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20/09/2016 - 08:15

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Kooperation mit Pampers: Daddy-Takeover vom Land-Papa – „Meine ganz persönlichen Papa-Meilensteine“

Es gibt gewisse Meilensteine in meinem Leben als Vater. Diese Erkenntnis ist so überraschend wie der Hinweis darauf, dass ein Flugzeug fliegt. Das Kind lacht zum ersten Mal, es lernt laufen oder kommt in die Schule. Klar, das alles waren Einschnitte, Entwicklungsstufen. Was waren wir immer stolz! Und sind es noch. Trotzdem sind es nicht diese Ereignisse, an die ich vorrangig denke, wenn ich die letzten zehn Jahre als Papa Revue passieren lasse, denn sie kommen ja eh irgendwann, jeder erlebt sie, rechnet also auch mit ihnen. Wenn ich also zurückdenke, dann besonders an die Dinge, mit denen ich eben nicht gerechnet habe, die mich überraschten, die mir im Kopf geblieben sind, weil sie so viel bedeuteten.

Die Klassiker unter den Wegmarken als Papa waren jeweils verbunden mit tollen Gefühlen. Wirklich gepackt haben mich aber andere Ereignisse. Das jedenfalls sagt mir die Erinnerung an die vergangenen zehn Jahre als Papa. Hier sind drei dieser Momente.

 

Das Warten auf den Schlüsselmoment

Drei Monate Elternzeit hatte ich mir für unser erstes Kind genommen. Lisa würde zwei Monate lang Vollzeit arbeiten, während ich unser Baby schuckeln würde. Unter Palmen, denn der Job  - erschwerte Bedingungen - würde in Namibias Hauptstadt Windhoek stattfinden. Wir reisten also mit einer großen Portion Vorfreude (besonders meinerseits) mit unserer elf Monate alten Tochter nach Afrika. Ich dachte: Super! Ich würde mir mit dem Buggy die neue Stadt erschließen, mich im Garten bräunen, die Zeit genießen. Und ja, ich genoss sie. Aber anders als gedacht. Denn alles richtete sich nach dem Kind. Hatte es Hunger? Bauchweh? War es müde? Ich weiß nicht, wie viele Stunden pro Tag ich die Kleine im Buggy um die Palme vor unserem Häuschen schuckelte, damit sie endlich schlief und ich mal kurz den Abwasch machen oder zwei Zeilen in der Zeitung lesen konnte. Plötzlich konnte ich sie nachvollziehen, die Schlüsselmomente, von denen Lisa immer erzählt hatte. Die Momente in der Heimat, in denen sie den Schlüssel in der Tür hörte und ich von der Arbeit nach Hause kam, um ihr mal kurz das Kind abzunehmen. Das war nun umgekehrt. Ich freute mich, wenn sie von der Arbeit kam und ich mal ganz kurz durchatmen konnte, weil sie mir die Kleine abnahm. Es war dieser Rollenwechsel, der mich nicht nur forderte, sondern auch stolz machte. Denn die Kleine und ich wurden in dieser Zeit ein ziemlich gutes Team.    

 

Die Fußballbegeisterung

Werder Bremen. Ich habe alles dafür getan, dass unsere Jungs – wie ich – Werder-Fans werden. Irgendwann hatte ich den Salat. Sie kennen die Spieler besser als ich, wissen im Voraus, wen der Trainer gleich auswechseln wird und weinen bitterlich, wenn Werder verliert (weshalb sie zuletzt oft bitterlich weinten). Irgendwann habe ich uns Karten gekauft für das Spiel Werder gegen Hannover 96. Wir saßen in der zehnten Reihe, bester Blick aufs Spielfeld. Und vor uns zauberten die Bremer, sie gewannen 4: 1. Was für ein Erlebnis. Diese Dankbarkeit, sie mitgenommen zu haben in ein echtes Stadion zu einem echten Spiel mit den echten Spielern – das werde ich nie vergessen.

 

Die Humorfähigkeit

Wir sind sehr albern, wenn wir zusammen sind. Lachen entkrampft unangenehme Situationen, Lachen mildert Momente der Wut und des angestauten Frustes. Die Kinder sagen mir oft, ich sei doch das größte Kind der Familie. Mich macht das immer ein wenig stolz, denn wenn meine Kinder mich für ein Kind halten, zeigt das, wie reflektiert sie sind, was ihre eigene Rolle angeht*. Wie groß und erwachsen sie sich schon fühlen und wie ernst sie genommen werden wollen. Ich bin also eigentlich ganz gerne albern und freue ich über jeden Witz, den die Kinder verstehen und jeden Witz, den sie selbst machen. Mit sechs sagte einer unserer Söhne mal zu mir: „Papa, ich weiß jetzt, was Ironie ist.“ – „So, was denn?“ – „Ironie ist, wenn ich sage: Ich gehe gern zur Schule.“   

 

Was andere Väter glücklich macht?

Das hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstituts forsa nun die „Pampers Studie 2016“ zutage gebracht.  In zwei großen Umfragen (über 10.000 Teilnehmer) hat Pampers die Väter zu Wort kommen lassen (wie wir hier heute ;-)), um mehr darüber zu erfahren, was sie glücklich macht und bewegt. Und das hier sind die wichtigsten Ergebnisse:

  • Für 92 Prozent der Väter steht die Familie an erster Stelle
  • Der Großteil der Papas sind immer noch ‚Wochenendväter‘, jedoch hätten 93 Prozent gerne mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Nachwuchs.
  • 39 Prozent sind überrascht, mit wie wenig Schlaf man auskommt ;-)
  • Elternzeit spielt eine immer größere Rolle: Über die Hälfte der Papas hat Elternzeit genommen.
  • 89 Prozent sind glücklich mit ihrer aktuellen Vaterrolle.
  • 33 Prozent der Väter sehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als größte Herausforderung der Vaterschaft an.
  • *36 Prozent sind überrascht, dass sie auf einmal selbst wieder Kind sind (siehe Beschreibung des Landpapas oben).
  • 93 Prozent der Väter würden gern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen.
  • Für 30 Prozent der Väter ist es das Schönste, die Entwicklung ihrer Kinder mitzuerleben.
  • 50 Prozent der Väter wechseln mehrmals täglich die Windeln, 3 Prozent wechseln hingegen NIE die Windeln (!).
  • 43 Prozent sind überrascht, wie viel sie von ihren Kindern lernen können.

Video

Pampers lässt seine neueste Windel dieses Mal in einem Video ausschließlich von Vätern vorstellen. Dazu wurden 20 Papas mit ihren Kindern nach Berlin in ein Studio eingeladen. Einen mamafreien Tag lang tauschten sie sich untereinander aus, machten Quatsch mit ihren Kleinsten, tobten und testeten die neue Pampers Baby-Dry. Ob sie wirklich verstanden haben, was es heißt, dass die neue Windel drei absorbierende Kanäle hat, die die Flüssigkeit verteilen und damit für 12 Stunden Trockenheit sorgen sollen? Ob sie überhaupt einen Unterschied zum Vorgängermodell feststellten? Wir könnten ja immerzu Videos von Vätern anschauen. Aber seht selbst – und stellt euch dabei kurz vor, was wohl die Mamas gleichzeitig mit ihrem freien Tag ohne Mann und Kind gemacht haben ;-)…

 

 

Tags: Vater, Vaterschaft, Vatersein, Familie, Elternzeit, Ausland, Reise, Vereinbarkeit

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