Nach Klassenfahrt: Alle Zweitklässler 2 Wochen in Quarantäne

Ihr Lieben, Corona ist und bleibt leider ein Thema, das uns weiterhin beschäftigt. Mit Blick auf den Herbst wird vielen Eltern bange, denn momentan ist es in den meisten Bundesländern so, dass die gesamte Klasse oder Kitagruppe in Quarantäne muss, wenn es dort einen positiven Fall gab. Im Gegensatz zu uns Erwachsenen haben Kinder unter 12 Jahren keine Chance, durch eine Impfung der Quarantäne zu entkommen…. das heißt faktisch: Auch, wenn Schulen und Kitas offiziell geöffnet bleiben, werden große Teile der unter 12-Jährigen immer wieder zu Hause in Quarantäne sitzen. Genau das ist gerade bei unserer Freundin Claudia der Fall. Sie ist die Chefredakteurin der Zeitschrift „Leben und Erziehen“, wir kennen sie noch aus Journalistenschul-Zeiten und haben mit ihr über die aktuelle Situation gesprochen:

Liebe Claudia, deine Zwillinge gehen in die zweite Klasse und waren gerade auf Klassenfahrt. Warst du generell für oder gegen diese Klassenfahrt?

Absolut dafür! Die Kinder haben im letzten Schuljahr so viel verpasst – deshalb habe ich mich total für sie gefreut, dass ihr zweites Schuljahr mit diesem Highlight startet. Meine positive Einstellung änderte sich aber schlagartig, als ich sie am 16. August zum Treffpunkt brachte. Denn dort standen nicht nur die Kinder und Eltern unserer Klasse, sondern die der ganzen Stufe.

Im Gewimmel zwischen all den Kindern und ihren Eltern, die zum Großteil nicht mal eine Maske trugen, war leider komplett vorhersehbar, wie das alles endet; auch weil Hamburg aktuell zu Deutschlands Corona-Hotspots zählt. Ich ließ sie trotzdem fahren, schrieb an diesem Morgen diesen Text – hoffte aber noch, dass sich meine Befürchtungen nicht bestätigen.

Wie sollte die Klassenfahrt ablaufen, gab es ein Hygiene-Konzept?

Es war keine klassische Klassenfahrt, sondern eher eine Ausflugswoche: Jeden Tag ging es morgens zusammen in ein Landschulheim und am Nachmittag wieder zurück – mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Inklusive Umsteigen reden wir also von 20 Bahnfahrten mit rund 70 ungeimpften Kindern; ob das ein gutes Hygiene-Konzept ist, sei mal dahingestellt. Getestet wurde nicht – wie eigentlich bei solchen Fahrten aktuell die Vorschrift – vor Antritt der Fahrt, sondern aus organisatorischen Gründen erst im Landschulheim und insgesamt zwei Mal in der ganzen Woche.

Was sich mir bis heute nicht erschließt ist die Tatsache, dass die ganze Stufe zusammen unterwegs war. Denn vor Ort wurden die Klassen für Aktivitäten & Mahlzeiten weitesgehend separiert. Das wäre ja auch für An- und Abreise sinnvoll gewesen, zum Beispiel mit zeitversetzten Fahrten in verschiedenen Bahnen.

Hast du deine Bedenken geäußert und wie haben die Schule/Lehrer darauf reagiert?

Ich habe meine Bedenken während der Ausflugswoche nur mit anderen Eltern geteilt. Denn was offizielle Beschwerden anging, war ich hin- und hergerissen: Wir haben wirklich tolle Lehrer und eine absolut kompetente Schulleiterin, die schon seit Beginn der Pandemie einen sehr guten Umgang mit der Situation hat. Als wir 2020 alle noch mit Stoffmasken unterwegs waren, hat sie z.B. FFP2-Masken fürs gesamte Kollegium bestellt – und  sich außerdem weit vor den meisten anderen um Plexiglastrennwände und CO2-Messgeräte gekümmert. Die Folge: am Ende blieb sie auf den Kosten sitzen, weil dieses Engagement zu früh für die Behörden kam.

Gleichzeitig versucht man an der Schule alles, den Kindern wieder ein Stück Normalität zurück zu geben – was ja toll ist. Aber jetzt haben wir eben die unschöne Quittung für ein bisschen zu viel von der alten Normalität bekommen.  

Nun sitzen deine Kinder in Quarantäne. Wie und wann habt Ihr davon erfahren?

Am Samstag, also sechs Tage nach Beginn der Klassenfahrt, kam abends eine Mail von der Schule, in der von zwei bestätigten Corona-Fällen in der Stufe die Rede war. Wir wurden gebeten, die Kinder vorerst zu Hause zu lassen – Montag kam dann die telefonische Quarantäne-Ansage des Gesundheitsamtes, das am Wochenende nicht im Einsatz war (was in solchen Zeiten m.E. etwas verrückt ist).

