Windelausschlag: Ursachen, Symptome, was wir dagegen tun können

Windelausschlag

Ihr Lieben, wenn es um unsere Babys geht, wollen wir keine Kompromisse, wir wollen einfach das Beste für sie. Nicht nur seelisch, sondern auch körperlich soll es ihnen gut gehen und deswegen haben wir Hebamme Claudia mal rund um das Thema Windelausschlag befragt. Wie er überhaupt zustande kommt, wie wir versuchen können, ihn zu verhindern – und was wir tun können, wenn es dann doch mal dazu kommt. Am Ende des Beitrags könnt ihr auch noch einen Vorrat an WaterWipes Feuchttüchern gewinnen!  

Liebe Claudia, der Windelausschlag ist eine der häufigsten Hautbeschwerden bei Säuglingen. Wie kommt es dazu?

Die beiden häufigsten Ursachen für einen Windelausschlag sind Irritationen und stauende Flüssigkeit. Diese Irritationen der Haut werden durch Stuhl, Urin, scharfe oder säurehaltige Nahrungsmittel und mechanischer Reibung verursacht.

Die Kombination aus Wärme und sich stauender Feuchtigkeit kann zudem die zarte Babyhaut in der Windelregion schwächen, so dass Pilze oder Bakterien einen guten Nährboden vorfinden und sich dort ansiedeln. In diesen Fällen könnten sich dann in Folge sogar Streuherde der Erreger am Unterbauch, den Oberschenkeln und dem Rücken bilden. Zu einem Windelausschlag kann es aber auch bei Durchfallerkrankungen, Zahnen, Erkältungen, Allergien und Unverträglichkeiten gegen Pflegeprodukte und Windelmaterialien, säurehaltige Lebensmittel, Medikamenteneinnahmen wie Antibiotikatherapie kommen.

Wie äußert sich der Hautausschlag, wie sieht er aus und ist er schmerzhaft für die Babys?

Ein Windelausschlag kann für das Baby bei Berührung und Bewegung sehr schmerzhaft sein. Die Haut im Windelbereich und um den Po ist rot verfärbt und wund, sie kann anschwellen und nässen, es können sich Bläschen, Pickel, Schuppen und Krusten bilden. Wenn sich Herde durch die auslösenden Erreger bilden, kann der Ausschlag sogar auf andere Hautpartien übergreifen.

Gibt es Dinge, die wir präventiv tun können, damit unser Kind erst gar keinen Windelausschlag entwickelt?

Ja, definitiv, Prävention ist das Wichtigste. Das Baby sollte nicht über längere Zeit in Urin – und Stuhlrückständen liegen. Die Haut könnte in der wasser- und luftdichten Windel aufquellen, durch die Feuchtigkeit und Wärme könnte dann eine Stauung entstehen. Deshalb sollte grundsätzlich regelmäßig alle 3-4 Stunden gewickelt werden. Die zarte Babyhaut sollte immer ohne giftige, chemische Zusätze so pur wie möglich gereinigt werden.

Zur Reinigung des Windelbereichs sollte Wasser verwendet werden oder Feuchttücher die keine reizenden Zusätze enthalten, hier empfehle ich die WaterWipes da diese außer Wasser nur 0,1% natürliches Fruchtextrakt enthalten und auf giftige, chemische Zusätze vollständig verzichtet wird. Luftbäder, milde Pflegeprodukte aus dem Bereich der Naturkosmetik kann man verwenden, wenn die Haut sehr trocken scheint.

Warum ist Babyhaut so viel empfindlicher als Erwachsenenhaut?

Innerhalb der ersten zwei Lebensjahre baut sich der Säureschutzmantel der Haut erst auf, bis dahin ist die Haut des Babys dünner und somit empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Das schützende Hautmikrobiom muss sich ebenfalls erst noch entwickeln. Zudem ist die Hautoberfläche in Relation deutlich größer, was das Eindringen von schädigenden Stoffen, Allergenen und Giftstoffen erleichtert. Deshalb ist die Pflege der Babyhaut mit Wasser, reinem Öl und Produkten mit wenigen, natürlichen Bestandteilen optimal und genau der richtige Weg um die Haut des Babys beim Aufbau der natürlichen Schutzbarrieren zu unterstützen und zu schützen.

Gibt es Unterschiede bei Stoff- und Wegwerfwindeln?

