Leserfrage: Kontrolliert Ihr, für was das Taschengeld ausgegeben wird?

Ich heiße Kirsten würde gerne mal eine Frage in die Runde stellen…Mein Problem: trotz Sport (2-3x die Woche Fußball, 1x die Woche Tennis) ist unser elfjähriger Sohn – na sagen wir mal – pummelig. Wie kann ich ihn zu "vernünftiger" Ernährung überzeugen?

Meiner Meinung nach isst er oft aus Langeweile und investiert sein Taschengeld in süße Getränke und Snacks. Ich kann ihn ja nicht pausenlos überwachen oder ihm das Taschengeld streichen oder den Kühlschrank abschließen.

Ich wäre dankbar für Tipps und gute Argumente, da unser Sohn eben auch ein Kopfmensch und nicht gerade dumm ist. Vorab schon mal vielen Dank!!!

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16 Kommentare

  1. Lieber Privat
    Wir hatten das Problem auch. Du merkst ja wie das diskutiert wird, meist wenig freundlich und verurteilend. Deshalb wenn du Interesse hast schreib mich gerne privat an.
    Lieben Gruß

  2. Lieber Privat
    Wir hatten das Problem auch. Du merkst ja wie das diskutiert wird, meist wenig freundlich und verurteilend. Deshalb wenn du Interesse hast schreib mich gerne privat an.
    Lieben Gruß

  3. Ich würde das Essen nicht so
    Ich würde das Essen nicht so streng überwachen. Bei mir hat meine Mutter damals den Süßigkeitenkonsum eingeschränkt, da ich starke Neurodermitis hatte. Dies hat nur zu Heimlichkeiten geführt. Ich hab bei Freunden sehr viel Süßes gegessen. Daheim hab ich Nutella, Kabapulver oder Schokostreusel (wenn nichts anderes da war, auch die Blockschokolade zum backen) gegessen. Da ich immer den Heißhunger unterdrücken sollte, wurde das eher schlimmer als besser.

  4. Ich würde das Essen nicht so
    Ich würde das Essen nicht so streng überwachen. Bei mir hat meine Mutter damals den Süßigkeitenkonsum eingeschränkt, da ich starke Neurodermitis hatte. Dies hat nur zu Heimlichkeiten geführt. Ich hab bei Freunden sehr viel Süßes gegessen. Daheim hab ich Nutella, Kabapulver oder Schokostreusel (wenn nichts anderes da war, auch die Blockschokolade zum backen) gegessen. Da ich immer den Heißhunger unterdrücken sollte, wurde das eher schlimmer als besser.

  5. In dem Alter war ich selbst
    In dem Alter war ich selbst pummelig und drohte irgendwie aus der Form zu geraten. Eine Freundin meiner Mutter praktizierte mit ihrer Tochter zu diesem Zeitpunkt die Methode, dass sie sich jeden Tag aus einer Kiste eine Süßigkeit aussuchen durfte. Haben wir dann auch so gemacht und es hat sehr gut geklappt! Die Absprache muss dann natürlich sein, dass er zu Naschzeug bekommt und das Taschengeld nicht darauf verwendet werden soll.
    Ich habe auch schon mal auf Blogs gelesen, dass Eltern ihren Kindern eine Wochenration geben und die Kinder dann selbst einteilen wann sie die essen.
    Vielleicht redet ihr mal darüber?
    Viel Erfolg und liebe Grüße!

  6. In dem Alter war ich selbst
    In dem Alter war ich selbst pummelig und drohte irgendwie aus der Form zu geraten. Eine Freundin meiner Mutter praktizierte mit ihrer Tochter zu diesem Zeitpunkt die Methode, dass sie sich jeden Tag aus einer Kiste eine Süßigkeit aussuchen durfte. Haben wir dann auch so gemacht und es hat sehr gut geklappt! Die Absprache muss dann natürlich sein, dass er zu Naschzeug bekommt und das Taschengeld nicht darauf verwendet werden soll.
    Ich habe auch schon mal auf Blogs gelesen, dass Eltern ihren Kindern eine Wochenration geben und die Kinder dann selbst einteilen wann sie die essen.
    Vielleicht redet ihr mal darüber?
    Viel Erfolg und liebe Grüße!

