Ihr Lieben, laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes kann sich rund ein Fünftel der Bevölkerung keine einwöchige Urlaubsreise leisten. Besonders schwer haben es Alleinerziehende: 39 Prozent von ihnen haben nicht genug Geld für die Ferien. Zum Vergleich: Bei Haushalten mit zwei Erwachsenen und ohne Kinder sind es nur 16 Prozent, die betroffen sind.
Wir haben diese Studie auf unserem Instagram-Kanal geteilt und sehr viele Nachrichten dazu bekommen, dass auch viele von euch dieses Jahr nicht wegfahren können. Wir erzählen hier zwei Geschichten:
Als Alleinerziehende hab ich keine Rücklagen für Urlaub
Mein Name ist Marion, ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern im Alter von 9 und 15 Jahren. Ich arbeite als Logopädin und Ergotherapeutin bei der Diakonie in der Frühförderstelle, werde nach Tarif bezahlt und verdiene in Steuerklasse 1 2800 Euro netto.
Von diesen 2800 Euro gehen über 800 Euro an Miete ab, dazu kommen die Kosten für unsere drei Katzen (Versicherungen und Futter), Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel, Nachmittagsbetreuung, Handyverträge, Mensa. Ganz klar der große Kostenblock sind gerade die Lebensmittel. Ich gebe dafür sicher 200 Euro die Woche aus.
Unseren Alltag kann ich auch recht gut mit dem Geld bestreiten, selbst, wenn ein Kind plötzlich neue Schuhe braucht, kann ich das bezahlen. Wenn es allerdings um eine Zahnspange geht oder eine Kursfahrt, dann wird das sehr eng. Oft springen dann meine Eltern ein und schießen etwas dazu – dass ich das mit 45 noch „nötig“ hätte, hätte ich auch nicht gedacht.
Generell ist es bei mir so, dass ich zwar den Alltag bezahlen kann, aber nie einen größeren Puffer habe oder etwas zurücklegen oder anlegen könnte. Dafür reicht es einfach nicht. Und Urlaub ist dieses Jahr auch nicht drin. Die Kinder können zwar auf eine kirchliche Ferienfreizeit fahren, aber auch nur, weil ich da einen Zuschuss bekomme. Zum Glück gibt es auch den Ferienpass in unser Stadt, durch den die Kinder zu einigen Dingen freien Eintritt haben.
Wir haben kein Auto, weil ich es im Alltag nicht brauche und ein Auto auch einfach teuer ist. Aber dadurch sind wir eben auf Zug oder Flugzeug angewiesen, wenn wir verreisen wollen. Meine Tochter wollte dieses Jahr nach Paris, da hätte eine Woche für uns Drei mit Zugfahrt und Übernachtung im Ibis Hotel 3000 Euro gekostet – ohne Essen und Eintritte in Museen.
Letztes Jahr habe ich etwas geerbt, da haben wir eine Pauschalreise ans Meer gemacht, das war total toll. Und ich war schon mal auf Mutter-Kind-Kur in Wangerooge, was uns auch sehr gut getan hat. Aber generell sind die Preise so gestiegen, dass schon ein Wochenende in Leipzig 500 bis 1000 Euro für uns drei kosten würde.
Manchmal denke ich, ich könnte noch sparsamer im Alltag sein. Nicht mehr mit den Kindern ins Kino gehen, uns keine Pizza mehr holen, die Katzen abgeben – aber dann denke ich, dass ich so auch nicht leben will.
Wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann würden wir nach Kanada fliegen und die jüngere Tochter würde so gerne mal nach London. Ich selbst war als Kind mehrmals im Jahr im Urlaub – dass ich das meinen eigenen Kindern ermöglichen kann – davon bin ich echt sehr weit entfernt.
Mein Mann hat Krebs, wir bleiben zu Hause
Mein Name ist Elke, ich habe drei Kinder (15 Jahre und Zwillinge 13 Jahre) aus erster Ehe, mein Mann hat aus erster Ehe auch noch zwei weitere Kinder, die bei der Mutter leben. Außerdem haben wir noch einen Hund und drei Katzen.
Ich arbeite 35 Stunden die Woche in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung im zwei Schichtsystem. Mein Mann ist krankheitsbedingt zu Hause, er wird auch sehr wahrscheinlich in Frührente gehen müssen, denn er hat vor zwei Jahren eine Krebsdiagnose bekommen.
Ich verdiene nicht schlecht, aber wir müssen unser Haus abbezahlen, mein Mann zahlt natürlich Unterhalt für seine beiden ersten Kinder. Mein Ex-Mann zahlt keinen Unterhalt, weil auf dem Papier ein Wechselmodell vereinbart wurde, die Kinder aber zu 80 Prozent bei mir sind. Ich habe allerdings momentan keine Kraft, nochmal vor Gericht zu ziehen und Unterhalt einzuklagen.
Die drei Teeanger-Kinder brauchen viel Essen, ich gebe wirklich viel Geld für Lebensmittel aus. Dazu kommen die Hobbys und Klamotten (die Kinder wachsen in einem Wahnsinns-Tempo). Der Älteste hat eine Zahnspange, allerdings müssen wir da immer wieder privat dazu zahlen, weil die Zähne nicht schräg genug für die Krankenkasse waren.
Ich habe einfach das Gefühl, dass die ganzen Ausgaben sich unfassbar summieren: Hier ein Ausflug in der Schule, da muss ein Kind zum Frisör, ein kleines Geschenk für die beste Freundin, neue Basketbattschuhe, das Fahrrad wurde geklaut und musste ersetzt werden, der Hund musste operiert werden. Letztes Jahr sind die Gaspreise dazu explodiert, das haben wir im Winter sehr gespürt.
Dieses Jahr ist kein Urlaub drin, weil wir einige neue Möbel kaufen mussten, die einfach kaputt waren. Ich hatte mal geschaut, aber für fünf Personen und Hund kostet so eine Woche mal schnell 4000 Euro. Vor drei Jahren waren wir mit den Kindern in Italien in einem schönen Hotel, das hat uns 9000 Euro gekostet. Das ist so viel Geld, es war ein schönes Hotel, aber kein Luxus-Hotel!!!
Klar würden die Kinder gerne wegfahren, aber sie verstehen auch, dass es einfach nicht drin ist. Wir hoffen auf schönes Wetter und gehen dann viel schwimmen. Die Kinder wollen sich mit Freunden verabreden und vielleicht fahren wir mal zu Oma und Opa übers Wochenende.
Ich glaube, man muss einfach immer das Positive in Situationen sehen: Wenn wir nicht verreisen, muss keiner nach der Katze schauen, keiner der Nachbarn muss die Blumen gießen und Hauptsache, wir haben alle eine gute Zeit zusammen. Dass Zeit sehr wertvoll ist, wissen wir spätestens seit der Krebserkrankung sehr genau.
