Victoria Beckham versus Stadt-Mama – wer hat hier den härteren Tag?

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Hey Lisa, 

wieviel Viktoria Beckham steckt wohl in dir? Oder in mir? Wir, die ja auch tagsüber wie Tausende, ach was Hunderttausende, andere Mütter im Büro oder von zu Hause aus Mal was wegschaffen müssen? Konzentriert am Schreibtisch in unserem Fall schreiben oder eben Dinge erledigt kriegen müssen. 

Eine unsere Leserinnen hat mich gestern netterweise auf einen Link bei Stylebook aufmerksam gemacht, wo zu lesen ist wie die Vierfach-Mutter, Mode-Designerin und Fußballer-Gattin ihren Alltag meistert. Und Millionen-Vermögen hin oder her, für das wohl seiner Kinder zu sorgen, ob mit Nanny, Schuldgefühlen oder eben ganz ohne beides, bedeutet immer Stress. Finde ich jedenfalls…

Und trotzdem kann ich es mir nicht verkneifen unsere Tagesabläufe mal nebeneinander zu stellen. 

 



6:15 Uhr: „Ich wache zwischen 6:15 Uhr und 6:30 Uhr auf. Dann habe ich Zeit zu duschen, bevor meine vier Kinder wach werden. 

Fehlanzeige bei mir. Da IST mein Kind nämlich schon wach. Also nehme ich ihn mit in die Dusche und er verteilt solange Klopapier-Schlangen überall in Bad bis ich fertig bin…



7:50 Uhr: „Wir verlassen alle gemeinsam das Haus. Die Jungs gehen alle in unterschiedliche Schulen.“ 

Nöö, tun wir nicht. Ich schiebe Max in die Kita um halb neun, während Daddy in der Küche rumläuft, auf dem Balkon raucht oder E-Mails checkt… Busy guy!



8:50 Uhr: „Dann fahre ich in mein Studio, das sich im Londoner Stadtteil Battersea befindet. Zuerst setze ich mich mit meinem Team von rund 80 Leuten zusammen. Danach arbeite ich quasi nonstop.“

Ähhh, ja, irgendwann sitze ich dann bis 14 Uhr (Abholzeit) am Rechner…



13:00 Uhr: „Ich esse gemeinsam mit meinen Kollegen im Studio zu Mittag. Meistens Sushi und grüne Säfte.“

Ähhh, meistens ne‘ Brezel, wenn das Kleingeld reicht auch Kaffee…



16:00 Uhr: „Ich hole meine Kinder von der Schule ab. Dann bringen ich sie zum Fußball oder Rugby, danach helfe ich ihnen bei den Hausaufgaben. Das macht mir richtig Spaß. Außerdem Arbeite ich nebenher noch ein bisschen.“

Mmmh, da ist Max schon eine Stunde vom Mittagsschlaf wach. Wir hängen zu Hause rum, gehen einkaufen, treffen Freunde. Nachmittags versuche ich immer nur oder möglichst viel für ihn da zu sein. Das ist bis sieben Mama-Max-Zeit…



19:00 Uhr: „David und ich essen Abends gerne auswärts. Manchmal sind wir zu zweit, manchmal nehmen wir die Kinder mit. Später schaue ich etwas Fernsehen – meistens läuft bei uns Fußball. Die Kinder lieben es. David natürlich auch.“

19 Uhr mache ich den kleinen Herrn Bettfertig und würde am liebsten gleich mit einschlafen. So ein Kleinkind schlaucht… :-)! Papa kommt dann meistens auch heim…



00:00 Uhr: „Ich gehe zwischen zwölf und eins schlafen. Ich hole mir gerne so viel Schlaf wie möglich.“

Würde ich Mitternacht erst ins Bett gehen, würde ich wohl STERBEN. Das mache ich nur am Wochenende. In der Woche gehe ich SPÄTESTENS um elf schlafen. Gerne auch mal um halb 10 :-)!




P.S.: Dear Miss Beckham, FYI: I don’t have a nanny. Not that it matters but still…

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7 Kommentare

  1. Ist das jetzt hier so eine
    Ist das jetzt hier so eine Art Contest wer die gestressteste und beschäftigste Mutter ist?
    Soll ich mal eine Runde Lob für alle hier alles lassen? 🙂

  2. 6:15 Uhr: (…)
    6:15 Uhr: (…)
    – Da sitze ich häufig schon im Zug zur Arbeit oder schmiere gerade die Schulbrote um um 06.30 Uhr mit dem Rad 3,5 km zum Bahnhof zu fahren.

    7:50 Uhr: (…)
    – Ich trinke im Büro den zweiten Kaffee, checke meine Mails, höre den AB ab, mein Mann liefert die Kinder in KiGa und Schule ab.

