Elternfragen

14/02/2017 - 18:30

Stadt-Mama Katharina

Leserfrage: Was hilft bei Neurodermitis?

"Mein Name ist Anna und mein Sohn (3) hat heute die Diagnose Neurodermitis bekommen!  Er hatte in den letzten 3 Monaten zwei akute Schübe und hat sich teilweise blutig gekratzt. 

Da ich selber Krankenschwester bin und mein Mann Arzt, stehen wir auf "Kriegsfuß" mit Kortison bei Kindern! Also behandeln wir ihn im Moment bei starken Juckreiz mit Cetirizinsaft und cremen ihn zweimal täglich mit 5% Ureasalbe ein. 

Mich würde es sehr interessieren, ob andere Eltern Erfahrungen mit alternativen Therapien bei Kindern gemacht haben! Ich freue mich sehr über Eure Antwort"

Tags: Neurodermitis, Haut, Hautkrankheit, Kinder, Behandlung, Tipps

Das könnte dich auch interessieren...

Kommentare

Md — Di, 02/14/2017 - 20:16

Meine Freundin war in Gelsenkirchen in einer Klinik.

Anna — Di, 02/14/2017 - 20:26

Unsere Tochter (5) hatte vor 6 Wochen erste Anzeichen von Neurodermitis und zuletzt hatte sie beide Arme offen und auch offene Stellen im Gesicht. Leider ging es dann ohne Kortison nicht mehr. Parallel dazu haben wir aber mit bioresonanz begonnen und seit sie auf Getreide, Ei, Hefe und Nüsse verzichtet hat sich alles schlagartig verbessert... Alles Gute und lg

Katrin — Di, 02/14/2017 - 20:28

Hallo Anna, unsere Tochter hatte als Baby auch extreme Neurodermitis: Bauch und Brustbereich wund und nässend, Armbeugen und Kniekehlen blutig und es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen, wenn ich sie erwischt habe, wie sie im Sandkasten saß und ihre Handgelenke an Steinkanten etc. blutig schubberte. Schlafen ging nur mit Handschuhen, die sie irgendwann leider auch selbst ausziehen konnte, um zu kratzen. Hölle!!! Unser Kinderarzt hat uns daraufhin ne Kortison-Kur verordnet, um die Haut erstmal halbwegs auf Normalzustand zu bekommen: 1 Woche 2mal täglich cremen, 1 Woche 1mal täglich, danach alle 2 Tage bzw. langsam absetzen. War dann nur noch für akute Notfälle nötig. Zusätzlich dazu 2mal täglich Feuchtigkeitscreme (wir haben mit Bübchen Calendula Milk gute Erfahrungen gemacht) am ganzen Körper und eine speziell in der Apotheke angerührte Salbe aus Mandelöl und Thesit für die schlimmen Stellen. Mittlerweile ist unsere Kleine knapp 4 Jahre alt und die Haut hat sich deutlich gebessert (fast normal). Die Pflege ist die gleiche geblieben, aber die Kortison-Creme für Notfälle ist jetzt schon über ein Jahr im Schrank geblieben!!! Habt ihr schon einen Allergietest (möglichst Blutuntersuchung) gemacht? Bei uns wurde dabei festgestellt, dass sie allergisch auf Hühnerei reagiert. Dass wir das seitdem bei Ihrer Nahrung meiden, hat wohl auch zur Besserung beigetragen. Alles Gute für dich und deinen Sohn - auf, dass seine Haut auch bald besser wird!!! Liebe Grüße, Katrin