Was sind genau die Vorschriften für die Quarantäne?

In der Verordnung steht: 14 Tage die Wohnung oder das Haus nicht verlassen, kein Freitesten möglich. Zunächst hieß es, dass die Kinder erst im September wieder in die Schule kommen können, weil die Quarantäne-Zeit am Tag des letzten Kontaktes mit dem infizierten Kind beginne. In dem offiziellen Schreiben, das per Post folgte, wurde es dann aber richtig absurd: Dort war als erster Quarantäne-Tag der 16.8. genannt – der erste Tag der Klassenfahrt. Auf den vier weitere Tage folgten, an dem die 70 Kinder täglich in vier U-Bahnen stiegen… Laut Schulleiterin wurden die Fälle aber erst am 20.8. bekannt, und am 21.8. nach positivem PCR-Test ans Gesundheitsamt gemeldet.

Findest du dieses Vorgehen sinnvoll? Und gerecht?

Mir ist klar, dass die Quarantäne der einzig kluge Weg ist, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung an der Schule zu minimieren. Etwas schräg finde ich, dass Reiserückkehrer sich nach fünf Tagen freitesten können – und Kinder zwei Wochen zu Hause eingesperrt werden. Zumal die Bestimmung des Quarantäne-Zeitraums eben auch sehr willkürlich wirkt.

Ich habe diese Woche als Elternsprecherin ein langes Gespräch mit der Schulleitung geführt, die sich die Daten selbst nicht erklären kann – ebenso wenig wie die nicht besonders gut informierten Ansprechpartner beim Amt, auch hier gab es keine plausiblen Auskünfte. Drostens Vorschlag, den Quarantäne-Zeitraum für Schüler auf fünf Tage zu verkürzen, erscheint mir sinnvoll, denn sonst sitzen wir demnächst alle ja nur noch zu Hause und haben auch als Erwachsene so rein gar nichts davon, doppelt geimpft zu sein. Da sind alle Diskussionen über neue Freiheiten durch 2G & Co. ja eher ironisch.   

Du bist vollzeit berufstätig und lebst nicht mit dem Vater der Kinder zusammen. Was bedeutet das für dich?

Es bedeutet das, was es in den vergangenen eineinhalb Jahren schon so oft für so viele bedeutet hat: Tagsüber versucht man mit imaginären Krankenarmen und viel zu dünnem Nervenkostüm, zwischen Homeschooling, Homeoffice und Haushalt nicht durchzudrehen, nachts holt man die Arbeit nach, die tagsüber liegen geblieben ist. Zwischendurch springt glücklicherweise mein Freund ein, ab und zu übernimmt Oma via FaceTime, gestern hat mein Neffe mit den Zwillis per Videocall „Mensch Ärgere Dich nicht“ gespielt. Ansonsten herrscht das Chaos, das gerade vermutlich in Tausenden anderen Quarantäne-Haushalten herrscht.

Wie sind deine Gefühle, wenn du auf den kommenden Herbst und Winter schaust?

Ich bin vor allem wütend, wirklich wütend. 18 Monate haben die Minis zurückgesteckt, um die Alten zu schützen, haben auf so vieles verzichtet – dafür, dass jetzt plötzlich alles egal ist und die Durchseuchung in den Kitas und Schulen zugelassen wird? Ich weiß, dass nur sehr wenige Kinder schwer krank werden; aber dazu geht mir diese Karikatur mit dem Hai nicht aus dem Kopf, der vor der Küste entlang schwimmt: Dort stehen Kinder am Strand, und ein Bademeister sagt zu den Eltern: „Ihr könnt sie wieder ins Wasser lassen, es wird nur 1 Prozent gefressen!“

Keiner von uns würde seine Kinder schwimmen lassen, oder? Gleichzeitig setzen wir sie gerade jeden Tag einem Risiko aus, das mir auch durch diverse LongCovid-Geschichten im Bekanntenkreis Bauchschmerzen macht. All die Diskussionen darüber, ob diese Gedanken übertrieben sind, machen mich müde. Genauso wie die Gespräche mit Menschen, die sich tatsächlich noch immer fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, sich impfen zu lassen. Die Antwort ist JA, verdammt nochmal. Nicht nur für sich selbst, sondern vor allem auch, um den Kinder einen noch ätzenderen Herbst zu ersparen als den, den sie im vergangenen Jahr erlebt haben.

Was würdest du dir von Politik/Schulen/Behörden wünschen?

Dass sie uns Familien endlich sehen, hören, ernst nehmen. Ich kenne tatsächlich niemanden in meinem nicht so kleinen Eltern-Netzwerk, der nicht einfach nur noch genervt, kaputt, am Ende ist – und so langsam stellt sich auch die Frage, was diese Zeit langfristig mit uns Corona-Eltern macht. Absolut angebracht wäre eine dreimonatige, bezahlte Auszeit für alle berufstätigen Eltern, die die Doppeltbelastung gewuppt haben. Und zwar dann, wenn der Spuk vorbei ist: um sich von der für viele anstrengendsten Zeit überhaupt zu erholen.