44 comments
Guten Abend liebe Leute,
Ich wundere mich über all die Leute, die finden, dass man mit Kindern so wunderbar billig Urlaub machen kann. Unter optimalen Bedingungen vielleicht ja, also mit Partner, beide können ihren Urlaub lange im Voraus planen und das beste Angebot raussuchen etc. Aber sei mal alleinerziehend und musst dich nach den Plänen des anderen Elternteils richten oder mit Freunden koordinieren, weil es allein mit den Kids zu anstrengend wird. Zahl mal schnell noch hier das Sportcamp und da den Ponyhof, möglichst für mehrere Kinder, weil Du nicht so viel Urlaub hast, oder weil die Kids sich das wünschen, weil ihre Freunde das auch machen … wenn man beim Zelten bisschen Gemütlichkeit haben will, braucht man normalerweise ein Auto, um das Zubehör zu transportieren – kostet auch Geld. Und dann möchte man vor Ort was unternehmen, z.B. Paddelboot mieten für 3-5 Personen, mal für alle ein Eis, ein Freizeitpark, ein Museum … je mehr Kinder man hat, desto teurer wird auch die Jugendherberge, z.B. im Vergleich zur Ferienwohnung, da die JuHe pro Person berechnet. Ich habe den Verdacht, dass die, die Urlaub mit Kindern so kostengünstig finden, sich das irgendwie schönrechnen. Was noch als Ungerechtigkeit obendrauf kommt: wer wenig Geld hat, hat es oft zu Hause nicht so schön, dass man da gerne in den Ferien bleibt. Bei mir jedenfalls war es so, als die Kinder und das Einkommen klein waren, gab’s keinen Garten und kein Auto, um schnell mal schön an den See zu fahren, und kein Geld für Urlaub. Hab ich so erlebt. Kinder früh bekommen, vor der Karriere sozusagen, und dann kein Urlaub, kein Garten, kein Auto, immer super mühsam mit Buggy und Gepäck in die Öffis … ich fand es nahezu unmöglich, das Thema alleine und mit schmalem Budget zu lösen.
Jetzt ist alles schick, das jüngste Kind hat richtig Urlaub erlebt und zu Hause den Garten und das Auto für Ausflüge. Aber ich würde nicht auf die Idee kommen, andere zu belehren, dass man für schöne Ferien kein Geld braucht. Check your privileges.
Da hast du sicher recht, es ging aber im Ursprungsartikel um Summen um die 4.000 Euro und mehr für eine Woche Hotelurlaub oder einen Trip nach Paris. Das ist für die meisten Menschen mit zwei Normalverdienern und 2 oder mehr Kindern auch nicht drin. Da sollte man dann eher mal seine Ansprüche checken 😉
Fuer uns sind all die Maßnahmen um uns einen Urlaub leisten zu können kein Verzicht denn wir tun es gerne weil wir auf unseren Reisen bzw. Urlaub Sachen erleben können die wir in unserem Alltag niemals haben könnten. Im Alltag hat man viele Verpflichtungen, man muss funktionieren und das reisen bietet uns die Möglichkeit komplett aus unserem Alltag auszubrechen und was völlig anderes zu erleben als im Alltag😀
Wir haben auf unseren Reisen so tolle Sachen erlebt die man zu Hause nicht erleben kann. Wir haben auf Island eine tolle Bootsfahrt auf dem Gletschersee gemacht, in Jordanien eine Jeepfahrt durch die eindrucksvollen Wüstenlandschaften gemacht, in Kolumbien eine Bootsfahrt durch die Mangroven gemacht, konnten eindrucksvolle Kulturen näher kennenlernen in Asien, konnten eindrucksvolle Bauwerke wie die Felsenstadt Petra erkunden usw. Fuer uns ist reisen eine absolute Leidenschaft und so steht das für uns an erster Stelle in unserem Leben weil es für uns das schönste ist was es gibt. Auch die ganzen Vorbereitungen vor einer Reise machen uns viel Spass und so verzichten wir gerne auf viele Dinge wofür andere Leute Geld ausgeben denn wir lieben diese Freiheit auf Reisen und unseren Planeten kennenzulernen und diese Freiheit hat man im Alltag einfach nicht.
Meine Eltern haben mit uns von klein auf Tierfilme geschaut um uns damit zu zeigen, dass dies für das Leben der Tiere viel besser ist als ein Zoo denn im Zoo ist kein Platz für die Tiere als in der Wildnis und durch die ganzen Tierfilme lernt man den gesamten Lebensraum der Tiere kennen und sieht dass es den Tieren dort viel besser geht als im Zoo. Auch auf unseren Reisen haben wir gesehen, dass es den Tieren in freier Wildbahn besser geht als im Zoo denn sie leben in einem natürlichen Lebensraum und gerade auch Raubtiere wollen jagen und im Zoo wird den Tieren das verboten und sowas ist für die Tiere nicht gut. So besuchen wir auch keinen Zoo und können an dieser Stelle viel Geld sparen😀.
Wir kochen und backen gerne selber wenn wir Besuch haben und gerade bei sowas spart man viel Geld. Fuer uns war auch immer klar, dass wir auf Haustiere verzichten werden weil wir damit viel Geld sparen können und mehr Freiheit im Leben haben was man mit Haustieren nicht hat weil man sich ständig darum kümmern muss. Auch einen Garten haben wir nicht weil wir unsere Freizeit lieber für was anderes investieren.
In meiner Kindheit waren wir auch nie im Freizeitpark sondern wir haben andere schöne Aktivitäten gemacht die sehr günstig waren, Ausflüge im Wald haben wir gerne gemacht oder Schlauchbootfahren auf dem See, dann haben wir viel gebastelt.
So war ich auch nie in einer Nachmittagsbetreuung wofür ich meinen Eltern sehr dankbar bin denn wir waren schon früh sehr selbstständig und haben unsere Hausaufgaben alleine erledigt und meine Mutter hat halbtags gearbeitet und mein Vater Vollzeit und so war dann auch nachmittags jemand immer zu Hause wenn wir mal Hilfe gebraucht haben was aber selten der Fall war. So hatten wir auch schon früh unseren eigenen Haustürschlüssel. Verabredungen waren dann am Wochenende oder man hat telefoniert. So sind wir dann in der Kindheit jedes Jahr in Italien gewesen mit dem Auto und es waren sehr schöne Urlaube😀
So haben wir kein Problem damit auf Dinge zu verzichten denn für uns sind solche Erlebnisse auf Reisen viel wichtiger als materielle Dinge im Leben.
Wir sind zu 5 und haben Haustiere und einen großen (Nutz)Garten. Als der erste Hund altersbedingt starb, haben wir alle uns sehr bewusst für einen neuen Hund entschieden, wohl wissend, dass dies seltener „in den Urlaub fahren“ bedeutet. Für uns hat die Zeit dazwischen „ohne Hund“ gezeigt, dass wir auf vieles gerne verzichten, aber nicht auf eine Fellnase. Wenn wir wegfahren, brauchen wir jemand der sich um Hund, Garten und Vögel kümmert, also machen wir vor allem Ausflüge und genießen das in den Tag hineinleben. In den Urlaub fahren wir nur alle paar Jahre mal. Unsere Kinder machen so andere Erfahrungen, als Kinder, die viel wegfahren. ANDERE nicht SCCHLECHTERE.
Wer wegfahren will, kann dies mit kleinem oder großen Budget. Das macht die gemeinsame Zeit weder besser noch schlechter.
Bei der ersten Person dachte ich sofort – warum Steuerklasse 1 und nicht 2?
