Stadtleben

17/11/2018 - 07:45

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Zum Welt-Frühgeborenen-Tag: Ein Hoch auf all die kleinen Kämpfer

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Pampers Als ich mit meinem ersten Kind in der 29. Schwangerschaftswoche war, hatte meine Freundin, die gleichzeitig schwanger war, eine Frühgeburt. Nichts hatte davor darauf hingedeutet, eines nachts platzte einfach die Fruchtblase. Eigentlich waren es noch fast neun Wochen bis zum Termin, doch die Geburt ließ sich nicht mehr aufhalten. Und so kam das klein Mädchen viel zu früh, mit gerade mal 1500 Gramm auf die Welt. 

Ich durfte meine Freundin damals im Krankenhaus besuchen, ich werde nie den Moment vergessen, als ich das Baby das erste Mal sah. In meiner Vorstellung hatten Babys niedliche Speckfalten und glucksten fröhlich vor sich hin. Dieses Baby war so zart und klein, dass sich mein Herz zusammenzog. 

Die Welt meiner Freundin geriet ganz schön aus den Fugen. Sie hatte sich so auf die erste Zeit mit Baby gefreut, wollte es sich zu Hause gemütlich machen - doch jetzt bestimmten erstmal Sorgen und Ängste die ersten Tage. 

Ich erlebte so ganz hautnah mit, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass der Start ins Leben unkompliziert ist. Umso dankbarer war meine Freundin für die Hilfe und Unterstützung, die sie und ihr Kind von den großartigen Schwestern und Ärzten/Ärztinnen auf der Kinder-Intensivstation bekam. Sie waren alle unglaublich einfühlsam, liebevoll und verständnisvoll. Ich sah Ärztinnen, die besorgte Frühchen-Eltern im Arm hielten, damit die sich ausweinen könnten. Ich sah Pfleger, die mit diesen kleinen Menschen so fürsorglich und professionell umgingen, dass man einfach nur dankbar sein konnte. 

 Warum ich Euch davon erzähle? Weil heute Welt-Frühgeborenen-Tag ist. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 60.000 Kinder zu früh, also vor der 37. Schwangerschaftswoche, geboren. 9.000 Kinder haben ein Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm. 

Meine Freundin hat mir damals erzählt, wie „anders“ auf einmal die selbstverständlichen Dinge sind. Sie musste zum Beispiel für ihr Baby Kleidung in Frühchen-Größe besorgen und auch normale Windeln waren dem Baby viel zu groß. 

Mit der Initiative „Deutschland wird Kinderland“ setzt sich Pampers seit Jahren dafür ein, Deutschland zu einem besseren Ort für Kinder zu machen. Dabei vergessen sie natürlich auch die Allerkleinsten nicht. Und deshalb gibt es neben den Windeln in den Größen P-1 (Geburts-gewicht unter 2.300 g) und P-2 (Geburtstgewicht unter 1.800 g) auch eine Frühchenwindel in der Größe P-3 für extrem frühgeborene Babys mit einem Geburtsgewicht von gerade einmal 800 Gramm an. Diese Windel ist nur sieben Zentimeter groß und damit kleiner als eine Neugeborenensocke. Die Windeln sind alle besonders weich und haben außerdem eine einzigartige absorbierende Lage, die Nässe und flüssige Ausscheidungen von der Haut des Babys wegleitet.

Durch diese speziellen Windeln wird den Eltern aber auch den engagierten Ärzten, Schwestern und Pflegern das „Minimal Handling“ erleichtert, das heißt, dass das Wickeln so leicht wie möglich gemacht. Denn es ist wichtig, dass die kleinen Kämpfer so wenig wie möglich Stressfaktoren im Alltag haben. 

Und noch eine gute Nachricht gibt es zum Welt-Frühgeborenen-Tag. Pampers arbeitet ja schon länger mit dem bundesweit agierenden Sozialunternehmen wellcome zusammen. Wellcome unterstützt Familien in ihrem Alltag und ist mittlerweile mehrfach sozial ausgezeichnet. Frühchenfamilien erhalten durch die wellcome-Engel praktische Hilfe nach der Geburt und Pampers möchte dieses großartige Engagement mit einer Unterstützungssumme fördern.

Eine wunderbare Sache für all die Familien, die bange Wochen hinter sich haben. So können sie sich ganz auf ihre kleinen Kämpfer konzentrieren, die all ihre Liebe und Fürsorge brauchen. 

Wir wissen, dass hier ganz viele Frühchen-Eltern mitlesen. Ihr und Eure Kids seid echte Kämpfer! Für Euch ist nun dieses wunderschöne Video. Wir drücken Euch fest und wünschen Euch alles Liebe! 

 

 

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Kommentare

Melanie — Sa, 11/17/2018 - 08:20

Danke für euren Beitrag zum Weltfrühchentag! Eine P-2 Pampers war auch die erste Pampers unseres Sohnes (*17.11.2009, 900 Gr.)), die P-3 gab es damals leider noch nicht. Eines dieser winzigen Exemplare haben wir aufgehoben und sind jedesmal wieder fasziniert davon, wie klein sie uns im Nachhinein vorkommt. Liebe Grüße

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