Elternfragen

26/10/2017 - 13:30

Stadt-Mama Katharina

Leserfrage: Wie meistert Ihr die Krankheitswellen der Kids?

Ich heiße Vika und ich bin Mama einer Tochter (fast 5 Jahre alt) und eines Sohnes (fast 3 Jahre alt), glücklich verheiratet und mit einer Teizeitstelle (65 %).

Pünktlich zum Herbstbeginn hat es diesmal mich erwischt und ich kuriere seit nunmehr 3 Wochen eine Lungenentzündung aus. Und wie sollte es auch anders sein- nun liegen Mann und Sohn ebenfalls flach. Da wir nur sehr begrenzt auf Hilfe von Großeltern zurückgreifen können, stellen uns solche Momente immer wieder vor eine immense Herausforderung.

Wie machen das andere Familien? Haben sie Babysitter oder wie teilen sie sich die Betreeung im Krankheitsfall auf? Ich freue mich über Eure Geschichten. 

Tags: Krankheit, Kind, Betreuung, Großeltern.

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Kommentare

M — Do, 10/26/2017 - 14:28

Wir teilen die Tage - morgens arbeite ich, nachmittags mein Mann. Auf diese Art und Weise bleibt fuer keinen von uns allzu viel Arbeit liegen, und die Kollegen sind auch nicht allzu frustiert. Teile der Arbeit nimmt dann jeder mit nach Hause, die dann je nach Moeglichkeit erledigt werden.

Anni — Do, 10/26/2017 - 16:14

Wir versuchen die Tage so geht es geht zwischen uns Eltern aufzuteilen. Wenn wir "nur" selbst krank sind und es nicht gar sehr schlimm ist, gehn wir auch zu Arbeit (anderes Thema). Meistens sind die Kinder bei uns nach 1 oder 2 Tagen ja wieder oder es ist dann eh Wochenende. Und wenn es mal wirklich länger dauert, fragen wir die Großeltern ob sie mal noch einen oder zwei Tage einspringen können Die haben 2 Stunden Anreise und brauchen immer etwas Vorlauf. Einmal hat mein Mann ein kränkelndes Kind auch schon mit auf Arbeit genommen. Auch suboptimal. Aber irgendwie muss es ja gehen und irgendwie gehts auch immer! VG von Anni.

V — Do, 10/26/2017 - 21:13

Das ist bei uns unterschiedlich. Wenn ich noch viele Überstunden zum Abfeiern habe oder mein Mann oder ich viel Resturlaub, dann brauchen wir das ein wenig auf. Wenn es geht, teilen wir den Tag auf. Ich gehe schon um 7 Uhr auf die Arbeit bis um 12 Uhr, dann löse ich ihn zuhause ab und er arbeitet von 12 bis 19 Uhr. Nach ein bis zwei Tagen und wenn es nicht zu ansteckend ist, können die Großeltern manchmal kommen (zwei Stunden Autofahrt). Aber die Methode, den Tag aufzuteilen, ist sehr beliebt, da die Kollegen auf beiden Seiten nicht sitzen gelassen werden. Man arbeitet das Dringlichste ab und hat auch keinen Riesenberg Arbeit, wenn man wieder zurückkommt und dann am besten noch selbst krank ist. Wir arbeiten eine Straße voneinander entfernt. Also kommt mein Mann mit Kind im Auto zu mir auf die Arbeit und ich fahre dann mit krankem Kind wieder zurück nach Hause. Fliegender Wechsel ohne Zeitverlust...

V — Do, 10/26/2017 - 21:21

Die "Tag-Aufteilen-Methode" ist auch in der Aussenwirkung total super. Der Mann verpasst nur drei Stunden Arbeit am Morgen und hat die Anerkennung der Kollegen sicher (ein Papa der sich kümmert!). Die Mama leistet Ihre vollen fünf Stunden Teilzeitarbeit ab und kommt von dem Image los, dass die Care-Arbeit alleine auf ihren Schultern lastet und sie daher kein zuverlässiger Arbeitnehmer ist. Alles Klischees, aber leider in den Köpfen der Kollegen und Chefs fest verankert. Das alles geht natürlich nur mit flexiblen Arbeitszeiten und Gleitzeitarbeit.

Kathi — Fr, 10/27/2017 - 08:57

Wenn das Kind kränkelt, geht es zu Oma und Opa oder Uroma und Uroma, irgendwer findet sich immer. Wenn es wirklich krank ist, also sich nicht aus dem Bett bewegen kann und 24h Betreuung inkl. Kuscheln braucht, bleibe ich zuhause. Ich bin selbstständig, kann das also „gut“ einteilen. Da muss der Papa dann keinen Stress mit seiner Arbeitsstelle haben. Wenn wir selbst krank sind wird eigentlich immer weiterarbeitet, notfalls per Homeoffice.

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