Gastbeiträge

25/02/2015 - 11:45

Land-Mama Lisa

Gastbeitrag einer Kinderärztin: "Darum ist es so wichtig, Dein Kind zu impfen"

Ihr Lieben, nach dem impfkritischen Gastbeitrag unserer Leserin Juliane haben wir eine Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde um einen Gastbeitrag zum Thema Impfen gebeten: Dr. Tatjana Czernin. Sie schreibt hier nicht nur als Ärztin, sondern vor allem auch aus ihrer subjektiven Sicht als als Mama. Sie ist nach der Geburt ihres dritten Kindes derzeit in Mutterschutz. Vielen lieben Dank, liebe Frau Dr. Cz. für´s Möglichmachen! Das ist nicht selbstverständlich!

Meine Kinder sind geimpft worden, alle drei. Keines von ihnen war ein Schreikind und sie sind alle extrem wenig krank, noch nie musste eins in 9 Kinderjahren wegen einer Infektion ins Krankenhaus. Sie erleben eine sehr naturbezogene und naturnahe Kindheit wovon sie sicherlich auch gesundheitlich profitieren, denke ich. So habe ich aus Muttersicht keine Probleme mit Impfungen oder deren Nebenwirkungen erlebt. Ich bin auch beruhigt, das mein kleines Baby von vier Monaten nicht durch seine Geschwister eine Varizellen- oder Masernerkrankung nach Hause geschleppt bekommt. Das Risiko einer immer letalen späteren Reaktivierung der Masern (SSPE) wäre erhöht und ich würde für die nächsten Jahre sicher eine Beunruhigung davontragen.

Mein größtes Problem an der Impfkritik besteht an der Gedankenisolation auf das eigene privilegierte Umfeld. Wenn Sie selbst ein Kind hätten, das an Leukämie erkrankt ist, dann hätten sie zur Zeit eine richtige Wut auf all die Gegner, denn sie können ihrem Kind das Leben kosten. Und das tun sie auch. Ich habe schon Kinder unter Chemotherapie an Varizellen (Auslöser von Windpocken) sterben sehen, sowie ein drei Monate altes Kind an einer Masernmeningitis innerhalb von 30 Stunden. Danach kann man beim besten Willen und auch als Rudolf Steiner-Anhänger nicht mehr dagegen sein. Es ist zu grauenvoll.

Andere, Immungeschwächte oder Schwangere, durch Mutmaßungen gesundheitlich zu gefährden ist tatsächlich fahrlässig.

Sobald man den Kindersitz nicht 100% fachgerecht angebracht hat, stürzt sich eine Horde perfekter Mütter auf einen - aber am Nachmittag werden die Masernerkrankten Kinder auf Kindergeburtstage mitgenommen. Das führt mich zu der Meinung, dass Nicht-Impfen ein hausgemachtes Luxusproblem ist. Wenn in Entwicklungsländern die Meinung verbreitet wird, man impfe nicht, weil die Kinder dann vermehrt schreien, dann verlieren wir zu Recht unsere Glaubwürdigkeit.

Was Bill Gates in die andere Richtung schafft, ist mehr als beeindruckend. Es sollen innerhalb seiner Kampagne 11 Millionen Leben durch Impfungen gerettet werden. Wer sind wir, die wir von so einem hohen Ross einen so großen Fortschritt in der Medizin über den Haufen werfen?! Dafür geht es uns schlichtweg zu gut.

Ich beziehe mich nicht auf komplett alle Impfungen aber in ihrer Kombination machen sie dann wieder Sinn, da es hier oft um die Gewährleistung der Compliance innerhalb von Risikogruppen geht. Durch die Kombinationsimpfungen ist sehr viel abgedeckt, auch die Erkrankungen, die vielleicht wenige betreffen oder risikoarm sind wie Mumps oder Hepatits B würden vernachlässigt und wieder zum Problem werden, wenn sie nicht innerhalb des Schemas abgedeckt würden. 

Ich bin auch als universitär ausgebildete Kinderärztin gegenüber der Schulmedizin kritisch.

Ich gebe ebenfalls keinen Fiebersaft, wenn es den Kindern nicht allzu schlecht geht, ich glaube an die Heilsamkeit von fieberhaften Erkrankungen. Ich habe eine Hausgeburt hinter mir und habe mit 38 Jahren noch kein Antibiotikum eingenommen. Mein Morbus Basedow wurde durch Akupunktur ohne Medikamente geheilt.

Meine Chinesische Ärztin sagt zurecht: "Doctors are very good in some emergency cases but they don’t understand a lot".

Man muss aber glücklicherweise nicht allzu viel verstehen, um die demographischen Daten von kindlichen Todesfällen aufgrund von ansteckenden Kinderkrankheiten korrekt interpretieren zu können. Wer davor die Augen verschließt, leidet unter einem Übermaß an Zivilisation.