Meike — Di, 02/14/2017 - 20:30

Hallo Anna, ich habe selber seit ich klein war Neurodermitis. Bei mir ist es extrem von meinem psychischen Befinden abhängig. Was mir als kleines Kind sehr geholfen hat, war, dass meine Eltern mir das Kratzen nie verboten haben, sondern mir Alternativen geboten haben. Denn ich hatte als Kind das Gefühl, das Kratzen ist das einzige, was hilft. Ich durfte beispielsweise, statt mit den Fingernägeln zu Kratzen, mit einem kalt feuchten Waschlappen reiben. Sehr wohltuend. War gerade keiner da, hat es mir geholfen, zu "klopfen", also leicht auf die betroffenen Stellen zu hauen. Macht die Haut nicht so kaputt wie das Kratzen, hilft aber, dass man als betroffener das Gefühl hat, etwas tun zu können. Das 2., Was bei mir toll funktioniert hat, war eine Cremekur aus Fettcreme, Basispreis und für wirklich nässende Stellen tanosynt lotio mit dick Fettcreme darüber. Wird glaub ich auch bei Windpocken benutzt. Damit bin ich bis heute durchgekommen, ohne Kortison nehmen zu müssen. Auch wenn es gerade in der Pubertät echt hart war. Meerwassertherapiebäder hat mein Arzt empfohlen. Hat mir auch immer gut geholfen. Was mir in der Verarbeitung und dem Umgang mit Neurodermitis in der Pubertät später sehr geholfen hat, war eine Kur und viele Gespräche mit anderen Betroffenen. Ich wünsche Euch alles Gute und viel Verständnis für euren Sohn. Es liegt sicher keine einfache Zeit vor euch, aber ihr schafft das.

Steffanie — Di, 02/14/2017 - 21:00

Wir haben das Glück das es zum Glück nur extrem im Winter ist. Mein Sohn (fast 3) hat es meist an sehr kalten Tagen an den Oberschenkeln, Kniekehle u ab und zu am Ellenbogen. Wenn es nicht so schlimm ist nehmen wir Fettsalbe oder Halicar Creme die ist Hömöophatisch aber hilft auch gut. 1x die Woche ein Ölbad u waschen und eincremen nur mit Sebamed. Und er darf nicht soviel Süßes, da sieht man es auch. Lg

Cathrin — Di, 02/14/2017 - 21:07

Ich hatte von Geburt an 25 Jahre Neurodermitis. Ich wurde hauptsächlich homöopathisch behandelt, was auch immer wieder gut gefruchtet hat. Aber letztendl. war auch das nur eine Sympthombejandlung bei der ich von den vielen Ärtzen abhängig war. Ich hatte gute Phasen und dann wieder richtig heftige Phasen. Nach 24 Jahren bin ich durch Zufall zum "Schwelmer Modell" gekommen und habe endlich gelernt mir selbst zu helfen und zu verstehen was da passiert. Neurodermitis kommt nicht aus "Langeweile", sie bricht aus, wenn das "Fass überläuft". Das heisst, dass man das Leben und die Faktoren wie Lebensmittelallergien, Kreuzalletgien, Psyche, Pflege, Entspannung, Pollenallergie, etc. im Auge behalten muss. Wenn zu viele Bereiche leiden bricht es aus und oftmals hilft es da schon 1-2 Bereiche zu "entkräften" um Besserung zu erzielen. Ich habe das Modell 1 Jahr konzequent durchgezogen und es seitdem völlig im Griff. Das ist jetzt 10 Jahre her und wenn mal wieder ein kleiner Fleck kommt, weiß ich was zu tun ist, dass es dabei bleibt und er schnell wieder verschwindet. Von daher mein Tipp, schaut Euch immer die Gesamtsumme belastender Dinge im Leben an. Ich wünsche Euch alles Gute!

Eva — Di, 02/14/2017 - 21:11

Hallo, mein Mann hats seit er klein ist. Es ist stark abhängig vom Stresslevel und zb ob Winter oder Sommer ist. Im Sommer wirds besser vor allem wenn er sich öfter in die Sonne legen kann. Im Winter ists immer schlimmer. Er nimmt schon ewig Kortisonsalben die helfen. Mit Pflegeprodukten ist er äußerst vorsichtig. Fast nix hilft, Urea auch nicht. Was bei dem einen hilft verschlimmerts beim nächsten. Was super war: Dermatologische Klinik am Biederstein in München. Die haben sehr gute Salben verschrieben.

