Geschwisterstreit: Darüber zoffen sich eure Kids im Alltag

Geschwisterstreit

Ihr Lieben, manchmal es wirklich zum In-die-Tischkante-beißen, über was sich Geschwister streiten. Neulich ging mir der Geschwisterstreit so auf die Nerven, dass ich mir die Schuhe angezogen habe und alleine eine halbe Stunde spazieren gegangen bin. Einfach nur, damit ich mir das Gemecker und Gezanke nicht mehr anhören muss.

Davon habe ich euch in den Instagram-Stories erzählt und gefragt, über welche „wichtigen Dinge“ sich eure Kids so streiten. Sagen wir mal so: Ich habe seeeeeeehr lacht gelacht über eure Antworten und war beruhigt, dass es in anderen Familien auch manchmal so abgeht. Hier kommen eure schönsten Antworten zum Thema Geschwisterstreit, wir freuen uns, wenn ihr uns noch weitere Streitthemen in die Kommentare schreibt. Denn ihr wisst ja: Geteiltes Leid ist halbes Leid :-)))

Meine Kinder streiten darüber, wer schneller die Haustüre öffnen kann

Du hast mich im Vorbeigehen berührt!

Du hast deinen Fuß auf meinen gestellt

Ich will im Flur vorne laufen

Es gab Streit darum, wer im Urlaub das Geschirr abspülen DARF

Kind 1 hat Kind 3 angelächelt – und Kind 3 wollte das nicht

Kind 1 möchte nicht, dass Kind 2 das gleiche Hörspiel hört

Wer darf rechts und wer darf links neben Mama auf dem Sofa sitzen?

Wem putzt Mama zuerst die Zähne?

Kind 2 möchte unbedingt, dass Kind 1 seine Haferflocken probiert. Der will nicht – Geschrei

Der Bruder steht immer einfach „so blöd rum“.

Wer darf das Gartentor aufmachen?

Das eine Kind hat das andere Kind angeschaut und zu laut geatmet

Wer darf die Fernbedienung beim TV-Gucken halten

Der Große hat eine Tortellini mehr als der Kleine

Du hast aus meinem Autofenster rausgeschaut

Meine Kinder haben sich neulich darum gestritten, wem was egaler ist

Ich will zuerst die Treppe runter gehen

Ich will den Handstaubsauger benutzen

Atme leiser!

Meine Kinder streiten sich darüber, wer welches Glas in welcher Farbe bekommt

Es gab Zoff darüber, wer sich früher alleine den Po abwischen konnte und wer früher Zähne verloren hat

Ich will das Auto aufschließen

Du hast mein Besteck angefasst!

Ich war aber früher wach als du, Ätsch!

Geheule, weil ich nicht nicht beiden Kindern GLEICHZEITIG Saft einschenken kann

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12 comments

  1. Und was genau wäre so schlimm daran, wenn man mal sogar während solcher Situationen lacht?
    Am schlimmsten ist es eigentlich, wenn Kinder wegen jedem mal Nase bohren analysiert werden und irgendein großes Problem dahinter vermutet wird. eigentlich ist das nicht normal.

    mich kann auch vieles nerven, ohne dass „große Probleme “ oder unerfüllte Grundbedürfnisse “ dahinter stecken.

    Aus jeder Mücke einen Elefanten machen, macht aus Kindern egozentrische Weicheier, die nur auf sich und ihre Problemchen schauen und produziert erschöpfte Mütter.
    Wenn mein Kind genervt ist, weil jemand zu laut atmet: ich muss nichts vermuten und wahrscheinlich nicht eingreifen.

    Mein Kind wird auf dem Schulweg bedroht, Geschwister schlagen sich: ich sollte dem nachgehen.

    Wo bleibt der Hausverstand?

  2. Es ist so absurd, in dem Moment einfach nur nervenzerrend und mit Abstand manchmal Lustig.
    Das einzig Tröstliche: wir sind nicht allein. Haltet durch (unsere sind allerdings fast 12 und knapp 9 und es ist noch nicht anders geworden)!

  3. Es sind Geschwister und damit Rivalen und die streiten sich und hauen sich und lieben sich. Sollten sie sich NICHT streiten- dann sollten wir uns Gedanken machen.
    Und Dinge mit auch mit Humor zu nehmen nimmt den Druck und macht das Leben schöner:)

  4. Warum muss es bei jedem Thema eigentlich immer jemanden geben, der den mahnenden Zeigefinger erhebt? Wie oft gibt es hier Artikel über erschöpfte, ausgebrannte Mütter? Und dann kommt unter so einem locker leichten Artikel wieder eine, die darauf hinweist, dass man doch Bitteschön ganz genau analysieren möge, was hinter dem Verhalten des Kindes steckt und wo man als Mutter wieder mal versagt hat (= Grundbedürfnis nicht erfüllt hat). Immer schön darauf hinweisen, dass man auch hier noch Potential nach oben hat und bitte seinen Umgang mit dem Kind optimieren muss. Ob es die Gesellschaft ist die zu ausgebrannten Müttern führt? Vielleicht. aber ganz oft sind es doch andere Mütter die werten und sich gegenseitig dazu antreiben, eine noch bessere Mutter zu sein 🙄 Bitte, können wir über diese Alltagssituationen einfach lächeln und froh sein, dass es in anderen Familien genauso zugeht wie bei einem selbst?

