26/06/2014 - 12:26

Stadt-Mama Katharina

Wenn Mama alleinerziehend mit Mann ist...

Hey Lisa, 

hier kommt also wie versprochen mein Blogpost zum Thema "Alleinerziehend mit Mann". Ich hatte gestern fast zwei DIN A4-Seiten zum dem Thema geschwafelt und aufgeschrieben und dann alles wieder gelöscht, weil es mir dann doch alles zu privat vorkam. Das Ding ist einfach, dieses Thema betrifft ja nicht nur mich und meine Kinder, sondern eben auch meinen Mann und sein Privatleben und dann weiß ich halt auch, dass natürlich viele unserer Freunde und Kollegen hier mitlesen. Sollen sie ja auch. Ist ja ein Blog. Aber zuviel preisgeben über ihn, was seine Privatsphäre betrifft, möchte ich natürlich auch nicht. Ha, könnte man sagen, er kommt ja sogar in Deinen beiden Büchern vor, aber das ist nun auch wiederum etwas anderes. Da geht es nicht um Alltag. Um Abläufe. Darum wer sich wann die Zähne putzt. Solche Einblicke empfinde ich als sehr privat. Kannst Du das verstehen, Lisa? 

Deshalb werde ich wohl etwas genereller an das Thema rangehen müssen. Also bei uns ist die Situation ja folgerndermaßen. ER arbeitet. ICH bin zuhause, blogge, schreibe manchmal Bücher (Momentan bleibt's mit Baby da sehr ruhig!) und werde zwar irgendwann wieder arbeiten gehen, wenn Cleo in die Kita geht, aber das liegt wohl noch ein Jahr entfernt von mir... In jedem Fall arbeitet unser Papa sehr viel, also so, dass wir weder morgens, noch abends von ihm viel haben, sprich: Er kommt so gegen 21 Uhr nach Hause. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, aber phasenweise war das für mich sehr schwer. Also, ich meine, nicht dass ich unbedingt Hilfe brauche mit damals einem oder heute zwei Kindern, sondern mehr, dass seine Präsenz, ja er mir fehlt. Das er um uns ist. Dass er viele Momente einfach nicht mit uns erleben kann. Und dass sich eben unsere Familienzeit aufs Wochenende beschränkt. Und da ist es natürlich auch so eine Sache. Jeder braucht Zeit für sich auch mal Seins zu machen, der Große besteht natürlich auf Papa exklusiv, so dass eine Unterhaltung mit ihm oft schon schwer ist, weil immer ein Zweijähriger dazwischenplärrt und sagt: "NEIN, Mama, weg!" und immer neues Spielzeug anschleppt und klar trifft man ja auch die Freunde und dann kommt Besuch, naja...

In jedem Fall läuft alles in jedem Fall darauf hinaus, dass ich sehr viel Zeit mit den Kindern alleine verbringe und schaue ich mich in meiner Gegend um, dann könnte ich das fast als soziokulturelles Phänomen beobachten. Gerade in Berlin-Prenzlauer-Berg, wo viele Menschen in kreativen Berufen arbeiten, sind die Papas oft weg. Wochenlang und monatelang. Da ist zum Beispiel eine Mama, die ich aus der Musikgruppe kenne, die sechs Monate lang alleine zuhause mit ihren zwei Kiddies war, weil der Papa als Regisseur auf einem Dreh war. Oder die andere Mama, dessen Mann für eine Beratung arbeitet und drei Tage die Woche in London sein muss. Dann gibt noch die, deren Mann einfach mal in Hamburg arbeitet, weil mein sein Job nun mal dort ist... Die Folge: Ich sehe eigentlich überall nur Mamas. Im Supermarkt, auf den Spielplätzen oder im Straßenbild. Ich denke, das Ganze ist der heutigen Arbeitsmarktlage mitgeschuldet. Viel mehr Menschen arbeiten heute länger für das gleiche Geld oder müssen immer flexibler sein, um ihren Job gut zu machen. Es reicht dann eben nicht mehr nur acht Stunden präsent zu sein, nein, man muss auch nach der Arbeit noch so tun, als sei man nur für den Job bestimmt. Als sei der Job nicht nur Aufgabe, sondern komplette Lebenserfüllung. Und mal ganz ehrlich: Viele Berufe verlangen das auch. Als frühere Journalisten weiß ich das. Oft habe ich damals Anrufe, manchmal auch um vier Uhr nachts bekommen. Von Fotografen oder Leuten, die wichtige Sachen für mich hatten. Dann stand ich wie eine Eins im Bett und habe zugehört...

Aber darauf will ich gar nicht hinaus. Auf Berufe und so. Ich bewundere sie einfach, muss ich sagen, diese taffen Frauen, die meistens doch noch irgendwie nebenher arbeiten un quasi alleine ihre Kinder versorgen und verantwortlich sind. Und wir wissen alle, dass Kinder-Erledigungen nie aufhören. Da ist da die Vorsorge bei Arzt, da der Elternabend, da müssen neue Schuhe gekauft werden... und, oh: Das Baby weint... Ich glaube, vielen geht es wie mir. Viele dachten: Hach, ich bekomme Kinder. Aber ich hatte nicht die geringste Vorstellung davon, wie sehr es am Ende: "Meine Kinder und ich" sein werden. Und ich sage das ohne Groll und mit viel Verständnis für den Papa. 

Und trotzdem bin ich stolz, was für ein unschlagbares Team ich mit meinem Zweijährigen und neuerdings auch mit meiner Babytochter bin. Und das wuppe ich (quasi) alleine. Nein, auch wenn alle Väter jetzt schimpfen würden, vonwegen sie würden auch was tun und so weiter... Also ich bin schon ein bisschen stolz wie furchtlos und taff ich geworden bin. Und jetzt seid es bitte alle mal für eine Minute mit mir :-)!

Alles Liebe, Lisa und Euch allen, 

Caro xxx

Tags: Stadt-Mama Caro

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Kommentare

Stephi — Do, 06/26/2014 - 13:34

Liebe Caro, sei stolz auf das was Du leistest wie auch alle anderen Mütter (und Väter). Aber ich möchte anmerken, dass das was DU beschreibst kein moderenes Phänomen ist und wahrscheinlich in unserer Kndheit noch krasser war, wo (zumindest in meiner Heimat) die meisten Frauen Hausfrauen waren. Bei mir zuhause war es so, dass mein Vater entweder von 6 bis ca. 20/22 Uhr unterwegs oder von montags bis freitags oder auch mal 2-3 Wochen am Stück. Und in der Branche in der ich arbeite ist es auch üblich, dass meine Kollegen mal nur wenige Tage, aber auch mal bis zu 2 Monate unterwegs sind. Ich meine nur, dass es keine neue Erscheinung ist, sondern immer so war (und wohl auch immer so bleiben wird). LG und sei stolz, Stephni

