Elternfragen

26/04/2018 - 20:00

Stadt-Mama Katharina

Leserfrage von Nadja: Warum provoziert mein Sohn die ganze Familie?

Mein Name ist Nadja, wir haben vier Kinder im Alter von 15,12, 8 und 4 Jahren. Mein Mann arbeitet an vier Tagen pro Woche im Außendienst und ist in dieser Zeit nicht zu Hause. Wir sind eine "normale" Familie, die schon einige Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden hat. 

Heute möchte ich Euch von meinem achtjährigen Sohn berichten, der mir seit der Einschulung Sorgen bereitet. Er ist ein fröhliches, sensibles Kind, meiner Einschätzung nach bekommt er von allen Kindern die meiste Aufmerksamkeit. Seine großen Geschwister beschäftigen sich gerne mit ihm und wenn wir Eltern beide arbeiten müssen, kümmern sich Oma und Opa sehr liebevoll um ihn. 

Generell versuche ich, jedem Kind exklusive Zeit mit mir zu geben. Auch, wenn es manchmal nur ein paar Minuten sind, in denen man gemeinsam auf dem Bett sitzt und den Tag bespricht. Ich höre zu, wenn sie mir von ihren Problemen berichten und wir versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. 

Zurück zu meinem Sohn: In der Schule hat er intellektuell keine Probleme, obwohl er der Jüngste in seiner Klasse ist. Er hat Freunde und kommt gut mit den anderen Kindern klar. 

Allerdings hat er mit den Lehrerinnen Probleme. Er beschreibt sie als sehr ungeduldig und schnell genervt. Er sagt, die Lehrerinnen würden schnell laut werden. Und so kommt es nun oft vor, dass er morgens vorgibt, krank u sein. Mal hat er Bauchweh, mal tut ihm der Kopf weh...

Und auch sonst verändert er sich. Er schreit seine Geschwister an, heult, provoziert, meckert und motzt an allem herum. Er sucht richtig Streit, bis einer der Größeren darauf einsteigt und zurück schreit. Er rudert dann nicht zurück oder entschuldigt sich, sondern wird albern, quatscht überdreht herum, bis die ganze Familie genervt ist. 

Häufig endet es damit, dass ich Verbote und Strafen verhänge, ihn ins Zimmer schicke. Und ja, manchmal platzt mir auch der Kragen und ich brülle rum. Das alles macht nicht nur ihn traurig, es ist für uns alle so unglaublich frustrierend. 

Ich möchte nicht diese Schreimutter sein, die völlig genervt alles verbietet. In diesen Momenten kann ich weder ihn noch mich selbst leiden.

Aber irgendwie sind wir in so einem Studel und ich weiß nicht, wie wir da wieder heraus kommen. Ich möchte einen entspannten Alltag. Was soll ich tun? Wer kennt solche Situationen und kann mir Tipps geben?

---ZUM WEITERLESEN: Wie mich die Wut zu einer Mama macht, die ich nie sein wollte

 

Tags: Kind, Phase, Entwicklung, Streit, Trost, Geschwister, Familie

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Kommentare

Ines — Do, 04/26/2018 - 21:45

Hallo, Tipps hab ich leider keine . Aber du könntest von meinem Sohn reden . Wirklich zu 100 % . Mein Sohn kam in die Schule . Zu den ersten Herbstferien bemerkte ich dann die Veränderung . Ständige zanken , wüten , steigen und ärgern . Unzufriedenheit und manchmal auch Weinerlichkeit. Im Januar ging ich damals zum Arzt und wurde ins spz geschickt. Er ist übergehabt an der Grenze zur Hochbegabung und hat einfach im sozial verfahren Probleme . Sagen die Ärzte ... ich frage mich dann warum das aber erst mit Eintritt der Schule kam . Außerdem benimmt er sich in der Schule und so ein top ! Ich kenne deine Gefühle sooooo gut. Ich mecker zu viel , bin oft genervt und sicher manchmal unfair . Ich schreie auch mal zurück und ich fühle mich sooo Hilflos in der Situation . Ich mag mich auch selbst dann nicht leiden. Tips hab ich keine . Nur die Gewissheit das du nicht alleine bist ....

