Gastbeiträge

13/01/2020 - 07:00

Land-Mama Lisa

Kinderwunsch: Soll ich meinen Mann nach acht Jahren verlassen, weil er doch kein Baby will?

Ach ja, die Liebe... da triffst du den Mann fürs Leben und alles ist gut, bis es um die entscheidende Frage geht, ob sich beide auch Kinder vorstellen können - oder eben nicht. Was wenn sie gern Mama werden würde, er aber ganz glücklich ist mit seinem Leben ohne Baby? Genau in diesem Dilemma steckt unsere Leserin Saskia derzeit. 

Wenn alles anders kommt als man denkt und sich die Dinge eben nicht ergeben… Vor dieser ernüchternden Einsicht und ihren Folgen stehe ich jetzt.

Ich bin 37 und das Ticken meiner biologischen Uhr ist seit ungefähr zwei Jahren extrem laut. Früher war das anders – mit 21, 28 … selbst mit 33 war es irgendwie immer alles noch weit weg und alles andere hatte Vorrang.

Ich lebe in einer Großstadt mit vielen Freunden, die verschiedenste Lebensentwürfe haben; ich hatte immer viel zu tun und da ich in der kreativen Branche selbstständig bin hatte ich auch nicht unbedingt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, jung Mutter zu werden.

Zudem leben meine Eltern nicht mehr und die Familie ist über die Welt verstreut; die Familie meines Partners sogar auf der anderen Seite der Welt. Das „Hilfsnetzwerk“ war also schon immer etwas anders als bei manch anderer junger Familie. Aber es ist ja trotzdem machbar…

Mein Leitmotto war einfach lange „Kinder vielleicht mal in zehn Jahren oder so“.

Also: Kinder prinzipiell ja, am liebsten mit einem richtigen Familienmenschen, der selbst 3 oder 4 will, aber nicht ganz so bald.

Ich habe mich schon früh als Mutter gesehen, wenn ich mit den Kindern von Freunden zu tun hatte; habe alles Mögliche an Wissen über Schwangerschaft und frühkindliche Entwicklung aufgesogen und habe nicht zuletzt auch beruflich mit Kindern und Familien zu tun.

Trotzdem: Lange stand die Frage einfach nicht im Vordergrund, denn es würde sich schon „ergeben“. Das war ein Irrtum.

Ich hatte verschiedene längere Beziehungen, die mal mehr, mal weniger belastend endeten: eine neue Wohnung suchen, mich seelisch wieder zusammenflicken usw.

Die Trennungen hatten immer nur Konsequenzen für die nahe Zukunft. Männer kennenzulernen war auch nicht schwierig, es gab selten das Gefühl „Ich finde keinen mehr“. Seitdem hat sich aber vieles geändert.

Zukunftspläne: "Wenn wir mal Kinder haben, dann..."

Jetzt mit 37 bin ich seit acht Jahren mit meinem Partner zusammen und ging zumindest die ersten 4 oder 5 Jahre davon aus, dass auch er Kinder wollte. Wir hatten grundsätzlich darüber gesprochen als wir uns kennenlernten und auch in den folgenden Jahren kamen von ihm Bemerkungen wie „Wenn wir mal Kinder haben, dann …“ und Ähnliches.

Ich hatte – ganz nüchtern betrachtet – eigentlich keinen Grund, mir Sorgen zu machen… Für mich war die Mutterschaft 1. in der Zukunft (und ich hatte alle Zeit der Welt) und 2. wollte er ja prinzipiell.

Jetzt frage ich mich: Habe ich irgendeine Ausfahrt verpasst, hätte mir irgendwas auffallen müssen? Wollte ich es nicht wahrhaben, als sich das Blatt wendete? Alles schien „schon irgendwie auf den Punkt der Punkte“ hinauszulaufen, an dem wir dann den nächsten Schritt gehen würden.

Bis ich dann mit 2017 mit 34 mit einer mehrjährigen Weiterbildung in meinem Bereich fertig wurde und der Moment eintrat, an dem es eigentlich hätte losgehen können… Doch es passierte nichts. Er sprach das Thema nie an, war genervt und wich Gesprächen darüber generell aus.

Wie viel Freiheit müssten wir für ein Kind aufgeben?

In den Jahren davor hatten fast alle unsere Freunde und Verwandten über 30 Nachwuchs bekommen und es war schon klar, dass er dadurch erlebte, wie viel Fremdbestimmtheit ein Kind ins Leben bringen kann und wieviel von seiner Freiheit man auch aufgeben muss – der Begriff „spießig“ fiel auch öfter – wenn auch halb im Scherz.

Das machte mich zwar hellhörig, aber so richtig dämmerte mir erst nach der Prüfung, dass sich der Wind gedreht hatte. Bis dahin war es für mich schlicht nicht möglich, ein Kind zu bekommen, da ich einmal im Monat für eine Woche im Ausland war und dazu mit meiner Selbstständigkeit vollauf beschäftigt. Wir arbeiten beide viel, das überlagert natürlich auch vieles.

Und so verging ein Jahr, und dann noch eins… Er wechselte die Firma, ich ließ ihm Raum sich umzugewöhnen und freute mich, wie er im neuen Umfeld aufging.

