Wenn das dritte Kind Zwillinge werden…

Mein Name ist Marina. Mein Mann und ich haben zwei Kinder und haben uns sehnlichst ein drittes Kind gewünscht. Wir waren überglücklich, als wir Viel schneller als gedacht einen positiven Test in der Hand hatten.

Heute war nun der erste Ultraschall und mit dem gab eine ordentliche Überraschung. Wir bekommen Zwillinge. Um ehrlich zu sein, drehen meine Gefühle gerade völlig am Rad. Ich bin emotional und gedanklich gerade total „überrumpelt“

Gibt es hier noch jemanden, der in einer ähnlichen Situation war und mir etwas Mut machen kann? Auch vor dem Hintergrund, dass die beiden anderen Kinder zum Zeitpunkt der Geburt gerade mal 2 und 4 Jahre alt sein werden…Ich brauche gerade etwas Zuspruch!

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16 comments

  1. Hallo Marina,
    du schaffst das. Ich kann nur von der anderen Seite berichten. Ich bin das erste von 4 Kindern. Meine Schwester war gerade 1 und ich 2 Jahre alt, als meine Mama erfuhr: das dritte Kind werden gleich 2. ich glaube, sie war doch ganz schön überrascht und überrumpelt, aber sie hat es super gemeistert. Wir sind sehr harmonisch aufgewachsen, trotz Scheidung meiner Eltern, als ich 12 war aufgrund der Alkoholabhängigkeit meines Vaters (keine Sorge, die war schon vor den Zwillingen da ;-)) 3 Geschwister zu haben war und ist super. Wir sind wie Freunde und verstehen uns sehr gut. Als Kinder war es toll, wir hatten immer jemanden zum Spielen oder einen Verbündeten bei Streit. Und Mama sagt oft:“Abeinem bestimmten Alter wurde es immer entspannter“, weil wir mehr und mehr miteinander spielten. Mama hatte damals von der Krankenkasse Anspruch auf eine Haushaltshilfe. Das tat ihr gut. Diese kochte und putzte und so hatte Mama Zeit für uns 4. Vielleicht steht dir auch Hilfe zu?
    Ansonsten:Man wächst mit seinen Aufgaben. Du wirst das schaffen und wenn du merkst, du brauchst Unterstützung, dann hole sie dir. Du hast allen Anspruch darauf. Ich drücke dir die Daumen, dass es schön wird. Sicherlich anstrengend, aber auch schön. Und als Schwester von 2 Brüdern (die Zwillinge) und einer Schwester kann ich nur sagen, wir finden und fanden 4 super. Und sind bis heute ein klasse Team.
    Alles Liebe
    Jessy

  2. Ach du Liebe, erst einmal: es wird alles gut!

    Mir ging es genau so- bei Geburt der twins war mein Großer gerade noch 3 (drei Wochen drauf 4) und der mittlere 1J 7M. Wir haben also knapp noch „vier unter vier“ geschafft 🥴

    Ich hatte mir immer Zwillinge gewünscht und mein Mann wollte immer einen Bus fahren… tja, manchmal hat man das unglaubliche Glück dass Herzenswünsche wahr werden.

    Meine Mädels sind nun auch 16 Monate alt und ich kann berichten, dass es wirklich ganz ganz selten Tage gab wo ich den „Zwillings Effekt“ hatte. Meistens – und das meine ich ganz ehrlich- war es fast nicht anders als wenn es ein Baby wäre. Das stimmt natürlich nicht so richtig, denn natürlich wickelt man doppelt und füttert doppelt (beim Tandem stillen aber nicht wirklich zeitaufwendiger als bei einem Kind) und bekleidet zwei statt ein Baby etc, aber für mich war es eher krass dass ich drei Wickelkinder habe (noch immer) und es zusammen vier Kinder sind.

