08/01/2015 - 08:35

Stadt-Mama Katharina

Warum ich nichts vom Familienbett halte...

Liebe Lisa, gestern im Wartezimmer beim Kinderarzt saßen noch zwei andere Mütter. Sie unterhielten sich und kamen – wie sollte es anders sein – auf das Thema Nr.1 : Den Schlaf.

Die eine Mutter erzählte, wie fertig sie sei, weil ihre 3 und 5 Jahre alten Kinder jede Nacht bei ihr im Bett schlafen, dass das ja so eng sei und sie kaum ein Auge zutue. Und während sie ihre Leidensgeschichte ausschmückte, hörte ich einen Unterton heraus, der öfter mitschwingt, wenn es um das Thema „Familienbett“ geht: Stolz.  Stolz, dass sie sogar nachts für ihre Kinder da ist, ihren Schlaf für den der Kinder opfert.

Es gibt ein paar Themen, zu denen es höchst unterschiedliche Meinungen gibt und bei denen Müttern zu Diskussions-Furien werden. Diese Themen sind Stillen, Impfen und Schlafen. Auch wir beide haben schon oft über das Familienbett-Modell gesprochen und es ist eins der wenigen Dinge, in denen wir KOMPLETT unterschiedlich ticken. Denn ich halte nichts vom Familienbett.

Meine Kinder können in meinem Bett schlafen, wenn sie:

  • noch voll gestillt werden,
  • krank sind
  • wir die erste Nacht an einem fremden Ort sind

 

ABER sonst schlafen sie in ihren Betten. Warum? Weil ich eine Pause brauche. Jeden Tag von 6.30 Uhr bis 20 Uhr bin ich für meine Kinder da. Ich tue mein Bestes und denke, dass es meine Kinder gut haben. Wir kuscheln viel und genießen die Nähe zueinander. Doch nachts will ich alleine sein, ich will Raum für mich haben und schlicht meine Ruhe. Ich will Kraft tanken für den nächsten Tag. Ich will wieder nur Katharina sein und nicht Mama.

Deshalb habe ich bisher auch nicht einen Abend meiner Mutterschaft im abgedunkelten Kinderzimmer gelegen und gewartet, bis meine Kinder eingeschlafen sind. Nein, sie schlafen alleine ein. Zuvor lesen wir eine Geschichte, singen und beten und dann ist Nachtruhe.

Ich habe Freunde, da waren wir zum Abendessen eingeladen und die Dame des Hauses verschwand um kurz nach acht, um die Kinder ins Bett zu bringen. Sie tauchte allerdings erst zwei Stunden später wieder auf, weil das Söhnchen ihre Hand einfach nicht los lassen und schlafen wollte. Sorry, Lisa, aber da frage ich mich schon, ob wir Eltern oder Sklaven sind.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder keinen Schaden davon nehmen, wenn man sagt: „Ab acht Uhr ist Erwachsenen-Zeit und die Kinder haben Schlafenszeit.“ Natürlich geht so ein „Alleine-Einschlafen“ nicht von heute auf morgen, sondern man muss die Kinder dafür stark machen und ihnen vor allem nicht das Gefühl geben, es sei total außergewöhnlich, wenn sie in ihren Betten schlafen. Wir haben es von Anfang an so gehalten, für die Kinder ist es das normalste der Welt.

Der Mama gestern aus dem Wartezimmer hätte ich gerne gesagt: „Deine Kinder sind 3 und 6. Und somit sicher in der Lage, dich mal schlafen zu lassen.“ Aber weißt Du, was ich glaube? Dass diese Mutter es gar nicht anders will. Sie will sich aufopfern. Mit ihrer Geschichte allen zeigen, dass sie 24 Stunden am Tag für die Kinder da ist, auch wenn sie darunter leidet. Und um mich noch weiter aus dem Fenster zu lehnen: Ich glaube, dass sie Probleme hat, loszulassen. Sie kriegt sogar noch nachts alles genau mit, was ihre Kinder machen.

Sorry, so bin ich nicht. Ich opfere mich nicht auf. Ich habe klare Grenzen. Ich bin auch noch ich. Und ich will abends im Bett lesen, mich mit meinem Mann unter die Decke kuscheln. Denn last but not least: Mir kann keine erzählen, dass ein Familienbett das Sexleben nicht beeinträchtigt. Um mich noch weiter aus dem Fenster zu lehnen: Ich glaube, dass viele Frauen das Familienbett als willkommene Ausrede dafür nutzen,  das eingeschlafene Sexleben nicht wieder aufleben zu lassen.

So Lisa, bevor ich jetzt aus dem Fenster falle, frage ich Dich: Was magst Du am Familienbett? Und wann werden Deine Kinder in ihren eigenen Betten in ihren eigenen Zimmern schlafen?

Hier reagiert Katharina auf die vielen Kommentare zum Text.

Tags: Familienbett, Ehe, Schlafen, Kinder

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Kommentare

BigK — Do, 01/08/2015 - 20:46

Also wir haben: ein großes Sofa, einen kuscheligen Hochflorteppich, eine Badewanne, einen Küchentisch, eine Lümmelecke, einen Fußboden und wenn das Kind in der Krippe ist oder den Mittagsschlaf im eigenen Bett absolviert auch das Bett. Und ich kann nicht behaupten, dass das Familienbett das Sexleben beeinflusst. Bei uns ist alles wieder wie vor dem Kind und das zu beidseitiger Zufriedenheit. Und mal davon abgesehen, es ist ja schön, wenn deine Kinder so unkompliziert schlafen, aber das ist nun mal nicht bei jedem so. Außerdem ist es nur das natürlichste, dass die Kinder bei den Eltern schlafen. Das ist beim größten Teil der Weltbevölkerung so. Nur weil wir uns für besonders zivilisiert halten, bedeutet es ja nicht, das wir unser genetisches Programm ausschalten und unsere Kinder unnatürlichen Situationen, mit denen sie vielleicht nur schwer umgehen können, aussetzen müssen.