Tags: Impfung, Impfungen, Masern, Krankheit, Vorsorge, Kinder, Kinderärztin

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Kommentare

M. — Mi, 02/25/2015 - 08:42

Merci! Eien sehr gesunde Einstellung ;-)

Nele — Mi, 02/25/2015 - 09:01

... für diesen ausgewogenen und klugen Beitrag! Ich gebe Globuli, glaube fest an selbstgemachten Zwiebel-Honig-Saft bei Husten und an Ingwertee, Heilwolle und homöopathische Tropfen, ich vermeide Antibiotika bei allen Familienmitgliedern solange, bis unsere alternativmedizinisch angehauchte Kinderärztin darauf drängt, aber selbstverständlich sind meine beiden Kinder geimpft. (Der Große hat sich die Varizellen-Impfung gespart, weil er vorher Windpocken hatte.) Ja, auch mir hat das Herz geblutet, als den Babys Spritzen in den Oberschenkel gepiekst wurden, aber ich glaube, dass wir eine gesellschaftliche Verantwortung tragen, die über das reine Abwenden von Krankheiten vom eigenen Kind hinausgeht. "So macht man das in einer Herde!" (Ungefähres Zitat aus "Ice Age I", dem momentanen Lieblingsfilm meines älteren Sohnes) Alle Erwachsenen sollten mal in ihre Impfpässe gucken. Mein Masernschutz aus den 70ern war nämlich zweifelhaft (nur eine Impfung) und um eine mögliche Ansteckung meines Babys zu vermeiden, habe ich mich noch vor ihm impfen lassen. Auch hier: mein Risiko, wenn ich Masern bekomme, aber wenn ich mein Baby oder ein anderes Baby oder eine Schwangere oder einen immungeschwächten Menschen infiziere, der schwer erkrankt oder stirbt, werde ich meines Lebens nicht mehr froh.

Ulrike — Mi, 02/25/2015 - 09:01

Danke für diesen Beitrag!! ich hoffe es hat einigen Impfskeptikern die Augen geöffnet.

Katinka — Mi, 02/25/2015 - 09:19

Ich sage auch "Danke" für diesen Beitrag. Meine Kinder werden weitgehend homöopathisch behandelt, wir vermeiden Antibiotika und sämtliche Medikamente, soweit es geht. Aber geimpft sind sie, meine beiden Mäuse. Ich schliesse mich meinen Vorrednerinnen an!

S. — Mi, 02/25/2015 - 09:23

Dieser Text entspricht 100% meiner Meinung!!! Kann ich genau so unterschreiben.

Rike — Mi, 02/25/2015 - 09:24

Danke.

Nyla — Mi, 02/25/2015 - 09:33

Danke für diesen Beitrag, den ich auch zu 100% unterschreiben würde.

Sibylle — Mi, 02/25/2015 - 09:48

Danke für diese weisen Worte!

Susanne — Mi, 02/25/2015 - 09:50

Also ich vor 3 1/2 Jahren Mama wurde war ich sehr überrascht, dass ich mich plötzlich mit diesem selbstverständlichen Thema auseinandersetzen musste. Angestachelt von meiner Mama, die uns Kinder zwar in den 80ern bedenkenlos impfen ließ, jetzt aber von verheerenden Impfschäden sprach. Gleich das Pro/Contra-Buch gekauft, weiter verunsichert, mit anderen Müttern gesprochen. Der Kinderarzt durch und durch Schulmediziner (aber sehr überzeugt und selbstsicher) war natürlich ausnahmslos pro impfen. Ich wusste noch nicht so recht, haderte mit dem frühen Zeitpunkt und lies mir erstmal eine Menge einreden. Bis ich dann eine liebe Freundin gefragt habe, die ich wertungslos als "Öko-Mutti" betiteln würde, denn sie praktiziert alles, was so dazugehört: Stoffwindeln, Woll-Seide-Bodies, Körnerkuren, Vegetarismus, Homöopathie. Und ganz wichtig: Sie studierte damals Medizin (und ist nun Ärztin)! Selbst sie war ganz klar und deutlich FÜR impfen. Das hat mich dann endgültig überzeugt, ebenso wie die Meinung eines zweiten, frischen Arztes im Freundeskreis. Junge, intelligente, aufgeklärte Menschen, selbst mit Familien*gründung beschäftigt und zweifellos überzeugt von einer der größten wissenschaftlich-pharmazeutischen Errungenschaften! Ich bin also ebenfalls komplett überzeugt vom Impfen und halte missionierende Laienmeinungen in diesem Bereich für grob fahrlässig!