  7. Ganz schön schwierig in dem
    Ganz schön schwierig in dem Alter! Eventuell kannst du mit ihm eine Ernährungsberatung aufsuchen, die ihm altersgerecht erklärt wie gesunde Ernährung aussieht und was ganz ungesund ist. Ansonsten kannst du vielleicht auch ein bisschen gegensteuern, in dem du wenig Taschengeld direkt bar auszahlst und das nur einmal im Monat und den Rest auf ein Konto. Wenn er mehr braucht/will muss er mit dir reden wofür und ihr geht es dann gemeinsam abheben. Damit ist die Hürde „Schrott“ zu kaufen vielleicht ein bisschen höher. Zu Hause könnt ihr dann vielleicht eine Dose hinstellen, wo der Süßkram für eine ganze Woche rein getan wird, aus der er sich nach Herzenslust bedienen darf. Die Sachen müssen dann nur entsprechend ausgewählt sein, sodass er sie auch mag. Von Saft wird man übrigens genauso dick, wie von Limonade. Der enthält oft noch viel mehr Zucker und ist damit keine Alternative.

  8. Ganz schön schwierig in dem
    Ganz schön schwierig in dem Alter! Eventuell kannst du mit ihm eine Ernährungsberatung aufsuchen, die ihm altersgerecht erklärt wie gesunde Ernährung aussieht und was ganz ungesund ist. Ansonsten kannst du vielleicht auch ein bisschen gegensteuern, in dem du wenig Taschengeld direkt bar auszahlst und das nur einmal im Monat und den Rest auf ein Konto. Wenn er mehr braucht/will muss er mit dir reden wofür und ihr geht es dann gemeinsam abheben. Damit ist die Hürde „Schrott“ zu kaufen vielleicht ein bisschen höher. Zu Hause könnt ihr dann vielleicht eine Dose hinstellen, wo der Süßkram für eine ganze Woche rein getan wird, aus der er sich nach Herzenslust bedienen darf. Die Sachen müssen dann nur entsprechend ausgewählt sein, sodass er sie auch mag. Von Saft wird man übrigens genauso dick, wie von Limonade. Der enthält oft noch viel mehr Zucker und ist damit keine Alternative.

  9. Jetzt nicht den falschen Weg gehen
    Das Thema Ernährung ist im Alter von 11 für die nächsten Jahre realistisch gesehen schwer zu beeinflussen. Kurz vor der Teenager zeit und während dieser wird sich da nicht zu viel positives tun lassen. Auch danach wird es nur aus Eigenmotivation besser werden. Es ist leider so, ist ein Kind nach der kleinkindzeit zu dick oder bedrohlich zu dünn; ergo essgestört, ist es dies ein Leben lang. Essgestört hört sich hart an. Wer aber an einer Stelle seines Lebens das essen als Bewältigungsstrategie ausgewählt hat, hat dies fest in seine persönlichkeitsstruktur eingebaut. Natürlich gibt es verschiedene Typen von kräftigeren und natürlich schlankeren Menschen, wenn das Kind im gesunden, proportionalen Vethältnis zu seiner Familie passt, trifft dies hier nicht zu.
    Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, hier das Schlimmste was du tun kannst : mehr Druck und Kontrolle ausüben. Sei das über totale Kontrolle der lebebmittelaufnahme zu hause oder über das Streichen / einteilen von Taschengeld. Du musst an einer ganz anderen Stelle ansetzen, wo genau die liegt weißt du irgendwo in deinem Herzen am Besten. Denn leider haben die Eltern das problematische Verhältnis zum Essen beigebracht. Das ist kein Vorwurf nach den Motto “ du hast versagt“ sondern einfach eine logische Konsequenz. Wir haben alle Bereiche in denen wir Fehler machen, die sich auf die Jugend und daß weitere Leben auswirken. Wenn ich nicht mehr weiter weiß mit meinemKind un erkenne, dass ich da etwas fehl geleitet habe, hilft mir die Ursachenforschung.
    Isst du aus Langeweile? Hast du früher kekse verteilt damit es Ruhe gibt? Bist du ein bewusster Esser? In den Antworten hierauf liegt irgendwo deine Lösung. Im Alter deines Sohnes sicher ein langes, hartes Projekt.