Sybille — Do, 06/26/2014 - 14:35

Liebe Caro! Ich finde, dass du stolz sein kannst, auf das was du leistest und ich glaube dir sofort, dass alles an manchen Tagen sehr sehr viel sein kann. Ich habe als alleinerziehende Mutter, dank eines gänzlich abwesenden Vaters die Pflicht, aber manchmal auch das Vergnügen, mich ganz allein um meine Tochter kümmern zu dürfen. Das ist oft nicht einfach, aber manchmal habe ich es viel besser, weil bei mir jeine Erwartungen enttäuscht werden können, die ich eventuell an einem Mann haben könnte. Und ich bin die Bestimmerin, immer! Das hat was für sich, ehrlich! Doch was "Alleinerziehende mit Mann" mir weit voraus haben, ist dass die trotzdem nicht die ganze Verantwortung allein tragen müssen und wenn der Mann noch so viel arbeitet. Mann kann gemeinsam besprechen, abstimmen, Entscheidungen abwägen und es ist jemand da, dem man nicht dankbar sein muss, wenn er sich um das Kind kümmert. In meinem Blog habe ich vor einiger Zeit mal genau über das Thema "Alleinerziehend mit Mann" ausgelassen. Viel Spaß, ich meine es nicht böse. Jeder muss meiner Meinung nach aus seinem Modell das Beste machen. Liebe Grüße, Sybille http://dreimaedelhaus.wordpress.com/2013/11/14/alleinerziehend-mit-oder-ohne-mann/

Anna — Do, 06/26/2014 - 15:22

So lange man einen Mann hat, hat man keine Ahnung was es wirklich bedeutet alleinerziehend zu sein. Ich würde daher sehr empfehlen diese Wortkombination zu vermeiden.

lotta — Fr, 11/28/2014 - 17:46

Bin nicht alleinerziehend.Aber ich denke das kann man wirklich nicht vergleichen.Ich will nicht sagen,dass ich es gut find wenn Frau alle Aufgaben allein übernimmt in einer Ehe .Aber der Unterschied ist ja wohl eindeutig.Amtssachen,Kindererziehung,Haushalt,Geld und all solche Dinge,die man so bewältigen muss und wirklich wirklich keinen Rückhalt hat,sprich durch Oma(da diese z.B früh verstorben ist),andere Familienangehörige oder eben den Mann.Diese Frauen müssen sich tagtäglich mit der Sorge rumschlagen ob der nächste Tag gut verläuft oder nicht.Da kann ja immer was dazwischen kommen,z.B plötzliche Kündigung des Arbeitsplatzes oder Wohnung,oder Kind krank usw.In einer Ehe ist das ja normalerweise so dass im Notfall der Mann z.B arbeitet und Familie vorrübergehend von seinem Einkommen lebt.Es ist ja irgendwo eine Abhängigkeit vorhanden.Sei es Geld,emotionaler Rückhalt oder auch einfach die Sicherheit dass man nicht alleine ist.Kann ich ganz nachvollziehen.Traurig nur dass es sowas überhaupt geben muss in unserer modernen Welt

Rosa — Do, 06/26/2014 - 16:48

Liebe Caro, ich bin ganz bei dir. :) Ich möchte nur anmerken, dass mein Mann und ich kein Fan von dieser einseitigen Abwesenheit eines Elternteils sind und unsere Lösung für UNS gefunden haben. Wir sind beide gut ausgebildet und können es uns daher leisten (und mir ist dabei vollkommen bewusst, dass dies nicht bei allen Gehältern, Berufen, Arbeitgebern und Lebensstandards möglich ist), beide zusammen maximal 60 Stunden zu arbeiten. D.h. derzeit arbeite ich ca. 45 Stunden und mein Mann beendet sein Studium. Dabei ist er zeitlich flexibel. Nach Abschluss seiner Ausbildung werde ich auf 35 Stunden reduzieren und mein Liebster nicht mehr als 25 Stunden arbeiten. Denn wir sind der Auffassung, das WIR ein Kind bekommen haben. Gerade bei Akademikereltern in meinem Freundeskreis, die sich diese (Lebens)Zeit eigentlich leisten könnten, muss ich immer wieder feststellen, dass sie diese Möglichkeit überhaupt nicht auf dem Schirm haben. Ich betone: jeder nach seinem Belieben! Doch ich stelle schon bei 45 Arbeitsstunden für mich fest, dass ich viele Momente meines Kindes verpasse. Für mich ist unser Modell Luxus, denn es bedeutet Zeit miteinander. P.S. Meine männlichen Kollegen gehen alle selten vor 21:00 Uhr. Warum schaff' ich es trotzdem immer gegen 18:00 Uhr zu gehen? Ist der mütterliche Rückkehrdrang einfach motivierender und leistungssteigender und bei meinen männlichen Kollegen nicht so verwurzelt?

Maria B — Do, 06/26/2014 - 19:04

Alles schön und gut aber deine Wort Wahl alleinerziehend mit Mann finde ich etwas unpassend. Aber so bist du nun mal, dass du gerne mal in Fettnäpfchen steigst weiß inzwischen schon alle ;-) aber solange euer lebenskonzept für euch passt Ist doch alles gut

Simi — Do, 06/26/2014 - 19:16

Hallo Caro, ich verstehe dich völlig, denke aber auch, dass Alleinerziehende nochmal was ganz anderes leisten. So wie ihr das macht, ist das eben die klassische Rollenverteilung wie sie meine Großeltern schon hatten und viele eben immer noch so machen, vorausgesetzt der Mann verdient genug. Wenn ihr das so gut findet und beide zufrieden damit seid, ist das gut so. Wie Rosa aber so schön beschreibt, muss es nicht so laufen, denn es gibt zum Glück auch viele andere Möglichkeiten, wie ein Paar sich die Erziehung teilen kann - und eben auch gemeinsam für die Familie aufkommt. Ich weiß, dass Chefs Teilzeit (besonders bei Männern) nicht mögen. Und ich weiß, wie schwer das sein kann, ein Modell zu finden, bei dem es allen gut geht. Aber es lohnt sich!

Leene — Do, 06/26/2014 - 22:50

Ich kann es so gut nachvollziehen! Mein Freund ist in diesem Jahr allein vier von sechs Monaten beruflich unterwegs gewesen und wird ab September weitere Monate nicht Zuhause sein... Warum dürfen wir uns denn nicht stolz hinstellen und sagen"wir schaffen das allein echt gut!" ?? Okay bei den finanziellen Dingen sind wir besser gestellt aber alles andere lastet genauso schwer auf unseren Schultern ! Ich bringe meine Tochter in die Kita, hole sie ab, spiele mit ihr, bringe sie zu Bett und tröste sie... Und ganz nebenei muss der Rest auch erledigt werden ... Von mir! Ich finde egal ob Alleinerziehende oder vorwiegend Alleinerziehende oder auch gar nicht Alleinerziehende ... Wir alle machen einen tollen Job und egal wie schwer es manchmal ist, der Lohn ist für alle der gleiche! Das lachen der kleinen, strahlende Augen und zufriedene kleine Gesichter !! Und jeder von uns steht Abend nach einem langen Tag am Bett seines Kindes / seiner Kinder und erfreut sich der schlafenden kleinen Geister.. Ich kann in dem Moment alles um mich vergessen und weiß wofür und für wen... Für unsere Tochter