Sinsemilla — Mi, 02/25/2015 - 10:14

Allerdings geht es bei verunsicherten Eltern ja nicht darum, dass die Angst vor einem schreienden Kind haben, sondern vor ernsthaften und langfristigen impfkomplikationen. Bevor ich geboren wurde, hat meine Mutter einen Sohn bekommen, am Tag seiner ersten Impfung ist er im Alter von 4 Monaten verstorben. Und selbst dieser eindeutige Zusammenhang wurde nicht als impfschaden anerkannt. Aufgrund dieser Tragödie, setze ich mich sehr kritisch mit dem Thema auseinander. Eine Impfung garantiert mir kein gesundes Kind und selbst in unserer durchgeimpften Kita treten immer wieder Kinderkrankheiten auf. Selbst in einem Land mit impfpflicht, wie in China, treten immer wieder masernepedemien auf. Ich informiere mich in alle Richtungen und habe noch keine abschließende Meinung, aber es ist eben viel mehr als nur schwarz oder weiß. Jeder sollte sich umfassend informieren und seine Entscheidung treffen. Ich bin mir sicher, dass jede Mutter und jeder Vater nur das beste für seine Kinder möchte. Und ich trauere mit allen Eltern die ihr Kind an den Folgen einer Kinderkrankheit verloren haben oder an den Folgen einer Impfung.

Sabine Szczesny — So, 09/06/2015 - 20:44

Danke Sinsemilla!!!!

Doris — Fr, 06/03/2016 - 18:59

Danke Sinsemilla. Besser hätte ich das auch nicht sagen/schreiben können!

Carmen — Do, 02/16/2017 - 09:11

Liebe Sinsemilla, Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich frage mich warum dieses Thema immer wieder diskutiert wird. Warum muss man immerhin alles nach außen tragen? Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind und tragen für die Entscheidung auch die Verantwortung. Außer dem Kinderarzt und den Eltern muss niemand wissen ob und wie die Kinder geimpft sind!

Tina — Sa, 02/18/2017 - 13:34

Naja, aber genau um das geht es in dem Beitrag oben doch auch....das die Entscheidung dein Kind nicht impfen zu lassen eben nicht nur dich und dein Kind betrifft. Stichwort Durchimpfungsraten etc.

Akinom — Mo, 04/30/2018 - 04:36

Spätestens wenn das Kind in die Kita kommt muss der Inpfstatus der Kitaleitung mitgeteilt werden. Auch hier wird niemand gezwungen das Kind impfen zu lassen. Die Eltern dürfen sich aber bei jedem Kratzer den das Kind bekommt auf einen Telefonanruf freuen wenn es nicht gegen Tetanus geimpft ist.

Carmen — Do, 02/16/2017 - 09:12

Liebe Sinsemilla, Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich frage mich warum dieses Thema immer wieder diskutiert wird. Warum muss man immerhin alles nach außen tragen? Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind und tragen für die Entscheidung auch die Verantwortung. Außer dem Kinderarzt und den Eltern muss niemand wissen ob und wie die Kinder geimpft sind!

Sinsemilla — Mi, 02/25/2015 - 10:24

Investiert seine Milliarden an Dollars lieber in Impfdosen, an denen ja viele eine Menge Geld verdienen, anstatt in den Ausbau von sanitären Anlagen und sauberem Trinkwasser. Was diesen armen Menschen fehlt ist Hygiene, Nahrung und Wasser, sowie Aufklärung, dass man den Nabel von Neugeborenen eben nicht mit Erde beschmiert. Es ist eine Katastrophe, dass man meint diesen Menschen mit Impfungen zu helfen...

GAst — Mo, 03/02/2015 - 12:30

Muss der weiße Mann den Afriakaner erklären wie die Welt läuft ja? Deine letzte Aussage ist echt grenzwertig. Nur die "ach so schlimme Pharmaindustrie" hat in deinem Beitrag noch gefehlt. Spätestens wenn man die plötzlich ein schwer krankes Kind hat möchte man natürliche die besten Medikamente am besten kostenlos haben. Impfgegener, was für ein schreckliches "first world problem".

berti — Mi, 02/25/2015 - 10:25

ich bin jetzt Oma, aber meine tochter durfte nach ihrem 5.geb. nicht mehr geimpft werden,lt. ärztlicher Meinung.bekam mit 15 erst masern, dann Röteln, wünsche das keiner mutter. was kleine kinder "wegstecken" ist dann eine ernste Bedrohung. kann nicht verstehen warum mütter ihre kinder gefährden wollen und sie nicht impfen lassen, aber z.B.nach Afrika spenden,damit dort kinder geimpft werden.