  10. Jetzt nicht den falschen Weg gehen
    Das Thema Ernährung ist im Alter von 11 für die nächsten Jahre realistisch gesehen schwer zu beeinflussen. Kurz vor der Teenager zeit und während dieser wird sich da nicht zu viel positives tun lassen. Auch danach wird es nur aus Eigenmotivation besser werden. Es ist leider so, ist ein Kind nach der kleinkindzeit zu dick oder bedrohlich zu dünn; ergo essgestört, ist es dies ein Leben lang. Essgestört hört sich hart an. Wer aber an einer Stelle seines Lebens das essen als Bewältigungsstrategie ausgewählt hat, hat dies fest in seine persönlichkeitsstruktur eingebaut. Natürlich gibt es verschiedene Typen von kräftigeren und natürlich schlankeren Menschen, wenn das Kind im gesunden, proportionalen Vethältnis zu seiner Familie passt, trifft dies hier nicht zu.
    Da dies aber nicht der Fall zu sein scheint, hier das Schlimmste was du tun kannst : mehr Druck und Kontrolle ausüben. Sei das über totale Kontrolle der lebebmittelaufnahme zu hause oder über das Streichen / einteilen von Taschengeld. Du musst an einer ganz anderen Stelle ansetzen, wo genau die liegt weißt du irgendwo in deinem Herzen am Besten. Denn leider haben die Eltern das problematische Verhältnis zum Essen beigebracht. Das ist kein Vorwurf nach den Motto “ du hast versagt“ sondern einfach eine logische Konsequenz. Wir haben alle Bereiche in denen wir Fehler machen, die sich auf die Jugend und daß weitere Leben auswirken. Wenn ich nicht mehr weiter weiß mit meinemKind un erkenne, dass ich da etwas fehl geleitet habe, hilft mir die Ursachenforschung.
    Isst du aus Langeweile? Hast du früher kekse verteilt damit es Ruhe gibt? Bist du ein bewusster Esser? In den Antworten hierauf liegt irgendwo deine Lösung. Im Alter deines Sohnes sicher ein langes, hartes Projekt.

  11. Taschengeld
    Liebe Kirsten, ich spreche viel mit Eltern übers Geld und auch das Taschengeld. Mehr Kontrolle bedeutet ja leider oft mehr Heimlichkeit. Und das Taschengeld zu streichen, ist wohl auch keine gute Lösung. Wenn du magst, melde dich gerne mal bei mir, vielleicht fällt uns zusammen etwas Kreatives und Alltagstaugliches ein 🙂 LG Kirstin

  12. Taschengeld
    Liebe Kirsten, ich spreche viel mit Eltern übers Geld und auch das Taschengeld. Mehr Kontrolle bedeutet ja leider oft mehr Heimlichkeit. Und das Taschengeld zu streichen, ist wohl auch keine gute Lösung. Wenn du magst, melde dich gerne mal bei mir, vielleicht fällt uns zusammen etwas Kreatives und Alltagstaugliches ein 🙂 LG Kirstin

  13. du sprichst hier zwei
    du sprichst hier zwei Kernthemen an…. wie kann ich meinen Sohn von gesunder Ernährung überzeugen? und 2. dürfen sich die Kinder vom Taschengeld kaufen, was sie wollen???
    für mich ist das TAschengeld dafür da, dass sich Kinder auch einmal Wünsche erfüllen können, die ich als Mama nicht erfüllen will (aus welchen gründen auch immer). wenn meine Tochter also auf der Kirmes unbedingt Zuckerperlchen haben will, kann sie dafür ihr Taschengeld verwenden. … allerdings erhält unsere Tochter nicht so viel TAschengeld, dass sie davon RIESENMENGEN Süßkram kaufen könnte…. wäre das der Fall und sie täte das, würde ich mit ihr gemeinsam Regeln aufstellen zur Verwendung des Taschengelde

    du sagst, dein Sohn ist ein Kopfmensch… vielelicht hilft es bereits, dass du ihn für die Verwendung des Taschenbuches ein Kassenbuch führen lässt (als Voraussetzung dafür, dass er überhaupt TG bekommt) Dann seht ihr beide, wieviel Geld er für Süßkram/ Zeitschriften …ausgibt… Im nächsten Schritt könntet ihr besprechen, wie das Taschengeld zu verwenden ist (z. B. max. 10 % für Süßigkeiten, 30 % Zeitschriften; 10 % sparen…). hält er die Besprechungsergebnisse für x-Wochen ein, könnte für ihn eine Belohnung rausspringen (Besuch eines Freizeitparkes/ Kino/ Kegeln… am besten irgendwas, wo er sich bewegt und was ihm Spaß macht). Wenn diese (dauerhaft) nicht eingehalten werden, muss ich ggf. auch über die Konsequenz einer Kürzung nachdenken.

