Wie meine Kinder plötzlich Spaß an Hörbüchern finden (weil Deezer allen AbonnentInnen jetzt eine Gratis-Hörbuch-App dazuschenkt)

Streamingsdienst Deezer

Lisa hört Hörbücher mit der Deezer App.

 „Ich will alles – und zwar sofooooooort“, sang schon Gitte Haenning ein Jahr nach meiner Geburt, nämlich 1983. Hätte man damals doch schon gewusst, dass das mit dem „Ich will alles und zwar sofort“ später mal Wahrheit werden würde…

… mit Smartphones nämlich, die nicht nur unser Leben und unsere Geschmäcker besser kennen als die Nachbarn gegenüber am Fenster, sondern die auch einfach so viele Möglichkeiten bieten mit ihren Funktionen und Apps (ihr nutzt doch auch sowohl Wasserwaage als auch Taschenrechner andauernd, oder?). Unser Lieblings-Streamingdienst Deezer hat sich daran jetzt jedenfalls – mal wieder, wie an so vielem Guten! – ein Beispiel genommen und bietet uns ebenfalls ALLES – und zwar sofort.

Kleine kulturelle Alltagsflucht: Weil ich doch so gern und viel lese

Da gibt’s nämlich jetzt sozusagen zwei Apps zum Preis von einer (Deezer Family hatten wir euch ja auch schon bereits vorgestellt mit lauter netten Backstreetboy-Beichten, hehe). Wer mich kennt und uns in den sozialen Medien folgt, weiß, dass ich relativ viel und relativ wild durcheinander Bücher lese. Da ist mal ein Thriller dabei, mal ein Sachbuch, mal ein Frauenklassiker.

Das Buch „Drei“ und die Vorgänger-Bücher vom Gewünschtesten Wunschkind aller Zeiten gibt´s übrigens auch im Katalog von Audiobooks by Deezer

In diesem Sommer allein habe ich mich durch insgesamt elf Bücher gewälzt (unter anderem durch Allegro Pastell, Sie hat Bock, All das zu verlieren, Was man von hier aus sehen kann, „Hotel Cartagena“, „Drei Frauen“, „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“, „Drei“, „Die Einwilligung“… gerade sitze ich an „Unsere Welt neu denken“), hab mich mitreißen lassen und mitgefühlt und immer wieder meiner Lieblingsbücher-Freundin per WhatsApp Empfehlungen ausgesprochen, um mir dann wieder ihre Empfehlungen zu kaufen.

In der Deezer Audiobooks App muss ich nun nichts mehr kaufen (wow!), sie wird einfach zum normalen Deezer-Abo mit seinen 56 Millionen Songs und Tausenden Podcasts (ich übertreibe nicht, das ist wirklich so!) mitgeliefert, die bereits ab 4,99 Euro pro Monat zu haben ist! Die Hörbuch-App kostet einfach mal NICHTS zusätzlich.

App ist nicht gleich App: Unsere Medien-Regeln für die Kinder

Und ich muss sagen: Auf dem Handy unserer Kids ist dieser Streamingsdienst die App, für die ich kein Zeitlimit vergebe. Ich möchte nicht, dass sie den ganzen Tag Computerspiele zocken, ich möchte nicht, dass sie den ganzen Tag zwischen TikTok und Youtube hin- und herspringen. Aber Hörbücher hören oder Hörspiele? Bittesehr! Immer doch… gerade für diejenigen unter ihnen, die – sagen wir mal… – noch etwas lesefaul sind.

Wie toll sind da Hörbücher, die man zum Runterkommen nach der Schule mal hören kann? Oder zum Einschlafen am Abend? Auf einer längeren Autofahrt oder einfach im Bus zur Schule? Und wie großartig ist, dass wir nie mehr TKKG-CDs werden kaufen müssen, weil die Folgen hier einfach der Reihe nach als Hörspiel angehört werden können?

Für mich hat das etwas mit Bildung zu tun. Mit Kultur. Und da sich Deezer einfach so intuitiv bedienen lässt, sehe ich da eben auch keine Gefahr für die Kinder. Zumal ich in der Kidsversion für Jüngere sogar einstellen könnte, dass sie nicht direkt das Schweigen der Lämmer auf die Ohren kriegen…

Das lässt sich super easy mit nur einem Klick in den Einstellungen der App erledigen. Kids Modus ein und schon verschwindet die Suchfunktion und es werden auf dem Startscreen nicht nur Inhalte für unter 6jährige (z.B. Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? oder König Pups), über 6jährige (z.B. Teufelskicker und Asterix oder über 12jährige angezeigt (z.B. Karl Mays Der Schatz im Silbersee oder Gregs Tagebuch). Nein, auf dem Homescreen werden auch noch bekannte Serien vorgeschlagen wie Feuerwehrmann Sam, Lassie oder Emily Erdbeer. Ist doch super, oder? Ich sag ja, das ist wirklich alles – und zwar sofort!