Gast — Mi, 02/25/2015 - 10:37

Liebe Sinsemilla, danke für Deinen wichtigen Beitrag. Natürlich ist es schockierend wenn so ein unaufgeklärter Todesfall in der Familie auftritt. Natürlich werden konstant Beobachtungen gemacht, ob schwerwiegende Nebenwirkungen mit den Impfungen zusammenhängen. Zum Beispiel wurden eine vermehrte Anzahl von Fieberkrämpfen mit der Rotavirusimpfung in einer bestimmten Kombination beobachtet, das Schema wurde dem dann entsprechend angepasst, seitdem wurde das Phänomen nicht mehr beobachtet. Ich denke ein gewisses Vertrauen gegenüber dem Heilungsziel der Ärzte und Institutionen wie der ständigen Impfkommision sind berechtigt. Kein Mensch möchte schwere Nebenwirkungen riskieren, schon gar nicht bei Kindern. Zeitliche Koinzidenzen von Krankheitserscheinungen oder gar Todesfällen mit Impfungen werden bis zum Beweis des Gegenteils dadurch erklärt das fast alle Kinder geimpft werden und sehr viele Kinder krank werden weil das eben Teil der Kindheit ist. Das hier hin und wieder zeitliche Koinzidenzen auftreten ist sehr wahrscheinlich. Aber natürlich muss dem nachgegangen werden und das wird es auch. Jede Nebenwirkung muss gemeldet werden, sobald es statistisch nachweisbare, schwere Nebenwirkungen gibt, wird das Schema natürlich dementsprechend angepasst. Niemand hat ein Interesse an der gesundheitlichen Gefährdung von Kindern, selbst die Pharmaindustrie nicht.

Kathrin — Mi, 02/25/2015 - 10:43

Während unseren 5 Jahren in Afrika, mit der immerüberunshängenden Gefahr der Ansteckung von Malaria, war ich froh geimpft zu sein. Meine 5 jährige Tochter wurde im Hof einer Nachbarin gegen Kinderlähmung geimpft - so wie alle anderen auch. Denn die Krankenschwestern liefen durchs Quartier und impften alle Kinder im Alter von 4-5 Jahren durch und setzten ihnen nachher einen Stempel auf den Handrücken. Keine der Mütter stellte dies in Frage, denn wir alle sahen jene, die humpelnd oder im Rollstuhl lebten weil sie eben nicht rechtzeitig geimpft wurden. Sie waren auch gegen Tollwut geimpft. Denn bei einer Ansteckung hätte uns die Zeit womöglich nicht gereicht in die Hauptstadt zu fahren für die lebensrettenden 10 Spritzen. Leider eine Impfung für die nur die Reichen bezahlen konnten. Und die lokalen Kinder gar gegen irgendwelche Würmer die sich in stehenden Gewässer aufhalten. Wir alle waren dankbar für die Errungenschaft der Medizin, weil es unsere Kinder am Leben erhielt.

Melly — Mi, 02/25/2015 - 10:53

Hallo, ich weiß, dass das eine sehr spezielle Frage ist, aber warum wird gehegegen Windpocken geimpft? Ich bin kein Impfgegner jedoch werde ich meine Tochter erst gegen Masern impfen wenn sie zwei ist und der Wirkstoff dann auch wirklich langfristig wirken kann und die Impfung besser vertragen wird. Herzliche Grüße, Melly

Nele — Mi, 02/25/2015 - 11:23

Das habe ich meine Kinderärztin auch gefragt. :-) Der Große hatte Windpocken vor der Impfung, beim Kleinen habe ich nachgefragt. Varizellen können für Schwangere und immungeschwächte Personen gefährlich werden und bei Erwachsenen schwere Verläufe nehmen. Früher stellte sich die Frage nicht, weil es keine Impfung gab und praktisch alle im Kindesalter Windpocken hatten. (Bei uns war damals der ganze Kindergarten geschlossen.) Seit es die Impfung gibt, ist das nicht mehr selbstverständlich, so dass nicht geimpfte Personen einem höheren Risiko ausgesetzt sind, als Erwachsener zu erkranken. Hier kann man sich natürlich fragen, warum man überhaupt mit der Impferei angefangen hat, wenn es erst dadurch für nicht geimpfte Personen ein höheres Risiko bedeutet. Und das kann ich auch nicht beantworten!

Dr. Czernin — Mi, 02/25/2015 - 11:25

Liebe Melly, Meine Antwort siehst Du etwas weiter unten

Ta-lita — Mi, 02/25/2015 - 22:41

Liebe Melly, Das war auch eine Frage die mich beschäftigt hat. Was ich nicht wußte ist, das Windpocken, bzw. der Virus (zur Gürtelrose gehörend) sich reaktivieren kann, wenn das Imunsystem geschwächt ist oder zu viel Stress den Körper belastet. Oder eine neu Ansteckung vorliegt. Genau das widerfuhr mir im Sommer letzten Jahres nach einer OP. Kurze Zeit später schwoll mein Ohr an und eine weitere Woche später mußte ich wegen einer peripheren Fazialesparese (einer halbseitigen Gesichtslähmung) ins Krankenhaus, stationär aufgenommen und 3x pro Tag an Infusion angeschlossen behandelt werden, weil der Virus leider in mein Nervensystem eingedrungen war. Das war ein so extremer Einschnitt in mein Leben und das alles 'nur' , weil ich als Kind Windpocken hatte. Ob eine Neuansteckung oder Reaktivierung vorlag konnte nicht geklärt werden. Nach dieser Erfahrung bin ich Pro Windpockenimpfung!