    8:50 Uhr: (…)
    – Zwei oder drei Gesprächstermine, Sitzungen, Hausbesuch, was eben anfällt.

    13:00 Uhr: (…)
    -Sitze ich im Zug Richtung Kindergarten um die Kids pünktlich um 13.45 und 14.00 Uhr mit dem Rad abzuholen.
    -15.00 Uhr Kinder auf Freizeitaktivitäten verteilen (mit dem Rad 3-4km), Verabredungen der Kinder einhalten, Arztbesuche, Wäsche, Putzen, Aufräumen, Kochen, Basteln, Spielen.
    17.30 Uhr der Erzeuger betritt das Haus.
    18.00 Uhr gemeinsames Abendessen
    19.00 Uhr Zubettgehrituale: Sandmännchen, Serie, Zähne putzen, Vorlesen/Spielen- Kinder schlafen.
    20.00 Uhr Zeit zum: Bügeln, Wäsche aufhängen, fernsehen, Mailkontakte etc.
    zwischen 22 und 23 Uhr: Der Tag ist zuende und ich auch.

    Respekt vor Frau Beckham 😀 Aber ich denke letztlich leistet jede Mutter eine Menge und kriegt dafür von ihrem Umfeld (abgesehen vom Kind) so wenig…

  3. Please call me Mrs Beckham
    Mal eine Version ohne Nanny:

    Ich stehe morgens um 5 Uhr auf! Damit ich morgens Zeit für mich habe, Frühstück vorbereiten und Lunchpaket machen kann. Um 6:30 die Kids wecke, um dann im alltäglichen Wahnsinn mit beiden Kids um halb 8 das Haus zu verlassen.
    Unsere Tochter zur Schule und danach unseren Sohn zur Tagesmutter bringe.

    Spätestens um 9 bei der Arbeit ankomme – wohl gemerkt ein Fulltimejob auch mit vielen Reisen und Terminen.

    Mittags mal entspannt etwas essen mit Kollegen oder fällt aus Zeitmangel aus.

    Wenn ich Zeit habe meine Kids zum Reiten, Schwimmen, Turnen und in die Bücherhalle begleite. Ach ja, nebenbei arbeite ich dank moderner Telekommunikation auch noch.

    Oder gg 17:15 bei der Tagesmutter abgehetzt ankomme, um dann das allabendliche Familienprogramm einzuläuten. Spielen, essen kochen, den Tag mit meinen Kids Revue passieren lasse bis meine Tochter um halb acht im Bett ist und mein Sohn meint die Nacht zum Tage zu machen.

    Sollte er dann doch viell. mal gg 9 schlafen – habe ich ganz viel Teit für mich, die ich erholsam mit Bügeln, Chaos beseitigen und Wäsche waschen verbringe.

    Wenn ich es schaffe gehe ich zwischen 11-12 Uhr ins Bett, wenn ich nicht schon in einer Aufräum- und Bügelpause ins Koma gefallen bin!

    Ach ja, einen Mann hab ich auch, aber der ist in der Regel nur am We da und da darf ich dann ausnahmsweise mal bis 6 schlafen – dann werden nämlich unsere Kids wach!

    Und Essen tun wir auch gerne, aber in der Regel mit unseren Kids!

    Und Luxus einer Geschäftsreise kann ich mir nur durch den Support meiner Eltern insbesondere meiner Mutter leisten! Aber da arbeite ich natürlich auch ein bißchen!

    So please call me: The real Mrs.Beckham

  4. Also mal ganz ehrlich Caro,
    Also mal ganz ehrlich Caro, zwischen „arbeiten“ und „beschäftigt sein“, gibt es große Unterschiede! 1 Kind und dazu noch bis 14 Uhr im Kindergarten ist doch ein großer Luxus! Und dann auch noch Mittagsschlaf…! Herrliches Zeitfenster! Erst wenn Du dein zweites oder drittes Kind hast, wird dir wohl bewusst werden, wieviel Zeit Du doch beim ersten Kind wirklich hattest!

  5. Hmm, also ich kenne jetzt
    Hmm, also ich kenne jetzt nicht das ganze Interview, aber die Auszüge, die hier zu lesen sind finde ich nicht soooooooooo unglaubhaft. Sie hat vielleicht Unterstützung, aber tough finde cih es dennoch. Und neben der nachmittäglichen Betreuung und Bespaßung der Kinder ein bisschen u arbeiten ist ja „dank“ BlackBerry & Co in manchen Jobs (zum Beispiel meinem ;-)) nicht ungewöhnlich….
    Also, vielleicht nicht ZU streng sein mit Frau Backham? 🙂

  6. Glaub ich nicht
    Sie bringt ihre Kindr zum Rugby, hilft bei den Hausaufgaben und arbeitet NEBENHER noch ein bißchen?? Genaaauu! Ich fürchte, sie hat sich verraten…