Corona positiv zur Geburt: Minka bekam ihr drittes Kind zu Hause

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Ihr Lieben, die Coronazahlen sind weiterhin sehr hoch. Darunter gibt es natürlich auch viele Schwangere. Minka hat vor wenigen Tagen ihr drittes Kind bekommen, ein kleines Mädchen, sie heißt Pauline. Ihre größeren Kinder sind 6 und 8 Jahre alt. Und genau zur Geburt fegte einmal Corona durch die Familie…

Liebe Minka, du hast vor wenigen Tagen dein Baby zu Hause geboren. War das eine geplante Hausgeburt?

Ja, wir haben tatsächlich von Anfang an eine Geburt zu Hause geplant. Meine ersten zwei Kinder habe ich im Krankenhaus bekommen. Doch nun hatte ich Lust und das Vertrauen in mich selbst, mein drittes Kind zu Hause auf die Welt zu bringen. Zum Glück haben wir auch eine tolle Hebamme für die Hausgeburt gefunden, die uns bereits die ganze Schwangerschaft über bereits begleitet hat.

Doch dann hattest du kurz vor der Geburt einen positiven Corona-Test…

Zwei Tage vor dem errechneten Geburtstermin war mein Sohn auf einem Geburtstag eingeladen, prophylaktisch haben wir alle einen Corona Test zu Hause gemacht und mein Sohn war positiv. Einen Tag später mein Mann auch kurz danach mein anderer Sohn und ich. Zwei Tage nach ET waren wir also alle infiziert. Somit war auch klar: Ich werde wohl während der Geburt Corona positiv sein.

Wie ging es euch denn?

Die Kinder (beide gerade frisch geimpft) hatten die ganze Zeit über keine Symptome. Mein Mann und ich (beide geboostert) hatten beide grippeähnliche Symptome, Gliederschmerzen, etwas Fieber und Halsweh.

Es war für dich aber sicher schon ein Schock, oder?

Als das Ergebnis meines PCR-Tests kam, hat es mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Corona rund um den Geburtstermin zu bekommen, war die Schwangerschaft über meine Horrorvorstellung. Zu erschreckend waren die Geschichten von Frauen, die isoliert und alleine ihre Kinder bekommen mussten.

Was bedeutete das für eine anstehende Geburt?

Wichtig bei der Planung der Hausgeburt war mir, auch einen Plan B (und C) zu haben. Und so hatte ich mich in der 36. SSW zudem auch in einem Krankenhaus in Köln angemeldet, weil es ja immer sein kann, dass während der Hausgeburt etwas passiert, das eine Verlegung ins Krankenhaus erfordert.

Als dann mein Test positiv zurückkam habe ich direkt im Kreissaal angerufen und die Situation besprochen. Das Krankenhaus hätte mich in jedem Fall aufgenommen. Bei der Geburt im Krankenhaus hätte ich in einem isolierten Kreißsaal ohne meine Begleitperson mein Kind bekommen müssen. Mein Mann, der ja zu dem Zeitpunkt auch positiv war, hätte definitiv nicht mitgedurft. Aber als Corona positiv Gebärende hätte ich auch keine andere Begleitung mitnehmen dürfen. Außerdem hätte ich die Maske so lange wie irgendwie möglich anbehalten müssen.

Wie hat denn die Hebamme auf den positiven Test reagiert?

Meine wunderbare Hebamme hat mir von Anfang an die Sicherheit gegeben, dass sie mich unter allen Umständen bei der Geburt begleitet. Da die Angst vor Corona bei mir recht groß war, hatten wir das Thema schon einige Wochen zuvor besprochen. Ich wusste also, dass sie weiterhin an meiner Seite ist.

Wichtig war dann natürlich, dass ich zur Geburt fit genug bin und keine ärztliche Unterstützung aufgrund von Symptomen brauche. Glücklicherweise ging es mir relativ gut und irgendwie vertraute ich auch darauf, dass mein Körper erst dann die Geburt starten würde, wenn ich wirklich fit dafür wäre.

Wie ist die Geburt dann abgelaufen?