Kurzfristig hoffe ich auf kluge Entscheidungen und vernünftige Konzepte für Kitas, Klassenreisen und Veranstaltungen von Schulen, Sportvereinen & Co., außerdem weniger Chaos und mehr Logik sowie Transparenz bei der Anordnung von Quarantäne-Zeiträumen. Und mittelfristig auf einen Impfstoff, der auch die unter 12-Jährigen schützt. 

Wie geht es den Zwillingen momentan? Wie stehen sie die Isolation durch? 

Sie sind zum Glück jetzt schon mehrfach negativ getestet und fit. Natürlich vermissen sie ihre Freunde, das Radfahren und unseren Lieblingssee. Aber das Homeschooling kennen sie ja aus der ersten Klasse schon zu genüge… Nachmittags krame ich immer in meinem alten Übungsleiter-Gedächtnis, spiele eine halbe Stunde Sportlehrerin auf dem Trampolin im Garten, das lieben sie. Außerdem habe ich ihnen für jeden Tag ein Highlight versprochen, wenn die Schulaufgaben erledigt sind: Heute waren es Wasserperlen-Spiele, gestern haben wir Quarantäne-Plätzchen gebacken, vorgestern ein Salzteig-Massaker veranstaltet, am Wochenende wird der Flur zur Playmobil-Stadt. Mir ist bewusst, dass wir es gut haben, es natürlich deutlich schlimmeres gibt als das hier. Tatsächlich haben die beiden schon mehrfach gesagt, dass sie es eigentlich ganz gemütlich finden. Mal gucken, ob das in Quarantäne, Klappe die 15., dann auch noch so sein wird…

Echte Sorgen machen mir aber vor allem die Kinder, die weder Balkon/Garten haben noch die Möglichkeit, an den täglichen Online-Konferenzen teilzunehmen und jetzt einfach zwei Wochen aussetzen, weil es nicht einmal eine Notbetreuung für sie gibt. Diese Woche stand ein Mädchen aus der Klasse bei uns vor der Tür, das sich ihre Unterlagen abholen wollte – ihre Eltern hatten das Konzept Quarantäne offenbar nicht verstanden. Ich versuche seitdem, mich irgendwie stark für diese Familien zu machen, sie zu unterstützen. Und fühle mich gleichzeitig so hilflos dabei wie selten zuvor und möchte schreien, weil es doch nicht sein kann, dass die (kleinen) Menschen in einem Land wie unserem von offizieller Seite so komplett im Stich gelassen werden.

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26 comments

  1. Liebe Franzi,
    Vielen Dank für deinen super Kommentar!
    Wir Kinderärzte sehen seit Monaten zunehmend Kinder die unter den Folgen der Corona-Maßnahmen leiden, die depressiv werden, übergewichtig oder sozial vereinsamen. Ein ganzer Jahrgang hatte keine Chance Schwimmen zu lernen. Nicht wenige haben Sorge andere zu infizieren, fühlen sich selbst nur noch durch andauerndes Testen sicher. Ist es das was wir für unsere Kinder wollen, dass sie glauben eine Gefahr für andere zu sein?
    Wann immer eine Fachgesellschaft der Kinderärzte befragt wird ist das Credo ‚das Kosten /Nutzen Verhältnis der Maßnahmen steht in keinem Verhältnis mehr zu dem Risiko einer Corona Infektion‘. Ja, auch Kinder können (sehr selten) schwer an einer Corona-Infektion erkranken, aber weniger als 90 Kinder wurden seit der Pandemie intensivmedizinisch behandelt, und von denen wurden vermutlich auch nicht alle beatmet. Jeden Tag und ganz besonders im Winter, begegnen die Kinder (und wir) einer Vielzahl von Keimen, manche gefährlicher als andere. Dieses Risiko wurde bisher nie als unverhältnismäßig hoch eingeschätzt. Aber selbst wenn der Norovirus ganze Kita Gruppen oder Schulklassen ‚heimschickt‘ oder die jährliche Influenza-Welle anrollt hat vor Corona niemand über Schließung ganzer Schulen geredet, auch Quarantäne von Kontaktpersonen gab es zuvor nicht. Eine Quarantäne dient dem Fremdschutz und sollte daher nur dann angewendet werden wenn sich Risikogruppen nicht selber schützen können. Meiner Vorstellung nach ist dies der Fall seit jeder Erwachsene die Möglichkeit hat sich impfen zu lassen.
    Langanhaltende Symptome nach einer Virusinfektion sind etwas das jeder Kinderarzt kennt, auch nach einer schweren Virus Grippe, Influenza passiert so was immer, nach einer Infektion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber besonders im Jugendalter ist es sogar relativ häufig.

