Ein kleiner Zwischenruf – was ich gestern durch meine Tochter gelernt habe

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Gestern hat meine Große – sie geht in die dritte Klasse – eine Mathearbeit zurück bekommen.

Ich fragte sie: "Wie hast Du abgeschnitten?"

Sie: "Ich hatte drei Fehler."

Ich: "Und wie ist es bei den anderen ausgefallen?"

Sie: "Keine Ahnung. Das interessiert mich auch nicht. Denn es ist ja egal, wieviele Fehler die anderen hatten – das ändert ja an meinem Ergebnis nichts."

BÄM – wow, meine Tochter ist manchmal so viel schlauer als ich. 

Es ist egal, was andere leisten – es ändert nichts an meiner Leistung. Ein Gedanke, so wichtig für uns Mütter.

Auch wenn andere Mütter scheinbar alles gewuppt kriegen, vollzeit berufstätig sind, 3 mal die Woche zum Sport gehen und jeden Sonntag ein Festessen servieren – das ändert nichts daran, dass unsere eigene Leistung nicht auch gut ist. Jeder macht es so gut wie er kann.

Und wisst ihr was? Das reicht vollkommen. Sogar mehr: Das ist genau so gut! 

 

Foto: Cindy und Kai Fotografie

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1 Kommentar

  1. Dieses ständige Vergleichen…
    …kenne ich auch zu gut… leider! Wir haben uns inzwischen angewöhnt, nach der Frage nach der Zensur nur noch zu frage „Bist Du damit zufrieden?“
    Muss ich jetzt nur noch für mich selbst schaffen…
    Lieben Gruß
    Charlotte

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