Stadtleben

13/07/2016 - 07:45

Stadt-Mama Katharina

Zu viel Besuch, zu viel Unruhe, zu viel Stress - Meine Fehler im Wochenbett

Vor ein paar Tagen flatterte hier das neue Buch von Hebamme und Bloggerkollegin Anja Constance Gaca ins Haus. Der Titel: „Das Wochenbett – alles über diesen wunderbaren Ausnahmezustand“ (morgen gibt es bei uns ein Interview mit Anja zum Thema Wochenbett!!!!)

Nun bin ich in der 21. Schwangerschaftswoche, habe also noch ein paar Wochen bis das Baby kommt  - aber als ich das Buch in den Händen hielt, dachte ich an diese besondere Zeit nach meinen bisherigen Geburten – und muss eingestehen, dass ich es beide Male nicht besonders gut hinbekommen habe (das Foto zeigt meine Tochter schlafend in unserem Bett...hach, das ist lang her...)

Ein Rückblick: 

Wochenbett 1

Eigentlich müsste man meinen, beim ersten Kind könnten die meisten Mütter das Wochenbett voll genießen. Schließlich gibt es noch kein Geschwisterkind, das auch umsorgt werden will. Man könnte also einfach im Bett bleiben, schlafen, wenn das Baby schläft, sich umsorgen lassen, das Wunder bewusst genießen.

Nicht so ich. Ich hatte irgendwie ein komisches Bild im Kopf. Von Müttern, die kurz nach der Geburt wieder fit waren und so aussahen, als sei nichts gewesen. Und vor allem wollte ich kein Muttchen sein, über das meine kinderlosen Freundinnen sagen, sie käme nicht mehr aus dem Jogging-Anzug. Ich wollte allen beweisen, dass mein Leben genauso weiter geht, trotz Kind.

Also entschlossen wir uns, unser dreieinhalb Wochen altes Baby den Großeltern in Bayern vorzuführen. Fünf Stunden Autofahrt hin, drei Tage dort, fünf Stunden zurück. Anfang Januar, bei minus 20 Grad. Als ich meiner Hebamme davon erzählte, guckte sie mich an, als hätte ich meinem Kind ein Bein abgebissen und sagte: „Du wirst mit einem Milchstau zurück kommen. Das ist viel zu viel für Dich.“ Ich so: „Nö. Alles easy. Mir geht’s gut.“

Die Hinfahrt lief prima, ich war ja so stolz auf uns als coole Eltern. Doch dann ging der Besucherstress los. Jeden Tag zwei, drei Dates mit Omas, Opas, Tanten, Uroma, alten Schulfreunden. Mein Kind wurde herumgereicht, viele fragten noch nicht mal, es wurde mir praktisch aus den Armen gerissen. Ich sagte nichts, denn ich wollte ja auch keine sein, die das Baby nicht abgibt. Doch ich schrie innerlich: „Warum tascht Ihr alle meine Tochter an?“ Es war alles laut, es war trubelig, ich hatte keine Ruhe zum Stillen. Ich fühlte mich plötzlich nur noch überfordert und wollte nach Hause.

In der Nacht vor der Abfahrt wurde meine Brust ganz heiß, ich konnte das Baby nicht mehr anlegen, alles tat weh.Am nächsten Morgen fuhr ich mit Dolly-Buster-Busen zur Notapotheke und lieh mir eine Milchpumpe. Ich sahs weinend im Hinterzimmer der Apotheke, neben mir brüllte das hungrige Kind. Wir beschlossen, nach Hause zu fliehen und fuhren los. Meine Brust wurde wieder hart und heiss. Irgendwo, auf einer Autobahnraststätte in Thüringen, legte ich meine Tochter an. Die Standheizung lief, ich flehte sie an, mich leer zu trinken, wir würden auch nie wieder so einen Scheiss-Ausflug machen. Und dann trank sie. Beide Brüste leer. Ich heulte auf der Rückbank, mein Mann ging zu McDonalds und holte Pommes. Zurück in Berlin war ich zwei Wochen damit beschäftigt, mein Stillproblem wieder in den Griff zu bekommen...Meine Hebamme verkniff sich jede Bemerkung, nur einmal zog sie die Augenbrauen hoch. „Ich weeeeeeiß!“, rief ich. Und schwor, beim nächsten Kind alles anders zu machen.

Wochenbett 2

Von Sekunde eins hatte ich ein schlechtes Gewissen meiner Großen gegenüber. Sie sollte auf keinen Fall zu kurz kommen, sie sollte sich weiterhin mehr als geliebt fühlen. Das machte mir aber unheimlichen Stress. Ohne Großeltern in der Nähe und weil mein Mann wenige Wochen vorher einen neuen Job begonnen hatte und deshalb nicht lange frei nehmen konnte, war ich 8 Tage nach der Geburt auf mich allein gestellt. Und wollte – mal wieder – funktionieren.