Anni — Fr, 06/27/2014 - 08:41

Das ist genau mein Thema! Generell darf man als Mutter definitiv stolz sein, wenn man den ganzen Laden (überwiegend) allein schmeißt. Bei uns ist es nicht ganz so krass, aber die Tendenz geht auch in die Richtung, dass ich das meiste rund um Kinder, Haushalt und 70% Teilzeit Job mache, während der Mann voll arbeitet. Und ich muss sagen, mir stinkt das. Kein Wunder, dass sich nix ändert. Alle Frauen nehmen bereitwillig und gerne fürs Wohl aller Elternzeit, Kindkranktage und langweilige Teilzeitjobs, während die Männer sich beruflich verwirklichen und das große Geld ranschleppen. Geht ja auch nicht anders, weil die Frauen ja so viel schlechter verdienen. Kein Wunder, bei dem „Engagement“. Bei einer einigermaßen gerecht Aufteilung der Pflichten und der Arbeitszeiten, würde sich das doch ganz schnell ausgleichen. Männer würden nicht mehr so belächelt und Frauen nicht mehr so benachteiligt. Abgesehen davon, dass es mich ja immer wieder wundert, dass Frauen wert drauf legen zu betonen, dass sie dieses hier diskutierte Modell ja selbst gewählt haben. Gleichzeitig beobachte ich aber, dass viele Mütter zunehmend erschöpft und müde sind. Also ich wäre dringend für mehr Gleichberechtigung an allen Ecken. Das heisst ja nicht, dass man direkt vom Kreissaal wieder ins Büro muss. Abgesehen davon stimmt es natürlich, dass früher auch viel gearbeitet wurde. Rein von der Arbeitszeit her, hatten die Menschen nie so viel Freizeit wie heute. ABER es gab auch meistens ein besseres familiäres Netzwerk, dass die Mutter aufgefangen hat. Ich hab keine Familie vor Ort. Ich bin alleine. Auch wenn ich krank bin, geht mein Mann im Zweifelsfall zur Arbeit und ich muss schauen, wie ich mit Kindern und allem drum rum klarkomme. Es gibt noch viel zu tun meine Damen….

Ka — Fr, 06/27/2014 - 09:25

auch ich finde den titel dieses artikels sehr untreffend. auch wenn ihr euch freiwillig dafür entschieden habt, eure berufliche laufbahn zu verlangsamen, ganz zu unterbrechen, wie auch immer IHR habt da jemanden der sich (davon gehe ich jetzt mal aus) zumindest am telefon und am we oder wenn er(meistens)*sie wieder zurück ist jemanden der sich für euch und euer/eure Kind/er interessiert! AE's (ALLEINERZIEHENDE im kompletten umfang für unbestimmte zeit!!!) haben das manchmal. Oft genug sind AE'S mit völligem desinteresse des anderen elternteils konfrontiert, mit vorwürfen (du lebst ja nur auf meine kosten) oder eben mit einem anstrengendem alltag überwiegend von armut gekennzeichet, während der andere elternteil dann am wochenende, in den ferien oder zu feiertagen immer superevents veranstaltet... und das fühlt sich nicht gut an. zudem haben sich AE's selten freiwillig dafür entschieden ihre berufliche laufbahn so zu ändern, wie sie es tun müssen um ihr/e kind/er ädaquat zu versorgen. die wenigsten verdienen soviel, dass sie sich babysitter*innen leisten können, von haushaltshilfen mal zu schweigen und der 30h job für den sich einige entscheiden (weil so immerhin noch ein bißchen zeit für anderes bleibt und eben kein/e babysitter*in nötig ist)reicht gerade so um nicht hartz4 zu bekommen. urlaub, schön wohnen, essen gehen, kultur etc. sind da echt selten und nur mit viel rechnerei drin. also bitte etwas mehr auf wortwahl und tatsächliche gegebenheiten achten und vllt. vorher etwas genauer recherchieren und betroffene fragen. DANKE.

Saskia — Fr, 06/27/2014 - 10:45

... wieso blöd genug, DAS zu machen? Wenn ich heute die Wahl habe, entweder mit den Kindern gemütlich im Sonnenschein Eis zu essen, oder bis zum Abend auf irgendwelchen Konferenzen zu schmoren ... dann entscheide ich mich doch für die blöde Kindererziehung? Ich finde bei dem "klassischen Modell" (Mann arbeitet, Mutti nur teilweise) ist oft der Mann der Leidtragende.

lotta — Fr, 11/28/2014 - 18:11

Liebe Saskia, ich finds schön für sie dass sie die Wahl haben. Es gibt aber auch Frauen,die diese Wahl nicht haben.Weil z.B es dem Mann stinkt dass die Frau nicht arbeiten geht und Sie auf "Seine" Kosten lebt.Ja auch sowas solls geben.Damit sich Frau aber nicht als Last empfindet geht sie arbeiten und schmeißt dazu die Kindererziehung.Sie leistet also so Einiges.Der Mann kann Nachhause kommen und ausruhen,andernfalls ist sie Schuld wenn die Wohnung schmutzig ist und er sich nicht wohl fühlt.Es geht in diesem Blog nicht um "nervige Kindererziehung" wie sie sagen.Aber man muss doch erlicherweise sagen dürfen:Eine entspannte Mama ist doch besser als eine gestresste Mama oder etwa nicht?Doch leider gibt es Herren die das nicht verstehen.In einer Familie sollte irgendwo doch Ausgleich sein oder nicht?Dass es BEIDEN gut geht und nicht allein dem Mann oder der Frau.Das wäre für mich einfach Ausnutzen.Vorteil kann in diesem Fall nur der Mann haben.Er hat eine billige S**sklavin,die nebenher putzt,Nanny spielt und dazu noch Geld anscheffelt,damit er sich dem Traum vom Auto,Urlaub oder was auch immer erfüllen kann.Sowas find ich ganz erlich unter aller Kanone.Leider trauen sich viele Frauen nicht ihre Meinung zu sagen,da sie eben Angst haben von Hartz 4 leben zu müssen und damit automatisch in die Armut rutschen wenn sie sich trennen,hinzu die Soziale Ausgrenzung(denn Schuld hat immer die Frau,weil sie eh nur sein Geld will),was es ihr nicht leichter macht und den ständigen Konfrontationen,falls der Mann z.B sogar vorher Gewalttätig gewesen ist,wieso die Kinder Verhaltensgestört sind oder ähnliches.Diese Frauen sind sich völlig selbst überlassen.Und mal erlich:Ich hab riesen Respekt vor diesen Frauen die da nicht aufgeben und trotz aller Widrigkeiten weitermachen wo andere aufgeben würden.Die leisten eine Menge.Das muss einfach gesagt werden.Denn das wird meist nicht anerkannt. So einfach ist eben nicht alles.Man muss schon genau schauen wen man heiratet.Und nicht immer sind die Männer die leidtragenden.

Antje — Fr, 06/27/2014 - 09:49

Wenn ich das lese, dann bin ich froh, dass es bei uns nicht so ist. Mein Mann und ich arbeiten beide "nur" 20 Stunden um für die Kinder als Familie da zu sein, weil WIR Kinder bekommen haben. Wir haben dadurch erhebliche finanzielle Einbußen, aber die nehmen wir gern in Kauf. Die Kinder werden größer und dann wird auch wieder mehr gearbeitet. Ich bin froh, dass mein Mann das genauso sieht. Ich denke ja immer noch, dass die meisten Männer sich in den Job und die langen Arbeitzeiten flüchten um vor der Kindererziehunh Reißaus zu nehmen und überlassen das liebendgernen den Frauen, die blöd genug sind, das mit sich machen zu lassen ....

Eledil — Fr, 06/27/2014 - 11:03

Das ist aber auch ein Luxus, der nicht von jedem gelebt werden kann. Welche Familie kann von der Hälfte des Einkommens leben? Wenn beide nur halbtags arbeiten, müssen auch beide mit Einschränkungen im beruflichen Fortkommen rechnen. Das ist vielleicht gerecht, aber auf längere Sicht auch dämlich.

Claudia — Fr, 06/27/2014 - 22:51

Für Frage ist doch nicht, ob man davon leben kann (meistens ja), sondern wie. Und für diese Frage ist in unserer höher-schneller-weiter-Welt einfach kein Platz. Wir machen es auch so. Und sind auch ohne Prenzlauer Berg-Eigentumswohnung, täglichen Soja-Latte für 4.- und schicki-micki-Kram recht zufrieden...

Antje — Mo, 06/30/2014 - 09:52

Du hast es auf den Punkt gebracht. Wir haben auch kein Haus oder Eigentumswohnung. Wie Du schon so richtig schreibst, nicht das WOVON, sondern das Wie macht den Unterschied :-)

Anna — Fr, 06/27/2014 - 10:16

Eigentlich bin ich keine Fanin von "aber anderen geht's noch 'schlechter'"-Vergleichen, nur in dem Fall hast du - wie andere schon schrieben - mit dem Titel echt daneben gegriffen. Allein mit Mann. Ok. Klassische Rollenverteilung mit fast immer abwesenden Vätern ist Mist. Müssen wir nicht drüber diskutieren, können unsere Mütter ein langes Lied davon singen. Aber alleinerziehend ist echt ne ganz andere Nummer. 24/7/365 ganz allein die Verantwortung zu haben, immer alle Entscheidungen alleine treffen zu müssen, immer alles alleine finanzieren zu müssen, immer immer immer alles alleine - das ist mit deiner Situation, bei allem Verständnis, echt nicht zu vergleichen.

Lotte — Fr, 06/27/2014 - 10:25

Legt doch nicht immer jedes Wort von Caro auf die Goldwaage! ;) Der Titel ist doch sehr treffend und natürlich ist sich jeder bewusst, dass alleinerziehend zu sein nochmal eine ganz andere Nummer ist.

Anni — Fr, 06/27/2014 - 10:51

Ich versteh die Aufregung auch nicht! Da steht doch alleinerziehend MIT Mann! Um klassisch alleinerziehend geht es hier inhaltlich ja gar nicht. Wortwahl hin oder her. Seid doch mal ein bisschen toleranter. Erwartet ihr ja auch immer vom Gegenüber!

Anna — Fr, 06/27/2014 - 11:10

Wenn es nicht um alleinerziehend geht, warum steht dann da alleinerziehend? Gäbe doch genügend Alternativen, die nicht diejenigen, die tatsächlich ALLEINerziehend sind, vor den Kopf stoßen. Und mit Toleranz hat das m.A.n. nichts zu tun, nur mit der berechtigten Bitte, Situationen, die nicht gleich sind, durch die Wortwahl auch nicht gleich zu machen. Das spielt weder die Schwere und Kompliziertheit der beschriebenen Lebensituation runter, noch ist es ein "auf die Goldwaage legen". Als tatsächlich Alleinerziehende möchte ich nicht tauschen, ich empfinde es tatsächlich als enorme Erleichterung, bei allem Irrsinn nicht auch noch solche Probleme tagtäglich wälzen zu müssen. Und dennoch, es fühlt sich überhaupt nicht gut an, wenn mir Eltern in Partnerschaft erzählen, sie seien ja auch "quasi alleinerziehend".

Anni — Fr, 06/27/2014 - 11:17

So eine Korinthenkackerei! Ja, du hast richtig gelesen. Da steht "alleinerziehend"! Aber dann lies es zu Ende, denn da kommt noch was. Wenn es mit Toleranz nix zu tun hat, dann vielleicht mit "aus dem Zusammenhang reissen". Denn da steht (siehe oben): "alleinerziehend MIT Mann". Keiner spricht hier irgendwo alleinerziehenden Müttern ab, dass es hammerschwer ist, das zu leisten, was sie leisten müssen. Darum geht es hier nämlich auch gar nicht.

Antje — Fr, 06/27/2014 - 12:32

...Karriere ist doch nicht alles!!! Berufliches Vorankommen...ist mir persönlich nicht wichtig. Vielleicht haben wir wirklich das Glück, dass beide Eltern Teilzeit arbeiten können. Mein Mann ist Musiker und ich bin Grafikerin...also mit großer Karriere ist da bei mir zumindest nichts. Und trotzdem wollen wir das so. Gerade weil wir wollen, dass die Last des Geldverdienens oder die Last der Kindererziehung einseitig verteilt ist.

Antje — Fr, 06/27/2014 - 12:34

Das wollte ich noch mal sagen

Gast — Fr, 06/27/2014 - 12:34

wenn der mann den ganzen tag nicht da ist, erzieht die frau die kinder den ganzen tag allein. ist der mann sogar wochen oder monate kaum auf der bildfläche, erzieht sie eben wochen und monate die kinder allein. es wird in keinem fall ein richtig oder falsch geben, ob einer oder beide vollzeit oder halbzeit arbeitet. die sichtweise von prioritäten ist einfach mal nicht messbar. es gibt keine EINE wahrheit. ein angestellter arbeitet anders als ein selbständiger, mal besser mal schlechter... mal abhängiger, mal freier... am schönsten wäre natürlich, die familie könnte frühs und spätestens zum abendessen zusammen sein, wochenende inklusive. aber realistisch gesehen, ist dieses modell doch in den wenigsten fällen vorhanden. und alleinerziehende haben alles auf ihren schultern zu tragen... geld ran holen, haushalt, kinder betreuen und vorallem bloß nie erschöpft vor anderen aussehen. aber ich glaube, das caro hier keine alleinerziehende in den schatten stellen wollte. sie wollte lediglich nur einmal ihre sicht, ihr alleinsein (obwohl sie einen mann hat) erläutern. und auch eine mutter MIT mann darf und kann sich allein fühlen, auch was die kindererziehung angeht. fühlen darf doch jeder, oder etwa nicht?

ThFuegner — Fr, 06/27/2014 - 12:44

... auch wenn ich bald eine heiraten werde. http://www.maennerschmie.de/weswegen-ich-allein-erziehende-mutter-meide/455/

Simi — Fr, 06/27/2014 - 13:01

Zum einen ist es verdammt wichtig für die Kinder - vor allem auch für Jungs- Papas zu haben, die präsent sind. Viel gemeinsame Zeit tut ALLEN gut. Zum anderen denke ich, wissen einfach viele Frauen gar nicht, in welche Abhängigkeit sie sich da begeben, wenn sie sich auf die klassische Rollenverteilung einlassen. Wir lieben unsere Kinder beide über alles. Sie haben oberster Priorität in unserem Leben. Damit wir beide viel Zeit mit Ihnen haben schränken wir uns finanziell ein. Jeder von uns, würde die Kinder aber auch allein durchbringen, wenn es hart auf hart kommen würde. Das ist verdammt befreiendes und schönes Gefühl! Und das ist ein Privileg, das viel mehr Leute haben könnten, wenn sie es nur wollten. Wir sitzen übrigens auch verdammt gern mit den Kindern im Sandkasten und essen Eis. Täglich. Beide. Abwechselnd. Und wir wundern uns dann immer über die unzufriedenen Vollzeit-Mütter, die manchmal über ihre Männer Reden als wären sie das letzte. Und die oft so genervt von ihren kleinen sind, dass ich sie am liebsten ins Büro schicken würde :-)

Steffi — Fr, 06/27/2014 - 14:08

Ja ich bin selbst eine aber kann nur wieder nur den Kopf über Frauen schütteln. Es gibt doch keinen Grund wieso sich die alleinerziehende sich jetzt angegriffen fühlen. Können Frauen nicht einfach mal zusammen halten anstatt sich anzuzicken? Sie schildert doch nur ihre Situation. Diese kann ich sehr gut nachvollziehen.Ich finde das darf man auch gerne mal so schreiben. Also nicht so empfindlich sein :-) Ich finde deinen Block toll. Mach weiter so :-)

Gast — Fr, 06/27/2014 - 15:02

Wow, da schreiben alleinverantwortlich erziehende Menschen, dass sie das nicht so gut finden, wenn sich partnerschaftlich erziehende Menschen als alleinerziehend bezeichnen. Und das respektvoll (zumindest fast zu 100%), mit Verständnis für die Autorin etc. pp. Und was passiert? Sie sollen bitte mal nicht so überempfindlich sein. Korinthenkackerei! Mehr Toleranz bitte, wollt ihr ja auch immer haben! Einfach nur wow. Draufhauen im Namen der Solidarität. Hat doch niemand gesagt, dass Stadt-Mama nicht in ner schweren Situation ist,oder? Dass sie volle Solidarität hat, einige schreiben sogar, sie würden nicht tauschen wollen. Und ich kann schon verstehen, dass eine "Vollzeitalleinverantworlicherziehende" nicht so happy ist, wenn Eltern mit Partner sich als alleinerziehend bezeichnen, egal, wie viel der Partner anwesend ist. Mit dem Begriff ist nämlich verdammt viel Abwertung tagtäglich verbunden, mit der letztere nicht zu kämpfen haben.

Ricarda — Fr, 06/27/2014 - 16:36

Entschuldige, dass ich etwas pikiert reagiere und mein Mitleid sich in Grenzen hält: Mein Sohn und ich sind eine Ein-Eltern-Familie. Auch ich höre immer wieder von Bekannten, deren (Ehe)Männer auf Geschäftsreisen sind:"Ich bin ja quasi auch alleinerziehend." Ach ja? Weil dein Mann auf Schulveranstaltungen nachkommt, erst gegen 19:00 Uhr zuhause ist oder auch mal eine Woche auf Geschäftsreise muss? Das soll alleinerziehend sein? Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man immer alles alleine wuppen muss oder ob man nur den Tag mit Kind(ern) alleine rumbringen muss, der Herr Gemahl aber gutes Geld mit nach Hause bringt. Den Tag mit den Kindern ohne Anwesenheit eines Mannes rumzubringen, müssen in der Tat viele Mütter. Allerdings ist das das geringste Problem, wenn man alleine mit Kind ist. Es ist das Alleinverdienen (in meinem Fall und in 50 % aller Fälle OHNE Unterhalt vom Vater fürs Kind), Alleinerziehen, Alleinverantwortlichsein, Alleinorganisieren (immer!), Alleinentscheiden, AlleingegendieVorurteileundWidrigkeitenankämpfen, AlleinesichunddasKindanjedem WochendendeimJahrbeschäftigen, Alleinedafürsorgendasseseinemtrotzdemkörperlichundseelischgutgeht, AlleinealldenMistdenderExpartnermitdemKindverzapftwiederausbügeln, etc., was einem das Leben mit Kind, aber ohne guten Partner, so schwer macht. Und wer jetzt denkt, ich jammere, der täuscht sich: Jeder zahlt für sein Leben einen Preis. In meinem Fall ist es die Anstrengung und Widrigkeiten, die wirklich Alleinerziehende nun mal erleben. Auf der anderen Seite bin ich aber auch stolz und fühle mich unendlich frei. Bei anderen mag der Preis für das sorglose Leben eben der Ehemann sein, der nicht anwesend ist, um seiner Liebsten und der Familie diese Sorglosigkeit zu ermöglichen... Aber Zahltag ist nunmal irgenwann!

ReiffürdieInsel — Di, 01/26/2016 - 23:47

Sehr treffender Text, besser hätte ich es nicht sagen können. Mir hat mal ne gute Freundin, die sehr luxuriös lebt, beide Pharmazeuten, riesen Villa, lebt darin mit 3-Generationen-Großfamilie, erklärt, sie sei alleinerziehend mit Mann, als der für 3Wochen vormittags als Hausmann ausfiel- um 18 Uhr abends war er wieder da, hat gekocht, Kinder ins Bett gebracht, ihr ne Wärmflasche überreicht, da sie sich erschöpft fühlte.......tja. Ich habs echt schwer gefressen. Hab null Familie hier, ca 700km entfernt, reiseunlustiges Volk;). Hab mittlerweile das 2.Kind mit dem 2. Mann, der der Verantwortung nach Geburt lieber entfloh. Hab aufgrund der 2.SS meine Festanstellung verloren...und, ehrlich, zur Zeit hab ich keine Idee, wie ich auch noch ausserhäusig arbeiten sollte bzw 'wann'.... Es wird aber so sein müssen in absehbarer Zeit. Es sind letzten Endes nicht die vielen Situationen Tag für Tag allein mit den Kindern, die Energie ziehen. Die Sorgen sind es, die fehlenden Langzeitperspektiven, zu etwas mehr Material, weiter gefasst, zu kommen und oft die Isolation. Auch das Leben, was mir diese beiden Männer mit allen Finessen vorleben- Luxus vom Feinsten, Freiheit.... Es fühlt sich einfach so krass unfair an! Und dieser Satz damals....ich dachte ehrlich: die würde sich umgucken, wenn sie sich nur eine Woche lang mein Leben leben würde. Respektlos....und einfach - dumm -.

Lorelai — Fr, 06/27/2014 - 20:23

...und behaupte, dass ich meine alleinerziehende Freundin manchmal beneide. Sie ist mittlerweile froh, ihren untreuen Gatten verlassen zu haben und macht jedes 2. Wochenende Rambazamba. Oder eine kleine Zugeise. Eine Weiterbildung. Oder tut einfach mal. Nix. Ich dagegen ackere auch an den Wochenenden, an denen ein Mann da ist, ganz normal weiter... Viel Luft gibt es nie für Mütter... Jeden FR hat sie sowieso frei weil die Kinder bei ihm sind. Sie muss auch nicht arbeiten und geniesst die Zeit mit den Kindern so umso mehr... Mutter und Bruder wohnen bei/neben ihr und helfen oft aus, genau so wie der Vater und seine Freundin. Klar, das ist die Idealsituation und nicht alle haben das. Ich beneide deshalb auch nur sie und nicht Alleinerziehende generell. Ich will auch meinen Mann nicht loswerden. Ach ja, mehr Sex hat die alleinerziehende Kollegin u.U. auch. Naja, hätte sie vlt wenn sie wollte. Aber das ist zum Glück das letzte, das man (als Alleinerziehende und oft auch als übermüdete Mutter) überhaupt will!