Andrea — Do, 01/08/2015 - 20:53

Nachdem wir mit unseren Kindern (5 und 2) ein Familienbett haben (und 1. die Kinder dennoch eine Schlafmöglichkeit in ihrem Zimmer haben und es vom Großen neuerdings auch immer mehr freiwillig genutzt wird und 2. wir gleichzeitig festgestellt haben, dass wir leider zu alt für den Küchentisch werden), haben wir uns eine separate 1,40 Matraze gekauft und sie in eine Ecke eines Schränke-Abstell-Raumes gelegt. Dort amüsieren wir uns ausschweifend und regelmäßig =D. Das Beziehungen mit Familienbett einen Knacks haben oder Frauen ein Familienbett als Ausrede benutzen um keinen Sex haben zu wollen? Keine Ahnung...vielleicht gibt es das. Aber es gibt ja auch Babys, die mit ein paar Wochen durchschlafen oder morgens mit einem Mund voller Zähne aufwachen...

Stephie — Do, 01/08/2015 - 20:58

Ich, Jahrgang 81, psychisch gesund, beziehungsfähig, Psychologen kenn ich nur von der Uni ;) habe 9 Jahre lang im Bett meiner Eltern geschlafen. Anfangs immer, später kam ich jede Nacht hergewandert, bettete meinen "Hundi" auf das Kopfkissen meiner Mutter, und rollte mich auf ihrem Arm ein. Ich hörte BEWUSST damit auf, weil meine Mutter mir irgendwann sagte, dass sie ganz schön Armschmerzen hatte von mir. Das wollte ich natürlich nicht. Deshalb blieb ich dann in meinem Bett. Meine Mutter hat keine bleibenden Schäden ;) Und was soll ich sagen: Ich bin meinen Eltern unglaublich dankbar, dass sie dieses Nähebedürfnis (das ich schon immer stärker hatte als meine Geschwister) genommen haben und nicht pathologisiert haben, mich auch nicht "bis in letzter Konsequenz" durch "lange Abende der Übung" dazu gebracht haben, in meinem Bett ein- und durchzuschlafen. Mein großer Sohn (4,5 Jahre) schlief übrigens 2,5 Jahre im Familienbett (das bedeutet tatsächlich nicht, sich auf 1,60 m zu viert zu quetschen, sondern, jedem Schläfer ausreichend Platz zu geben). Er zog freiwillig aus. Alleine einschlafen konnte er mit knapp 4, und bis dahin wurde er einschlafbegleitet. Deshalb musste ich aber nie 2 Stunden lang von einem Abendessen verschwinden. Mir gefällt der Ton in diesem Posting nicht. Schon der Aufhänger ist nämlich reine Vermutung und Interpretation - ob da Stolz mitschwang oder nicht, weißt du nicht, vermutest du, interpretierst du. ICH kann nur vermuten und interpretieren, warum du offensichtlich fremde Mamas beim Kinderarzt belauschst, und warum du bei diesem Thema - wenn es dich nicht betrifft - nicht einfach weghörst, und warum es dich nervt oder trifft, selbst WENN besagte Mutter stolz war.

Sin — Do, 01/08/2015 - 20:59

Du hat so Recht! "Ich möchte die abendlichen Gespräche mit meinem Mann, ein gutes Buch, nochmal den TV anschalten oder mit der besten Schwester der Welt telefonieren nicht missen..." Das möchte ich auch nicht. Und muss ich auch nicht. Trotz Familienbett. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, verstehe ich nicht. Mein Kind geht 20Uhr im Familienbett schlafen. Und ich so gegen 24Uhr. Brauchst du für das alles mehr als 4 Stunden täglich?

Anonyma — Do, 01/08/2015 - 21:11

was haben wir doch für ein Glück, dass wir alle es geschafft haben jede Menge Nächte alleine in unseren Betten zu überleben.... weder meine Mutter, noch höchstwahrscheinlich Eure Mütter, haben Euch in ein Familienbett gepackt oder nächtelang Händchen gehalten. Wir wurden zu mehr oder weniger festen Zeiten in unsere Kinderzimmer gebracht und wohl fast alle nach festen Ritualen, sei es vorlesen, singen, Geschichten erzählen, beten oder was auch immer, der Ruhe und dem Schlaf überlassen. Und genau diese Ruhe ist es, die - meiner Meinung nach - heute vielen Kindern einfach fehlt... Schlafen muss man nicht lernen, Ruhe muss man lernen, genauso wie man lernen muss mit Stress und Aufregung umzugehen. Für beides werden die Fähigkeiten früh angelegt... kein Wunder, dass Kinder heute an ADS und ADHS "erkranken" Auch Kinder brauchen eine Auszeit und Ruhe ohne Mama und Papa... Und mir ist übrigens lieber, eine Mutter nimmt sich nachts die Ruhe die sie braucht, als dass ihr irgendwann die Nerven durchgehen.... Seit wann schließt Mutter sein alles andere aus... kaum eine Mutter ist mehr Frau, Freundin, Geliebte, hängt Eure Persönlichkeit nicht an den Nagel nur weil Ihr schwanger gewesen seid

isa — Do, 01/08/2015 - 21:13

Und mir tut jede Mama leid, die nicht in diesen Genuss kommt, mit ihrem Kind zusammen zu schlafen. Welches Mitgefühl ich für die Kinder empfinde.. Aber das wars auch schon. Hast du dich mal damit beschäftigt, dass einen immer nur Themen beschäftigen oder Ärgern, die man von sich selbst abspalten will? Vielleicht informierst du dich mal darüber, macht mehr Sinn, als komische Einträge im Internet zu schreiben. Viele Grüße und alles Gute