Und wie kommt man bei Nachmittagsbetreuung inklusive Mensa noch auf 200 € im Supermarkt pro Woche? Bei 3 Personen reicht eine Packung Haferflocken, eine Packung Milch und ein paar Cornflakes für die ganze Woche, dazu noch ein bisschen Obst und fertig ist das gesunde Frühstück für rund 10€ in der Woche für die ganze Familie, Brot mit Belag und etwas Gemüse/Obst für die Pausenbox und das Abendbrot kommen dann auch nicht auf über 100 €…
Bei der zweiten Familie haut natürlich so eine Erkrankung erstmal alle aus der Bahn. Die Kinder sind aber auch alt genug, um die Situation zu verstehen und sie könnten sich einen Job suchen, um sich Kino, neue Klamotten, etc. selbst zu finanzieren. Ab 13 darf man schon kleine Jobs mit bis zu 2h/Tag arbeiten. Mit 2-3 Wochen in den Ferien in Vollzeit arbeiten (darf der 15-jährige Teenager), lässt sich auch eine Woche Jugendfreizeit ohne Eltern finanzieren.
Und dann allgemein beide Familien wollen Haustiere – da kommt auf jeden Fall jedes Jahr ein 4-stelliger Betrag zusammen. Also das ist Luxus und wenn man sich für den Luxus „Haustier“ entscheidet, muss man eben den Luxus „Urlaub“ streichen und darf nicht meckern. Als ob sich schon immer jeder aus dem Mittelstand jeglichen Luxus leisten konnte…
Man muss auch mal schauen, ob man wirklich DEN Handyvertrag für 20€ im Monat braucht oder es nur einer für 5-10 € reicht und gefühlt jeder hat Netflix, Amazon Prime und Co. Ein Buch lesen wäre eine nette Alternative und in der örtlichen Bücherei auch noch kostenfrei, usw.
Und ansonsten wird mir bei den Beträgen für den Urlaub echt schwindelig.
Wir fahren zu 4. 1 Woche lang für unter 1.500 € weg – inklusive Frühstück und warmen Abendessen.
Es ist halt „nur“ eine Jugendherberge, aber gutes Frühstücksbuffet und abends gibt’s dann eben auch „nur“ 1-2 Gerichte zur Auswahl, aber es ist lecker, gesund und über die Woche ausgewogen. Was will man mehr? Es darf natürlich kein Hund mit und es ist weder in einer Großstadt noch in einer Region, die touristisch überlaufen ist. Es gibt aber jede Menge zum Unternehmen und das meiste auch mit dem ÖPNV erreichbar.
Also machbar ist viel, wenn man Geld und Ansprüche auf ein Niveau hebt. Wenn man aber eben nur 2800€ netto hat, aber den Anspruch für Urlaub auf 3000 € hochschraubt, funktioniert das nicht.
Zu diesem Thema würde ich auch gerne etwas schreiben.
Bei der alleinerziehenden Frau mit den Kindern fällt mir sofort der hohe Posten mit den Katzen und dem Futter usw. auf. Gerade Haustiere gehen ordentlich ins Geld denn die müssen ja auch mal zum Tierarzt usw. So kann man an dieser Stelle sehr viel Geld sparen indem man komplett auf Haustiere verzichtet. Es gibt sehr viele Möglichkeiten um Geld zu sparen um sich einen schönen Urlaub oder Reise leisten zu können. Ich war mit meinen Eltern in meiner Kindheit jedes Jahr in Italien am Meer und auch sonst habe ich bisher nicht ein einziges Jahr in meinem Leben gehabt wo ich auf Urlaub verzichten musste! Es gibt viele Möglichkeiten um Geld für einen Urlaub oder Reise zu sparen:
– weniger in Restaurants oder Cafés gehen und stattdessen lieber selber kochen und backen da spart man viel Geld😀
– auf Coffee to go verzichten und Bäcker und sich stattdessen selber ein Getränk von zu Hause mitnehmen und die Snacks zu Hause vorbereiten
– auf Netflix und co. verzichten und stattdessen lieber Filme, Dokumentationen auf YouTube ansehen
– keine Abos für Zeitschriften haben
– oft für 2 Tage kochen spart Geld, gerade Suppen da kann man eine größere Menge von kochen und dann auch was davon einfrieren und sowas ist sehr praktisch wenn man mal Termine hat dann kann man sich vorher was auftauen
– Elektrogeräte so lange nutzen bis sie kaputt sind denn leider ist es so, dass Menschen sich sobald was neues rauskommt das alte dann nicht mehr benutzen obwohl es noch funktioniert
– früher buchen spart Geld
– Flughäfen vergleichen für Fernreisen ist es günstiger ab Frankfurt zu fliegen als ab Düsseldorf
– Ferienwohnung anstatt Hotel
– sparen bei Kleidung usw., sich stattdessen Gutscheine zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen und davon Kleidung kaufen
– je nach Alter der Kinder Nachmittagsbetreuung verkürzen und vorkochen für die Kinder dann brauchen die Kinder sich das nur noch warm machen
– den Kindern Essen für die Schule fertig machen um Mensa essen zu sparen
– Reiseequipment ausleihen wenn nötig im Freundes- oder Bekanntenkreis wenn man z.b. eine Fotokamera braucht oder Reiseadapter usw.
– eigene Strandausrüstung mitbringen und auf das Mieten von Sonnenschirmen und Liegen verzichten
– Reiseziele vergleichen ( südliche Laender sind billiger als die Nordsee und Ostsee)
-wenn man am Reiseziel angekommen ist auf Mietwagen verzichten und öffentliche Verkehrsmittel benutzen
– anstatt mit den Kindern Zoo Besuche zu machen lieber mit den Kindern Tier Filme anschauen auf YouTube denn das ist viel billiger und es gibt eine tolle Auswahl an Tier Filme im Internet usw.
So gibt es einige Möglichkeiten um im Alltag viel Geld zu sparen um sich einen schönen Urlaub leisten zu können😀
@Ela: auch wenn in deinem Kommentar sicher vieles sachlich richtige steht, kommt er für mich doch sehr belehrend und anmaßend rüber.
Den Tipp einfach kein Haustier zu nehmen finde ich grandios- wenn man schon eines hat. Wir haben jetzt seit sieben Jahren einen Hund. Ich konnte damals noch nicht wissen wie sehr sich die Welt verändert, wie teuer alles wird! Auch wenn ich dachte ich hätte an alles gedacht. Die Kosten für Hundesitting allein sind in der Zeit wo wir sie haben aufs dreifache gestiegen! Soll ich den Hund jetzt einfrieren und wieder auftauen wenn es finanziell wieder leichter wird? Sie gehört zur Familie! Würde mir auch jemand raten mein Kind ins Heim zu geben wenn es mir zu teuer wird?