Kathrin — Fr, 04/27/2018 - 08:25

Mein Sohn würde auch im letzten Sommer eingeschult, er ist momentan allerdings erst 7. Ihm gefällt die Schule gut und er mag auch seine LehrerInnen. Allerdings wurde er zu Hause so Richtung Herbstferien richtig großspurig vor allem mir gegenüber benahm er sich recht unangenehm, wie so ein Macho. Und seine 2 Jahre jüngere Schwester hat er herum kommandiert... ich nahm ihn dann beiseite und sagte ihm, wie traurig mich sein Verhalten macht und dass ich nicht ständig schimpfen möchte, sondern Spaß in der Familie haben möchte. Wir haben dann Taschengeld eingeführt (1€ pro Woche) dafür bekam er die Pflicht im Haushalt zu helfen ganz konkret soll er den Geschirrspüler ausräumen! Ebenso behandel ich ihn, wie einen „Großen“- er holt Päckchen in der Nachbarschaft ab, darf mit dem Schlüssel alleine hinters Haus gehen zum Spielen, oder soll da auch nach seiner Schwester gucken, er darf, wenn es sich anbietet alleine Brötchen holen oder zur Post gehen. Oder auch mal kurz alleine zu Hause bleiben... eben mehr Verantwortung tragen. Das macht ihn stolz und seine kleine Schwester himmelt ihn dafür an! Jetzt hat er Ihr sogar das Radfahren bei gebracht (genau erklärt und ist neben ihr her gerannt beim üben), dass macht ihn total stolz! Ich denke nämlich, dass die Phase von den Größten im Kindergarten zu den Kleinsten in der Schule und nun doch schon ein „großer Junge“ recht schwierig ist. Er will einfach nicht mehr „klein“ sein, aber braucht eben doch noch viel Zuwendung.

Heather Patrick — Sa, 04/28/2018 - 14:44

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Sabrina — Sa, 04/28/2018 - 20:33

Hallo, ist dein Sohn in der Schule vielleicht ein eher schüchternes Kind? Unser Sohn (bald 4) ist im Kiga sehr ruhig und schüchtern und dreht dann (als Ausgleich denke ich) zu Hause oft richtig auf. Als wir im Urlaub waren, war er sehr ausgeglichen und durchweg fröhlich. Im Alltag hingegen hat er richtige Trotz-und-Wein-Nachmittage. Ich denke, er passt sich den ganzen Morgen an und traut sich nicht, seine aufgeweckte Seite zu zeigen. Dann muss es nachmittags raus. Oder ist es in der Klasse deines Sohnes vielleicht sehr unruhig? Sind möglicherweise einige verhaltensauffällige Mitschüler in seiner Klasse, sodass in die Unruhe überfordert und anstrengt? Wenn die Lehrerinnen oft laut würden, könnte dies ja auch gut der Grund sein. Ich drück dir die Daumen, dass ihr den Grund findet und bewältigen könnt!

Sabrina — Sa, 04/28/2018 - 20:35

...sodass IHN

Inga — Sa, 04/28/2018 - 22:50

Hallo Nadja, habt ihr mit den Lehrerinnen mal das Gespräch gesucht? Das würde ich probieren, oft ergibt sich in solchen Gesprächen doch ein Zusammenhang, der einen weiterbringt. Viel Glück für euch! Liebe Grüße, Inga

Julia Weishaar — Di, 05/01/2018 - 11:55

Hallo Nadja, erst einmal: wow - wie reflektiert Du Dich anhörst. Ich kenne die Situation. Wir haben drei Kinder (11,9,9) und manchmal ist es wie verhext. Ich beschäftige mich so viel mit diesen Themen, dass wir sogar ein Buch darüber schreiben - ich hoffe, wir sind bald fertig. Mir ist eine Aussage dazu eingefallen: "Druck erzeugt Gegendruck." Irgendwoher verspürt euer Kind Druck, woher auch immer. Die Schule? Weil Du schreibst, dass er der jüngste in der Klasse ist. Vielleicht hilft es Dir zu überlegen, woher er den Druck verspürt. LG und viel Erfolg bei der Suche, Julia

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