Gastbeiträge

14/12/2017 - 06:45

Stadt-Mama Katharina

Ohhhmmm, hier gibt´s Yoga-Tricks von Julia gegen Mama-Stress

Ich bin ein großer Fan von uns Müttern: Wir mit unseren Superkräften, unserer Geduld, unserer Fähigkeit, ohne Schlaf auszukommen. Ich bin begeistert davon, dass wir alle so bunt sind in unserer Lebensführung, dass es uns offen steht, zu entscheiden, was für eine Mama wir sein möchten. Und es deshalb nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern so viele spannende. Eine Wahl, die oft nicht getroffen wird, sondern sich ergibt, einschleicht, die auf einmal wie eine Gewitterwolke über vielen Mamas hängt, ist die der Erschöpfung. Denn neben all den verschiedenen Rollen als Mama, Partnerin, Freundin, neben der Arbeit im Job, sind es meist die eigenen Bedürfnisse und Wünsche, die eigene Gesundheit, die als letztes auf der To Do Liste steht.

Aber das ist kein Kraft einsparen, das ist sparen am falschen Ende! Denn „If Mama ain´t happy, ain´t nobody happy“. Wenn Mütter sich liebevoll um sich kümmern, sich stark machen für stressige Situationen, wenn sie anstatt mit ihren Körpern zu hadern, anfangen, sich selbst zu akzeptieren, dann geben sie ihren Kindern das Beste war sie können – das Vorbild einer Person, die sich selbst achtet und die eigenen Grenzen kennt.Und wer voller Kraft ist, der strahlt dies auch aus und kann so besser für die da sein, die ihn brauchen.

Als Mama eines Dreijährigen und als Yogalehrerin habe ich mich auf Yogakurse für Mütter (Väter sind natürlich auch willkommen, erscheinen aber weitaus seltener) spezialisiert. Wieso? In meiner Elternzeit habe ich händeringend nach einem Kurs für mich gesucht. Mein wunderbarer Sohn war den ganzen Tag im Fokus. Ich hatte keine große Lust noch einen weiteren Pekip, Pikler, Krabbelkurs zu besuchen. Ich wollte einen Kurs zu dem er als mein Begleiter mitdurfte. Das Angebot war klein. Und deshalb veranstalte ich jetzt solche Kurse. In denen es niemanden stört, wenn gewickelt, gestillt, gebrabbelt wird. Aber in dem es vorrangig um die Mütter und Väter geht. Natürlich geht es anders zu als in einem klassischen Yogakurs, weil man doch immer nochmal nach seinem Kind schaut. Aber auch das ist gut. Denn es ist eine Übung für den Alltag. Man kann üben, nicht immer mit seinem Kind in Interaktion zu sein, sondern selbst auf dem Autospieleteppich im Kinderzimmer sich die Möglichkeit zu gönnen, durchzuatmen.

Yoga und Meditation kann man auch als Werkzeuge betrachten. Wenn man sie sich zulegt/aneignet, kann man auf sie zurückgreifen. Und sich somit ganz unkompliziert selbst wieder spüren. 

Es bedarf nicht unbeding eines Kurses, um das Meditieren zu erlernen. Auch wenn es schön ist, in der Gruppe Yoga zu machen, sich auszutauschen und es hilft, die Technik der Meditation zu erlernen. Aber es müssen beileibe nicht immer 60 oder 90 Minuten sein (außerhalb eines Kurses, ist dies den meisten Eltern, die ich kenne auch vollkommen unmöglich - mit ein, zwei, drei Kleinkindern zwischendurch mal nen Stündchen Yoga zuhause zu üben). Nein. Es geht mir hier um machbare kleine Energieschübe, die jede und jeder erlernen und einsetzten kann. Jeder kann sofort beginnen, etwas für sich zu tun. Selbst im trubeligsten Familienleben.

Wie? Drei kleine Beispiele für Notfallmeditationen und Rituale für müde Mamas (und Papas):

Die Situation:

Es braucht nicht mehr viel und Du explodierst. Deine Zündschnur ist gefährlich kurz. Du fühlst die Wut in Dir rumoren und wünschst Dir Blitz und Donner, um Deiner Familie klarzumachen, wie gefährlich nah Du daran bist, wirklich auszurasten. Oder aber, es donnert schon längst gewaltig und Du schimpfst vor Unwohlsein und Hitzigkeit sowieso den ganzen Tag (ohne wirkliches Ergebnis, außer dass alle anderen auch motzig sind oder werden).

