schönheitsreparaturen durchführen lassen! Wenn sie damit nicht klar kommen, dann dürfen sie nicht vermieten- dann würde ihnen aber sicherlich auch Geld jeden Monat fehlen! Bei solchen Terminen wie Gewährleistungsablauf geht es ja darum ob Mängel aus der Bauausführung sichtbar sind und nicht um das Verhalten der Mieter! Wir wohnen übrigens erst seit 1,5 Jahren in unserer Eigentumswohnung und haben sehr viele Flecken an den Wänden- besonders im Flur! Ich hänge dann darüber Kinderzeichnungen...

Eva — Mi, 10/17/2018 - 08:45

Hallo Nora, zur grundsätzlichen Frage (Prioritäten Haushalt vs Arbeit vs Kinder) schreibe ich mal nichts, dazu kommen bestimmt noch reichlich Kommentare. Ich wollte nur einen ganz praktischen Tipp da lassen: Schärfe dein Werkzeug, d.h. bemühe dich um eine Grundausstattung an guten und sehr effizienten Putzmitteln! Ich habe seit zwei Jahren Profi Putzmittel des Herstellers Dr. Schnell (nicht über Amazon bestellen, dort ist es viel teurer als in anderen Online shops!) und das „Schrubben“ gehört der Vergangenheit an. Der Kalk löst sich nach dem Einsprühen von ganz alleine. Mit viel weniger Aufwand erzielt man ein besseres Ergebnis als mit den normalen Putzmitteln aus der Drogerie. Die herablassende Art der Vermieterin war sicherlich sehr verletzend und auch unprofessionell von ihr. In ihren Augen ist es aber vermutlich ebenso „verletzend“ zu sehen, wie „nachlässig“ (gemessen an ihren persönlichen Maßstäben!) ihr mit ihrem Eigentum/Geld umgeht. Das meine ich ganz wertfrei, ohne dich zu verurteilen oder noch den Finger in die Wunde zu legen. Ich möchte damit nur sagen, dass sie beim Rundgang bestimmt nicht darauf aus war, euch absichtlich zu beleidigen.

Yvonne — Mi, 10/17/2018 - 09:01

Hallo Nora, lass Dich von denen nicht runterziehen. Die beziehen ihr Selbstbewusstsein im demütigen von anderen.... Ich gehe 30 Stunden ins Büro plus 10 Stunden im Homeoffice. Wäscheberge gibt es jeden Tag, Staub ist mein ständiger Begleiter :-) vom Aufräumen rede ich jetzt gar nicht erst. Meine Kids sind 5 und knapp 3...

Sarah — Mi, 10/17/2018 - 09:11

Hallo! Ich kann gut verstehen, dass dich diese Sprüche verunsichern. Als Mutter macht man sich schon genug Gedanken, ob man alles richtig macht. Ich finde aber der Bericht über eure Wohnungsbegehung wirft nur ein schlechtes Licht auf deine Vermieterin und nicht auf dich. Ich kenne da ein witziges Gedicht. Vielleicht solltest du deiner Vermieterin schicken: WENN DU DIES HAUS BETRITTST, VIELES NICHT GANZ SAUBER BLITZT. DU MERKST, DASS ES HIER KINDER GIBT, DIE MAN MEHR ALS PUTZEN LIEBT. DA GIBT ES SPUREN AN DEN WÄNDEN, KREIERT VON FLINKEN, KLEINEN HÄNDEN. WIR MACHEN DAS MAL SPÄTER WEG, JETZT SPIELEN WIR ZUERST VERSTECK. SPIELZEUG LIEGT AN JEDEM ORT, DOCH EINES TAGES IST ES FORT. DIE KINDER SIND UNS KURZ GELIEHEN, BIS SIE ERWACHSEN VON UNS ZIEHEN. DANN WIRD AUCH ALLES AUFGERÄUMT, DANN LÄUFT DER HAUSHALT WIE ERTRÄUMT. JETZT FREU`N WIR UNS AN UNSREN GÖREN UND LASSEN UNS DABEI NICHT STÖREN Und jetzt lass' dich davon nicht interkriegen, das Leben ist wirklich zu kurz, um sich über Kalkflecken den Kopf zu zerbrechen.

