Mutterschaft ist nicht gleich Mutterschaft: „Ich wünschte, meine Kinder würden nicht immerzu streiten“

Ich heiße Judith, bin 37 Jahre alt und habe drei Kinder (3,7,9 Jahre alt). Meine Kinder sind toll. Lustig, klug, lieb und emphatisch – wenn sie jeweils mit mir alleine sind. Sobald aber ein Geschwisterkind dazu kommt, verändert sich die Dynamik komplett. Sie streiten sich jeden Tag, nutzen jede Chance, den anderen zu ärgern. Sie vergleichen sich nonstop und gönnen sich nicht die Butter auf dem Brot. Und das macht unser Familienleben verdammt anstrengend.

Meine Hauptaufgabe ist es, die Emotionen der Kinder abzufangen und irgendwie umzuleiten. Ich stehe den ganzen Tag unter Spannung, immer in Angst, dass gleich der nächste Konflikt anfängt. Wie ein lauerndes Tier, das der Ruhe nicht traut, weil es weiß, dass es gleich wieder rund geht.

Unser Leben könnte so schön sein – ohne Geschwisterstreit

Ich erkläre, beschwichtige, versuche den Kindern klar zu machen, dass dieser ganze Zoff nichts bringt, außer schlechte Laune. Dass unser aller Leben so viel schöner sein könnte, wenn sie freundlicher zueinander wären.

Diese Gespräche bringen… nichts. Rein gar nichts. Jeden Tag aufs Neue hoffe ich, dass mein Gerede fruchtet. Und jeden Tag aufs Neue zeigen die Kinder mir, dass meine Hoffnung – zumindest kurzfristig – umsonst war. Ich frage mich oft: Was haben wir falsch gemacht? Warum gehen die Kinder so miteinander um?

Am Wochenende sind mein Mann und ich ständig damit beschäftigt, die Kinder voneinander zu trennen. Wir unternehmen mit jedem Kind einzeln etwas, damit die Reibereien gar nicht erst entstehen. Doch jede Mahlzeit wird zur Belastungsprobe. „Was schaust du so blöd?“, ruft der eine und tritt den anderen unter dem Tisch. Und schon gehts wieder los…

Der doofe Vergleich: Die Kinder meiner Freundin streiten nie

Wenn ich meine Freundin, die auch drei Kinder hat (die sich immer wunderbar verstehen), frage, wie ihr Wochenende war, sagt sie: „Toll, die Kinder haben bis 14 Uhr so schön im Schlafanzug gespielt.“ Wenn ihre Kinder zur gleichen Zeit ein Hörspiel hören wollen, einigen sie sich auf ein gemeinsames. Sie reißen sich nicht einfach das Buch aus der Hand, sondern fragen: „Kann ich das Buch haben, wenn du fertig bist?“ Sie boxen sich nicht darum, wer wo im Auto sitzen darf. Meine Freundin kennt dieses Gefühl im Magen nicht, wenn der nächste Geschwisterzoff anschwillt.

Mutterschaft ist nicht gleich Mutterschaft: Von unterschiedlichen Herausforderungen

Warum ich das erzähle? Weil ich dadurch gemerkt habe, dass Mutterschaft nicht gleich Mutterschaft ist. Eltern, deren Kinder sich nie oder nur kaum streiten, können nicht verstehen, wie mürbe das macht. Wie müdemachend und enttäuschend die Tage sein können. Sie verstehen die Verzweiflung nicht, die ich spüre, weil der Streit sowas von dämlich ist. Und weil er schon morgens mit dem Aufwachen beginnt und erst mit dem Schlafen endet.

Meine Freundin kann am Sonntagvormittag in Ruhe Kaffee trinken und Zeitung lesen. Wir müssen um neun Uhr mit den Kindern raus, weil sie uns sonst die Bude auseinandernehmen. Meine Freundin sagt: „Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist“, ich denke nur: „Zum Glück ist heute wieder Schule!“

Und wenn Mutterschaft nicht gleich Mutterschaft ist, heißt das auch, dass nicht jede Mutter gleich viel schaffen kann. Meine Freundin schafft es vielleicht, nach einem herrlich entspannten Sonntagmorgen die ganze Wäsche wegzubügeln, während ich am Sonntagabend völlig fertig vor dem TV einschlafe.

