Weiterbildung beim IST-Studieninstitut: Werde Stress- oder Resilienzmanager

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Ihr Lieben, seit meine Kinder größer sind und ich wieder selbstbestimmter im Alltag auf mich und meine Bedürfnisse achten kann, bin ich viel weniger krank und fühle mich insgesamt viel mehr bei mir – was ja nicht verwunderlich ist. Wenn ich eh total müde und ausgelaugt bin, im Job eine Abgabe ansteht und dann auch noch immer ein Kind (oder mehrere) nach uns ruft, gehen wir schnell über unsere Kräfte.

Wie aber kann ich auch in solch anspruchsvollen und herausfordernden Zeiten kurz zur Ruhe kommen? Vielen fehlen da alltagstaugliche Strategien, die helfen können. Hier kann ein Coaching helfen. Und wie wäre es denn eigentlich, wenn du das selbst anbietest? Mit der Weiterbildung beim IST-Studieninstitut lernst du nicht nur für dich selbst tolle Tools kennen, sondern bekommst auch die Skills mit auf den Weg, die es braucht, um anderen diese Kenntnisse zu vermitteln. Eine Win-Win-Situation also!

Ihr Lieben, welche Aus- bzw. Weiterbildungen im Stressmanagement bietet ihr genau an?

Weiterbildung beim IST-Studieninstitut

Im Bereich Stressmanagement gibt es am IST-Studieninstitut verschiedene Weiterbildungen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Besonders umfassend ist die Weiterbildung „Stress- und Mentalcoach“. Hier geht es darum, Stress besser zu verstehen, Menschen professionell zu begleiten und konkrete Methoden zur Stressbewältigung zu vermitteln.

Wer sich gezielter mit psychischer Widerstandskraft beschäftigen möchte, kann sich zum bzw. zur Resilienztrainer:in weiterbilden. Beim Kurs „Atemcoach“ steht die bewusste Atmung im Mittelpunkt und die Frage, wie sie beispielsweise zur Entspannung, zur Regulation von Stress oder zur besseren Konzentration eingesetzt werden kann.

Die Weiterbildung „Entspannungstrainer:in“ beschäftigt sich mit bewährten Entspannungsverfahren wie Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation. Damit gibt es sowohl breit angelegte Weiterbildungen als auch Angebote, mit denen sich ganz gezielt einzelne Methoden vertiefen lassen.

Wer kann sich hier bewerben, wie sind die Zugangsvoraussetzungen und findet das digital oder in Präsenz statt, wie lang dauert es?

Das hängt etwas von der jeweiligen Weiterbildung ab. Die Weiterbildung zum Stress- und Mentalcoach dauert zwölf Monate. Voraussetzung sind entweder ein Schulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder die Fachhochschulreife beziehungsweise Hochschulreife.

Zusätzlich gilt ein Mindestalter von 25 Jahren. Ein großer Teil der Weiterbildung lässt sich flexibel im Fernstudium absolvieren. Ergänzend gibt es Seminare, die je nach Termin online oder in Präsenz stattfinden. Die Weiterbildung „Resilienztrainer:in“ dauert vier Monate und kann bereits ab 18 Jahren absolviert werden. Voraussetzung ist ein Schulabschluss. Auch hier findet ein großer Teil des Lernens flexibel statt, die Seminare werden online angeboten.

Die Ausbildung zum Atemcoach dauert zwei Monate und wird vollständig online durchgeführt. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Fachhochschulreife beziehungsweise Hochschulreife. Die Weiterbildung „Entspannungstrainer:in“ dauert regulär drei Monate. Voraussetzung sind ein Schulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder die Fachhochschulreife beziehungsweise Hochschulreife. Die theoretischen Inhalte werden im Fernstudium vermittelt, ergänzt durch Seminare, online oder vor Ort.

Gerade für Menschen mit Familie kann diese Kombination aus flexiblem Lernen und festen Seminarphasen interessant sein. Weiterbildung muss dadurch nicht zwangsläufig bedeuten, den Alltag für längere Zeit komplett neu organisieren zu müssen.

Erzählt doch gern mal etwas zu den Inhalten, die vermittelt werden.

Beim Stressmanagement geht es zunächst einmal darum, zu verstehen, was Stress eigentlich auslöst und wie Menschen darauf reagieren. Denn Stress ist nicht grundsätzlich negativ. Entscheidend ist unter anderem, wie lange Belastungen anhalten, welche Erholungsmöglichkeiten vorhanden sind und welche persönlichen Strategien jemand im Umgang damit entwickelt hat.

Beim Kurs „Stress- und Mentalcoach“ beschäftigen sich die Teilnehmer:innen deshalb unter anderem mit Stressmodellen, psychologischen Grundlagen, Beratung und Coaching, Resilienz, Achtsamkeit und verschiedenen Möglichkeiten der Stressregulation. Dazu gehören auch Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation.

In der Fortbildung „Resilienztrainer:in“ geht es stärker um die Frage, wie Menschen ihre psychische Widerstandskraft entwickeln und stärken können. Die Teilnehmer:innen lernen nicht nur die theoretischen Grundlagen kennen, sondern auch, wie sich entsprechende Trainings planen und praktisch durchführen lassen.