Ich sprach das Thema dann mehrfach an und es kam keine klare Ansage von ihm, aber ein immer deutlicheres „eher nicht“. Das machte mir Bauchschmerzen.

"Ich hatte gehofft, einen Mann zu finden, der Familie will"

Ich hatte das Thema „den Zug verpassen“ selbst nie so wie andere Freundinnen in Vordergrund gestellt; war keine von denen, die mit 29 sagen, sie würden mit 35 zur Samenbank gehen, wenn es nicht klappt, einen geeigneten Papa zu finden.

Ich hatte – naiverweise – einerseits früher immer gehofft, einen Mann zu finden, der gerne Familie haben möchte und andererseits bei meinem aktuellen Partner, der da etwas „individualistischer“ unterwegs war, gedacht: Okay, er wird vielleicht nicht der begeisterte Spielplatzpapa, aber er will ja Kinder und so ganz konventionell bin ich ja auch nicht – das wird schon.

Aber das wurde es nicht. Und das wird es auch nicht.

In einem – harten, aber nicht lieblosen – Gespräch hat er mir nun gesagt, dass er sich mittlerweile zu 99% sicher ist, keine Kinder zu wollen. Er ist 39 und die Entscheidung ist über Jahre gereift. Da wird sich wohl nichts dran ändern, denke ich… und kann es doch schwer glauben.

Jetzt muss ich damit umgehen.

Will ich diese Beziehung so sehr, dass ich dafür die Möglichkeit Mutter zu werden für mich begrabe?

Will ich sie aufgeben in der vagen Hoffnung, noch einen anderen Mann kennenzulernen und in dem Zeitfenster, das dann bleibt, eine Familie zu gründen?

Was ist, wenn ich das total bereue? Jeder hat wahrscheinlich eine Bekannte, die mit Ende dreißig oder Anfang vierzig eine Liebesenttäuschung nach der anderen erlebt… oder einfach keine Männer kennenlernt.
Allein dieses Abwägen – sich zu trennen oder nicht – finde ich schon total belastend…

Aber die Aussicht, irgendwann mit 50 dazusitzen und das Fenster ist ein für alle Mal zu zu wissen, ist beängstigend.

Acht Jahre Liebe aufgeben für ein Kind?

Meine aktuelle Beziehung ist etwas eingeschlafen – aber wir bedeuten uns viel und ohne solche Themen würde ich nochmal anders um die Beziehung kämpfen. So muss ich mir die Frage stellen, ob ich gerade kurz davor bin, den Zug, von dem ich selbst nicht weiß, wieviel er mir bedeutet, zu verpassen. Denn ganz so eindeutig ist es für mich eben nicht und ich mag mein aktuelles Leben auch. Zudem sind mit dem Mutterwerden auch Ängste verbunden.

Auf dem Gedankenkarussell fahren mit:

  • Vielleicht werde ich Mutter eines Kindes mit einem anderen Mann und vermisse mein aktuelles Leben, meinen Partner …
  • Vielleicht bekomme ich keinen Typen mehr ab …
  • Vielleicht lerne ich nur „katastrophale“ Männer kennen (Singlebörsenhelden usw.) …
  • Vielleicht bereue ich alles, so oder so …

Haben nicht viele Leute diese Gedanken? Aber es ist halt anders, wenn es einen selbst betrifft. In meinem Kopf kreist das Karussell und der Knoten will sich einfach nicht lösen. Sobald man es ausspricht, weiß man, dass es unmöglich ist, weil man nicht in die Zukunft sehen kann, aber: Ich will einfach keinen Fehler machen …

Dazu kommen ganz konkrete Überlegungen: Ich müsste mir mit meinem Hund eine neue Wohnung suchen, ich hätte eigentlich kaum Zeit, überhaupt einen neuen Mann kennenzulernen, da ich zu meiner Selbstständigkeit noch ein Studium aufgenommen habe (das ebenfalls direkt mit Kindern zu tun hat) …

  • Werde ich ewiger Single mit Hund?
  • Gibt es mit meinem Freund eine Zukunft, wenn diese Frage zwischen uns steht?
  • Würde ich die Kinderfrage loslassen können?

Das Karussell dreht sich weiter.

Ich will Mama werden: Soll ich meine Beziehung dafür beenden?

Natürlich sehe ich auch die positiven Seiten an meinem Leben und die gewollt kinderlosen Bekannten haben kein schlechtes Leben. Meine Freundinnen mit Kind sind Gott sei Dank sehr verständnisvoll und kommen nicht mit pauschalen Lösungen wie „Schieß ihn ab“ oder „Juble es ihm unter“ – das ist alles nicht selbstverständlich.

Doch trotz Ratschlägen, Beistand und vielen Ressourcen im Internet bin ich mit der Entscheidung doch allein. Klarheit ist gut und wichtig, doch dass es in diese Richtung gehen würde habe ich trotz einiger Signale nicht kommen sehen … oder nicht wahrhaben wollen.

Ich fühle mich gerade ehrlich gesagt ziemlich gefangen – in meinem eigenen Kopf.