Urlaub = Streiten an einem anderen Ort

Und wenn meine Freundin den gemeinsamen Familien-Urlaub genießt, bin ich vielleicht nur froh, wenn der Alltag wieder anfängt, weil Urlaub für uns „Streiten an einem anderen Ort“ bedeutet.

Mutterschaft ist nicht gleich Mutterschaft. In jeder Familie gibt es andere Hürden, andere Minenfelder. Aber: In manchen Familien gibt es ganz generell weniger Minenfelder. In manchen Familien läuft der Alltag einfach geschmeidiger. In manchen Familien ist einfach mehr Harmonie. Ich würde lügen, wenn ich mir das nicht auch wünschen würde. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich darauf vorbereitet gewesen wäre…

Jetzt interessiert mich: Kennt Ihr diese Gefühle? Und wie schafft Ihr es, die Nerven zu behalten? Ich danke Euch für den Austausch!

Zum Weiterlesen…. Nicola Schmidt: Warum streiten Geschwister so viel und wie können sie zu einem Team werden?

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23 Kommentare

  1. Bei uns ist es nicht anders, obwohl es nur zwei sind….Da hilft immer nur räumliche Trennung, was im Urlaub mit beengteren Verhältnissen und bei schlechten Wetterverhältnissen oft zur Belastungsprobe wird.

    Aber ich denke manchmal darüber nach: In einer Familie sucht man sich ausschließlich den Partner aus, alle anderen Konstellationen sind „unfreiwillig“ und wenn man sich dann nicht aus dem Weg gehen kann, weil man in der Kernfamilie zusammenlebt, dann wird das auch für Kinder stressig…Die heile Welt, wo man sich, „nur“ weil man zufällig verwandt ist, lieb hat, gibt es zwar, aber auch oft nur im Fernsehen.

  2. Ich kenne das auch. Keine Mahlzeit ohne dass irgendwelche Flüssigkeiten wieder aufgewischt werden mussten, da bei all der Hektik irgendetwas umgefallen war. 3 Mädchen und leider auch jetzt noch teils zwischen der Ältesten (36) und der Jüngsten (24).

  3. Vielen Dank für diesen Text. Manchmal bin ich wirklich am Verzweifeln und würde, bei dem ständigen Streit und dem Lärm damit, am liebsten nur noch alleine raus. Unsere Kinder sind 5,8 und 10 und die Kombination der 3en zusammen geht zu 80% nicht gut. Der Große stichelt und provoziert, der Kleine versucht sich dann oft körperlich zur Wehr zu setzen und die Tochter schreit dann ständig. Es häufen sich die Momente in denen keiner dem anderen irgendwas gönnt. Ich habe das Gefühl dass sich die Geschwister teils manchmal (oft) einfach nicht sehr mögen, und das führt für den betroffenen Geschwister auch zu Unmut und noch mehr Streitpotential. Ich fühle mich so hilflos, der ganzen Streiterei werde ich niemals Herr. Wir planen gerade den „Urlaub“ für den Herbst, denn ich bin sooo urlaubsreif. Allerdings habe ich auch Angst davor, dass es nur, wie beschrieben, ein anderer Ort zum Streiten wird. Aber manchmal reicht der Tapetenwechsel ja auch schon um für bessere Laune zu sorgen. Es tut gut zu lesen dass es anderen auch so geht.

  4. Hallo!
    Ich kenne das auch nur zuuu gut – meine zwei Söhne (6 und 11 Jahre alt) sind gefühltermaßen auch nur am Streiten…wegen ALLEM!!! Manchmal steh ich abends noch ne halbe Stunden im Garten rum um die RUHE alleine zu genießen 🙈
    Ich hoffe es wird besser wenn sie älter werden – es MUSS einfach 😅

  5. Kenne ich sehr gut! Wir haben 5 Kinder und zwei davon sind gefühlt ständig am Streiten und sich gegenseitig ärgern. Genau die Zwei mit dem geringsten Altersunterschied. Weiß nicht, ob es daran liegt?

