2020 war nicht alles blöd – so positiv erlebt Jennifer den Lockdown

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Liebe Jennifer, Du bist Mama von zwei Mädchen und sagst: Der Lockdown hat auch gute Seiten.

Ja, für uns jedenfalls. Wir haben zwei Mädchen im Alter von 1,5 Jahren und 3,5 Jahren. Der wichtigste Punkt ist, dass wir morgens keinen Zeitdruck mehr haben, um pünktlich am Kindergarten zu sein.

So beginnt der Tag entspannt und die Kinder bestimmen, wann sie ausgeschlafen haben. Die Mädchen können den Tagesablauf mitgehalten. Es gibt bei uns feste Abläufe, aber keine festen Zeiten.
Also wir stehen auf, ziehen uns an, dann wird kurz gespielt, danach gibt es Frühstück und danach sind wir bereit für den Tag und hängen nicht bis Mittag im Schlafanzug rum.

Unsere Gesellschaft ist so gehetzt und schnell geworden. Ich habe an manchen Tagen das Gefühl, die Kinder müssen funktionieren und sich nur nach den Zeiten der Erwachsenen richten. Seit Corona sind wir alle ruhiger geworden. Bei uns gibt es viel weniger Streit, weil ich mir viel mehr Zeit nehmen kann. Ich muss sie nicht beim Spielen unterbrechen, nicht beim Essen hetzen und auch beim Anziehen können die Kinder alles in ihrem Tempo machen.

Wie seid Ihr Eltern beruflich eingebunden und wie habt Ihr Euch organisiert?

Wir haben das große Glück, dass ich mich um Haushalt, Garten und Kinder kümmern kann, da ich noch in Elternzeit bin. Mein Mann verlässt das Haus am frühen Morgen und ist am späten Nachmittag für die Kinder da.

Du sagst, deine Töchter hätten enorm viel gelernt – was genau?

Dadurch, dass den Kindern kein Druck gemacht wird, sind sie sehr selbständig geworden. Von der Auswahl der Klamotten, übers Anziehen und Fertigmachen. Vor allem die Kleine hat sehr viele Fortschritte gemacht. Sie war sonst immer sehr müde, und nölig, weil ich sie immer wecken musste. Seit ihre große Schwester auch den ganzen Tag zu Hause ist, schläft sie zu ihren Zeiten und lernt von und mit der großen Schwester.

Die Große lernt das Strukturieren des Tages. Wir reden darüber, was wir erledigen möchten und sie hilft fleißig im Haushalt mit.

Ihre Wäsche habe ich im “normalen Alltag” immer in der Zeit gemacht, in denen sie im Kindergarten ist. Jetzt legt sie die Wäsche mit zusammen und räumt sie selbstständig an den Platz, an den sie gehört. Außerdem hilft sie beim Kochen.

Ich habe das Gefühl, die Kinder tauchen viel mehr in ihre Spielwelten ab, weil wir keine anderen Termine haben. Sie können total kreativ sein und nach ihren Bedürfnissen leben.
Außerdem lernen die Kinder, Freundschaften zu schätzen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir andere sehen können. So haben wir Wege gefunden , wie die Kinder miteinander kommunizieren können. Unsere Große hat eine Brieffreundin, sie malt gerne Bilder. die wir dann mit einem kleinem Gruß verschicken. Die Freude ist riesig, wenn sie dann eine Rückantwort erhält.

Du hast uns geschrieben, weil du findest, dass bei uns in letzter Zeit sehr viel „negative“ Artikel zur Stimmungslage erschienen sind. Wie erlebst du gerade dein Umfeld?

Meist negativ. Die Sätze beginnen mit,“Wegen Corona können wir nicht…”. Meine Antwort ist darauf: „Überlegt, was machbar ist.“
Wir sind ebenfalls traurig darüber, dass wir unserer Tochter zweimal sagen mussten, dass der Urlaub leider ausfällt. Sie hatte ihren Koffer schon gepackt und Wochen vorher immer gespielt, dass sie verreist. Wir haben es positiv erklärt, dass wir dafür zuHause tolle Sachen mit Papa machen.