Stephie — Do, 01/08/2015 - 21:20

Ah, jetzt ist das Familienbett auch noch an ADHA schuld. Möglicherweise auch an ALlergien, Diabetes, Zökiakie? Ach, das ist was anderes? Warum? So kann nur jemand sprechen, der a) kein ADHS-Kind hat, und der b) keine Ahnung hat, dass Kinder in einem Familienbett GENAUSO schnell oder schneller einschlafen, GENAUSO lang oder länger schlafen, GENAUSO fest oder fester schlafen... Im Umkehrschluss bekommen Kinder in ihrem eigenen Bett sicher Autismus, nich? *wer Ironie findet, darf sie behalten*

Ines — Do, 01/08/2015 - 21:29

Die die nicht auf das Familienbett angewiesen sind, standen nie vor der Wahl/mussten es nie in Erwägung ziehen. Hat hier irgendeiner schonmal Ursachenforschung betrieben? Mein Kind wurde interventionsreich geboren, förmlich aus dem Bauch geschmissen und hat seit jeher Probleme mit der Selbstregulation (also dem Einschlafen u.Ä.) Am zweiten Lebenstag schlugen mir schon Kommentare einer erfahrenen Mutter entgegen ich hätte hoffentlich nicht so ein Schreikind :( Höre ich nun von befreundeten Müttern wie es mit dem zweiten Kind geht, so meine ich, dass eine gute (weil komplikations- und interventionslose) Geburt und Gelassenheit gegenüber Panikmache von hauptsächlich Pflegern und Hebammen sehr schlafregulationsfördernd beim Kind sind. Betreffende Mutter hat ihr Kind eben nicht geweckt "weil es doch nach 4 Stunden nun mal wieder Hunger haben MUSS"... Wenn ich aber einmal den Salat habe, dann ist für mich familienbetten die einzig erträgliche Lösung für mehr Schlaf für alle!! Mit genügend Platz wird es dadurch auf einmal schlagartig besser und nicht mit der Zeit schlimmer, wie einige behaupten, man könne den Zeitpunkt des Auszuges ins eigene Bett verpassen. Und falls ich zuwenig zum Sex kommen sollte, dann weil ich zuwenig Schlaf bekam oder den Kopf nicht frei habe, weil zum Beispiel kein Papa oder Oma oder ... mal das Einschlafritual übernimmt... Glaubt mir, die Mütter von -nicht-allein-(ein)schlafenden Kindern reissen sich nun wahrlich nicht um diese Extraarbeit und würden immernoch gerne zur Glück-gehabt-Fraktion wechseln

isabella — Do, 01/08/2015 - 21:36

Um mal ganz objektiv zu starten möchte ich sagen das jeder für sich entscheidet wie er und mit wem er schläft. ;) ich bin Mutter von einem 2 Jahre alten Sohn. Ich liebe ihn und ich liebe es ihn auch in der Nacht bei mir zu haben. Schon im Krankenhaus nach sei er Geburt schlief er mit in meinem bett , bäh an meiner Seite, so wie er es gewohnt war... Monate lang schlief er direkt unter meinem Herzen. Ich habe mir in der Schwangerschaft nie Gedanken darüber gemacht, das Zimmer für ihn würde voll ausgestattet auch mit einem Kinderbett.Dochh irgendwie schlief er dort nie. Ich kann voller Freude berichten dass ich ohne Unterbrechung seelenruhig schlafen kann jede Nacht und das seit fast 1,5 Jahren. Mein Mann und ich fühlen uns wohl und der kleine erst recht. Sexuell ist so gar nichts auf der Strecke geblieben. Im Gegenteil wir haben heraus gefunden das sich viele Orte als aufregender erweisen um dass Mann und Frau sein zu zelebrieren.

antonia — Do, 01/08/2015 - 21:39

richtig klassisch. der kaiser wäre stolz auf dich. auch äusserst spannend wie du dein sexleben planst.

margareteaudrey — Do, 01/08/2015 - 21:42

oh, da traust du dir ja was, Katharina! Als ich noch babysitterin und nicht Mama war, nervte es immer unüblich, famileinbettkinder ins Bett zu bringen. nix mit easy verdienst, während man Unizeug vorm Fernseher erledigt, sondern Stundenlanges Händchenhalten. tja, dann kam Babysohn (jetzt 16 monate) und ich konnte ihn einfach nicht loslassen, seine ersten Wochen verbrachte er auf mir. Tag und Nacht. sogar das babybay erschien mit zu weit weg. mittlerweile schläft er zwar in seinem Bett ein und manchmal auch durch, aber meist landet er doch wieder neben Mama. allerdings müssen wir nicht mit ihm ins Bett gehen. und ich finde familienbett einfach schön. zum. nicht vorhandenen sex leben kann ich nur sagen: die babylady ist 4 Monate alt und vom Himmel gefallen isse nich ;) (und wer brauch schon ein Bett für sowas?)

Antwort für Mar... — Fr, 01/09/2015 - 02:32

Echt, achtet doch mal darauf, wie Ihr etwas schreibt!

margareteaudrey — Sa, 01/10/2015 - 13:30

wieso denn das? Manche sind hier aber richtig böse...

Antwort für Mar... — Sa, 01/10/2015 - 17:52

Wegen der Rechtschreibung?! Substantive schreibt man mit einem Großbuchstaben vorne und nach einem Punkt schreibt man groß weiter... Von Zeichensetzung will ich hier mal gar nicht reden...