  6. Meine Kinder sind 10 und fast 12. Hinzu kommt, dass ich seit 6Jahren mit den beiden alleine lebe. Die Streitereien wegen quasi nichts haben mich in den letzten Jahren zermürbt. Ich bin im Grunde nicht mehr ich selber. Früher war ich ein fröhlicher Mensch, habe viel gelacht. Freunde erkennen mich kaum wieder. Ich konnte es mir nicht verkneifen diesen Artikel meinen Kindern zum Lesen zu schicken. Zumindest mein 12 Jähriger ist ziemlich nachdenklich geworden.
    „Wieso trifft Dich das so Mama? Wir streiten doch nur? Du musst das doch nicht abfangen!“ Nun ja, ich hab ihn dann daran erinnert, dass es nicht selten handgreiflich wird und ich darauf achten muss, dass niemand verletzt wird.
    Zumindest heute Morgen beim Frühstück war er deutlich zurückhaltender gegenüber seiner Schwester und hat es sich verkniffen sie zu provozieren.

  7. Ich bin so froh deine Zeilen zu lesen! Wir haben auch 3 Kinder (5, 10,15) und sie streiten auch permanent. Es tut gut zu wissen nicht allein zu sein und ja Mutterschaft ist definitiv nicht gleich Mutterschaft. Ich bin oft sehr froh, wenn die Wochenenden vorbei sindsind!

  8. Ich kenne das aus meiner eigenen Kindheit. Mein Bruder und ich (2Jahre 3Monate auseinander) haben uns einfach nicht verstanden. Wir haben uns nie geschlagen aber die Fetzen sind ordentlich geflogen. Wenn Kollegen oder Freunde von ihrer tollen Kindheit mit ihren Geschwistern erzählen bin ich immer ein bisl neidisch. Besser wurde es als wir älter wurden und jeder sein Ding machen konnte. Mein Vater hat das glaube ich nie gesehen, es hat ihn einfach nicht interessiert. Der schnallt auch heute nicht, dass wir einfach keine enge Beziehung haben. Meine Mutter hat darunter gelitten.

  9. Hier war alles eigentlich gut, bis unser Ältester in die Pubertät kam. Seitdem ist hier alles anders: Streit, die Geschwister machen sich untereinander schlecht, wollen immer hervorstechen-auf Kosten der anderen Kinder. Sobald auch nur drei daheim sind ist es so viel ruhiger. Egal, welches der vier Kinder nicht da ist. Ich wusste von Anfang an, dass Kinder streiten, aber so …das ist so ermüdend, anstrengend, nervenzehrend …

  10. Oh ja – so ist das hier mit zwei Mädels (6&8) auch. Es gibt zwar Momente, in denen sie richtig toll miteinander spielen bzw. umgehen, aber es gibt soooo viel sinnlosen Streit, der schon morgens im Bett beginnt und oft urplötzlich grundlos aufflammt.
    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte! Es tut gut zu wissen, dass es in anderen Familien nicht anders ist.

  11. 3 Kinder sind es hier: 13, 10, 9. Sie kommen in der Regel gut miteinander aus. Manchmal gibt’s halt Streit. Nimmt es überhand, dann dürfen sie erleben, wie es ohne Geschwister und ohne tolle Familienunternehmungen aussieht: Jedes Kind geht in sein Zimmer bzw. nimmt großzügigen Abstand zueinander ein (z.B. im Urlaub, beim Essen…). Und dann kann sich jedes Kind dort alleine beschäftigen: ohne Bildschirme, ohne Elternanimation, Familienaktionen wie Schwimmen, Ausflug… müssen leider auch abgebrochen werden, Mahlzeiten dann ohne Familiengespräch bzw. einzeln, wenn’s gar nicht anders geht. Sie dürfen dann lesen, malen, puzzlen, sich alleine beschäftigen. Wenn sie sich dann so langweilen, dass sie gerne wieder mit einem Familienmitglied in Kontakt treten würden: noch 1/2 Stunde warten, damit es wirklich angekommen ist. Die Kinder können danach entscheiden, ob sie wieder friedlich am Familienleben teilnehmen möchten. Funktioniert jedes Mal. Falls nötig sehr konsequent wiederholen. Ist schon hart, wenn man gerade im Schwimmbad o.ä. angekommen ist und dann direkt wieder umdrehen muss, weil die Kinder streiten.
    Mein Beitrag liest sich jetzt so, als gäbe es bei uns null Spaß und strenge Disziplinmaßnahmen. Das Gegenteil ist der Fall: Unser Familienleben läuft ganz rund mit vielen gemeinsamen Aktionen. Die Kinder streiten selten. Ich fühle mich nicht von ihnen genervt (auch nicht während Corona-Schulschließung oder im Urlaub). Denn spätestens bei der 3. oder 4. Wiederholung dieser Erziehungsmaßnahme (ja, Kinder werden hier noch erzogen) genügt eine kleine Erinnerung an die Konsequenz, sobald ein Geschwisterstreit im Anmarsch ist. Die Kinder sind ja nicht blöd. Die Eltern aber oft zu nachsichtig.

