Ich war unzufrieden! Wegen der Kinder? Nein, der Job musste weg! – Wie ich mich neu erfand

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Vermutlich kennen das viele Menschen: Sie machen einen Job, in dem sie eigentlich unglücklich sind. Sie arbeiten weiter, weil sie Geld verdienen müssen, denn es gibt da ja diesen Kredit und die Kinder… Alles kostet Geld. Man kann da nicht einfach so aussteigen.

Und ja, auch mir ging es so. Ich arbeitete als Grafikdesignerin. Zugegeben, kein schlechter Job. Ich war nicht ungern Grafikerin, aber meine Berufung ist einfach eine andere.

Ich bin Künstlerin!

Ich liebe es, kreativ zu sein. Schon als Kind liebte ich es zu malen und zu zeichnen. Die Ausbildung zur Grafikdesignerin war ein Kompromiss.

Denn die Kunst ist ja brotlos. Nicht wahr?

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Ja, das wird ja immer wieder so gesagt und man glaubt auch irgendwann daran und bleibt in einem Kompromissjob, während das Herz immer lauter ruft, weil es ganz etwas anderes möchte.

Die Kunst wurde immer wichtiger für mich. So wichtig, dass ich sämtlichen Urlaub und übriges Geld für Malkurse aufbrauchte.

Ich wurde dadurch immer besser und irgendwann verkauften sich ein paar Bilder. Das motivierte mich mehr zu malen und meine Kunst zu verfeinern.

Doch die Zeit neben einem Vollzeitjob blieb immer knapp. Und da waren ja auch noch meine Tiere. Ein Pferd, ein Hund und zwei Katzen. Meine Tiere gehören zur Familie. Und auch sie sind mir sehr wichtig.

Als ich dann Mama wurde, wurde die Zeit nicht mehr, obwohl ich weniger arbeitete. Wer kennt es nicht?!

Mama zu werden verändert viel. Jede Mama weiß das. Und so wurde die „Malzeit“ immer kürzer und die Unzufriedenheit immer größer.

Sämtliche kinderfreie Zeit ging in den Job – den ich zwar nicht schlecht, aber auch nicht als erfüllend empfand.

Vor allem, weil es in meinem Hinterkopf ständig ratterte: „Ich MUSS malen… wann soll ich denn malen???“

Ich hatte ganz einfach viel zu wenig Zeit für die Malerei.

Das alles strengte mich an und meine Familie bekam das zu spüren. Ich übertrug diese Unzufriedenheit natürlich auf die Kinder. Sie bemerkten, wie unruhig ich innerlich war.

Die Kinder sind Schuld?!

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Oh, wie sehr mich dieser Satz durchschüttelt. Denn es kommt vor, dass Kinder schuldig gemacht werden, wenn die Träume ihrer Eltern zerplatzen. Sie verantwortlich gemacht werden, weil sie ihre Eltern hindern, sich beruflich weiterzuentwickeln.

Aber wenn man ganz ehrlich ist und in sich kehrt, sind es niemals die Kinder oder andere äußere Umstände.

Man ist es selbst! Man meint, es ginge nicht anders und sucht sich Schuldige, die die eigene Unzufriedenheit austragen müssen.

So war mir ganz schnell klar: Nicht meine Kinder hinderten mich an meinem Vorankommen, sondern mein Job!!! Ich bin es selbst, die diese Entscheidung getroffen hat.

Ich sprach mit meinem Mann – dieser hatte natürlich Bedenken. Ist es denn möglich von der Kunst zu leben?

So schob ich den Gedanken ständig vor mich hin. Während ich in meiner Unzufriedenheit lebte. Musste ich mich doch damit abfinden?

Schließlich besuchte ich, rein durch Zufall, den Vortrag „Erfolg mit S.E.E.L.E. von Sabine Asgodom. Sie coacht ManagerInnen und motiviert Menschen, ihre Ziele zu erreichen. Diese Frau ist so positiv. Sie sagte: „Riskiere glücklich zu werden, riskiere zu scheitern, denn das Leben ist endlich!“

Diese Worte haben mich aufgerüttelt.

Ich wollte das alles nicht mehr. Ich wollte nicht mehr unzufrieden sein. Ich wollte eine glückliche Mama sein, die ihr Glück auf ihre Kinder überträgt.

Die selbst entscheiden kann, wann sie bei ihren Kindern sein möchte, um sie z.B. bei Krankheit zu betreuen. Eine Mama, die sich ihr Leben flexibel gestalten kann. Selbst bestimmen kann, wann, wie viel und vor allem WAS sie arbeitet.

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Und so war es nicht nur eine egoistische Entscheidung. Sondern auch eine Entscheidung, die meiner Familie helfen sollte, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

So schenkten mir meine Kinder die Kraft, diese Entscheidung zu treffen.

Auch wenn es riskant schien. Ohne sie und ohne die Unterstützung meines Mannes hätte ich es wohl nie gewagt.