    Corona wird zum endemischen Virus werden. Wir alle (Erwachsene und Kinder) werden uns im Laufe unseres Lebens mehrfach damit auseinandersetzen müssen. Die Impfung ersetzt lediglich den Erstkontakt mit dem Virus und ist daher meiner Meinung nach bei Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf (und dazu gehören die allerallermeisten Kinder nicht) dringend empfohlen.
    Ich würde mir wünschen dass unsere Gesellschaft wieder zu einem rationalen Umgang mit Infektionen zurückkehrt.

    1. Vielen Dank für Deinen fundierten Kommentar.Ich habe zum Beispiel auch einen Kollegen, der durch das Pfeiffersche Drüsenfieber in seiner Kindheit den Geruchssinn verloren hat. Das ist natürlich schade aber zum Glück nicht so häufig und ganz ohne Risiko ist das Leben nicht zu haben.

    2. Hallo Johanna,
      du schreibst, dass Fachgesellschaften der Kinderärzte das Kosten /Nutzen Verhältnis von Maßnahmen gegen Virus klar gegen die Maßnahmen einschätzen. Tun sie das nur hinter vorgehaltener Hand oder gibt es dazu auch zitierfähige öffentliche Aussagen?
      Ich lese in öffentlichen Zeitungen meist entweder panische „wie könnt ihr den Kindern das antun“ oder völlig verharmlosende „alles nicht so schlimm“-Texte. Eine nüchterne Zwischenmeinung täte mir hier gut, die auch in privaten Diskussionen zitierbar ist.
      Liebe Grüße
      Anne

      1. Liebe Anne,
        Natürlich gibt es entsprechende Pressemitteilungen der Berufsverbände BVKJ (Berufsverband der niedergelassenen Kinderärzte), DGPI (Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie) und DGKJ (Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin). Schon seit Monaten immer wieder, leider schaffen sie es viel zu selten in die großen Medien.

        https://www.bvkj.de/politik-und-presse/nachrichten/165-2021-07-15-schuetzen-sie-die-kinder-lassen-sie-sich-impfen-gemeinsame-pressemitteilung-der-dgkj-und-des-bvkj

        https://dgpi.de/stellungnahme-von-dgpi-dgkj-geimpft-genesen-getestet-25-05-2021/

        https://dgpi.de/stellungnahme-dgpi-dgkh-hospitalisierung-und-sterblichkeit-von-covid-19-bei-kindern-in-deutschland-18-04-2021/

        Hochrangige Mitglieder der Fachgesellschaften haben gemeinsam mit über 100 Medizinern, Wissenschaftlern und Juristen Ende August einen offenen Brief der ‚Initiative Familien‘ unterzeichnet, in dem erneut dringend Bildungsgarantie und Normalität für Kinder und Jugendliche gefordert wird (https://www.initiativefamilien.de/aktuelles/offener-brief-an-die-kanzlerkandidatinnen-kultus-und-familienministerinnen/).

        Eine Übersicht über die stationär im Krankenhaus wegen bzw mit Corona behandelten Kinder ist unter folgender Adresse zu finden (Corona – Survey der DGPI):
        https://dgpi.de/covid-19-survey-update/

        Liebe Grüße
        Johanna

  2. Ich schreibe normal nichts zu so Diskussionen.

    Aber, falls diese Mutation hoffentlich „harmloser“ für unsere Kinder ist, dann ist es die nächste vielleicht nicht. Um die Entstehung neuer Mutanten zu verhindern oder zumindest unwahrscheinlicher zu machen müssen GLOBAL genug Menschen geimpft sein.

    Starke, dominierende Mutationen werden immer wieder importiert werden und irgendwann ist vielleicht eine dabei, durch die vorrangig Kinder sterben oder dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt werden.

    Und wenn es ganz dumm läuft auch eine gegen die bereits eingesetzte Impfstoffe unwirksam sind und dann beginnt der ganze Spaß von vorne…