  12. Ich kenne es auch… gefühlt überall Harmonie und bei uns nur Chaos und streitende Kinder… bisschen Muffe hab ich schon, wenn ich demnächst mit den dreien alleine zur Kur fahre… ob das klappt? Ob sie da besser gegenseitig Rücksicht nehmen?
    Vielleicht hat es aber auch was gutes für ihre Entwicklung… Durchsetzungsvermögen oder irgendwas…
    Ich tröste mich immer: auf der anderen Seite ist die Wiese immer grüner und die anderen haben sich Probleme, die können die nur besser verstecken… bestimmt.
    Harmonie wird überbewertet.
    Kopf hoch, Mädels!

  13. Ich atme gerade auf! Habe gerade den Beitrag gelesen und fühle mich nun viel weniger allein mit meinen beiden Wutbällen.
    Vielen herzlichen Dank, für deinen Mut, das zu schreiben, was viele von uns fühlen.
    Ich kenne das Gefühl der Frustration so so gut. Dabei dachte man doch, man tue den Kindern mit ihrem Geschwistern etwas Gutes. Ein bißchen sozial fördern, ein Spielpartner und Freund fürs Leben. Schließlich versteht man sich doch selbst mit seinen Geschwistern so gut. Oder? Oder? Wohl nicht!?
    Da wird gebissen, getreten, geschubst, der Tag verteufelt, an dem man dieses kleine „neue“ Kind samt Maxi-Cosi in sein Leben getragen hat. Meine Hoffnung bleibt bestehen, dass irgendwann der Tag kommt, wo man sich darauf verlassen kann, dass es während des 2min. Toilettegangs nicht zu abgetrennten Gliedmaßen (durch das Geschwisterkind, versteht sich) und einer Fahrt in die Notaufnahme endet.
    Ich drücke alle Mitleidenden Mamas herzlich! Ihr seid nicht alleine und ihr schafft das 👍🏻

    1. Hier ist es genauso!!! Vielen lieben Dank für diesen Text. Meine Kinder sind 2,6,9. Der Kleine ist noch relativ streitfrei, wobei er sich aber auch schon viel von den Geschwistern abschaut. Die Großen streiten gefühlt den ganzen Tag. Ich kann jeden Deiner Sätze unterschreiben. Frage mich auch, was ich bzw wir als Eltern falsch machen. Ich wünsche mir so sehr, dass sie sich zumindest später – als Erwachsene – gut verstehen und froh sind, einander zu haben. Ich selbst habe nämlich kein gutes Verhältnis zu meinem Bruder, was ich sehr bedaure.

  14. Ich kenn das leider auch zu gut. Vor allem auch die Frustration, die einem selbst dann zu schaffen macht. Hinzu kommen dünnes Nervenkostüm und dann eskaliert alles leider noch schneller. Obwohl man als Eltern ja eigentlich deeskalierend zur Seite stehen soll. Aber wenn es halt ab dem dem Zeitpunkt des Aufstehens permanent Stret gibt…puh…grrr…
    Und ich finde du hast das sehr treffend formuliert. Mutterschaft ist nicht gleich Mutterschaft. Es gibt dabei halt sehr große Unterschiede.