    Sehr geholfen hat mein Mann, der die ersten zwei Monate voll Zuhause war und danach fast ausschließlich im Home Office arbeitete (Corona hatte auch sein gutes) und so bei den Essenszeiten immer helfen konnte -auch hier saßen lange Zeit drei intensiv-Betreuungsnötige Kinder am Tisch.
    Als ich erstmals den Schall sah dachte ich alles zwischen „ach das wird schon” bis hin zu „ich brauche ein Au Pair“. Und es hat mir sehr geholfen meine Woche aufzuschreiben und mir bewusst zu werden wo genau zu welchen Zeiten an welchen Tagen ich Hilfe brauchen werde- und die dann auch bewusst organisiere. Im ersten Jahr hilft übrigens auch die diakonie/frühe Hilfen/Wellcome etc häufig (so dass eine ältere Dame ein/zwei mal die Woche für ein paar Stunden kommt und praktisch hilft- babies schiebt und schunkelt oder mit den Großen spielt, was genau du gerade brauchst). Und sonst frag Familie oder organisiere Babysitter die dich entlasten können. Ich hab mir gesagt „das Kindergeld der Babies geht im ersten Jahr dafür drauf“ und so hatte ich ein Budget mit dem ich einfacher für meinen Kopf handeln konnte (schlussendlich reichte mein Mann im Home Office und eine Putzhilfe die einmal die Woche kommt und Grund rein macht… aber das weiß man am anfang ja nicht).

    Und das wirklich tolle an Zwillingen und zwei großen Geschwistern so schnell hintereinander weg ist: sie haben einander, erst hat jeder der Großen ein Baby zum kuscheln- und später (jetzt fängt es so langsam an) spielen sie bunt durcheinander. Beim mittleren war es so süß zu sehen wie groß er schon war beim zehn kleine zappelfinger spielen und neben mir über den Mädels stand und vormachte- und sich irgendwann einfach dazu legte und mit ihnen mir zuguckte und sich so dran freute- weil er halt doch noch so klein war. Wirklich süß.

    Und solche Momente machen es so so toll und dann geht mir das Herz auf meine Kinder so zu sehen und ich halte bewusst inne und feiere diesen Moment. Das wiegt das ganze Chaos das unser Leben so manchmal ist allemal auf.

    Und sei ehrlich mit deinen Ängsten dir selber und besonders deinem Mann gegenüber. Ich dachte am Anfang „ok es wird mein Alltag sein mit den ganzen Kindern, das muss ich irgendwie alleine wuppen das zu organisieren“ (ganz unbewusst-ich wollte meinen Mann gar nicht ausschließen und war einfach etwas überfordert mit meinen Sorgen) und es hat immens geholfen offen mit ihm alles zu besprechen und zu hören „aber Schatz-es mag dein Alltag sein, aber es ist unsere Familie. Deine und meine. Ich will helfen“ und das konnte er mir erst sagen als ich meine Sorgen aussprach… zusammen wuppt ihr das Ding Familie 👍🏻

    Ich wünsche dir eine fröhliche Schwangerschaft voller Vorfreude auf das was kommt.

  3. Liebe Marina. Dieses Gefühl der Überrumpelung kennen wir Zwillings- und Drillingseltern wohl alle. Und glaub mir: Das darf sein!
    Bei uns waren die Twinardos unsere Kinder 4 und 5. Mein erster Gedanke war: Dann brauchen wir jetzt ne zweite Waschmaschine. Mein zweiter: Doppelwunder! Mein dritter: Ach du scheiße! Mein vierter: Wo sollen die alle schlafen und werde ich jemals wieder schlafen. Und mein fünfter: Das kann ja wohl nicht sein dass etwa 15.000 Zwillinge pro Jahr geboren werden und man sich trotzdem überall wie der absolute Exot fühlt…
    Deshalb habe ich nach 4 Millionen anderen Gedanken und einem anstrengenden aber wunderbaren ersten Jahr mit unseren fünf Kindern gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover, den Christophorus-Kliniken Coesfeld, der Uniklinik Essen und der Uniklinik München Rechts der Isar im Jahr 2019 „extrakind“ gegründet. Ein Hebammenzentrum nur für uns Mehrlingseltern. Geburtsvorbereitung, Paarbegleitung, Still- und Trageberatung, Sport, Rückbildung und vor allem eine riiiiiiiiiiesige Facebook-Community mit inzwischen fast 15.000 Eltern von Doppel- und Dreifachwundern.
    Vor Euch, liebe Marina, liegt vielleicht eine große Herausforderung. Ganz sicher aber ein noch viel größeres Geschenk! Lass deine Gedanken sacken. Lass alles sein. Und dann freu dich auf das Abenteuer Großfamilie! Herzliche Grüße! Alexandra