Jana — Di, 02/14/2017 - 21:12

Ich habe seit meiner Kindheit Neurodermitis und mein Sohn nun leider auch. Duschöl statt Seife, Urea-Creme (10% von Aldi wurde von Hautärztin empfohlen) und möglichst nicht zu viel Aufregung helfen. Außerdem Baumwollkleidung. Außerdem selten baden bzw. duschen, da das die Haut zusätzlich austrocknet. Bei mir ist es definitiv auch Stress bedingt, darum diesen reduzieren.

Marie — Di, 02/14/2017 - 21:17

Ich hatte als Kind auch starke Neurodermitis. Ich bekam akkupunktur dagegen. Es hat mir sehr geholfen. Habe keine Probleme mehr mit Neurodermitis. Ich war jedoch schon etwas älter als drei, kann nicht beurteilen ob euer Knirps 20 Minuten still halten kann. Aber ich denke es könnte trotzdem ein Weg sein falls er mit fortgeschrittenen noch daran leidet. Wünsche gute Besserung

Bea — Di, 02/14/2017 - 21:22

Hallo, ich halte es kurz, und schreibe nur die Akutpflege, welche uns sehr hilft! Wir haben nur selbst angemischte Salben aus der Apotheke. Zinksalbe für die offenen Wunden. Zur Not mit Wickel. Nachts einen Neurodermitisanzug (kann verschrieben werden). Und als Basispflege eine mit Nachtkerzenöl! Das half uns besser wie Urea. Und für ganz schlimme Fälle Triclosan. Und natürlich Cetirizin. So kommen wir ohne Kortison hin. Kann alles verschrieben werden. Und natürlich die Ursachen suchen, eventuelle Allergien ausschließen. Viel Kraft und Geduld! Lg

Bea — Di, 02/14/2017 - 21:26

Und, noch etwas. Ich kenne eine gute Klinik in Leutenberg. Ich weiß ja nicht wo sie wohnen, ob sich der Weg lohnt. Die bieten alternative Behandlungs und Heilmethoden für Neurodermitis Kinder an. Lg

Kathrin — Do, 03/30/2017 - 10:39

Hallo, auch wir können über die Klinik nur positives Berichten. Unsere Tochter (jetzt 6) war vor 2014 dort und uns wurde dort sehr geholfen. Es geht ohne Kortison, das Essen wurde umgestellt und auch die Auszeit vom Alltag tat ihr gut. Man darf nur nicht vergessen, es handelt sich dabei um eine stationiere Aufnahme (über mind. 3 Wochen oder auch länger, je nach Fall). Lg

Martina — Di, 02/14/2017 - 21:48

Eine Lotion aus: 20 g Nachtkerzenöl 20 g Aleovera-Saft 10-20% (von der Gesamtmenge) Fluid Letzitin Super (als Emulgator) 10 gtt (Tropfen) Neroli 5 gtt Immortelle 5 gtt Copaida

Martina — Di, 02/14/2017 - 21:50

Eine Lotion aus: 20 g Nachtkerzenöl, 20 g Aleovera-Saft, 10-20% (von der Gesamtmenge) Fluid Letzitin Super (als Emulgator), 10 gtt (Tropfen) Neroli, 5 gtt Immortelle, 5 gtt Copaida

Sylvia — Di, 02/14/2017 - 21:50

Ich bin ebenfalls betroffen, so wie mein Sohn (19 Monate). Wir baden jeden 2. Tag in basischem Salz und "cremen" täglich mind. 3 mal mit kaltgepresstem Olivenöl. Damit haben wir die Entzündung echt gut im Griff. Er kann sogar wieder Milchprodukte und in Maßen Zucker zu sich nehmen.

Britta — Di, 02/14/2017 - 21:52

Hallo Anna, Ich hatte von klein auf ebenfalls Neurodermitis. Jetzt bin ich komplett befreit nachdem ich meine Ernährung komplett umgestellt habe. Ich habe z. B. Komplett Weizen und Zucker weggelassen. Hierbei hat mir meine Heilpraktikerin geholfen, die mich mir Kineosologie angewendet hat. Gute Besserung!

Britta — Di, 02/14/2017 - 21:53

Hallo Anna, Ich hatte von klein auf ebenfalls Neurodermitis. Jetzt bin ich komplett befreit nachdem ich meine Ernährung komplett umgestellt habe. Ich habe z. B. Komplett Weizen und Zucker weggelassen. Hierbei hat mir meine Heilpraktikerin geholfen, die bei mir Kineosologie angewendet hat. Gute Besserung!

