Welt-Frühgeborenen-Tag: Hebamme Maren über Frühchen und ihre Mamas

WaterWipes

Ihr Lieben, ich kann bis heute gar nicht richtig in Worte fassen, wie dankbar ich meinen Hebammen bin, dass ich mich vor. Während und nach den Geburten so wundervoll empathisch und fachlich exzellent begleitet haben. Gunilla und Bianca haben tatsächlich einen nachhaltigen Platz in meinem Herzen.

Und weil auch WaterWipes die Arbeit der Hebammen so extrem wichtig finden, haben sie den – aus unserer Sicht wirklich unterstützendwerten – Pure Foundation Fund (PFF) ins Leben gerufen, eine Stiftung, bei der Mütter ihre Hebammen vorschlagen können, um Stiftungsgelder zu erhalten. So hat auch Frühchen-Mama Wiebke ihre Hebamme Maren für den PFF angemeldet, die ihr so unglaublich toll durch die ersten schweren Monate nach der Frühgeburt ihres Kindes geholfen hat.

Eigentlich war eine ganz andere Hebamme für Wiebke und die Geburt ihres Babys vorgesehen gewesen, aber weil ihr Sohn sich sechs Wochen zu früh auf den Weg machte, hat Maren die Betreuung übernommen. Und wie! Maren hat ihr quasi sämtliche Ängste und Sorgen genommen, hat ihr Kraft gespendet und Mut gemacht. Die Mutter sagt: „An Heultagen konnte mich nur Maren verstehen!“ 

Heute ist Wiebkes Sohn drei Jahre alt. Die Dankbarkeit ist aber noch da wie am ersten Tag. Und nun noch einmal ganz präsent, denn Maren hat tatsächlich den diesjährigen Award, den Pure Foundation Fund, gewonnen! In diesem Rahmen durften wir sie zum Thema Frühchen interviewen. Danke, Maren, für deine wundervoll-wertvolle Arbeit und deine Zeit, uns unsere Fragen an Dich zu beantworten!  

Du möchtest deine Hebamme auch vorschlagen? Die Informationen dazu werden bald auf der Website von WaterWipes veröffentlicht.

Liebe Maren, unterscheidet sich deine Arbeit im Wochenbett, wenn ein Baby als Frühchen zur Welt kam von der Betreuung derer, die pünktlich zum errechneten Entbindungstermin zur Welt kamen? 

Ja, da gibt es schon Unterschiede: Bei einer Frühgeburt bleiben das Baby bzw. die Mama ja in der Regel viel länger im Krankenhaus. Das bedeutet, dass Wochenbett findet schon deshalb unter ganz anderen Bedingungen statt. Und häufig ist das Wochenbett dann von emotionalen Sorgen wie Wiegen bzw. Gewicht, Stillproblemen oder den typischen Frühchen-Bauchschmerzen bestimmt. 

Man kann die ersten zehn Tage jeweils zwei Wochenbettbesuche und nach den zehn Tagen 16 Kontakte mit der Krankenkasse abrechnen. Da die ersten zehn Tage ja auf jeden Fall in der Klinik verbracht werden stehen uns Hebammen nur noch 16 Kontakte zu und diese werden meistens bei einem Frühchen voll ausgeschöpft. Um mehr Besuche bei Mutter und Kind, bzw. bei der Familie durchzuführen benötigen wir ein Attest vom Kinderarzt oder Gynäkologen.

Auch emotional wirst du im Falle einer Frühgeburt wohl anders gefordert sein, oder? Wenn ja, inwiefern? 

Wie gesagt, dass Wochenbett bei einem Frühchen wird leider häufig auch von Sorgen und Ängsten begleitet. Je nachdem, wie viel früher die Geburt stattgefunden hat, hatten die Mutter bzw. Eltern nicht wirklich Zeit sich vorzubereiten, konnten keine Kurse besuchen oder die Geburt war anders als geplant bzw. die Frau sich das gewünscht hat – die Geburt kann für die Frau auch traumatisch gewesen sein – oder aber die Frau hatte schon vor der Geburt eine längere Zeit im Krankenhausaufenthalt. Die Frauen können dann das Gefühl haben, dass ihnen die schöne Zeit der Schwangerschaft, die Unbeschwertheit und die Vorfreude irgendwie genommen wurde. 

Was findest du das Erstaunlichste an der Begleitung von Frühchen-Eltern? 

Zunächst einmal, wie entspannt viele Eltern dann doch aus der Klinik entlassen werden. Das bedeutet, dass sie durch die Klinken bzw. Frühchen-Stationen gut aufgefangen und vorbereitet werden. 

Was wir unbezahlbar und wahnsinnig wertvoll an der Arbeit von Hebammen finden, ist, dass sie nicht nur das medizinische Fachwissen mitbringen, sondern auch als emotionale Stütze für so unglaubliche Fortschritte in der Heilung sorgen. Ist das für dich auch ein Antrieb trotz der widrigen Umstände für Hebammen weiter am Ball zu bleiben? 

Ich darf im familiären Umfeld in einer der wohl schönsten Lebensphasen der Familien dabei sein: wenn aus dem Paar eine Familie wird – ein sehr emotionaler Lebensabschnitt. Und natürlich die große Dankbarkeit der Frauen ist ein wahnsinniger Antrieb. 

Was macht für dich die Arbeit als Hebamme so besonders? 

Als Hebamme zu arbeiten ist eine Berufung. Man ist eine absolute Vertrauensperson für die Frauen bzw. die Familie. Gerade bei der Wochenbettbetreuung wird man teilweise fast zu einem Mitglied der Familie, man ist sehr nah an ihnen dran. 

Über WaterWipes: WaterWipes ist es ein ganz besonderes Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, wie besonders Babyhaut – und insbesondere die empfindliche Haut von Frühgeborenen – ist. Die biologisch abbaubaren und kompostierbaren Feuchttücher von WaterWipes sind für die sensible Pflege besonders gut geeignet, da sie aus nur 2 Inhaltsstoffen bestehen: 99,9 % Wasser und einem Tropfen Fruchtextrakt.

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