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26/10/2018 - 05:00

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Bio ist nicht gleich bio, wenn es um Tierwohl und Klimaschutz geht! Warum wir wissen wollen, welche Wurst wir unseren Kindern aufs Brot legen – mit REWE Bio-Produkten

Ihr Lieben, jetzt ist es schon sechseinhalb Jahre her, dass wir mit unseren drei Kindern von Berlin ins Bergische in die Nähe von Köln gezogen sind. Und wenn ich zurückdenke an unsere erste Zeit, dann ist da ein Foto, das sich mir in die Erinnerung eingebrannt hat.

Auf dem Bild steht unsere damals sechsjährige Tochter mit Gummistiefeln vor einem Lamm – und gibt ihm die Flasche. Das Foto entstand auf einem benachbarten Bauernhof, der sich viel Mühe gibt, Kindern das Landleben näher zu bringen. Es gab sogar Mini-Mistgabeln und unsere Jungs waren stolz wie Bolle, wenn sie den Kälbern und Rindern damit ihr Futter zuschieben durften.

Noch heute sind die Kinder dem Hof sehr verbunden und wenn es klappt, kaufen wir unser Fleisch – und wenn unsere Hühner nicht gut legen, auch die Eier – gern dort. Einfach, weil wir da ganz genau wissen, woher es kommt. Aber das geht im Alltag natürlich nicht immer.

Ihr kennt das, dann fährt man doch für den Großeinkauf in einen Supermarkt und nimmt was mit, weil es einfach so praktisch ist. Trotzdem versuchen wir auch da darauf zu achten, nicht IRGENDWAS einzukaufen. Weil uns die Produktionsbedingungen einfach nicht egal sind.

Und deswegen finden wir es unterstützenswert, wenn auch Supermärkte wie REWE bei ihren Produkten auf Tierwohl und nachhaltige Produktionsbedingungen achten. Für die Produktion ihrer Bio-Angebote legen sie sogar noch höhere Standards an, als es die Öko-Verordnung der EU verordnet. Wusstet ihr, dass das auch mit der Zusammenarbeit mit Naturland zu tun hat?

Für die REWE Bio Wurstprodukte, die Naturland zertifiziert sind – dazu gehört die REWE Bio Schinkenwurst genauso wie die REWE Bio Geflügel-Salami – wird nämlich sowohl auf das Tierwohl als auch auf den Klimaschutz geachtet. Wir finden, das kann man ja auch ruhig mal erwähnen.

Bei Naturland wird mit einer Tierwohl-Checkliste gearbeitet, die von Bio-Verbänden entwickelt wurde und die Gesundheit, die Pflege und die Ernährung der Tiere prüft. Sprich: die Ställe und das Bio-Futter müssen den hohen Qualitätsstandards von Naturland entsprechen. Hinzu kommt, dass Naturland die Produkte weltweit über die gesamte Lieferkette hinweg – bis zum einzelnen Bauern hin zurückverfolgen kann.

Die Mastrinder dürfen im Sommer auf die Weide und echtes Gras fressen. Während die EU-Richtlinie auch ganzjährig die Fütterung von Silage im Stall erlaubt, dürfen die Kühe hier noch Kühe sein. Bio ist eben echt nicht immer gleich bio.

Neben den regelmäßigen Qualitätskontrollen, denen sie sich stellen, halten Naturland Bauern für den Klimaschutz weniger Schweine und Masthähnchen pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche, was eine Überdüngung vermeidet und so das Grundwasser schützt. 

Auch das Futter für die Tiere hat Bio-Qualität. Für die Naturland Schweine, Hühner und Puten kommt das Fressen mindestens zur Hälfte vom eigenen Hof – die EU-Richtlinie sieht nur 20 Prozent vor. Für Legehennen und Masthühner gibt es außerdem einen Außenklimabereich, der es den Tieren auch bei schlechtem Wetter ermöglicht, nach draußen zu gehen.

Es lohnt sich also, im Supermarkt mal auf die Siegel auf den Verpackungen zu schauen: Auf den REWE Bio Produkten findet ihr das Naturland Zeichen genauso wie das Siegel für „mehr Tierwohl“. Denn das Ziel ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Tieren – und dem Klima. Damit wir mit gutem Gewissen einkaufen können, wenn wir es zum Fleisch kaufen oder Eier holen mal nicht auf den Nachbar-Hof schaffen.

Wir freuen uns sehr, dass hier ein Bewusstsein wächst, damit wir unseren Kindern auch mal eine gekaufte Wurst aufs Brot legen können. Guten Appetit!

Tags: Ernährung, Wurst, Fleisch, Butterbrot, Kinder, Familie, Gesundheit, Tierwohl

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