L. — Mi, 02/25/2015 - 11:19

Danke für den Beitrag! Ich bin selbst Mutter von eine Tochter und habe auch bis jetzt alle Impfungen durchführen lassen. Was mich aber verunsichert und wütend macht ist die Tatsache, dass Kinderärzte zu wenig die Eltern über das Thema informieren. Mein Kind hat nach der 6M Impfung Atmungsbeschwerden bekommen. Da die Beschwerden gleich nach der Impfung aufgetreten sind, sagt mein Herz, dass es mit der Impfung was zu tun hat. Ich bin nicht gegen Impfungen, aber hätte unsere Kinderärztin damals gesagt, dass man ein erst gesund gewordenes Kind nicht gleich impfen darf (unser Kind hatte erst vor vor ein paar Tagen einen kleinen Fieber und für ein paar Wochen Durchfall gehabt), hätten diese Beschwerden nicht in dem Maß aufgetreten. Erst später im Krankenhaus hat man uns informiert, dass wir vorsichtshalber eins-zwei Wochen hätten warten müssen, damit das Kind 100% Gesund werden könnte. Auch werden Mütter und Väter nicht darüber informiert, dass auch Impfungen mit Alternativwirkstoffen gibt. Ich wusste das vorher nicht Viele Eltern sind verantwortungslos , aber sehr viele Ärzte und Schwestern genauso. Und das ist ja noch viel schlimmer! Eltern lassen ihr Kind nicht impfen, weil sie denken, dass sie das richtige und das Beste für ihr Kind tun. Ärzte WISSEN; dass in manchen Fällen das Kind (noch) nicht geimpft werden darf, und tun es trotzdem. Wer ist hier verantwortungsloser? Auch jetzt, wo mein Kind zwei Wochen lang eine Innenohrentzündung hatte, wollte die Ärztin unsere Tochter impfen, obwohl sie noch nicht gesund ist. Das ist doch nicht normal? Wie viele Ärzte tun so etwas?

Sophie — Mi, 02/15/2017 - 20:45

Ja, leider kenne ich das auch genau so. Ich habe damals aus Eigenantrieb die Masernauffrischung drei Mal verschoben, weil mein Sohn immer wieder leichte Infekte hatte. O-Ton Telefondame der Kinderärztin: "Ach, so ein bisschen Schnupfen macht nichts, das haben die doch eh dauernd in dem Alter. Die Ärztin impft da trotzdem, Sie können ruhig kommen." Hab ich natürlich nicht gemacht, was ja auch nicht schlimm war, weil es keinen zeitlichen Druck gab! Dass es diesen zeitlichen Druck nicht gibt, sagt einem aber kein Kinderarzt! Die wollen meist nur, dass die Termine eingehalten werden und die Kinder möglichst schnell durch sind mit der Impferei. Ich finde das auch verantwortungslos seitens der Ärzte. Nicht alle Eltern sind so wie wir und entscheiden sich frei dazu, lieber auf komplette Gesundung zu warten als das Kind zu gefährden. Die meisten vertrauen in die Ärzte. Leider oftmals fälschlicherweise...

Dr. Tatjana Czernin — Mi, 02/25/2015 - 11:24

Liebe Melly, zum Glück sind Varizellen bei gesunden Kindern eine unkompliziert verlaufende Erkankung. Allerdings müssen Schwangere, Säuglinge, immungeschwächte und schwere Verläufe mit intravenösen antiviralen Medikamenten behandelt werden. Hier ist die Impfung der Allgemeinbevölkerung vor allem lebensnotwendig als sogenannter Kohortenschutz für diese gefährdete Gruppe unserer Mitmenschen. Ein Kind unter Chemotherapie oder nach einer Organtransplantation kommt durch eine Infektion in einen lebensbedrohlichen Zustand, der meist letal endet. Eine Varizellen Infektion kommt bei etwa 0,7/1000 Schwangerschaften vor. In den ersten beiden Trimestern führen Varizellen in jedem vierten Fall zu einer intrauterinen Infektion. Dadurch steigt das Risiko für Organmissbildungen und für ein konnatales Varizellen-Syndrom mit einer bis zu 30% hohen Mortalität. Eine Varizellen- Infektion um die Geburt herum der Mutter bedroht auch das Neugeborene. Die Ansteckung kann lebensbedrohlich sein. Akute Komplikationen bei allen Erkrankten sind die Lungenentzündung, Meningitis und Enzephalitis. Eine Reaktivierung zeigt sich durch einen sehr schmerzhaften Herpes Zoster meist Jahre nach einer Windpockeninfektion. Während der Infektion können sich die Hautbläschen immer wieder stark entzünden, gerade bei beeinträchtigter Hautbarriere wie bei der Neurodermitis. Dann muss mit antibiotischer Therapie behandelt werden. Eine Enzephalitis durch Windpockenviren nimmt oft schwere Verläufe an und heilt nur Folgenschwer. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit 2004 die zweimalige Varizellen-Schutzimpfung für alle Kinder und Jugendliche. Die Impfung sollte bevorzugt im Alter von 11 bis 14 Monaten erfolgen. Die Impfempfehlung gilt auch für Frauen mit Kinderwunsch, immunsupprimierte Patienten, Patienten mit schwerer Neurodermitis sowie für Personal im Gesundheitsdienst und in Gemeinschaftseinrichtungen für das Vorschulalter. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen! Dr. Czernin