    Zum Thema gesunde ERnährung: überprüfe dein eingenes Ess- und Vorratsverhalten, kaufe ggf. schon anders ein….Naturjoghurt mit frischen (evtl. auch ungezuckerten TK) Früchten statt Fertigjoghurt, Hähnchenwurst statt Salami,… und wenn du mit ihm gemeinsam leckere Gesunde Sachen zubereitest, ist ihm vielleicht auch nicht mehr sooo langweilig… und Naschen beim Gemüseschnippeln schadet seiner Figur ganz gewiss nicht…

  14. du sprichst hier zwei
    du sprichst hier zwei Kernthemen an…. wie kann ich meinen Sohn von gesunder Ernährung überzeugen? und 2. dürfen sich die Kinder vom Taschengeld kaufen, was sie wollen???
    für mich ist das TAschengeld dafür da, dass sich Kinder auch einmal Wünsche erfüllen können, die ich als Mama nicht erfüllen will (aus welchen gründen auch immer). wenn meine Tochter also auf der Kirmes unbedingt Zuckerperlchen haben will, kann sie dafür ihr Taschengeld verwenden. … allerdings erhält unsere Tochter nicht so viel TAschengeld, dass sie davon RIESENMENGEN Süßkram kaufen könnte…. wäre das der Fall und sie täte das, würde ich mit ihr gemeinsam Regeln aufstellen zur Verwendung des Taschengelde

    du sagst, dein Sohn ist ein Kopfmensch… vielelicht hilft es bereits, dass du ihn für die Verwendung des Taschenbuches ein Kassenbuch führen lässt (als Voraussetzung dafür, dass er überhaupt TG bekommt) Dann seht ihr beide, wieviel Geld er für Süßkram/ Zeitschriften …ausgibt… Im nächsten Schritt könntet ihr besprechen, wie das Taschengeld zu verwenden ist (z. B. max. 10 % für Süßigkeiten, 30 % Zeitschriften; 10 % sparen…). hält er die Besprechungsergebnisse für x-Wochen ein, könnte für ihn eine Belohnung rausspringen (Besuch eines Freizeitparkes/ Kino/ Kegeln… am besten irgendwas, wo er sich bewegt und was ihm Spaß macht). Wenn diese (dauerhaft) nicht eingehalten werden, muss ich ggf. auch über die Konsequenz einer Kürzung nachdenken.

    Zum Thema gesunde ERnährung: überprüfe dein eingenes Ess- und Vorratsverhalten, kaufe ggf. schon anders ein….Naturjoghurt mit frischen (evtl. auch ungezuckerten TK) Früchten statt Fertigjoghurt, Hähnchenwurst statt Salami,… und wenn du mit ihm gemeinsam leckere Gesunde Sachen zubereitest, ist ihm vielleicht auch nicht mehr sooo langweilig… und Naschen beim Gemüseschnippeln schadet seiner Figur ganz gewiss nicht…

  15. Liebe Kirsten,

    Liebe Kirsten,
    meine Kinder sind noch zu klein, um von eigenen Erfahrungen zu berichten.

    Meine Eltern haben es jedoch von Anfang an so gehandhabt, dass vereinbart war, dass vom Taschengeld keine Süßigkeiten finanziert werden. Ich sollte das Taschengeld nach Möglichkeit sparen. In den ersten Jahren habe ich das auch so gemacht. Später war sas Taschengeld für Kinobesuche, CDs etc gedacht.
    Die Ersparnisse der ersten Jahre lagen auf dem Sparbuch und ich kam da gar nicht so einfach dran.

    Später (ich war 13/14) hatte ich ein Girokonto auf das das Taschengeld überwiesen wurde.

    Später habe ich das Sparbuch aufgelöst und von dem Geld die Eheringe gekauft.

    Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte.

    Viele liebe Grüße
    Charlotte

  16. Liebe Kirsten,

    Liebe Kirsten,
    meine Kinder sind noch zu klein, um von eigenen Erfahrungen zu berichten.

    Meine Eltern haben es jedoch von Anfang an so gehandhabt, dass vereinbart war, dass vom Taschengeld keine Süßigkeiten finanziert werden. Ich sollte das Taschengeld nach Möglichkeit sparen. In den ersten Jahren habe ich das auch so gemacht. Später war sas Taschengeld für Kinobesuche, CDs etc gedacht.
    Die Ersparnisse der ersten Jahre lagen auf dem Sparbuch und ich kam da gar nicht so einfach dran.

    Später (ich war 13/14) hatte ich ein Girokonto auf das das Taschengeld überwiesen wurde.

    Später habe ich das Sparbuch aufgelöst und von dem Geld die Eheringe gekauft.

    Ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte.

    Viele liebe Grüße
    Charlotte