Motsi Mabuse im Interview: Über Selbstzweifel und Glück im Leben als Baby-Mama

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In Kooperation mit PampersDas erste Mal habe ich den Blick gespürt, als meine Tochter ein paar Wochen alt war und wir den ersten Ausflug ins Café wagten. Wir wollten gemütlich Freunde treffen, Kuchen essen, quatschen, während das Baby friedlich im Kinderwagen schläft.

Die Realität sah so aus: Meine Tochter schlug an der Café-Tür die Augen auf und fing an zu weinen. Da half kein Tragen, kein Schschsch, kein Schnuller. Umso mehr sie weinte, desto gestresster wurden wir Eltern – bis mein Mann das Kind wieder in den Kinderwagen legte und spazieren ging. Ich hatte mich gerade wieder zu unseren Freunden gesetzt, als mich der Blick vom Nachbarstisch traf. Vielleicht dramatisiere ich es ein wenig, aber ich sah in den Augen der anderen Gäste ein klares: „Du kommst mit dem Kind aber auch echt gar nicht klar, oder?“ 

Und so kam es, dass mich dieser Blick echt ins Grübeln brachte. Warum weint mein Baby abends immer so, obwohl ich doch alles tue, damit es glücklich ist? Warum können wir nicht easy peasy in ein Restaurant, andere Eltern schaffen das doch auch. Warum trage ich eigentlich ein halbes Jahr nach der Geburt immer noch Umstandsjeans?

Ich glaube, alle Eltern zweifeln früher oder später mal an sich. Weil die Realität so anders ist, als man sich das früher ausgemalt hat. Weil man dauermüde ist, weil die Hormone Karussell fahren, weil sich erstmal alles zurecht ruckeln muss. Kommt dann von Außenstehenden auch noch ein schiefer Blick oder ein unbedachter Kommentar, fließen schnell die Tränen. 

Wisst Ihr, was mir in solchen Situationen geholfen hat? Zu wissen, dass ich nicht alleine mit meinen Gefühlen bin. Wenn eine Mama-Freundin zu mir sagte: „Ich weiß genau, was Du meinst“, war gleich alles nur noch halb so schlimm. Andere Eltern sind auch nicht perfekt – und umso mehr wir darüber sprechen, desto entlastender ist es für uns alle. Motsi Mabuse, Tänzerin, Jurorin bei „Let´s dance“ hat genau diese Erfahrung gemacht. Sie hat eine kleine Tochter – und die hat ihre Welt ganz schön auf den Kopf gestellt, verrät sie im Interview:  

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Liebe Motsi, Du bist im August Mutter geworden – Herzlichen Glückwunsch! Mit ein paar Monaten Baby-Erfahrung: Gibt es etwas, was Dich am Muttersein total überrascht hat? 

Für mich war es vor allem überraschend zu sehen, wie sich meine Prioritäten geändert haben. Manche Dinge, die mir in der Vergangenheit unwichtig waren, sind heute viel wichtiger. Früher konnte ich ohne Probleme ständig unterwegs sein, arbeiten und reisen ohne Ende. Heute sind meine Gedanken anders: Die gemeinsame Familienzeit bedeutet uns sehr viel. Es fällt mir jetzt leichter auch mal „nein“ zu sagen und Dinge liegen zu lassen, meine Tochter gibt mir dabei Kraft und Gelassenheit. 

Bevor man Mutter wird, hat man ja eine genaue Vorstellung, wie man gewisse Sachen machen möchte. Musstest Du schon eine Vorstellung komplett über Bord schmeißen?


Ich habe nicht so viel darüber nachgedacht!! Ich habe mich nur immer gefragt, ob ich eine gute Mutter werde! Ich hatte sogar einen Stillplan, wann ich aufhören will und wie, aber in der Realität ist es viel schwieriger. 

Was sind für Dich die schönsten und was die anstrengendsten Momente eines Tages? 

Am meisten genieße ich unsere gemeinsame Zeit morgens und mittags, für die ich so dankbar bin. Wir stehen auf und es geht sofort los mit kuscheln, tanzen, singen, lesen und spielen. Ich bin selbstständig und muss durch meine Tanzschule öfter abends arbeiten, daher sind diese Momente tagsüber immer extrem wichtig für mich. Eines der anstrengendsten Momente für mich war das Stillen bei Nacht!! Meine Kleine wachte alle zwei Stunden auf und wollte gestillt werden. 

Was hast Du durch Dein Baby über Dich selbst gelernt? 

Ich bin viel stärker, als ich dachte. 

Wir finden, Motsi hat recht – wir sind alle so viel stärker als wir denken. Und deshalb unterstützen wir auch die wunderbare #wasfürunszählt Kampagne von Pampers. Die Kampagne ist das Ergebnis einer Studie, die Pampers in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa zum Thema „Elternsein 2019“ durchgeführt hat. Die Studie zeigt, dass viele Eltern an sich zweifeln und sich durch unterschiedliche gesellschaftliche Erwartungen unter Druck gesetzt fühlen.

Mit dem Hashtag #wasfürunszählt ermutigt Pampers nun Eltern, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen und zu erzählen, worauf es wirklich ankommt. So können wir spüren, dass alle anderen auch nicht perfekt sind – und dass es darauf auch gar nicht ankommt. Wichtig ist nämlich nur, dass wir unsere Kinder lieben, ihnen Geborgenheit und Sicherheit schenken, dass wir sie so annehmen wie sie sind und in ihnen ein großes Geschenk sehen.

Es wäre schön, wenn ganz viele von Euch #wasfürunszählt in den nächsten Tagen benutzen, wenn Ihr im Netz unterwegs seid. Ich fang schon mal an und erzähle Euch, was für mich wirklich zählt: Gesundheit, eine feste Umarmung, die ersten Frühlingsstrahlen gemeinsam genießen, zu wissen, dass wir immer zusammenhalten werden! 

 

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