Carina — Fr, 06/27/2014 - 20:52

Zynisch wie wahr....

Luise — Fr, 06/27/2014 - 22:44

"P.S. Meine männlichen Kollegen gehen alle selten vor 21:00 Uhr. Warum schaff' ich es trotzdem immer gegen 18:00 Uhr zu gehen? Ist der mütterliche Rückkehrdrang einfach motivierender und leistungssteigender und bei meinen männlichen Kollegen nicht so verwurzelt?" Weil die sich für so unheimlich unabkömmlich halten... Kann einem nur leid tun.

Gast — Sa, 06/28/2014 - 01:38

Ich stimme Lorelai zu. Es gibt auch Väter die sich nach einer Trennung noch um ihre Kinder kümmern. Finanziell und mit Zeit. Diese Mütter nennen sich auch alleinerziehend. Ich kenne da einige und meiner Meinung nach haben diese Mütter meht zeit für sich als d i e Mütter due mit den Vätern zusammen leben!

Gast — Sa, 06/28/2014 - 01:43

Und ich finde diese alleinerziehenden Mütter sind nicht mehr alleinerziehende, als Mütter die mit immer abwesendem Vater leben. Hier wird immer nur von der vollkommen allein erziehenden Mutter gesprochen. Das nervt. Dabei gibt es in vielen Situationen den Vater immer noch auch beim Entscheidungen treffen oder oder. Oder es gibt neue Partner die auch Aufgaben (oder Geldverdienen) übernehmen. Die wenigsten Kinder leben dauerhaft nur mit der Mutter

Anni — Sa, 06/28/2014 - 08:13

In unserem Bekanntenkreis wurde eine Mutter kürzlich arbeitslos. Sie ist ziemlich deprimiert. Die Lösung des Problems wäre wenn sie auf Vollzeit ginge. Davon kann man halten was man will; aber sie meinte, sie würde das schon irgendwie schaffen. Doch der Vater ist gegen Vollzeit seiner Frau. Er will natürlich nicht kürzertreten. Da fehlen mir die Worte....

Simi — Sa, 06/28/2014 - 12:59

Hier sehen offensichtlich viele ihren Mann mehr als Belastung statt als Entlastung. Und meinen dann, dass es Alleinerziehende mit einem Mann, der sein Kind vielleicht alle paar Tage mal für ein paar Stunden sieht, ja eigentlich viel besser haben. Das finde ich sehr heftig. Dann ändert doch einfach was an eurer Situation. Fordert mehr Zeit vom Vater ein, kümmert euch mehr um euch, euren Job! Sonst wisst ihr wahrscheinlich in einigen Jahren wirklich, wie es ist, Alleinerziehend zu sein :-(

Resi — Sa, 06/28/2014 - 16:08

Es geht es in dem Beitrag doch gar nicht darum, ob Alleinerziehende es schwerer haben als Frauen in einer Partnerschaft, bei denen der Partner physisch und/oder in Gedanken abwesend ist. In meinen Augen ist das Problem an der beschriebenen Situation darin, dass man (bevor man ein Kind hat) denkt man wäre emanzipiert, schließlich war man immer unabhängig, hat sein Geld verdient…. Außerdem wird überall die Gleichstellung von Frau und Mann propagiert, es heißt das Rollenbild sei im Wandel, die Männer können Elternzeit nehmen etc. Es wird in der Partnerschaft vorher besprochen, wie das Leben mit Kind aussehen könnte und die Männer nicken und wollen unterstützen … Und am Ende stellt man fest: es hat kein Wandel im Rollenbild stattgefunden. Und es gibt keine Gleichstellung. Da heißt es auf einmal vom Mann: „Ich in Elternzeit, neee. Mein Chef kann unmöglich 2 Monate auf mich verzichten“. „Ach so! Gut zu wissen. Auf mich kann mein Chef natürlich 1 Jahr gut verzichten. Bin ja nur ne Frau.“ Das ist das was am Ende frustriert. Warum werden Männer (aus ihrer Sicht) nur dann angesehen, wenn Sie bis spät Abends arbeiten, immer verfügbar sind, immer erreichbar sind, ihren Urlaub nicht nehmen etc? Definieren wir uns nur noch über die Art und Menge unserer Arbeit? Das war doch früher nicht so. Da gab es doch noch andere Werte die zählten. Und als Mutter kann man auch nur alles falsch machen: Geht man nicht arbeiten, ist man eine „Latte-Macchiato-Mutter“. Geht man zu viel/zu früh arbeiten, ist man eine „Rabenmutter“. Geht man Teilzeit arbeiten, hat man im Grunde zwei Vollzeit-Jobs zu erledigen und darf sich darüber aber keinesfalls beschweren, denn man hat es sich ja selber ausgesucht.

Gast — Sa, 06/28/2014 - 20:54

auch der beitrag von simi geht wiedee in diese Richtung der böse vater der nur alle paar Tage mal für ein paar Stunden die kinder sieht. sorry, aber das ist dich nicht immer so. klar gibt es das und es gibt auch Mütter die ganz alleine sind da gibts den vater noch nicht mal alle paar Tage. aber nochmal es geht auch anders. mir falken hier (übrigens auf dem Prenzlauer Berg) mehr väter ein die sich nach einer Trennung noch kümmern als umgekehrt. und damit meine ich nicht nur ein paar Stunden ab und an. und diese mütter haben meiner Meinung nach viel entlastung!

Angelina — So, 06/29/2014 - 18:17

Also, ich kann beide Situationen nachvollziehen. Als ich noch in der Beziehung des Vaters meiner Söhne war, hat er mit ständiger Abwesenheit geglänzt. Wir waren selbständig und er war häufig abends und samstags lange arbeiten. Ich habe im Geschäft mitgearbeitet, allerdings (wie dumm ich war) gegen ein kleines Gehalt. Am Wochenende half er nicht viel, denn er war ja kaputt von der Arbeit. Es blieb eigentlich alles an mir hängen. Meine Arbeit im Geschäft wurde im nachhinein runtergespielt. Wahrscheinlich weil er nie ein richtiges Gehalt dafür bezahlt hat. Wenn er am Wochenende geholfen hat, hing er es an die große Glocke. Jetzt bin ich alleinerziehend, wir haben uns getrennt. Er zahlt Unterhalt für seine Kinder, viel Zeit jedoch kann er immer noch nicht aufbringen. Dennoch muss ich sagen, mein Leben ist leichter geworden. Ich will die Anstrengungen nicht herunterspielen. Es ist tatsächlich viel Arbeit, zu arbeiten und sich allein um Kinder, kochen, Haushalt und Freizeitaktivitäten zu kümmern. Mir aber fehlen die Diskussionen über faire Aufteilung und darüber, wer mehr leistet einfach nicht. Es war ein ständiger Kampf, Anerkennung für meine Leistungen als Mutter zu bekommen. Viele Männer, und ich behaupte einfach mal die meisten, halten Haushalt und Kindererziehung für Frauensache. Da kommt es auch nicht auf den Bildungsstand an. Ich habe nach der Trennung an meinem Selbstbewusstsein arbeiten müssen. Und ich sage euch, liebe Mamis, wir sind alle gut. Sehr gut sogar!Und ich plädiere für mehr Zusammenhalt. Jede kann etwas von der Anderen lernen. Wenn wir uns zusammentun, sind wir stark.Es ist nie leicht, nicht mit oder ohne Partner. Ich habe gelernt, nicht mehr alles so perfekt machen zu wollen. Und den Kids auch mal eine müde Mama zugestehen, die heute mal nicht frisch kocht, sondern Pizza essen geht. Und auch mal T-Shirts nicht bügelt. Who cares? Die, die sich das Maul zereissen wollen, finden immer einen Grund.

