Erinnerungen für immer – Gewinnt einen Online-Fotokurs für endlich schöne Familienfotos!

Familienfotos

Ihr Lieben, die Berliner Fotografin Leni Moretti macht einfach einzigartig tolle Familienfotos. Ich selbst habe mich in meiner dritten Schwangerschaft von ihr fotografieren lassen (in der Collage unten könnt ihr mich auch entdecken:-)), über diese die Fotos freue ich mich bis heute.

Die Fotos, die ich im Alltag von meinen Liebsten mache, sehen da natürlich anders aus. Ich bin mir oft nicht sicher, in welchem Moment ich knipsen soll und mit einer anderen Kamera als die auf meinem Handy kenne ich mich gar nicht aus. Dabei hätte ich total Lust, richtig fotografieren zu lernen – und damit bin ich sicher nicht allein.

Wenn ihr auch Lust habt, euch von Leni beibringen zu lassen, wie man richtig tolle Familienfotos macht, dann könnt ihr heute bei uns einen Online-Fotokurs im Wert von 450 Euro gewinnen. Wie dieser Kurs abläuft, welche Voraussetzungen du braucht, erfährst du im Interview mit Leni. Und wenn du gewinnen willst, schreib uns einfach in die Kommentare, wer deine liebsten Fotomotive sind, das Los entscheidet dann. Viel Glück!

Liebe Leni, machst du auch die Erfahrung, dass es oft viele Familienfotos gibt – auf denen aber die Mama fehlt? Warum ist das bloß so?

Oh ja! Und ich glaube, das kennen viele Mamas. Wir sind ja meistens die in der Familie, die überhaupt daran denken, die kleinen Momente festzuhalten. Wir fotografieren unsere Kinder mit Papa, mit Oma und Opa, beim Spielen, im Urlaub, morgens im Bett. Und wenn wir dann durch unsere Fotos scrollen, stellen wir fest: Auf 200 Urlaubsbildern gibt’s nur 5 mit Mama drauf. Und aus dem Familienalltag nur schnelle Handyselfies.

Mir haben schon so viele Mamas erzählt, wie sie sich mit ihren Kindern die Fotoalben anschauen und dann die Frage kommt: “Mama, und wo warst du?” Sie waren hinter der Kamera und damit leider unsichtbar auf den Erinnerungen, was so schade ist!

Vielen Mamas fällt das erst spät auf, sie fühlen sich nicht fotogen genug oder es ist ihnen unangenehm, andere um ein Foto zu bitten. Dabei ist es so wertvoll, seinen Kindern später zeigen zu können, schau mal hier hat Mama dich gestillt, hier warst du bei mir in der Babytrage, hier haben wir zusammen auf dem Sofa gekuschelt. Manche haben das Glück, das ihr Partner genau diese Momente festhält, die meisten sind aber leider Foto-Muffel.

Hast du da einen Trick, wie ALLE im Familienalbum zu sehen sind?

Ja! Nicht darauf warten, dass zufällig jemand auf die Idee kommt, ein Foto von euch zu machen. Ich glaube, wir Mamas müssen leider ein bisschen selbst dafür sorgen.

Ich bitte häufig meine Familie, Bekannte oder komplett Fremde darum, ein Foto von uns zu machen. Und klar kenne ich das auch: Man selbst macht zwanzig schöne Fotos von seinen Liebsten und bekommt hinterher eines zurück, auf dem man gerade blinzelt und einem ein Baumast aus dem Kopf wächst. Deshalb sage ich oft dazu: „Bitte mehrere Bilder machen!“ und „Nicht die Füße abschneiden!“ So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein brauchbares Foto mit dabei ist.

Was ich mittlerweile sehr oft mache, sind Selbstporträts mit meinem kleinen Sohn. Ich fotografiere uns mitten im Alltag immer mal wieder mit dem Selbstauslöser des Handys oder meiner Kamera, zum Beispiel beim Abendbrot, beim Kuscheln, beim Spielen.

Ganz wichtig: Nicht sofort die Fotos löschen, auf denen ihr euch nicht schön genug findet. Ich kenne das von mir auch. Wir schauen zuerst auf uns selbst und denken vielleicht: Ohnein, meine Haare, mein Bauch, meine Augenringe! Unsere Kinder sehen diese Fotos später mit ganz anderen Augen. Mein Sohn wird bald sechs und freut sich über jedes Bild mit seiner Mama in unserem Album.