Andrea — Mi, 10/17/2018 - 09:12

Liebe Nora! Oh man! Ich kann dein Problem voll verstehen! Was die Vermieterin bemängelt ist total "irrelevant". Kein Vermieter kann dir etwas wegen SeifenResten oder Kalk Böses tun. Eingeschlagene Wände oder Türen wären relevant. Ihr lebt nun mal und schwebt nicht durch die Wohnung. Ich Frage mich auch ständig, wie andere es schaffen,dass ihr Haushalt so tiptop aussieht. Ich habe 3 Kinder, gehe 30 Stunden arbeiten (Schicht- und WochenendDienste) und kümmere mich in der Woche alleine um die Kids. Mein Tag beginnt früh 5.30 Uhr und gegen 22 Uhr löschen ich spätestens das Licht in der Küche. Obwohl ich nur am tun und machen bin, beherrsche ich die WäscheBerge und SpielzeugFelder NICHT. Aber inzwischen ist es mir egal! Es ist nicht dreckig,nur chaotisch. UND: meine Kids sind glücklich und haben ihre Mama.

M — Mi, 10/17/2018 - 09:15

Das ist schon sehr unverschaemt gewesen, wenn auch fuer die Vermieter wahrscheinlich Panik aufsteigt, wenn sie sehen, dass ihre Sachen nach ihren Augen nicht ordentllich behandelt werden. Ich kann das leider auch nicht gut, mich von der Kritik der anderen frei zu machen, und mir geht so etwas lange nach. Ob es ein Kuendigungsgrund ist, keine Ahnung. Da muesste man sich im Zweifel an den Mieterbund wenden, um die Rechtsgrundlage zu klaeren. Wir haben eine Putzfrau, die einmal die Woche kommt, und seitdem laesst sich das Chaos einigermassen beherrschen, und auch fuer uns ist es insgesamt viel entspannter geworden, seitdem wir das nicht mehr machen muss. Ich putze auch nicht gerne, und es ist ja auch ein Kampf gegen Windmuehlenfluegel mit Kindern im Haus. Falls ihr euch dort nicht mehr wohl fuehlt, muesste man wohl in den sauren Apfel beissen und umziehen und dann einfach putzen, putzen, putzen... geht auch schneller, wenn alles draussen ist... :-)

Lucy — Mi, 10/17/2018 - 09:57

Also mal davon abgesehen, dass das Verhalten der Vermieter, sehr übergriffig und unverschämt ist, ist es wirklich gut, dass Du mittlerweile Entlastung durch eine Putzfrau hast. Wir haben schon seit weit über 10 Jahren eine Putzfrau. Sie kommt 1x die Woche für 2-3 Stunden. Ist eine enorme Entlastung und wir hatten daher auch noch nie die "putzen, aufräumen, etc. Problematik" bei uns zuhause. Wir haben die Putzfrau übrigens seit wir zusammenwohnen, auch lange, lange bevor ein Kind kam und sie kam auch während dem Mutterschutz und der Elternzeit zu uns, also sprich auch zu Zeiten, wo ich gar nicht gearbeitet habe. Ich gebe sie nie wieder her und verzichte daher lieber auf das zwanzigste Kleid oder den zehnten Pulli.

