Schimpf-Diät: Endlich Familie genießen ohne Motzen und Schreien

Regeln

Ihr Lieben, ihr kennt doch alle das doofe Gefühl, wenn wir als Eltern überreagiert haben. Vielleicht hatten wir einen eh schon doofen Tag und dann braucht es nur einen kleinen Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Und dann? Fühlen wir uns danach NOCH unzulänglicher, als eh schon und haben ein schlechtes Gewissen. Linda Syllaba und Daniela Gaigg von Die kleine Botin helfen uns mit ihrem Buch raus aus der Falle: Die Schimpf-Diät: In 7 Schritten zu einer gelassenen Eltern-Kind-Beziehung. (Affiliate Link)

Puh, es sind Sommerferien und manchmal ist es gar nicht so leicht, immer die Nerven zu bewahren und ruhig zu bleiben, wir sind halt auch nur Menschen. Aber dann kommt das doofe Gefühl im Bauch, weil wir wieder gemotzt haben. Wie können wir als Eltern darauf reagieren? 

Erstmal: Schlechtes Gewissen hilft uns nicht weiter, ganz im Gegenteil. Und die Tatsache, dass wir es anders machen wollen, ist bereits der erste Schritt! Es geht darum, sich dessen bewusst zu werden, dass Abwertung, Beschimpfung und gemeine Worte verletzen und tatsächlich den Selbstwert des Kindes negativ beeinflussen. Es geht darum, eine andere Haltung einzunehmen und auf Augenhöhe mit dem Kind zu kommunizieren.

Ihr selbst empfehlt eine Schimpf-Diät. Wie genau kann die aussehen? Und wie entgehen wir dem Jojo-Effekt wie bei anderen Diäten, die dann nach dem Abnehmen oder Schimpfverzicht dazu führen, dass wir noch mehr zunehmen oder noch mehr schimpfen?

„Diät“ bedeutet so viel wie „Lebensführung“, „Lebensweise“ – es geht also nicht darum, eine „Challenge“ oder einen Wochenplan durchzuarbeiten, ganz im Gegenteil, denn sonst – du hast es schon angesprochen – kann auch sowas wie ein Jojo-Effekt auftreten.

Wir selber sind vielschichtig geprägt und oft ist es nicht leicht, aus alten Mustern auszubrechen: „When I open my mouth, my mother comes out“ ist ein bekanntes und durchaus sehr berechtigtes Zitat. Es geht also darum, sich bewusst zu machen, woher die eigenen Verhaltensweisen stammen und in kleinen Schritten neue zu etablieren. Dabei ist unser Buch in den 7 Alternativen für jeden Tag ab Seite 213 ein sehr praxisnaher Begleiter.

Dem zugrunde liegt allerdings die eingangs erwähnte Grundhaltung. Jesper Juul hat den Begriff der Gleichwürdigkeit geprägt und meine Co-Autorin und langjährige Mama-Coach Linda stützt sich da voll auf ihren Mentor und Lehrer. Noch vor Schritt 1 nimmt sie uns dazu mit auf eine Gedankenexkursion, die diesen Begriff lebensnah erläutert. Das ist wie eine Einladung!

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Die Autorinnen bei der Buch-Präsentation.

Ihr gebt tolle Tipps, wie wir auch in Stresssituationen wertschätzend bleiben und den Kindern auf Augenhöhe begegnen können. Könnt ihr uns die auch verraten?

Dafür ist es immens wichtig, die Ursachen des eigenen Stress-Themas herauszufinden – die können ganz unterschiedlich sein! Wir haben uns umgehört, uns selber beobachtet, Lindas Erfahrungen aus den Coachings eingebracht und folgende Ursachen herausgefunden:

Überforderung

Mangelzustände

Vorstellungen und Erwartungen

Ohnmacht

Diesen Faktoren haben wir uns in Schritt 4 sehr ausführlich gewidmet und beleuchten einen ganzheitlichen Ansatz.