Wir können zwar nicht schwimmen gehen, aber Ausflüge in den Wald machen. Und das machen wir jeden Sonntag. Der Wald ist spannend, es gibt viel zu entdecken und wir sind als Familie zusammen.

Dass Kinderturnen nicht stattfindet ist sehr traurig, aber mit etwas Kreativität kann man in jeder kleinen Wohnung Hindernisse und Parcours aufbauen. Oder auch vor der Haustür ein Wettlauf veranstalten.

Die Kinder entwickeln immer ganz viele eigene Ideen. Das man “nichts” machen kann, stimmt so nicht. Es ist nur ein „Umdenken“, gefragt.

Ganz generell: Wie hast du 2020 erlebt? Was hast du für dich gelernt? Und wo kamst du auch mal an Deine Grenzen?

2020 habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, sich mit Freunden zu treffen, um sich gegenseitig auszutauschen. Dass Urlaub eine wichtige Familienzeit ist, um einfach mal aus den Alltag zu kommen. Und dass man auch mal einen Ortswechsel braucht, um wieder durchatmen zu können. Für uns war es ganz selbstverständlich zu reisen. Nun vermissen wir es.

Ich habe aber auch gelernt, dass die Kinder nicht so viel Freizeitprogramm benötigen, sondern viel lieber einfach ihren Bedürfnissen nachgehen und in Ihrem eigenen Tempo durch den Alltag möchten. Dass Kinder super glücklich sind, wenn man als Familie zusammen ist.

Natürlich bin ich auch an meine Grenzen gekommen. Denn es ist ein Vollzeitjob, wenn man die Kinder rund um die Uhr bei sich hat und es keine Möglichkeit gibt, sich mal mit jemand zu treffen, man keinen Ausgleich hat.

Was wünscht du dir für 2021?

Dass wir weiterhin darauf achten, Termine unter der Woche nicht zu voll zu packen, um nicht in den Freizeitstress zu verfallen.

Und natürlich wünschen wir uns auch, bald wieder alle unsere Freunde zu sehen und entspannt verreisen zu können.

Foto.Pixabay

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15 comments

  1. Ich bin bei solchen Berichten immer überrascht, dass die Leute eine Pandemie brauchen um ihren Freizeitstress zu reduzieren. Wenn es euch belastete, die Kinder morgens zu wecken, warum nur habt ihr dass dann so gemacht wenn sowieso ein Elternteil in Elternzeit ist und ihr den Kindergarten eigentlich gar nicht braucht?
    Ich höre das auch viel im Bekanntenkreis. „Oh es war immer so stressig mit Kinderturnen, Schwimmunterricht und Musikschule, eigentlich ganz schön, dass das jetzt ausfällt“. Warum macht ihr das dann? Ist wirklich eine ernstgemeinte Frage. Die hat mir nämlich noch keiner beatwortet.
    Ich denke die vielen negativen Artikeln beziehen sich eben auf die vielen Menschen, die echte Probleme mit der Pandemie haben – „Homeoffice“ zu 5., Risikopatienten in der Familie, existentielle Sorgen, Einsamkeit, Überforderung. Dabei geht es doch nicht darum, dass die Schwimmhalle zu hat und man nun stattdessen in den Wald gehen muss.

    1. Marga: Das frage ich mich auch schon lange und ich vermute, das sind die Mütter, die nicht „nein“ sagen bzw. etwas verpassen wollen im normalen Leben….Und jetzt kann man eben nichts verpassen.

    2. Marga, das denk ich auch immer! Wie unreflektiert muss man denn sein, damit man einen Lockdown braucht, dass man merkt, dass es Zuviel ist?! Find ich auch immer ziemlich krass!