Fünf Tage nach dem errechneten Termin und drei Tage nach positivem PCR Test gingen in der Nacht die Wehen los. Gegen 6.30 Uhr platzte die Fruchtblase, ich weckte meinen Mann und bat ihn, die Hebamme anzurufen. Zu dem Zeitpunkt wachten auch unsere Kinder auf. Sie waren natürlich voller Freude, als sie merkten, dass die Geburt bevorstand. Mein Mann hat die Kinder dann ins Wohnzimmer gebracht und ihnen gesagt, dass sie so lange wie sie wollen fernsehen dürfen. Im Vorfeld hatten wir uns viele Möglichkeiten überlegt, bei welchen Freunden die Kinder während der Geburt sein könnten – durch die Quarantäne mussten sie zu Hause bleiben.

Etwa 30 Minuten später war meine Hebamme da. Für sie war wohl schon klar, dass die Geburt schon weit vorangeschritten war, denn sie wich nicht mehr von meiner Seite. Ursprünglich hätte noch eine zweite Hebamme dabei sein sollen, doch die hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Denn weitere 30 Minuten kam unsere Tochter zur Welt – ganz selbstbestimmt und kraftvoll in unserem Schlafzimmer – trotz Corona.

Wie geht es dir ganz aktuell?

Dank der sehr intuitiven und interventionsfreien Geburt hatte ich keine Verletzungen und war relativ schnell wieder fit- wobei ich das Wochenbett natürlich trotzdem zelebriere!

Nach der Geburt sind einige Symptome wieder gekommen. Die Tage danach hatte ich noch Halsschmerzen und Husten (hallo Beckenboden..) Was geblieben ist: ich kann nach wie vor nicht gut schmecken oder riechen. Leider rieche ich auch nicht den Neugeborenenduft meines Babys.

Wie macht ihr das ganz praktisch mit den ganzen U-Untersuchungen und auch mit deinen Untersuchungen?

Die U2 bei der Kinderärztin und auch die Anmeldung bei der Stadt musste mein Mann alleine machen. Er konnte sich zum Glück gerade rechtzeitig aus der Quarantäne freitesten und diese Termine übernehmen.

Was wünscht du dir jetzt für die nächsten Wochen? 

Für uns als Familie wünsche ich mir für die nächste Zeit Entspannung. Die Quarantäne mit zwei Schulkindern, Geburt und Neugeborenem hat uns als Familie näher zusammengebracht – und auch immer wieder auf harte Proben gestellt. Mein Mann hat viel geleistet als Hilfslehrer, Koch, Pfleger und Babyträger. Die Kinder haben die Geburt und damit die Transformation unserer Familie miterlebt und sind daran gewachsen. 

Allen Frauen, die momentan oder in nächster Zeit schwanger sind, möchte ich gern folgendes mitgeben: informiert euch gut. Sprecht genau diese Situation mit euren Hebammen und im Krankenhaus an. Fragt bei mehreren Krankenhäusern nach den Regeln und meldet euch gegebenenfalls doppelt an. In der momentanen Situation ist es ein mögliches Szenario, Corona positiv in eine Geburt zu gehen. Dann ist es so viel besser gut vorbereitet zu sein, die eigenen Rechte zu kennen und mehrere Optionen zu haben.

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16 comments

  1. Lilu, vielen Dank für die Mühe zu erklären, was alles beachtet werden muss. Ich sehe, dass es nicht so einfach ist und ihr hattet ja vor Corona oft nur begrenzt Kapazitäten übrig. Hoffen wir, dass sich die Thematik bald erledigt hat. Alles Gute.

  2. silvia, ich finde nicht das das was mit verwöhnen zu tun hat! alle alten damen die ich kenne, fanden es nicht toll das sie damals alleine im kreißsaal sein mussten. und ich hatte bei beiden geburten kaum begleitung durch die hebammen. mein mann hat mir trinken, frühstücken nach der geburt und im notfall die hebamme geholt! sonst wäre ich da alleine in wehen gelegen und keiner hätte was mit bekommen, oder ich hätte ewig auf dinge warten müssen. genauso war es toll das nach der geburt mein mann unsere kinder halten konnte und bei ihnen war während ich versorgt wurde und sie wieder nehmen konnte. das sehe ich nicht als verwöhnung sondern als notwendigkeit an. aber es muss natürlich nicht immer der mann sein, es kann genauso gut eine gute freundin, oder die mutter oder tante oder sonst wer sein der sich um das aussenrum kümmert.
    womit ich aber zustimme dir, das die normale komplikationslose geburt alleine sache der frau ist, sie muss da durch und es kann natürlich keiner mit pressen oder ihr das abnehmen.