 

Fotos: pixabay

Tags: Kinderwunsch, Partnerschaft, Liebe, Trennung, Beziehung

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Kommentare

Claudia — Mo, 01/13/2020 - 08:24

Hey! Noch nie hab ich bei solchen Themen meinen Senf dazu gegeben. Aber diesmal trifft es mich persönlich. Denn ich war in der gleichen Situation wie du. Zwar nur nach 4 Jahren Beziehung, aber auch mit der Meinung, dass es genau das ist. Ich bin sogar wegen ihm von Österreich nach Hamburg gezogen und es gab ganz viele Zukunftspläne. Nur eben nicht der Plan, der Kinder beinhalten wird - zumindest für ihn. Ich glaub, er war sich dessen anfangs auch nicht bewusst, dass er das nicht möchte. Erst, als ich meinen Kinderwunsch mit Anfang 30 wirklich konkretisiert hatte und nicht mehr warten wollte, kam es zu meinem persönlichen Supergau. Und nun, 4 Jahre später, sitze ich hier, mit meinem Baby im Arm und bin so glücklich wie noch nie. Ich bin wieder in Österreich, in meiner alten Heimat. Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich sehr glücklich macht, er ist der berühmte Deckel. Und wir haben das süßeste Babymädchen auf Erden. Und zwar, weil wir es beide wollten. Das ist ein wirklich schöner Ausgang dieser Geschichte. Natürlich ist mir bewusst, dass es auch ganz anders hätte laufen können. Aber ich wollte nicht irgendwann dasitzen und mir Vorwürfe machen, dass ich es nicht zumindest versucht habe. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Liebe Grüße aus Österreich, Claudia

Vanessa — Mo, 01/13/2020 - 08:57

Bei mir war es andersherum: Ich wollte nie Kinder - bis ich meinen Mann traf. Mit DEM Mann wollte ich Kinder, aber der Kinderwunsch war eben an diesen Mann gebunden. Keine Ahnung, ob ich mit einem anderen Mann zu dem gleichen Punkt gekommen wäre, aber eine Trennung hätte unter den Voraussetzungen gar nicht zur Debatte gestanden. Dennoch kann ich verstehen, wenn der generelle Wunsch nach einem Kind da ist. Und in überwiegenden Fällen würde ich sagen: Mach, was für dich richtig ist und was dein Bedürfnis ist! Denn Worst Case: Wie geht es dir, wenn die Beziehung in 5 Jahren doch in die Brüche geht und er womöglich mit einer anderen Frau doch noch Kinder bekommt? Zudem ist der Kinderwunsch einer der existentiellsten, die ein Mensch haben kann. Ich denke, dass es die Beziehung langfristig sehr belasten würde. Dennoch ist 37 auch kein Alter mehr, wo man üblicherweise "mal eben" schwanger wird. Es besteht also eine reelle Chance, dass es eh zu spät ist (was ich als langjährige Kinderwunschpatientin immer im Hinterkopf habe). Zudem bist du beruflich offenbar sehr eingespannt und - hoffentlich - glücklich. Gibt es denn einen konkreten Plan deinerseits, wie da ein Kind hineinpasst? Oder ist das eher ein vager Gedanke, dass du ja eigentlich gerne ein Kind hättest? Die Situation ist jedoch geradezu tragisch und fast unlösbar. Daher alles Gute, dass du eine für dich langfristige Lösung erarbeiten kannst. Vielleicht suchst du dir tatsächlich professionelle Unterstützung, bei einer Familienberatungsstelle, Frauenberatung, Psychologin etc.

Jasmin — Mo, 01/13/2020 - 11:52

Die grundsätzliche Aussage, dass mit 37 die reelle Chance besteht, dass es zu spät ist, finde ich irreführend und veraltet. Wenn du gesund bist, ist es noch lange nicht zu spät für Kinder. Ich habe meine mit 36 und 41 bekommen und kenne viel Frauen, die ihre Kinder spät bekommen haben, auch über 40. Bitte keine Panik verbreiten. Das finde ich nicht hilfreich.

Ssss — Mo, 01/13/2020 - 21:45

Ich finde nicht, dass hier Panik gemacht wird. Sondern es ist ein wichtiger Hinweis, dass die Fruchtbarkeit bei Frauen bereits ab Mitte 30 deutlich abnehmen KANN. Es sei jede dankbar, die damit noch nicht belastet ist, und lange „fruchtbar“ bleibt. Ich stand mit Anfang 30 in der Kinderwunschpraxis und musste erfahren, dass mein Hormonstatus dem einer deutlich älteren Frau entspricht. Jetzt mit Ende 30 habe ich nicht mehr jeden Monat einen Eisprung.

Kathrin — Di, 01/14/2020 - 14:23

Das hat nichts mit Panik machen, sondern mit Realismus zu tun. Sozial ist ein Kind mit Anfang 40 kein Problem mehr heute, aber an der Biologie hat sich nichts geändert. Es gibt Frauen, da geht es mitte 40 noch problemlos, es gibt aber genauso welche, bei denen es mit Anfang 30 schon schwer wird und mit Ende 30 nicht mehr geht. Es redet nur kaum einer offen darüber, obwohl es ziemlich häufig ist, dass es mit dem schwanger werden nicht so einfach ist.