Lara — Mo, 06/30/2014 - 00:33

Hallo Caro, hallo liebe Alleinerziehende mit oder ohne Mann, ich als Alleinerziehende kann das hier Geschriebene nur bestätigen. Viele Mamas stellen sich das Ganze - insbesondere die Unterstützung durch den Partner - ganz anders vor. Daher sage ich zu meinen Mädels auch immer - tagsüber sind wir alle alleinerziehend - und die Eine oder Andere von uns dann auch nachts. Im Gegenteil - wir Alleinerziehende hadern weniger mit der Situation, da wir ja von Anfang an wissen, dass es nur uns ALLEIN gibt. Insofern ist nach der Entbindung die Enttäuschung nicht so groß. Ich denke aber, dass viele Männer im ersten Jahr nach der Geburt auch einfach nur mit der Situation überfordert sind und sich daher in bewährtes und bekanntes - ihren job - flüchten. Also Mädels - Kopf hoch - sie meinen es meist nicht böse und wenn der Zwerg laufen kann, steigt auch wieder das Interesse. Wer Lust hat, kann auch gern mal in meinem Blog stöbern: http://moms-monstermanagement.blogspot.de/ Lieben Gruß Lara

Mo — Mo, 06/30/2014 - 09:36

wer lesen kann, ist klar im Vorteil ... Wir alle leben die Konsequenzen unserer Entscheidungen. Caros gelebtes Modell empfinde ich in vielerlei Hinsicht als für mich nicht nachvollziehbar, aber bitte... Fakt ist, sie leistet viel und ist oft, völlig zu recht, müde und gestresst, wie wir alle.... Ich kenne aber keine Alleinerziehende (und ich habe fast nur AE im Freundeskreis), die nicht auch schlicht die Konsequenzen ihrer Entscheidungen lebt (Ich rede hier nicht von "Schuld"! und die Zahl der ae Witwen, die ihre Ehemänner durch Unfall oder Krankheit verloren haben, hält sich in Grenzen.), die ich in vielerlei Hinsicht auch nicht nachvollziehen kann, wahnsinnig viel leistet und abends auch einfach nur müde und fertig ins Bett sinkt. Und wer hier dann noch die Kraft hat, der anderen böse mit der verbalen Schaufel auf dem Kopf zu hauen ... LG Mo

sevie — Mo, 06/30/2014 - 23:23

also ehrlich - manchmal glaube ich, dass manchen leute die modernen zeiten mit all ihren wahlfreiheiten nicht bekommen. ich verstehe das problem überhaupt nicht. das, was caro beschreibt, ist doch eine diskussion, die sie mit einem einzigen menschen führen müsste - nämlich dem vater ihrer kinder. und alle anderen, die sich darüber auslassen, ebenso. aber klar, wenn all diese im stillen kämmerlein geführt würden, stünde hier auch nüscht. nix für ungut!

Nina — Fr, 07/11/2014 - 11:34

Ach mensch immer diese Diskussionen bei diesem Thema. Warum nur ? Vielleicht sollten auch mal die Männer etwas dazu sagen. Mein Mann würde es nie wollen das ich beruflich erfolgreicher und eingebundener wäre als er. Also wir wissen doch gar nicht wie die Männer darüber denken oder. Ich bin davon überzeugt das die meisten Männer von zu viel Emanzipation der Frauen einfach genervt sind. Interessanter Blog-Beitrag auf meinem Blog http://philinsmom.com/mami-themen/zu-viel-weibliche-emanzipation/ Ich habe nichts gegen eine klare Rollenverteilung. Schließlich sind wir Frauen doch Diejenigen die Schwanger werden wollen, Kinder gebären und eine Bindung zum Kind haben die nun mal kein Mann ersetzen kann.

eva — Sa, 12/13/2014 - 10:32

mich ärgert es wahnsinnig, dass in meinen augen priviligierte frauen, die einen partner haben derme ist das geld verdient, sicha uf kosten einer randgruppe hier profilieren!!! alleinerziehnde sind eine randgruppe und was hier passiert ist sinnbildlich für die gesellschaft: ignoranz. ich glaube inzwischen, dass sich niemand vorstellen kann,was es heisst alleinerziehnd zu sein, wiviele pflichten und sorgen man allein tragen muss und was diese verantwortlichkeit für rattenschwämze am Gedanken mit sich bringen... wenn dann die gut versorgte mutti, ohne existenzangst, schreibt, sie wäre ja auch quasi alleinerziehnd, weil der mann 5tage die woche arbeitet, werde ich zur krawallbürste. es beleidigt mich. eserkenntmeine. leistung als alleinerziehende nicht an. und im gegensatz zu der gut versorgten mutti, habe ich mich nicht für diese rollenkodell entschieden, so wie sie, sondern trage einfach die konsequenzen einer situation. ichglaube, die allerwenigsten alleinerziehnden leben das bewusst so. also. vielleicht mal gehirn einschalten bevorm an randgruppen dissed. danke.

steff — Do, 04/30/2015 - 16:30

Ich bin alleinerziehend und klar hat man keinen mann aber die gleichen aufgaben allein zu tragen und männer machen sich es mehr dem Job recht als der Familie denn auch Frau ist nicht packesel für alles !Würde sagen löst das Problem und versucht ein konzept zu machen und es klingt auch sehr danach das du auch damit kein problem zu haben und Männer das dann auch nicht ändern weil du ihm es so signalisierst ! Würde mich auch interessieren ob er für chef erreichbar ist im Urlaub und We denn da bin ich froh keinen Mann zu haben bei mir ist we und Urlaub handy und fernseh frei !lg