    1. Was mir beim Lesen der Kommentare hier unter diesem Artikel auffällt ist, dass sich sowohl die Ärzte und Hebammen größte Mühe geben und alles geben, aber auch die Mütter einfach sehr verunsichert sind. Dieses Virus stellt so viel von unserem gewohnten Leben auf den Kopf, dass wir uns wohl wirklich alle irgendwann mal viel zu verzeihen haben werden, wenn die Pandemie als solches vorbei ist. An diesen Satz, den ein Politiker (ich weiß nicht mehr, wer es war) schon recht am Anfang der Pandemie geprägt hat, denke ich immer wieder!

  3. Für mich wäre es wirklich schrecklich gewesen ohne eine vertraute Person gebären zu müssen. War so schon schlimm genug, obwohl es eine „normale“ Geburt war. Einer solche Ausnahmesituation ohne seelischen Beistand durchstehen zu müssen, sehe ich nicht als Luxusproblem. Mag sein, das manche gut damit zurecht kommen oder so lieber mögen, andere kommen damit nicht so gut klar.

  4. Ich stehe bald vor der Situation und hoffe nicht allein zu sein. Ich möchte meinen Partner dabei haben, ich möchte die Person dabei haben, der ich bedingungslos vertraue. Gerade bei dem Hebammenmangel macht es mir Angst allein zu sein. Natürlich kann mein Körper das, ich vertraue dem auch, aber ich hätte gerne auch den Benefit der Ruhe, die mein Partner mir gibt.

    Es wäre für mich schlimm wenn wir das, trotz dreifacher Impfung von beiden, nicht gemeinsam erleben können.

  5. Ich finde das schon traurig, dass es nach 2 Jahren Pandemie nicht möglich ist, dass eine Corona positive mit Begleitung gebähren darf. Wenn die eh isoliert wird, dann macht es doch den Kohl auch nicht fett, wenn der/die Partner/in oder wer auch immer mit dabei ist im Kreißsaal. Ich finde nicht, dass wir da heutzutage verwöhnt sind. Früher waren auch Frauen bei der Geburt anwesend, die begleitet haben. Nur weil in den 60er-80er das mal so gehandhabt wurde, dass die Frauen im Krankenhaus abgegeben wurde… Evolutionsbiologisch ist das grad mal ein Muckenschiss.
    Schön, dass es bei Ihnen so gut geklappt hat. Bei anderen kann es aber auch deswegen zu Komplikationen kommen weil die Frau sich nicht so entspannen kann. Ist ja jedem seine Entscheidung, schlimm finde ich wie gesagt nur, dass nach 2 Jahren Corona einem die Entscheidung einfach abgenommen wird, nur weil man den Virus in sich hat. Und dass man sich nicht die Mühe macht, da ein entsprechendes Hygiene-Konzept zu machen.

    1. Betty
      Ich meine damit das die Frau trotzdem allein gebärt egal wer daneben hockt. Da musst du allein durch das kann deinem Körper niemand abnehmen. Und das Hebamme/ Arzt da sind ist klar ich rede von privater Begleitung. Ich fand es sehr entspannend komplett bei mir zu sein ohne mich auf eine andere Person achten zu müssen und direkt nach der Geburt nur mit meinem Sohn zu sein. Die Zeit ist einmalig und die habe ICH mir verdient. Also mehr Mut.

      1. Liebe Sylvia, natürlich muss ich als Gebährende das Kind auf die Welt bringen. Ich habe dich auch so verstanden, dass es dir um die private Begleitung geht. Um die private Begleitung ging es mir in meinem Post auch. Ich fand es sehr schön, dass bei allen Geburten mein Partner dabei war. Für mich war er eine Kraftquelle und ich fand es auch schön, dass wir diesen Weg der Geburt gemeinsam gegangen sind und zum Schluss gemeinsam unser Neugeborenes willkommen heißen konnten. Natürlich hätte ich unsere Kinder auch ohne ihn auf die Welt bringen können, aber ich wollte ihn gern dabei haben. Es geht mir auch nicht darum, ob man allein gebähren kann oder nicht oder um das fehlende Vertrauen in seinem eigenen Körper. Ich finde es schlimm, dass nach 2 Jahren Pandemie eine Positivgetestete nicht entscheiden darf, ob sie eine private Begleitung dabei haben möchte. Dass man da am Anfang der Pandemie vorsichtig war, keine Frage, aber nach 2 Jahren kann man doch entsprechende Konzepte erstellen und umsetzen.

