Produkttests

17/06/2016 - 07:15

Anzeige

Kooperation: Wir testen KindHochDrei, den Shopping-Service für Kinderklamotten

Zu allererst: Ich bin immer offen für alles, was uns Mamas das Leben leichter macht. Wir müssen manchmal einfach zu viele Bälle gleichzeitig jonglieren und da kommt doch jede Hilfe recht...

Denn mit zwei kleinen Kindern kann selbst etwas, was ich früher soooo gerne gemacht habe, nämlich Klamotten-Shoppen, anstrengend werden.

Mein Kleiner flitzt durch den Laden, ich immer hinterher, er kriecht unter Kleiderständer, weil er keine Lust auf Anprobieren hat. Das kann schon an den Nerven zerren....

Meine Große bringt stapelweise Klamotten an, die ich gruselig finde. Die Folge: Sie heult, weil ich alles ablehne und sie lehnt anschließend alles ab, was ich gut finde.

Und jetzt kommt das Thema „Hilfe“ ins Spiel. Wir durften „Kind Hoch 3“, den Shopping-Service für Baby-und Kinderkleidung ausprobieren. Was das ist?

Ganz einfach: Jemand anders geht für Dich Kinderklamotten, Du kriegst Outfits zugeschickt und Ihr könnt zu Hause alles entspannt anprobieren. Du zahlst nur, was Ihr behaltet – der Rest geht kostenlos zurück.

So läuft´s im Detail: 

1. Zuerst fülle ich auf der Hompage einen Fragebogen aus. Wie heißt mein Kind und welche Größe trägt es? Welche Farben und Muster mag ich besonders und welche gehen gar nicht? Wieviel Geld gebe ich normalerweise für ein Shirt, eine Hose und Pullis aus? Easy auszufüllen, dauert nicht mal fünf Minuten.

2. Anschließend gebe ich meine Telefonnummer an und sage, wann ich am Besten zu erreichen bin. Zwei Tage später ruft mich meine persönliche Stylistin an und geht den Fragebogen noch mal durch. Beziehungsweise vertieft ihn. Trägt meine Tochter lieber Röcke oder Hosen, mag sie Glitzer und Pailletten? Wie würde ich den Stil meine Tochter beschreiben? Sie ist sehr freundlich am Telefon, macht einen kompetenten Eindruck. Klasse!

3. Vier Tage später bekomme ich das KindHochDrei-Paket. Schön: Es liegt ein handschriftlicher Brief bei und die Klamotten sind in Seidenpapier eingeschlagen. Sieht alles sehr hübsch aus.

Als ich den ersten Blick auf die Outfits werde, bin ich etwas verwundert. Ich hatte im Telefonat gesagt, dass ich absolut keine großen Aufdrucke und Schriftzüge auf Oberteilen mag. Ganz oben drauf liegt jedoch ein Kapuzenshirt und gleich darunter ein Tshirt, die genau solche Aufdrucke haben. Mhhhh, das finde ich etwas schade.

Ebenfalls etwas verwunderlich: Die Stylistin hatte mich gefragt, ob ich auch Unterwäsche für meine Tochter wünsche – was ich verneint habe. Im Paket sind jedoch zwei Unterhosen, zwei Unterhemden und drei Paar Socken....

Insgesamt werden mir 18 Teile geliefert. Und bis auf die Aufdrucke und die Unterwäsche treffen die meinen Geschmack recht gut. Auf Anhieb verliebe ich mich in zwei Kleider, dabei stehe ich sonst gar nicht so auf Pink (das Kleid hier ist von 3pommes)

Und da bei uns bald ein Sommerurlaub ansteht, werde ich weich und muss auch noch das rosa-farbende Kleid (von Blue Seven) kaufen.

Ebenfalls sehr gut gefällt mir ein dunkelblauer, gestufter Minirock (von Blue Seven), solche Klassiker kann man ja nie genug haben. Er ist mit knapp 12 Euro auch eher günstig – vor allem, weil meine Tochter ihn jetzt im Sommer mit nackigen Beinen, an kühleren Abenden mit der Leggins (von Jubel) und im Herbst auch noch mit Strumpfhosen anziehen kann.

Ich mag zudem noch zwei Jeansshorts, die aber bei meiner Tochter durchfallen. Warum genau kann sie nicht sagen, denn eigentlich trägt sie gerne Shorts. Schade.

Wir probieren alles in Ruhe durch, es macht richtig Spaß und vor allem kann ich parallel immer wieder in den Kleiderschrank gucken, was wir zu den neuen Stücken kombinieren könnten.

Die Klamotten, die ich nicht kaufen werde, packe ich einfach zurück ins Paket und vermerke den Grund dafür auf dem Retourenschein. Denn: Der ganze Shopping-Service ist kostenlos, ich bezahle tatsächlich nur das, was ich auch behalten möchte.

Achtung: Man muss das Paket innerhalb von sieben Werktagen zurück zur Post bringen – diese Frist finde ich etwas kurz, mit kleinen Kindern kann ja ständig so viel dazwischen kommen, dass diese Zeit schnell verstrichen ist.