Annika — Mo, 01/13/2020 - 09:02

Das Problem ist ja auch, dass du deinem Partner immer vorwerfen könntest, dass er deine Pläne und Vorstellungen "durchkreuzt" hat. Das kann eine Beziehung auf Dauer total vergiften. und je älter du wirst, desto schlimmer kann das werden. Es ist keine gute Basis für ein weiteres Zusammenleben, "bei aller Liebe". Ich würde zu einer Paartherapie oder einem systemischen Coaching gehen und herausfinden, warum du ein Kind möchtest und warum er nicht. Vielleicht gibt es doch noch einen gemeinsamen Weg, wenn Ängst besprochen und ggf. aus dem Weg geräumt werden können. Viel Glück!

Mama — Mo, 01/13/2020 - 09:03

... und jetzt bin ich glückliche 2fach Mädchen Mama. Mir ging es ähnlich wie Saskia, über Jahre mit meinem vermeintlichen Traummann zusammen. Wir machten tolle Urlaube und genossen unser Leben. Als mit 32 mein Kinderwunsch dann ziemlich akut wurde, ich hatte mir immer 3 Kinder gewünscht und wir hatten auch hin und wieder drüber gesprochen wo er es grundsätzlich nie verneinte, kam es zu immer mehr Konflikten. Er entzog sich mir, wir hatten immer seltener Sex, sah er wohl als Bedrohung seiner Freiheit an. Immer mehr Freunde verkündeten ihr Babybauchglück und ich wurde regelrecht depressiv, zog mich auch immer mehr zurück, wollte mit den glücklichen Bäuchen nicht konfrontiert werden. Es war eine Zerreisprobe. Letzendlich haben wir uns getrennt, ich habe einen frühren Kollegen wieder getroffen und war nach 2 Monaten schwanger. Die Liebe entwickelte sich mit der Zeit, die alte Liebe überlagerte sich mit neuen Erlebnissen. Das war mein großes Glück! Nur 18 Monate später bekamen wir eine zweite Tochter, wir heirateten und ich erlebe meine glücklichsten Jahre, auch wenn ich mir manchmal etwas Ruhe und Zweisamkeit wünsche. Zu meinem Ex habe ich keinen Kontakt mehr. Er war meine große Liebe, aber er konnte oder wollte mir nicht das geben, was ich zu einem glücklichen und erfüllten Leben brauchte. Passt halt nicht immer!

Annette — Mo, 01/13/2020 - 09:15

Ich war genau in der gleichen Situation. Ich hatte mich nach 9 Jahren mit 38 von meinem damaligen Freund getrennt. Das hat mir fast das Herz zerrissen, aber mein Wunsch nach Familie war größer. Diesbezüglich brauchte ich einen Mann, der mit mir in die gleiche Richtung blickt oder es wenigstens versucht. Es war nicht einfach, aber jetzt habe ich einen neuen Mann und eine kleine Tochter. Das war für mich alles nicht selbstverständlich, aber ich bin unendlich froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Ich konnte es meinem Expartner nur schwer verzeihen, dass er irgendwann kein Kind mehr wollte, obwohl das mein größter Wunsch war. Ich kann dich so gut verstehen. Aber meine Entscheidung zu gehen war für mich die richtige! Von Herzen viel Kraft und Mut! Wage den Schritt! Du hast nur ein Leben, versuche es selbst zu gestalten.

Caro Line — Mo, 01/13/2020 - 10:14

Mein Mann und ich sind seit wir 20 sind zusammen und wollten erst mal studieren, leben, heiraten, die Welt erkunden ... für uns stand immer fest, dass es irgendwann Kinder geben wird. Und plötzlich meinte er kurz nach der Hochzeit, mit Kindern sei doch alles vorbei und er sei sich da nicht mehr so sicher. Für mich brach eine Welt zusammen. Ich komme aus einer Familie mit vielen Kindern und eine Zukunft ohne Kinder kam für mich niemals in Frage ... wir redeten / weinten viel, gaben uns im Dezember eine "Entscheidugsfrist" von 1 Jahr und dann kam alles ganz anders. Im Februar ließen wir aus einer Laune heraus die Verhütung weg und ich wurde sofort schwanger. Hätten wir niemals geglaubt und was soll ich sagen: Es ist das Beste, was uns jemals passiert ist. Mittlerweile sind wir zu Viert - auch ohne Familie vor Ort. Bei meinem Mann taucht der Freiheitsgedanke manchmal noch auf, aber niemals würde er seine Familie eintauschen ... Ich drücke dir die Daumen, dass du dein Glück findest!!! Was für dich richtig ist, kann dir leider niemand sagen. Fühl dich feste gedrückt!

Simone — Mo, 01/13/2020 - 12:12

Ich war nie in solch einer Situation, erlebe es jedoch in meinem Arbeitsumfeld derzeit live. Wenn sich eine junge Frau mit 36 nichts weiteres erträumt als Mutter zu werden, der Freund keine Kinder will und sie ihn über alles liebt. Mir zerreißt es das Herz sie so zu sehen. Den einzigsten Rat den ich in diesem Fall geben kann ist, dass ihr nicht auf euren Verstand hört, sondern auf euer Bauchgefühl es hat und wird euch nie betrügen. Du hast bis jetzt auch Entscheidungen in deinem Leben getroffen und dies bestimmt nicht nur mit dem Kopf. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Mut und Glück.