Carola — Do, 01/08/2015 - 21:54

Hm...frage mich tatsächlich immer noch ob der Artikel ironisch gemeint ist...ich befürchte er ist es nicht. Jeder kann doch machen wie er will...aber anderen was zu unterstellen oder zu verurteilen? Abgesehen davon, dass ich bei diesem Thema ganz beim Kind bin. Es ist nunmal verdammt nochmal völlig natürlich dass Kinder die Nähe ihrer Eltern brauchen...gerade nachts. Und ja ein Familienbett ist kein normales 1,60 bett sondern eben so breit dass alle genug Platz haben. Wir haben damals auch angebaut als der Sohn geboren wurde... Kurz nach seinem 3. Geburtstag sind wir in eine größere Wohnung gezogen der Sohn bekam sein eigenes Zimmer und dort stand auch ein Bett. Von der ersten Nacht an wollte er da schlafen..ohne Druck, Zwang, Überredung oder Ähnliches. Genauso war es beim Trockenwerden, beim Abstillen usw. Und natürlich kommt der Sohn nachts zu uns wenn er wach wird...ich bin mir sicher, dass er das mit 12 nicht mehr tun wird. Daher geniesse ich das sehr...und mein Mann übrigens auch. Und stell dir vor...Sex haben wir trotzdem. Geht nähmlich auch woanders als im Bett, bzw. lassen wir uns auch nicht gleich scheiden wenn wir mal ein paar Tage keinen haben! Und komisch: der Sohn schläft problemlos bei Oma und Opa, fährt mit auf Kinderladenreise und übernachtet im Kinderladen. Ja das geht ohne Mama und Papa trotz Familienbetten von Geburt an! Und trotzdem verstehe ich natürlich Eltern die das nicht so wollen, die eine andere gute Lösung finden. Hauptsache alle fühlen sich wohl...aber eben auch oder gerade das Kind! Bin wirklich enttäuscht und traurig über diesen Artikel. LG

Livia — Do, 01/08/2015 - 21:56

UNTERSCHREIB! Wie geil (sorry) ist denn dieser Beitrag? Meine Worte und meine Einstellung! Toll und mutig geschrieben! Teile deine Meinung zu 100%.

BerlinBound — Do, 01/08/2015 - 22:05

Zum Thema Ammenmärchen über das Familienbett kann ich folgenden Artikel von Susanne Mierau empfehlen: http://geborgen-wachsen.de/2012/08/27/ammenmarchen-uber-das-familienbett/

Christina — Do, 01/08/2015 - 22:08

OH MEIN GOTT :-D Ich weiß erst seit eben, dass mein Sexleben total im Arsch ist, ich das Familienbett nur praktiziere, damit ich vor den andern Muttis im Pekip damit angeben kann, wie aufopfernd ich mich um mein Kind kümmre, ich nicht loslassen kann und deshalb mein Kind sozusagen zwinge des Nachts meine Nähe zu ertragen... Also wir haben den für uns richtigen Weg mit dem Familienbett gefunden, und das intuitiv, bevor ich es praktiziert habe, wusste ich nämlich nichtmal dass das Ding nen Namen hat. Ich kenne aber Mamis die ihre Kleinen im Beistellbett, im gleichen Zimmer, im andern Zimmer schlafen lassen, die stillen oder Flasche geben, die Brei füttern oder BLW praktizieren, die tragen oder schieben, die loben oder nicht..... Und ich denke mir, egal welchen Weg eine Mama wählt, sie tut ihr Bestes umd ist die richtige Mama für ihr Kind!! Und das hat doch verdammt nochmal jede(r) zu akzeptieren, ohne es unterstellerisch besserwissen zu wollen!

Nadine — Do, 01/08/2015 - 22:30

Ich muss da jetzt mal noch etwas los werden. Viele argumentieren hier, dass ihre Eltern und sie selber nie im elternbett geschlafen hätten und auch niemanden kennen ......... Fakt ist, dass selbst in Deutschland bis weit nach dem zweiten Weltkrieg alle Familienmitglieder in einem Raum bzw. kleinere Kinder in den Ehebetten schliefen. Also meine Eltern sind beide in den 50 ihren geboren und kennen es nicht anders. Ich würde in den 70 Igern geboren und schlief bis in die 80 Ufer bei meinen Eltern. Und ich kenne viele Menschen ganz verschiedener Altersklassen, die es so praktiziert haben. Als ich meine Tochter ins " Familienbett" holte kannte ich diese Begrifflichkeit nicht, allerdings war es für uns alle zu diesem Zeitpunkt die beste Lösung und außerdem war es für mich aufgrund meiner eigenen Kindheit etwas ganz normales. Vermutlich hätte ich mich nie weiter damit befasst, wenn düse Diskussionen vor einbüßt Jahren darum nicht entbrannt wären.

Katrin — Do, 01/08/2015 - 22:32

Ich kann keines deiner Argumente nachvollziehen. Wenn ich meinen Sohn in den Schlaf begleite, habe ich etwas, wofür andere viel Geld zahlen: Entschleunigung! Ich entspanne dabei weit ab von jedem Stress und von den ganzen Ablenkungen (wobei ich hin und wieder sogar nebenher etwas mache). Ich hab auch keine Probleme damit Mutter und Frau gleichzeitig zu sein. Ich muss das nicht trennen. Es gibt keine Mutter Katrin und Frau Katrin. Es gibt nur Katrin und zwar 24 Stunden. Wenn mein Sohn bei uns schläft, opfere ich also nichts. Im Gegenteil. Wir schlafen gut. Beim kuscheln darf mein Sohn auch dabei sein. Für weitergehende Intimitäten gibt es andere Zimmer. Ich hingegen fände es ziemlich gemein, dass mein Mann und ich kuschelnd einschlafen, mein Sohn aber allein schlafen muss, weil ich ja Grenzen setzen muss. Ansonsten finde ich das geschriebene nur überheblich. Du kritisierst eine Mutter, weil sie sich aufopfert um im nächsten Satz darauf hinzuweisen, wie viel du doch für deine Kinder tust. Und dass man Kinder stark machen muss, damit sie allein schlafen können. Das unterstellt doch, dass Mütter mit Familienbett ihre Kinder nicht loslassen können. Tja, da könnte man dir ja im Gegenzug Lieblosigkeit vorwerfen. Aber das stimmt natürlich nicht, bekommen deine Kinder doch während der Geschäftszeiten genug Nähe!