Erinnert euch einfach mal dran, wie voll unsere Koffer für den Urlaub damals noch waren mit Büchern und Kassetten und Cds und Walkmen oder Recordern. Hach ja…

Wie das mit den Audiobooks by Deezer so funktioniert

Zur Bedienung der App lässt sich im Grunde kaum etwas sagen, weil sie so selbsterklärend ist. Es gibt unten drei Tabs für mich: Entdecken, Meine Hörbücher und Suche. Ich gebe zum Beispiel „Nicole Staudinger“ in die Suche ein und sofort werden mir ihre Schlagfertigkeitsqueen und Co. angezeigt. Ich drücke „Play“ und habe umgehend ihre Stimme auf dem Ohr.

Danach gebe ich TKKG ein und schon ertönt die coole Titelmelodie, die uns schnurstracks in unsere eigene Kindheit zurückkatapultiert. Natürlich kann ich mich auch einfach durchstöbern ohne gezielte Sucheingabe. Das geht im Tab „Entdecken“, der für mich alles sehr übersichtlich macht in dieser App.

Hier werden mir redaktionell zusammengestellte Inhalte angeboten wie Ken Folletts „Die Spur der Füchse“. Oder Benedict Wells „Die Wahrheit über das Lügen“. Unter Bestseller werden mir die derzeit gefragtesten auf dem Präsentierteller serviert. Dazu kann ich mich in den Neuheiten herumscrollen oder unter dem Button „Kids“ schnell noch was für die Kleinen abspielen.

Ich kann aber auch einfach auf den Urlaubslektüre-Button klicken und schauen, ob es tatsächlich noch ein Buch von Jojo Moyes oder Lori Nelson Spielman gibt, dass ich noch nicht kenne. Kann mich durch die Krimis führen lassen, während ich in meinen angefangenen Büchern ein Lesezeichen (alle Bücher, die man angefangen hat, finden sich dann in der Kategorie „Angefangen“ wieder) setze, um später weiterzuhören – und zwar genau an der Stelle, an der man aufgehört hatte…

Lesezeichen, Offlinenutzung, Barrierefreiheit: Was die App alles kann

Das Beste für Menschen wie mich mit unzuverlässigem Land-WLAN ist aber: Ich kann die Titel auch einfach runterladen und später dann auf Autofahrten hören ohne mobile Daten verwenden zu müssen!

Meine „Interessen“, also meine bereits angeklickten Titel, wandern denn auch einfach in meine persönliche Bibliothek (Hört ihr? Ich habe jetzt eine eigene BIBLIOTHEK!), in der ich sehe, was ich bereits heruntergeladen habe, was ich schon gehört habe, welche meine Favoriten sind und was ich bereits angefangen, aber noch nicht zu Ende gehört habe. Ganz besonders betonen möchte ich aber auch, dass die App sich barrierefrei auch für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen konzipiert ist.

Falls ihr euch selbst mal von dem Angebot überzeugen wollt und noch keine Kunden von Deezer seid: Kein Problem! Es gibt ein kostenloses Probe-Abo für drei Monate, mit der neben der zentralen App für Musik und Podcasts eben auch die Audiobooks by Deezer-App runtergeladen und genutzt werden kann. Wie gesagt: Deezer ist damit der einzige Musik- und Podcast-Streamingdienst für Musik und Podcasts mit einer extra App nur für Hörbücher und Hörspiele.

Erzählt mal: Was lest ihr selbst und was lasst ihr euch lieber vorlesen?

Und jetzt würden wir gern von euch wissen: Lest ihr Bücher noch selbst oder seid ihr bereits Fans von Hörbüchern? Oder macht ihr da möglicherweise Unterschiede zwischen den Genres, dass ihr z.B. Krimis lieber selbst lest, euch Romantisches aber lieber vorlesen lasst? Für mich hat dieses Vorlesen ja immer irgendwie was von Kindheit… von damals, als noch jemand neben uns saß und wir uns sicher und geborgen fühlten… wie ist es bei euch?

Ich durfte sogar eine eigene kleine Hörbuch-Playlist erstellen. Hört gern mal rein!

1. Drei von Dror Mishani

2. Die Liebe im Ernstfall von Daniela Krien

3. Stehaufqueen von Nicole Staudinger


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2 comments

  1. Weil unser Bücherbus coronabedingt zur Zeit Pause hat, habe ich auch die Welt der Hörbücher entdeckt……und muss feststellen, es ist nicht meins. Lesen heißt innehalten, mal über etwas nachdenken, das Buch anfassen (wie schön sind die Bücher, in denen auch Kinder etwas fühlen können, später bei Erwachsenen z.B. Kochbücher, deren Einband sich anfühlt wie ein reifer Pfirsich), zurückblättern, einzelne Stellen langsamer oder schneller lesen usw. usw.

    Auch ich lese vor, jeden Abend und jeden morgen noch vor der Schule kuschelig im Elternbett ein Kapitel Fußballgeschichten oder ??? Wir lachen über Stellen, die witzig sind, lesen sie nochmal, lachen wieder, diskutieren über Unlogik oder „den superschlauen Justus Jonas“…

    Hörbücher sind vielleicht ab und zu mal eine Möglichkeit, wenn es nicht anders geht, aber sie haben nicht mein Tempo, so kann man es wohl sagen. Auch die Vorlesestimmen sind nicht immer meins.

    Meine beiden Jungs lesen nicht gerne, das stimmt, aber sie kommen trotzdem gut durch ihr bisheriges Leben. Hörbücher gehören auch bei ihnen nicht dazu.

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