Kathi — Mo, 01/13/2020 - 13:01

Hast du denn schon mal über alternative Konzepte nachgedacht, bzw. wäre das für euch eine Option? Es gäbe ja zum Beispiel (zumindest im Ausland) die Möglichkeit, durch eine Samenspende ein Kind zu bekommen oder Co-Parenting mit einem anderen Mann... Dein Partner wäre zumindest rechtlich nicht in der Verantwortung und wie es dann für euch als Paar weiterginge, würde die Zeit zeigen... Ich habe selbst keine Erfahrung, nur als Denkanstoß!

Patricia — Mo, 01/13/2020 - 13:32

Wenn Du nur den leisesten Wunsch hegst, ein Kind zu wollen, solltest Du es auch bekommen bzw. probieren. Dieser Mann will keine Kinder mit Dir. Was verbindet zwei Liebende Menschen mehr als ein Kind. Kläre erst Deine Beziehung und folge dann ausschließlich Deinem Herzen. Mama ist man ein Leben lang, ein Mann kommt und geht.

Nina — Mo, 01/13/2020 - 13:46

Mir fiel als erstes dein Satz auf, dass du "einfach keinen Fehler machen" möchtest. Zuerst einmal: Hab Mitgefühl mit dir selbst, dass du nun für dich eine Entscheidung treffen musst. Denn das ist kein einfacher Weg. Denn, und hier komme ich auf den Punkt mit "keine Fehler machen" zurück: Die perfekte Entscheidung gibt es oft nicht. Klar, es ist durchaus möglich - und hier in den Kommentaren finden sich ja gleich mehrere Beispiele - dass du dich trennst, einen wunderbaren neuen Partner findest, es mit dem Schwangerwerden klappt und ihr Eltern werdet. Doch selbst wenn das so läuft, kann ich mir gut vorstellen, dass es durchaus auch Momente geben wird, in denen du dich nach Aspekten deines "alten Lebens" mit dem jetzigen Partner zurücksehnst. Jede Entscheidung ist mit irgendwelchen potentiellen Nachteilen behaftet und vielleicht hilft es dir, das erstmal zu akzeptieren. Ich sehe es auch so, dass möglicherweise eine Paar- oder Einzeltherapie sinnvoll sein könnte. Weiß denn dein Partner, wie ernst für dich die Situation ist, und dass du durchaus auch die Option Trennung im Kopf hast? Mein Eindruck zwischen den Zeilen ist, dass du möglicherweise in eurer Beziehung immer wieder zurückgesteckt hast und er eher "sein Ding" gemacht hat. Wenn du definitiv keine Kinder wolltest, würdest du dich in 20 Jahren dann auch immer noch mit deinem jetzigen Partner an deiner Seite sehen? Du schreibst, deine Beziehung sei etwas "eingeschlafen". Vielleicht hilft es dir, dich auch damit auseinander zu setzen, was du in deiner Beziehung - unabhängig von der Kinderfrage - schwierig findest. Mein Eindruck ist, dass hier eine ehrliche, grundsätzliche Auseinandersetzung zwischen euch beiden über eure Beziehung wichtig wäre. Tatsächlich vielleicht im Rahmen einer Beratung oder Therapie.

anja — Mo, 01/13/2020 - 18:28

Du hast doch sehr viele Möglichkeiten. Heimlich die Verhütung weglassen, Eizellen einfrieren lassen, dich trennen und ein Kind mithilfe eines Samenspenders bekommen .. Du kannst ohne Partner Mutter werden, du kannst mit 60 noch Mutter werden oder eben kinderlos bleiben. Mach es dir nicht selbst zu kompliziert.

Sarah — Mo, 01/13/2020 - 21:20

Ich denke bei dieser Entscheidung kann dir niemand wirklich helfen. Du musst für dich entscheiden, ist der Kinderwunsch größer als die Liebe zu diesem Mann? An deiner Stelle würde ich Eizellen von dir einfrieren lassen. Einfach um ein wenig den Zeitdruck bei dir rauszunehmen. Denn wie du selbst schon sagst, wirst du wahrscheinlich ja nicht sofort, wenn du dich trennst, den zukünftigen Kindsvater kennenlernen. Weiß dein Mann, das dein Kinderwunsch so groß ist, dass du dich dafür evtl. sogar trennen würdest? Wenn du ihm das sagen würdest, vielleicht würde er ja nochmal anders darüber nachdenken, wenn er weiß, dass er sich ganz klar entscheiden muss. Gerade wirkt es so, als würde er die Entscheidung etwas aussitzen, bis der Zug halt abgefahren ist und das ist dir gegenüber nicht fair.