Maria — Do, 01/08/2015 - 22:36

... Nicht dass das Familienbett für EUCH nichts ist, sondern wie herablassend und beleidigend du von Müttern/ Familien sprichst, die sich für das Familienbett entschieden haben. Der Mama im Wartezimmer hätte ICH gesagt "Dann vergrößert doch euer Bett, dann haben alle genug Platz!" So ein intolerantes Geschwafel geht gar nicht!

Schade — Do, 01/08/2015 - 22:55

dass hier Beiträge einfach so gelöscht werden. Man sollte immer dazu stehen, was man sonst schon für nen Quatsch geschrieben hat. Burkaträgerin für einen Tag. Ich glaub das einfach nicht.

Lena — Do, 01/08/2015 - 23:25

Ich frage mich gerade, welche (falsche?) Vorstellung hier einige vom Familienbett haben... Familienbett bedeutet doch nicht um 20 Uhr mit den Kids ins Bett zu gehen und die ganze Nacht zu kuscheln oder Händchen zu halten?! Mein Sohn geht gegen 20 Uhr (von mir oder meinem Mann begleitet) ins Bett (Gitterbett oder Familienbett, mal so, mal so). Nach ca 15-20 Minuten schläft er, dann ist Zeit für Fernsehen, telefonieren, reden, Sex... Irgendwann gehen wir ins Bett. Und dann schlafen wir einfach bis morgens zusammen in einem großen Bett (oder unser Sohn schläft auch mal im Gitterbett weiter). Das Familienbett bringt finde ich keine Nachteile und auch nur eine Veränderung: ins Schlafzimmer gehen wir zum schlafen. Alles andere einfach vorher schon im Wohnzimmer...

margareteaudrey — Sa, 01/10/2015 - 13:34

genau so wie du es beschreibst ist es bei uns (und vielen anderen familienbettschläfern bestimmt) auch

Jeannine — Do, 01/08/2015 - 23:31

... hab erst gestern über unser aktuelles Schlafverhalten getippt. Ich weiß nicht, wie's in ein paar Jahren sein wird. Aktuell wird Mini noch gestillt und schläft bei uns und ich liebe unser Familienbett. www.mini-and-me.com

schlaflose-muttis — Fr, 01/09/2015 - 06:44

Ich plädiere für mehr Toleranz. Dieser ganze Mommywar ist doch völlig unnötig! Hier mein Beitrag dazu: http://www.schlaflose-muttis.de/2015/01/schafen-im-familienbett-man-bleibt-doch.html Liebe Grüße Nicole

Helen — Fr, 01/09/2015 - 08:19

Schön, wenn man Kinder hat, bei denen das so klappt. Meine große War schon immer eine schlechte schläferin.jetzt ist sie zwei und schläft in ihrem Bett; braucht aber trotzdem noch eine singende mama oder einen papa, um einzuschlafen. Finde ich völlig normal und total Okay. Manchmal weint sie nachts, dann hole ich sie zu mir und sie schlummert friedlich weiter. Das finde ich schön, dass sie sofort beruhigt ist wenn ich bei ihr bin. Mein Sohn schläft von Geburt an alleine ein. Oft schläft er nur ein, wenn man ihn ablegt; Kinder sind unterschiedlich. Ich finde es ein bißchen schwierig, von sich auf andere zu schließen. Meiner Meinung nach ist man immer Mama, auch nachts. Und Sex kann man auch an anderen Orten haben.

lisa — Fr, 01/09/2015 - 09:19

Sex nur im Bett? Selbst als ich noch kein Kind hatte, fand Sex nicht ausschließlich im Bett statt. Unser Sexleben hat nicht unter dem Familienvwtt gelitten. Im September bekommen wir unser 2 Kind und auch dieses darf bei uns schlafen wie zuvor der große Bruder auch.. ;)

Tessa — Fr, 01/09/2015 - 09:56

...dann hätte ich nie Kinder bekommen. Du meine Güte, Mama-Blogs sind ja echt das beste Verhütungsmittel und wenn die nicht reichen, dann gibts noch Kommentare. Könnten sich alle mal wieder beruhigen? Es kann doch jede und jeder halten wie gewünscht. Vielleicht mal mit dem Partner/der Partnerin reden, ob es da Konsenz gibt, aber sonst? Tja nun. Ich weiß, warum ich weder Mamablogs lese, noch solche Zeitschriften oder Foren. Das treibt nur den Blutdruck hoch und nimmt mir das Gefühl, alles gut zu machen.

Tessa — Fr, 01/09/2015 - 09:57

Und Schwangerschaften als Beweis für ein gelungenes Sexleben... ich weiß ja nicht.

