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28/08/2018 - 06:00

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Sollten Kinder im Auto vorwärts oder rückwärts sitzen? Wir testen einen Autositz, der beides kann

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit ConcordAls ich mit meiner ersten Tochter schwanger war, machten mein Mann und ich an einem Samstagmorgen einen Ausflug in einen Babymarkt. Ich hatte bereits hübsches Babybäuchlein und der Nestbautrieb machte sich langsam bemerkbar. „Lass uns mal schnell die wichtigsten Sachen für das Baby kaufen“, sagte ich damals. Doch schon als wir den Laden betraten, war mir klar: Schnell wird heute gar nichts gehen. Denn die Auswahl war riesig und wir waren komplett überfordert.

Ich weiß, dass es ganz vielen Eltern so geht. Fragt man drei Menschen, was wirklich wichtig ist, bekommt man drei verschiedene Antworten. Heute geht es bei uns um das Thema Autositz. Ich weiß noch, dass ich damals dazu hörte: „Wenn ein Kind entgegen der Fahrtrichtung sitzt, ist das so viel sicherer“. Aber es gab auch Stimmen, die sagten: „Nur in Fahrtrichtung, sonst wird dem Baby schlecht und größere Kinder wollen immer nach vorne schauen.“ Was mich damals zusätzlich verunsicherte: Es gab Autositze, die nur für Babys waren, welche die mitwachsen und wiederum andere, die erst für Kinder ab 2 Jahren geeignet waren. Wer soll denn da noch durchblicken?

Heute stellen wir Euch einen Autositz vor, der Eltern sehr viele Entscheidungen abnimmt - weil er ein Allround-Talent ist. In dem Ultimax I-Size von Concord können Babys nämlich rückwärts gerichtet ab dem Säuglingsalter bis zu einem Alter von 4 Jahren sitzen - UND vorwärts ab dem 15. Lebensmonat bis 4 Jahre. Das heißt: EIN Sitz von Beginn an bis ins Kleinkindalter, der in beiden Richtungen genutzt werden kann. Das hört sich doch schon mal super an, oder?
Als der Ultimax I-Size zum Testen ankommt, bin ich erleichtert. 1. Er sieht schick aus (denn, ja, Babyprodukte dürfen auch den Eltern gefallen) und 2. Es ist eine Isofix-Station dabei. Für mich eine geniale Erfindung denn nichts ist für mich Schlimmer, als Kindersitze mit den Anschnallgurten fixieren zu müssen (grundsätzlich sind die Gurte dafür immer zu kurz). Apropos Gurt: Es gibt ja auch Kindersitze, in denen die Kinder, wenn sie etwas größer sind, mit dem normalen Sitzgurt angeschnallt werden - ich bin davon kein Fan. Denn meine Kinder sind „aktive“ Sitzer, das heißt, ständig rutscht ein Fuß über den Gurt, der Arm kommt darüber und ein Teil des Gurtes hängt dann vor dem Gesicht. Bei dem Ultimax I-Size wird das Kind im Sitz angeschnallt, die Gurte sind an den Schultern gepolstert, damit sie nicht einschneiden.

Der Ultimax I-Size hat noch eine weitere tolle Eigenschaften - die Kopfstütze ist 6fach höhenverstellbar, es gibt ein innovatives Seitenaufprallschutzsystem und - besonders wichtig - der Sitz hat eine Sitz-und eine Liegeposition.
Da meine Kinder keine langen Autofahrten mögen, fahren wir oft am Abend los, sodass die Kinder während der Fahrt im Auto schlafen können. Ich merke dann immer wieder, WIE wichtig diese Liegeposition ist, weil dann der Kopf nicht ständig nach vorne kippt, sobald die Kleinen eingeschlafen sind. Die Umstellung von Sitzen auf Liegen kann übrigens easy von vorne mit einer Hand getätigt werden, falls das Kind überraschend einschläft und man es ihm dann bequemer machen möchte.

Nach siebeneinhalb Jahren Elternschaft braucht mein Mann übrigens keine fünf Minuten, um den Concord-Sitz bei uns im Auto einzubauen. Meine Kleinste klettert fröhlich in den neuen Sitz und als ich nach der ersten Fahrt frage, wie er denn so sei, ruft sie: „DUT!“ (Übersetzung Baby-Deutsch-Deutsch-Baby: Gut!) 
Unser Testfazit: Der Ultimax I-Size ist ein toller, sicherer* Kindersitz fürs Auto, geeignet für alle Eltern, die gerne ihr Kind rückwärts-und vorwärtsgerichtet durch die Gegend fahren möchten. Das jüngste Stadtkind ist Fan und wird so schnell nicht mehr aus dem Sitz aussteigen!

 
---*ZUSATZINFO: Das Modell, das wir getestet haben, hat bei einem Test der Stiftung Warentest nicht gut abgeschnitten. Wir haben Concord nach dem Grund dafür gefragt. Der Hersteller sagt dazu: In der Vergangenheit war es so, dass bei einigen Autokindersitzen des Modells bei der Produktion die Bedingungen nicht eingehalten und der Kunststoff nicht nach den festgelegten Standards verarbeitet wurde. Hier gibt es alle Infos dazu:  http://gestion.concord.es/archivos/descargas/comunicado_ultimax_i_size_de.pdf. Aus diesem Grund wurde ein Prüfverfahren via Seriennummer (http://concord.es/test/) eingerichtet. Hier können Kunden nachprüfen, ob es ihren Sitz betrifft. Betreffende Autokindersitze können eingeschickt, um dann nachgebessert zu werden. Aber auch vor der Änderungen der Plastikeinspritzung erfüllte der Sitz bereits die europäische Norm iSize ECE R129/02.

Tags: Kindersitz, Autositz, Reboarder, Sicherheit, Concord, Ultmax I-Size

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Kommentare

Steffi — Fr, 08/24/2018 - 15:09

Der Sitz ist in Tests mit mangelhaft durchgefallen. Schade, dass hier sowas unkommentiert beworben wird, eigentlich mag ich den Blog doch recht gern.

Stadt-Mama Katharina — Di, 08/28/2018 - 11:27

Du hast recht - es gab einen Fehler in der Verarbeitung - das Unternehmen hat darauf reagiert und die Kunden können überprüfen, ob es ihren Sitz betrifft

Gustav Sucher — Mi, 12/12/2018 - 10:56

Hallo, wenn das Kind auf dem Vordersitz ist, dann sollte es glaube ich vorwärts sitzen. Das liegt am Airbag, der das Baby sonst nach hinten schleudern würde. Aber auf den Rückbänken ist das sicher auch erlaubt. Danke für den tollen Blog! http://babyland-crimmitschau.de/

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