Geli — Mi, 10/17/2018 - 09:59

Liebe Nora, oh man- ich kann mir soooo gut vorstellen, wie schrecklich und demütigend dieser Besuch für Dich war! Ich selber habe zwei Jungs (8 und fast 4) und einen 30 Std-Job plus Ehrenamt, bin selber noch nie mega-ordentlich gewesen und kann mich zudem schlecht von Dingen trennen, somit ist bei uns immer Unordnung und Überfrachtung im ganzen Haus. Es ist nicht dreckig oder siffig, die Wäsche wird gewaschen und der Müll entsorgt, aber es steht "Zeug" rum, Spielzeug überall, volle Wäschekörbe (aus denen wir uns oftmals morgens anziehen, weil das Zeug nicht den Weg in den Schrank gefunden hat) usw. Meine Fenster putze ich 2 mal im Jahr und das sieht man- sie sind staubig! Auch die (vollen!) Bücherregale, und alles was so hoch ist, dass ich nicht drauf sehen kann. In meinem Haus gibt es No-Go-Areas für familienexterne Besucher, weil ich mich über das Chaos schämen würde und wenn ich angekündigten Besuch erwarte schrubbe ich auf den letzten Drücker was das Zeug hält. Und immer denke ich: ich hab's nicht im Griff, aber alleallealle anderen Mütter schon. Aber hey- das stimmt nicht! Bei vielen sieht es aus, wie bei Dir und bei mir! Bei ganz vielen! Und das ist nicht schlimm! Es gibt Menschen, die haben das supergut drauf, setzen andere Prioritäten, holen sich vlt Hilfe, arbeiten vlt weniger, gehen nicht so gerne raus, oder jmd anderes geht mit den Kindern raus, oder es gibt Menschen die mögen putzen besonders gerne..... Du darfst Dich nicht an denen messen! Erkenne die, die Dir ähnlich sind und realisiere, dass das auch "normal" ist und gut und ok. Für Deine Vermieterin habe ich keine Worte und finde es schlimm, jmd so zu brüskieren. Also ehrlich, Kalk und Seifenflecken und Wäscheberge mindern nicht den Wert einer Immobilie!! Das ist doch wohl die Höhe! Frech, respektlos und gemein ist das. Und traurig. Versuch' es nicht an Dich heran zu lassen!! Auch wenn es schwer ist! "Die einzige Situation, in der eine Küche steril sein sollte, ist wenn ein Chirurg Homeoffice macht!" habe ich neulich in einem Elternforum gelesen :-) Kopf hoch! Wir Chaos-Eltern sind viele und wir sind gut so, wie wir sind! Alles Gute!

Isa — Mi, 10/17/2018 - 10:05

Du solltest dir keine Gedanken über deinen Haushalt machen, sondern um deine Vermieter! Vergiss dein schlehtes Gefühl. Das Problem ist eher, dass ihr ja in einer Abhängigkeit zu den Vermietern seid. Im übrigen zahlt man Miete fürs "abwohnen" -in einem normalen Maß. Alles Gute und geh weiterhin lieber mit den Kindern raus anstatt zu putzen!!

Ria — Mi, 10/17/2018 - 10:34

Tolles Gedicht, Sarah - ich finde da steckt viel Wahrheit drin und ich finde es super, Nora, dass du die Priorität bei den Kindern setzt und nicht beim Putzen... immerhin gehst du auch noch arbeiten und damit leistet ihr jeden Tag wahnsinnig viel. Ich kann mich manchmal schwer aufs Spielen einlassen, wenn sich die Wäscheberge stapeln und das finde ich eine sehr blöde Eigenschaft. Uns hilft tatsächlich eine Putzfrau, die alle 2 Wochen für einen Vormittag kommt. Seitdem bin ich in Sachen Putzen deutlich entspannter geworden. Würd ich aber nur empfehlen, wenn DICH was stört. Die Vermieterin hat einfach keine Ahnung, die hat man ohne Kinder nicht - das kann man ihr nicht mal übel nehmen. Das herablassende Verhalten allerdings schon!

Nina — Mi, 10/17/2018 - 13:15

Liebe Nora, das Verhalten Deiner Vermieter ist unverschämt und übergriffig. Sie haben kein Recht, nach Staubkörnchen und Kalkflecken zu suchen. Ich habe auch zwei Kinder (1 und 6). Es bleibt einfach viel liegen. Und wenn ich saubermache, darf ich niemanden mehr in die Wohnung lassen, weil es kurze Zeit später so aussieht, als wäre nie etwas passiert. Lass Dich nicht unterkriegen! Deine Vermieter sind total weltfremd. Du setzt die richtigen Prioritäten. Deine Kinder hast Du nur eine gewisse Zeit bei Dir. Mit Putzen kannst Du immer noch Deine Tage ausfüllen (sofern Du das möchtest!), wenn sie ihr eigenes Leben leben.

