Urlaub mit fewo-direkt: Unser Familien-Wochenende auf Mallorca

Ihr Lieben, sorry, am Wochenende kann ich leider nicht, da sind wir auf Mallorca… Ha! Klingt wie im Jetsetter-Leben, oder? Und ein bisschen war es auch so. Aber von vorn.

Wir werden in den kommenden Osterferien nicht in den Urlaub fahren, das heißt, der nächste mögliche Blick aufs Meer ist frühestens im Juli möglich. Das ist als Meer-Fan schon eine recht lange Zeit, wenn man bedenkt, dass wir im August zum letzten Mal am Strand waren.

Da kam uns die Anfrage von fewo-direkt also mehr als recht, in der es darum ging, ob wir nicht Lust hätten, mal ein paar Tage ein Ferienhaus zu testen. Natürlich hatten wir Lust! Einzig: Der Terminkalender, arrrgh, letztendlich tat sich aber tatsächlich eine Lücke auf – wir konnten wegen schulpflichtigen Kindern zwar nur von Freitag bis Sonntag unterwegs sein, aber IMMERHIN!

Mal raus, mal salzige Luft auf der Haut haben. Yeah!

Und der Hinweg gestaltete sich auch mehr als fluffig. Kinder von der Schule eingesammelt. Alle mit Handgepäck zum Flieger. Eingestiegen, angekommen, Mietwagen geholt und innerhalb von zwanzig Minuten am Haus, wo wir liebevoll empfangen wurden.

Wir hatten bei fewo-direkt ein Haus gesucht, das familienfreundlich ist, nah am Meer, für fünf Personen geeignet und nicht zu weit weg vom Flughafen. All das wurde uns erfüllt!  

Unser Haus lag in der Nähe von Llucmajor und das Einzige, was unangenehm war, waren die Ausrufe unserer Kinder als wir mit der Vermieterin durch den Eingang ins Innere gingen (Boah, geiiil, Alter, krass – von miiiir haben sie diese Ausdrücke nicht! ;-))

Wer darf schon im Februar einfach mal ein Wochenende nach Mallorca? Unsere Kinder wussten das ECHT zu schätzen. Den ersten Abend jedenfalls verbrachten wir im Whirlpool auf dem Dach des Hauses – mit Blick aufs Meer. So etwas hab ich dann wirklich auch noch nie in meinem Leben erlebt. Leichte 18 Grad-Brise im Gesicht, warmes 39-Grad-Blubberwasser am Körper. Die Kids und wir im Himmel.

Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Abstecher nach El Arenal – auf der Suche nach einer Eisdiele. Aber im Februar ist das gar nicht so leicht und so vergnügten wir uns mit einer Pizza am Strand. Wir hatten zwar Jacken an, aber allein die Luft macht ja schon glücklich. Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Traumhaus und die Kinder lernten zwei deutsche Nachbarskinder kennen und waren ab da nur noch vor dem Haus unterwegs, während ich endlich meinen Thriller zu Ende lesen konnte.

Zu dem gibt es denn auch noch eine eigene Geschichte. Ich hatte den Krimi im Handgepäck, um schon auf dem Hinflug lesen zu können und als wir dann das Haus erreichten, lag im Eltern-Schlafzimmer nichts, außer diesem Buch. Und ich dachte: Oh Gott, der Thriller ist real geworden! Ich hab noch nichts ausgepackt und MEIN BUCH LIEGT SCHON HIER. Hektisch kramte ich also in meinen Sachen und konnte beruhigt feststellen: Mein Buch war noch da. Der Buchgeschmack der Hausbesitzer war scheinbar einfach derselbe! Im Nachttisch fand ich denn auch noch eine Eltern Family-Zeitschrift, in der gleich drei Geschichten von mir drin war. Ich fühlte mich also sofort wie zu Hause 😉

Am Abend gingen wir mit den Kindern in ein typisch mallorquinisches Restaurant, das uns die Vermieterin empfohlen hatte – und uns nicht enttäuschte. Ich konnte mal wieder ein bisschen mein Spanisch ausprobieren und es schmeckte köstlich, wenn auch die Tochter vom Geruch des Ofens abgeschreckt war und da NIE wieder hingehen wollte 😉

Am nächsten Tag machte sich denn auch schon ein bisschen Aufbruchstimmung bereit. Die Kinder waren hibbelig, also dachten wir: raus hier. Gegend erschließen. Noch ein bisschen den Duft von Pinien einatmen. Uns immer wieder kneifend, was für ein Glück wir hatten. Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen von dem Haus und der Gegend. Dass unser Flug wegen Sturm so viel Verspätung hatte, konnten wir nach diesen schönen Tagen denn auch irgendwie besser verkraften, als wir es sonst geschafft hätten.

Fazit also: Man kann so etwas nicht jedes Wochenende machen und Mallorca ist auch nicht direkt um die Ecke. Wer aber reise-erfahrene Kinder hat, für den ist das eine wunderbare Option. Und für alle anderen empfehlen wir: Bucht lieber ein, zwei, drei Wochen, dann wird es NOCH schöner. Noch schöner als es eh schon an diesen zweieinhalb unvergesslichen Tagen war…

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4 Kommentare

  1. Gönnen können
    Wie schade, wenn mal wieder jemand nicht gönnen kann!

    Liebe Gabi, du hättest einen kostenlosen Urlaub also abgelehnt, weil du ihn dir sonst auch nicht hättest leisten können?

