Vorlesen mit Oma: Mit Lesido geht das auch über Distanz

Ihr Lieben, die wenigsten von Euch leben Tür an Tür mit Opa und Opa – so auch ich. Meine Mama lebt in Bayern, die Eltern meines Mannes auch. Ich gebe zu, dass ich manchmal etwas neidisch bin auf all die Familien, in denen es feste Oma-Opa-Tage gibt, also Tage, an denen die Großeltern die Kids von der Schule oder der Kita abholen und den Nachmittag zusammen verbringen.

Durch Corona haben meine Kinder ihre Großeltern noch weniger gesehen als sonst – glücklicherweise hat das der Bindung nicht geschadet, wie ich gerade bemerkt habe, als wir die Großeltern in den Herbstferien besucht haben.

Dennoch wäre es natürlich großartig, wenn die Omas und Opas eine größere Rolle in unserem Alltag spielen würde. Einiges können Omas und Opas eben auch besonders gut – Plätzchen backen zum Beispiel, geduldig die Welt erklären, Geschichten vorlesen.

Und nicht nur für die Enkel ist eine enge Bindung zu den Großeltern toll – auch die ältere Generation profitiert davon. Sie fühlen sich gebraucht, es hält sie im Kopf fit – und auch körperlich ist es ja nicht schlecht, wenn man den Kids ab und zu hinterher rennen muss 🙂

Auch Janina fehlen ihre Eltern im Alltag. Und weil sie merkte, dass sie damit nicht alleine ist, hat sie Lesido gegründet. Eine App, die Familien und viel viel Freude zusammen bringt. Was Lesido ist? Das erzählt Janina am Besten selbst:

Liebe Janina, Du bist berufstätig, hast zwei kleine Kinder, dein Mann ist oft auf Geschäftsreise, die Großeltern wohnen leider alle weiter weg. Was sind die stressigsten Momente deines Alltag.

Janina mit Mitgründer Peter

Wie wahrscheinlich alle Eltern habe ich eigentlich alles einigermaßen im Griff- bis eine Kleinigkeit schief geht. Wenn zum Beispiel das große Kind krank ist und nicht in die Kita kann. Oder die Tagesmutter des Kleinen ausfällt. Oder wenn sich ein wichtiges Telefonat nicht verschieben lässt. Oder wenn ich an einem Nachmittag, an dem ich eigentlich frei habe, plötzlich doch arbeiten muss. Das Unvorhergesehene macht es stressig, das kennen vermutlich alle Eltern.

Genau aus diesen Umständen heraus, hattest du die Idee für Lesido. Erzähl mal, wann und wie du darauf kamst.

Ich empfand es schon immer als anspruchsvoll, Kind und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Dann bekam ich noch ein zweites Kind und Corona legte alles lahm – das war dann echt nochmal meine Schippe oben drauf. Ich habe die Große dann viel zu oft vor dem Fernseher geparkt.

Währenddessen saß die Oma 400km weit weg in Teilzeitarbeit und hatte relativ viel Zeit. Sie bot an, sich via Videocall um die Große zu kümmern, aber das war für die Große zu langweilig. Vorlesen dagegen klappte fantastisch,

Oma und Enkelin haben seitdem jeden zweiten Tag eine feste ‚Oma-Vorlesezeit‘, auf die sich alle freuen und in die ich meine Notfall-Calls packe. Übrigens gibt es einen großen Unterschied zwischen passiver Bildschirmzeit und aktiver Bildschirmzeit. Bei der aktiven Bildschirmzeit interagiert das Kind, es spricht, unterhält sich oder kommentiert was es gerade sieht. Neuste Studien bestätigen, dass aktive Bildschirmzeit sogar die kongnitive und Sprachentwicklung fördert, während passive Bildschirmzeit wie TV mit Aufmerksamkeitsproblemen und anderen negativen Auswirkungen assoziiert ist.

Wie genau funktioniert Lesido?

Lesido ist eine App, die sowohl auf dem Desktop als auch in den Appstores verfügbar ist. Man registriert sich, legt ein Kinderprofil an und läd Vorleser einfach per Mail ein. Die App ist sehr leicht bedienbar und intuitiv gestaltet.

Sie sieht ein bisschen aus wie Netflix für Bilderbücher. Einmal eingeloggt findet man aktuell etwa an die 150 Bücher von Verlagen wie Oetinger, Bastei Lübbe, Loewe aber auch viele preisgekrönte Perlen ausländischer Verlage, die bei Lesido ihre Deutschlandpremiere feiern.

Per integriertem Videochat sucht man sich zusammen ein Buch aus und liest los. Wir haben Bücher für Kinder von 2 bis ca 8 Jahren. Auch Erstlesebücher, damit die ‚Großen‘ auch mal der Oma vorlesen können. Lesido ist kostenlos, für noch mehr Lesespaß könnt ihr mit dem Code STADTLANDMAMA für vier Wochen auch noch Premium Lesido nutzen. 

Warum ist dir Vorlesen so wichtig?

Kinder profitieren so sehr vom Vorlesen! Vorlesen erleichtert den Schriftspracherwerb, erweitert den Wortschatz und Kinder, denen vorgelesen wird, können viel häufiger richtige von falschen Buchstaben unterscheiden. Das hilft enorm – insbesondere in der Schule später.

Warum bringt Lesido nicht nur Vorteile für Eltern – sondern eben auch für Großeltern? 

So viele Großeltern wohnen zu weit weg von ihren Enkeln, um im Alltag so alltägliche Dinge wie ‚eben mal eine halbe Stunde vorlesen‘ übernehmen zu können. Dabei würden sie das gerne! Die allermeisten Großeltern würden außerdem gerne eine Bindung zu den Enkeln aufbauen, was meist schlicht an den fehlenden Interaktionsmöglichkeiten über die Distanz scheitert.

Laut einer Studie der Stiftung Lesen fördert Vorlesen außerdem die familiäre Bindung. Mit Lesido können Großeltern endlich ein ganz eigenes Ritual mit ihren Enkeln aufbauen: Die ‚Vorlesezeit mit Oma‘. Und natürlich kann man auch als Eltern mal mit Lesido vorlesen, wenn die private Bilderbuchbibliothek zu Hause einfach gerade mal kurz zu langweilig ist.

Für alle, die Lesido jetzt nutzen wollen: Das geht kostenlos über www.lesido.de, ganz bald könnt ihr die App auch über den Appstore. Auf www.lesido.de könnt ihr ganz einfach ein Profil anlegen und los gehts. Für noch mehr Lesespaß könnt ihr mit dem Code STADTLANDMAMA für vier Wochen auch noch Premium Lesido nutzen. Wir finden Lesido eine tolle Idee und empfehlen sie euch von Herzen!

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8 comments

  1. Absolut schönes und relevantes Thema! Vor allem in der Home-Office Zeit eine super Idee, um ein wenig Entlastung als Eltern zu bekommen. Und sehr schöner Gedanke, Großeltern näher zu den Enkeln zu bringen. Ich schaue es mir auf jeden Fall an! Danke für den Tipp!

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