Antje — Mi, 10/17/2018 - 13:25

Liebe Nora, wie Du selbst schon geschrieben hast, Du setzt eben Deine Prioritäten bei Deinen Kindern und nutzt schönes Wetter lieber, um raus zu gehen, als zu putzen. Andere Familien handhaben das vielleicht anders, arbeiten weniger oder gar nicht, haben eine Putzfrau oder sind eben generell super ordnungsliebend. Trotzdem kann ich verstehen, dass Dich das Verhalten der Vermieterin sehr verletzt hat. So würde es mir auch gehen. Wenn Du an einem guten Verhältnis interessiert bist, dann suche vielleicht nochmal das Gespräch und erkläre auch, dass Du Dir inzwischen Hilfe durch eine Hauselfe gesucht hast. Dann sieht sie, dass Du Dich bemühst mit dem Eigentum der Vermieter noch sorgfältiger umzugehen. Aber ihr Verhalten war trotzdem übergriffig und das sollte sie vielleicht wissen. Am Ende ist ihr das selbst gar nicht bewusst - eben weil sie die Erfahrung eigener Kinder im Haushalt nicht kennt. Ich selbst arbeite auch 30h/Woche und habe drei kleine Kinder (1, 4 und 5 Jahre alt). Da ist es mit dem Haushalt auch oft schwierig und gefühlt immer ein Kampf gegen Windmühlen. Gerne hätte ich auch eine Putzfrau, die wenigstens 1 mal die Woche die gröbsten Arbeiten abnimmt, aber das war bisher einfach zu teuer oder es lässt sich keine bezahlbare Kraft finden. Ich träume sogar manchmal davon, mal zwei Wochen nur Zeit für einen richtig großen umfassenden Hausputz ganz in Ruhe zu haben und mal all den überflüssigen Kram auszumisten, der so bei uns im Haus rumflattert. Aber ich versuche mich damit zu trösten, dass ich später wieder mehr Zeit für einen geordneten Haushalt haben werde. Denn heute setze ich auch lieber die Prioritäten anders und verbringe die Zeit die ich habe mit meinen Kindern, meiner Familie und meinen Freunden. Und dann ist das Bad eben mal ein paar Tage länger dreckig und ich putze es dann irgendwann Abends um 22:30... Liebe Grüße und alles Gute weiterhin!

Juli — Mi, 10/17/2018 - 13:58

Hallo, ich schließe mich erstmal den Aufmunterungen an. Ob ihr deswegen gekündigt werden könnt, kann ich mir nicht vorstellen, kenn mich da aber mit der Rechtslage nicht aus. Ich kann nicht behaupten, dass es bei uns nicht auch mit unter dreckig ist. Aber, ich seh auch nicht mehr ein, dass ich zu 100% dafür alleine verantwortlich bin! Den Schuh ziehen sich 90% aller Frauen gern mal an, ich auch. Aber es empört mich immer mehr, wenn ich merke wie selbstverständlich es doch noch heut zutage ist, dass Frau putzt und Mann zum Sport geht! "Aber er hilft ja mit, denn er bringt den Müll raus! " Bin schon wieder in Rage! Es gibt sicher viele Familien wo es ausgeglichener ist als bei uns zuhause und bei uns ist das gerade großes Streitthema! Aber je mehr ich mich damit beschäftige, je mehr fällt es auf! Deswegen ist man da dann auch so empfindlich, weil man denkt oder fühlt als hätte man versagt, weil man den Haushalt nicht in Schuss gehalten hat! Deswegen ist es dem Mann egal, wenn da eine "Schälte" kommt, weil er sich nicht in dem Maß zuständig fühlt. In der Hoffnung, dass ich nicht nur meine Haushaltsprobleme in dieses hier hineinprojiziert hab: Arme tief durch, lass dich nicht aus dem Konzept bringen! Die doofe Vermieterin hat keine Ahnung und mischt sich in Sachen ein, die sie nichts angehen! Muss man die überhaupt rein lassen???