Elisabeth — Fr, 01/09/2015 - 10:37

Ich kann keinen deiner Beweggründe, so einen Post zu verfassen verstehen! Eine Frechheit gegenüber allen Familienbettlern! Und noch dazu zeugt es absolut davon, dass dieser Blog mitnichten ein guter Elternblog ist. Jemand oben in den Kommentaren betitelte das ganze mit eingebildetem Geschreibsel. Sehe ich genauso. Was mich allerdings an den Reaktionen mancher hier wirklich schockiert, ist die Tatsache, wenn man selbst bei ganz kleinen Kindern es als Normalität ansieht, dass sie alleine in ihrem Bett - am besten noch im eigenen Zimmer schlafen. Ab dem ersten Lebenstag. Ich bin nun wirklich keine Glucke, aber soetwas würde mir im Traum nicht als normal einfallen. Die Aussage "früher haben alle in ihren Bettchen geschlafen" ist sicherlich nichts womit man sich rühmen sollte. Früher gab's auch Prügelstrafe, ehrfürchtigen Respekt vor den Eltern und "du musst in dein bett". Furchtbar! Furchtbar für eine kleine Kinderseele! Ich werde diesem Blog nun nach langer Leserschaft keinen weiteren Besuch mehr abstatten! Ich bin jedoch hoch erfreut, dass es auch andere echte Elternblogs gibt, die verstanden haben worum es geht!

Martina (Frau JoLou) — Fr, 01/09/2015 - 10:44

Ich habe eine Bekannte die schläft auch mit ihren Kindern im Bett und wenn meine Tochter bei ihrer Freundin übernachtet kann es passieren das die panisch (mit 9) zu ihrer Mama flüchtet und meine Tochter schläft dann als Kind Nr. 3 mit im Bett und findet das zum kotzen, denn bei uns gibt es sowas auch nicht. Bin eine späte Mama und habe fast 40 Jahre mein eigenes Bett gehabt und teile nicht gerne (da Einzelkind, hihi) Aber diese Mutter hat selbst eine Mutter die sich teilweise ihre Enkelin ausborgt zum schlafen. Sie hat in ihrem 60 jährigen Leben NIE alleine geschlafen bis ihr Mann starb (zuerst mit den Eltern, dann mit der Schwester im Bett bis zur Hochzeit und dann mit dem Mann) ich glaube da ist ganz viel Gewohnheit dabei und wie gesagt ich teile nicht und trete und schlage im Halbschlaf auch auf Eindringlinge ein, das hat mein Vater schon unabsichtlich getan wenn ich nach nem Albtraum mal zu meinen Eltern gekuschelt bin. Ich finde deinen Artikel auch nicht herablassend und polarisierend, sondern es ist deine Meinung und BRAVO!!! Ich finde es gut seine Meinung zu haben und nicht zB erst mal alle fb-Freunde zu fragen bevor man dann entscheidet wie man das selbst gern hätte. LG Martina

Ellen von www.m... — Fr, 01/09/2015 - 12:03

Hallo liebe Katharina, ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen. Nicht, weil ich mich darüber ereifern wollte, wie es Andere machen, sondern weil ich es einfach spannend finde, wie es Andere in ihrer Familie handhaben. Deshalb lese ich einen Blog- im Besonderen einen Mama- Blog. Deshalb habe ich selber einen Blog, deshalb gibt es Medien- damit wir lesen und uns informieren können. Ich finde es toll und sehr mutig, dass du dieses kontroverse Thema so straight und auch provokativ formulierst. Es ist deine Meinung. Oft denke ich ähnlich extrem, würde mich aber nie trauen, dass auf meinem kleinen Blog zu schreiben; denn Mütter können grausam sein. Du hast dich wissentlich aus dem Fenster gelehnt und einmal mehr meinen Abend mit einem Artikel bereichert, der mich überdenken lässt, wie ich es mache, und ob es stimmig ist für mich.Nicht mehr und nicht weniger. Keine deiner Aussagen habe ich persönlich genommen, weil ich fein bin, mit dem Weg, den wir für uns gehen. Ob nun dafür ein Etikett gefunden wird oder nicht, hat dabei für mich keinerlei Bedeutung. Ich habe deinen Beitrag als Beitrag verstanden- zu einem Thema, das nicht kontroverser sein könnte. Auch ich bin schon mit "Mommy-War Gezicke" direkt konfrontiert worden und kann deshalb mit Fug und Recht behaupten, dass das Urteilen über Andere jeglicher Grundlage entbehrt. Es gibt in dieser Gesellschaft viele Wege und Lösungen für jeden Bereich des Lebens- keine Familie funktioniert wie die Andere- wie wir als Familien zusammenleben, was wir unseren Kindern vermitteln und wie wir uns selbst wahrnehmen, all das hat so viele Facetten bekommen, dass es wirklich schon schwierig genug ist, seinen eigenen Weg zu finden und ihn zu gehen. Sich dann gegenseitig so anzugehen macht mich echt traurig. Was für Energie könnten Mütter gemeinsam generieren, wenn wir aufhören würden, uns als Kontrahenten zu betrachten; kämpfen wir doch alle den gleichen Kampf- mit uns, eine gute Mutter zu sein, eine liebende Ehefrau, vertrauensvolle Freundin/ Partnerin, eine gute Tochter, eine FRAU. Das Einzige, was auch ich ein wenig vermisst habe, ist ein versöhnlicher Ton in die Richtung, die es eben anders machen. Diesen Blog lesen viele Frauen und besonders Mütter- ich persönlich empfinde es immer sehr respektvoll, wenn man als Mutter zwar zu seinem Standpunkt steht, aber auch die Hand reicht für all die anderen begründeten Sichtweisen und Perspektiven. Seid herzlich gegrüßt, eine treue Leserin- Ellen von www. myprettycloud.de

