24/02/2014 - 12:26

Land-Mama Lisa

"Ich schaffe einfach nichts mehr", sagen Mütter häufig. Dabei stimmt das gar nicht. Eine Gegenrede

Guten Montag, Ihr Lieben. Kennt Ihr diesen Satz? "Seit ich Mama bin, schaff ich einfach nichts mehr!" Ich kenne ihn. Ich kenne ihn vor allem von mir selbst. In den ersten Wochen und Monaten war ich so sehr mit der Aufzucht meiner Kinder beschäftigt, dass ich keinen Außenblick mehr auf mich und unsere Situation hatte. "Ich komm einfach zu nichts mehr", sagte ich zu Freunden und Familie. Häufig sagte ich das und es fiel mir auch nicht als merkwürdig auf.

Nun sind meine Kinder schon größer und ab und zu habe ich nun die Zeit, mich in meinem Bürostuhl zurückzulehnen und einen Außenblick auf mich und meine Familie und unsere gemeinsame Vergangenheit zu werfen.

Mit 31 bin ich in einem Alter, in dem gefühlt der gesamte Freundeskreis beschließt, nun mal mit der Familienplanung zu beginnen - in Deutschland liegt das Durchschnittalter einer Frau beim ersten Kind bei 30 Jahren, das passt also. Und seitdem höre ich diesen Satz wieder so häufig: "Ich schaff einfach nichts mehr. Und dagegen möchte ich heute einmal anreden. Gegen diesen Satz und seine Aussage.

Du schaffst nämlich wohl eine ganze Menge. Mehr sogar vermutlich, als Du jemals zuvor geschafft hast.

Du schaffst Urvertrauen.

Du gibst bedingungslose Liebe.

Du bist 24 Stunden am Tag mit Gedanken an einen anderen Menschen als Dich beschäftigt und jederzeit ansprech- und einsetzbar.

Du wechselst Windeln.

Du schuckelst, küsst, kuschelst, trägst einen kleinen Menschen.

Du machst ganze Nächte durch und freust Dich über ein einziges Lächeln.

Du fütterst und ernährst einen Menschen.

Du bereitest einem Menschen den Start ins Leben.

Du verzichtest vielleicht sogar auf Deinen geliebten Job.

Du investierst Zeit.

Du schaffst wunderbare Voraussetzungen für das neue Leben.

Du wäschst, kochst, tröstest, wischst.

Du sorgst Dich.

Du würdest Dein Leben für Dein Baby geben.

Du schaffst eine Basis, eine Grundlage.

Du bist die Sprungschanze ins Leben Deines Babys, das Trampolin, das Dein Kind kraftvoll aufspringen lässt und es wieder auffängt.

Du bist das Netz, das nie reißt.

 

Du schaffst nichts? Vielleicht nicht mehr die Dinge, die Dir in Deinem Leben wichtig waren. Aber Du schaffst etwas. Eine Menge. Alles.

Du schaffst Leben.

Tags: Mutter, Leistung, Kinder, Schaffen

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Kommentare

helene — Mo, 02/24/2014 - 12:31

... genau das hab ich gebraucht nach dieser Nacht. Gefühlt gar nicht geschlafen, de facto 2 Stunden lang ein schreiendes Baby durch die Wohnung getragen, ein mal das Schulkind nach einem Albtraum getröstet und das Kindergartenkind 3 x zurück ins Bett begleitet.

Katharina — Mo, 02/24/2014 - 12:47

Ganz, ganz tolle Worte!!! Sooo treffend! Danke

Steffi — Mo, 02/24/2014 - 13:00

es ist so wahr!!!Ich sitz Abends auch da und denk mir "Mensch dein Haushalt sieht wieder zum wegrennen aus,warum schaffst du das nicht?"Eure Sicht der Dinge zeigt mir was ich doch schaffe jeden Tag,DANKE!

Araidia — Mo, 02/24/2014 - 13:53

... auch wichtig finde ich, das Selbstbewusstsein zu haben, "nichts" zu schaffen (sprich Job, Haushalt, Style, Freizeitaktivitäten etc.). Seitdem ich mir ganz frech das Recht eingeräumt habe, mit Kindern nicht mehr perfekt durchs Leben rasen zu müssen, geht es mir viel besser.