K. — Mi, 10/17/2018 - 14:08

Liebe Nora, zu dem Verhalten eurer Vermieter ist bereits alles gesagt. Was mir in Deiner Geschichte aber auch sauer aufgestoßen ist, ist dass offensichtlich Du die 'Schuldige' sein sollst an der Unordnung, dein Mann wird an keiner Stelle verantwortlich gemacht. Dieser hat sich natürlich auch nicht zu rechtfertigen für den Umstand, dass ihr nunmal in dieser Wohnung wohnt und dass dazu auch Chaos gehört, zeigt aber, dass die Eigentümer an mehreren Stellen überdenkenswürdige Ansichten/Rollenbilder haben. Die Putzfrau hast Du hoffentlich für Dich und nicht wegen der Vermieter bestellt. Ich habe 'nur' ein Kind und bei uns ist die Situation nicht anders! Lass Dich nicht runterziehen, Du machst alles richtig!

Laura F — Mi, 10/17/2018 - 14:36

Ich kann deine Gefühle so sehr nachvollziehen. Bei mir ist es leider meine Schwiegermutter, die mir immer wieder zu verstehen gibt, dass ich als Hausfrau, Mutter und Ehefrau nicht genüge. Weil es bei uns nicht wie geleckt aussieht. Weil ich nicht immer frisch koche. Weil die Fenster ziemlich ungenutzt sind. Das kommt aber daher, dass die kritisierenden Personen von sich auf andere schließen. Meine Schwiegermutter hat seit sie 25 war "nur" die Rolle der Hausfrau und Mutter gehabt. Dieses Rollenbild hat sie selbst vorgelebt bekommen. Und ich habe den Eindruck, dass diese Menschen möchten, dass alle so ein Leben zu führen haben. Nach dem Motto "Da musste ich auch durch". Ich aber gehe gerne arbeiten, bin gerne für mein Kind da, treffe gerne meine Freunde, habe gerne Zeit für mich, gehe gerne feiern. Da fällt dann zum Beispiel das putzen hinten über... Aber das wichtigste ist doch, dass man selbst mit seinem Leben im Einklang ist. Die Aussagen der Vermieterin sind unter aller Sau. Aber versuch drauf zu scheißen. Du bist nicht dafür verantwortlich, dass sie nicht empathisch ist oder für die Sachen, die sie von sich gibt. Und du kannst es auch nicht beeinflussen. Aber wir sollten versuchen, an unseren eigenen Gefühlen zu arbeiten. Die Vermieter gehören sicherlich nicht zu den Top 20 der wichtigsten Menschen in deinem Leben. Von daher sollte dir die Meinung egal sein. Und ich finde es gibt so viele wichtigere Dinge als putzen. Zumal unserer ordnungsanspruch in Deutschland eh überdurchschnittlich hoch ist. Das war jedenfalls mein Eindruck als ich am Wochenende in London war (so ganz alleine ohne Kind und ohne putzen ;-))