Stephi — Fr, 01/09/2015 - 12:19

Erstmal finde ich den Post gut geschrieben und finde auch, dass er niemanden angreift sondern nur eine Meinung wiedergibt. Und ich kann Katharina verstehen. Mein "Stiefsohn" (fast 6) schläft von Anfang an alleine und kommt, wenn irgendwas ist zu uns. Er weiß, dass wir da sind und das reicht ihm. Allerdings ist mein Schlaf meist beendet, wenn er bei uns "einzieht", daher kann ich mir ein Familienbett auch nicht vorstellen. Aber das soll jeder machen, wie er meint. Allerdings habe ich auch das Beispiel einer Freundin, deren Sohn (fast 3) fast zwei Jahre bei ihnen geschlafen hat und auch jetzt noch nachts ruft, um rüber getragen zu werden. Das kann ich auch verstehen. Wenn ich das als Kind gewohnt gewesen wäre, hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht einfach umstellen wollen. Und das ist der Punkt, der mich an vielen "Familienbettlern" stört: Auf der einen Seite ist das gut fürs Kind und ja auch so toll, aber irgendwann wird dann nur noch darüber geschimpft, dass man zu wenig Platz hat und keinen Schlaf findet. Wie gesagt, ich kann es mir für mich nicht vorstellen, aber für wen es richtig ist, der soll es machen. Aber dann doch bitte auch akzeptieren, dass andere es anders machen. LG Stephi

Conny — Fr, 01/09/2015 - 13:09

...und dennoch haben mein Mann und ich ein tolles Sexleben. Halt nur so gut wie nie in unserem Bett ;) ich stelle es mir auch gehörig langweilig und unaufregend vor, abends gemeinsam ins Bett zu gehen, quasi vorhersehbar Sex zu haben und danach zu schlafen... nee also das Argument des eingeschlafenen Sexlebens geht GAR nicht! Vom Sex abgesehen: Unser Sohn schläft am Rand (Bett steht an der Wand), sjomit zieht das Nicht-mit-dem-Mann-Kuscheln-Argument auch nicht. Ich schlafe wunderbar neben meinem Kind und bin immer ausgeruht. Und das sollte ich wegen meiner Arbeit auch sein! Ich lese übrigens auch im Bett, mit ner Buchlampe... whats the problem? Der ein Jahr ältere Bruder meines Sohnes schläft in seinem eigenen Bett und will das so. Wir haben beim Thema Schlafen beide immer gleich behandelt - es hat sich von allein so individuell entwickelt. Und das ist gut so! Wenn du das nicht magst, OK, kein Thema! Aber komm bitte nicht mit solchen Phrasen "das kann mir keiner erzählen" ...

Inga — Fr, 01/09/2015 - 13:21

...lese ich hier und anderswo, dass das Konzept Familienbett offenbar völlig normal ist. An mir ist das total vorbeigegangen. Ich kenne es nur als Ausnahme bei kranken Kindern (und dann wird es als beschwerlich für alle beschrieben) und kenne niemanden, der es allnächtlich praktiziert. Wann ist das denn Mode geworden? Was sagen Väter dazu?

Maria — Fr, 01/09/2015 - 14:59

Das ist "Mode" geworden, als Babys angefangen haben, ein Bedürfnis nach Mama's und Papa's Nähe zu haben... Bei uns und eigentlich bei so gut wie allen, die ich kenne und die sich bewusst für das Familienbett entschieden haben ist da nix beschwerlich. Allerdings kann es zu einem enormen Bettenwachstum kommen, besonders wenn die Kinder größer und mehr werden. Mein Freund liebt das Familienbett und berichtet mir morgens regelmäßig freudestrahlend, wenn unsere Tochter sich nachts bei ihm angekuschelt hat.

berliner kinder... — Fr, 01/09/2015 - 15:25

...darum, dass man sich als Mama auch Grenzen abstecken DARF. Natürlich kann jede und jeder neben seinem einschlafenden Kind sitzen, aber wenn ich das aus verschiedensten Gründen nicht will, ist das doch auch in Ordnung. Der Satz, ob wir Eltern sind oder Sklaven ist doch der zentrale Punkt! Ist es legitim, mein Bedürfnis nach Feierabend oder ein Dinner mit Freunden gegenüber dem Fingerfesthaltbedürfnis des Kindes durchzusetzen? Ich denke doch, und dafür springe für Katharina in die Bresche...

Frau Federschwarz — Fr, 01/09/2015 - 22:23

Wie ich bei mir in den Kommentaren schon schrieb: soll doch jeder schlafen, wie wann und wo er es für richtig hält. Aber alle Frauen im Familienbett pauschal zu frigiden kontrollsüchtigen Glucken mit Helferkomplex zu machen geht einfach gar nicht. Meine Güte! ( http://federschwarz.de/2015/01/08/von-sex-bindungsstorungen-und-was-das-mit-dem-familienbett-zu-tun-hat/ )

Katharina — Fr, 08/21/2015 - 13:12

DANKE!

Lorelai — Fr, 01/09/2015 - 23:10

Das hätte man auch anders schreiben können... Das Familienbett schliesst weder Sex aus noch heisst es, dass man nicht loslassen kann oder sich profilieren muss.