Anika — Di, 02/14/2017 - 22:22

Unsere Tochter hatte mit etwa 1,5 Jahren Neurodermitis bekommen. Haben alles übliche ausprobiert, Haut gepflegt etc. Mit etwa 3 Jahren haben wir eine Darmstabilisierung gemacht (10-tages-Kur) und die Neurodermitis war wie weggeblasen. Ihre Haut ist wieder perfekt. Mittlerweile ist sie 5 Jahre alt und es ist als wäre nie etwas gewesen. Ich lege euch also eine Darmstabilisierung ans Herz! Bitte probiert es aus! Der Darm als unser größtes Inneres Organ hat so viel zu leisten, da ist es nur logisch, dass es sich irgendwie äußern muss wenn die Darmbakterien im Ungleichgewicht sind. Positiver Nebeneffekt war zudem, dass unsere Tochter in den 12 Monaten danach kein einziges Mal mehr krank war (kein grippaler Infekt, kein Magen-Darm etc). Erst eine Bindehautentzündung hat sie nach 12 Monaten dann erwischt. Gute Besserung euch!

Laura — Mi, 05/09/2018 - 10:37

Hallo Anika, dein Beitrag hat mich auf die Darmstabilisierung aufmerksam gemacht. Ich würde gerne mehr darüber erfahren, was genau gemacht wurde bei eurem Kind, da unser Sohn auch betroffen ist. Habt ihr mit Probiotika agiert, Vitamine gegeben oder Autovaccine angewendet? Oder noch etwas Anderes probiert? Vielleicht liest du meine Antwort ja und kannst mir einen Hinweis geben. Vielen Dank!

Mi-Ko — Di, 02/14/2017 - 22:28

Auch unsere Tochter hat Neurodermitis. Als sie ein halbes Jahr alt war waren wir schon bei unzähligen Ärzten. Erst ein (schon recht betagter) privater Hautarzt könnte uns helfen: Er hat uns Elidel-Salbe verschrieben. Zwei Wochen lang jeden Tag. Zusätzlich jeden Tag baden. Mit einem öligen Badezusatz (Balneum Hermal) und Kamillosan. Danach die noch feuchte Haut mit einer fertigen Salbe eincremen. Nach zehn Tagen war ihre Haut endlich wieder gut - zum ersten Mal in ihrem Leben. Seither hat sie zwar immer wieder Schübe - vor allem vor einem Kälteeinbruch oder bei Stress, wenn sie etwas "Falsches" isst (stark Histamin haltige Lebensmittel, zu viel Milch, ...) - aber zum Einen war es nie wieder so schlimm wie zu Anfang, zum Anderen können wir ihr jetzt schnell helfen. Ich wünsche euch das Beste für euren Zwerg!!

Heike — Di, 02/14/2017 - 22:31

Liebe Anika, auch unser Sohn quält sich seit seinem 8. Lebensmonate mit Neurodermitis, Juckreiz und Entzündungen. Jetzt würde mich sehr interessieren, wie genau diese Darmstabilisierung ablief. Was habt ihr eingenommen? Hat euch jemand betreut? Könntest du das nochmal genauer beschreiben? Das wäre toll. Vielen Dank. Heike