Marina — Mi, 10/17/2018 - 19:35

Ich bin alleinerziehend, habe eine Tochter (5), arbeite 35 Stunden in der Woche und verbringe täglich ca. 1 h auf der Straße (Arbeitsweg und KIGA). ich bewohne mit meiner Tochter eine DHH und habe keine Putzfrau. Wir haben eine Katze. Wäscheberge oder Staubwolken kenne ich nicht, es ist alles eine Frage der Organisation und der Methode. Bei mir ist Mittwoch Abend und Samstag Vormittag Putztag. Zum Putzen benötige ich ca. 3 Stunden in der Woche. (Allerdings putze ich effektiv, schnell und mit den richtigen (Haus-)Mitteln - war jahrelang selbständig in der Gastronomie, da lernt man putzen ;-)). Ich putze mittwochs, wenn die Kleine schläft - am Abend. Am Samstag putze ich morgens/vormittags. Entweder schläft sie länger oder sie spielt eben nebenher, d.h. beschäftigt sich alleine. Wenn etwas außerplanmäßig (z.b. Fensterputzen) dazu kommt, brauche ich dementsprechend länger. Dann plane ich den Tag anders. Samstag Mittag ist Einkaufen auf dem Programm ca. 1,5 h und der Rest des Wochenendes gehört uns. So findet sich genug Zeit für Spielplatz, Schwimmen gehen ect. Wäsche kommt 2 x pro Woche in die Maschine, auch mittwochs und samstags. Die Wäsche kommt so in die Maschine, dass sie fertig ist, wenn ich mit Putzen durch bin. Damit ich nur noch aufhängen brauche. Das System funktioniert natürlich nur, wenn der Alltag normal abläuft. Bei Krankheit oder außerplanmäßigen Terminen kommt es ins Wanken und muss angepasst werden. Aber zumeist funktioniert es gut. Ich kann mir vorstellen, dass du vielleicht mit einem "Wochen-Putzplan" besser zurechtkommst. Probiere es doch einfach mal aus. Grundsätzlich verstehen kann ich beide Seiten deiner Schilderung. Klar zieht man einen Herbstspaziergang den Haushaltspflichten vor, wenn man kein "Faible" dafür hat und drückt das ein oder andere Auge zu. Auf der anderen Seite die Vermieterin, die ein (in ihren Augen teures, schönes und nigelnagelneues) Haus gebaut hat und sieht, dass es innerhalb kurzer Zeit "runtergewirtschaftet" wird. Rein objektiv. Warte ab, wie es mit der Putzhilfe läuft. Warum man eine Duschkabine für 8.000 Euro einbaut in einem Haus, das von einer Familie mit 2 kleinen Kindern bewohnt wird, erschliesst sich mir nicht ....Und sag deiner Vermieterin einen schönen Gruß von mir: Alle 4 Wochen nur entkalken? Ich mache das alle 2. ;-) Lass dich nicht ärgern. Und horche in dich selbst, weshalb du geweint hast. Wirklich, weil sie so "herablassend" war oder weil du vielleicht tatsächlich denkst, es nicht zu schaffen? Also aus Angst, zu versagen? Und denke daran: Es ist nur Schmutz. Mit dem richtigen System wirst du über ihn siegen. :-)

Sabrina — Do, 10/18/2018 - 21:32

Oh Mann! Den Satz zum Thema Entkalken hättest du dir sparen können. (Augenrollen!) Würdest dich sicher super mit der Vermiterin verstehen! Nur mal so zum Nachdenken: Wasser ist regional verschieden kalkhaltig.

Margarete Audrey — Mi, 10/17/2018 - 20:11

Ich habe 3 Kinder, arbeite 15-20 Stunden die Woche, wobei der Jüngste immer dabei ist und sonst zuhause und bei mir sieht es auch meist nicht geleckt aus. Mit der Wäsche komme ich unter der Woche nicht hinterher und mach nur die Windeln, der Küchenboden klebt und trotzdem, die meisten Freunde wollen immer zu uns kommen, weil es trotzdem gemütlich und echt ist! Dafür verbringe ich übrigens viel Zeit mit meinen Kids und Koche lecker und gesund. Bei den meisten meiner Freundinnen mit 2+ Kindern sieht es nicht anders aus!