Sophie (kinderh... — Sa, 01/10/2015 - 00:04

Ich schätze ehrliche und schonungslose Blogeinträge sehr, denn ich schreibe selber welche. Leider ist deine Wahrheit jedoch nicht immer die Wahrheit aller anderen. Das einzig sinnvolle, was ich daher kommentieren kann ist: Schließe nicht von dir auf andere! Wenn mein Kind es annehmen würde, würde ich es sicher ganz genauso machen wie du (bis auf das Beten, ich bin nicht religiös). Da es das aber nicht tut, weil es schon immer schlecht schlief, muss ich andere Lösungen finden. Deswegen bin ich keine Glucke oder sonstwie auf dem falschen Dampfer! Meine Sicht der Dinge kannst du hier nachlesen: http://kinderhaben.de/post/107632648636/die-schlaf-kontroverse

Leonie — Sa, 01/10/2015 - 14:42

Ich verstehe schon den seltsamen Drang (oder Zwang?) zum Ehebett nicht! Das ständige nebeneinander schlafen, jeden Mucks und jedes Schnarchen mitbekommen, tötet die Erotik aus meiner Erfahrung binnen kurzer Zeit. Zudem will ichs dunkel haben, wenn MIR danach ist - und ER soll in Ruhe TV gucken können, ohne dass mir sein Programm auf den Senkel geht. Sex ist viel spannender, wenn es kein etabliertes nebeneinander schlafen gibt! Denn dann muss man wieder irgendwie flirten, umeinander werben - nicht nur einfach mal so rübergreifen...

tanja — So, 01/11/2015 - 12:01

Hallo! Ich verstehe die Aufregung im den Artikel nicht! Ich fühle mich nicht angegriffen, da ich weder für noch dagegen bin! Da bei uns beides nicht klappt! ;) Der Artikel beleidigt nicht sondern zielt nur auf einige!! Mütter ab, die jede Mutter kennt..! Sich aufopfern, dann aber jammern und Lob dafür wollen!! Klar wir sind Mamas aber nicht nur! Auch ich opfere viel für mein Kind und es schläft NICHT in unserem Bett, da unser Kind das nicht mag! Es schläft mega unruhig und wir wachen ALLE gerädert auf...ausprobeirt und für schlecht befunden! Es kommt auf das Kind an und die Familie. Jeder der sich aufgrund des Artikels angegriffen fühlt, sollte vielleicht darüber nachdenken wieso..vielleicht doch ein Fünkchen whrheit drin.. Toleranz auf beiden Seiten!! Die die sich hier aufregen urteilen ziemlich sicher über den anderen Weg...das Kind im eigenen Bett..oder Oh schreck..im eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Und nein ein Kind nimmt auch davon keinen Schaden. Das Leben mit Kind kann schwer genug sein und das sich dann Mütter gegenseitig ständig be-und verurteilen macht es nicht leichter. Ihr könnt nicht in jemanden hineinsehen wieso weshalb warum..in diesem Sinne.. Peace and Love for everyone :D

Dani aus Hamburg — So, 01/11/2015 - 13:18

Liebe Katharina, ich finde, das der Ausgangspunkt deines Posts hier nicht genug gewürdigt wurde, nämlich die Mutter im Wartezimmer. Ich traue einer Top-Reporterin schon zu, dass sie die Untertöne und Implikaturen hört, die in so einer Erzählung liegen. Und dass diese andere Mama sich sehr wohl als halbes Opfer ihrer Familienbett-Situation verstanden wissen wollte, vielleicht sogar als Heldin - ob von der Gesprächspartnerin oder zufällig Mithörenden. Denn ich glaube wahrhaftig nicht, dass du gelauscht hast, wie ein Vorwurf hier lautete. Wer etwas nicht belauscht haben möchte, bespricht es nicht in engen Menschenansammlungen. Insofern fand ich den Einstieg in deinen Text alles andere als arrogant – denn eigentlich verteidigst du ja nur, warum du keine solche „Heldin des Schlafmangels“ bist – und auch nicht werden willst. Dass du am Schluss doch kurz gegen die Familienbett-Mamis austeilst, ist dein Job, total erlaubt – und könnte von anderen Mamas mit ein bisschen dickem Fell und einem Lächeln abgetan werden. Verrückt, dass das so häufig nicht funktioniert – und für mich eindeutig ein Zeichen, dass die Mädels, die hier so rumpoltern, mal selbstbewusster werden sollten. Dann klappts auch mit dem Lesen von Blogposts bei niedrigem Blutdruck.

Manuela — Fr, 01/30/2015 - 09:24

wenn es hier einen Like-Button gäbe, wäre dir mein Like sicher

fraeulein — So, 01/11/2015 - 13:54

Naklar, die Frauen bekommen Kinder, wohlmöglich noch lange geplant, und haben nix Besseres zu tun, als diese dann zum Verhütungsmittel zu machen?! Mit welchem Ziel? Eine kaputte Beziehung, ergo Familie?! Auf diese Art der (A)Bewertung anderer Modelle wird anscheinend das eigene Agieren weniger fragwürdig... man macht ja alles so "richtig" mit der Nummer Kind ins eigene Bett, ins eigene Zimmer - Licht aus, halt die Klappe, Mama hat frei - und die bestimmt ja schließlich über Kindchens Bedürfnisse - was wann wie wo?! Der Beitrag war mir so zu dumm, dass ich diesen Blog nicht mehr besuchen werde!

tanja — So, 01/11/2015 - 14:00

da hat jemand den artikel nicht verstanden und fühlt sich gleich angegriffen..wahnsinn was ein paar worte auslösen können :D Es wurden nie geschrieben "alle" Mütter mit Familienbett..bissle Humor wäre doch was feines..bitte nicht alles so verkrampft sehen!

franziska — So, 07/12/2015 - 21:24

Wenn es gut passt....durchdacht und für alle ausreichende Erholung bringt...toll. jeder soll sich mit sich auseinander setzen und entscheiden was...wann mir und dem Kind gut tut. Wenn der Nachbar die 2 Std. ok findet...ist das so. Genauso wie die oben geschriebene Ansicht.

Sarah — Do, 12/17/2015 - 01:45

Selten so einen egoistischen Beitrag gelesen. Fürchterlich,...

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