Der erste und wohl wichtigste Tipp, um den Kindern (und Mitmenschen) auf Augenhöhe begegnen zu können, ist: die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und danach auch zu handeln.

Woher nehmt ihr eure Expertise? Woher wisst ihr so genau, wie ein positives Familienleben gelingen kann? 

Linda Syllaba ist Dipl. systemischer Coach, Dipl. psychologische Beraterin und arbeitet seit ihrer Ausbildung bei Jesper Juul intensiv mit Familien.

Ich bin 2fache Mutter und lerne am Tun: Ich bin als „Suchende“ in das Abenteuer Elternschaft gestartet und merke, dass es da unfassbar viel zu lernen und zu erleben gibt. Als Expertin würde ich mich nicht bezeichnen, ich versuche vielmehr, das auszusprechen, was mich mit meinen Leserinnen verbindet: Mamasein ist sehr oft sehr erfüllend und schön, aber sehr oft sehr anstrengend. Ich habe Linda 2013 aus Eigenbedarf erstmals kontaktiert und möchte diese wertvollen Erfahrungen gern weitergeben.

Nun erfahren wir in eurem Buch eine Menge über die Theorie. In der Praxis ist es aber manchmal gar nicht so leicht, ruhig zu bleiben, wenn zum Beispiel trotz mehrfacher Ermahnung dann doch das Glas Apfelschorle umkippt und der Boden wieder neu gewischt werden muss. Oder wenn das eine Geschwister das andere verletzt. Habt ihr da einen Fünf-Sekunden-Notfall-Trick, den wir in Akutsituationen anwenden könnten?

Atmen (ja, echt jetzt!). Um einigermaßen ruhig zu bleiben, hilft es, einige Male tief zu atmen. Beim Schimpfen und Schreien schnürt es einem oft die Kehle zu, dieser Luftstrom muss unbedingt wieder hergestellt werden!

Wenn es um das Schütten von Flüssigkeiten ging, hab ich oft versucht, diesen Vorgang in ein Spiel einzubauen und auf einer vorbereiteten Ebene (Tablett oder Ähnliches) mehrere Becher mit Wasser zur Verfügung gestellt. (Den Saft / Tee gab es dann aus einer schüttsicheren Flasche bei Tisch.)

Das Geschwister-/Rivalitiätsthema ist ein ganz eigenes, auch dazu gibt es einen Text von mir im Buch. Kinder lernen immens viel dadurch, dass sie Geschwister haben, oft „lösen“ sie einen Konflikt ruppiger, als wir es selber tun würden. Ich versuche dann immer an meine eigenen Kindheit zu denken und bin meist gleich etwas weniger stren… 🙂 – Wenn grobe Gewalt im Spiel ist oder die Kleinsten tatsächlich unter die Räder geraten, dann sind wir als Erwachsene natürlich gefordert, sie zu schützen. 

Aber auch da hilft ein Gespräch im Anschluss und ein klares Statement meist. „Ich dulde Gewalt nicht.“ Nach groben Streitigkeiten frage ich immer auch die Kinder, wie sie diese Situation zu lösen gedenken. Dabei kommt meist raus, was der Auslöser war oder worum es eigentlich ging und in den meisten Fällen sind es Emotionen wie Wut, Zorn, Eifersucht, die die Kinder in Rage versetzen. Diese Gefühle rauszulassen ist grundsätzlich wichtig und ebenso, sie zu benennen und zu akzeptieren. Oft haben Kinder auch echt kreative Ansätze, wie ein Konflikt gelöst werden kann.

Das alles bedeutet Zeitaufwand und setzt voraus, dass wir uns als Eltern auch wirklich darauf einlassen können…… >>> siehe oben: WAS BRAUCHE ICH, UM GEDULD AUFBRINGEN ZU KÖNNEN! 

Wie kamt ihr auf die Idee, das Buch zu schreiben? Wie waren die Reaktionen darauf und habt ihr weitere Ideen für neue Bücher?