Es gibt einige Unterschiede die junge Eltern bei der Entscheidung, welche Windelart Sie verwenden möchten, wissen sollten. Denn die Entscheidung, welche Windeln man für sein Baby verwenden möchte, ist gar nicht so einfach zu treffen.

Einwegwindeln bieten einen höheren Schutz vor Feuchtigkeit, sind saugfähiger, leicht anzulegen und hygienisch und schnell zu entsorgen. Sie müssen auch nicht so häufig gewechselt werden wie Stoffwindeln. Allerdings verursachen sie auch eine höhere Umweltbelastung, sind teurer als Stoffwindeln und durch das bequemere Tragegefühl werden die Kinder im Schnitt später trocken. Einige Hersteller produzieren mittlerweile biologisch abbaubare Windeln, die ohne Plastik und giftige Chemie klimaneutral hergestellt werden. Auch die verwendeten Materialien sind fair gehandelt und unbehandelt.

Das ist für die Umweltbilanz natürlich sehr positiv, leider aber noch nicht Standard. Stoffwindeln und waschbare Wickelsysteme sind derzeit wieder voll im Trend. In der Anschaffung können Sie erst einmal teuer sein. Besonders, wenn man komfortable Wickelsysteme verwendet. Diese Anschaffungskosten holt man im Laufe der Zeit aber wieder rein.

Der Aufwand mit den Stoffwindeln ist für die Eltern größer und sie müssen einige Hygieneregeln beachten damit die verwendeten Stoffwindeln nicht zur Keimschleuder und Umweltbelastung werden. So sollten gebrauchte Stoffwindeln bei mindestens 60°C gewaschen werden. Bei bakteriellen Infektionen, Pilzerkrankungen, stärkerer Verschmutzung durch Stuhlrückstände oder längerer Lagerung, bis eine Maschine mit Kochwäsche zustande kommt, sogar bei 90°C. Diese Waschladungen kosten Strom und Energie und sollten deshalb immer ausgelastet sein, um die Umwelt nicht zusätzlich zu belasten.

Die Stoffwindeln sollten auf keinen Fall in chlorhaltigen Reinigern, Hygienespülern oder in optischen Aufhellern eingeweicht werden, um entstandene Flecken zu entfernen. Diese Produkte stehen nicht selten unter Verdacht Allergien auszulösen und gesundheitsschädlich für das Baby zu sein. Nicht zuletzt sollte auf die Herkunft der Baumwolle geachtet werden, damit keine Ausbeutung von Menschen an der Herstellung beteiligt waren. Wenn man mit Stoffwindeln wickelt, muss man das Baby alle 2-3 Stunden wickeln, damit es nicht in der Feuchtigkeit liegt und wund wird. Die Kinder werden im Schnitt aber schneller trocken.

Vielleicht ist auch eine Kombination aus beiden Windelarten für manche Eltern eine gute Möglichkeit, Plastikmüll zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Ich würde zudem immer empfehlen, mit dem Baby das Abhalten zu üben, denn auch so kann man im Laufe der Zeit einige Windeln einsparen. Welches System man letztendlich für sein Baby verwendet, muss jede Familie für sich selbst ausprobieren, abwägen und entscheiden.

Gibt es Unterschiede bei den Feuchttüchern, die wir benutzen?

Bei Feuchttüchern gibt es sehr große Unterschiede.

Ich persönlich vertraue am meisten den WaterWipes, sie sind lediglich mit reinem Wasser benetzt und enthalten 0,1% Fruchtextrakt. Ab sofort sind die WaterWipes Feuchttücher auch zu 100 % biologisch abbaubar, plastikfrei und kompostierbar. Es wird konsequent auf weitere Inhaltstoffe verzichtet. Das macht sie so gut verträglich und schonend. Lieber Feuchttücher mit wenigen, hochwertigen Inhaltsstoffen verwenden. Das wird auch durch aktuelle, aussagekräftige Studien bestätigt. Im Hinblick auf die Inhaltsstoffe in Feuchttüchern herrscht häufig große Unsicherheit bei den Eltern. Diese Verunsicherung wird leider durch das Fehlen ehrlicher Transparenz der Hersteller oft noch geschürt. Nur, weil rein, pur und clean darauf steht und die Verpackung stylish aufgemacht wurde, beinhalten viele handelsübliche Feuchttücher nicht selten zahlreiche unterschiedliche Inhaltstoffe und können damit den Säureschutzmantel der Haut des Babys schwächen, ja sogar zerstören.