Anika — Mi, 02/15/2017 - 17:12

Hey, Das hört sich "spannender" an, als es wirklich ist. Uns hat die Kur unser Kinderarzt empfohlen. Genommen haben wir dazu dann glaub Symbioflor, aber da kannst du dich auch in der Apotheke beraten lassen. Muss man eh selbst zahlen, aber kostet nur ein paar Euro. Letztendlich hat man für jeden Tag ein Tütchen mit gefriergetrockneten Darmbakterien, in Wasser auflösen, trinken. 10 Tage lang, das wars :) Die logische Erklärung ist eben ein Ungleichgewicht der Darmbakterien bzw eben zu wenige der bei jedem Menschen im Darm vorhandenen E. Coli Bakterien. Sind davon nicht genug vorhanden, kann der Darm seinen Dienst nicht vollends erledigen und es KANN sich als Neurodermitis äußern (oder natürlich auch in Form anderer Beschwerden). Das Ungleichgewicht kann bei solchen Zwergen schon von Geburt an bestehen (häufiger bei Kaiserschnitt-Geburten), oder durch falsche Ernährung (auf längere Zeit wahrscheinlicher) oder auch durch Medikamente zB Antibiotikum (zerstören das vorhandene Darm-Millieu --> Auf Dauer zu wenig gute Darmbakterien --> Folge: Neurodermitis,... Falsch machen kannst du damit auf jeden Fall nichts. Einer Bekannten hatte ich es für Ihre Tochter empfohlen und auch ihre Haut ist deutlich besser geworden. Sie ist zwar noch anfällig für trockene Haut, kämpft aber auch zusätzlich mit Allergien. Bei Fragen gerne nochmal melden :) Ich hoffe ich konnte helfen

Laura — Fr, 05/11/2018 - 10:03

Hallo Anika, Jetzt war ich so begeistert von den durch die Darmsanierung erzielten Ergebnisse, dass ich deine Antwort ein wenig weiter unten auf der Seite prompt übersehen habe. Sorry dafür! Kannst du über die Langzeitwirkung schon etwas sagen, also zumindest 1 Jahr später? Habt ihr zusätzlich die Ernährung angepasst, um die Entstehung eines erneuten Ungleichgewichtes zu vermeiden? Verzichtet ihr auf Antibiotika seitdem oder war es gar nicht mehr nötig, solche zu nehmen, da eure Tochter ein stärkeres Immunsystem hat? Ich würde mich sehr über deine Kontaktaufnahme freuen. Vielen Dank und viele Grüße

Steffi — Di, 02/14/2017 - 22:45

Unser Kleiner hatte ab dem 4. Monat mit richtig schlimmen Hautproblememen zu kämpfen. Keine Creme hat was gebracht & wir haben bestimmt 20 Stück mit dem Kinderarzt durchprobiert. Auch eine Nahrungsmittelnunverträglichkeit war nicht gegeben. Wir haben dann eine Autovaccine-Therapie gemacht und seitdem ist die Haut unseres mittlerweile 15 Monate alten Kleinen einwandfrei! Hier wird aus der Stuhlprobe ein Individualmedikament hergestellt. Ich kann es nur empfehlen. Alle Infos findest du hier http://symbiovaccin.de Alles Gute

Ava — Mi, 02/15/2017 - 02:42

ich bin nun 40 jahre alt und habe seit meiner kindheit neurodermitis. mein sohn hat es glücklicherweise nicht geerbt. für alle eltern von betroffenen kindern möchte ich nur schreiben, dass wirklich nur menschen mit neurodermitis wissen, wie wahnsinnig dieser juckreiz ist. bitte lasst die kinder kratzen! die haut wird von innen heilen, wenn der schub abklingt. während eines schubs muss man kratzen, es ist sonst schlichtweg nicht auszuhalten. als kind, und auch später noch, fand ich den kommentar "hör auf zu kratzen" absolut übergriffig, denn niemand, der nicht in dieser haut steckt, weiß wie es sich anfühlt.

Nora — Mi, 02/15/2017 - 09:21

Hallo, unser großer Sohn hatte auch Neurodermitus als er kein war. Geholfen hat: unsere Kinderärztin, die auch Homöopathin ist (falls ihr in Hamburg wohnt...) - sie hat eine große Anamnese gemacht, Kügelchen ausgewählt und ziemlich schnell war alles weg und kam seither nicht wieder. Pflegend hilft die sensitiv Creme von Lavera Kids. Da sind keine schädlichen Stoffe drin, wie in jeder anderen herkömmlichen Creme. Grundsätzlich würde ich bei angegriffener Haut nur Naturkosmetik verwenden - die schädlichen Stoffe in normaler Creme gehen sonst noch schneller in den Körper über und greifen die kaputte Haut an. Auch gut war die Cistrosencreme für Neurodermitis von der Bahnhofsapotheke Kempten (kann man in jeder Apotheke bestellen). Viel Erfolg und alles Gute für euren kleinen Mann!