Das war ein langer Prozess, der wahrscheinlich auch durch die KlientInnen aus Lindas Coachings mitbestimmt wurde: viele fragen nach Buch-Tipps und Lese-Empfehlungen bzw. kommt laufend tolles Feedback nach ihren Einheiten. 

So entstand die Idee, die ich gern mit meinen Erfahrungen und Erkenntnissen begleite und damit auch meiner Blog-Community zur Verfügung stellen kann.

PS: Und ja – wir arbeiten an einem neuen, sehr spannenden Projekt! 🙂

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WIR DÜRFEN ÜBRIGENS ZWEI EXEMPLARE DES BUCHES Die Schimpf-Diät: In 7 Schritten zu einer gelassenen Eltern-Kind-Beziehung (Affiliate Link) AN EUCH VERLOSEN! Schreibt uns dazu hier in den Kommentaren einfach, wann ihr zuletzt die Wände hättet hochgehen können… die Losfee zieht dann die GewinnerInnen!

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50 Kommentare

  1. Naja gestern, als die Große der Kleinen ihr Lieblingskuschelfreund geklaut hat und die kleine Schwester, dann der Großen in Fuß gebissen hat und die Große dann die Kleine durch die Wohnung gezogen hat……und nur weil ich schnell ein Paket angenommen habe. Oh man!!!

  2. Hallo, das klingt sehr passend für uns. Hier eskaliert es regelmäßig beim essen. Umgefallene Becher, krasser Geräuschpegel und Futterneid, da kann ich manchmal echt nicht ruhig bleiben

  3. Ich glaube eine Schimpfdiät könnte nicht schaden. Ich reg mich häufig beim Essen auf, weil nur Schmarrn gemacht wird und ich kaum zum Essen komme. Vor allem wenn ich selbst Hunger habe und dann nur genörgelt wird, könnte ich wahnsinnig werden…

  4. Hallo,
    der Beitrag spricht mir aus dem Herzen!
    Besonders der Teil zu Geschwistern und wie sie Probleme lösen. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie es zwischen mir und meinem kleineren Bruder häufiger ruppig geworden ist. Unsere Eltern haben uns dann je nachdem wie schlimm wir uns geneckt haben sich unsere Seiten angehört. Ich hab dann immer schnell gemerkt das ich selber nur frustriert war von etwas ganz anderem. Häufig war das auch der Fall, wenn ich an dem Tag nicht genug draußen war um mich auszupowern.

    Liebe Grüße
    Judith

  5. Hallo!
    Ich reg mich sehr darüber auf, daß alles liegen bleibt: Bonbonpapier wird sogar in der Küche irgendwo hinter gestopft, dabei ist der Weg zum Mülleimer genauso „lang“, Stifte, Spielzeug etc. bleibt überall liegen, die Wäsche stapelt sich auf den Stühlen! Und ich ärger mich total darüber, daß ich immer wieder schimpfe, statt konsequent dann vielleicht mal irgendwelche Folgerungen draus zu ziehen (eben nichts Süßes mehr kaufen, erst Playstation, wenn der Rest weggeräumt ist…).

  6. Ich merke, dass ich seit Corona schneller aus der Haut fahre, mich über Leute aufrege, die ich früher gar nicht wahrgenommen habe. Auch meine Familie bekommt die Dünnhäutigkeit dann manchmal ab, daher würde mir die Schimpfdiät sowas von gut tun. Ich brauche das Buch gerade dringend!

  7. Erst gestern habe ich geschimpft und mich aufgeregt: wir hatten als 4-köpfige Familie einen langen Reisetag hinter uns und die Kinder waren abends partout nicht müde. Und ich wäre soso gerne schon ins Bett geschlüpft! Das kennt ihr bestimmt auch, oder?