Sinsemilla — Mi, 02/25/2015 - 11:39

Die Aufklärung beim Kinderarzt hat mich auch noch mehr verunsichert. Mir wurde ein Flyer in die Hand gedrückt und auf die Nachfrage, nach dem Beipackzettel der Impfung, wurde mit schroff geantwortet, die könnte ich im Internet nachlesen. Da bekomme ich kein gutes Gefühl, mein Kind impfen zu lassen. Wenn ich mir die Stiko anschaue, sitzen da fast nur Vertreter von Pharma-Unternehmen, die ein wirtschaftliches Interesse haben. Natürlich will niemand die Gesundheit von Kindern gefährden, das glaube ich auch nicht unbedingt, aber es sind so viele unbeantwortete Fragen, auf die niemand eine Antwort geben kann. Ich habe mich gegen Röteln impfen lassen. Einmal als Jugendliche, dann direkt vor der ersten Schwangerschaft noch mal. Ich hatte keinen Immunschutz, mir wurde nahegelegt mich nach der ss sofort noch mal impfen zu lassen. Habe ich getan und auch in der zweiten schwangerschaft hatte ich keine immunität. Impfungen wirken scheinbar nicht immer. In meiner pekip Gruppe wurden alle Babys geimpft, auch mit Schnupfen und Husten, die Ärzte meinten zu den Müttern, dass dies kein Hindernis mehr sei. Einem baby ging es danach richtig schlecht. Mich Überzeugt das alles leider noch so überhaupt nicht, aber ich werde weiter nach Antworten suchen....

miriam — Mo, 03/02/2015 - 11:16

das ist ein - sorry- saudummes argument, was viele vorbringen. Glauben Sie wirklich, dass die Pharmaindustrie durch Impfungen mehr verdient, als es bei einer ERkrankung der Fall wäre? Mit Nichten! Eher im Gegenteil...

Gast — Mi, 02/25/2015 - 12:05

mir ist einfach nur schlecht bei dieser Diskussion! Ich erzähle euch mal was. Meine Tochter wurde STIKO-mäßig durchgeimpft (nie wieder!!!). In meiner damaligen Babyrunde hatte alle auf die Windpocken-Impfung verzichtet, wir nicht. Beim nächsten KiArzt Besuch fragte ich nochmal nach " Meine Tochter hat aber doch jetzt einen lebenslangen Schutz vor den Windpocken, richtig?" Er lächelte schwach und sagte "Nein, das kann ich Ihnen nicht garantieren, so lange gibt es den Imofstoff ja noch gar nicht und Langzeitstudien fehlen daher." Wacht auf!!! Impfungen schützen nicht jeden, vielen schaden sie, einige sterben daran!!! Ich hoffe ihr seid auch alle gegen Grippe geimpft, da gibt es nämlich deutlich höhere Sterbezahlen. Das Streben nach einer vermeintlichen Sicherheit macht euch blind. Eines noch: die Pharmakonzerne haben ein wirtschaftliches Interesse an Impfungen, die Impfkritiker haben was??? Genau, die haben nichts davon. Sonst ist es immer allen so wichtig, dass keiner befangen ist und hier schaut ihr alle weg??? Keine Kinderarztpraxis könnte ohne Impfungen existieren!! Das ist ein Milliardengeschäft, bei den Impfkritikern dagegen nicht, im Gegenteil, die riskieren ihre Zulassung, wenn sie sich zu kritisch äußern. Wacht auf, Leute, echt jetzt! UND zu meiner Überschrift: Ihr impfenden seid wirklich Helden, nur dumme Helden, instrumentalisierte Helden. Ihr opfert eure Kinder für den vermeintlichen "Herdenschutz", nee, ist klar! Wer würde das nicht tun? Erst die anderen, dann erst unser eigenes Leben. So war vielleicht der St. Martin, aber ihr??? Nicht euer Ernst! Wenn euch der Arzt RICHTIG aufklärt und euch über alle Nebenwirkungen einer Impfung informiert, dann riskiert ihr euer Leben für die Gemeinschaft??? Einen einzigen von euch möchte ich sehen, der das tut, einen! Alles Scheinargumente, lächerlich und absurd zugleich.