Sorry, aber viele Vorschläge von der Liste finde ich doch arg naiv und viel zu kurz gedacht. Besser TV-Doku statt Zoobesuch? Als wenn das Rumhängen auf der Couch die gleichen Erfahrungen ermöglicht wie das Erleben in der realen Welt… Betreeungszeit am Nachmittag verkürzen und Kinder vom Essen abmelden? Dort geht es doch nicht nur um Nahrung und Aufbewahrung, sondern auch um soziale Kontakte, Zugehörigkeit zu seiner Gruppe, etc. Es lässt sich mit Sicherheit auch nicht pauschal sagen, dass Flughafen A günstiger ist als B oder das südliche Länder immer günstiger sind als Ostsee/Nordsee. Und jemand, der sich zumindest gefühlt keinen Urlaub leisten kann, hat mit Sicherheit keine Zeitungsabos mehr. 😀
Das ist mir alles etwas zu viel Klischee gemischt mit Milchmädchenrechnung.
Da stellt sich wieder die Frage der Prioritäten. Will ich wirklich das ganze Jahr knausern, jeden Euro umdrehen und mir nichts gönnen, bloß damit ich im Jahr eine oder zwei Wochen Urlaub machen kann? Ich bin nicht in der Situation, mich da entscheiden zu müssen, aber mir wären dann doch 50 Wochen Alltag wichtiger als zwei Wochen Urlaub. Zumal ich in einer wunderschönen Gegend lebe, in der andere Urlaub machen. Der Kaffee auf die Hand, die Zeitung, mit der man ja auch Journalismus unterstützt, das Haustier, die schönen Unternehmungen, der Kinobesuch, das als Ausnahme bestellte statt gekochte Essen, das Eis in der Eisdiele machen das Leben doch schöner.
Wir sind meistens in den Sommerferien daheim und machen Ausflüge, Picknick im Freibad oder am See, usw. Unseren Kindern macht das auch immer viel Spaß.
Die Preise die im Artikel genannt sind, finde ich sehr überzogen. Wenn ich unbedingt einen Urlaub machen möchte, dann kann ich auch günstigere Alternativen finden.
Für dieses Jahr haben wir erst letzte Woche einen Urlaub gebucht: In den Sommerferien, zehn Tage, Ferienpark, 5 Personen (Tiere übrigens erlaubt), eigene Sauna im Haus, insgesamt mit Endreinigung: 1.500€
Es hätte dort auch noch günstigere Häuser gegeben.
Könntest du bitte einmal schreiben welcher Ferienpark das ist? Habe bei meiner Suche leider nicht annähernd so einen günstigen gefunden..Vielen Dank im Voraus! LG, Bente
Der Ferienpark „De Leistert“, ist in den Niederlanden bei Roggel. Allerdings sind wir mit den Ferien hier eher spät dran, haben Ende August bis Anfang/Mitte September gebucht.
Ich glaube da muss man erwas differenzieren. Urlaub kann auch mit kleinerem Geld gemacht werden. Ich kenne viele Familien, die wegen des Geldes nicht in den Urlaub fahren, aber neueste teure Leasing-Wägen fahren und immer top und teuer gekleidet sind. Ist eine Frage der Priorisierung. Mir ist das Materielle nicht wichtig, aber die gemeinsame Urlaubszeit mit der Familie.
Ich finde es immer spannend, dass viele Familien keinen Urlaub machen können. Ich selbst bin alleinerziehend, arbeite in Teilzeit und studiere berufsbegleitend, habe zwei Kinder und nicht viel Geld. Mir ist es aber wichtig rauszukommen und Urlaub zu machen. Deswegen schaffen wir es auch, es gibt teilweise tolle Angebote für Familien, die auch bezuschusst werden. Es ist dann kein Luxushotel, aber für uns herrlich. Dieses Jahr fahren wir in eine Jugendherberge und freuen uns riesig darauf. Das wird gut.
Dafür kaufen wir andere Dinge nicht oder nur gebraucht, wir sparen eben an anderen Sachen. Ich finde immer, dass jede Familie eigene Prioritäten setzt und das ist gut so.
Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an, man kann ja von bis Urlaub machen. Wobei vielleicht auch jeder anders empfindet was einem gut tut.
Ich habe 3 Kinder und wir sind von aussen betrachtet sicher sehr viel im Urlaub. Das liegt aber daran, dass wir zelten gehen ( das 150 Euro Zelt vom Decathlon tut es seit Jahren ohne Probleme) und oft zum Beispiel in Frankreich günstige Campingplätze für deutlich unter 50 Euro die Nacht finden. Essen müssten wir auch zu Hause.
Wer es noch günstiger mag: macht Radtouren oder wandert, oft gibt es spezielle extrem günstige Tarife hierfür.
MobileHomes in guter Qualität gibt es auch sehr günstig vorausgesetzt man schaut rechtzeitig.
Geht übrigens auch ohne Partner- braucht ein bisschen Mut und Planung. Oder man schnappt sich Freunde dazu.
Die Kinder finden beim Campen meist schnell Anschluss und man hat ein bisschen Me-Time.
Dass das Leben mit Kindern teuer ist, das ist eine Tatsache und je älter sie werden, desto höher werden auch die Kosten für Essen, Hobbys usw. Von daher kann ich die Aussagen und auch Alltagssorgen rund ums Geld gut nachvollziehen.
Nicht gleicher Meinung bin ich beim Thema Urlaub. Wir verbringen viele Urlaube zu Hause und haben eigentlich nie das Gefühl, dass es uns an irgend etwas fehlt. Im Urlaub machen wir tolle Ausflüge in die Natur, nehmen Picknick mit, fahren abends noch an den See oder mit dem Fahrrad durch den Wald, unternehmen etwas mit befreundeten Familien, grillieren Würste und Stockbrot über dem Feuer, sammeln Kräuter für Tee, suchen tolle Badeplätze in der Natur oder gehen ab und zu ins Schwimmbad und geniessen einfach die gemeinsame Zeit. Dabei spielt es für uns eigentlich nicht so eine grosse Rolle, ob wir zu Hause bleiben oder weg fahren. Ich sage immer: Das Schöne liegt so nah, eigentlich liegt es direkt vor uns. Warum muss ich viel Geld ausgeben und möglichst weit weg zu fahren, wenn so viel wunderbare Natur in unmittelbarer Umgebung zum Erkunden einlädt?
Wenn wir wegfahren, dann ist es etwas ganz Besonderes. Wir haben dieses Jahr die erste Städtereise gemacht und seit vielen Jahren wieder einmal in einem günstigen Hotel übernachtet und die Kinder waren absolut begeistert und freuten sich über Vieles, das für andere in diesem Alter einfach selbstverständlich ist. Ihre Freunde waren alle schon auf anderen Kontinenten unterwegs, fahren mehrmals pro Jahr ins Ausland in die Ferien und ich wage zu behaupten: Sie sind deswegen aber nicht glücklicher als wir, da wir das, was uns umgibt einfach in vollen Zügen schätzen. Von daher: Eine glückliche Kindheit steht und fällt nicht mit teuren Reisezielen und Urlauben und wenn die Tochter den Herzenswunsch hat, nach London zu reisen: Wunderbar, es ist etwas Wunderschönes, einen Herzenswunsch zu haben und zu verfolgen. Und wenn sie dann eigenes Geld verdient und sich diese Reise leisten kann, dann wird sie es in vollen Zügen geniessen und auch schätzen. Nicht alle Wünsche, Träume und Ziele müssen sofort erreicht werden.