Anni — Mi, 10/17/2018 - 21:34

Beide Seiten kann ich gut verstehen! Ich habe zwei Kinder (4 und 7) und arbeite 20h. Wir haben eine Putzhilfe, die 3h in der Woche da ist und die Grundreinigung übernimmt. Wäsche, durchsaugen, etc. Fällt zwischen durch ja sowieso auch noch an. Ohne die liebe Frau würde sehr viel unserer Freizeit und der Zeit die wir für die Kinder haben fürs Putzen drauf gehen. Es ist ein Luxus, das ist mir klar, aber ich gebe dafür bei anderen Dingen (Kleider etc) sehr wenig Geld aus. Und: ich bin sehr milde mit mir und drücke sehr oft ein Auge zu wenn ich die Staubwuscheln in den Ecken sehe während ich statt zu putzen lieber mit den Kids spiele :) Und die Vermieter kann ich ein Stück weit schon verstehen. Wenn sie ein anderes Verständnis von Sauberkeit haben und aus ihrer Sicht mit ihrem Eigentum nicht ordentlich umgegangen wird, dann macht sie das halt nervös. Wir vermieten auch eine Wohnung und ich bin froh, dass die Mieter bisher alle tiptop damit umgegangen sind :) Man sollte immer beide Seiten beleuchten.

Iris — Do, 10/18/2018 - 09:21

Die Kommentare dazu, dass die Vermieterin verständlicherweise ein Problem damit der, wenn die Wohnung nicht ordentlich geführt wird, sehe ich nur teilweise berechtigt. Schließlich hat sie ja auch den Wäscheberg bemängelt und der hat ja nun so gar nichts mit ihrem Eigentum zu tun... Und Kalkablagerungen sind durchaus auch ein Wasserproblem und lässt sich nicht nur auf "mangelndes" putzen zurück führen! Und die 8.000€ Dusche verliert auch bei der vorsichtigsten Benutzung schnell ihren Wert. Und Seifenreste sind da nun wirklich kein Grund für Wertverlust. Kündigen kann sie euch nicht, beim Auszug kann es höchstens sein, dass s ihr was zahlen müsst. Ich würde euch empfehlen den Mieterbund beizutreten, damit ihr im schlimmsten Fall nicht in einen unschönen Rechtsstreit geratet (nur so als Tipp). Und damit ihr auch nur das zahlt, was ihr müsst (und nicht das, was die Vermieterin meint). Ich arbeite übrigens nicht (ich studiere) und habe "nur" zwei Kinder und auch hier sieht es oft chaotisch aus. Leider finde ich hier keine Putzkraft und muss es selbst machen und komme auch schon ohne Job kaum hinterher. Und es gibt auch Haushalte mit einem Kind, wo es chaotisch aussieht. Was ich damit sagen will, ist, dass jede Familie ihre eigenen Dynamiken hat, ihre eigenen Abläufe und daher das Putzen auch nicht bei jedem gleich gut funktionieren kann. Was bei der einen Familie gut klappt, muss bei der anderen nicht genauso funktionieren. Dafür ist man zu verschieden! Und ich habe festgestellt, dass es in den sauber geleckten Haushalten dafür oft an anderen Stellen weniger Zeit gibt, wo ich zb mehr Zeit aufwende. Und Kinder fordern einen auch unterschiedlich. Um es kurz zu machen, ich finde die Art und Weise deiner Vermieterin sehr daneben! Mag sein, dass sie Angst um ihr Eigentum hat, aber selbst bei berechtigten Sorgen (und sorry, aber danach klingt es deinen Schilderungen nach nicht, außer du hast etwas gravierendes verschwiegen) sind die Sätze, die sie fallen gelassen hat absolut unverschämt und übergriffig. Ich vermute einen bestimmten Schlag Mensch dahinter und glaube, dass ein Gespräch mit ihr nicht viel bringen wird. Extra ansprechen würde ich das nicht mehr, schließlich habt ihr ja nicht im Alltag miteinander zu tun (anders als zb bei einer Freundin). Sollte sie nochmal auf dich zukommen (und ich könnte mir gut vorstellen, dass sie das tun wird), dann kannst du ihr ja sagen, dass ihr jetzt eine Hauhaltshilfe habt. Mehr investieren würde ich nicht und ich vermute stark, dass das auch nicht viel Sinn machen würde.