    1. Hallo Melinda,
      die Grundbedürfnisse des Kindes achten und die Erfüllung zu versuchen und die eigenen achten und zu erfüllen zu versuchen, sind zwei Punkte, die mMn stark zusammenhängen (von deckungsgleich rede ich nicht, ich hatte auch mal Babys!). Vielleicht ist es auch das gesellschaftlich akzeptierte Lachen und nicht Ernst nehmen von Ausdrücken unerfüllter Bedürfnisse, das dem Ausbrennen der Mütter zuträglich ist. Das Lachen zum Stressabbau ist auch einer dieser Ausdrücke, da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu.
      LG Anne

      1. Sorry, Anne, aber in diesem Fall hast du einfach Unrecht und Melinda das Ganze gut auf den Punkt gebracht!
        Wenn Geschwister sich zanken (über die Frage, wer die Haustür aufmachen darf), muss nicht sofort die Mama (auch nicht der Papa) darüber nachdenken, welches Grundbedürfnis sie nicht erfüllt! Das ist erstmal ein stinknormales Verhalten unter Geschwistern, das man mit Humor oder Genervtsein kommentieren darf, ohne dass die Kinder später eine Therapie brauchen!
        Wenn jemand tatsächlich das Gefühl hat, bei seinen Kindern stecke da mehr dahinter, ist das eine ganz andere Sache, die mit dem Artikel nichts zu tun hat!

  5. Bea, da hast völlig recht. Und doch musste ich bei vielen Streitthemen schmunzeln. So wie ich auch manchmal lachen muss, wenn ich einer Freundin erzähle, welches Autonomie Problm meinen Dreijährigen zu Tränen gebracht hat. Ich würde aber niemals vor ihm lachen oder ihn in seiner Verzweiflung nicht ernst nehmen.
    Auch ich muss manchmal mitten im Streit mit meinem Mann lachen und er auch, wenn das Thema nichtig war.
    Also würde ich sagen, ja, es ist wichtig die Kinder ernst zu nehmen, aber man darf auch mal drüber lachen und wenn die Kinder älter sind, kann man ja auch mit ihnen drüber sprechen, ob es wirklich gerade um das vordergründige Thema geht.

  6. Dass der Frust über scheinbar lapidare Streitgegenstände mal raus muss, kann ich gut verstehen.
    Trotzdem bleibt bei mir das Gefühl, dass sich über Kinderstreit lustig gemacht wird. alle den oben genannten Streitthemen liegen unbefriedigte Grundbedürfnisse zugrunde und ich finde, dass diese auch bei Kindern gesucht, benannt und geklärt werden können (Autonomie, Gruppenzugehörigkeit, etc). Bei Erwachsenen rollt man doch auch nicht mit den Augen, wenn der Partner mal grade Ruhe haben, Rückzugsraum haben möchte und nicht „angeguckt“ werden mag. Kinder sind in „Zwangsgemeinschaft“ mit ihrem Geschwister. Das sollte man nie vergessen und respektieren, wenn es mal nicht so leicht für die Lütten ist.
    Puh, komisc , dass mich dieser eigentlich nett gemeinte und Eltern Support bietende Artikel so aufwühlt. Ich sehe eure Intention aber auf jeden Fall 😉

      1. Ich musste auch lachen beim Lesen, allerdings glaube ich gar nicht, dass ich dabei über die Streitthemen der Kinder lache, sondern viel mehr aus Erleichterung darüber, dass es anderen einfach so oft genauso geht wie uns. Der Blick dafür geht im Alltag oft verloren.
        Wir haben vier Jungs (7, 5 und 2×2,5 Jahre alt) und unsere Streitthemen sind sehr ähnlich. Bei den Großen geht es häufig darum, wer was zuerst oder schneller macht , die Zwillinge streiten sich häufig um Dinge, die wir eigentlich in doppelter, absolut identischer Ausführung haben, weil Zwilling 1 dann bspw. genau das Bobbycar haben will, auf dem Zwilling 2 gerade sitzt, obwohl das komplett gleich aussehende Auto direkt daneben steht…

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