    Ich verstehe einfach nicht, weshalb Leute Blogartikel lesen, die für sie offenbar nicht relevant sind und sich anschließend beschweren. Dann lest es doch nicht, Leute! Oder lest es bewusst um euch zu ärgern, aber das ist doch dann auch eure freie Entscheidung….

    Viele Grüße,
    Britta

  2. Gönnen können
    Wie schade, wenn mal wieder jemand nicht gönnen kann!

    Liebe Gabi, du hättest einen kostenlosen Urlaub also abgelehnt, weil du ihn dir sonst auch nicht hättest leisten können?

    Ich verstehe einfach nicht, weshalb Leute Blogartikel lesen, die für sie offenbar nicht relevant sind und sich anschließend beschweren. Dann lest es doch nicht, Leute! Oder lest es bewusst um euch zu ärgern, aber das ist doch dann auch eure freie Entscheidung….

    Viele Grüße,
    Britta

  3. Blick aufs Meer
    Ich lese jetzt schon einige Zeit Euren Blog.
    Manche Beiträge habe ich auch schon an Freunde und Familie weitergeleitet, weil sie wirklich aus dem Leben gegriffen und gepasst haben.

    Den Beitrag über das Ferienhaus auf Mallorca habe ich gestern gelesen.
    Zuerst habe ich mich nur unsäglich geärgert. Aber nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, ist es mir ein Bedürfnis, diesem Ärger Luft zu machen.

    Ihr hattet schon Beiträge über alleinerziehende Elternteile, die ich sehr gut nachvollziehen konnte.
    Ich hattet schon Beiträge, die von Nöten und Ängsten der Mütter und Väter berichteten.
    Auch das ist wichtig dass dies einmal laut ausgesprochen (in diesem Fall ausgeschrieben) wird.

    Aber wenn ich dann diesen Beitrag lese mit dem Satz :
    „Wir werden in den kommenden Osterferien nicht in den Urlaub fahren, das heißt, der nächste mögliche Blick aufs Meer ist frühestens im Juli möglich…“

    Dann werde ich einfach wütend und traurig. Denn es sind hier sicherlich sehr viele Mitleser/innen die nicht nur im Laufe eines Jahres kein Meer sehen, geschweige denn ein Ferienhaus mieten können, sondern die das unter Umständen viele Jahre ihren Kindern und sich selbst aus finanziellen Gründen nicht erlauben können.

    Ihr hattet in der Vergangenheit ein gutes Gespür was andere in Eurem Blog, denn für andere ist er ja auch gedacht, gerne lesen.
    Und natürlich kann es auch sein, dass ich jetzt total daneben liege und viele Eurer Blogleser/innen dieser Werbebericht über das Ferienhaus auf Mallorca brennend interessiert.
    Das ist auch o.k. Aber bei einem „Kommentar“ geht es ja ausschließlich um die eigene Empfindung. Und dieser habe ich hier einmal Luft gemacht.

  4. Blick aufs Meer
    Ich lese jetzt schon einige Zeit Euren Blog.
    Manche Beiträge habe ich auch schon an Freunde und Familie weitergeleitet, weil sie wirklich aus dem Leben gegriffen und gepasst haben.

    Den Beitrag über das Ferienhaus auf Mallorca habe ich gestern gelesen.
    Zuerst habe ich mich nur unsäglich geärgert. Aber nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, ist es mir ein Bedürfnis, diesem Ärger Luft zu machen.

    Ihr hattet schon Beiträge über alleinerziehende Elternteile, die ich sehr gut nachvollziehen konnte.
    Ich hattet schon Beiträge, die von Nöten und Ängsten der Mütter und Väter berichteten.
    Auch das ist wichtig dass dies einmal laut ausgesprochen (in diesem Fall ausgeschrieben) wird.

    Aber wenn ich dann diesen Beitrag lese mit dem Satz :
    „Wir werden in den kommenden Osterferien nicht in den Urlaub fahren, das heißt, der nächste mögliche Blick aufs Meer ist frühestens im Juli möglich…“

    Dann werde ich einfach wütend und traurig. Denn es sind hier sicherlich sehr viele Mitleser/innen die nicht nur im Laufe eines Jahres kein Meer sehen, geschweige denn ein Ferienhaus mieten können, sondern die das unter Umständen viele Jahre ihren Kindern und sich selbst aus finanziellen Gründen nicht erlauben können.

    Ihr hattet in der Vergangenheit ein gutes Gespür was andere in Eurem Blog, denn für andere ist er ja auch gedacht, gerne lesen.
    Und natürlich kann es auch sein, dass ich jetzt total daneben liege und viele Eurer Blogleser/innen dieser Werbebericht über das Ferienhaus auf Mallorca brennend interessiert.
    Das ist auch o.k. Aber bei einem „Kommentar“ geht es ja ausschließlich um die eigene Empfindung. Und dieser habe ich hier einmal Luft gemacht.