Susanne — Mo, 02/24/2014 - 18:20

Danke mein sohn ist zwar erst 1 monat alt aber ich hatte natürlich die erste krise mit verdammt vorher alles sauber jetzt grad mal das notwendigste gemacht die worte sind tröstend danke

Deby — Mo, 02/24/2014 - 21:49

Danke es ist auch mal schön so zu denken und zu.lesen was man.ja doch alles so als mami schafft :) Vielen vielen.dank.für.diese tollen Worte.!

Sandy — Di, 02/25/2014 - 10:01

Leider sind es aber oft die Partner, die die Arbeit der Frau nicht sehen, nicht wertschätzen oder sogar als zu wenig und die Partnerin als faul ansehen.

Claudia — Mi, 02/26/2014 - 19:27

...dann hilft ein regelmässiger Rollentausch. Wenn das Kind nahrungstechnisch nicht mehr von der Mutter abhängig ist, ruhig mal den Mut aufbringen und ein Wochenende weg fahren und dem Vater das Feld überlassen. Hab ich früher regelmässig gemacht, sehr lohnenswerte Erfahrungen für den Daheimgebliebenen! ;-)

Rebecca — So, 01/24/2016 - 21:02

Wer alleine erzieht darf sich immer wieder Sätze anhören wie wann gehst du endlich arbeiten, was machst du eigentlich den ganzen Tag so und mein Favorit warum bleibst du immer zu hause und gehst gar nicht mehr raus abends? Es wird erwartet, dass man alles alleine genauso easy hinbekommt wie das in den "intakten" Familien möglich ist und besonders die Erwartung, dass ich mir einen Job suche finde ich unfair. Meine Kinder sind noch klein und haben nur mich und wenn ich arbeiten gehe und sie nur fremd beaufsichtigen lasse (zu fast demselben Geld, dass ich auf Teilzeitstellen verdienen könnte), dann haben sie ja gar nichts mehr von mir und sind noch verlassener. Mütter werden generell weder geschätzt noch ihre Leistung und 24/7 Einsatz gewürdigt. Wir leben zwar unterhalb der Armutsgrenze, haben null Luxus und Spielsachen sind so gut wie unerschwinglich - aber dafür verbringe ich so viel Zeit wie möglich für und mit meinen Kindern und ich denke das ist für ihre gesunde Entwicklung weit wichtiger! Eine Auszeit kenne ich seit Jahren nicht, Unterstützung gibt es auch keine, weder durch Familie noch von den wenigen Freunden, die mir noch geblieben sind. Manchmal wünschte ich schon mein altes Leben mit meinem gut bezahlten Job, mit den ausgedehnten Urlauben und all den Annehmlichkeiten zurück, aber habe ich eine Wahl? Nein. Meine Kinder hergeben würde ich jedenfalls niemals und ich habe auch nie bereut sie bekommen zu haben!

Georg — Di, 02/25/2014 - 11:22

GANZ toller Beitrag zu lesen! Es spricht mir aus der Seele wenn jemand darstellt wie anstrengend aber wichtig der Beruf Mutter ist! Unsere Politik spricht immer von Frauenquoten und mehr Frauen im top Management. Doch das eine Hausfrau die sich um Kinder und einen Haushalt kümmert einen Top-Management Job erledigt das schein nicht viel wert zu sein. Dabei sind die Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft und somit der Größte Schatz wen wir haben. Danke für den schönen Beitrag!

Gast — Di, 02/25/2014 - 21:11

Und es gibt auch Väter,die das alles erledigen müssen, und dabei auch noch auf die Mama schauen müssen, weil die Mama es nicht schafft!