    3. Man steckt schneller in dieser Falle als man denkt.
      Natürlich will man, dass das Kind schwimmen kann. Es soll ja später mit den anderen Kindern auch ins Freibad können und nicht gleich ertrinken, wenn es ins Wasser fällt.
      Außerdem beklagen Pädagogen und Sportwissenschaftler ja ständig, dass die Schwimmfähigkeiten der heutigen Generation immer schlechter werden. Also meldet man das Kind beim Schwimmkurs an.
      Natürlich möchte das Kind aber auch noch ein selbstgewähltes sportliches Hobby machen. Also meldet man das Kind zum Reiten/Ballett/Fußball/Karate/Wasauchimmer an.
      Allerdings wünscht man sich natürlich auch eine musikalische Frühbildung, vor allem wenn man es als Elternteil selbst sehr bedauert, dass man trotz Musikunterricht in der Schule niemals das Lesen von Noten oder ein Instrument erlernt hat. Also kommt ein Instrumentenunterricht dazu.
      Und wer jetzt noch seinem Kind gute Startvoraussetzungen in einer Fremdsprache ermöglichen möchte (schließlich ist das junge Gehirn am besten für das Sprachenlernen geeignet) meldet das Kind auch noch zu einem Sprachkurs an.
      Schon ist man bei mindestens vier Terminen in der Woche. Das Ganze multipliziere man mit der Zahl der Kinder.
      Hinzu kommt aber noch, dass die Eltern ja vielleicht auch noch ein Hobby haben oder sich irgendwo engagieren, in Elternbeiräten oder dergleichen sind. Addieren wir dazu noch die regulären Elternabende, Behördengänge, Nachschauuntersuchungen beim Kinderzahnarzt, U-Untersuchungen, vielleicht noch Logopädie für ein Kind das lispelt, irgendwelche Events von Kita und Schule u.s.w.
      Da ist man ganz schnell bei 15 Terminen in der Woche und dabei sind berufliche Verpflichtungen noch nicht einmal mitgerechnet.
      Für unsere Kinder haben wir bisher auf Sprachkurs und Instrumentenkurs verzichtet. Wir würden das einfach nicht mehr schaffen. Schwimmen sollten sie allerdings schon lernen und ein selbstgewähltes sportliches Hobby sollten sie auch haben können.

      Ich merke trotzdem: Mir ist dieser Terminstress lieber, als die jetzige Lockdown-Situation. Dieses Herumhängen im Nirvana familiärer „Glückseligkeit“, dieses „Warten auf Godot“ führt zusehends dazu, dass ich mich im Alltag immer mehr wie die Protagonisten aus dem gleichnamigen Theaterstück zu benehmen beginne. Selbst wenn ich mit den Kindern an die frische Luft gehe und wir versuchen in der Familie irgendwelche Aktivitäten zu starten: Dauernd Waldspaziergänge, Plätzchenbacken und im Familienkreis im Kleingarten sitzen hängt mir mittlerweile einfach nur noch derbe zum Halse raus.
      Corona soll endlich abhauen und mir meinen verdammten Stress wiedergeben!

        1. Hallo zusammen,
          ich frag mich immer wieder wie meine Generation ohne die ganze Frühförderung groß geworden ist. Ich bin 1975 geboren. Den ganzen Terminstress mit Ballett, reiten, Logopädie, Ergotherapie usw gab’s nicht… Hab trotzdem Abi, erfolgreich mein Pharmazie Studium geschafft… Ich steh grad jobmässig an forderster Front und wünsche mir grad weniger Streß in der Arbeit, normaler Schulunterricht usw… Uns geht’s trotz Coronakrise gut und meine 7 jährige Tochter ist auch traurig weil kein Judo Training ist… Aber wird auch wieder besser werden… Meine Tochter und ich machen dann halt viele andere Sachen. Hauptsache draußen in der Natur, am Spielplatz… Sie kocht mit mir und wir basteln und machen viel andere Sachen zusammen… Aber das war vor Corona auch schon so… Ich bin mittlerweile der Meinung, dass diese Pandemie uns vielleicht zum Nachdenken bringt. Wir uns als Familie, als Menschen und Gesellschaft neu definieren zu können. Es war für mich irgendwie immer klar dass es irgendwann mal vorbei ist mit immer höher, weiter und besser… In diesem Sinne… Bleibt gesund