        1. Betty, das Hauptproblem wird ja gewesen sein, dass ihr Mann zu dem Zeitpunkt ebenfalls positiv war und sich somit in Quarantäne war. Somit ist es nicht die Entscheidung einer „positiv getesteten Gebärenden“, sondern der Infektionsschutz dem ganzen KH-Personal und somit auch dem restlichen Kreißsaal und Wochenbettstation gegenüber.
          Es kann ja auch keiner wollen, dass positiv getestete Begleitpersonen das Personal ansteckt.

    2. Liebe Betty,
      in den Kreißsaal, in dem ich als Hebamme arbeite, darf der Partner mit, wenn er genesen ist und einen tagesaktuellen pcr-test mitbringt. In der Praxis ist es aber meistens so, dass der Ehemann auch gerade coronapositiv ist. Dann darf er nicht kommen.

      Manchmal ist es nicht möglich der Frau eine eigene Toilette zu ermöglichen, sie benutzt dann im Isolationskreißsaal einen Toilettenstuhl. Wie soll das gehen mit dem Mann?

      Die Frau hat, wenn es irgendwie möglich ist, eine Hebamme für sich allein, die verlässt den Kreissaal nur wenn sie selbst mal zur Toilette muss. Das bindet Personal!

      Und die Frauen machen positive Erfahrungen! Am Anfang vermissen sie oft den Mann, wir rufen dann immer mal an oder machen ein Foto für ihn. Aber ganz oft sagen sie dann lachend „geht doch eigentlich ganz gut ohne Mann“. Wir lachen ganz viel im isolationskreißsaal, schwitzen im Kittel und genießen die Ruhe in all dem Stress außenrum.

      Das Personal… egal wo…gibt wirklich viel um die Patienten gut zu versorgen, aber es ist nunmal nicht alles möglich. Das wichtigste ist eine gute medizinische Betreuung, alles mimimi außenrum ist pillepalle. Wir machen oft genug Überstunden ohne Ende und wenn dann, am besten noch ein ungeimpfter infizierter Mann sich beschweren möchte, dass er nicht mit rein darf…. Dann ist’s wirklich genug.

      Die infizieren schwangeren erhalten die gleiche, wenn nicht sogar eine bessere, Versorgung, wie normal. Das ist doch eine tolle und genügende Leistung. Darauf können wir stolz sein, dass wir das schaffen. Dass die Raum- und Personalausstattung keinen Luxus (sei es die Toilette oder den Partner) zulässt, ist erstens kein Geheimnis und zweitens kein Drama und erst recht kein Skandal.

      Allerbeste Grüße 🙂
      Lilu

      1. Liebe Lilu, danke für den Einblick. Mir ist klar, dass ihr in diesem Fall alles mögliche macht und die Geburt so gut wie möglich begleitet. Aber ich verstehe trotzdem nicht, warum der Partner nicht dabei sein kann, wenn beide positiv sind. Die Schwangere dürft ihr nicht ablehnen. Das heißt, ihr habt eh den Aufwand mit Isolation und extra Hebamme nur für den Kreißsaal. Dann kann ja die Begleitung mit ffp2 und geimpft doch ebenfalls im Kreißsaal sein. Geimpft und mit ffp2 und Abstand ist ja auch die ansteckungsgefahr gering. Da geht dann von der Gebärende ein größeres Risiko aus.
        Das ist keine Kritik an euch, ihr macht ja die Regeln nicht. Es wirkt halt wieder wie mit vielen Regeln während der Pandemie so ala „ist mir jetzt zu kompliziert ein Hygiene Konzept zu überlegen also bleiben die Partner/Partnerinnen draußen/ bleiben die Schulen/Gaststätten/etc. zu“. Das finde ich persönlich halt unmöglich, dass sich oft hinter den Deckmantel Pandemie versteckt wird und dann ist das halt so. Punkt. Deswegen hat mich das jetzt auch so getriggert, weil ich nicht gedacht habe, dass das immer noch so gehandhabt wird. Und ich wie gesagt jede Schwangere verstehen kann, die es blöd/schlimm findet, wenn sie die Geburt ohne Begleitung machen muss, obwohl sie gerne jemand dabei hätte.