Kathrin — Di, 01/14/2020 - 14:34

Ich würde noch mal das Gespräch mit ihm suchen. Er hat seinen Standpunkt klar gemacht, aber das ist eine Paarentscheidung, die er schlecht alleine treffen kann. Weiß er wie wichtig dir das Kinderwundchthema ist? Er sollte wissen, dass du mit ihm ein Kind willst. Eventuell bist du bereit als Kompromiss Freiheiten für ihn zu schaffen (Männerwochenende, am Wochenende auch mal ausschlafen lassen, Hobbys ermöglichen etc). Wenn er nicht bereit ist sich darauf einzulassen und auch nicht zügig dazu Stellung bezieht würde ich mich trennen. Biologisch kann es schon schwierig werden und es wäre nicht fair, wenn er dich damit hinhält.

Kathy — Di, 01/14/2020 - 22:17

Liebe Saskia, wie kann man mit Dir kein Kind haben wollen? Es gibt einen Mann, der sich nichts sehnlicher als ein Kind mit Dir wünscht, Du wirst ihn hoffentlich bald finden. Dafür drücke ich Dir ganz feste die Daumen. Freu‘ Dich auf das schönste Abenteuer Deines Lebens!

Katharina — Mi, 01/15/2020 - 12:38

Ohje, das ist wirklich schwierig, da wir weder dich, noch deinen Mann oder eure Beziehung kennen. Ich hätte an deiner Stelle die Sorge, dass ich das meinem Mann ewig insgeheim oder auch offen vorhalten würde, dass er kein Kind wollte und dass dies die Beziehung vergiften würde. Wahrscheinlich würde ich versuchen herauszufinden, weswegen er gegen Kinder ist. Sind es vielleicht 'nur' Ängste ( vor Veränderung, Einschränkungen o.ä.) über die man reden kann oder mag er Kinder grundsätzlich nicht. Mein Mann hatte Angst vor der Verantwortung und hat schließlich mir zuliebe aber zugestimmt, ein Kind zu bekommen. Letztlich sagt er heute, es war das Beste, was ihm im Leben passieren konnte. Er liebt seine Tochter und kümmert sich freiwillig viel mehr als ich vorher gedacht hätte. Manche Menschen brauchen vielleicht auch einen kleinen Schubs :-) Im Zweifel würde ich vermutlich gehen, wenn er wirklich nicht will. Am Ende des Lebens beteut man eher die Dinge, die man nicht getan hat...

Marina — Do, 01/16/2020 - 06:37

Hallo liebe Saskia, lass dich erstmal von Herzen drücken. Das ist eine sehr schwierige Entscheidung - oder eher gesagt eine schwierige Umsetzung. Du weisst eigentlich schon was zu tun ist. Dein Bauchgefühl sagt es dir ganz deutlich. Auch ich habe mich in einem kreativen Beruf für Kinder entschieden. Hierfür musste ich aber auch erst den Weg ebnen. Ich hatte zwar einen liebevollen Parnter, jedoch viele gesundheitliche Probleme die erstmal bewältigt werden mussten. Diese Prozedur hat Jahre gedauert aber es hat sich am Ende gelohnt. Ich möchte unsere Fälle keinesfalls vergleichen aber dir aufzeigen, dass wenn man etwas wirklich möchte, man es angehen soll. Rede nochmals mit deinem Partner, erkläre ihm, was auf dem Spiel steht. Vielleicht ist ihm noch nicht bewusst, dass du kurz davor bist zu gehen. Vielleicht überdenkt er das Ganze. Und wenn nicht, du wirst sicher einen Mann finden, mit dem du Projekt Baby umsetzen kannst. Zur Not gibt es Samenbanken. Ein Kind zu haben ist etwas essentielles. Wenn man den tiefen Wunsch danach hat, dann ist das eigentlich nicht mehr verhandelbar. Ich wünsche dir alles Gute und dass du einen Weg findest, alles in die richtigen Bahnen zu lenken. Einfach einen Schritt nach den anderen setzen. Du schaffst das

Daniel — Do, 01/16/2020 - 07:18

Hi, als Mann kenne ich solch eine Situation in ähnlicher Art und Weise. Ich war fast neun Jahre in einer Beziehung und das Thema Kinder war eigentlich auch klar besprochen. Nach etwa sechs Jahren zeigte sich, dass wir uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt hatten. Mein Wunsch einmal Vater zu werden war immer noch da, ihrer nicht. Ich habe mich damals getrennt und eine neue Frau kennengelernt. Heute bin ich 41, glücklich verheiratet und habe zwei wunderbare Kinder (6 und 1). Jeder muss für sich selber entscheiden was wir sein Lebensmodell aussehen soll - es hilft aber ungemein sich mit allen beteiligten offen auszusprechen.

Uta Steinhorst — Do, 01/16/2020 - 15:32

Wenn der Wunsch besteht, wird er immer wieder zwischen euch stehen... Man sollte sich intensiv mit den jeweiligen Meinungen beschaeftigen.. Nicht, dass es nur aus Bequemlichkeit ist, es sollten auch andere Argumente zur Sprache kommen.. Aus eigener Erfahrung :Ich habe meine beiden Toechter letztendlich auch alleine grossgezogen, aber ihr Vater war stets mit für sie da. Ich möchte keine Sekunde missen, es war immer eine grosse Bereicherung meines Lebens! Wenn der Wunsch so gross ist, zieh ihn durch oder du wirst es ewig bereuen!!!!!