Ich hatte eine Geburtsverletzung und starke Schmerzen mein Laufen. Dennoch war es mir unheimlich wichtig, dass ich meine Große zur Kita bringe. Ich wollte ihr damit zeigen, wie wichtig sie mir ist. Also ließ ich den Kleinen bei Nachbarn und stapfte im Januar mit der Großen zur Kita. Auf dem Rückweg machte ich noch schnell den Einkauf und ich dachte dabei jedes Mal, dass ich gleich zusammen klappe. Außerdem wollte ich, dass meine Große nicht auf ihre Nachmittagsgestaltung verzichten muss und saß mit dem Baby im kalten Flur der Musikschule oder brachte die Große zu Spielverabredungen bei Freunden. Obwohl mir Hilfe angeboten wurde, habe ich diese oft abgelehnt. Weil ich wieder andere Frauen im Kopf hatte, die doch scheinbar alles immer spielend schaffen. Und wieder war es meine Hebamme, die mich rettete. Sie redete mir ins Gewissen, sprach mit meiner Frauenärztin und setzte sich auch bei meiner Krankenkasse für mich ein, so dass ich für drei Wochen eine Haushalts-Hilfe gestellt bekam. Die kam jeden Tag drei Stunden, saugte, bügelte und ging für mich einkaufen. Ich konnte unterdessen einfach im Bett liegen und schwor mir, beim nächsten Kind alles anders zu machen.

Ausblick Wochenbett 3

Wenn alles gut geht, kommt das Baby Ende November/Anfang Dezember. Ich habe bereits einigen Freundinnen gesagt, dass ich mir von ihnen zur Geburt wünsche, dass sie für mich kochen. Dass sie mir mal die Wäsche machen. Oder mal mit den beiden Großen auf den Spielplatz gehen. Ich will es diesmal besser machen. Ich habe bereits alle Fehler gemacht, das war vielleicht nicht besonders klug, aber richtig dumm wäre es, sie ein zweites Mal zu machen. Mein Mann wird wahrscheinlich erst über Weihnachten frei bekommen, ich hoffe, meine Mutter kann ein paar Tage davor einspringen.  Das Wichtigste aber ist, dass ich begriffen habe, dass ich nicht funktionieren muss. Dass ich mir Zeit lassen kann, dass ich die Ruhe genießen darf. Dass meine anderen beiden Kinder keinen Schaden nehmen, wenn sie mal eine halbe Stunde vor dem Fernseher ruhig gestellt werden, weil ich das Baby in Ruhe stillen will. Ich hoffe, ich erinnere mich an meine guten Vorsätze, wenn es soweit ist. Und für alle Fälle werde ich werde Lisa bitten, mich daran zu erinnern...

 

 

Tags: Baby, Geburt, Wochenbett, Stillen, Milchstau, Hebamme, Bettruhe

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Kommentare

Claudia — Mi, 07/13/2016 - 08:14

Liebe Katharina, das hört sich ganz nach mir an. Ich hab in den ersten beiden Wochenbetten auch Fehler gemacht... Wochenbett 1: Als junge Mama, fern von der eignen Familie, hab ich auch kaum Hilfe zugelassen...von meiner Schwiegerfamilie. Milchstau...abpumpen und dann auch keine Nachsorgehebamme....verdammt war ich jung :-) Wochenbett 2: Bei Sohn Nr. 2 wohnten wir gemeinsam mit der Schwiegerfamilie in einem Haus und nutzten die Räume zusammen. Es war etwas haarig...am Anfang auch viel Besuch. Und dann kam der Stress mit meiner Schwiegermutter. Ich bin nach knapp 9Wochen wieder zur Schule, stand ja kurz vor meinem Abschluss. Das hat der kleine Mann nicht so gut mitgemacht. Zwar war er tagsüber bei der Tagesmama (dort das einzige Kind) recht entspannt, dann ab 14.00 zu Hause hatten wir viele Schreiphasen. Es war ne harte Zeit, bis zum Umzug. Wochenbett 3: Eine mega entspannte Zeit. Genau zum Ferienbeginn kam unser Püppchen zu uns. Die Jungs sind mit Oma in die Ferien, 3 Wochen nur Papa und die Püppi. Bekocht wurde ich von der Frau meines Papas, gleichzeitig auch meine Nachsorgehebamme. Und mein Haushalt plätscherte so nebenher..... Von Kind zu Kind lernt man dazu.... Liebe Grüße Claudia

Heike — Mi, 07/13/2016 - 08:52

Hallo Katharina, Hmm, ich bin wohl so eine Mama, wie Du sie sein wolltest. Beim ersten Kind ambulante Geburt. Mein Mann hatte drei Wochen Urlaub, war dann drei Wochen wieder arbeiten. Nach sechs Wochen habe ich als freiberufliche Hebamme wieder Vollzeit gearbeitet und mein Mann war im Erziehungsurlaub. Besuch habe ich im Vorfeld schon abgeblockt: "wir rufen euch an, wenn er da ist, und wir rufen euch an, wenn ihr zu Besuch kommen könnt. Wer ungefragt kommt, bleibt vor der verschlossenen Tür stehen. Wer kommt, hat etwas fertiges zum Essen mitbringen." Hat problemlos funktioniert. Kind zwei war eine Hausgeburt. Am nächsten Tag saß ich mit beiden Kindern auf dem Spielplatz. Mein Mann musste nach einer Woche wieder arbeiten, er musste beruflich für eine Woche nach England. Fünf Wochen später ist er dann wieder in Elternzeit gegangen. Mit dem Besuch haben wir es wieder genau so gehandhabt. Hast wieder prima geklappt. Zum Stillen hat mein Mann mir die Kinder in den Kreißsaal gebracht, nachts habe ich abgepumpt. Wenn ich tagsüber nach den Nachtdienst geschlafen habe, hat er mir die Kinder ins Bett gebracht und angelegt. Meinen Frauen erzähle ich natürlich etwas anderes!" Wochenbett heißt Wochenbett, weil da ist es eine Woche im Bett so nett." Ist aber nix für mich! Jeder muss schauen, was für ihn passt, und das kann von Kind zu Kind auch sehr unterschiedlich sein! Alles Gute für die weitere Schwangerschaft! Heike

Andrea — Mi, 07/13/2016 - 09:44

Toller Beitrag. Ich finde mich in jedem Satz wieder. Ich wünsche Dir ganz fest , dass dieses Mal ein wirkliches Wochenbett daraus wird!! Alles Liebe.

Sabrina — Mi, 07/13/2016 - 10:22

... Merke ich mir denn Artikel. Nach der Geburt unserer Kleinen letztes Jahr musste mein Mann vier Tage später wieder arbeiten gehen (ebenfalls eine neue Stelle). Wir beide hatten großes Glück das Stillen lief Perfekt und Sie hat von Anfang an fünf Stunden geschlafen. Meine Vorsorge Hebamme stand mit Rat und tat zur Seite und als Krankenschwester und Große Schwester mit viel Abstand zum jüngsten Bruder war ich Fit im Thema Baby. Mit meiner Geburtsverletzung hingegen lief es nicht so gut. Hatte wegen der Fehlenden Ruhe auch noch vier Monate nach der Geburt damit zu kämpfen. Nun ja für das nächstemal ist alles anders geplant der Mann ist inzwischen ganz fest im Team und wird bei uns zuhause bleiben können, mmh aber da ist jetzt schon die Angst das die momentan noch allein und innig Geliebte Prinzessin zu kurz kommt. Bin gespannt und freu mich über Berichte zum Wochenbett drei!

Susann Mussehl — Mi, 07/13/2016 - 11:09

Ich verstehe nicht, wie man sich zusammen entschließen kann ein Kind zu bekommen und dann kann der Mann nach der Geburt nichtmal 2 Wochen frei nehmen. Ein Wochenbett sollte im besten Fall mind. 10 Tage eingehalten werden. Wenn nicht im Bett, dann auf der Couch. Da geht es nicht nur um das aktuelle Befinden sondern auch um Spätfolgen. Das ist ja das Schwierige, nicht nur Verantwortung für ein Neugeborenes zu übernehmen, sondern in erster Linie für sich selbst. Und das heißt auch, dem Papa klarzumachen: ich kann nicht viel erledigen außer stillen, wenn du keine Zeit hast, musst du dich auch um Ersatz kümmern. So viel Klarheit und Durchsetzungsvermögen sollte man schon mitbringen. Sehe ich jedenfalls so.

Stadt-Mama Katharina — Mi, 07/13/2016 - 11:20

..gebe ich Dir absolut recht. In der Praxis war es bei uns so, dass der Papa kurz vorher einen neuen Job angenommen hatte und deshalb nicht sofort so lange Urlaub nehmen konnte. Das war einfach blödes Timing - aber manche Sachen kann man eben nicht planen.

Katharina — Sa, 08/24/2019 - 00:12

Das ist mir auch gleich aufgefallen V. a. deshalb, weil bei Wochenbett Nr. 3 der Vater schon wieder nicht freinimmt. Das wirkt so, als wäre das ein Muster und keine Ausnahme bei Nr. 2.

Eva — Mi, 07/13/2016 - 11:33

Ich stimme meiner Vorschreiberin zu, ich finde es bestürzend, dass Frau heutzutage denkt, sie ist gleicher als gleich und muss alles alleine wuppen. Bei einer Freundin von mir ist der Mann auch immer beruflich eingespannt, und obwohl er sehr gut verdient, war nie Geld da, um beispielsweise einen Babysitter oder eine Haushaltshilfe zu engagieren. Ihre Kinder waren dann, wenn sie beispielsweise krank war, bei mir. Nur ich selbst habe immer wenig Hilfe von Freunden und Bekannten bekommen. Wir wussten immer, wir müssen das als Paar schaffen.Ich habe oft den Eindruck, dass die Väter nicht wirklich in der Pflicht stehen, sondern dann gerne auf andere befreundete Frauen zurückgegriffen wird.

Stadt-Mama Katharina — Mi, 07/13/2016 - 11:46

Danke für diesen Kommentar! Da ist definitiv was Wahres dran und könnte demnächst mal ein Thema bei uns sein!

Anja — Mi, 07/13/2016 - 13:58

Wo sind diese Frauen, die alles perfekt hinbekommen? Ich kenne keine. Oder bin ich es vielleicht? Meine kleineren Problemchen (Milchstau, Schlafmangel, Wochenfluss,...) gehen ja nun wirklich nicht jeden was an. Da entsteht sicher schnell der Eindruck, dass ich so weit alles gut schaffe, besonders wenn man nicht weiß, wie viel und entspannt der Papa im Hintergrund gewirkt hat. Und er hat mir keinen Tag ohne Dusche durchgehen lassen!

Andrea — Mi, 07/13/2016 - 14:38

Witzig - beim Dritten habe ich in der Tag die Regel aufgestellt, das man mich nur besuchen darf, wenn man was zum Essen mitbringt. Und es hat perfekt geklappt und niemand hat sich auf die Füße getreten gefühlt. Vielleicht sind wir einfach manchmal selbst nur viel zu nett und wollen niemandem zur Last fallen, oder?

zeynep — So, 09/17/2017 - 07:11

Ich bin gerade im wochenbett, heut der 6 tag meiner Entbindung. Zweites kind.. Gestern hatte ich besuch, blieben viel zu lang..es war sooooo anstrengend, obwohl mein erster rumschrie und rruhe wollte..hat das keiner bemerkt! Sie saßen imer noch. Blöd dass ich meiner mutter nicht Absagn konnte den Besuch abzulehnen! Meine naht tut weh, mein rücken zieht, mir ist schwindelig :( Und ich bin sauer auf alle und mich. Die nachsten zwei wochen werde ich nichts tun. Diese nacht schlief ich wegen dem stress auch fast garnicht jnd iegendwie trinkt der kleine auvh nicht mehe ...dabei wollte ich länger stillen :(! Liegt wohl am stress festern?..ich weis es nicht

Julia — Mi, 07/13/2016 - 18:37

Liebe Katharina, ich lese deinen Beitrag grade aus meinem ersten Wochenbett heraus. Vor 12 Tagen ist unser kleiner geboren. Ich wünschte dein Beitrag wäre schon vor zwei Wochen erschienen, vielleicht hätte ich mir deine Worte zu Herzen genommen und nicht gleich eine ganze Hand voll Fehler gemacht. Wir hatten eine lange ambulante Geburt und noch am selben Tag empfingen wir Zuhause Besuch...natürlich nicht im Bett sondern im Wohnzimmer. Und so ging es die ganze erste Woche. Wenn ich im Bad war habe ich auch mal eben die Amaturen geputzt oder eben eine Wäsche erledigt, in der Küche die Spülmaschine eingeräumt oder eine Kleinigkeit gekocht. Nicht dass ich es gemusst hätte, mein Partner hat frei und kümmert sich rührend um mich, den kleinen und den Haushalt. Nur ich bin es, die nicht zu stoppen ist...oder besser war. Mein Körper hat mich gebremst und nun ist absolute Bettruhe angesagt...auf unbestimmte Zeit. Jetzt lerne ich meine Lektion in Sachen Geduld, 5 grade sein zu lassen und auch mal Dinge zu delegieren. Das die Betonung beim Wort Wochenbett tatsächlich auf Bett liegt, war mir vorher nicht so bewusst, obwohl ich mich viel mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt auseinandergesetzt habe und immer versucht habe alles natürlich, sanft und möglichst umsichtig zu gestalten. Dabei habe ich aber vor allem an den kleinen gedacht und nicht an mich. Ich glaube, dies ist das Resultat unserer Gesellschaft, in der das Muttersein eine neue Art von Lifestyle ist und jede Saison ein neuer Trend angesagt ist. Dabei gehen ganz wesentliche und bedeutende Aspekte leider unter. Wir lesen alle fleißig über die Bedeutung des Bondings, bleiben im Wochenbett aber nicht dort wo wir hin gehören und wo Bonding gelebt wird. Ich bleibe nun im Bett bei meinem kleinen (und dem Papa). Jetzt ist Kuschelzeit!

Stadt-Mama Katharina — Mi, 07/13/2016 - 18:50

erstmal herzlichen Glückwunsch zu der Geburt Deines Sohnes!!!! Weisst Du was: Nobody is perfect. Wir machen alle Fehler - umso toller ist es, dass Du jetzt die Notbremse gezogen hast. Wir wünschen Dir von Herzen eine wunderbare Kuschelzeit!

Mareike — Do, 07/14/2016 - 08:21

Wenn ich eins gelernt habe bei der Geburt meiner kleinen Tochter (unser erstes Kind)dann das,dass man keine klaren Vorstellungen haben sollte oder besser gesagt nicht zu sehr daran fest zu halten. Denn meist kommt es dann doch ganz anders als gedacht. Mein Wochenbett sah so aus, dass ich alle drei Stunden 4-5mal am Tag hoch in die Kinderklinik gefahren bin um die Kleine zu versorgen. Nicht laufen können wegen der Narbe vom Notkaiserschnitt,egal. Kein gemütliches kuscheln, eher die Sorge das alles gut wird,wenig bis keine Stillmomente sondern hoffen das sie es schafft das Fläschchen leer zu trinken und nicht wieder sondiert wird,keine Besucher zum abwimmeln sondern Schwestern und Ärzte die einen noch nicht erlauben das eigene Kind mit nach Hause zu nehmen. Ja das Wochenbett, so schön hab ich es mir vorgestellt, so schön hab ich mir das Stillen vorgestellt, so schön stell ich mir vor wie sie es bald schafft aus der Bauchlage ihr Köpfchen zu heben... Mittlerweile sind wir fast drei Monate zu hause und es scheint das sich unser Baby ganz normal entwickelt aber bitte immer ein Auge drauf behalten ob die Motorik stimmt,ob sie gut trinkt, hört sie richtig.... Ja,die Vorstellungen können einem das Wesentliche ganz schön madig machen. Also bitte, genießt den Augenblick und entschleunigt den Alltag :) Unserer Tochter geht es gut und ich liebe ihr Lächeln!

Frollein Coco — Di, 07/26/2016 - 12:57

Das habe ich mir auch alles so schön vorgestellt: Eine 'gemütliche schöne' Geburt, langsam an das Stillen ran tasten, die Zeit zusammen genießen, 5e grade sein lassen, egal wie der Haushalt ausschaut, der Papa hat zwei Wochen Urlaub. Das Ende vom Lied: Vorzeitiger Blasensprung sechs Wochen zu früh, wegen erhöhter Entzündungswerte ein Kaiserschnitt und stillen kannste erst mal knicken. Papa hat kaum Zeit, da genau da der Vorgesetzte zwei Wochen Urlaub hat und er alleinverantwortlich für die Filiale ist, die sowieso wenige Mitarbeiter hat. 5 Tage nach der Sectio Entlassung, aber das Baby muss auf der Intensiv bleiben. Am Entlassungstag erst mal durch die Großstadt tigern, ne Milchpumpe besorgen und die Urkunden klarmachen (Wichtig wegen Sozialnummer, die dann wiederrum für die Anmeldung im Spital notwendig ist, und Eier ja gern der zusätzliche Stressfaktor gacht wird, indem das Töchterchen innerhalb einer Woche angemeldet sein muss, und schnellstmöglich eben diese Nummer braucht, ansonsten gehen die täglichen Kosten von 726 Euro auf's eigene Konto und so ... entspannt ist was anderes), am nächsten Tag Urkunden abholen und ab da täglicher Ritt ins Spital. Immer kucken, dass Frau rechtzeitig abpumpt. Und Zuhause schauts aber so unter aller Sau aus, weil der Kater ausgerechnet dann sich entscheidet, eher ein Schwein als ein Kater zu sein, dass Haushalt halt doch irgendwie noch gemacht werden muss. Grob zumindest. Also Wochenbett hab ich mir auch anders vorgestellt. Nach der Verlegung auf die Intermediate Care hab ich mich als Betruungsperson mit angemeldet, da hast im Zimmer wenigstens deine Ruhe, es ist ordentlich und dreimal am Tag gibt's was zu Essen. Außerdem konnt ich mir wahnsinnig viel von den Schwestern abschauen und hab viele Tipps bekommen. Heute geht's nach Hause und jetzt fängt die ruhige Zeit daheim an. Und wenn's dreimal hintereinander Tiefkühlpizza gibt, ist mir das auch egal :) (Hab ich erwähnt, dass zwischendurch noch ne Hochzeit anstand, die wir nicht mehr verschieben konnten? Ohne Baby natürlich doof, aber leider ging auch das nicht anders. Zum Glück war die eh vom vornherein klein geplant)

Katrin — Do, 07/14/2016 - 10:57

Liebe Katharina, vielen Dank für diesen Artikel - er kommt genau zur richtigen Zeit für mich. Mein (zweites) Wochenbett beginnt irgendwann zwischen heute und in 3 Wochen und schon jetzt kündigt sich der Besuch an. Seien es die Hufe scharrenden Schwiegereltern, die sich am liebsten heute schon hier einquartieren würden, oder sonstige Freunde die um meinen ET herum eh auf der Rückfahrt vom Urlaub hier vorbeikommen und dann doch gleich mal die Nase reinstecken könnten... und dann ich, die so schlecht nein sagen kann... großartig. Und obwohl ich das Ganze ja zum zweiten mal durchlebe, habe ich so wenig dazugelernt und sehe mich innerlich auch schon wenige Tage nach der (optimalerweise ambulanten) Geburt mit meinem älteren Sohn auf dem Spielplatz rumspringen. Wie bescheuert. Daher vielen Dank für Deinen "Weckruf", ich werde das Ganze jetzt wesentlich ruhiger angehen und den allzu aufdringlichen Besuchern absagen. Das bin ich wohl nicht nur mir sondern auch der Babytochter schuldig.

Kathrin — Do, 07/14/2016 - 11:36

Ich war bei beiden Kindern die vollen 3 Tage im Krankenhaus- schön gemütlich im Familienzimmer (unserer tollen Beleghebamme sei Dank) mit meinem Mann! Beim ersten Mal mit unserem Sohn war es wie Urlaub, die Geburt lief glatt und ich konnte die Zeit mit meinem beiden Männern genießen! Meine Familie schaute an gleichen Tag der Geburt vor (er ist in den frühen Morgenstunden geboren), fuhr dann mit meinem Mann zu uns nach Hause, räumte die Wohnung auf und ließ Essen und Weihnachtsgeschenke da ( es war der 20.12.) Als wir nach Hause entlassen wurden heulte ich nur. Es war der Milcheinschuss :-)! Ab der Ausfahrt vom KH bis heim nur geheult. Zu Hause saß oder lag ich abwechselnd auf der Couch und heulte vor Rührung, vor Glück, vor Angst, dass das Glück zerbrechlich ist... Weihnachtslieder über Christi Geburt brachten mich sofort zum weinen... Also haben wir die Couch ausgezogen, uns drauf gelegt alle drei und zur Abwechslung alle alten Krimis geschaut, die dritten Programme so hergaben...haben geschlafen, wenn unser Sohn schlief... Es waren genau 10 Tage bis ich mich das erste Mal vor die Tür mit Baby getraut habe- den Müll wegbringen und 10 Min. spazieren... Wie gut, dass mein Mann 4 Wochen Urlaub hatte! Er hat mich bekocht und umsorgt, Besuch haben wir erst im neuen Jahr wieder empfangen... Beim 2. Kind hat er wieder 4 Wochen Urlaub genommen, wir hatten wieder ein Familienzimmer, unser Großer weilte mit Oma und Opa im Wohnmobil am See ganz in der Nähe, mein Mann fuhr täglich hin und holte meine Eltern und ihn kurz zum Besuch ins KH, ich hatte solche Sehnsucht nach meinem Sohn! Psychisch ging es mir prima, doch körperlich war ich am Boden, ich hatte viel Blut verloren. Mein Mann bespaßte zu Hause dann den großen Sohn, machte die Stadt mit ihm unsicher und wenn ich mich gut fühlte kam ich mit der Kleinen mit. Wenn nicht gingen wir nur hinter das Haus ins Freie! Es waren tolle Wochen, wie ein langer Urlaub! Ich habe mich so auch schnell erholt! Es gibt sie also die Männer, die genau da sind, wenn man sie braucht und Familien, die unterstützen! Ich bin so dankbar, dass es so lief jedes Mal!

Elke — Do, 07/14/2016 - 11:59

Also ich musste lächeln und finde es wunderbar. Ja natürlich möchte man alles am besten machen und auch zuhause schön haben. Ich war nach dem KH auch zuhause und der Papa war arbeiten, wie davor auch. Und es gab Einschränkungen ich lag um 20 Uhr im Bett und es war Okay. Wir waren unterwegs zusamnen. Im Winter alle kindergärten abgelaufen und besichtigt. Ich muss dazu sagen die grösste Bestätigung fand ich in der Hebamme. Sie schaute vorbei und das einzige was sie sagte. Kommst du damit klar. Ja, kam ich es war okay für mich. Ich denke es ist immer anders und perfekt ist nichts. Es gibt nicht nur den einen weg jeder hat zum Glück seinen eigenen Weg. Ich wünsch Dir für dein 3. Kind eine schöne zeit und nun hast du schon unterstützung vom Bruder oder Schwester ist auch nochmal komplett was anderes.

A Bullerbü Life — Do, 07/14/2016 - 17:38

Oh, kommt mir das bekannt vor! Und jedes Mal habe ich es bereut mir nicht doch mehr Zeit gelassen zu haben. Und dem Baby. Und der (Kern)Familie insgesamt. Beim nächsten Mal mache ich es besser! Ganz bestimmt.

Kathi — Do, 07/14/2016 - 18:51

Ich finde diese zwischen Stimmen "wo ist denn der Vater ? " zum schießen. Natürlich wäre es wünschenswert das jeder Vater sich Urlaub/Elternzeit was auch immer nimmt, immerhin steht es ihm zu etc. Leider ist nicht jeder Arbeitgeber so zuvorkommend. Klar man kann/sollte sich wehren, aber dann ist die nächste Frage wie hoch der Preis ist? Als unsere Große geboren wurde war mein Mann noch Lagerist. Seine Firma bei der er zuvor lange Jahre einen Festvertag hatte und gut verdiente, ging insolvent. Nun bekommt man heute so eine Stelle wie er sie hatte als Lagerist nicht mehr, alle Firmen arbeiten nur noch über Zeitarbeitsfirmen. So begann sein Wandern von Firma zu Firma, hatte die eine Firma keinen Bedarf mehr war es zu Ende. Warst du nicht bereit dir alles gefallen zu lassen, war es zu Ende. Würdest du krank, war es zu Ende. Ich könnte die Liste beliebig vortführen. Selbst genehmigter Urlaub, auf einmal wuste keiner mehr vom Urlaub, zack Abmahnung. Wir haben Dinge erlebt, die hätte mein früheres "Ich " nie für möglich gehalten, nicht in Deutschland! Mein Mann hatte um die Geburt unserer Tochter auch um frei gebeten, ihm wurde eine flexible Lösung zugesagt. Ich lag im Kreissahl mit Wehen, da erhielt er eine Nachricht seiner Firma. Warum er nicht auf der Arbeit gewesen wäre? Er hatte am Morgen Bescheid gegeben, angeblich wuste keiner Bescheid, der Verantwortliche konnte sich an nix erinnern, Abmahnung! Zumindest wurde ihm der nächste Tag noch frei gewährt, mehr geht aber nicht, an die Urlaubsabmachungen konnte sich keiner mehr erinnern. Eine ganz tolle Hintergrund untermahlung wenn man mit Wehen im Kreissahl liegt. Es gibt einfach Arbeitsverhältnisse/Umstände, da hat der Mann keine Wahl, es geht dann einfach um die Existenz. Ich wünsche keiner jungen Familie diese Erfahrung. Zur Geburt unseres Minis, befand sich mein Mann dann zum Glück schon in seiner Umschulung zum Fachinformatiker, da waren 2 Wochen Urlaub kein Problem. Es war eine Hausgeburt, unsere Große war auch dabei, und wir haben uns zwei Wochen eingeiegelt, es war einfach toll.

Astrid — Fr, 07/15/2016 - 09:44

Bei der großen war nix mit Wochenbett, da sie im Urlaub kam und wir papierkram in Deutschland erledigen mussten, bevor sie aus Österreich mit heim durfte. Bei Junior (Anfang Dezember) bekam der Papa kein frei. Sonntag vom Krankenhaus heim und Montag direkt die große früh fertig machen und in die Schule schaffen. Im Schnee mit Neugeborenen. Ich verachte seine Vorgesetzte dafür und könnt heut noch heulen, wenn ich zurückdenke

Mona — Di, 07/26/2016 - 13:56

Ja das liebe Wochenbett heisst nicht umsonst so :) Habe vor 4 wochen meinen 3. Sohn zur Welt gebracht. Beide wurden wir 3 tage später gesund entlassen! Habe mich auf meine anderen beiden Söhne gefreut und das ich endlich wieder Zuhause sein konnte bei Kinder und Mann. Meine Hebamme kam 3 tage später zu Besuch und stellte fest das meine Gebärmutter genauso gross ist wie am Ende der Ss. Hmm naja kann schon nicht so schlimm sein sagte Ich zu Ihr. Sie meinte daraufhin das ich zu meinen FA gehen sollte. Es sei denn ich möchte ins Krankenhaus eingewiesen werden. Darauf hatte ich ja gleich gar keine lust also bin ich zum FA und der erzählte mir dann das ich dieses wort Wochenbett ernst nehmen sollte denn ich habe einen Blutstau in der Gebärmutter. Konnte ich mir gar nicht vorstellen, denn als ich nachhause bin war meine Gebärmutter so klein wie sie sein sollte. Warum also sollte sie jetzt riesen gross sein und mir mein Blut abzwacken :D Naja hab mit meiner Hebamme telefoniert und Sie sagte zu mir: ich darf nicht mehr so viel machen und sollte bisschen zurück treten. Ja einfacher gesagt als getan. Ich habe 2 kinder im alter von 6 und 3 jahren und ein Säugling der ne Woche alt war. Wer soll denn sonst Haushalt, kinder und baby versorgen. Dachte mir auch andere Frauen schaffen das auch. Ich wollte zu diesen Frauen dazu gehören habe dabei aber meine Gesundheit gefährdet und hab heute nach 4 wochen immer noch probleme mit Unterleib und Gebärmutter. Also Liebe Frauen tretet einfach ein bisschen zurück und erholt euch gut :)