  3. Ich finde es auch oft erschreckend wie wenig pragmatisch viele Aktionen angegangen werden, wie hier die Klassenfahrt mit der gesamten Stufe. Im Kindergarten meiner Tochter wurden das ganze Jahr die Gruppen strickt getrennt, alle kamen gut klar. Und 2 Wochen vor den Ferien wird das aufgehoben, knapp 100 Kinder dürfen sich fröhlich mischen und am letzten Tag gab es noch ein gemeinsames Fest, denn ‚ist ja wiedet erlaubt‘. Ich finde, das hätte man sich dann auch sparen können (schon damit im Falle eines Coronafalls nicht 100, sondern nur 15-20 Kinder in Quarantäne müssen), genau wie man die Klassenfahrt auch wirklich Klassengtrennt durchführen kann, ohne großartige Einschränkungen dadurch zu haben.
    Mit der Quarantäne läuft es bei uns (NRW) jetzt anscheinend neuerdings anders – bei einem Coronafall im Kindergarten kürzlich, brauchte keiner der an den regelmäßigen Reihentestungen teilnimmt in Quarantäne, trotz Kontakt! Also quasi freitesten nach einem Tag…
    Was das Impfargument von Claudia angeht ‚Ja, verdammt nochmal, impfen ist eine gute Idee‘ – ich bin auch dieser Meinung, aber diese Aussage allein hat keine Substanz und wird niemanden, der zweifelt oder einfach nur gut informiert sein will überzeugen. Ich finde, solche „Argumente“ hört man viel zu oft (auch aus der Politik und den Medien), aber niemand, der es nicht schon getan hat, wird sich Impfen lassen weil Claudia oder Söder dazu raten. Dann lieber Fakten bringen und den unentschiedenen helfen, an echte Informationen zu kommen.

  4. Ich bin bei solchen Berichten immer Zwiegestalten. Ehrlich gesagt graut es mir vor einer Impfung für Kinder unter 12, weil kurz darauf eine Impfpflicht nicht mehr weit ist. Ich wüsste nicht ob ich meine Kinder impfen lassen würde. Ich selbst bin nicht geimpft weil ich noch stille und die einzige Studie für Stillende auf 14 Frauen basiert, mir zu wenig um ein Urteil zu bilden. Aufgrund des Drucks sehe ich mich momentan gezwungen, abzustillen und mich impfen zu lassen. Nicht aus gesundheitlicher Überzeugung sondern um mehr Freiheiten zu bekommen. In meinem Bekanntenkreis höre ich viel mehr Berichte von gesunden Menschen, die nach einer Impfung plötzlich Epilepsie oder hirnentzündung bekommen haben. Diejenigen, die sich mit Corona angesteckt haben, hatten milde Verläufe und die zwei Longcovidfälle darunter waren nach 2 Monaten dann auch ausgeheilt. Natürlich ist das meine persönliche Blase, die ich hinterfragen muss und nichts mit der Realität zu tun hat. Aber aufgrund dessen habe ich tatsächlich mehr Angst vor der Impfung als vor Corona und dann soll ich meine Kinder auch noch impfen lassen?
    Dann dieser Begriff Durchseuchung. Sonst eher positiv weil jeder Virusinfekt im Herbst eine Durchseuchung in den Kindergärten und Schulen mit sich zog. Natürlich kann man Corona nicht mit einem gemeinen Virusinfekt gleichsetzen.
    Fakt ist aber, dass Kinder sehr selten schwer erkranken. Der Vergleich mit dem Hai hinkt. Ich kann meinem Kind verbieten ins Wasser zu gehen. Das schränkt es nicht sehr ein. Ich kann ihm aber nicht verbieten am Leben teilzunehmen denn auch da gibt es einen Prozentsatz x, dass es in der Kindheit sterben wird (Unfall, Krankheit). Aber ja auch ich finde es traurig, dass seitens der Politik nicht mehr gemacht wird um Kinder zu schützen. Zeigt es doch, wie wichtig wir sind für die Gesellschaft.

  5. Klingt so als ob Deine Kinder echt ein wunderbares Zuhause haben, da lässt sich eine Quarantäne doch gut aushalten. Aber diese Klassenfahrt klingt wirklich sehr wenig durchdacht, da wurde sehr hohes Risiko gefahren.
    Was ich wirklich anders sehe, ist, dass Covid bei Kindern unbedingt vermieden werden muss. Ich weiss, dass man sich mit dem Grippe-Vergleich nicht unbedingt Freunde macht, aber für Kinder ist es halt nicht schlimmer.
    Ich habe grad nochmal die Zahlen recherchiert: in Deutschland mussten ca 1% der Kinder mit Symptomen ( also in Wirklichkeit noch weniger) ins Krankenhaus. Kaum eins musste intensiv behandelt werden. Es starb ca 1 von 100000 unter 15jährigen, dabei handelte es sich um Kinder mit schweren Erkrankungen die noch dazu Covid bekamen. Von daher hinkt das Bild mit dem Hai doch sehr, denn die Wahrscheinlichkeit ist nun nicht 1% „gefressen“ zu werden.
    Nicht umsonst tat sich die Stiko so schwer, eine Impfempfehlung für 12-17jährige zu geben. Man hatte den Eindruck, die Politik musste fast schon drohen, was bei einer unabhängigen Institution natürlich äusserst kritisch zu sehen ist. Die mögljchen Impfnebenwirkungen (Herzmuskelentzündung bei etwa 1: 10000 für Jungs, für Mädchen seltnener) sind halt etwa genauso wahrscheinlich wie eine schwere Covid- Erkrankung. Also ist eine Impfung für junge Menschen nicht erforderlich, es handelt sich immerhin um einen medizinischen Eingriff, nicht um ein Allheilmittel. Mein 16jähriger Sohn ist geimpft, die 13jährige wollte nicht ( mein Hausarzt hat es auch nicht empfohlen) der 8jährige sowieso nicht.
    Als Lehrerin denke ich: die Schule müssen jetzt wieder uneingeschränkt öffnen! Die Kollateralschäden durch weniger Bildung, weniger Sozialkontakte und weniger Bewegung sind viel zu gross, sie sind für diese Altersgruppe viel grösser als es direkte Coronafolgen je sein könnten.Wechselunterricht bedeutet halt auch nur halb so viel Unterricht wie normalerweise und ist deshalb keine gute Lösung.
    „Durchseuchung“ klingt so hart nach Sozialdarwinismus ist aber nichts anderes als die jährlichen Erkältungs- und MDI- Wellen, die durch die Einrichtungen rollen. Und nun, wo alle Erwachsenen die Chance hatten, sich impfen zu lassen, müssen die Kinder nicht mehr als Puffer missbraucht werden, um die Inzidenzen niedrig zu halten. Das ist meine Meinung.