Manuela J. — Mi, 02/15/2017 - 09:21

Ich habe seit meiner Kindheit Neurodermitis. Meine Mutter hat alles mit mir ausprobiert... ich kann ein Lied von singen. Eigenbluttherapie, Bachblütentherapie, Ausleiten, Abbeten, Cremes, Bäder, Lotionen, Cortison, Urlaub am Meer, Milch und Milchprodukte weg lassen uvm. Schlussendlich weiss ich nicht, was wirklich gut und was gar nicht geholfen hat. Es ist ein langer weg und muss bei jedem individuell ausprobiert werden. Jetzt benutze ich als Erwachsene jedenfalls Cortison wenn es ganz schlimm ist, um es einzudämmen und den Akutschub auszubremsen und dann täglich Imlan Creme!! Und diese Imlan Creme pur ist bei der super!!! Ich bin Arzthelferin und habe eine Menge an Pflegecremes von allen möglichen Pharmazien ausprobiert, aber diese Imlan hat mir vor Jahren ein Hautarzt empfohlen und seitdem schwöre ich drauf! Gibt es in jeder Apotheke frei käuflich. Es gibt Imlan plus und Imlan pur - ich habe plus nicht vertragen, aber pur funktioniert bestens. Vielleicht hilft es ja bei Eurem Kleinen auch... ein Versuch ist es wert! Alles Gute!

Susanne Eckmann — Mi, 02/15/2017 - 09:43

Hallo, wir bekamen diesen tollen Salben - Tipp von einer Erzieherin im Walldorfkindergarten: Halicar!! Bei meiner Tochter half die Halicar Creme bzw Salbe sehr gut und wenn es zu arg mit dem Juckreiz wurde, dann bekam sie ( vom Doc verschrieben Fenistil in Tropfenform) Auch ich war vorher einfach nur ratlis: immer kratzte sich meine Tochter blutig: schon beim betreten des Zimmers konnte man das riechen. Seit wir die Halicar Salbe benutzen riecht man zwar die Salbe, abermeine Tochter ist wesentlich zufriedener und viel entspannter! ! Und ich auch! Auch wenn sie die Salbe immer seltener benötigt, so haben wir immer etwas im Haus und auch etwas gegen Juckreiz. Mittlerweile ist sie fast 13 und nur noch wenn sie unter Stress steht, verspürt die den Drang sich ihre empfindliche Haut zu zerkratzen....dann holt sie sich die Salbe aus dem Kühlschrank und Creme sich sorgfältig damit ein. TIPP: da der Arzt die Salbe nicht verschreiben kann ist es ratsam sie sich als Mixtur verschreiben zu lassen: Meine Tochter bekam sie immer als Mixtur mit einem geringen Teil Vaseline verschrieben. Da sie heute nicht mehr so häufig von ihr gebraucht wird, kaufe ich sie ohne Rezept in einer Tube. Aufbewahrt wird die Salbe bei uns im Kühlschrank. So hat sie auch noch einen kühlenden Effekt. Alles Liebe und Gute Sanne

Susanne K. — Mi, 02/15/2017 - 10:09

Hallo! Meine Tochter (heute 3 Jahre alt) hat seit ihrer Geburt Neurodermitis. Die Tipps über Cremes, Salben und Ernährung aus unserem Umfeld haben mich völlig verrückt gemacht. Nichts hat geholfen (jedenfalls nicht langfristig). Vor 1,5 Jahren wurden wir in das Fachkrankenhaus "Schloss Friedensburg" in Leutenberg überwiesen. Dort wurde uns endlich geholfen. Dort wurden zahlreiche Nahrungsmittelallergien festgestellt. Die Klinik setzt auf kortisonfreie Behandlung, histaminarme Ernährung und stellt passende Salben selbst her, die auf jedes Kind angepasst sind. Ein wichtiger Punkt ist auch die Schulung der Eltern. Es war eine harte Zeit, aber heute ist meine Tochter beschwerdefrei. Die Nahrungsmittelallergien bestehen weiterhin und da sie teilweise anaphylaktisch reagiert tragen wir eine Notfalltasche mit uns herum. Solange wir uns an die histaminarme Ernährung halten und die Allergieauslöser (Milch, Kasein und Ei) meiden, zeigt sie keinerlei Symptome. Kein Kratzen, Jucken, offene Stellen, Ausschlag mehr. Es ist kaum zu glauben, wenn ich mir alte Fotos anschaue. Ich kann die Klinik nur empfehlen und von eigenem "Herumdoktorn" abraten. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie mit Ihrem Kind den richtigen Weg finden. Es geht auch ohne Medikamente ;-). Liebe Grüße Susanne K.