Ich finde die Beispiele sehr spannend. Beide Frauen verdienen ziemlich gut und haben sicherlich eine eigene Vorstellung von Urlaub. Hier wird sich echauffiert über das Geld was wöchentlich für Lebensmittel ausgegeben wird. ich denke, keiner hat schon Teenager, die fressen einem die Haare vom Kopf. Das bestätige ich. Die Lebensmittelkosten in der Zeit explodieren. Wartet es ab!!! Und bewertet nicht. Danke. Auch über Haustiere wurde sich echauffiert. Leute, das sind Familienmitglieder und werden nicht abgeschafft. Auch werden OP- und Tierarztkosten bezahlt. Punkt. Und ja, das weiß man vorher. man kann aber auch einfach Pech haben.Und das Theman eigene Immobilien wird hier auch angerissen. Und nein: heute kann man sich selbst als Normalverdiener keine Immobilie leisten. man braucht genug Eigenkapital- das bekommt man meistens vererbt. Normal verdiene, kann das heute kaum jemand oder man lebt eher ländlich. Auch ich komme aus einer Akuttherapie von einer Krebsbehandlung und hatte die Chance immer zu arbeiten, um nicht ins Krankengeld zu fallen. Dazu braucht man aber einen Arbeitgeber, der das mitmacht und sich auf dein Tempo und Umfang einlässt. Da hatte ich einfach Glück. Wir wohnen in Hamburg in einem sehr reichen Stadtteil. Alle haben große Häuser und fahren JEDE Ferien in den Urlaub. Skiferien, dicke Sommerurlaube, Herbstferien etc. Wir können uns Urlaub nur 1mal im Jahr leisten. § Wochen Nordsee. Das ist auch nicht billig, aber wir sind glücklich. man darf sich einfach nicht vergleichen
Hallo Michelle, ich habe nie gesagt, dass die beiden ihre Hautiere abgeben sollen, sondern das Gegenteil. Nur weiß man in der Tat, dass es einen Hund oder mehrere Katzen nicht umsonst gibt, sondern dass diese ganz schnell mehrere hundert Euro pro Monat kosten können. Das ist keine Ausnahme, sondern ziemlich oft der Fall.
Es werden viel zu viele Tiere im Tierheim abgegeben. Deswegen sollen sie das bitte nicht machen. Aber ich appelliere an jeden, der sich überlegt, sich ein Haustier anzuschaffen, sich dies vorher gut zu überlegen. Haustiere beanspruchen viel Zeit, man muss eine Urlaubspflege organisieren oder sie mitnehmen und dementsprechend die teureren Unterkünfte buchen und die Tiere kosten Geld, viel Geld und das alles für sehr viele Jahre. Die beiden entledigen sich der Tiere nicht, aber es gibt leider genug Leute, die irgendwann keine Lust mehr auf den Aufwand haben und die Tiere dann am Straßenrand absetzen. Solche Dinge könnten verhindert werden, wenn jeder, bevor er sich ein Tier anschafft, genau überlegt, ob er sich für die nächsten ca. 15 Jahre zeitlich, finanziell und vom Wohnort (viele Vermieter wollen keine Hunde oder Katzen) an ein Tier bindet.
Vielen Dank für deinen Kommentar, wirklich. Ich habe mich- wie eigentlich öfter in letzter Zeit-gar nichts mehr zu kommentieren getraut, ob der gehässigen Kommentare hier.
Da ist mir ein Satz verschütt gegangen: einerseits sind gemeinsame luxuriöse Urlaube mit der Familie bestimmt toll und schaffen schöne Erinnerungen fürs Leben. Andererseits..
Ich schließe mich den anderen Kommentatorinnen an. Die Erwartungshaltung an die Urlaube sind da schon irgendwie ziemlich hoch und auch die preislichen Vorstellungen. Wenn ich so an meine Kindheit denke, Vorsicht, Trademark damals, da war es gar nicht so normal, in den Sommerferien wegzufahren und auch nicht zweimal im Jahr. Gerade bei meiner Familie war Sparsamkeit angesagt. Und es gab auch andere Gründe, warum wir im Sommer eigentlich nie weggefahren sind. Pflegebedürftige Großeltern, Gemüsegarten, der zu versorgen war, oder die Bienen. Und natürlich war das dann manchmal elend lang in den Sommerferien und auch manchmal langweilig, gerade wenn andere Freundinnen dann doch irgendwie im Urlaub waren. Da hat man dann schon gemerkt, wo mehr Geld ist und mehr Möglichkeiten bestehen. Das waren dann eher Arztkinder, Lehrerkinder, die die Sommerferien dann genutzt haben. Aber ich habe das als Kind nie als persönlichen Mangel empfunden. War halt so. Und es ist mir vor allen Dingen auch nicht als persönlicher Mangel verkauft worden. Also mir hat da niemand das labelt, ich bin jetzt so arm dran, weil ich kann ja nicht wegfahren oder wir können als Familie uns das nicht leisten. Und ich glaube, das hat viel gemacht, dass man sich den Schuh dann auch erst gar nicht anzieht vom eigenen Selbstverständnis her. Da könnte ich mir vorstellen, dass es bei dem einen oder anderen dann auch hakt. Je mehr man das als Defizit empfindet und vielleicht auch bejammert, auch den Kindern gegenüber, desto schlimmer wird das, glaube ich. Natürlich darf einen das auch mal traurig machen, wenn es echt keine kostengünstige Möglichkeit gibt. Aber ich denke, man könnte auch mit sehr viel weniger Geld irgendwie nette Sachen machen. Oder mal was ganz anderes, was vielleicht auch gar nichts kostet, z.B. mit den Kindern im Wald übernachten, mit einem geliehenen Zelt. Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten, ein bisschen Abenteuer in die Sommerferien zu bringen.
Ein anderer Aspekt fällt mir noch ein: wissentlich um den sparsamen Lebensstil hatte ich als Kind immer ein schlechtes Gewissen, wenn wir in Urlaub gefahren sind. Das war dann also auch nicht nur schön. Besonders, wenn die Kinder das Gefühl haben, dass man es nur ihnen zuliebe macht. Heute genieße ich unsere bodenständigen, aber mittlerweile durchaus teuren Urlaube sehr, wüsste mich aber auch nach der Decke zu strecken. Ich würde euch Mitkommentierende auch gerne fragen, wie ihr das seht: wenn man mit seinen Kindern viele und kostspielige Reisen unternimmt. Andererseits setzt man dann bei den Kindern einen Standard, den sie selbst später gar nicht halten können. Das ist nur so ein Gedankenspiel und betrifft ja alles: Hobbys, Wohnsituation, etc.