Nicola — Sa, 03/01/2014 - 12:42

Ich bin nach den Kindern in die Wochenbettdepression und mein Mann musste sooooo viel machen und hat das alles mit Bravur gemeistert!!!! Und ist sogar bei mir geblieben, hat sich nicht scheiden lassen, obwohl ich unerträglich war. Nein, er hat sich sogar neben dem Haushalt, Job und 2 Kindern noch um die kranke Mama gekümmert! Was für ein toller Mann und ich bin sicher es gibt einige Männer da draußen, die das super hinbekommen! Aber auch ich hab daraus gelernt und engagiere mich nun stark, damit andere Mamis so was nicht erleben müssen und früher eine Diagnose und Hilfe bekommen. Sollte es Euch auch so gehen, meldet Euch doch einfach bei mir: Nicola@baby-bonding.de

He.ute — Di, 02/25/2014 - 22:59

Einfach nur Danke für deine Worte

mi-pi — Mi, 02/26/2014 - 08:43

oh diese Liste könnte man ewig erweitern, das hört ja nicht einfach auf, wenn die Kinder größer werden. Dann kommt das Thema Schule und Freunde.... wir werden immer gebraucht und haben viele Aufgaben: egal ob Mama oder Papa!

Martina — Mi, 02/26/2014 - 08:52

das ist wunderschön geschrieben. Sollte eigentlich jede Mutter lesen. Ich habe auch schon das gröbste bei 3 Kindern hinter mir und sehe es auch im Rückblick wie du. Es verschieben sich in der Zeit die Prioritäten und man muss sich drauf einlassen. Schade, dass man in unserer Gesellschaft das Gefühl vermittelt bekommt, dass man nur etwas leistet, wenn man Karriere macht. Wie kann man nur Frauen sagen, dass sie die wichtigste Arbeit unserer Zeit vollbringen?

Christin — Mi, 02/26/2014 - 12:23

Danke für diese wundervollen Worte! Ich bin müde, kaputt, ungeduscht und irgendwo Auf meinem Shirt ist garantiert babyspucke aber jeder Moment in dem kleine Finger mit meinen Haaren spielen, ein kleiner Kopf sich gegen meine Schulter lehnt und der kleine Mund der lächelt und küsse verteilt macht alles so großartig!

M.Reinsch — Mi, 02/26/2014 - 17:30

Das hört man gern und das Stimm ja auch.Wenn man sich das alles mal durch den Kopf gehen lässt,dann schafft man sehr viel.

Kerstin D. — Mi, 02/26/2014 - 19:42

Bei meinem ersten Kind kam es mir auch so vor das ich nichts anderes schaffe auser mich ums Kind zu kümmern. Seit mein 2 Sohn (2 Monate und 2,5 Jahre) da ist, geht alles wie geschmiert. Beide Kinder versorgen, Haushalt und am Wochenende geh ich Arbeiten. Wenn man will schafft man noch mehr wie oben Angegeben ist ;-) Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Ke — Mi, 02/26/2014 - 21:50

Danke für diese wundervollen Worte! So aufbauend und schön, so treffend und bezaubernd. Ich schaffe eine ganze Menge!

Witti — Mi, 02/26/2014 - 22:48

mit 15 Monaten, nein bei uns kam die Kleine mitten unterm Hausbauen auf die Welt. Dann haben wir noch einen eigenen Betrieb übern Sommer wo mein Mann so gut wie immer von Zuhause weg ist und ich am WE auch noch mitarbeite und dann auch noch stundenweise für die Firma da war! Also ein Jahr wo ich mich oft frage wie habe ich das alles geschafft? Aber jetzt sind wir kurz vorm einziehen, die Kleine geht in die Krabbelstube und schön langsam gibt es wieder einige Stunden für mich selber! Möchte auf diesem Weg meiner Mutter und meinem liebevollen Partner bzw. Papa der Kleinen ein Riesen Großes DANKE sagen, weil ohne Sie hätte ich das alles nicht geschafft!!

Ina — Do, 02/27/2014 - 05:32

Wundervoll auf den Punkt gebracht, denn angesichts von Wäsche- und Spielzeugbergen, die bewältigt werden wollen, Schulproblemen, Triefenasen, Raubtierfütterungen und dem Versuch, die Kuscheleinheiten gerecht und gleich unter allen 3en zu verteilen, sage und denke ich mir diesen Satz mindestens 5 mal am Tag. Danke für diesen tollen Beitrag!

Sabrina — Do, 02/27/2014 - 12:20

Danke, für diese sehr aufbauenden Worte! Wir Mütter sind stark und stellen uns vielen Aufgaben und meistern sie meistens echt total gut. Wir schaffen das!