Nyla — Mi, 02/25/2015 - 12:54

Ach, ja, die bösen Pharmakonzerne. Und dass eine Kinderarztpraxis nicht ohne Impfungen existieren könnte, ist auch an den Haaren herbeigezogen, oder werden Ihre Kinder jedes mal geimpft, wenn Sie mit Ihnen den Kinderarzt besuchten?

Gast — Mi, 02/25/2015 - 13:03

rechnen können Sie doch sicher schon, oder? Nein, mein Kind wird ja der Vollständigkeit halber erwähnt, gar nicht mehr geimpft, aber bei der Patientenzahl und der Anzahl der empfohlenen Impfungen, kann man sich sehr leicht selbst zusammen rechnen was dabei rum kommt. Sie können aber vielleicht nicht lesen UND nicht rechnen, ein dummes Herdentier halt, schade.

gast — Mi, 02/25/2015 - 13:21

Ich hau mich weg- ne Arztpraxis finanziert sich hauptsächlich über Impfungen. Hahahaha.. ich bin tätig in einer und kann über so einen Unsinn nur lachen. Aber so is das wenn man seine Bildung aus der Bild hat. Aber andere als dumm bezeichnen... oh man.

Alex — Mi, 02/25/2015 - 13:31

So wie Sie Frau/Herr Gast. Nur wer dumm ist, beleidigt andere anonym. Sie dummes Herdentier, Sie

Ines — Mi, 02/25/2015 - 14:06

Womit Sie sich selbst geoutet haben =)

Coko — Mi, 02/25/2015 - 13:35

würden die ach so bösen Pharmakonzerne nicht deutlich mehr verdienen wenn ganz viele Menschen krank werden und dann behandelt werden müssen? Die Kinderarztpraxen vermutlich auch genauso wie die Krankenhäuser. Wir leben nun mal nich mehr auf einzelnen Höfen 10km vom nächsten entfernt sondern sind in Kitas, Schulen und Gemeinschaftsbüros, Bussen und U-Bahnen unterwegs und in Mietwohnungen untergebracht. Wenn Sie Schutzbefohlene auf Masern Partys bewusst einer eben nicht so leichten Kinderkrankheit aussetzten handeln Sie fahrlässig. Mal drüber nachgedacht als Sie das letzte Mal mit 40 Fieber im Bett lagen? Windpocken sind im Erwachsenenalter auch alles andere als ein Spaziergang.

Sinsemilla — Mi, 02/25/2015 - 14:05

Wer sagt denn, dass ohne Impfungen ganz viele Menschen krank werden? Vielleicht werden immer mehr Menschen krank, wegen der Impfungen? Alles was eine Wirkung hat, hat eine Nebenwirkung. Was die Schwermetalle in den Impfungen langfristig für Schäden anrichten, kann ja noch gar keiner sagen.

Gast — Do, 02/26/2015 - 12:22

Was für ein Anteil an Schwermetallen ist denn in der MMR Impfdosis enthalten? Und welchen in Ihrem Deo, der Zahnpasta oder dem Fisch den Ihre Kinder essen? Und was schwebt an Partikelchen durch die Luft und was und wieviel befindet sich auf dem Gemüse und Obst was Sie täglich essen?

Tanja — Mi, 02/25/2015 - 14:21

Wer sagt denn, dass Impfkritiker ihre Kinder auf Masern-Parties schleppen? Wieder mal ein dämliches Vorurteil, aber da befindest Du Dich ja hier in guter Gesellschaft...

Coko — Mi, 02/25/2015 - 14:38

wie Impfgegner belegen können dass sich die Pharmakonzerne an den Impfdosen eine goldene Nase verdienen. Wieviele dreijährige schaffen es denn sich in der Kita regelmäßig die Hände zu waschen oder beim Niesen den Ärmel oder ein Taschentuch vorzuhalten? Und wieso heißen Windpocken, Windpocken? Wer nicht impfen möchte braucht das nicht zu tun aber dann halten Sie sich gefälligst aus Gemeinschaftseinrichtungen fern und das beinhaltet dann bitte auch Einkaufsläden, Schulen, Kinderärzte und Krankenhäuser. Gerade in den letzten beiden Institutionen befinden sich durchaus Immunschwache Menschen für die eine vermeintlich noch so harmlose Kinderkrankheit eher tödlich endet als für andere!

Patrick — Fr, 02/27/2015 - 17:44

Ich habe mal gehört, dass die meisten Menschen an Krankheiten sterben und nicht an Impfungen. Es gibt immer ausnahmen. Aber schauen wir uns doch einfach die Geschichte an und fragen uns: wann war die Kindersterblichkeit höher. Damals oder heute? Das hat viele Faktoren, aber Impfungen führen nicht zu mehr Sterblichkeit....