Notfall Medikation: Die Wut rausschütteln

Du könntest weiter den Tag von diesem Gefühl bestimmen (und verderben) lassen oder aber:

Bist Du zuhaus und hast die Möglichkeit einen Moment allein in einem Raum zu sein – mach Folgendes: Nimm die Hände hoch und schüttel sie. Schüttel Deine Arme, Dein ganz Oberkörper darf mitschwingen – Schüttel den Ärger raus, die Wut. Stell Dir vor, wie Funken sprühen. Mach das mindestens eine Minute und solang, wie es sich gut anfühlt. Dann lass die Arme sinken. Sitz stolz, sitz aufrecht da. Bleib bei dem Gefühl, dass die Wut aus Dir heraussprüht. Sie verlässt Deinen Körper, Dein Herz, Deinen Kopf. Lass Deinen Kopf entspannt nach vorn sinken, nimm Deine Hände rechts und links an Deine Oberarme und halte Dich einen Moment selbst. Ruh Dich aus in der Stille, in der Ruhe, die darauf folgt, dass Du der Wut die Möglichkeit gegeben hast, zu gehen. Dann atme dreimal tief ein und wieder aus. Heb den Kopf, richte Dich auf. Innerlich und äußerlich!

Situation: Die Energie ist im Minusbereich, der Stresspegel himalayahoch

Notfall Medikation: Pranayama – Atemführung 

Atme tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Die Besonderheit hierbei – atme in vier Zügen aus. Das heißt einmal tief ein, die Ausatmung „zerstückelst“ Du in vier Teile. 

Was bringt es? Wenn wir uns zusamenreißen, um durch den Alltag zu kommen, wenn wir durchhalten müssen, wenn wir gestresst sind, halten wir oft unbewusst den Atem an, atmen unregelmäßig und versorgen unseren Körper (1.) nicht mit genug Sauerstoff und (2.) senden wir ihm die Nachricht „Stresssituation, bitte Adrenalin ausschütten um fliehen oder kämpfen zu können“. So kommen wir über den Tag, ja. Aber schön ist das nicht. Am Ende sind wir vollkommen ausgelaugt. Gönn Dir mindestens eine Minute mit dieser Atmung und Du wirst merken, Du kommst zur Ruhe. Dann begegne dem restlichen Tag Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug. 

Beide vorgeschlagenen Übungen kannst Du ganz einfach auch dort machen, wo Du Dich gerad befindest. Vielleicht machen Deine Kinder einfach mit. Schön ist es natürlich, ein paar Minütchen allein in einem Raum zu sein. Aber schön ist nicht immer umsetzbar als Mutter und Vater – also mach, was machbar ist. Im Hier und Jetzt. 

Situation: Der Wecker klingelt

Vorschlag: Sankalpa 

Anstatt sofort in den Mama Modus zu stellen, Teller auf den Tisch zu legen für´s Frühstück, den Tag im Kopf zu planen et cetera, setz Dich entweder im Bett auf oder, wenn Du schon dort bist, im Badezimmer auf den Badvorleger. In der Küche auf den Boden oder aufrecht auf einen Stuhl – es funktioniert überall in der Wohnung. Schließ die Augen. Atme dreimal tief ein und wieder aus. Und dann stelle Dir selbst die Fragen: Mit welcher Intention gehe ich durch diesen Tag? Was ist mir wichtig? Sankalpa heißt dieses Ritual. Ich setze mir jeden Tag eines und es hilft mir, mich darauf zu konzentrieren, was wichtig ist. Zum Beispiel könnte Dein Sankalpa lauten: Ich lasse mich heute nicht aus meinem Tempo bringen. Eine Intention zu setzten, sich auszurichten, bewusst in den Tag zu starten, ist ein knackig kurzes Ritual. Es bietet die Möglichkeit, das Zeichen zu setzen, sich selbst respektvoll zu behandeln und stolz und voller Kraft den bunten Abenteuern des Mama Seins zu begegnen. 

Ich wünschte, mehr müde Mamas meditierten. Denn wir können die Perspektive aus der heraus wir die Welt betrachten, wählen. Gedanken oder Gefühle können und sollten wir unterbrechen, wenn sie uns nicht gut tun. Durch Meditation, achtsames mit sich selbst sein und Ehrlichkeit lässt sich dies erlernen. Also lasst uns doch meditierenderweise bei der weisen Astrid Lindren und ihrer Pippi Langstrumpf bleiben und uns die Welt so machen, wie sie uns gefällt. 

Eure Julia (HIER und HIER findet Ihr Links zu Julia)

 

Tags: Yoga, Mediation, Stress, Elternschaft

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Kommentare

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