          1. @ Steffi:

            Groß geworden bin ich auch, studiert habe ich auch und verdiene sogar überdurchschnittlich. Könnte mich also nicht beklagen.
            Trotzdem bereue ich es sehr, dass ich nie ein Instrument oder wenigstens das Notenlesen gelernt habe.
            Und natürlich habe ich auch ohne Frühförderung fließendes Englisch gelernt und sogar noch ganz ordentliche Grundkenntnisse in Französisch behalten. Trotzdem wäre es doch super, wenn ich früher auch noch eine exotischere Fremdsprache, z.B. Japanisch, Mandarin oder Hindi hätte lernen können. Heute habe ich neben Job, Kindern und sonstigen Verpflichtungen einfach keine Zeit mehr, die Dinge nachzuholen, die ich als Kind zu lernen verpasst habe.
            An dem Spruch „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist schon was dran.
            Die Welt ist schnelllebiger und konkurrenzbetonter geworden. Die Anforderungen sind höher. Es ist einfach eine andere Zeit und daher kann man sich nicht hinstellen und sagen „was in den Siebzigern oder Achtzigern für mich als Kind funktioniert hat, ist auch heute noch angemessen“.
            In den Achtzigern habe ich als Kind auch noch Backpfeifen von meinen Eltern bekommen wenn ich Mist gemacht habe und mein Vater hat mit mir auf dem Rücksitz im Auto geraucht. Und ja… ich bin gesund groß geworden, aber ein Vorbild für heute ist das doch trotzdem nicht.

  2. Es freut mich! Ich finde eine Elternzeit mit Krabbelgruppe etc zwar schöner, aber jeder wie er mag. Nur wir meisten mussten entweder mit finanziellen Sorgen, Vereinbarkeitshorror (bei mir mit Kind am Bein Videounterricht machen), HomeOffice gleich NachtOffice und Distanzchaosunterricht klar kommen.
    Aber natürlich kann man über Freizeitstress nachdenken… Ich hoffe für dich, dass deine Elternzeit länger dauert als Corona und du dann nicht (wie viele) Probleme beim Wiedereinstieg gemacht bekommst.

    Von Herzen alles Gute

  3. Uns geht es ähnlich: Auch wenn ich als Lehrerin ordentlich unter Corona zu leiden hatte/habe und wir Corona sogar im Haus hatten (Papa positiv, alle anderen negativ) ist unsere Familie ein „Corona Gewinner“. Durch das Homeoffice ist mein Mann von 5 Tagen je 10 Stunden aus dem Haus zu 4 Tagen Arbeit von zu Hause gekommen. Er erlebt so seine Kinder viel intensiver und genießt das alles sehr. Mal vom Lebenszeitgewinn ganz abgesehen (8 Std. Autofahrt pro Woche weniger).

    Ich vermisse das Kino und die Freizeitaktivitäten etwas, aber hey…andere Generationen mussten ganz andere Sachen aushalten (Großmutter hat eines ihrer Kinder während eines Bombenangriff in einem Keller zur Welt bringen müssen 😮).

  4. Ich finde es schön für jeden der die Zeit gerade so erlebt. Allerdings wird es wohl 95 % aller Familien nicht so gehen wie euch, da sie Schulkinder haben, beide berufstätig sind, Kinder mit besonderem Förderbedarf wie ADHS oder anderem haben, sich um die Pflege der eigenen Eltern kümmern müssen, eine Großfamilie sind, kein Haus mit Garten haben, die Eltern krank sind und in Therapien, psychische Probleme haben und und und.

    Ich empfinde es daher als ziemlich schwierig und lebensfremd, all diesen Familien, die nicht so privilegiert sind wie ihr, den guten Rat mitzugeben man müsse nur umdenken.