FAZIT: Kindhochdrei ist wirklich super super praktisch. Gerade Mamas, die nicht so viel Zeit haben oder Mamas von „shoppingfaulen“ Kindern können sehr davon profitieren. Sehr schön fand ich, dass die Marken abwechslungsreich waren und die Klamotten alle in dem von mir vorgegebenen Preisrahmen lagen. Nicht so gut fand ich, dass trotz meiner Vorgaben Aufdrucke und Unterwäsche geschickt wurden. Super ist, dass der Service nichts zusätzlich kostet und man völlig frei ist, alles oder nichts von der Bestellung zu nehmen.

Und weil wir neugierig waren, wie es hinter den Kulissen von Kindhochdrei abläuft, haben wir die Chefin Nina zum Interview gebeten.

Liebe Nina, Du steckst hinter Kindhochdrei. Erzähl doch mal - wie kamst Du auf die Idee?

Ich habe erst eine kaufmännische Ausbildung gemacht und dann BWL studiert. Selbstständig wollte ich mich schon früh machen. Das hat dazu geführt, dass ich neben leitenden Positionen in Marketing, Vertrieb und Customer Service quasi permanent an irgendwelchen Business-Plänen getüftelt habe, die es aber nie ans Tageslicht geschafft haben. Als ich durch meinen Mann bedingt mit unserer damals knapp einjährigen Tochter nach Berlin kam, hatte ich zuvor meinen Job in Karlsruhe gekündigt. Und endlich war der richtige Zeitpunkt für eine Tageslicht-taugliche Idee geborenJ Ehrlich gesagt war KINDHOCHDREI innerhalb von einer halben Stunde geboren: Nachdem ich auf einen Zettel geschrieben hatte, was ICH besonders toll finde (Kinderkleidung shoppen) und andere möglicherweise eben nicht (Kinderkleidung shoppen), war das KINDHOCHDREI-Konzept in meinem Kopf.

Für welche Mamas ist Euer Service gedacht?

Natürlich ist KINDHOCHDREI für alle MamasJ. Jeder denkt natürlich erstmal an die berufstätige Mama, die wenig Zeit hat. Es sind aber auch die neugierigen, modebewussten Mamas unsere Zielgruppe, die sich gerne mal Inspiration holt, wie man schöne Kinderkleidung kombinieren kann. Dann gibt es die Mamas, die ihr Kind gerne außerhalb des „Mainstreams“ kleiden wollen und sich auf das Entdecken neuer Marken freuen. Aber was ist mit den Mamas, die –genau wie viele der Kinder – einfach keine Lust auf Shopping haben, aber trotzdem ein gut gekleidetes Kind haben wollen? Genau, eben für wirklich fast alle Mamas. Und selber einkaufen kann man ja auf jeden Fall immer noch, wenn man das mag.

Auf was legt Ihr bei Kindhochdrei besonderen Wert?

Bei der Kleidung achte ich auf gutes „Preis-Styling-Verhältnis“. Wir nennen das so, weil ich eine Mischung aus besonderen und absolut alltagstauglichen und Preis-fairen Stücken einkaufe. Unsere Kunden sollen immer spüren, dass wir Kinder individuell einkleiden. Eine Herzensangelegenheit ist mir außerdem ein makelloser Service. Ich habe eine absolute 5-Sterne-Superior-Anspruchshaltung an meine Mitarbeiter bzw. an unsere StylistInnen-Kunden-Beziehung. Wir sind bspw. wirklich immer super kulant, weil unser Ziel glückliche Mamas sind, die uns nicht nur weiterempfehlen, sondern uns quasi ihren Freundinnen-Mamas aufdrängen, weil wir einen so guten Job machen. Unsere große Stammkundschaft bestätigt mich darin immer wieder.

Auf wieviele Artikel könnt Ihr zurück greifen und WER trifft überhaupt die Auswahl?

Unser Lager umfasst mittlerweile mehrere 10.000 Teile. Da ich ursprünglich KINDHOCHDREI gegründet habe, weil ich so gerne Kinderkleidung einkaufe, mache ich den Einkauf selber. Allerdings hole ich mit Unterstützung aus dem Team, um auch nah am Kundenbedürfnis zu kaufen.

Was sollte jedes Mädchen diesen Sommer im Schrank haben? Und was jeder Junge?

Hmm, natürlich mindestens ein Sommeroutfit von KINDHOCHDREIJ. Interpretiere ich die Frage aus reiner Modesicht, würde ich an jedem Mädchen etwas mit Fransen oder Troddeln sehen, und jedem Jungen würde ich einen Strohhut aufsetzen. Aus Alltags-und-das-Kind-liebt-es-auch-Sicht sehe ich bei dem Jungen FARBIGE T-Shirts (nicht immer nur grau und blau) und bei dem Mädchen definitiv Kleider-die-sich-drehen.

 

 

 

Tags: Kindhochdrei, Klamotten, Outfits, Kinder, Kleidung, Online, Service, Bestellung

Das könnte dich auch interessieren...

Kommentare

Petra — So, 06/26/2016 - 11:31

Hallo, ich komme aus Österreich und finde euren Service super. Ist vielleicht in Zukunft angedacht, auch nach Österreich zu liefern? Liebe Grüße Petra

Neuen Kommentar schreiben