Das soll kein PlädoyerIch schließe mich den anderen Kommentatorinnen an. Die Erwartungshaltung an die Urlaube sind da schon irgendwie ziemlich hoch und auch die preislichen Vorstellungen. Wenn ich so an meine Kindheit denke, Vorsicht, Trademark damals, da war es gar nicht so normal, in den Sommerferien wegzufahren und auch nicht zweimal im Jahr. Gerade bei meiner Familie war Sparsamkeit angesagt. Und es gab auch andere Gründe, warum wir im Sommer eigentlich nie weggefahren sind. Pflegebedürftige Großeltern, Gemüsegarten, der zu versorgen war, oder die Bienen. Und natürlich war das dann manchmal elend lang in den Sommerferien und auch manchmal langweilig, gerade wenn andere Freundinnen dann doch irgendwie im Urlaub waren. Da hat man dann schon gemerkt, wo mehr Geld ist und mehr Möglichkeiten bestehen. Das waren dann eher Arztkinder, Lehrerkinder, die die Sommerferien dann genutzt haben. Aber ich habe das als Kind nie als persönlichen Mangel empfunden. War halt so. Und es ist mir vor allen Dingen auch nicht als persönlicher Mangel verkauft worden. Also mir hat da niemand das labelt, ich bin jetzt so arm dran, weil ich kann ja nicht wegfahren oder wir können als Familie uns das nicht leisten. Und ich glaube, das hat viel gemacht, dass man sich den Schuh dann auch erst gar nicht anzieht vom eigenen Selbstverständnis her. Da könnte ich mir vorstellen, dass es bei dem einen oder anderen dann auch hakt. Je mehr man das als Defizit empfindet und vielleicht auch bejammert, auch den Kindern gegenüber, desto schlimmer wird das, glaube ich. Natürlich darf einen das auch mal traurig machen, wenn es echt keine kostengünstige Möglichkeit gibt. Aber ich denke, man könnte auch mit sehr viel weniger Geld irgendwie nette Sachen machen. Oder mal was ganz anderes, was vielleicht auch gar nichts kostet, z.B. mit den Kindern im Wald übernachten, mit einem geliehenen Zelt. Ich glaube, da gibt es ganz viele Möglichkeiten, ein bisschen Abenteuer in die Sommerferien zu bringen.
Ein anderer Aspekt fällt mir noch ein: wissentlich um den sparsamen Lebensstil hatte ich als Kind immer ein schlechtes Gewissen, wenn wir in Urlaub gefahren sind. Das war dann also auch nicht nur schön. Besonders, wenn die Kinder das Gefühl haben, dass man es nur ihnen zuliebe macht. Heute genieße ich unsere bodenständigen, aber mittlerweile durchaus teuren Urlaube sehr, wüsste mich aber auch nach der Decke zu strecken. Ich würde euch Mitkommentierende auch gerne fragen, wie ihr das seht: wenn man mit seinen Kindern viele und kostspielige Reisen unternimmt. Andererseits setzt man dann bei den Kindern einen Standard, den sie selbst später gar nicht halten können. Das ist nur so ein Gedankenspiel und betrifft ja alles: Hobbys, Wohnsituation, etc.
Das soll kein Plädoyer für künstliche Verknappung sein, aber ich empfinde es durchaus als sehr schön, sich jetzt aus eigener Kraft etwas leisten oder erleben zu können, was früher nicht drin war. Wie seht ihr das?
Und sorry für die Kopierfehler irgendwie hat es mich mit der mobilen Werbung dauernd rausgehauen.
@Stadtlandmama: könntet ihr meine beiden Kommentar bitte löschen und ich schicke es nochmal editiert? Dankeschön
Ich finde, man darf nicht übersehen, dass erstens die erste Schreiberin alleinerziehend ist und damit mit 2800 netto und 800 Euro Miete schon ziemlich wenig Spielraum hat. Bei vielen Beispielen von Kommentaren sind es zwei Verdiener, die das Leben finanzieren. Das ist ein großer Vorteil. Und ich finde, nur weil Camping oder Jugendherbergen preiswerter sind als Hotel ( was oft je nach Lage so auch nicht stimmt), ist das nicht für jede/n erstrebenswerter Urlaub. Ich zum Beispiel freue mich auch, wenn mein Urlaub nicht die gleichen alltäglichen Dinge beinhaltet wie Einkaufen, Kochen und Putzen. Das finde ich auch legitim so und darf. Und nicht jeder mag eine Luftmatratze oder hat einen Camper.
Absolut! Jeder darf Seine Prioritäten gerne da setzen, wo er möchte und Urlaubsarten gut oder schlecht finden wie er will!
Darum geht’s hier gar nicht! Ich kann aber nicht sagen, dass ich außer Hotel alles blöd finde und dann jaulen, weil ich arm bin und keinen Urlaub machen kann!
Bei den Summen schlackern mir schon echt die Ohren. Unser Urlaub ist 3 Übernachtungen in der Jugendherberge in der Nähe der Großeltern. Damit sie ihre Enkel sehen können, nicht zu unserer Entlastung.
7 Personen mit dem diesjährigen Luxus von Halbpension in der Juhe. Inkl. Fahrt und mal noch ein zusätzliches Eis etc. kommen wir dann auf knapp 800€.
Mehr? Geht halt nicht…
@die andere S: interessanter Punkt. Ich sehe es noch aus einem anderen Gesichtspunkt und finde, wir verwöhnen unsere Kinder manchmal zu sehr. Also nicht speziell auf Urlaub bezogen, sondern allgemein.
Ich hatte früher deutlich weniger Spielzeug, als meine Kinder heute und mir wurden viele Wünsche aus finanziellen Gründen nicht erfüllt.
Es ging meinen Eltern nicht schlecht, aber sie waren und sind eben die Kinder von Eltern, die Krieg, Vertreibung und Hunger kennengelernt haben. Auch lebten sie in der DDR und ich bin Mitte der 80 noch in der DDR geboren. Zwar habe ich nicht mehr viel von der DDR mitbekommen, bin aber in vielerlei Hinsicht ostdeutsch sozialisiert. Eben auch in der Hinsicht, dass man nichts wegwirft, dass man alles mehrmals verwendet und sparsam mit seinen Ressourcen (Geld, Materialien, Lebensmittel) umgeht.
Meine Eltern waren nicht reich und haben sich mühsam nach der Wende ein eigenes Haus erspart. Das ist der einzige Reichtum, den meine Familie hat.
Ich habe mit noch nicht mal 16 angefangen neben der Schule zu jobben und mir so Führerschein und andere Dinge finanziert, während eine Mitschülerin als Jugendliche 200 Euro Taschengeld jeden Monat bekam und noch heute nicht mit Geld umgehen kann, da die Eltern immer Geld nachgeschoben haben, wenn es am Ende des Monats leer war. So musste sie es nicht lernen, mit Geld umzugehen.
Mein Plan ist daher, dass meine Kinder später als Jugendliche einen Nebenjob haben. Muss nicht dauerhaft sein, aber ich möchte, dass sie lernen, dass Geld nichts ist, was auf Bäumen wächst und wie selbstverständlich unbegrenzt zur Verfügung steht.
Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe. Ich komme aus einer intakten Familie und einem intakten Umfeld. Das hat mir sicherlich im Leben geholfen, aber alles andere habe mir selbst erarbeitet. Deswegen weiß ich den Wert des Geldes zu schätzen und würde niemals so viel Geld für Urlaub ausgeben, wie in dem Artikel genannt wurden. Es muss alles vorher erarbeitet werden und oft mit mehr Schweiß und Steinen im Weg als einem lieb ist. Ich gehöre inzwischen seit ein paar Jahren zu den Gutverdienern, aber ich wurde nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren oder lebe nur auf der Sonnenseite des Lebens. Diese Erfahrungen haben mich fürs Leben lernen lassen, sodass ich offenbar deutlich sparsamer lebe als so mancher, der weniger Gehalt zur Verfügung hat als ich.
