Nach Elternzeit: Ich will mich beruflich neu orientieren – nur wie?

Hallo ihr Lieben, ich heiße Maja, ich bin derzeit mit meinem 3. Kind in Elternzeit und will/muss danach beruflich neu orientieren.

Ich würde eigentlich gerne eine Ausbildung als Erzieherin beginnen, aber die ist leider immer noch kostenpflichtig und das können wir uns nicht leisten.
Gibt es hier andere Mamas, sich beruflich auch neu erfinden mussten und mir davon erzählen können? Gibt es vielleicht sogar welche, die auch die Erzieher-Ausbildung gemacht haben und mir erzählen, wie sie das finanziell gestemmt haben?

Darüber würde ich mich sehr freuen.

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9 Kommentare

  1. Liebe Maja,
    die Erzieherausbildung ist nicht kostenpflichtig. Woher hast du das denn? Oder meinst du damit, dass du während (dem schulischen Teil) der Ausbildung nichts verdienst?
    Wie wäre denn dann PiA? Das gibt’s zumindest in Baden-Württemberg?
    Liebe Grüße

  2. Hier in BaWü gibt es die „Praxisintegrierte Ausbildung“ zur Erzieherin. Da gibt es innerhalb der Woche Praxistage in der Einrichtung und Schultage im Wechsel. Das Ganze ist nur Verdienst. Vielleicht gibt es das so oder ähnlich bei dir auch.

    1. Vielleicht wäre die Ausbildung zur und sie Arbeit als Tagesmutter etwas, was du erst einmal einfacher in euren Alltag integrieren könntest? Oder versuche einmal, in das Berufsbild Schulbegleiter(in)“hineinzuschnuppern“. Da werden immer mehr gesucht zur Zeit! Eventuell wäre auch Pflege-Eltern zu werden eine Option. Viel Erfolg!

  3. Hallo,
    Ich stehe an genau dem selben Punkt in meinem Leben. Ich war in der Elternzeit meines zweiten Kindes und möchte nun in den Bereich Erzieher wechseln. Ich würde mich gern darüber mit dir austauschen.
    Mein wahrscheinlicher Weg wird aber eher ein Studium. Die Ausbildung hat für mich einfach viel zu viele Hürden.
    Praktika vorher, dann Schule, mit Fächern, die ich alle schon in der Ausbildung hatte und vorallem viele Jahre Ausbildung.

    Vielleicht klappt das mit dem Austausch ja

    LG Janika

  4. Wenn du in deinem bisherigen Beruf nicht mehr arbeiten kannst, auch familienunfreundliche Arbeitszeiten können eine Grund sein, bezahlt möglicherweise das Arbeitsamt die Umschulung zur Erzieherin.
    Es gibt auch Schulen die Teilzeit Ausbildungen zur Erzieherin mit Praxisanteil anbieten, sodass du Geld verdienst und erste Erfahrungen in dem Bereich sammelst. Es kann also lohnenswert sein, mit deinen aktuellen Hinderungsgründen mal an den Schulen in deiner Nähe anzufragen, welche Möglichkeiten es gibt.
    Viel Erfolg!

    1. Hallo Maja,

      ich selbst habe mich nach meiner Elternzeit auch noch einmal für eine schulische Ausbildung entschieden. Ich musste dafür hier MV auch monatlich Geld zahlen. Es gibt aber auch staatliche Schulen, die kostenfrei sind. Allerdings ist dort die Anfrage an Ausbildungsplätzen höher.
      Gestämt habe ich das ganze durch Bafög und nach einem Jahr durch einen Bildungskredit der KfW- Bank.
      Wir sind so trotz Kindern gut über die 3 Jahre gekommen.

      LG

    1. Ich bin in der selben Situation. Ich kann dir nur empfehlen Aufstiegsbafög zu beantragen! Dies ist die einzige Möglichkeit für mich, mir die Ausbildung und mein Leben mit Kleinkind als alleinerziehende Mama zu finanzieren.

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