Leserfrage: Wie haltet Ihr die Trotzphase aus?

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Ich heiße Christina, mein Sohn Ole ist nun 1 Jahr und 8 Monate alt. Er befindet sich gerade mitten in der Trotzphase. Wenn er nicht das bekommt, was er möchte, rastet er völlig aus. Er schmeißt sich auf den Boden, haut um sich und schreit in den ALLERhöchsten Tönen, sodass mir die Ohren fast abfallen. Wie gehen andere Mütter mit solchen Anfällen um?

Das zweite Problem ist derzeit unser Einschlafprozess.  Es hat eigentlich bislang immer gut funktioniert: Wir essen zusammen zu abend,  putzen dann Zähne, lesen ein Buch und gehen dann ins Bett. Mein Mann und ich wechseln uns immer mit dem Gute-Nacht-Ritual ab. Ole braucht dann monetan bis zu einer Stunde, bis er endlich einschläft. Manchmal ist es da echt nicht leicht, die Geduld nicht u verlieren…. Hat auch hier jemand Tipps? DANKE

Foto: Pixabay

 


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7 comments

  1. Same here. Mein Kleiner ist
    Same here. Mein Kleiner ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate alt und so richtig drin in der Trotzphase.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ruhig bleiben und Verständnis zeigen am meisten hilft. Schimpfen und genervt sein meinerseits verschlimmern den Wutanfall noch. Ich benenne sein Gefühl und frage ob ich damit richtig liege. Also zum Beispiel: „Du bist traurig, weil du gerne selbst den Einkaufswagen fahren willst, richtig?“ Meist hört er dann auf zu weinen und sagt ja oder nein. Darauf kann man aufbauen und nochmal in Ruhe erklären warum etwas nicht geht. Dann ist die Begeisterung zwar immer noch dürftig, aber der Wutanfall nicht so heftig.

    Mit der Einschlafbegleitung habe ich auch so lange gehadert. Teilweise lag ich bis zu 1,5 Stunden im dunklen Kinderzimmer und war todesgenervt. Mittlerweile sieht meine Lösung so aus, dass ich mein Handy mit Ohrstöpseln mitnehme und dann im Zimmer Podcast, Hörbuch oder Musik höre. Seitdem freue ich mich abends auf die Einschlafbegleitung, weil es so zur Metime geworden ist.

    Ich hoffe es waren ein paar Tipps für dich dabei.

    Alles Liebe

    Carina

  2. Verständnis haben…
    Hallo,
    ich kann dir nur raten, Verständnis für dein Kind aufzubringen – auch wenn es manchmal schwer fällt ruhig zu bleiben. Dein Sohn wird älter und versteht immer mehr. Auch macht er die Erfahrung, dass sein Wille nicht mit deinem/eurem Willen/Vorstellungen übereinstimmen muss. Zudem kann er sich sprachlich noch nicht so ausdrücken. Das alles erzeugt Frust und Emotionen, die er ebenfalls noch nicht kanalisieren oder anders – sozial akzeptiert – ausdrücken kann.

    Was mir bei meinen beiden Söhnen in dem Alter sehr geholfen hat, ist das Buch „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn – Gelassen durch die Trotzphase“. Es vermittelt einen guten Überblick über die emotionale und kognitive Entwicklung der Kinder und hilft zu verstehen, warum sie so und nicht anders reagieren (können). Dadurch konnte ich gelassener bleiben und verstehen, dass meine Jungs eben nicht nur „ihren Willen durchsetzen“ wollten, um mich zu ärgern oder zu provozieren. Außerdem enthält das Buch viele Beispiele aus der Praxis und ist leicht und unterhaltsam zu lesen. Ich kann es dir nur wärmstens ans Herz legen.
    Alles Liebe und viel Geduld mit deinem Kleinen!

  3. Zum Einschlafen: der
    Zum Einschlafen: der Schlafbedarf verkürzt sich, vielleicht ist der Mittagsschlaf „zu lang“? Vielleicht das Abendprogramm um 30min nach hinten schieben? Wenn meine Mäuse nicht müde sind, ist das zu Bettbringen eine laaaaaange Angelegenheit 😉

    Und die Trotzphase…. puh. ich Versuch mir im Vorfeld zu überlegen, aus welchem Grund ich was nicht erlauben will. Wenn es ist, weil ich keine Lust hab die extra Zeit für ein „Kleinkindversuch“ aufzubringen, merk ich, dass ein Nein unnötig ist. Also ich Versuch nur „Nein“ zusagen, wenn es einen triftigen Grund gibt. Dabei ist Schmutz und Zeit nach Möglichkeit kein triftiger Grund. Aber das verhindert auch keine Wutanfälle. Aber damit komm ich gut mit den Wutanfällen klar, weil ich weiß das ich mir Mühe geb und es einen guten Grund gibt warum etwas nicht erlaubt wird.

    Meine Große will dann erst in Ruhe gelassen werden und irgendwann aber auch ganz unbedingt in den Arm, da lass ich dann auch alles für liegen und stehen. Das ist mir wichtig, das sie dann den Support bekommt den sie braucht.

  4. Normal
    Alles ganz normal, ist halt so in dem Alter. Viel erklären, ruhig bleiben, Verständnis haben. In den kleinen Köpfen findet in solchen Momenten ein kleines Feuerwerk statt. Aber nicht in der Sache nachgeben. Schimpfen bringt so gar nichts. Es dauert ne Weile, aber es lässt wieder nach. Spätestens mit 4 bis 5 Jahren wars bei uns durch. Mit dem Einschlafen das Gleiche. Die Kids machen das ja nicht um einen zu ärgern. Ich habe selber 2 Kids 5 und 7 Jahre alt… Die Zeit kostet einfach Nerven.

  5. Einschlafen…
    Hey, das einzigste was ich raten kann ist die zu Bett geh Zeit zu verändern, wir hatten auch von heut auf morgen riesen Theater beim einschlafen. Dann haben wir den Mittagsschlaf gekürzt und sie abends später hin gelegt, und ein etwas helleres Nachtlicht angemacht. Seitdem klappt es wieder super. Sie ist dann aber auch richtig müde… alles gute dir und starke Nerven es wird irgendwann auch wieder anders (Mama von 2 Kindern mit 2 Jahren und bald 6)

  6. Hier auch…
    Unsere Tochter ist ebenfalls 20 Monate und hat zum einen das NEIN für sich entdeckt, zum anderen wird auch sie richtig trotzig, wenn sie etwas nicht bekommt. Auch sie schmeißt sich zu Boden und brüllt. Bisher versuchen wir nicht darauf einzugehen und ihr zu vermitteln, dass sie so auch nicht weiterkommt. Meist lässt sie sich recht schnell beruhigen und wir versuchen ihr dann zu erklären, warum etwas nicht geht oder sie etwas nicht bekommt. Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt.
    Zum Schlafen: unser „Ritual“ ist ähnlich: essen, Schlafanzug und Zähne putzen, Gute-Nacht-Geschichte, Bett. Es gibt Tage und Zeiten, da ist sofort Ruhe, dann braucht sie wieder eine halbe Stunde oder Stunde. Das ist zwar etwas nervig, aber für uns kein großes Drama. Wenn es noch länger dauert, dann schon eher, aber dann gibt es meist auch einen Grund…

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