Doch das war nicht der einzige Punkt, der mir half, heute meine Berufung zu leben. Denn 2018 mussten wir unseren geliebten Familienhund einschläfern. Er war seit 13 Jahren an meiner Seite und erlebte beide Geburten unserer Kinder.

Unsere Kinder liebten ihn. Er war der netteste Golden Retriever, den man sich vorstellen konnte.

Als unser Sammy dann schließlich nicht mehr laufen konnte, und ich ihn einschläfern lassen musste, wurde uns ein Familienmitglied genommen.

Ich war sehr traurig. Ich bin es heute noch, wenn ich daran denke, wie er mit dem Kopf auf meinem Schoß für immer einschlief.

Mein Sohn reagierte sehr stark auf den Verlust des Hundes. Er wurde sehr wütend. Hauptsächlich auf mich, die Mama, die den Sammy wegbrachte und in seinen Augen alles kaputt machte.

Sammy war eben nicht nur ein Hund. Er gehörte zu uns!

Es war keine leichte Zeit.

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Ich begann mit meiner Kunst zu verarbeiten. Und malte diese wertvollen Momente zwischen meinen Kindern und unserem Hund, um sie für immer und auf ganz besondere Art und Weise festzuhalten.

So holte ich mir unseren Sammy und die Augenblicke mit ihm und meinen Kindern wieder ein Stück weit zurück in unser Haus. Und machte mir Gedanken, wie schnell diese Zeit mit unseren Tieren eigentlich vergeht.

Ich begann mich mit der Beziehung zwischen Kindern und Tieren zu beschäftigen. Und so fand ich zu meinem Thema, das sich nun durch meine Kunst zieht.

Kinder und Tiere haben die reinste Liebe zu verschenken. Und es ist einfach wunderbar, sie gemeinsam tagtäglich zu beobachten. Dies möchte ich in meiner Kunst transportieren.

Heute male ich für Eltern Auftragsbilder, die die schönsten Augenblicke zwischen ihren Kindern und Tieren festhalten. Und somit eine ganz besondere Erinnerung schaffen.

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Ich schaffe Kunstwerke, in denen sich Menschen, die selbst als Kind wunderbare, prägende Erlebnisse mit Tieren hatten, wiederfinden.

Ich male für Menschen, die überzeugt sind, dass Kinder und Tiere zusammengehören. Und das nicht nur zu Hause. Jeder Käfer, jede Schnecke oder jede Kuh am Wegesrand schenken unseren Kindern Erfahrungen, die für ihr Leben wichtig sind.

Ich bringe dieses warme Gefühl in die Wohnungen der Menschen und bin so glücklich, anderen Menschen mit meiner Kunst Freude bereiten zu können…

Ich weiß, es gibt viele Leute da draußen, die tagtäglich unzufrieden ihren Job machen. Für die es anders nicht machbar ist. Oder die meinen es gäbe keine Alternative.

Ich bin äußerst dankbar und froh, dass ich es gewagt habe, meinem Herzen zu folgen. Auch wenn das Ende dieser Geschichte noch nicht absehbar ist.

Ich arbeite nun härter und mehr als zuvor. Aber ich mache es mit meinem Herzen. Und liebe es so sehr.

Ich bin absolut glücklich mit meiner Entscheidung und bin mir sicher, ich hätte es bitter bereut, wenn ich es nicht gewagt hätte.

Danke an meinen Mann, meine Kinder und meine Tiere, die dies erst ermöglichten!

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Schaut doch auch gern mal auf Tamaras Website vorbei, hier lässt sich kostenlos ein Katalog laden, der nähere Infos zu Auftragsarbeiten und Kunstwerken beinhaltet: www.tamaratavella.com

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6 Kommentare

  1. Werbung
    Ich lese hier wirklich sehr gerne viel und gerne mit, von daher bitte ich, es als wirklich höfliche Nachfrage zu verstehen: inwieweit ist der Beitrag Werbung für die o. g. Coachin und ihr Seminar? Danke!

  2. Werbung
    Ich lese hier wirklich sehr gerne viel und gerne mit, von daher bitte ich, es als wirklich höfliche Nachfrage zu verstehen: inwieweit ist der Beitrag Werbung für die o. g. Coachin und ihr Seminar? Danke!

  3. Wie wundervoll
    Was für ein schöner Artikel einer mutigen Frau. Und es zeigt einmal mehr, dass man manchmal einfach den Mut für Veränderungen aufbringen muss und am Ende belohnt wird. Die Bilder gefallen mir auch sehr gut! Vor allem das mit den Rehen im Wald. Weiter so!

  4. Wie wundervoll
    Was für ein schöner Artikel einer mutigen Frau. Und es zeigt einmal mehr, dass man manchmal einfach den Mut für Veränderungen aufbringen muss und am Ende belohnt wird. Die Bilder gefallen mir auch sehr gut! Vor allem das mit den Rehen im Wald. Weiter so!

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