Die Weiterbildung zum Atemcoach beschäftigt sich zunächst mit den physiologischen Grundlagen der Atmung. Darauf aufbauend geht es darum, Atemmuster wahrzunehmen und verschiedene Atemtechniken gezielt einzusetzen. Das kann beispielsweise für Entspannung und Stressregulation relevant sein, aber auch für Konzentration, Regeneration oder sportliche Belastungen. Beim Entspannungstraining lernen die Teilnehmer:innen, Entspannungsverfahren professionell anzuleiten und an unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.

Viele dieser Inhalte lassen sich übrigens auch gut auf Situationen übertragen, die Eltern aus ihrem Alltag kennen. Wenn beispielsweise kaum echte Erholungsphasen entstehen oder viele Aufgaben gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen, kann es schon hilfreich sein, Stressreaktionen früher wahrzunehmen und bewusst gegenzusteuern.

Mit welchen Zukunftschancen rechnet ihr für eure AbsolventInnen?

Mentale Gesundheit und der Umgang mit Stress spielen inzwischen in sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern eine Rolle. Entsprechend vielfältig sind auch die Einsatzmöglichkeiten. Eine solche Weiterbildung kann beispielsweise eine bestehende Tätigkeit im Fitness- und Gesundheitsbereich, im Coaching, im Sozialwesen oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement ergänzen. Auch selbstständige Angebote wie Kurse, Workshops oder individuelle Beratungen können daraus entstehen.

Für Menschen, die sich nach einer Familienphase beruflich neu orientieren oder ihr bisheriges Tätigkeitsfeld erweitern möchten, können solche Weiterbildungen ebenfalls interessant sein. Gerade weil viele Angebote berufsbegleitend und mit einem hohen Anteil an flexiblem Lernen konzipiert sind, lassen sie sich grundsätzlich auch mit anderen Verpflichtungen verbinden.

Dabei sehen wir die Weiterbildungen nicht als Garantie für einen bestimmten beruflichen Weg. Vielmehr können sie zusätzliche fachliche Kompetenzen vermitteln, mit denen Absolvent:innen ihr eigenes berufliches Profil weiterentwickeln können.

Warum ist es so wichtig, dass es Beratung zum Thema Stressmanagement gibt?  

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Stress gehört zum Leben dazu. Gerade deshalb ist es wichtig, unterscheiden zu können, wann eine vorübergehende Belastung noch gut zu bewältigen ist und wann daraus ein Zustand wird, bei dem ausreichende Erholung dauerhaft fehlt. Viele junge Mütter kennen Phasen, in denen sehr viele Anforderungen gleichzeitig zusammenkommen. Familie, Partnerschaft, Beruf, Termine und organisatorische Aufgaben müssen miteinander vereinbart werden.

Hinzu kommen möglicherweise Nächte mit wenig Schlaf oder das Gefühl, gedanklich ständig bei der nächsten Aufgabe zu sein. Das bedeutet nicht automatisch, dass jemand professionelle Unterstützung braucht. Es zeigt aber, wie schnell Erholungszeiten im Alltag zu kurz kommen können. Gutes Stressmanagement kann dabei helfen, eigene Stressoren und Reaktionen früher wahrzunehmen und passende Strategien zu entwickeln.

Das können Entspannungsverfahren sein, Atemtechniken oder Veränderungen im Umgang mit bestimmten Belastungen. Wichtig ist für uns aber auch, Stressmanagement nicht als Aufforderung zu verstehen, einfach noch belastbarer zu werden und noch besser zu funktionieren. Nicht jede Belastung lässt sich individuell lösen. Gerade im beruflichen Kontext spielen beispielsweise Arbeitsbedingungen eine wichtige Rolle.

Professionelle Beratung kann deshalb einen Beitrag zur Prävention leisten und Menschen dabei unterstützen, ihre eigenen Ressourcen besser zu nutzen. Gleichzeitig muss klar sein, wo die Grenzen liegen. Stressmanagement ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung, wenn diese notwendig ist.

Stressmanagement klingt oft nach zusätzlicher Zeit, die gerade junge Eltern kaum haben. Wie lässt sich das überhaupt realistisch in den Alltag integrieren?

Das ist ein wichtiger Punkt, denn Stressmanagement sollte nicht zu einem weiteren Punkt auf der To-do-Liste werden. Es muss auch nicht immer die halbe Stunde Meditation oder die feste Entspannungseinheit sein. Oft beginnt es viel kleiner. Zum Beispiel damit, die eigenen Stresssignale früher wahrzunehmen, in einer angespannten Situation bewusst auf die Atmung zu achten oder kurze Momente zur Regulation zu nutzen.

Auch zu erkennen, welche Belastungen sich vielleicht verändern lassen und welche nicht, gehört dazu. Gerade in einem Familienalltag sind die Bedingungen nicht jeden Tag planbar. Deshalb geht es weniger um perfekte Routinen als darum, Methoden kennenzulernen, die zur eigenen Lebenssituation passen und sich tatsächlich anwenden lassen.

Und auch hier ist uns wichtig, nicht die Botschaft zu vermitteln, dass jede nur die richtige Technik braucht und dann mit jeder Belastung zurechtkommen muss. Stressmanagement kann unterstützen und Ressourcen stärken. Gleichzeitig dürfen Unterstützung durch andere, Entlastung und gute Rahmenbedingungen nicht aus dem Blick geraten.

Alle Infos zu unseren Weiterbildungen gibt es auf der Webseite des IST-Studieninstituts.

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