Nachhaltiger leben: Unsere Tipps für den Alltag

Ihr Lieben, in was für einer Welt wollen wir leben? Welche Welt wollen wir unseren Kindern hinterlassen? Das sind Themen, die wohl alle Eltern beschäftigten.

Ganz besonders jetzt, nach diesen letzten Monaten, in denen die Nachrichten voll waren von Waldbränden, Hitzerekorden und Unwettern. Lisa lebt ja im Bergischen Land, hat die Ausmaße der jüngsten Flutkatastrophe hautnah miterlebt. Das macht demütig und nachdenklich. 

Was können wir tun, um unseren Kindern eine lebenswerte Umgebung zu hinterlassen? Tun wir schon genug? Wo können wir unsere Gewohnheiten noch umstellen? Wo kann man vielleicht noch ein bisschen verzichten? Klar ist, dass nicht alle alles schaffen und dass es auch gar nicht die ganz großen Dinge sein müssen, die wir verändern. Vielmehr geht es darum, dass jeder und jede von uns schaut, wo sie im Alltag nachhaltiger leben kann – dann ist schon eine Menge getan. Es sind die kleinen Stellschrauben, die wir selbst drehen können und sollten. 

Hier kommen unsere ganz einfachen Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag: 

  • Mülltrennung: Schon unsere Kinder wissen, was in welche Tonne kommt – und achten da von Anfang an drauf. Und sie gehen sogar gerne zum Altglas-Wegbringen (weil das so schön Krach macht, wenn man die Flaschen in die Container wirft :-)).
  • Bewusstes Einkaufen: Welche Menge verzehren wir wirklich als Familie? Kaum etwas hasse ich mehr, als Lebensmittel wegzuschmeißen. Ich bin kein großer Fan von vollgestopften Kühlschränken – da vergisst man doch schnell das eine oder andere und muss es dann wegschmeißen. 
  • Jute statt Plastik: Diesen Spruch kennt wohl jeder – wir halten uns zu 100 Prozent daran,. Plastiktüten gibt es bei uns nicht mehr, ich habe eine Menge Stoffbeutel, die ich zum Einkaufen mitnehme.
  • Weniger Fleisch: Wir waren noch nie die größten Fleischliebhaber, daher fiel es uns sehr leicht, den Fleischkonsum nochmal zu reduzieren. Ich selbst verzichte mittlerweile komplett darauf. Für die Kinder gibt es einmal pro Woche Bio-Fleisch. 
  • Regional einkaufen: Bei uns um die Ecke steht zweimal pro Woche ein Bauer und verkauft Obst und Gemüse. Und zwar das, was saisonal gerade da ist und nicht erst um die halbe Welt geflogen werden muss. Extra Punkt: Das Obst und Gemüse gibt´s lose und nicht in Plastikverpackungen. Und auch im Supermarkt prüfe ich, ob der Apfel aus Chile oder aus Deutschland kommt…
  • Auto stehen lassen: Das ist nicht immer einfach – besonders nicht, wenn draußen Schmuddelwetter ist. Aber wann immer es geht, steige ich aufs Rad und mache meine Besorgungen damit. Hat den schönen Nebeneffekt, dass man gleich noch eine Runde Bewegung abbekommt.
  • Plastik vermeiden: Ich vermeide beim Einkaufen in Plastik verpackte Lebensmittel – außerdem gibt es bei uns natürlich keine Strohhalme, Plastikteller oder ähnliches. Duschgel wurde durch Seife ersetzt und ich nehme keine To-Go-Becher oder Verpackungen mehr, wenn ich auswärts esse.
  • Noch mehr Plastik vermeiden: Einweg-Trinkflaschen verwenden wir gar nicht, die Brotboxen und Trinkflaschen für die Kita und Schule sind aus Edelstahl – und somit sehr langlebig und nachhaltig. Bei Kosmetika und Waschmittel achte ich zudem auf die Inhaltsstoffe, um Mikroplastik auszuschließen. 