AB — Mi, 02/15/2017 - 10:30

Ich bin auch von Neurodertimitis betroffen und mein Leben lang hat nichts geholfen bis ich als Erwachsene komplett auf Bio-Pflegeprodukte umgestiegen bin (Weleda, gibt es auch als Neurodermitis-Creme für Kinder). Von da an wurde es schlagartig besser

Melanie N. — Mi, 02/15/2017 - 12:55

Mein Sohn hat mit 8 Monaten Neurodermitis bekommen. Zu Anfang half Cortison und als Basispflege Avene Trixera 2x am Tag. Mittlerweile sind dazu übergegangen (auf Empfehlung einer Allergieärztin für Kinder) bei Akutschüben meinen Sohn täglich in Kaliumpermanganat zu baden (ein paar Tropfen in das normale Badewasser) und im Anschluß mit Hautstellen mit Eosin-Lösung (färbt die Haut pink) zu behandeln. Diese werden dann auch noch mit Thesit-Salbe aus der Apotheke behandelt. Außerdem lasse ich mir in der Apotheke als Basispflege die "wasserlösliche hydrophyle Salbe" herstellen. Und mit dieser Kombination fahren wir sehr gut und die Hautstellen sind wesentlich weniger geworden, bzw. er kratzt sich auch nicht mehr so viel die Haut auf.

Claudia Schubert — Mi, 02/15/2017 - 15:35

Oh...wir können ein Lied davon singen!! Unser Sohn (im Mai 5) leidet seit dem Säuglingsalter unter sehr starker Neurodermitis. Auch hier hilft uns leider oft nur Kortisoncreme aus den Juckreizattacken raus. Daneben ölhaltige Bäder und schonende Cremes, natürliche Waschpulver. Wir haben für uns allerdings auch Seidenunterwäsche entdeckt (Bodies, Strumpfhosen, Handschuhe), die den Juckreiz lindern und ebenso verhindern, dass das Kind sich blutig kratzt. Sie ist zwar sehr teuer, aber schafft definitiv Linderung. Schaue im Internetmal nach der Firma Alpretec. Alles Gute!

Gast — Mi, 02/15/2017 - 22:20

Meine beiden Kinde haben bzw. hatten Neurodermitis. Die erste Hilfe bei Schüben für stark entzündete Stellen und gegen das Jucken ist cortison und wenn alles verheilt ist, mit Feuchtigkeits Creme cremen und ein gutes ölbad. Zum Beispiel traubenkernölbad, das wirkt hinterher nicht ölig. Die Angst vor cortison und ihren Nebenwirkungen ist nach jahrzehntelanger Forschung doch oft unbegründet. Die cortison von heute ist eine andere als vor 10/20/30 Jahren. Ein guter Hautarzt der auf neurodermitis Kinder spezialisiert ist hilft oft Wunder (der verschreibt die richtige cortison) ein Sorry Quacksalber wie es oft bei den Hautärzten gibt verlängert das Leiden. Ich frage mich welche Nebenwirkungen schlimmer für den Körper und für die Seele der Kinder sind. Blutige juckende, entzündete Haut oder die dann der cortison, bei der wir persönlich gar keine feststellen können. Bei großflächiger Neurodermitis hilft auch oft die Ernährung zu durchleuchten. Was bei deinem Kind hilft wegzulassen muss individuell festgestellt werden. Falls denn so große Bereiche betroffen sind. Alles Gute!

Neuen Kommentar schreiben