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17/05/2018 - 06:00

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Wie ich mir etwas Unterstützung holte - wir testen ein E-Bike!

Manchmal ist das Leben voller Zufälle. In einer deutschen Sonntagszeitung las ich vor Kurzem „Wer E-Bike fährt, lebt länger“ und kurz darauf flatterte eine Email von A.T.U ins Haus, ob ich nicht Lust hätte, ein E-Bike zu testen.  Klar, dass ich da neugierig war. 

Zugegeben: Zwei Dinge machten mich stutzig, als ich die Mail las.

1. A.T.U - machen die nicht nur was mit Autos? Die Antwort: Nein. A.T.U hat seit mehreren Jahren E-Bikes im Angebot.. Und jetzt ein ganz neues, das Wayscral, das wir auch testen! Wer sein E-Bike bei A.T.U kauft, kann im Wartungsfall auf die Experten der 600 Filialen zurückgreifen. Die erste Inspektion ist gratis.

2. Ich und E-Bike? Sind die Räder nicht nur was für alte Leute? Ich kann doch noch ganz gut selbst in die Pedalen treten… Die Antwort: Ich muss auch bei einem E-Bike weiterhin in die Pedale treten, denn das Bike fährt ja nicht von alleine, sondern unterstützt mich eben beim Treten. Und das ist öfter als gedacht auch für mich „jungen Hüpfer“ echt angenehm. 

Ich bin generell ein großer Fahrrad-Fan. Ich mag die Bewegung an der frischen Luft, den Fahrtwind um die Nase. Ich mag die Flexibilität, man muss auf keine U-Bahn warten, keinen Parkplatz suchen. Ich fand es toll, überall hin zu radeln - bis vor einem Jahr hatten wir nicht mal ein Auto. 

Aber: es gab auch Situationen, in denen ich geflucht habe. Wenn ich zum Beispiel nach dem Einkauf mit einem Rucksack auf dem Rücken und zwei Taschen am Lenker schnaufend nach Hause gestrampelt bin. Wie oft habe ich mir da Rückenwind oder eine kleine Fee, die mich anschiebt oder eben eine Tritt-Unterstützung gewünscht. 

Genau diesen Wunsch erfülle ich mir, als ich nun das Wayscral E-Bike City von A.T.Unteste. Wie immer sind meine Taschen nach dem Gang durch den Supermarkt richtig voll (kein Wunder bei einem Fünf-Personen-Haushalt). Natürlich macht eine Tritt-Unterstützung den Rucksack auf dem Rücken nicht leichter und natürlich kann mich das E-Bike nicht in Null komma nix nach Hause beamen, aber der Heimweg ist doch erstaunlich mühelos.

Woran liegt das? Über einen Schiebemechanismus kann ich einstellen, wie viel Unterstützung ich möchte. Geht es bergauf, schalte ich auf mehr Power, auf gerader Strecke fahre ich auf niedrigster Stufe. Das Bike hat eine maximale Leistung von 250 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h, der Akku hat eine Reichweite von 80 km - genug also auch für einen schönen Wochenendausflug ins Grüne.

Mein Alltags-Rad ist ein Hollandrad, ich mag das Holland-Rad-Gefühl.  Und genau das habe ich auch auf  dem E-Bike von Wayscral. Es ist natürlich schwerer als mein bisheriges Rad, der Akku wiegt 3,5 Kilo. 

Total leicht dagegen ist die Bedienung des E-Bikes. Hinten am Akku ist ein Knöpfchen, auf das ich zum Start drücken muss. Ist der Akku aktiviert, schalte ich mit meinem Schlüssel-Transponder das LCD-Display am Lenker ein. Hier kann ich genau sehen, wie schnell ich fahre, wie voll der Akku noch ist und welche Stufe der Trittuntersützung ich eingeschaltet habe. Zu Beginn ist es noch ein wenig ungewohnt, Hilfe beim Treten zu bekommen, aber schon nach wenigen Minuten Fahrt fühlt es sich einfach nur super an. 

FAZIT: Ich glaube, ein E-Bike könnte für all die eine tolle Alternative sein, die keine Lust mehr haben, in einer Großstadt im Berufsverkehr zu stehen, im Sommer aber auch nicht in der U-Bahn schwitzen wollen. Aber auch für all die, die sich vornehmen, im Alltag wieder aktiver zu sein. Die öfter mal das Auto stehen lassen wollen, sich aber Unterstützung für die körperliche Anstrengung wünschen. 

Und hier noch ein paar technische Details: Das Wayscral E-Bike City 528 von A.T.U hat eine Rahmenhöhe von 51 Zentimetern, die Ladedauer des Akkus beträgt 6 Stunden. Das Rad hat eine Shimano 7-Gang Nabenschaltung, schwarz lackierte V-Profil Felgen mit rostfreien Speichen und kostet 999,99 Euro. 

 

Tags: A.T.U, E-Bike, Rad, Test, Fahrradfahrer. Wayscral, City, Einkauf

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Kommentare

Christine — Fr, 05/18/2018 - 11:26

Sehr zu empfehlen ist ein E-Bike auch in Kombination mit einem Anhänger für Kinder. Da sind dann auch längere Touren möglich. Ich bin bis vor kurzem mit beiden Kindern (2 und 5) im Anhänger pro Richtung 12 km zum Kindergarten/zur Arbeit gependelt. Mit dem normalen Rad wirklich sehr anstrengend, mit dem E-Bike kein Problem. Bei uns ersetzt das E-Bike zu großen Teilen das Auto.

Ferdinand Schneider — Di, 05/29/2018 - 16:22

Interessant, Ihre Erfahrungen mit einem E-Bike zu lesen. Schön, dass es so einfach zu bedienen ist. Mir gefällt auch die Tatsache, dass man sehen kann, wie schnell man fährt. Ein E-Bike ist sehr praktisch für Leute, die längere Strecken fahren. Mein Onkel geht mit einem zur Arbeit und kann daher das Auto dort lassen. https://connys.at/fahrradverleih/

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