Das Tolle ist, dass unsere Kinder von klein auf mit einem ganz anderen Umweltbewusstsein groß werden.

Für sie ist das keine große Umstellung, sie kennen es nicht anders. Für uns Erwachsene bedeutet es ein bisschen Umdenken, ein bisschen Verzicht – aber wir tun es für den besten Grund, den wir haben können: Für unsere Kids und für die Welt, in der sie später leben werden. 

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Dash. Die Waschmittelmarke ist ständig auf der Suche nach Innovationen, um  gänzlich auf Plastik zu verzichten. Die Vision ist es Plastik möglichst zu vermeiden, statt es irgendwann recyclen zu müssen. In den letzten zwei Jahren hat Dash so schon über 80t Plastik eingespart. Für mehr Infos: www.visionplastikfrei.de.

Dort gibt es auch noch bis zu. 31.8 ein tolles Gewinnspiel. Ladet einfach auf www.visionplastikfrei.de ein Bild von Eurem Plastikfrei-Tipp (keine Angst, es muss nichts Außergewöhnliches sein, es geht einfach um den Alltag) und gewinnt 10 mega Gewinn-Pakete bestehend aus einem Wireless Bluetooth Ohrhörer – LIBERATE AIR – von House of Marley, je einmal Dash Alpen Frische à 1,17 kg und 1 Dash Color Frische Caps (à 12 Stk. pro Packung). Wichtig bei der Anmeldung zum Gewinnspiel: Ihr bekommt eine Mail, die ihr dann nochmal bestätigen müsst. Manchmal landet diese im Spam-Ordner, also unbedingt checken. VIEL GLÜCK.

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5 comments

  1. ich denke man muss einfach realistische ziele setzten. ich habe mir auch sehr viel vorgenommen da ich es wichtig finde. aber alles perfekt schaffen wir nicht. wobei wir eh welche sind die keine fernreisen oder flugreisen machen, kein zb weichspüler verwenden und ich auch kleidung oder zeug erst ersetzte wenn es kaputt ist. wir haben trotzdem noch viel zu viel plastik müll aber alles unverpackt zu kaufen ist zum einen meist zu teuer und zum anderen benötige ich dafür zuviel zeit die ich nicht habe um zu fünf statt ein oder zwei geschäften zu gehen…. somit habe ich gelernt besser ohne stress ein wenig nachhaltig sein anstatt super nachhaltig udn dafür dann aber super gestresst.

  2. Konsumverzicht ist die beste Maßnahme für nachhaltiges Leben! Altes Dieselauto pflegen und reparieren, Plastiksachen weiterbenutzen, statt wegschmeißen und plastikfreie zu kaufen. Fernreisen vielleicht nur ein paar mal im Leben. Haltbare Lebensmittel im Großmarkt kaufen (5 kg Nudeln in nur einer Plastikhülle, die man noch als Müllsack wiederverwenden kann).
    Waschmittel kann man selber machen. Neue Ohrhörer will ich erst, wenn meine alten unreparierbar kaputt sind.

  3. Die Gleichzeitigkeit der Erkenntnis im Grunde brauchen gerade ganz viele Familien weniger Stress und mehr Erholung, und auf der anderen Seite Tipps zum noch besser werden in Kindererziehung und Umweltschutz leisten und und und scheint mir schwer vereinbar.

    1. Das denke ich mir auch oft. Irgendwann ist es einfach zu viel. Hatte mir beispielsweise bei meiner jetzt drei Monate alten Tochter vorgenommen, mit Stoffwindeln zu wickeln, aber der Corona-/Haushalts-/Betreuungswahnsinn haut mich eh schon so um, dass ich es wieder verworfen habe. Wegen Waldkindergarten wasche und putze ich und bereite so viel vor und stelle mich ein, irgendwann geht halt einfach nicht mehr…

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