  8. Oh ja, im Grunde mindestens einmal in der Stunde wird hier gemotzt. Meistens ist der Grund ein Streit zwischen den Geschwistern. Oder wegen Kleinigkeiten, weil die Lunte schon eh so kurz ist. Explosionsgefahr… würde es gern anders machen.

  9. Leider sehr regelmäßig beim Abendessen, wir werden einfach nicht fertig, weil immer Quatsch gemacht wird und am Ende wird es spät. Das ist in den letzten Wochen auch nicht unbedingt besser geworden. Dabei wäre es viel schöner den Tag entspannt und für alle angenehm ausklingen zu lassen.

  10. Hier gibt es fast jeden Tag Situationen, in denen geschimpft wird. Zu oft bin ich ungeduldig, reagiere über und habe zu hohe Erwartungen an die Kids. Samstag hab ich den Großen (gerade mal 4 Jahre alt) angebrüllt, weil er mit Wasser gespritzt hat und nicht augenblicklich aufhörte, als ich das wollte. Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass er wahrscheinlich nicht einmal wusste, was mir nicht gepasst hat. Der arme Kerl. Ich würde sehr gern eine Schimpf-Diät machen.

  11. Tatsächlich rege ich mich täglich auf und das möchte ich (da ich auch grad mit unserem vierten Wunder schwanger bin) verändern.
    Unser mittlerer Sohn ist Autist in Kombi mit ADHS und es raubt mir wirklich oft den Nerv. Jede Kleinigkeit macht mich wahnsinnig. Oft kann ich mit Atmen und aus der Situation gehen, das schreien / schimpfen umgehen, aber leider nicht immer…
    Lg

  12. Wir sind gerade im Urlaub und anstatt dass wir die Zeit entspannt genießen, wird doch jeden Tag geschimpft und die Zündschnur bei uns scheint kürzer denn je… dabei hatte ich so darauf gehofft, dass es im Urlaub alles lockerer wird als in der zuletzt doch sehr fordernden Zeit zu Hause. Eine Schimpfdiät ist genau das was wir machen sollten!

  13. Gerade gestern erst… Meine Tochter hat das erste Mal bei einer Freundin übernachtet und war dementsprechend übernächtigt, aufgedreht, albern, affig, nöckelig – alles auf einmal!!! Nix war richtig, alles falsch 😡😡 Da war nicht so gute Stimmung…

    1. Vorhin beim einschlafbegleiten: die Kinder (2 Und 4,5 Jahre) waren super müde aber drauf und dran sich wieder gegenseitig hoch zu pushen… dann kann das ganze gerne mal 1,5 Stunden dauern bis sie schlafen und das bringt mich dann völlig auf die Palme. Erstaunlicherweise hat heute geholfen, dass ich ihnen erklärt hab, dass sie sich beruhigen müssen sonst mache ich das nicht mehr und sie müssen alleine einschlafen. 🙈

  14. Gestern war so ein Tag! Ich war so sauer: Die Große (7) braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Mir selbst geht es nicht gut. Die Mittlere und die Kleine (5 und 2 Jahre) nutzen DIE Gelegenheit zum Panschen: Die gute Bio-Milch, der frisch aufgebrühte Tee, der frische Apfelsaft und die bisher noch ungeöffneten Marken-Frühstückszutaten (die ich nur im Angebot kaufe). Alles wird vermischt und natürlich landet ein beachtlicher Teil auch auf dem Boden. Ich habe dolle geschimpft. Danach lagen wir uns wieder in den Armen. Wir als Eltern arbeiten daran, dass wir öfter mal aus dem Meckerton rauskommen. Wir wünschen uns das Buch sehr!

  15. Immer wenn meine beiden 5 und 7 jährigen Kinder sich offensichtlich streiten “ müssen“ und keiner nachgibt und vor allem überhaupt nicht auf Mama hören in dem Moment. Und die fast 2- jährige fängt auch an richtig mitzumischen. Das alles natürlich gerne abends zur Bettgehzeit. Über das Buch würde ich mich freuen!