Puh, also der Artikel regt mich massiv auf.
Die erste Dame hat ein deutlich über dem Durchschnitt liegendes Gehalt und würde damit super zurechtkommen, wenn sie nicht solche Luxusansprüche hätte.
800 Euro Miete sind nicht viel. Die zahlt man bei uns schon als Single für eine kleine(!) 2-Zimmer-Wohnung und hat in der Regel sogar deutlich weniger Gehalt. 200 Euro zahlen wir nichtmal als 4köpfige Familie an Lebensmitteln pro Woche und wir kaufen echt alles, worauf wir Lust haben.
Ibis Hotel in Paris? Wow! Warum muss es Ibis sein? Als mein Mann und ich vor einigen Jahren in Paris waren, hatten wir ein No-Name Hotel am Stadtrand und sind 20 Minuten mit der Metro in die Innenstadt gefahren. Mann muss nicht direkt in der Innenstadt und dann auch noch in einem teuren Ibishotel wohnen.
Die zweite Dame jammert etwas weniger, aber immer noch auf hohem Niveau. Ich bin selbst in der Antihormontherapie nach einer Brustkrebserkrankung. In den Urlaub fahren konnten wir in der Akuttherapie natürlich auch nicht. Nicht zwingend aus finanziellen Gründen, obwohl das Krankengeld natürlich deutlich geringer war, als mein Gehalt, aber in erster Linie aus organisatorischen Gründen, denn ich musste ja alle paar Tage zur Chemo. 9.000 Euro würde ich jedenfalls im Leben nicht für einen Urlaub ausgeben. Das geht deutlich günstiger. Dann wird es eben die Ferienwohnung und nicht das Hotel. Schon hätten sich die Kosten in etwa halbiert. Ihr habt ein Haus. Seit froh darum, nicht jeder kann sich das leisten.
Apropos „Heutzutage kann sich keiner mehr eine Immobilie leisten“. Haha, in diesem Artikel kann man genau nachlesen, warum das vielen nicht möglich ist. Ihr lebt auf zu großem Fuß! Ich gehöre seit wenigen Jahren erst zu den Gutverdienern. Vorher habe ich deutlich weniger Gehalt zur Verfügung gehabt als die erste Dame. Trotzdem haben mein Mann und ich inzwischen eine eigene Immobilie. Wir leben sparsam, hatten lange Zeit gar kein Auto und inzwischen nur 2 sehr alte, die wir für die Arbeit brauchen. In den Urlaub fahren wir dieses Jahr auch wieder nur zu den Großeltern, wie die letzten 6 Jahre zuvor (die aber zugegeben an der Ostsee wohnen).
Lernt es sparsam zu sein. Viele können das offenbar nicht. Den beiden vorgestellten Müttern geht es jedenfalls sehr gut und sie könnten sich deutlich mehr leisten, wenn sie sparsamer leben würden.
Ach und auch wenn ich absolut nachvollziehen kann, dass man ein Haustier nicht einfach so weggibt, weiß man doch vorher, was ein Haustier kostet. Wir haben u.a. deswegen bewusst keins und schon gar nicht drei.
Einfach nur krass, wie schlecht diese beiden Beispiele gewählt sind. Die beiden sind vieles, aber sicher nicht zu arm, um sich Urlaub leisten zu können. Sie haben einfach ihre Prioritäten anders gesetzt als viele andere Familien und geben viel Geld an Stellen aus, an denen andere sparen und dafür in den Urlaub fahren.
Es hat ja auch alles seine Berechtigung. Es kann meine Priorität sein, ein eigenes Haus zu erwerben, dafür muss ich im Alltag sparsamer sein. Oder ich lasse es mir im Alltag gut gehen (Pizza bestellen, teure Lebensmittel, Kino usw), habe das Geld dann aber nicht für Urlaub. Finde es aber auch etwas unangemessen, dann zu sagen, man könne sich den Urlaub nicht leisten.
Hallo Franzi, ja das ist richtig und jeder hat seine eigenen Prioritäten. Es muss ja auch nicht jeder den Wunsch nach einem Haus haben. Ich glaube, ich fühle mich einfach von den Diskussionen in der Gesellschaft in den letzten Monaten getriggert, dass Leute wie ich mehr abgeben sollen. Da schlägt so ein Artikel natürlich genau in die vorhandene Kerbe, wenn man sich die Summen durchliest und weiß, man selbst würde nie so viel Geld für Urlaub ausgeben und dass man in der Vergangenheit campen und in Hostels übernachtet hat, was die beiden für sich nicht möchten. Ich will sie jetzt nicht zum Campen überreden, aber hier in in den Kommentaren bei Facebook erkennt man doch sehr gut, dass viele Familien es so machen und daher von ihren Urlauben berichten können.
Danke für beide Geschichten. Sie zeigen mMn die Bandbreite von tatsächlichen Problemen und Problemen mit den eigenen Ansprüchen.
4.000,- für eine Woche ist locker weit unterbietbar, wenn man Alternativen gegenüber aufgeschlossen ist.
Jugendherbergen bieten inzwischen in den Ferien auch ganz tolles Programm an, manchmal auch extra für Alleinerziehende mit Kindern.
Natürlich kostet das auch etwas, aber das ist weit entfernt von den Preisen von Familienhotels.
und wir fahren jetzt im Sommer 3 Tage nach Paris und übernachten dort auf einem Campingplatz am Stadtrand.
Und vielleicht gibt es in Leipzig auch eine Jugendherberge? Dann kostet ein Wochenendtrip auch keine 500€!
Ich finde das Thema wichtig aber auch die Beispiele unglücklich gewählt. Ich bin Teilzeit-Alleinverdienende für unsere dreiköpfige Familie und wir fahren für eine Woche an die Ostsee. Die Unterkunft kostet 700€/Woche und wir leihen ein Auto von Freunden.
Allerdings sind wir immer in der nebensaison im Urlaub. Wir sind aus Bayern und die bayerischen Pfingstferien fallen noch in die vor- oder nebensaison. In der hauptsaison wäre es sicherlich 200 bis 300 Euro oder noch mehr (?) teurer.
Mein Mann und ich haben sechs Kinder, von denen drei schon erwachsen sind und drei noch zu Hause leben. Mit den drei Kindern zu Hause kaufe ich pro Woche auch ca für 200 € Lebensmittel ein. Also für fünf Personen genauso viel wie die Dame in den Artikel für drei Personen. Wir fahren jedes Jahr eine Woche in den Urlaub und nehmen uns ein Chalet in einem Ferienpark. das kostet uns inzwischen mit acht Personen ca 2000 €. Ein kleineres Haus für drei Personen ist natürlich viel günstiger zu bekommen. Wenn man hohe Ansprüche hat, fühlt man sich immer arm.
Welche Familie macht denn Urlaub im Hotel???