Gast — Do, 01/16/2020 - 18:34

Meiner Erfahrung nach heißt in langjährigen Beziehungen der Satz "Ich will kein Kind" in der Regel: "Ich will MIT DIR kein Kind". Oft sind die Männer zu feige, das deutlich zu sagen. Haben sie eine andere Frau, geht das mit dem Vater Werden oft sehr schnell. Alles schon erlebt. Sie sollte sich trennen und nochmal neu ihr Glück probieren. Da kann es dann auch oft schnell gehen. Auch das erste Kind mit über 40 zu bekommen, ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich. Kenne da genügend Beispiele aus meinem Bekanntenkreis.

Evita — Do, 01/16/2020 - 20:49

Männer kommen und gehen. Kinder bleiben ein Leben lang.

Veronika — Do, 01/16/2020 - 21:02

Ich war in einer ziemlich ähnlichen Situation. Er wollte augenscheinlich auch nicht mehr- ich war irgendwie enttäuscht. Es war und ist aber eine ganz wunderbare Beziehung, die ich für nichts und niemanden aufgeben wollte. Die Zeit verging und plötzlich merkte ich, Kindergeschrei nervt mich. Ich werde davon nervös und unausgeglichen, bin froh mich mit sowas nicht auseinandersetzen zu müssen. Als ich das merkte war ich ca. 38 Jahre alt. Mein Partner war merklich erleichtert, als er mitbekam dass ich den Zug hab wohl vorbei rauschen lassen. Seitdem fühlt sich unsere Beziehung noch viel beschwingter an. Wir können uns nur auf uns konzentrieren. Es gibt natürlich keine Konflikte in punkto Erziehung der Sprösslinge. Urlaube und allen möglichen Luxus den wir uns erlauben können, weil keine Kita und Betreuung etc. bezahlt werden müssen. Ich habe keine Ängste zukünftig etwas zu vermissen. Ich denke, dass ich nur vermissen kann, was ich auch schon mal hatte...?! Ich bin glücklich-auch (oder erst recht) ohne Kind. Wenn die Partnerschaft stimmt- geht es auch ohne eigenen Nachwuchs. Nur weil andere den Weg gehen müssen es doch nicht alle. Wie bei dem berühmten Sprung aus dem Fenster- springen ja auch nicht alle hinterher.... Denk darüber auch mal nach. Mir gehts richtig gut und hoffe, Du findest Deinen Weg. Viel Glück für die Zukunft lieben Gruß Veronika.

Anne — Do, 01/16/2020 - 22:51

Liebe Saskia, mir ging es ganz genau wie Dir (Alter, Beruf, Beziehungserfahrungen), und mir ging es wirklich schlecht, richtig ausweglos, die Uhr ließ sich nicht ausschalten, sie tickte und mein Kopf war ähnlich blockiert und konfus- bis ich irgendwann nachts einen Artikel über "social freezing / Kryokonservierung" las - den Voruntersuchungstermin bei der Frauenärztin und den Erstgesprächstermin in der Kryoklinik habe ich gleich am nächsten Morgen klargemacht und das dann durchgezogen, mit 37, in einer Beziehung mit gleicher Dynamik wie bei Dir, und ich wußte sofort, das genau das (!) meine Seele rettet - und mir Luft verschafft, den Mann noch treffen zu können, der es wirklich mal ernst meint. Hab all mein Erspartes reingesteckt, mit frohem Herzen, und die ganze monatelange Arie mit Hormonbehandlungen, Spritzen, Vollnarkosen (Eizell-Entnahmen) als Befreiungsschlag und Selbstermächtigung gern mitgemacht, endlich positiv und konstruktiv aktiv werden! Selbst raus aus dieser bösartigen biologischen Abhängigkeit von Hinhaltetypen - meiner war echt baff und überrumpelt. Mein geliebtes kleines Kind entstand dann doch (entgegen aller Zykluswerte) zufällig im Urlaub (mit ebem diesem Mann), und kam 3 Wochen vor meinem 40. Geburtstag auf die Welt. Was für ein Geschenk. Und was für eine Befreiung vorher, ich kann diesen Weg, sich aus dieser quälenden Situation selbst rauszuholen, mit voller Überzeugung empfehlen, mich hat das gerettet. Ganz liebe Grüße und viel Kraft für Dich, Anne.

Dianada — Fr, 01/17/2020 - 00:05

Meiner große Schwester ging es ähnlich. Ihr damaliger Partner hatte bereits ein Kind aus einer früheren Beziehung, wollte aber anfangs noch ein weiteres Kind. Irgendwann hat er die Meinung geändert - es wäre so schon alles stressig, mit einem Baby ist ihm das zu viel. Meine Schwester fragte mich, was sie machen soll. Natürlich habe ich ihr geraten, dass sie das nur selbst entscheiden kann. Entweder sie kann den Kinderwunsch aufgeben und dies dann auch nicht dem Partner irgendwann einmal vorhalten, oder sie muss sich trennen. Nach langer Überlegung - schließlich liebte sie den Mann - entschied sie sich für die Trennung. Es viel ihr nicht leicht, aber es war die richtige Entscheidung. Kurze Zeit später traf sie einen alten Bekannten wieder, in den sie sich verliebte. Nach über einem Jahr wurde sie schwanger, zwei Monate später folgte ich ihr und wurde auch (geplant) schwanger. Nun können meine wunderschöne Nichte und mein kleiner Racker zusammen aufwachsen. Ich drücke dir die Daumen, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst.