Die verwendeten Feuchttücher sollten frei von sogenannten Hilfsstoffen wie Konservierungsmittel, Emulgatoren, giftigen, chemischen Duftstoffen und Farbstoffen sowie künstliche Vitamine, Säuren, Alkohol sein um die Haut des Säuglings nicht unnötig zu belasten und einem erhöhten Allergierisiko auszusetzen.

Wie genau wurde die Studie erhoben und ausgeführt?

Bei dieser sehr aussagekräftigen von Hebammen geführten Vergleichsstudie handelt es sich um einen Vergleich von Inzidenz und Dauer von Windelausschlag bei Kleinkindern mit Baby-Feuchttüchern von verschiedenen führenden Marken. Die Praxisstudie wurde von WaterWipes in Zusammenarbeit mit der University of Salford erhoben und ausgeführt. Hierfür wurden 698 Frauen, die letztendlich die freiwillige Studie abgeschlossen hatten, als „Mütter als Mitforscherinnen“ in Pränatalkliniken von drei NHS Trusts in Greater Manchester in England rekrutiert. Hierbei hatten die Mütter die volle Verantwortung über die Beobachtung, Bewertung und Datenerfassung das Hautbild der Kinder wurde regelmäßig durch Hebammenexpertise beurteilt und begleitet.

Die Familien wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe wurde zufällig eine andere Marke von Feuchttüchern zugeordnet, die als ausreichend mild und sanft für die Haut von Neugeborenen vermarktet wurden. Alle Mütter erhielten die gleiche Marke Wegwerfwindeln und die an der Analyse beteiligten Wissenschaftler waren für die Marke der Baby-Feuchttücher verblindet. Die Hautintegrität wurde in fünf mögliche Schweregrade eines Windelausschlags eingestuft. Diese professionelle Vorgehensweise führte zu einer Reihe von Daten über Windelausschlag. Das Forschungsteam hält diese Ergebnisse für die bisher umfassendsten Daten für jüngere Säuglinge.

Letztendlich belegt diese innovative, von Hebammen geführte Praxisstudie, dass die Mütter, die WaterWipes auf der Haut ihrer Babys verwendeten, im Vergleich zu denen, die die anderen Marken nutzten eine wesentlich geringere Inzidenz von Windelausschlag und eine deutlich schnellere Abheilung feststellten.

Wie sind die WaterWipes-Feuchttücher zusammengesetzt, dass sie so offensichtlich und erwiesenermaßen zu weniger Haut-Irritationen führen?

Die Feuchttücher von WaterWipes sind rein und sanft wie Watte und Wasser. Bei der Herstellung achtet WaterWipes darauf, so wenig Inhaltsstoffe wie möglich zu nutzen. Dabei kommt ein spezieller 7-stufiger Wasseraufbereitungsprozess zum Einsatz, der die Wassermoleküle verkleinert, wodurch sich die Reinigungswirkung verstärkt. Diese einzigartige Wassertechnologie ermöglicht eine effektivere und gründlichere Reinigung mit nur wenigen Stoffen. Mit einem Tropfen Fruchtextrakt entsteht so ein natürliches Produkt, das aus lediglich 2 Inhaltsstoffen besteht. So wird die zarte Babyhaut effektiv gereinigt, ohne Haut-Irritationen hervorzurufen. 

Windelausschlag

Falls mein Kind nun doch einen Windelausschlag entwickelt – was können wir tun, um ihn zu lindern und zu heilen?

Sie sollten zunächst auf Ursachenforschung gehen. Es könnte zum Beispiel sein, dass die Windel durch Ihre Inhaltstoffe wie Bleichmittelrückstände und Formaldehyde einen Windelausschlag begünstigen können, hier sollte man bei einer Rötung des gesamten Windelbereichs sofort die Windelsorte wechseln oder sogar auf Stoffwindeln umstellen. Das Gleiche gilt für Wattepads, Waschlappen, Waschmittel, Feuchttücher mit Zusatzstoffen und Ölen.

Wichtig ist die Haut im Windelbereich trocken zu halten und alle 2-3 Stunden zu wickeln auch in der Nacht. Beim Wickeln kann man auch etwas Heilwolle mit natürlichem Lanolin in die Windel einlegen.