Christine Horng... — Do, 10/18/2018 - 21:00

Also, ich kann total mit dir mitfühlen. Als Mama von drei Kids (welche noch dazu aufgrund ihres großen Altersunterschiedes, Jeweils 7 Jahre permanent - beinah rund um die Uhr - Aufmerksamkeit einfordern und ich so „nebenbei“ noch 32-40 stunden arbeite frage mich tagtäglich: wie um Gottes Willen schaffen das die anderen???? Alleine mit dem Hinterherräumen diverser Gegenstände meiner Kids (sei es jausenteller, Lego, kreative Basteleien, Kabeln, Socken usw...)bin ich derartig ausgelastet das ich zeitlich gesehen nicht vor 21 Uhr zum putzen anfangen könnte. Und da - ehrlich gesagt - fallen mir nur beim Gedanken daran schon die Augen zu! Also kurz gesagt: mein vollstes Verständnis und großer Neid für die Putzfrau :-) Eure Christine

Gast — So, 10/21/2018 - 12:10

Hi. Das hätte mich genau so, wie dich getroffen und verletzt. Selbstzweifel hat man ( Frau!) eh viel zu oft und wenn dann noch auf vermeintlichen Schwachstellen herum gehackt wird: einfach nur zum k...tzen. Lass dir gesagt sein: bei jedem findest du etwas, wenn du lang genug suchst. Außer vielleicht bei der Vermieterin. Aber die lenkt mit dem sauberen Haushalt vermutlich von viel größeren Baustellen ab. Zum Beispiel von ihrer fürchterlichen Art. Putz, wenn DU (!) es möchtest und erfreue DU (!) dich an dem Ergebnis. Schönen Sonntag wünsche ich dir- draußen im Herbstlaub!

Verena Winzen — Fr, 11/16/2018 - 10:10

Erstmal großen Respekt vor deiner Leistung! 30 Stunden arbeiten und 2 kleine Kinder. Unvorstellbar für mich. Komischerweise erlebe ich es oft in der älteren Generation, dass der Haushalt perfekt ist. Bei meinen Eltern könnte ich auch vom Fußboden essen. Das ist bei mir nicht so. Auch die Großeltern von meinem Mann sind um die 70 Jahre und der Haushalt ist immer perfekt. Die Wäsche ist perfekt zusammen gelegt. Ich frag mich immer, ob es früher bei denen mit Kindern auch so chaotisch aussah oder hatten Sie einfach mehr Unterstützung? Zumindest bei den Großeltern meines Mannes haben lange noch die Eltern und eine Tante mir im Haus gewohnt. Da konnte man sich die Arbeit teilen. Deine Vermieter sind übergriffig. Ich weiß aber auch nicht, inwieweit du Konsequenzen fürchten musst. Könnten sie denn deshalb euch kündigen?

Danjela — Fr, 11/22/2019 - 15:09

Ich bin Mutter von 4 Kindern – inzwischen alle groß. Ich war selbstständig und konnte mir meine Arbeit etwas einteilen. Sehr häufig habe ich aber auch abends gearbeitet, wenn dieKinder im Bett lagen. Was das Putzen angeht hatte ich nie den Ehrgeiz auch noch ein perfektes Haus bzw. Garten zu haben. Ich habe meine ganze freie Zeit den Kindern geschenkt. So wie es war, fand ich es auch ok. Mach dir also keine Gedanken. Wichtiger ist, dass du entspannt bist und nicht auch noch Putzgestresst.

Anna-Lena — Sa, 11/23/2019 - 10:24

Liebe Nora! Du bist nicht alleine! Ich war auch noch nie eine gute Hausfrau und bei mir sah es ohne Kind schon schnell chaotisch aus. Jetzt mit fast 2 jährigem, 2 Hunden und Arbeit sieht es hier ab und zu wirklich verboten aus. Ich bin froh das es hier keine überraschungsbesuche gibt. Natürlich ärgere ich mich oft über mich und das Caos. Aber ich verbringe die freie Zeit auch lieber mit meinem Sohn draussen oder beim Bücher schauen. Sei selbst nicht so hart zu dir! Wenn die Kinder groß sind und ihr Ding alleine machen dann ist Zeit für Haushalt und Ordnung!

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