        1. Liebe Betty,
          danke für deine Antwort. Ja, in gewisser Weise hast du recht. Vielleicht wäre es tatsächlich möglich, dass auch der Partner mitkommt. Ich muss nochmal drüber nachdenken (zu entscheiden habe ich es aber tatsächlich nicht). Gewichtige Gründe, die dagegen sprechen, gibt es tatsächlich kaum. Nur vermeintliche Kleinigkeiten, die aber dann doch den laufenden Betrieb aufhalten. Z. B. das Toilettenproblem. Oder auch das Problem, dass der Mann ja irgendwie in den Kreißsaal kommen muss. Bei fraglichem Geburtsbeginn z. B., wird bei uns immer erstmal nur die Schwangere aufgenommen und der Mann dann angerufen und dazu geholt, wenn die Frau wirklich unter der Geburt ist. Ist jetzt der Mann coronapositiv, dann muss er ja irgendwie in den Kreißsaal kommen, d. h. er läuft durch das Krankenhaus, fährt eventuell sogar Aufzug. Das geht natürlich nicht! D. h. er müsste von einer vermummten Person abgeholt werden und mit dem Isolationsaufzug gebracht werden…. aufwendig!
          Dann gibt es wieder Feinheiten zu klären… darf der Mann auch mit Symptomen kommen? Was gilt als Symptom, wo ist die Grenze, wer überprüft das (Personalbindung…)? Im Isolationskreißsaal ist es ziemlich eng, wohin mit dem Mann wenn etwas mit Mutter und Kind ist, sodass der Mann den Kreißsaal verlassen muss (z.B. Blutung)? Da gibt es oft genug keinen weiteren Raum, falls doch ist die Desinfektion desselben sehr aufwendig und bindet wieder Personal.

          Aus der Sicht einer Schwangeren gesehen, der es sehr wichtig ist den Partner dabei zu haben, kann ich deren Sorgen verstehen! Aus meiner Sicht… ist es tatsächlich nicht so dramatisch, dass es den Aufwand lohnt.

          Und natürlich kann es sein, dass sich das alles in ein paar Wochen ändert. Dann freue ich mich auch für die Paare.

          Liebe Grüße und danke für die interessante Diskussion.
          Lilu

      2. Lilu
        Das Klinik Personal ( Pflege…) arbeitet sich 2 Jahren unter schweren Bedingungen den Ar…ab und wir ( emanzipierte Frauen?) sehen nur unsere Ansprüche! DANKE ans medizinische Personal!!! (Und mein Partner war froh dass er nicht in den Kreißsaal gezwungen wurde weil das neuerdings angesagt ist. )

  6. Schön, daß die Geburt trotzdem so gut geklappt hat. Aber ich muss schon schmunzeln, wieso sollte eine Frau nicht auch ohne Begleitung gebären können? Wieso geht da die Welt unter? Aus eigener Erfahrung, geht prima. Das sind doch eher Luxusprobleme und nichts wirklich Schlimmes. Wir Frauen sind da wohl schon arg verwöhnt heutzutage.

    1. Hallo, ich war auch sehr froh, dass mein Partner und Papa der Kinder bei der Geburt dabei war. Vor allem bei meiner Tochter, denn leider entwickelte sich die Lage unter der Geburt so, dass ich notoperiert werden musste, nach meine Tochter geboren war. Der Moment, als ich sie nach dem ersten Stillen aus meinem Arm her geben musste, weil ich immer mehr Blut verloren habe und schleunigst in den OP musste, war einfach sehr schlimm und ich hätte sie in dem Moment niemanden anders als meinem Mann, ihrem Papa geben können. Ich hatte noch wochenlang daran zu knabbern. Und bin unendlich froh, dass sie die Stunden meiner OP und Narkose geborgen im Arm ihres Papas lag. In so einer Situation ist es einfach toll, wenn man als Familien zusammen ist. Nach meiner ersten Geburt, die ohne Komplikationen verlief hätte ich mir das so gar nicht vorstellen können.

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