Ninifee — Fr, 02/28/2014 - 12:58

Wunderschön geschrieben und soooo wahr!!! Das Leben ist nicht mehr vergleichbar mit dem, was man mal hatte - es ist ums tausendfache reicher, schöner und ergiebiger!

lina umai — So, 03/02/2014 - 15:13

ich bin schon eine alte!mutter,kinder 1975 u.1978 geboren,verstehe oft die jungen mütter nicht,hatte haushalt,kinder,stressigen job im krankenhaus mit Ber.-u.Wochenenddiensten usw.an der backe...habe alles unter einen hut bekommen,frage mich,wieso schaffen es viele heutige mütter nicht einmal mit einem kleinstkind ihren haushalt in ordnung zu halten...das kleine wird doch nicht 24 std. am tag betreut?!

M. — Sa, 01/30/2016 - 20:11

So ein toller, aufbauender Artikel und dann müssen sie ihn Kommentieren mit: `ich hab es alles geschafft, und sogar noch viel mehr. Warum beschwert ihr euch?` Vielleicht haben sie nur vergessen, dass auch sie Momente hatten, in denen sie nicht voller Energie gesprüht haben und sich 'ach so toll' gefühlt haben. Oder sie hatten einfach eine tolle Unterstützung, denn irgendjemand muss ja auf ihre Kinder aufgepasst haben, währrend sie arbeiten waren. Unser Sohn, fast 7 Monate, muss gerade gefühlt 24h betreut werden. Gestern abend konnte er 3h nicht alleine schlafen, er hat nur friedlich geschlafen, wenn ich daneben lag. Und da er nachts noch öfter aufwacht und morgens ab 6 wach ist und dann den ganzen Tag bei mir sein möchte, empfinde ich es als mehr als 24h... Natürlich hätte ich ihn auch einfach heulen lassen können, hätte bestimmt irgendwann aufgehört... Das ist aber eben nicht meine Vorstellung von Mutter sein. Daher gönnen sie doch einfach, uns nicht so perfekten Menschen/Müttern, diesen wunderbaren Artikel.

Uschi — Mo, 03/10/2014 - 17:55

den hatten wir erst, auch ich 57 Jahre bin eine Mutter von inzwischen drei erwachsenen Kindern. Mein Sohn 20. Jahre lebt noch bei mir. Töchter haben selber Mann und Kinder, so bin ich auch noch Oma von 5 Enkelkinder, die Jüngste 2 Jahre. Ja ich weis was Mütter alles schaffen, deshalb kann ich allen hier nur zustimmen. Und fakt ist kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen. Auch mein Sohn benötigt noch meine Unterstützung und teils auch Hilfe. Ich weiss, was ich in meinem Leben alles geschafft habe, mehr oder weniger auch alleinerziehend und immer berufstätig, bis heute. Doch rückblickend bin ich auch Stolz auf das, ebenso auf meine Kinder und Enkelkinder. Und zu hause darf auch mal was liegenbleiben ohne das Mamis ein schlechtes Gewissen haben. Ihr seid alle toll! Doch denkt auch mal an die Junggebliebenen Alten, die haben auch alles gemeistert.

Karoline — Sa, 04/05/2014 - 22:33

Wow, bin baff! Danke für deine Zeilen!!!

Andrea — So, 01/17/2016 - 12:20

<3

Mia — So, 01/17/2016 - 12:28

... Für diesen tollen Text! Mitten in einem anstrengenden Wochenende, an dem ich mit einem 3- jährigen und einem sechs Monate alten Kind mal wieder gefühlt nichts geschafft habe, waren das für mich heute genau die richtigen Worte!

Frau Mutti — So, 01/17/2016 - 19:56

Du bist die Sprungschanze ins Leben Deines Babys, das Trampolin, das Dein Kind kraftvoll aufspringen lässt und es wieder auffängt. ...wunderbare Worte...