    Wir haben selber das Glück, gut durch diese Zeit zu kommen, da ich im Homeoffice arbeiten darf, aber mit vier Kindern zwischen 6-10 Jahren ist es alles andere als eine schöne Zeit der Entschleunigung und neuer Rezepte ausprobieren.

    Alles Gute für euch und haltet gut durch!

  5. Ja, das Glas ist nicht nur halb leer. Ja, auch hier gibt es positive Dinge, zum Beispiel, dass wir die Kids nicht in aller herrgottsfrühe raus schmeißen müssen und zur Schule, Kita und ins Büro hetzen. Das war es aber auch fast. Denn mit zwei Kids, davon ein Schulkind und zwei herausfordernden Jobs gibt es nicht viel Positives abzugewinnen. Denn Haushalt, Kinder, Betreuung und Homeschooling sind neben dem Job unmöglich! Und ehrlich, ja, wir gehen auch viel spazieren und in den Wald. Aber ich kann das Stück Wald bald nicht mehr sehen.
    Ich mag kein Rumnörgeln, aber kitschige Romantik eben auch nicht. Corona erleben wir nicht alle gleich, die Lasten sind nicht gleich verteilt. So ist es eben. Und es geht auch nicht nur um den Alltag. Es geht darum, dass es nicht anerkannt wird. Es keinen Ausgleich gibt. Und die Familien und Kinder leider in der Politik überhaupt keine Priorität haben.

  6. Eine schöne Sicht und ein positiver Artikel. Ich denke allerdings, es ist eine sehr privilegierte Situation, in Elternzeit zu sein, dazu Entlastung durch den Kindergarten zu haben und überhaupt noch so kleine Kinder. Meine 4,5jährige hat den Lockdown auch besser weggesteckt als die 7jährige, die ihre Freunde und Hobbies sehr vermisst hat und mit den Schularbeiten alleine zuhause klarkommen musste. Und die 1jährige hat die Zeit mit allen zuhause genossen. Da lässt sich also wenig verallgemeinern… Und als Ärztin systemrelevant zu arbeiten mit Mann, der ebenfalls nicht kürzer treten kann, dazu die volle Kinderbetreuung und das Infektionsrisiko bei der Arbeit – das war knochenhart! Ein Jahr früher in Elternzeit und ohne Schulkind hätte uns Corona besser in den Kram gepasst. 😀

    1. Wir sind, was das Alter der Kinder und die berufliche Situation angeht genau wie ihr- Kinder sind waren 5,3,noch im Bauch im Frühjahr und sind jetzt 6.4.0 und ich bin heilfroh, dass ich eben noch nicht wieder arbeite. Habe zu dem Artikel der Mutter in Elternzeit schon etwas dazu geschrieben. Wenn man keine anderen Verpflichtungen hat und „nur“ Kinder und Haushalt zu versorgen hat. Das einzige, was mich wirklich erstaunt sind die Essensmengen, die hier weggehen 😃

  7. Ich bin ganz Deiner Meinung. Das Glas ist immer wahlweise halbleer – oder halbvoll.

    Ich verbringen Weihnachten ganz alleine (!) mit meinen Töchtern, kein Besuch und wir fahren auch nicht zu den Großeltern. Trotzdem genieße ich die intensiven und gemütlichen Tage mit meinen Kindern.

    Es gibt zwar keinen Weihnachtsmarkt oder Kindertheater – dafür backen und unterhalten wir uns viel.

    Den Corona Alltag habe ich ebenfalls als entschleunigend erlebt. Diese positive Sicht setzt aber zugegebenermaßen voraus, dass einen die Arbeit nicht auffrisst. Ich habe einen sehr toleranten Chef und der Kindsvater übernimmt viel Betreuungszeit.

    Wenn ich bis Mitternacht noch am Computer hätte hocken müssen, wäre es auch Stress gewesen.

    1. Da ist ein Teil verschwunden:
      Wenn man keine Verpflichtungen und „nur“ Kinder und Haushalt zu versorgen hat, geht es ganz gut. Das was man in den 50ern noch ohne Waschmaschine und mit mehr Kindern gemacht hat.

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