  15. Also wir haben hier genau das gleiche „Problem“. Ein hoher Lärmpegel. Viel Streit. Wir haben 4 Kinder (3 Jungs mit 6,8,10 Jahren) (ein Mädchen, knapp 4). Urlaub ist keine Erholung sondern eher ein Ortswechsel 🙂 bei uns ist es so, dass es wesentlich ruhiger wird wenn 1 Kind fehlt oder aus der Situation herausgezogen wird. Egal welches Kind. Ist hier im Urlaub nur bedingt möglich. Daheim ist es besser da wir da mehr Platz haben.
    Unterm Strich ist es meist der älteste der stänkert und einfach unglaublich laut ist. Ich denke oft es gibt keine lautere Familie als uns. 100 Mal am Tag bitte ich darum leiser zu sein. Verpufft einfach 🙁
    Ich hoffe einfach dass es besser wird irgendwann. Nur schade dass man die Zeit so meist nicht genießen kann. Du bist auf jeden Fall nicht allein! 😘

    1. Ich kann das so gut nachfühlen. Meine Jungs sind 11 und 7 und können gar nicht miteinander. Mir graut es vor Wochenende wie vor Urlauben, weil sie ständig streiten. Ruhig ist es nur, wenn jeder für sich ist. Ich bin unter der Woche mit beiden alleine. Es fängt manchmal beim Frühstück an und hört beim Abendessen auf. Jeder Versuch, das beide etwas zusammen machen endet meist in Tränen. Ich weiß mir keinen Rat, ich wünschte sie wären Freunde, ein Team. Hier ist jeder gegen jeden, der eine weiß es immer besser.

  16. Jaaaa, kenne ich bei meinen 3 Kids sehr gut!😫 Erschwerend kommt hier noch dazu, dass wir in einem Patchwork-Modell leben und das dritte Kind mit neuem Partner ist. Ich stehe dann also oft auch noch zwischen den Stühlen.. In der ersten Ferienwoche habe ich Tränen in den Augen gehabt und wollte am liebsten wieder nach Hause. Ich habe mich gefragt, warum wir dafür eigentlich auch noch Geld ausgeben, Streiterei der Kinder nur an einem anderen Ort auszuhalten.😂 In der zweiten Woche wurde es zum Glück besser…
    Aber eine richtige Lösung für die Situation habe ich leider nicht und hoffe darauf, dass es irgendwann besser wird.😉

  17. Oh ja wie wir das kennen… 1 Kind allein alles super… Sobald das 2. Dabei ist… Nur Streit… Und dann schaukelt es sich immer weiter hoch… Wir Eltern sind dann auch schnell genervt… Ich bin abends fix und fertig und mein Mann nur noch genervt… Urlaub? Am liebsten ohne Kinder… Aber die sollen sich auch erholen…

    1. Meine 3 sind 10, 8 und 4.
      Also die gleichen Abstände nur ein Jahr weiter.
      Und ich verstehe das was im Artikel steht soooo gut.
      Wir wollen den Samstag nutzen, der Papa hat Geburtstag und wir wollen zu 5. etwas unternehmen.
      Und bei mir stellt sich bei dem Gedanken schon ein flaues Gefühl ein.
      Haupt’problem‘ ist bei uns die extreme Rivalität zwischen den beiden Mädchen.
      Es ist nicht möglich bis zum Frühstückstisch zu kommen ohne dass sie sich gegenseitig ärgern, provozieren…
      Und mich lässt es oft sehr verzweifelt zurück. Weil ich einfach gerne Mal einen entspannten Familientag verbringen würde.
      Nicht ständig und immer, einfach nur EIN EINZIGES MAL

    2. Ich danke dir für deinen Artikel!! Ich bin doch nicht alleine mit nicht so harmonischen Familie. Meine beiden Jungs 13 und 9 Jahre sind entweder am toben und schreien oder am streiten. Eine ausgeglichene entspannte Atmosphäre gibt es kaum. Ich bin auch immer unter Hochspannung wenn wir mit beiden unterwegs sind. Es macht einfach oft keinen Spaß und es laugt so sehr aus. Mein Mann und ich gönnen uns hin und wieder kleine Auszeiten und gehen alleine in ein Café oder so. Das schafft Energie für die nächste Situation. Ich hoffe es beruhigt sich irgendwann!!

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