Meine Kinder haben nie so richtig Lust, wenn ich Fotos machen will. Kannst du einen Tipp geben, wie man Kinder motivieren kann?

Oh das kenn ich. Mein Sohn ist gerade in einer Phase, in der er mir oft die Zunge rausstreckt und Grimassen macht, sobald er meine Kamera sieht.

Deshalb fotografiere ich ihn am liebsten, wenn er es nicht merkt. Während er in ein Spiel vertieft ist, mit seinem Papa tobt oder auf dem Spielplatz klettert. Ich sage nie “Stell dich mal da hin. Schau mal zu mir. Lächeeeeln!” Kinder wollen spielen, rennen, buddeln und genau an solche Momente möchte ich mich später erinnern.

Und ich fotografiere schneller, um ihm mit meiner Kamera nicht auf die Nerven zu gehen. Also 2 oder 3 Fotos und dann lege ich die Kamera wieder weg. 5 oder 10 Minuten später genau dasselbe. So kommt er erst gar nicht dazu, Grimassen zu schneiden. Wenn er auf keinen Fall fotografiert werden will, respektiere ich seinen Wunsch und sage nicht „Ach bitte, nun lach doch mal.“ Solche Fotos mag ich sowieso nicht, weil ich mich immer daran erinnern würde, dass ich ihn überredet habe.

Was bisher auch sehr gut funktioniert hat: Mit ihm darüber reden. Ein paar Tage vor seinem letzten Geburtstag habe ich ihn in einem ruhigen Moment gefragt, warum er mir immer die Zunge rausstreckt. „Weil das lustig ist,“ meinte er. Da haben wir dann drüber geredet, warum Mama gerne fotografiert. Warum wir Alben anschauen und warum mir Fotos wichtig sind.

Wir haben dann auch darüber geredet, dass ich gerne schöne Erinnerungen von ihm an seinem Geburtstag mit seinen Freunden festhalten möchte. Und das hat dann ganz gut geklappt.

Fotos sind ja nicht nur Fotos – sondern eben lebenslange Erinnerungsstücke. Welche Momente findest du besonders wichtig einzufangen?

Ich würde vor allem die Dinge fotografieren, von denen wir heute noch gar nicht merken, wie sehr wir sie irgendwann vermissen werden. Natürlich fotografieren wir Geburtstage, Weihnachten, Einschulung und Urlaub. Aber mindestens genauso wertvoll sind die vielen kleinen Augenblicke im ganz normalen Alltag: Irgendwann steht das kleine Paar Gummistiefel nicht mehr im Flur. Das Lieblingskuscheltier muss nicht mehr überall mit hin. Das Kinderzimmer sieht plötzlich komplett anders aus.

Ich würde deshalb nicht nur mein Kind fotografieren, sondern auch all diese kleinen Dinge drumherum. Die zerzausten Haare nach dem Mittagsschlaf. Frühstück im Schlafanzug. Die kleine Hand in deiner. Die winzigen Schuhe. Das Lieblingsspielzeug.

Und unbedingt eure Liebsten! Die spannendsten Fotos im Album sind für meinen Sohn immer die Bilder, auf denen man die Urgroßeltern, Oma und Opa, Mama und Papa und andere Familienmitglieder sieht: beim Vorlesen, im Garten, beim Spielen. Ich bin so froh, dass es so viele schöne Fotos von ihm mit meinem Opa gibt, der vor drei Jahren gestorben ist.

Du bietest ja einen Online-Fotokurs für Eltern an, den wir hier auch verlosen. Was können Eltern da lernen?

Viele Mamas kommen mit derselben Geschichte zu mir: Sie haben voller Vorfreude eine richtig gute Kamera gekauft, weil sie endlich schöne Fotos von ihrem Baby oder ihren Kindern machen wollten. Und dann liegt diese Kamera irgendwann im Schrank, weil sie im Automatikmodus gar nicht die Fotos macht, die man sich vorgestellt hat. Sobald dann Begriffe fallen, wie ISO, Blende und Verschlusszeit, denken sie, das ist mir zu kompliziert. 

Genau für diese Mamas und Papas habe ich meinen Online-Fotokurs für Eltern erstellt. Ich möchte Fotografie so erklären, dass man dafür kein Techniknerd sein muss. Wir fangen wirklich ganz am Anfang an. Ich zeige, wie die eigene Kamera funktioniert, wie man schönes Licht findet, richtig fokussiert und mit welchen Einstellungen man auch Kinder in Bewegung scharf aufs Foto bekommt.