Kathrin — Mi, 02/15/2017 - 23:31

Mit Verlaub, aber das ist wirklich einfach nur dumm nachgelabert, was in Heilpraktiker und impfgegnertum verbreitet wird. Der Arzt muss nachweisen, dass er halbwegs Leitlinien gerecht behandelt. Eine Impfung bringt den Unternehmen weit weniger, als die Medikamente zur Behandlung der Krankheiten und ja es gibt impfschäden, aber die sind weit weniger wahrscheinlich, als an der Krankheit zu erkranken und eine Komplikation zu erleiden. Die meisten aus diesem Lager können nur leider nicht zwischen vorübergehender Nebenwirkung, die teils unangenehm sein kann, aber im Grunde harmlos ist und impfschaden unterscheiden. Ich kenne übrigens keinen, der schonmal einen impfachaden selbst gesehen hat, aber dafür kenne ich Leute, die aufgrund fehlender masern-mumps-röteln-impfung heute behindert sind.

Gwen — Mi, 02/25/2015 - 12:15

Herrlich wohltuend! Mir aus vollem Herzen gesprochen! Danke!

Maren — Mi, 02/25/2015 - 12:34

Hey, fang dir doch mal ne Polio ein, oder infizier dich in der Frühschwangerschaft mit Röteln, mal sehn ob du dein Mundwerk dann auch noch aufreißt! Dumme Leute gibts echt wie Sand am Meer.

Marlen — Mi, 02/25/2015 - 12:49

hat doch einen hochintelligenten Satz gesagt "Ärtze können im Notfall Leben retten, aber ansonsten verstehen sie nicht viel." Dieser Satz gehört doch in Stein gemeißelt, großartig!

Sabine — Mi, 02/25/2015 - 15:28

Als Mutter von drei Kindern habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Mein ältester Sohn hatte Masern an seinem erste Geburtstag, weil unverantwortlich Eltern ihr an Masern erkranktes Kind eben doch unter andere Kinder gelassen hatten. Argument war: ist doch natürlich, hat man früher auch so gemacht..... . Dann hatten beide Söhne im Alter von 2 Jahren und 4 Monate (dieses Kind war auch noch viel zu früh geboren und schwach) Keuchhusten, bevor wir sie impfen konnten. Das war hochdramatisch und eine monatelanger Alptraum. Auch dieses Mal haben sehr "naturverbundene" Eltern verantwortungslos gehandelt und ihre kranken Kinder nicht daheim behalten. Auf die spätere Mumpsimpfung haben beide Buben nicht gut reagiert. Was aber weitaus wenig schlimm war als die Masern und Keuchhustenerkrankung. Bei unsere Tochter sind alle Impfungen problemlos verlaufen. Sie war immer "pumperlgesund". Während bei den Jungs, inzwischen erwachsen, Bronchitis noch immer ein Problem ist. Ich sehe da einen Zusammenhang zur schwer verlaufenen Keuchhustenerkrankung. Seit 25 Jahren bin ich in der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika tätig. Impfung ist dort ein großer Segen und dringend erforderlich. Das meiste was hier in Deutschland dagegen gesagt wird ist schlichtweg Dummheit, Ignoranz und kosten viel zu vielen Kindern das Leben. Ein gewisser Impfschutz ist in Zeiten der Globalisierung dringend notwendiger den je. Ich bin über diese Diskussion entsetzt und schockiert. Für mich ist es als würde man darüber diskutieren ob man elektrischen Strom braucht oder nicht.

Sinsemilla — Mi, 02/25/2015 - 16:07

Ich habe selber mit 3 Monaten keuchhusten gehabt. Meine Mutter meint, es war natürlich der reinste Horror für Sie und wochenlang schlaflose Nächte. Ich habe heute keinerlei Probleme mit der Lunge. Es muss da also nicht zwingend ein Zusammenhang bestehen. Ich gebe dir recht, dass man natürlich sein erkranktes Kind nicht gesunden Kindern aussetzt. Das ist aber für viele selbstverständlich. Mein Kind ist bisher nicht geimpft, da ich mich noch informiere und mir die Entscheidung sehr schwer fällt. Allerdings kommt unser kinderarzt auch nach Hause bei einer ansteckenden Krankheit. Gerade Eltern die nicht impfen, beschäftigen sich sehr mit dem Thema und übernehmen auch diese Verantwortung.

miriam — Mo, 03/02/2015 - 11:24

der letzte satz ist wirklich schön - aber leider eher traum als realität. eben, weil es viele der nicht-impfer als völlig normal und natürlich ansehen, solch erkrankung durchzumachen, scheuen sich ausreichend auch nicht, dem leben der anderen nachzugehen (kind in kita,...) und genau dort liegt der hund für benachteiligte menschen/kinder begraben, die auf dens chutz der anderen angewiesen sind

Iris — Mi, 02/25/2015 - 16:12

Unterstreiche ich doppelt!

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