„Mehr Mut zum Ich“: Starke Mütter, starke Töchter – wie wir die Pubertät angehen. #wirgewinnt

muttertochter

Ihr Lieben, wir haben vor wenigen Tagen einen runden Geburtstag gefeiert. Den ersten runden Geburtstag unserer Tochter. Ihr Alter besteht nunmehr nicht mehr nur aus einer, sondern aus zwei Ziffern. Unglaublich! Ist sie damit nun eigentlich ein Teen? Mit zehn? Wie dem auch sei, demnächst stehen hier sicherlich einige körperliche und psychische Veränderungen an. Und weil das so ist, unterstützen wir gern die Mehr Mut zum Ich“-Projekt von Dove und Rossmann. Meine Tochter und ich sind sogar Teil der Bildergalerie 😉 Da könnt ihr übrigens auch selbst Fotos oder Videos einsenden! Unter allen Einsendungen werden 15 (!) exklusive Mutter-Tochter-Wochenenden inkl. An- und Abreise verlost. Versucht doch mal Euer Glück! Aber vorher erzähle ich Euch noch ein paar Gedanken zu mir und meiner Tochter.

Wenn ich an meine Pubertät zurückdenke, erinnere ich mich an Nachmittage, an denen mich der Schulbus bei uns im Dorf ausspuckte, ich nach Hause ging und beim Anblick meiner Mutter in Tränen ausbrach. Ich ging dann weiter in mein Zimmer und blieb für mich.

Wenn ich meine Mutter nach meiner Pubertät frage, erinnert sie sich an diese Zeit überhaupt nicht. Sie hat mich als unkompliziert wahrgenommen. Vermutlich habe ich meine Tränen gut verborgen und die Phase war nicht wirklich lang. Dass ich sie noch immer in Erinnerung habe, zeigt aber, wie intensiv die Gefühle bei mir gewesen sein müssen, dass ich mich noch so gut daran erinnere. Dabei hatten und haben meine Mutter und ich ein sehr sehr gutes Verhältnis…

Gefühle, die man sich nicht erklären kann, tja, die gehören wohl zur Pubertät. Meiner Tochter steht diese Zeit nun kurz bevor. Sie wechselt nach den Ferien auf die weiterführende Schule, aus einem Kind wird eine junge Frau. Und statt mich zu fürchten vor der möglichen Wut, vor der Beeinträchtigung unserer Beziehung durch vermeintlich fiese Hormone, bin ich einfach sehr gespannt.

Wir haben nämlich auch ein echt gutes Verhältnis! Und selbst wenn wir uns eine Zeitlang nicht mehr gut „riechen“ können sollten, so glaube ich fest daran, dass wir und danach wieder annähern werden. Und das ist auch eines, dass ich ihr gern mitgeben möchte auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Dass ich immer auf ihrer Seite sein werde. Dass sie sich auf mich verlassen kann. Dass sie so toll ist, wie sie ist. Dass sie ihren eigenen Weg gehen darf und wir sie nach Kräften zu unterstützen versuchen werden.  Dass Selbstbewusstsein und Ausstrahlung wichtiger sind als Modelmaße. Dass Erfüllung und Sinn wichtig sind. Dass Helfen Spaß macht.

Ich könnte Stunden so weiter schreiben und merke dabei: Im Grunde haben wir ihr das schon längst mitgegeben, indem wir darüber sprechen, indem wir das vorleben. Es ist wunderbar eine Tochter zu haben. Diese Tochter. Unsere Tochter.

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Info: Seit 2011 setzen sich ROSSMANN und Dove mit der Spendenaktion „Mehr Mut zum Ich“ für starke Mütter & Töchter ein. Zwischen Mitte August und Anfang September wird für jedes bei ROSSMANN gekaufte Dove Produkt 10 Cent an das Deutsche Kinderhilfswerk gespendet – 2015 konnten so ganze 150.000 Euro gespendet werden. Der Erlös kam ausgewählten Förderprojekten zugute, die Mädchen dabei unterstützen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und Mütter in ihrer Vorbildfunktion stärken.

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2 comments

  1. Wieder mal…
    …ein sehr sehr schöner Beitrag. Danke, Lisa, für die wunderbaren Worte. Genau das möchte ich irgendwann auch meiner Tochter mit auf den Weg geben. Ich selber habe mich in meiner Pubertät nicht so wertgeschätzt gefühlt und wurde als zickig und schwierig bezeichnet. Schade ist das und ich hoffe, dass ich es besser machen werde!
    Also noch mal danke!