Steffi — Mo, 01/18/2016 - 22:22

Danke, diesen Satz denke ich oft und bin manchmal abends geknickt, weil ich denke - wieder nichts hin bekommen - deine Worte erden mich wieder und treffen mich sehr - habe drei Kinder und werde - ich schaffe nichts mehr - aus meinem Kopf streichen! Danke

Münstermama — Di, 01/26/2016 - 07:26

"Du schaffst Leben" ein toller Satz! Danke, Lisa, das hat mir den morgen gerettet! :*

Kathy — Sa, 08/20/2016 - 16:28

Mir geht es genauso, ich denke mir oft ich komme zu nichts mehr. Mein Sohn schlief zwar etwa ab der 8.woche durch (welch Segen) ^_^ Jetzt ist er 3,5 Monate und natürlich gibt es auch dann Nächte in denen ich nachts raus muss. Und dann bin ich am nächsten Tag nunmal müde, spiele und tanze und rede und singe trotzdem mit meinem Sohn. Rolle Bälle herum, weil ihm das alles super Spaß macht und er lacht dass einem das Herz aufgeht. Er macht seinen Mittagsschlaf, ich düse und mache die Wäsche die nicht grad wenig ist, weil er spuckt oder sabbert. Dann packe ich ihn ein und düse zum Einkaufen, bereite Abendessen zu, habe selbst nur ein kleines Brötchen und einen Apfel gegessen gehabt. Mein Mann kommt von der Arbeit und ich bin froh wenn er mir den kleinen ein bisschen abnimmt und die Windel wechselt. Meist schläft der kleine von dem anstrengenden Tag mit Papa auf der Couch ein bisschen ein. Aber kein Feierabend für die Mama, dann muss nämlich noch die Küche sauber gemacht werden, die Wäsche muss gebügelt werden und und und...und dann ist 22 uhr oder später, dann setze ich mich hin und kucke einen film (zeit für mich) schlafe ein paar stunden und söhnchen ist wieder putzemunter. Natürlich habe ich auch eine Wippe und tragetuch und baby björn, worüber ich auch froh bin, denn dann kann ich dinge erledigen...nur langsam ist er nicht mehr so leicht, so 6,5 kilo bringt er schon auf die waage (sein papa ist recht groß gebaut) und ich hab nochdazu skoliose, da sind die wirbel in der wirbelsäule verschoben und in sich verdreht, da hab ich schon ganz schön mit schmerzendem rücken zu tun wenn ich ihn so oft trage. Meine geliebte Arbeit habe ich aufgrund Umzug aufgegeben. Kita Platz für etwa wenn er 2 jahre alt ist, ist nirgends verfügbar. Wollte mich übrigens nicht beschweren, nur mal schreiben wie es bei uns momentan ist und wie sehr ich diesen gedanken "ich komme zu nichts mehr" mir selbst sage. Aber eigentlich komme ich zu sehr viel, wenn ich so darüber nachdenke :)

Isabella — Do, 09/01/2016 - 23:00

Danke für diesen wunderbaren Artikel! Ich habe den Blick auch eher auf die Dinge gerichtet, die nicht erledigt sind. Aber einmal an all das zu denken, das man schafft, das man gar nicht so wahrnimmt, weil es eben kein klar erkennbares, produktives Ergebnis ist, tut sehr gut!

Corrie Sens — Fr, 05/12/2017 - 22:11

Dieser Post hat mich gerade innerlich MEGA aufgebaut. Denn genau das denke ich so oft. Es bleibt so viel liegen was mal erledigt werden müsste. Eigentlich nur wenige Handgriffe, früher war das ganz schnell erledigt und nun räume ich in dieser Zeit Spielzeug auf. Ich liebe meine Kinder und möchte keine Sekunde mit ihnen missen!

Birgit — So, 07/08/2018 - 22:47

Hallo, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich keine Kinder mehr bekommen. Die Opfer, die ich jahrzehnteland bringe sind um einiges höher als das Schöne, das Kinder einem geben. Ich wäre auch ohne Kinder sehr glücklich gewesen und müsste nicht so sehr aufs Geld schauen. Mit Kindern wird man wirklich arm; tatsächlich; jedes Kind erhöht das Armutsrisiko immens und und das in einem reichen Industrieland. Kinderlose müssen sich den Kinderstress und die finanziellen EInbussen nicht geben und sind trotzdem im Alter schön versorgt von meinen Kindern. Eine Ungerechtigkeit, die zum Himmel stinkt...muss man auch mal so realistisch sehen. Ich kennen keinen Mann, der einen Job wie den Mutterjob machen würde: ein Knochenjob mit null Bezahlung...

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