    1. Dann mal ein paar Worte gegen den so bejubelten Kommentar.

      Covid ist NICHT die Grippe, auch nicht für Kinder. Denn wir wissen noch nichts über Langzeitfolgen und Longcovid ist eine reale Bedrohung, nicht umsonst werden Longcovid-Ambulanzen für Kinder geschaffen, siehe Leipzig. Kenne ich von Grippe nicht.
      Kinder mögen weniger an Covid sterben als Erwachsene, das heißt nicht, dass es nicht gefährlich für sie wäre. AUCH und gerade für vorher gesunde Kinder, deren eigentliche Covid-Infektion milde oder symptomlos verläuft. Nur auf den Verlauf der Erkrankung und die Todeszahlen bei Kindern zu schauen, ist einfach nicht das ganze Bild.

      Die Stiko hat sich nicht deswegen schwer getan eine Impfung zu empfehlen, weil Covid so ungefährlich für Kinder und Jugendliche wäre, sondern weil sie ihre Empfehlungen aufgrund von DATEN geben muss. Und naturgemäß waren bei der neuen Krankheit Covid und den neuen Impfstoffen nicht ausreichend Daten vorhanden.

      Stand Ende Juli sind in Deutschland (so das Paul-Ehrlichl-Institut) 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17Jahren geimpft worden. Davon hatten 24 eine Herzmuskelentzündung. Es wird von einem Todesfall berichtet. Bei 1,3 Millionen Impfungen.
      Nach meiner Berechnung ist das Risiko einer Herzmuskelentzündung nach einer Covid-Impfung dann 0,18 : 10000, also deutlich GERINGER als eine schwere Covid-Erkrankung.

      Nie, nie, nie hat jemand behauptet, die Impfung sei ein „Allheilmittel“. Es gibt Risiken und Nebenwirkungen und der Schutz ist, wie übrigens bei allen anderen bekannten Impfungen, nicht 100%. Aber der Rückschluss, dass eine Impfung „nicht erforderlich“ sei, scheint mir, auch gerade angesichts der hier dargelegten Zahlen doch… mutig.

      Als Lehrerin denke ich, wir müssen die Schulen SICHER öffnen.

      1. Ich habe meine Meinung ja schon ausführlich beschrieben, aber noch ein paar ergänzende Worte.
        Viielleicht weiss man noch nicht viel über Langzeitfolgen von LongCovid bei Kindern, vielleicht gibt es da aber auch nicht so schrecklich viel zu wissen. Immerhin erkranken seit mehr als 18 Monaten auch Kinder, so ganz schlimm scheint es nicht zu sein, auh wenn jedes einzelne Beispiel gern in den Medien breitgetreten wird.
        Ich bin nicht generell gegen Impfungen, ganz im Gegenteil. Aber selbst mein Hausarzt sieht Corona-Impfungen bei Kindern kritisch. Und übrigens gibt es logischerweise die Impfungen gegen Corona viel kürzer als die Krankheit selbst, da kann man also noch viel weniger über Langzeitfolgen wissen.

        Wenn es bei den Kinderimpfungen vor allem darum geht, den Herdenschutz für alle zu erhöhen, sage ich ganz klar NEIN dazu.

        Und „Schulen SICHER“ öffnen wird nie möglich sein, Corona wird uns für immer begleiten. Trotzdem wird für jedes Kind die Gefahr, sich beim Pausengerangel oder beim Sportunterricht zu verletzen, ungleich höher sein, als schwer an Covid 19 zu erkranken. Wollen wir deshalb Sport und Pausen verbieten? Oder die Kinder noch weitere 2 Jahre bei überforderten Eltern im home-office einsperren. Ich will das nicht.