 Ich möchte, dass sie irgendwann mit ihrer Kamera vor ihrem Kind steht, wunderschönes Abendlicht ins Zimmer fällt und sie nicht mehr überlegen muss: „Mist, was muss ich denn jetzt einstellen?“ Sondern dass sie ihre Kamera versteht und diesen Moment genauso festhalten kann, wie sie ihn gerade sieht. Denn die Technik ist am Ende nur die Grundlage. Das wirklich Wertvolle ist der eigene Blick auf die Menschen, die man liebt.

Und welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen?

Vor allem Lust, endlich zu verstehen, was die eigene Kamera kann. Du brauchst überhaupt keine Vorkenntnisse zur Fotografie. Mein Kurs ist gerade für Mamas gemacht, die bisher im Automatikmodus fotografieren oder ihre Kamera vielleicht sogar frustriert irgendwann wieder in den Schrank gelegt haben.

Du brauchst auch keine teure Profikamera. Welche Marke drauf steht, ist völlig egal. Wichtig ist nur, dass man an der Kamera den manuellen Modus (M) einstellen kannst. Wie du damit schöne Kinderfotos machst, lernst du bei mir im Fotokurs. Meistens erkennst du das an einem kleinen Rädchen an deiner Kamera, auf dem M, A und T oder S steht.

Und du kannst den Kurs komplett in deinem eigenen Tempo machen. Es gibt keine fixen Termine, zu denen du vor dem Computer sitzen musst. Das war mir besonders wichtig, weil ich selbst Mama bin und weiß, wie wenig planbar der Familienalltag manchmal ist.

Deshalb ist mein Fotokurs ist auch kein trockener Videokurs, für den man sich jede Woche zwei Stunden freischaufeln muss. Es gibt einen bunten Mix aus Foto-Spickzetteln, Bildideen, kurzen Texten und kleinen Videos. Manchmal hat man vielleicht nur fünf oder zehn Minuten Zeit und schaut schnell auf dem Handy rein. An einem anderen Tag nimmt man sich die Kamera und probiert einer der Übungen direkt zu Hause oder beim nächsten Spaziergang mit den Kindern aus.

Und du bist nicht allein! Ich unterstütze dich natürlich, wenn du mal nicht weiterkommst. Und es gibt eine Mitgliedergruppe mit vielen anderen Mamas, in der man sich austauschen und Fragen stellen kann.

Und mal ganz privat: Hast du eigentlich ein absolutes Lieblingsfoto? 

Das ändert sich tatsächlich fast jeden Monat, da ich so viel fotografiere. Aber momentan ist es dieses Foto von meinem Sohn und mir an der Ostsee. Ende August waren wir beide ein paar Tage in Zinnowitz und hatten dort so eine schöne Zeit zusammen. Dieses Foto habe ich abends mit dem Selbstauslöser am Strand gemacht, als die Sonne langsam unterging.

Ich mag es nicht nur, weil ich das Foto schön finde. Wenn ich es anschaue, bin ich sofort wieder dort und weiß noch genau, wie sich diese Tage mit ihm angefühlt haben.

Noch mehr Infos über Leni: Leni ist Mama eines kleinen Sohnes, fotografiert seit 2013 Babys und Familien und zeigt Mamas seit vielen Jahren auf ihrem Foto-Blog, auf Instagram und in in Online-Fotokursen, wie sie mit ihrer Kamera selbst schöne Kinderfotos machen können.



9 comments

  1. wir haben 5 Kids und ich liebe es, meine kinder zu fotografieren, mach das aber eher nach Gefühl und würde sehr gern know how dafür an die Hand bekommen

  2. oh wow, das wäre es. folge Leni schon länger und habe mir auch schon den ein oder anderen Tipp angeeignet. trotzdem fotografiere ich immer im Automatik-Modus. dabei würde ich gerne mehr können.
    am liebsten fotografiere ich meine Kinder bei ihren Aktivitäten (Reiten, spielen, Fußball, Mountainbiken). gerade weil sie immer aktiv sind, brauche ich eigentlich mehr Kenntnisse. der Kurs wäre einfach nur wow.

  3. Dieser Gewinn wäre ein Traum! Ich bin die Fotografin der ganzen Familie, fotografiere aber eher nach Gefühl als nach Wissen… Ich würde mich wahnsinnig freuen!

  4. mein liebstes Motiv ist unser Sohn, seit einem Jahr auch gerne gemeinsam mit unserem Hund. auf Reisen fotografiere ich zusätzlich am liebsten Tiere

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert