Gastbeitrag zum Thema Spätabbruch: „Wir mussten unser Baby in der 34. SSW gehen lassen“

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Als ich geplant zum dritten Mal schwanger wurde, waren mein Mann und ich 28 Jahre alt und unsere Kinder gerade 2 und 4 geworden. Unsere Tochter, die jüngere der beiden, war im Geburtshaus zur Welt gekommen. Ich war bei den drei regulären Ultraschallterminen beim Frauenarzt, sonst war ich zur Vorsorge bei der Hebamme. Weitere Untersuchungen machten wir nicht. Ich war total entspannt und unsere Maus kam groß, kräftig, gesund und munter und sehr unkompliziert zur Welt.

Trotz dieser durch und durch positiven Erfahrung war ich in der dritten Schwangerschaft sehr angespannt. Es dauerte lange, bis ich geglaubt habe, dass sie nicht einfach wieder abgeht. Ich redete mir ein, es läge am vielen Stress, da ich gerade meine Masterarbeit schrieb. Aber ich hatte Angst. Bei den Vorsorgen war alles gut und trotzdem ließ ich mich diesmal zur Feindiagnostik überweisen. Dort waren wir in der 23. Woche.

Ich merkte schnell, dass etwas nicht stimmte als der Arzt gefühlte Ewigkeit das Herz begutachtete. Er untersuchte weiter und ich entspannte mich gerade wieder etwas, als der Arzt zum Ende der Untersuchung sagte: "Und jetzt müssten wir uns über das Herz unterhalten." Dieser Satz hat sich eingebrannt. Von jetzt an war es kein schlechtes Gefühl mehr, sondern Gewissheit, dass etwas nicht stimmt. Unser Baby, ein Junge, hatte einen schweren Herzfehler, der sich nicht verwachsen kann. Das Herz war falsch angelegt und musste definitiv operiert werden. Noch dazu: Dieser Herzfehler steht oft mit genetischen Krankheiten im Zusammenhang. Wir sollten dringend eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen, nur dann könnte man uns eine Prognose geben.

Wir machten die Fruchtwasseruntersuchung am nächsten Tag. Es gab keine Auffälligkeiten, wir waren erleichtert. Es war "nur" der Herzfehler. Wir informierten uns detailliert über alles, was auf uns und unser Baby zu kommen würde. Unser Baby müsste in einer Klinik mit Kinderherzzentrum geboren werden und direkt nach der Geburt auf Intensivstation. Die OP, die nicht ohne Risiken ist, überstehen und so weiter. Wir versuchten zu hoffen. Trotzdem blieb mein schlechtes Gefühl und ich träumte ständig davon, ein totes Baby auf die Welt zu bringen. Ich hatte so Angst und dachte immer, irgendwas stimmt da doch nicht. Der Herzfehler kommt doch nicht aus heiterem Himmel. Es wurde von quasi allen als irrationale Ängste abgetan und ich hoffte auch, dass das der Fall war.

Das war es aber nicht. Zwei Monate später, ich war in der 31. Woche, waren wir wieder bei der Kontrolle. Ein paar Wochen vorher war alles – vom Herz abgesehen – in Ordnung. Aber jetzt war unser Baby kaum gewachsen, hatte plötzlich eingetrübte Linsen und fehlgehaltene Hände und Füße, was auf eine Hirn- oder Rückenmarksproblematik hinwies. Von da an ging es steil bergab. Wir waren auch bei anderen Ärzten. Bei jeder Untersuchung, egal bei wem und wo, gab es weitere Auffälligkeiten. Zu kleine Nieren, gestauter Darm, zu viel Fruchtwasser, usw. Unser Baby wuchs nicht mehr und quasi nichts mehr war wie es sein sollte. Die Bewegungen wurden ruckhaft. Es war lange still im Bauch und dann zuckte unser Baby nur noch. Das wurde immer heftiger. Die Ärzte sagten uns, das seien Krampfanfälle.

Das Gehirn war mittlerweile im Ultraschall erkennbar nicht in Ordnung. Unser Baby hatte irgendwas, was rasend schnell voranschritt und niemand konnte uns trotz zahlreicher Untersuchungen sagen, was es genau ist. Seine Lebensfähigkeit war zweifelhaft, aber ohne genaue Diagnose gibt es auch keine genaue Prognose. Klar war: er würde blind sein und eine motorische Entwicklung würde nicht einsetzen. Im Gegenteil, die Muskeln degenerierten bereits. Ein Leben voller OPs und Schmerzen auf der Intensivstation. Ich hatte keinerlei Hoffnung mehr und hielt die Krampfanfälle kaum aus. Unser Baby litt bereits jetzt entsetzlich und wir trafen die schwerste Entscheidung unseres Lebens.

In der 34. Woche ließen die Ärzte unser geliebtes Baby in meinem Bauch schmerzfrei und für immer einschlafen. Wir waren todtraurig und erleichtert zugleich. Endlich war er erlöst und wir hofften nun am absoluten Tiefpunkt angekommen zu sein, von dem aus es ja quasi nur aufwärts gehen kann. Die Geburt wurde eingeleitet und war ein reines Desaster. Ich wurde nicht ernst genommen, als ich Bescheid sagte, dass ich bereits nach wenigen Stunden starke Wehen hatte. So kam es, dass unser totes Baby während einer rasanten Fahrt im Krankenhausbett auf dem Weg zum Kreißsaal noch im Gang vor der Entbindungsstation vor etlichen unfreiwilligen Zuschauern zur Welt kam. Die Hebamme sahen wir erst, als die Nachgeburt schon da war, und sie war furchtbar und sagte viele sehr verletzende Dinge zu uns.

Immerhin hatten wir dann Zeit uns in Ruhe zu verabschieden. Unser Baby war wunderschön, auch wenn man ihm seine Krankheit sehr ansah. Seine Füße waren nicht nur fehlgehalten, sondern auch fehlgebildet. Und man konnte viele Gelenke nicht bewegen, weil die Muskeln so verkrampft waren. Es war bereits so festgefahren, dass selbst der Tod das nicht entspannen konnte. Trotzdem war er wunderschön und wir machten Fotos, Fuß- und Handabdrücke und zogen ihn an, wickelten ihn in eine selbstgehäkelte Decke und hielten ihn. Wir hielten ihn bis er kalt war und es nicht mehr ging. Sein Körper veränderte sich.

Wenige Stunden nach der Geburt verließen wir ohne Baby das Krankenhaus. Es war furchtbar. Zuhause schliefen die Kinder schon und so hatten wir immerhin etwas Ruhe. Am nächsten Tag sagten wir den Kindern, was passiert war. Sie waren sehr mitgenommen. Meine Eltern waren da und kümmerten sich um alles. Und trotz dessen, dass wir zu sechst in einer drei Zimmer Wohnung waren, fühlte sich alles nur leer an. Leer und kalt und traurig und der Frühling draußen wollte so gar nicht dazu passen.

Nach sechs Tagen gingen wir mit den Kindern zum Bestatter, wo sie ihren kleinen Bruder kennenlernten und sich zeitgleich verabschiedeten. Ihren kleinen Bruder tot im Sarg liegen zu sehen half ihnen sehr für ihr Verständnis und ihre Verarbeitung. Am Tag drauf beerdigten wir ihn auf einem schönen Friedhof bei uns in der Nähe.

Seit der Geburt ist jetzt ein Jahr vergangen. Es war das schwierigste Jahr unseres Lebens. Die ersten Wochen und Monate waren besonders schlimm. Ich habe sehr, sehr viel geweint und die Trauer und auch die Schuldgefühle haben mich fast aufgefressen. Ich bin überzeugt, wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Für ihn und für uns, für unsere lebenden Kinder. Und trotzdem ist es furchtbar eine Entscheidung über Leben und Tod treffen zu müssen und damit zu leben – egal wie man sich entscheidet.

Ich konnte am Anfang kaum essen und ohne die Kinder hätte ich keinen Grund gesehen morgens aufzustehen. Auch mein Mann und die Kinder litten sehr, unter dem Verlust und auch unter meiner übermächtigen Trauer. Dank der Kinder wurden wir zu einem Mindestmaß an Normalität gezwungen und wir hatten mit ihnen auch in dieser schwierigen Zeit schöne Momente. Im Wochenbett und die ersten Wochen danach hat uns eine wunderbare Hebamme begleitet, der wir unendlich dankbar sind. Sie war einfach da und hat die richtigen Worte gefunden.

Nachdem ihre enge Betreuung endete, suchte ich mir eine Psychologin. Auch sie half vor allem bei der Aufarbeitung der Geburt und der vielen niederschmetternden Arzttermine davor. Mittlerweile geht es uns etwas besser, aber wir wissen auch, dass es nie wieder wird wie vorher oder wie wir es uns gewünscht haben. Die Geburt eines jeden Babys verändert das Leben grundlegend, auch die eines toten. Die Trauer wird nie aufhören, wenn wir auch lernen damit zu leben.

Mittlerweile bin ich wieder schwanger, in der 17. Woche. Wir sind angespannt und haben Angst, nochmal etwas so schreckliches erleben zu müssen. Aber im Großen und Ganzen sind wir guter Hoffnung dieses Baby im Herbst lebendig im Arm halten zu können. Es wird jedoch niemals unser drittes Kind ersetzen. Es wird unser Viertes sein.

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14 comments

  1. Schwierig
    Ein schweres Schicksal, das ihr wohl recht gut meistert. Mit Ende 20 hätte ich wohl auch so entschieden. Mit fast 40 sehe ich es aber doch anders. Vor ein paar Tagen habe ich eine Reportage gesehen, in der sich Eltern gegen eine Abtreibung entschieden haben und sie die Zeit mit den behinderten Babies genossen haben. Es wurden keine lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen, aber das eine Baby hat 5 Tage gelebt und die Eltern haben das Zusammensein so genossen. Bei der anderen Familie starb das Baby nach einer halben Stunde und sie durften das tote Baby noch für ein paar Tage mit nach Hause nehmen, um sich zu verabschieden. Ich fand beide Eltern so besonders, weil sie sich gegen die gängige Praxis mit Abtreibung entschieden haben und ihre Entscheidung genossen hatten ohne schlechtes Gewissen und „was wäre wenn“-Fragen. Ich wünsche allen werdenden Eltern mehr Mut für Durchhaltevermögen. Am Ende wird alles gut irgendwie, nicht leicht und nicht immer so wie geplant, aber anders gut. Daher schade, dass hier ein Spätabbruch die Folge war. Er hätte nicht sein müssen. Jeder ist in anderen Lebensphasen und trifft unterschiedliche Entscheidungen. Alles Gute für Euch.

  2. Und trotzdem
    Danke für Deinen Bericht! Es war für Euch die einfachste Lösung und dennoch frage ich mich, warum ihr nicht abgewartet habt und zugelassen habt, dass es weiter geht. Vielleicht wäre das Baby von allein im Bauch gestorben oder ein paar Tage nach der Geburt. Aber es hätte selbst entschieden, zu leben oder zu streben. Vielleicht hättet Ihr noch ein paar schöne Momente gemeinsam mit einem lebendigen Baby haben können. Wovor hattet Ihr Angst? Dass Ihr Euch um ein behindertes Kind kümmern müsst? Dass der Alltag zu schwer wird? So müsst Ihr immer mit dem Gedanken leben, dass Ihr die Entscheidung und Verantwortung für ein Menschenleben übernommen habt. Ich glaube das ist schwieriger als es durchzustehen und zu schauen, was passiert wäre ohne Eure Entscheidung. Euch alles Gute zu fünft als „normale“ Familie.

  3. Danke für diesen ehrlichen
    Danke für diesen ehrlichen Bericht. Auch wenn es sehr traurig und hart ist ihn zu lesen, kann er meiner Meinung nach vielen Schwangeren helfen. Es ist so wichtig auf sein Bauchgefühl zu hören, gerade in der Schwangerschaft bekommt dies eine besondere Bedeutung. Ihr habt meinen Respekt!

  4. Betroffenheit
    Mich hat dieser Beitrag jetzt sehr betroffen gemacht und wieder vor äugen geführt dass es nicht selbstverständlich ist ein gesundes Baby zur Welt zu bringen. Am traurigsten hat mich der Teil gemacht wie die Geburt gelaufen ist.
    Schön dass wenigst in der Zeit danach eine Hebamme mit Herz und Empathie zur Seite gestanden ist. Ich wünsche euch alles Glück der Welt und dass ihr im Herbst einen gesunden kleinen Sonnenschein in euren Armen halten könnt…und wie ihr richtig sagt…es ist euer viertes Kind und der kleine Stern wird euch ein ganzes Leben lang begleiten

  5. Danke für diesen ehrlichen
    Danke für diesen ehrlichen Bericht. Ich stehe gerade vor der Frage einer frühen Abtreibung weil ich aus Unwissenheit dass ich schwanger war in den ersten 15 Tagen bei mehreren feiern viel Alkohol getrunken habe. Es gab nun die Überlegung erstmal die Diagnostik abzuwarten und im Zweifel bei schweren Missbildungen eine Spätabtreibung vorzunehmen. Wie schwierig das wirklich ist, wurde mir aber eben erst bewusst durch deinen Artikel. Wenn jemand noch Aussagen zum Thema versehentlich Alkohol indem ersten SSWs machen kann, gern hier kommentieren.

    1. Hab Vertrauen
      Ich bin unerwartet und ungeplant mit meinem 2. Kind im Sommer schwanger geworden. Ich wusste einige Zeit nichts davon, war im Urlaub und auf vielen Feiern! Bei meiner 1. geplanten Schwangerschaft hatte ich schon monatelang vorher kein Alkohol mehr getrunken, keine Medikamente mehr genommen etc. In den ersten Wochen der 2. Schwangerschaft war es jedoch alles anders: recht häufig und viel Alkohol, Antibiotika, Kopfschmerztabletten. Als ich den Schwangerschaftstest in den Händen hielt, konnte ich keinen anderen Gedanken fassen, als daran zu denken. Meine Frauenärztin sowie Hebamme haben mich sehr gut aufgefangen. Sie versicherten mir, dass ein Kind in diesem Stadium keine Beeinträchtigung aufgrund von Alkohol erleidet. Wenn dem so ist, dann hätte man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehlgeburt. Sie erklären mir, dass früher die Frauen sehr langen unbemerkt schwanger gewesen seien und die Natur darauf im Prinzip vorbereitet ist. Ich hoffe ich gebe das nun medizinisch korrekt wieder. Die ganze Schwangerschaft über war ich dennoch unruhig. Erst als ich mein sehr gesundes Kind in den Armen hielt, fiel die Last ab! Ich wünsche dir, dass du Personen an deiner Seite hast, die dich gut begleiten. Ich wünsche dir alles Gute!

    2. Ich war unwissentlich
      Ich war unwissentlich schwanger eine Woche auf Mallorca feiern mit viel Alkohol und schlechter Ernährung.
      Mein Sohn ist heute 5 Jahre alt und kerngesund.
      Ich wünsche dir alles Gute

  6. GENUSS IST GENUG FÜR DEN
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  8. Alles Liebe & Gute!
    Liebe Katharina, was für ein unsagbar trauriger und mutiger Artikel. Mir kullern die Tränen und ich würde Dich gerne fest drücken! Ich wünsche Euch so viel Kraft und so viel Liebe! Niemand sollte vor so einer Entscheidung stehen müssen… Nach all dem, was Du geschrieben hast, habt ihr viel Mut aufgebracht und dafür wirklich Respekt verdient. Lasst Euch niemals was anderes einreden!
    Bei uns gab es früh Anzeichen für „Fehlbildungen“, über den Spätabbruch hat man uns aufgeklärt. Zum Glück hat sich alles zum Guten gewendet und die Maus ist heute 2 Jahre alt. Ich habe Deinen Artikel gelesen und hätte sie am liebsten direkt aus der Krippe geholt und einfach nur in den Arm genommen…
    Für die Schwangerschaft alles erdenklich Gute! Ohne Beschwerden, viele schöne Momente! Alles Liebe für Euch & Euer 4. kleines Wunder!

  9. Katharinas Gastbeitrag
    Liebe Katharina,

    Dir gebührt mein größter Respekt als Frau und Mutter. Dein Beitrag hat mich zutiefst berührt und hat starke Emphatie für Dich in mir ausgelöst. obwohl ich keinerlei Erfahrung mit dem Thema habe oder Dir nahe stehe, habe ich das Gefühl gehabt, Dich trösten zu wollen, Dir zu sagen, dass Du nichts falsch gemacht hast – im Gegenteil – das Du alles richtig gemacht hast, was man in so einer Sitzation tun kann. Bitte lasse Dir niemals von jemandem sagen, dass Du kein Recht dazu hattest oder ethische Gründe dagegen sprechen. Ich kann mir nur annähernd vorstellen, wie schwer diese Entscheidung gewesen sein muss, Dein Baby gehen zu lassen, um es schützen zu können. Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Kraft und bin überzeugt davon, dass Du zu den stärksten Müttern auf der ganzen Welt gehörst!!! Alles Gute für Dich, Deine Familie und Euer viertes Baby.

  10. Mein Beileid
    Ein unfassbar trauriger Artikel, der einem die Augen öffnet. Heute Nacht „musste“ ich mit meinem Baby – das eine verstopfte Nase hatte und nicht schlafen konnte – eine Stunde durch die Wohnung laufen. Ich war sauer und müde und jetzt bin ich wirklich dankbar dafür, dass es uns alles gut geht.
    Ich wünsche der Autorin alles Gute für die Trauerbewältigung und vor allem für die neue Schwangerschaft.

  11. Ich habe einen Sohn mit
    Ich habe einen Sohn mit Downsyndrom. Beim Wort „Spätabbruch“ bekomme ich sofort Schnappatmung, weil viele „unserer“ Kinder, sehr wohl lebensfähig und sehr oft sehr glücklich, auch spät abgetrieben werden. ABER dieser Artikel hat mir die Augen geöffnet, dass es Situationen gibt, wo ein Abbruch eine Gnade sein kann.
    Danke für den Artikel!

  12. Traurig
    Es zerreißt einen das Herz das zu lesen, aber ja, ihr habt absolut die richtige Entscheidung getroffen…
    Ich wünsche Euch alles Glück der Welt, eine schöne Schwangerschaft ohne Komplikationen und viel Kraft für alles, was kommt.