        1. Wir werden nicht zu einem gemeinsamen Punkt kommen, müssen wir auch nicht. Ich denke die Hoffnung, dass möglichst wenig Kinder erkranken und Folgeschäden davontragen, dürfte ein guter Konsens sein.

          Dennoch: Herdenschutz ist bei den Covid-Impfungen gar kein Thema, es geht um individuellen Schutz. Da muss dann jedes Elternteil schauen, wie hoch die jeweiligen Gefahren eingeschätzt und gegeneinander abgewogen werden.

          Die Ärzte, die uns umgeben, das sind aufgrund der schweren chronischen Erkrankung des Kindes einige, dazu zählen auch Immunologen der Uniklinik, raten alle vehement zur Impfung. Auch wegen Langzeitfolgen, wobei das bei uns individuell noch mal ein anderes Problem ist, das ist gar nicht in diese Diskussion einbringen möchte.

          Und sicherer als in Vollpräsenz mit geöffneten Fenstern, durchmischten Klassen usw. könnte man die Schulen schon öffnen. Anfangen von Luftfiltern, die das Lüften nicht ersetzen, schon klar, mehr Abstand, versetzten Öffnungszeiten usw. usw.
          Homeschooling will ich sicher auch nicht, für die Kinder nicht, für die Eltern nicht usw., aber zwischen Homeschooling und sichereren Schulen (nicht 100% sicheren Schulen, die gibt es nicht), läge schon noch einiges, was wir tun können, aber nicht tun, bei Inzidenzen in NRW, die mir die Haare sträuben.

    2. @ Bettina: Mittlerweile sind in Deutschland 100.000de stillende Frauen geimpft. Ich und alle in meinem Umfeld ebenfalls. Nebenwirkungen: keine.

      Ich hoffe das überzeugt dich vielleicht.

      1. @Anna, danke für die aktuelle Zahl. Mir ist schon klar, dass sich mittlerweile viele Stillende geimpft haben. Mir geht es beim impfen während stillen weniger um meine Nebenwirkungen sondern um die Frage was es mit meinem Säugling macht. Wurdest du oder deine Bekannten untersucht? Habt ihr Muttermilch eingereicht, wurden irgendwelche Untersuchungen durchgeführt, an euch und/oder euren Babys? Gibt es aktuelle Studien hier? Wenn du etwas weißt, würde ich mich über mehr Infos freuen. Ich habe einfach ein ungutes Gefühl. Auf so manche Sachen muss man tunlichst beim stillen verzichten, aber jetzt soll ich mir einen neuen Impfstoff, der noch dazu auf einer neuen Technologie basiert, einfach so reinpfeifen. Genauso sehe ich es übrigens auch bei der Kinderimpfumg. Das muss jede Familie für sich entscheiden, aber für meine Kinder hätte ich mehr Angst vor Nachwirkungen nach der Impfung als vor der Erkrankung an Corona. Was richtig ist oder nicht lässt sich heute nicht sagen. Aber ich finde es falsch, die Kinder zu impfen um Schulen offen zu halten oder eine Herdenimmunität zu erreichen. In fünf Jahren vielleicht wenn man mehr über Corona und den Impfstoff weiß, dann ja. Ich habe auch kein Problem mit der masernimpfung. Aber nach gerade nicht mal einem Jahr seitdem der Impfstoff zur Verfügung steht, jetzt auch noch Kindern mit in die Verantwortung zu nehmen, halte ich für falsch.

        1. Hallo liebe Bettina, genau darum geht es ja, wenn sich die Erwachsenen nicht impfen lassen, bleibt uns nur übrig die Kinder zu impfen, wie soll man sie sonst schützen. Übrigens auch vor Quarantäne. Denn so lange sie nicht geimpft sind müssen sie wegen jeden noch so eventuellen Kontakt und für jede Reise i. Quarantäne. Und ganz ehrlich, das nur, weil die Erwachsenen nicht ihre Ärmel hoch Krempeln! Und ganz ehrlich, eine Impfung kann nicht in der Muttermilch nachgewiesen werden. Eine ungeimpfte Mutter kann aber ganz wunderbar beim Stillen ihren Säugling anstecken, der dann hospitalisiert werden muss, während die Mutter vielleicht einen milden Verlauf hat. Denn die meisten hospitalisierten Kinder waren Säuglinge, die sich nicht in der Schule angesteckt haben. Nebenbei würdest Du Dein Kind sogar durch Deine gebildeten Antikörper nach der Impfung schützen! So geschieht es schon seit Jahren bei der Grippe- Impfung. Also hör doch bitte auf nach Gründen zu suchen, warum Du Dich nicht impfen lässt! Deinen Kindern tust Du damit nichts Gutes!