Das Baby sollte regelmäßig mindestens zweimal täglich Luftbäder machen. Das heißt, dass es ohne Windel nackt strampeln sollte und sich seine Haut dabei an der Luft von dem feuchten Milieu erholen kann. Hierzu kann man einen Wäschekorb oder den Kinderwagenaufsatz mit einem weichen, dicken Frotteehandtuch auslegen und das Baby nur mit Hemd und Jäckchen reinlegen. Natürlich geht das Luftbad auch am Wickelplatz das Kind dabei aber bitte nie alleine lassen.

Man kann beim Luftbad eine Stoffwindel locker um den Windelbereich wickeln, um kleinere Überraschungen zu verhindern. So ein Luftbad darf ruhig eine halbe Stunde dauern. Das Gesäß des Babys kann mehrmals täglich mit schwarzem Tee gereinigt werden, hierbei nicht reiben, sondern tupfen. Der Tee „gerbt“ sanft und macht sie somit widerstandsfähiger. Immer, bevor eine neue Windel angelegt wird, muss die Haut in der Windelregion und den Hautfalten komplett trocken sein.

Wenn der Windelausschlag ausgeprägt ist könnte man zum sanften Reinigen dem schwarzen Tee auch etwas Mandelöl oder Macadamianussöl beimischen. Manche Frauen schwören zudem auf das Abtupfen mit Muttermilch. Hält das Wundsein bei allen Maßnahmen länger als eine Woche an oder wird es schlimmer die Hebamme oder den Kinderarzt konsultieren.

Was können wir für die Hautpflege unserer Babys noch tun?

Die tägliche Pflege beim Wickeln sollte nur mit Wasser oder Feuchttüchern ohne Zusatzstoffe durchgeführt werden. Diese Tücher dürfen keine reizenden, giftigen chemischen Zusätze, Öle, Alkohol, Konservierungsstoffe, Säuren, Parfüme enthalten und müssen pH neutral sein. Es sollten vor der Verwendung immer die Inhaltsstoffe aller Pflegeprodukte kritisch überprüft werden.

Ermöglichen Sie dem Baby mindestens einmal täglich ein Luftbad lassen Sie es ohne Windel nackt strampeln. Hierbei kann sich die Haut an der Luft von dem feuchten Milieu in der Windel am besten erholen. Bevor man eine neue Windel anlegt sollte man gut darauf achten, dass die Haut in der Windelregion komplett trocken ist. Die Windel sollte gut passen damit keine zusätzliche Reibung entsteht. So gepflegt sind zusätzliche Pflegeprodukte meist nicht notwendig. Wirkt die Haut sehr trocken kann eine milde Pflegecreme für Säuglinge, süßes Mandelöl, aufgetupfte Muttermilch oder Heilwolle zur Rückfettung verwendet werden.

GEWINNSPIEL | VERLOSUNG

Euer Baby hat eine eher zarte Haut? Oder neigt gar zu Windelausschlag? Oder soll gut geschützt werden? Dann könnt ihr hier einen wunderbaren Vorrat an WaterWipes Feuchttüchern gewinnen. Wir verlosen 9×60 Tücher. Schreibt uns dazu einfach in die Kommentare hier im Blog. Das Los entscheidet. Die Gewinner werden per Mail informiert. Viel Glück und gute Gesundheit!  

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38 comments

  1. Wir nutzen die Waterwipes seit 3 Jahren und es sind die einzigen, die bei unseren Kids keinen Wunden Po verursachen. Über den Gewinn würden wir uns sehr freuen!

  2. Wir würden uns sehr über den Gewinn freuen 🙂 in wenigen Tagen (hoffentlich!) kommt unsere kleine Tochter zur Welt, da passt das sehr gut!

  3. Noch ist das Baby auf der Welt, aber ich befürchte um einen empfindlichen Po kommen wir nicht drum herum. Deswegen mache ich gerne mit.

  4. Hallo Ihr Lieben.
    Ich würde gern die WaterWipes gern für meine kleine Schwester gewinnen, sie ist vor 8 Wochen zum ersten Mal Mama geworden und die Kleine Maus hat einen ganz empfindlichen Popo.
    Macht weiter so, ihr seid super!

  5. Oh, was für ein toller und v.A. nützlicher Gewinn.
    Ohne Feuchttücher geht hier mit Kleinkind und Baby ( der fast 12Jährige braucht sie eher weniger🤣)nichts!
    Nahezu jeder Raum hält welche für dringende und eilende Griffe bereit und der Verbrauch ist dadurch relativ hoch.

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