  16. Ich rege mich jedes Mal auf, wenn ich nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause komme, und alle Familienmitglieder haben unbedingt sofort ein dringendes Anliegen….

  17. Heute morgen, als wie wild um jeden Preis künstlich gehustet werden musste damit man nicht wieder in den Kindergarten ‚darf‘. Seit März war er ja auch erst 5 mal wieder dort. Dementsprechend am Limit bin ich und möchte einen Vormittag um in Ruhe Haushalt zu machen.

  18. Ich hätte gerade eben wieder „die Wände hochgehen“ können. Mein 2,5 jähriges Trotzköpfchen treibt mich gefühlt minütlich in den Wahnsinn. Ich möchte so oft gar nicht schimpfen, aber dann passiert es und mir geht es danach richtig schlecht.
    Das Buch würde mir bestimmt helfen!
    Viele Grüße
    Ann-Katrin

  19. Gestern Abend noch….Alle waren müde und aus Langeweile/Müdigkeit hat sich der Nachwuchs mal wieder gekabbelt. Ich habe total gemeckert denn es endet früher oder später mit Verletzung und Tränen, gerade abends. Aber mit Meckern und Anschnauzen nenne ich auch keine Alternative:(

  20. Leider habe ich gestern die Geduld verloren beim Abholen nach der Kita. Da war die Regenhose zu unbequem, der Weg zum Spielplatz zu weit, die eingepackten Snacks nicht die richtigen….wenn man das Gefühl hat den ganzen Tag alles für die Kinder zu geben und der Eindruck entsteht dass das nicht wahrgenommen wird – das finde ich schwer!

    1. Oft ist es vor dem ersten Kaffee wenn man morgens noch schon eingemummelt im Bett liegt und neben einen von der Seite direkt entgegen geschmettert kommt: „Mama, kann ich Fernsehn !“ Wenn der Herr sich dann vor den Fernseher platziert hat und dann noch die ganze Zeit aus dem Wohnzimmer ertönt:“ Mama, ich will was anders gucken !“ ist der Puls direkt schon auf 180. Danach braucht es dann erstmal einen ganz ganz starken Kaffee. Immerhin fördern wir damit die Kaffeeindustrie… 😑

  21. Ich habe Kinder 2,6,9 und es ist gerade zwischen den beiden Jungs (6,9) sehr anstrengend. Ich habe das Gefühl beiden nicht gerecht zu werden . Beide sagen das ist unfair , und der andere darf viel mehr .. dazwischen die kleine , sie bekommt natürlich den Bären Anteil an Aufmerksamkeit .. und dann ist das auch nicht richtig und leider verliere Ich manchmal die Geduld und werde laut und sicher auch mal ungerecht! Das möchte ich nicht . Daher würde ich mich sehr freuen diesen tollen Ratgeber zu gewinnen !

  22. Oh jemine… das war erst gestern wieder und leider – ja, meinem eigenen Stresslevel und fehlender Selbstregulation derzeit geschuldet – passiert das häufiger in letzter Zeit. Es schreit förmlich alles nach einer Familienauszeit. Denn auch bei uns bringen die vielen Kleinigkeiten oft das Fass schon zum Überlaufen. Es ist soooo schwer, eben nicht direkt drauf einzusteigen, mit die Palme hochzugehen, laut zu werden… und ja, manchmal kann ich auch einfach trotz besseren Wissens nicht anders und tu genau das, was meine Mutter damals mit mir/uns getan hat. Erschreckend, blöd, doof… Unsere zwei Mädels sind wie Hund und Katz, können also weder mit noch ohne einander, lieben sich im Herzen, nur sieht man das v.a. zu Hause im vertrauten Umfeld so selten. Dort leben sie sich aus, weil sie es dort bzw. besser hier bei uns können und auch dürfen. Dass meine eigenen Wünsche nach Frieden und Ruhe damit natürlich völlig ignoriert werden, brauch ich nicht zu sagen 🙂 Und ja, immerhin klappt es anderswo einwandfrei 🙂 Ich würde mich seeeeehr freuen über einen Anstoß und Anschubser, v.a. diese Muster endlich anzugehen und auch loszuwerden. Deshalb hüpf ich für uns alle mit in den Lostopf, drücke natürlich dennoch auch allen anderen „Bedürftigen“ 😉 die Daumen. Danke für den Blogbeitrag und die Buchempfehlung.