    1. Hier genau dasselbe:) immer 3 Kinder geplant, das dritte waren dann im Schall 2… bei Geburt die erste 6 und der Zweite kurz vorm 3. Geburtstag. Ich hab so geflucht, geweint, hatte so Angst. Jetzt sind sie da, alles gut gegangen, voll ausgetragen, beide Einlingskaliber. Die Große ist easy going, der Große ist grad uuuunglaublich anstrengend, volle Kanne mit dickem Schädel in der Autonomiephase und die 2 Kleinen sind mit jetzt 8 Monaten super süß. Ja es ist anstrengend und Zeit ist rar. Ihr MÜSST als Team zusammenarbeiten, euch trotzdem versuchen reinzuteilen. Wir teilen inzwischen die Nächte auf. Anstrengend ist der große Sohn allein deutlich mehr, als die 2 Kleinen😅 die sind so putzig zusammen jetzt. Es ist deutlich weniger Schlimm, als ich Angst hatte! Ich wünsch dir alles Gute!

  4. Ein liebes Hallo und herzlichen Glückwunsch auch von mir!
    Vor fast zwei Jahren habe ich auch auf den Bildschirm gestarrt und da zwei Fruchthöhlen gesehen… Es war wie ein Blitzeinschlag und wir (mein Mann noch länger als ich) hatten wirklich eine ganze Weile damit zu tun, um uns an den Gedanken zu gewöhnen. Unsere Zwillinge sind heute 16 Monate alt und wirklich zuckersüß. Dazu haben die beiden noch 3 ältere Geschwister, die zum Zeitpunkt der Geburt 2, 5 und 7 Jahre alt waren. Es ist also immer Trubel hier, Mount Washmore ist kaum jemals zu bezwingen und ein Haustier würde bestimmt regelmäßig von den Krümeln unterm Tisch satt werden. Aber wir können uns ein Leben ohne unsere Bande nicht mehr vorstellen. Wenn sie einmal da sind, gibt man sie nicht wieder her! <3
    Wir haben uns damals bei der Familienberatung beraten lassen und auch genau prüfen lassen, welche Hilfen (Haushaltshilfe, ggf. Erstausstattung etc.) uns zustehen würde. Diese Stellen helfen auch bei der Beantragung. In manchen Städten gibt es auch regelmäßige Zwillingstreffs, wo man sich toll austauschen kann. Ich habe auch viele andere Zwillingsmamas z.B. bei Instagram gefunden, mit denen ich viel im Kontakt bin. Außerdem gibt es mittlerweile tolle Portale wie es-sind-zwei.de wo man viele Informationen dazu findet, was einen mit Zwillingen so erwartet. Auch spezielle Geburtsvorbereitungskurse für werdende Zwillingseltern gibt es schon, z.B. von Extrakind.
    Ansonsten haben es alle anderen schon geschrieben, sucht euch alle Hilfe, die ihr kriegen könnt. Seien es regelmäßige Babysittingdienste, Einkaufsservice (z.B. Liefern lassen o. Vorbestellen und abholen) etc. Bei uns hilft meine Mama z.B. mit der Wäsche und holt sich zwei Mal die Woche eine große Ladung ab und bringt sie gewaschen und gefaltet wieder. Im Wochenbett haben viele Freunde uns bekocht und Essen vorbei gebracht. Und vielleicht könnt ihr auch eine längere Zeit gemeinsam Elternzeit nehmen, sofern die Finanzen es zu lassen.
    Klar, es wird sicher kein Spaziergang werden, aber es wird ganz bestimmt auch viele, viele schöne Momente geben und Eure Kinder haben sich und immer jemanden zum Spielen. Nun aber erstmal alles Gute in der Schwangerschaft! Versuche sie zu genießen und dich zu schonen, so gut es geht! 🙂