Cordula — So, 03/13/2016 - 15:08

Nachdem ich einige Kommentare aufmerksam gelesen habe, muss ich nun doch auch noch meinen "Senf" dazu tun. Anstatt über "richtige" oder "halbe" Alleinerziehende zu diskutieren, sollten alle Mütter mal überlegen, wie die die Rahmenbedingungen für die kommenden Generationen angepasst werden könnten -ja, auch eure Töchter und Söhne werden groß und ggf. mal Mütter oder Väter. Wer sich finanziell vom Partner (egal ob Mann oder Frau) abhängig macht, muss sich aufgrund der bestehenden Gesetzeslage nicht wundern, wenn am Ende kein Geld da ist. Mir ist immer noch schleierhaft, wieso das Modell Ehe auch im Jahr 2016 von intelligenten Frauen (leider sind es meistens Frauen) immer noch als Versorgungseinrichtung auf Lebenszeit gesehen wird. Leider ist die heutige Arbeitswelt aber eher kinderunfreundlich, da aufgrund mangelnder, teilweise schlechter oder nicht zeitlich ausreichender Kinderbetreuung ein Elternteil nur in Teilzeit arbeiten kann - und das sind auch heute noch meistens die Frauen. Die Folgen bei einer Trennung/Scheidung sind bekannt, werden aber meistens heruntergespielt oder verharmlost - frei nach dem Motto: geschieden werden immer nur die anderen. Um sich nicht bei 3 Jobs komplett aufzureiben, kann der Königsweg nur sein, dass beide Elternteile 30 oder 32 Stunden die Woche arbeiten. Da in den deutschen Chefetagen allerdings immer noch hauptsächlich Männer sitzen, deren Frauen überhaupt nicht oder in Teilzeit arbeiten, um dem Partner den Rücken freizuhalten, wird es trotz politischer Überlegungen in diese Richtung keine schnelle Umsetzung von familienfreundlicheren Arbeitszeiten geben. Komischerweise gibt es derartige Modelle bereits seit Jahren bei unseren skandinavischen Nachbarn, und seltsamerweise wurden dort aus Kindern nicht überwiegend Kriminelle, weil Mama und/oder Papa sich nicht 24h täglich in den ersten 6 Jahren um den Nachwuchs gekümmert haben. Ja, jeder soll und darf für sich seinen eigenen Weg finden und gehen, und das kann eine frühzeitige Rückkehr in den Job oder eben die langjährige Betreuung der Kinder zuhause bedeuten. Bei letzerem Modell sollte man sich jedoch bewusst sein, dass die finanzielle Abhängigkeit durchaus in eine finanzielle Not münden kann - vielleicht nicht sofort, aber spätestens im Alter, wenn man wenig bis gar keine Renteneinkünfte hat. Wer finanziell unbeschwert leben will, sollte nicht reich heiraten, sondern einen Erbonkel oder eine Erbtante in den USA oder ein "totsicheres" Glücksspiralenlos besitzen. Oder einfach selbst Geld verdienen und Geld für das Alter zurücklegen - kling total unsexy, ist aber die einzig schlaue Lösung. ODER ALLE MÜTTER -ALLEINERZIEHEND MIT ODER OHNE MANN -GEHEN AUF DIE STRASSE UND KÄMPFEN GEGEN DAS FRAUENFEINDLICHE EHEGATTENSPLITTUNG UND FÜR EIN FAMILIENSPLITTING SOWIE EINE VERNÜNFTIGE STEUERKLASSE FÜR ALLEINERZIEHENDE, DIE DAS AUFZIEHEN VON KINDERN WIRKLICH BERÜCKSICHTIGT. Und hier noch für's Protokoll: ich bein alleinerziehende Mutter einer 4-jährigen in München (nicht gerade die billigste Stadt Deutschlands), habe lediglich 1 Jahr im Job ausgesetzt, was trotz vorheriger Absprache zu partnerschaftlichen Problemen (ich hatte 3 Jobs: Arbeit, Haushalt, Kind; Mann nur Arbeit) und vor 1,5 Jahren zur Trennung geführt hat. Die Trennung war freundschaftlich, Papa zahlt nicht nur für das Töchterchen, sondern nimmt auch aktiv an ihrem Leben teil. So, und nun fallt über mich her!

HOLLAND GAUTIER — So, 10/30/2016 - 05:48

Hallo Sie müssen das Geld, um ein Projekt zu finanzieren oder für eine Wohnung, ein Kraftfahrzeug , ein Haus oder eine Anlage zu bezahlen. Ich biete Darlehen mit einer Rate von 2%, bezogen auf die Menge für bestimmte zahlen nicht die Wuchergesetz zu verletzen. Sie haben die Möglichkeit, Geld von innerhalb 1 Jahr bis 25 Jahre, je nach den Kreditbetrag geliehen zu remboursser. Ich wohne zur Zeit in Frankreich. Sie können mich an die folgende E-Mail: daureaudupon@gmail.com

Carina Schwickart — Mo, 01/30/2017 - 12:26

Wow! Ich kenne einige Mütter, die alleinerziehend mit Mann sind. Ich selbst bin alleinerziehend ohne Mann und kann mir das immer schwer vortsellen.. Ich wäre wahrscheinlich schon längst explodiert :-D haha, aber du machst das gut. Viele Grüße

susanne — Mi, 07/11/2018 - 18:24

So, ich muss nun auch mal meinen Senf dazu geben. Ich erlebe auch sehr oft die "fast"allein erziehenden Mütter im Umfeld. Sei es weil die Papas soooo hart arbeiten müssen, oder soooo mega wichtige Projekte auf Arbeit haben. Oder weil sie ja das Geld ran schaffen müssen um den hohen Lebensstandard der Familie halten wollen (z.B. immer das neuste Familienauto kaufen welches dann der Papa fährt, und die Mama gurkt mit dem Nachwuchs in ihrem alten Polo durch die Gegend). Und wo die Omas mit im Haushalt helfen, weil die Muttis es alleine nicht mehr schaffen. Aber, ich erlebe auch die andere Seite, die Papas. Ich arbeite in einem großen Industrieunternehmen als Ingenieurin und ich erlebe es eigentlich so ziemlich bei jedem frisch gebackenen Vater, dass er nach der Geburt plötzlich Überstunden machen "muss" und er super früh auf arbeit erscheinen "muss" und bis in die Abendstunden arbeiten "muss" und dann noch die furchtbaren Dienstreisen, die er machen "muss", weil ja nichts per Telekonferenz zu klären geht und er super dringend auf den Baustellen der Projekte gebraucht wird. ... und dann sieht man die Papas in den Abendstunden an ihren Rechnern auf Arbeit im Internet surfen, stundenlang in der Cafeteria zusammen hockend oder an der Raucherinsel eine Zigarette nach der anderen rauchend. ... und versuchen einfach die Zeit auf Arbeit rumzudrücken. Ich denke, viele haben einfach keinen Bock auf den Stress zu Hause und verpissen sich auf Arbeit. Da haben sie ihre Ruhe, und kriegen im besten Falle noch Lob und Anerkennung. Und sie fahren erst nach Hause, wenn sie wissen, dass die Kiddies schon im Bett sind und auch zu Hause ruhe eingekehrt ist. Traurig, traurig!. Und das ist bei fast allen Papas hier festzustellen. Einige findet man dann auch noch vor/nach der Geburt auf Tinder und Co. (ps: Grüße an meinen Kollegen aus dem Büro nebenan! :) ... und auch an den anderen Kollegen von einer Etage unter mir.) Was denken sich diese Männer? dass Frauen weniger arbeiten müssen (auch wenn sie einen Vollzeitjob haben)? Das Frauen zu blöd sind, und sich alles aufladen lassen? dass die Männer sich doch ein schönes Leben machen können, den sie haben ja eine Dumme zu hause? Und dann das Argument, dass man doch in der Jobwelt flexibel sein muss. Wenn ich soetwas lese, könnte ich vor Wut platzen. Wieso bekommen dann alle Frauen hier in der Region gute Jobs (auch als Ingenieurinnen mit sehr gutem Gehalt) und die Väter müssen unbedingt super weit weg, weil sie hier ja angeblich keine Jobs finden? Weil sie einfach keinen Bock auf den Familienstress haben! Sorry, aber ich habe vor einiger Zeit ein ähnliches Szenario auch bei mir erlebt.. Sehr schlimm! ... kann es jetzt jedoch schon wieder etwas mit Abstand betrachten.

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