Sabine — Fr, 01/17/2020 - 10:23

Liebe Saskia, dein Partner ist egoistisch. Er hat dich jahrelang hingehalten, dass ist nicht fair. Wenn er sich in 10 Jahren eine jüngere nimmt, kann er mit 51, 52J immer noch Kinder kriegen. Dafür muss er sich noch nicht mal rechtfertigen, Meinungen ändern sich schließlich... Aber du sitzt da und hast keine Chance mehr.. Wenn er dich wirklich liebt, hätte er dich gehen lassen müssen um glücklich zu werden... Viel früher schon.. Du wirst ihm und vielleicht dir ewig Vorwürfe machen, die Trennung kommt dann so oder so....

Oliver Schulz — Sa, 01/18/2020 - 07:29

Meiner Meinung nach dient eine Partnerschaft dazu jeweils den Anderen glücklich zu machen. Geht das aber daneben und eine Seite fühlt sich vernachlässigt sollte dringend eine Paartherapie angedacht werden. Leider verpassen hier viele Paare die Chance dauerhaft eine glückliche Beziehung zu führen. Der Frust kann durch fehlende Intimität, Kinderlosigkeit, zu wenig gemeinsame Zeit, bzw. Aufmerksamkeit sehr groß werden. Der Wunsch auf den Partner dann noch mit seinen Wünschen einzugehen ist dann fast nicht mehr möglich. Wenn du dein Dilemma beenden willst empfehle ich dir an der Partnerschaft zu arbeiten, wenn es für dich noch einen Sinn ergibt mit deinem Mann zusammen zu leben. (Und das ist es öfters als gedacht) Leider gehen viele Menschen eher einen egoistischen Weg. Aber wenn Beide glücklich auf den jeweils anderen eingehen, kann er nicht anders als auf deinen Babywunsch einzugehen. Ich wünsche dir alles Gute!

Kerstin — Sa, 01/18/2020 - 22:31

Hallo! Als Mama wirst dein jetziges, ruhiges Leben sowieso immer wieder mal vermissen. ;) Die Ruhe, die Selbstbestimmtheit, die Planbarkeit... mit Kind ist das einfach weg! Die Frage ist: kannst du mit deinem Partner offen reden? Kannst du mit deinem Kinderwunsch abschließen? Möchte er vielleicht doch Kinder haben? Eure Kinder? Wirst du ihn mit 50 hassen, weil er dir das Muttersein vereitelt hat? Wer hat eigentlich mehr „Rechte“? Derjenige, der ein Kind will oder derjenige, der keins will? Schwierig. Ich wünsche dir gute Gespräche und Klarheit in deinen Entscheidungen!

Luise — Di, 01/21/2020 - 09:16

Hallo Saskia Auch ich kenne deine Situation. Allerdings geht es bei mir um das dritte Kind und nicht um das erste. Ich bin jetzt auch 37, mit dem Studium fertig und nun wäre für mich nochmal der Zeitpunkt das dritte Kind zu bekommen. Der Wunsch besteht allerdings schon von Anfang an und ist bis heute nicht weniger geworden. Damals war unsere Wohnung zu klein und mein Partner wollte eigentlich auch nur ein Kind. Danach habe ich mich erstmal für das Studium entschieden, da ich noch keinen Berufsabschluss hatte. Den Wunsch habe ich aber immer aufgeschoben und gedacht nach dem Studium nochmal. Denn sonst wird es wirklich immer später. Ich werde mich diesbezüglich beraten lassen was ich machen soll . Außerdem hoffe ich, dass ich ihn doch noch überreden kann. Denn ich spiele auch manchmal mit dem Gedanken sonst zu gehen. Mir geht es aber ähnlich wie dir. Ich möchte es später so oder so nicht bereuen. An deiner Stelle würde ich es versuchen drauf an zu legen . Er würde doch bestimmt trotzdem bei dir bleiben oder?wenn er dich liebt !

Sarah — Mi, 01/22/2020 - 15:34

Hallo! Ich finde deine Situation ist kaum vergleichbar mit der von Saskia. Du hast die Mutterschaft schon erlangt und stellst dir vor, deinen jetzigen Partner aufgrund eines dritten Kindes eventuell zu verlassen, falls er nicht möchte. Studium ist noch nicht beendet. Das hört sich für mich eher egoistisch an als verzweifelt. Man soll zwar höflich bleiben, aber das kann ich nicht. Der Vergleich hinkt gewaltig.

Sarah — Mi, 01/22/2020 - 15:34

Hallo! Ich finde deine Situation ist kaum vergleichbar mit der von Saskia. Du hast die Mutterschaft schon erlangt und stellst dir vor, deinen jetzigen Partner aufgrund eines dritten Kindes eventuell zu verlassen, falls er nicht möchte. Studium ist noch nicht beendet. Das hört sich für mich eher egoistisch an als verzweifelt. Man soll zwar höflich bleiben, aber das kann ich nicht. Der Vergleich hinkt gewaltig.

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