  23. Ich bin gestern morgen die Wände hoch gegangen, als trotz klarer Regeln und Absprachen sich die Kinder so sehr in die Haare über das Tablet gekriegt haben, dass die Babies aufgewacht sind (und die sind hart im Nehmen) und ich meine 5 Minuten im Bad abbrechen musste, weil ALLE nur geschrieen und gebrüllt haben. Mein Motzen hat es natürlich nicht verbessert…. 🙁

    1. Mein Minimann ist Urlaubsreif und ich auch. Beide sind erschöpft und dünnhäutig. Da knallt es oft. Beim. anziehen, beim Essen, immer wenn wir es eilig haben brn… Und gerade vorhin beim Essen wieder. 😢 und das tut immer so leid.

  24. Jeden Morgen wenn die zwei Großen (8/6) aufstehen und sich nicht anschauen oder aneinander vorbei gehen können ohne sich dabei zu ärgern und anzumeckern 😩

  25. Gestern Abend. Und gestern Morgen. Mein Sohn ist der Trödelkönig und selbst wenn ich zwei Stunden (!!!) einplane für Anziehen, Sachen packen, ins Auto setzen – es reicht nicht. Da raste ich irgendwann aus. Aber da gab es bisher nicht einen guten Tipp. Vielleicht ist er ja in diesem Buch.

  26. Hm das letzte mal so richtig aufgeregt habe ich mich als mein Mittlerer seinen kleinen Bruder beim Stillen so erschrocken hat weil er ihn als Dino attackiert hat. Über das Buch würde ich mich sehr freuen

  27. Erst gestern bin ich aus der Haut gefahren. Als meine Tochter einen Wutanfall nach dem nächsten hatte. Egal ob Mittagessen, rausgehen, puzzlen, kuscheln. Alle meine Vorschläge waren verkehrt und wurden mit Gebrüll beantwortet.
    Wir haben uns dann beide auch wieder beruhigen können und ich habe mich bei ihr entschuldigt.
    Aber ich würde es gerne erst gar nicht soweit kommen lassen, dass ich sie anmotze deswegen.
    Vor allem im Hinblick auf unser zweites Kind und den sicherlich steigenden Stresspegel ab Herbst.

  28. Ich werde ungeduldig, wenn wir morgens zum Kindergarten losmüssen und die 2,5-jährige rumtrödelt. Wenn dann auch noch das Baby brüllt, weil es so müde ist – holla die Waldfee.
    Ich würde gern die Schimpf-Diät
    machen!

  29. Gestern Abend… Wie jeden Abend… Theater, Verstecken, Gehampel beim Zähneputzen, und und und… Da würde ich mich über ein paar Anregungen zu einem anderen Umgang damit echt freuen!

  30. Ooouuuh Leute … das ist (leider) genau mein Buch …!! Die Aufgabe, die mein Kind im Gepäck hat, ist nämlich „Lerne Geduld!“ – und ich bin immer noch eine schlechte Schülerin mit einem sehr kurzen Geduldsfaden und vielen Motzkuh-Anteilen, die ich überhaupt nicht mag … Also winke ich heftig der Losfee zu 😋🙏👋

  31. Ich werde am ehesten wütend, wenn morgens die Zeit drängt und das vierjährige Kind sich unkooperativ zeigt sowie bei ausufernden, lautstarken Geschwisterstreits, bei denen es meist um Lappalien geht. Da reißt mir schon manchmal die Hutschnur.