@Sandra: wir fahren sehr gerne in Familien-Hotels, die sich ja ausdrücklich Familien als Zielgruppe ausgesucht haben, also scheint es einige Familien zu geben, die Hotelurlaub machen. 😉 Ich persönlich kenne in unserem Umfeld mehrere Familien, die das gerne machen. Die Vorteile sind klar (Essen ist dabei, keine Endreinigung etc., in der Regel mit Schwimmbad/Pool, schöne Angebote für die Kinder, wenn man gerade keinen Ausflug macht, viele andere Kinder zum Spielen, häufig gepflegte Spielplätze und vorallem stören die Kinder nicht im Restaurant, am Pool, etc.), aber dafür ist es natürlich teurer. Die genannten 9.000 Euro finde ich persönliche für Hotelurlaub extrem teuer. Zumal vor einigen Jahren…
Wir fahren im Sommer 12 Tage nach Österreich mit 4 Personen, 3/4 Verpflegung, komplett neu saniertes Hotel in 2025 mit neuen Spielplätzen, beheiztem Pool, Streichelzoo, etc. und bezahlen ca. 4000 Euro, wobei wir uns auch für ein großes Familienzimmer mit einem separaten Schlafzimmer für die Kinder entschieden haben, damit wir Eltern uns auch einen gemütlichen Abend machen können, ohne die Kinder beim Schlafen zu stören. Der Urlaub ist aus meiner Sicht schon ziemlicher Luxus und es sind fast 2 Wochen für die 4.000 Euro. Insofern finde ich 9.000 Euro schon viel.
Wir machen als Familie immer Urlaub im Hotel. Ich möchte gerne etwas anderes als Zuhause haben und mir keine Gedanken ums Essenetc. machen. Allerdings fahren wir nie in den Sommerferien sondern immer im Herbst. Das macht schon einen Unterschied. Und dann schauen wir natürlich nach den Kosten – und 9.000 EUR würde ich nicht ausgeben…
Hm, 9000€ finde ich total abgefahren! Das ist absolut jenseits meiner Urlaubsvorstellubgsgrenze! Ich war mal für 1800€ für 4 Personen 10 Tage in einem echt schicken TinyHouse am Meer in Frankreich und da fand ich mich schon sehr dekadent.
Ich glaube, es gibt viele Menschen, die sich Urlaub tatsächlich nicht leisten können. Aber diese Geschichten hier haben alle ein bisschen einen Haken.
Ich gehe mit meinen zwei Kindern mehrmals im Jahr in Urlaub und wir haben auch keine finanziellen Probleme. Aber: Noch nie in meinem Leben war ich für 9000(!) Euro in einem Hotel! Und eine ganze Woche in Paris würde ich auch ausschließen, weil zu teuer.
Ich war an Pfingsten für 1200€ 10 Tage in einem Mobilehome am Meer in Italien und letztes Jahr waren wir für 1000€ mit dem Zelt an der Ostsee und dieses Jahr sind wir für 900 € in einer Ferienwohnung am Bodensee. Das empfinde ich als ziemlich luxuriös, ehrlich gesagt. Aber vielleicht denke ich auch falsch?
Wir haben fünf Kinder im Alter von 2 bis 10 Jahren. Mein Mann ist aktuell allein verdienter, d. H. Wir können auch nicht so große Sprünge machen. Wir konnten bisher jedes Jahr ein Mal wegfahren. Meistens waren wir an der Ost – oder Nordsee. Wenn man da bisschen sucht, kann man immer noch relativ günstige ferienwohnungen oder Ferienhäuser finden. Natürlich nicht direkt am Meer, sondern meistens ca 15 min von der Küste weg. Für uns ist das immer ein richtig schöner entspannter Urlaub. Wir verpflegen uns selbst, aber etwas einfacher als zuhause. Da gibt’s dna öfter mal eine fertigpizza oder Nudeln mit tomatensoße und ab zu mal Pommes vom Kiosk. Tatsächlich haben wir bisher für die Unterkunft für 12 oder 13 Tage noch unter 1000 Euro bezahlt, waren aber auch ältere Unterkünfte. Das stört uns aber nicht. Dann kommen noch die Ausgaben vor Ort dazu, aber insgesamt hält es sich sehr im Rahmen.
@Katja
Nein, du denkst nicht falsch. Die beiden vorgestellten Mütter haben einfach sehr hohe und teure Vorstellungen davon, was ein guter Urlaub ist.
Meine Eltern haben mit uns Kindern schon immer gerne und viel Urlaub gemacht. Ich erinnere mich aber noch sehr genau daran, wie meine Mutter dafür früher viele Abende Reisekataloge gewälzt und Preise verglichen hat. Einige Male wurde ich von Mitschülern beneidet, weil wir im Februar (da hatte unser Bundesland immer 2 Wochen Ferien) ein paar Jahre nacheinander auf den Kanaren waren. Was diese Mitschüler aber nicht wussten war, dass dies dennoch günstige Urlaube waren. Eben weil meine Mutter vorher die Preise verglichen hat, wir immer nur in 3 Sterne Hotels waren, die fast immer am Stadtrand einer Ortschaft statt zentral mitten drin lagen.
Ja, von außen mag es so ausgesehen haben, als hätten meine Eltern sich ständig teuren Urlaub geleistet, war aber nicht so.
Unsere anderen Urlaube haben wir fast ausschließlich in günstigen Ferienwohnungen verbracht und auch ich selbst habe, seit ich ausgezogen bin, fast ausschließlich Low Budget Urlaube gemacht. Diese Reisen sind trotzdem toll und man würde zunächst nicht denken, dass ich so günstig weg war, aber mit der Lage und Ausstattung des Hotels oder der Entscheidung Hotel/FeWo/Mobilheim/Campen/Hostel/Jugendherberge kann man wahnsinnig viel beeinflussen. Und das macht den Unterschied aus, ob man sich einen Urlaub leisten kann oder angeblich nicht.
Es gibt Familien, die sich keinen Urlaub leisten können, aber diese beiden Mütter gehören nicht dazu.
PS an die Moderation: die heute ständig im Schreibfeld aufpoppende Werbung macht die Nutzung eures Bloggs heute fast unmöglich
Guten Abend,
bei Marion kann ich die Situation als Alleinerziehende verstehen.
Elke und ihrer Familie wünsche ich wirklich alles Gute, musss aber dazu sagen, wenn ich unter Urlaub Reisen im Wert von 4.000-9.000 Euro für eine Woche verstehe, dann wäre auch bei uns mit 4 Kindern und zwei Normalverdienern kein Urlaub drin. Für so viel Geld verreisen wir auch nicht und haben trotzdem tolle Urlaube in Jugendherbergen oder Ferienhäusern in Deutschland oder Europa. Wenn Kraft und Zeit übrig sind, kann man mit etwas Recherche bestimmt günstigere Angebote finden…
Puhh schwieriges Thema. Bei den Beträgen was für Urlaub eingeplant wird, würde mir auch schwindelig werden. Jeder hat ein anderes Verständnis von Urlaub. Wir, 5 köpfige Familie, fahren gerne im Sommer in die Berge, wo eine einfache Unterkunft ausreicht und wir uns günstig selbst versorgen. Ja man muss mehr planen um die Kosten im Überblick zu haben aber es gibt immer noch Unterkünfte, Ferienwohnungen die bezahlbar sind. Die Natur bewirkt Entspannung, ob bei Eltern oder Kinder