Na, Bruder! Wie schmeckt das Geschwistersein?

Carooo

Hallo Lisa, hallo Ihr Lieben, 

schönen Sonntag Euch allen! Heute ist der letzte Tag, an dem mein lieber Mann noch frei hat, ab morgen fängt dann für mich die harte Realität mit zwei Kindern an und ohne Kita, weil die nächste Woche für uns erstmal geschlossen bleibt (Lange Geschichte, aber im Wesentlichen will ich, dass Maxime sich erholt). Der junge Mann und seit zwei Wochen großer Bruder war nämlich den ganzen Winter (kein Witz!) nicht ernsthaft krank, sondern hat sich seine 40, 5 Grad Fieber genau für den Tag aufgehoben als ich mit der frisch geborenen Cleo aus dem Krankenhaus nach Hause kam. Gut, wir haben dann also ein paar Tage auf Krankenhaus zuhause gemacht. Toll, war nämlich auch, dass die Kinderärztin, zu der ich Papa und Sohn dann geschickt habe, meinte, dass sei so eine fiese bakterielle Geschichte und das Baby könne sich auch anstecken. Sprich: Der Papa und ich sollten uns auf Anweisung der Ärtzin, jedes Mal von Kind zu Kind die Hände desinfizieren. Hach, war das ein Spaß… :-)!

Aber das ist glücklicherweise seit ein paar Tagen ausgestanden. Alle sind wieder wohlauf. Inklusive mir, die es sich dann auch geschafft hatte, weil der Sohn sie angehustet hatte, eine Bindehautentzündung zu bekommen. Sprich: Noch ein Grund mehr für Sagrotan…

In jedem Fall ist es aus diesen Gründen schwer zu sagen, ob Maxime jetzt in den ersten Tagen den Geschwisterblues hatte, weil er ja krank war oder einfach so schlecht drauf gewesen wäre. 

Bislang muss ich allerdings sagen, dass das große Geschwister-Eifersuchtsdrama noch nicht stattgefunden hat. Und ich schiebe das auf ein paar Gründe: 

– Wenn das Baby schläft, lege ich sie in ihre Federwiege im Wohnzimmer und spiele, esse oder koche in eins zu eins Betreuung mit Maxime. Im Grunde tue ich so, als ob er das einzige Kind im Raum ist, obwohl ich natürlich immer einen Blick auf das Baby riskiere. 

– Wenn er nachts „Mama“ ruft (passiert so einmal die Woche, er ist ein Engel!), kommt jetzt nur noch Papa. Ernsthaft: Ich kann und will nicht die ganze Nacht stillen und Neugeborenen-Windeln wechseln und dann noch dem Großen die Hand halten. Das schaffe ich kräftemäßig nicht, aber ich glaube, er ist cool damit. Er kommt morgens dann in mein Bett und spielt mir auf seiner Gitarre vor. Im Grunde, glaube ich, ist es ihm in den paar Tagen egal geworden, wer sein nächtlicher Sklave ist, falls er mal eine Hand braucht, die seinen Schnuller wiederfindet. Zweijährige können da erstaunlich pragmatisch sein. 

– Ich erzähle ihm manchmal und betone oft, was er alles macht und kann und was Cleo nicht darf. Zum Beispiel Brot essen, Hirsebrei, Pizza und was er sonst alles so gerne mag. Ich glaube, das ist Balsam auf seine Kleinkindseele. 

Dafür kriegt die Schwester mittlerweile Küsschen, Wangelstreichler und Plüschtiere. 

Naja, so ging’s jedenfalls gut, die letzten Tage. Aber ich mir gewahr, dass sich das noch ändern kann…

Alles Liebe, 

Caro xxx

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2 Kommentare

  1. Später
    Liebe Caro,
    bei unseren Kindern kam die Eifersucht erst als der Kleine anfing zu krabbeln. Da hat der große auf einmal gemerkt, dass der Kleine ja nicht immer nur rumliegt, sondern plötzlich auch an die Spielsachen kam…aber naja, Eifersucht ist völlig normal, schließlich waren sie bisher die Nr.1:o)
    Viel Glück dir mit beiden!!
    Liebe Grüße,
    Kirsten

  2. Später
    Liebe Caro,
    bei unseren Kindern kam die Eifersucht erst als der Kleine anfing zu krabbeln. Da hat der große auf einmal gemerkt, dass der Kleine ja nicht immer nur rumliegt, sondern plötzlich auch an die Spielsachen kam…aber naja, Eifersucht ist völlig normal, schließlich waren sie bisher die Nr.1:o)
    Viel Glück dir mit beiden!!
    Liebe Grüße,
    Kirsten