      1. Seit unsere 2. Maus da ist und ich deutlich unter Schlafmangel leide (sie ist mittlerweile 3,5 Jahre) bin ich deutlich gereizter und unausgeglichener.
        Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Können aber auch nicht ohne einander. Meist wenn beide nur noch am fordern sind und keine Kompromissberitschaft möglich ist und ich dann auch noch eine stärkere Migräne Attacke habe dann werde ich schnell laut und manchmal auch sehr ungerecht. Hinterher fühle ich mich als schlechteste Mutter der Welt und entschuldige mich für mein Verhalten. Aber eigentlich möchte ich einfach das es gar nicht erst soweit kommt.

        So wie letzten Donnerstag, wo die große doch spontan zum Schwimmkurs wollte, es mir uns meinem Mann aber nicht so gut ging. Hatten dann doch alles fertig gemacht und mein Mann wollte mit ihr los, da war ihr auf einmal alles andere wichtiger und sie hat auf nichts mehr reagiert. Nach dem 4. Oder 5. Mal ansprechen, dass es „jetzt“ los gehen muss um rechtzeitig anzukommen (durch Corona bedingt komplizierterer Ablauf)haben wir beide nur noch auf sie ein geschrien…. Im Nachhinein war sie auf eine Sache so fokussiert, dass sie uns gar nicht so richtig gehört und wahr genommen hat. Wir hätten sie wahrscheinlich einfach nur mit Körperkontakt ansprechen müssen damit sie aus ihrem Fokus raus kommt, aber die Erkenntnis war mal wieder zu spät.

        Daher versuche ich hiermit mein Glück vllt ein. Exemplar der Schimpf-Diät zu gewinnen.

    1. Erst gestern bin ich aus der Haut gefahren. Als meine Tochter einen Wutanfall nach dem nächsten hatte. Egal ob Mittagessen, rausgehen, puzzlen, kuscheln. Alle meine Vorschläge waren verkehrt und wurden mit Gebrüll beantwortet.
      Wir haben uns dann beide auch wieder beruhigen können und ich habe mich bei ihr entschuldigt.
      Aber ich würde es gerne erst gar nicht soweit kommen lassen, dass ich sie anmotze deswegen.
      Vor allem im Hinblick auf unser zweites Kind und den sicherlich steigenden Stresspegel ab Herbst.

      1. Erst gestern wieder, weil meine Großen (8 und 6) nicht aneinander vorbeigehen können ohne sich zu beschimpfen und zu berühren. Immer pünktlich dann, wenn es abends eigentlich ruhiger werden sollte…
        Ich würde mich sehr über das Buch freuen.

  32. Wir sind erst entspannt aus dem Urlaub zurück gekehrt und hatten die letzte Phase kurz vorher. Ich denke es gibt viele Situationen die im Nachgang betrachtet eigentlich gar nicht so schlimm sind. Ich hab mir jetzt vorgenommen immer erst einmal tief durch zuatmen bevor ich schimpfe, bisher klappt es gut, aber so ein paar hilfreiche Tips aus dem Buch, dazu würde ich auch nicht nein sagen.

  33. Das letzte Mal die Wände hochgegangen bin ich am Freitag: Das Auto musste für den Urlaub gepackt werden, ich war total gestresst und überfordert und die Jungs wollten nicht so, wie ich es wollte…
    Ich würde liebend gerne die „Schimpf-Diät“ machen und das Buch gewinnen!

  34. Hallo! Hm, letztens, als die Kleine die schlafenden Papa mit Farbe bemalt hat! Wobei das im Nachhinein schon fast wieder witzig war. 😉 Schöne Grüße von Lilly

    1. Ich scheitere gerade an den in meinen Augen völlig übertriebenen Erwartungen meiner Kinder im Urlaub bei Oma und Opa. Oder wohl eher an meiner Erwartung, dass sie diese nicht haben. Jedenfalls wäre mir das Buch mehr als willkommen.

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