Vanessa — Di, 07/26/2016 - 14:04

Hallo ich habe deinen Artikeln gelesen und denke das jeder Fehler macht alles neu und man will an das alte Leben anknüpfen hat vorher ja auch alles geklappt . Nur haben die Babys einen anderen Kopf als unser kleiner im März kam war ich total überfordert Hund gerade 10 Monate Katze und ein Neugeborenes Baby und mein Mann musste auch noch arbeiten Eigensicherung war we für 2 Wochen frei gestellt was leider nicht dabei blieb . Ich Falzen ich habe abends geweint da ich wusste morgens früh ist er wieder weg und geweint wenn er wieder kam . Baby wollte gestillt werden Hund wollte raus Katze wollte Futter und Ich dachte der Haushalt muss auch funktionieren klappt ja bei allen anderen auch . Dann wollte ich meine Kilos die während der Schwangerschaft dazu gekommen sind am liebsten sofort wieder los werden . UNd jetzt ? Bin ich die Mutter die mit cloks und Jogginghose durch de Gegend rennt manchmal spüre Vieh die Blicke weil ich meine Haare noch nciht gemacht habe weil mein Sohn Hunger hatte oder einfach Aufmerksamkeit wollte . Man ändert so vieles für sein Kind und ich würde es immer wieder machen nur beim nächsten mal bitte ich um Hilfe und bleibe nicht weinend auf dem Sofa liegen und tue so als sei alles perfekt und ich schaffe alles alleine . Irrsinn funktioniert nämlich nicht und jeder der Kinder hat weis wie schwer die Anfangszeit ist . Beim nächsten Wochenbett genieße ich die Zeit und gehe es ruhiger an Besuch bleibt draußen wer kluge Sprüche hat und alles besser weiß auch dann zähle nur ich und das Baby. Hoffe du kannst es jetzt genießen :) bis dahin eine hoffentlich gute Mama :)

Dobry — Mo, 07/22/2019 - 16:32

Ich bin Ldia Ann aus den USA. Mein Mann hat mich am 13. Juni 2010 grundlos verlassen. Er ist bei einer anderen Frau eingezogen. Ich wollte mich umbringen und habe so viele Zauberer ausprobiert, aber alles ohne Erfolg. Mein Leben war sehr bitter und traurig. Dann erzählte mir eines Tages eine Freundin von diesem Zauberwirker namens Great Mutaba, der ihr in ihrer eigenen Situation half, als ihr Ehemann sie verließ. Aber zuerst habe ich es nicht geglaubt, weil ich so viele von ihnen getestet habe und es nicht funktioniert hat. Sie bat mich weiter, also beschloss ich, diesen Zauberwirker namens Great Mutaba auszuprobieren. Ich kontaktierte ihn und erzählte ihm meine Probleme und gab ihm alle notwendigen Informationen, die er benötigte. Er lachte nur und sagte mir, ich solle mir keine Sorgen machen, dass mein Mann mich in weniger als zwei Tagen zurückruft, und ich glaubte, und nachdem er den Zauberspruch beendet hatte, rief mich mein Mann an und begann zu betteln. Er entschuldigte sich und kam weinend für eine zweite Chance zu mir zurück. Heute leben ich und mein Mann glücklich wie nie zuvor. Ich kann wirklich sagen, dass dieser Zauberwirker aufgrund seiner Arbeit mächtig ist, mein Mann ist wieder zu Hause. Ich bin jetzt eine sehr glückliche Frau und seitdem hat er mir Liebe gezeigt wie nie zuvor. Vielen Dank, Großer Mutaba, ich werde dir für immer dankbar sein. Sie erreichen ihn über seine E-Mail: greatmutaba @ yahoo . com oder greatmutaba @ gmail . com) Er wird jedes Problem lösen, mit dem Sie jetzt konfrontiert sind. Kontaktieren Sie ihn einfach oder fügen Sie ihn auf WhatsApp hinzu (+234 805 468 1416) und sehen Sie sich seine Arbeit an. Nochmals vielen Dank Great Mutaba....

Katharina — Sa, 08/24/2019 - 07:19

Mich würde interessieren, wie es letztlich dann gelaufen ist mit dem 3. Wochenbett? Ich will ehrlich sein, für mich las sich das schon wieder sehr schlecht organisiert. Das Baby sollte Ende November/Anfang Dezember kommen und der Mann kann erst an Weihnachten, also beinahe 4 Wochen später Urlaub nehmen, bei dann 3 Kindern. Puh. Ich glaub, bei uns würde es gewaltig in der Kiste rappeln. Ich bin grad im 3. Wochenbett, das aber auch kein solches ist und zwar, obwohl mein Mann 2 Monate (!) frei hat. Das liegt v. a. an der Verantwortung den beiden Großen gegenüber, die halt auch noch Ferien haben und der Älteste hat sich auch noch ziemlich verletzt. Aber wenn man dann beinahe 4 Wochen (bis auf vielleicht ein paar Tage Mutter) ganz allein mit 3 Kindern ist? Ja, das hört sich nach Land unter an. Und ich bin nochmal ganz ehrlich, ich finde das verantwortungslos von deinem Mann, seine Partnerin, also dich, so alleine zu lassen.

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