          1. Liebe K, nein, nicht die impfunwilligen Erwachsenen haben beschlossen, dass Kinder in Quarantäne müssen oder eine der anderen Maßnahmen, sondern die Regierung.
            Darf ich fragen, welchen Hintergrund du hast? Du wirfst ja sehr mit Wissen um dich. Bist du Ärztin? Virologin oder dergleichen? Dass es Säuglinge sind, die die Hospitalisierungsrate bei den Kindern in die Höhe treiben, höre ich zum ersten Mal. Hast du dazu konkrete Zahlen? Dann frage ich mich, warum so eine Panik in den Schulen gemacht wird, wenn es doch die Säuglinge sind, die beim stillen an der Brust der ungeimpften Mutter gefährdet sind…
            Ich dachte der Corona Impfstoff basiert auf eine andere Technologie als der Grippeimpfstoff. Aber vielleicht kannst du mich da auch aufklären. Aus meiner Sicht hinkt der Vergleich, da man über mRNA-Impfstoffe noch nicht so viele Daten hat über stillende und schwangere. Und die Tatsache, dass sich grad so viele impfen lassen ist ja schön und gut, bringt aber nichts, wenn sich niemand die Mühe macht das Ganze näher zu untersuchen.

        2. Hallo Bettina,

          Die Frage hat mich auch umgetrieben.
          Da ich vor kurzem in der kinderstation einer Uniklinik war, habe ich dort alle Ärzte gefragt. Die haben alle einhellig empfohlen die Impfung wahrzunehmen aus folgendem Grund:

          Der Impfstoff wird in den Muskel der Mutter injiziert. Er gelangt nicht in die blutbahn oder die Muttermilch.

          Lediglich die Antikörper, die die Mutter nach der Impfung bildet werden über die Muttermilch an das Baby weitergegeben. Und das ist sogar positiv, weil das Baby dadurch einen sekundären Schutz bekommt, solange es gestillt wird (wegen dem sekundärsvhutz wird beispielsweise auch seit ein paar Jahren die Keuchhustenimpfung für Schwangere von der stiko empfohlen)

          Ich hoffe, dass hilft dir weiter.

          1. Maria da pflichte ich Dir bei, außerdem sind die mRNA Impfstoffe basieren auf Lipiden, die schnell im Körper abgebaut werden, die RNA wird auch vom Muskel schnell wieder abgebaut und nein, sie kann die DNA der Zellen auch nicht verändern, da sie dafür nicht vollständig ist. Und all diese Daten, auch die Alterstruktur der Hospitalisierungen findet man auf der Seite des RKI bzw. auch viele bekannte Medien bereiten diese Daten gut lesbar auf! Man darf sich nur nicht in Facebook oder in einschlägigen Telegrammgruppen informieren. Auch die Podcasts der Virologen liefern sehr gute Erklärungen. Ich glaube vom Herrn Kekule gibt es sogar einen zum Stillen!

  6. Bei uns ist heute Schulanfang, die Klassenfahrt in der jetzt 4. Klasse soll in 2 Wochen stattfinden mit der Parallel Klasse. Ich mache mir auch Gedanken. Ich dachte eigentlich vor der Klassenfahrt muss sich auch jedes Kind testen lassen. Das wäre für mich auf jeden Fall eigentlich Voraussetzung. Aber wenn Sie vor Ort sind,ist das natürlich zu spät.Oh je. Ich bin Hin und Her gerissen. Meine Tochter hat Morgen Einschulung. Sie freut sich Tierisch auf den Tag,da sie endlich wieder Andere Kinder sieht. Sie war das letzte Kindergarten Jahr zu Hause. Wir haben uns nur mit einer weiteren Familie getroffen in der Zeit. D.h.jedes meiner Kinder hatte ein Spielpartner. Auf Dauer ist das finde ich aber nicht so optimal. Ich hoffe auch,dass sich mehr Erwachsene auch den Kindern zu Liebe impfen lassen und es bald etwas für Kinder unter 12 gibt bzw.die Zulassung erfolgt. Ich wünsche euch eine gute und angenehme Restquarantäne Zeit und wünsche vorallem Gesundheit

  7. Wir haben auch schon die absurdesten Erfahrungen rund um Quarantäne, GA etc im Schulkontext machen müssen. Es ist einfach der Wahnsinn. Mir graut vor dem heutigen Schulbeginn.
    Allerdings fällt mir nichts ein, wie man die Durchsuchung der Kinder nun verhindern könnte? Selbst Luftfilteranlagen, Hygienekonzepte etc sind glaube ich in einem vollbesetzten Klassenraum nur beschränkt hilfreich. Es wird mit Sicherheit trotzdem Ansteckungen geben.
    Hat denn irgendjemand eine gute Idee?
    Ich persönlich denke, dass Wechselunterricht tatsächlich mit die sinnvollste Sache ist, da er stark zur Entzerrung beiträgt.
    Wiegesagt, ich hab wirklich Angst vor dem Schulbeginn. Wie lange wird es dauern, bis unsere Kinder (und ggf. auch wir geimpften Eltern) uns angesteckt haben?

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