  5. Hallo!
    Auch ich kann dir nur gut zusprechen.
    Meine Zwillinge sind 9 Monate alt und der große Bruder ist mittlerweile 4. (Natürlich ist es mit 2 größeren Geschwistern nochmal was anderes!)
    Es ist einfach so schön mit Zwillingen! Wie oben schon steht, man kriegt diese Aufgabe nur, wenn man sie auch schafft. Und mittlerweile denke ich oft, es musste so kommen – wie konnte ich jemals denken, dass ES mich ja wohl nicht treffen wird.
    Unsere 2 sind so unglaublich pflegeleicht, dass ich manchmal schon ein schlechtes Gewissen habe, sie immer zum Spielen hinzulegen. Sie haben sich und ihnen wird nur selten langweilig. Dazu lieben sie ihren großen Bruder abgöttisch und er macht mittlerweile viel Quatsch mit ihnen.
    Am Anfang hat sich meistens einer um beide Babys gekümmert (Tragetuch/…) und es war immer einer fürs große Kind da.

    Den Rat, den hier alle schreiben, den kann ich so nur nochmal wiederholen: Suche die Hilfe und nimm alles an, was du kriegen kannst.
    Wir haben uns eine Babysitterin gesucht, die jeweils 1 Mal pro Woche den Großen abholt und den Kinderwagen schiebt.
    Vllt gibt es bei dir auch „wellcome“, wo Ehrenamtliche den Müttern helfen kommen.
    Nachdem mein Mann wieder arbeiten war, hatte ich für mehrere Wochen Hilfe aus der Familie organisiert. Wie sagte meine Hebamme als ich sagte, dass man die Babys so nie für sich alleine hat: So ist das mit Zwillingen – entweder man hat Hilfe und es ist immer jemand da oder man kriecht aufm Zahnfleisch.
    Und noch als letzter Tipp: man kann über die Krankenkasse Haushaltshilfe beantragen – das hilft natürlich auch sehr, weil man dazu natürlich kaum Zeit hat.

    Ansonsten kann ich nur sagen: Schwangerschaft genießen und viel ausruhen und drauf freuen! Es ist wirklich was Besonderes!
    LG, Anja

  6. Hallo 😊
    Herzlichen Glückwunsch ein Mal! Diese Gedanken sind ganz normal und du darfst dir ruhig Zeit lassen, dich darauf einzustellen. Wenn sie einmal da sind, kannst du es dir eh nicht mehr anders vorstellen. Meine Zwillies sind jetzt 5 Monate und die Großen 6 und 4 und ich bin jetzt entspannter als beim 1. allein 😉
    Organisier dir Hilfe und nimm jede angebotene Hilfe an, gerade für die großen 2. Mit 4 Kindern kann man eh nicht mehr alles perfekt machen, also versuche es erst gar nicht, alles was euch die Situation leichter macht ist erlaubt. Ihr schafft das ❤

  7. Ich habe auch Zwillinge und es ist super. Nur: mir fehlen die Geschwisterkinder dazu! Im wahrsten Sinne des Wortes!
    Es ist sicher nicht immer einfach, aber das größte Glück, wenn man vier Kinder relativ nah beisammen hat. Mach von Anfang an viele Pausen, wie alleine spazieren gehen, essen gehen, deine kleine Oase…., lass dir viel helfen!!! Spann andere von Anfang an getacktet ein- mit gutem Gewissen! Es war mein Fehler das nicht zu tun, weil ich meinen Kindern so gerne alles selbst geben wollte. Würd ich nie mehr so machen. Nur guten Mutes!
    Du packst das!

  8. Liebe Marina,

    Glückwunsch, Zwillinge sind großartig!! Ich habe die gleiche Konstellation hier, meine Kids sind mittlerweile 11, 9, 7 und 7 Jahre alt, ich habe vier Schulkinder in vier Klassen.

    Es ist zwar etwas wild am Anfang, aber alles zu schaffen. Nimm Hilfe an und leb mit Wäschebergen, die sind egal.

    Organisiere frühzeitig jemanden, der die Kleinen schieben kann, damit du mal eine Stunde alleine mit deinen Großen hast. Diese sind ja auch noch klein, trotz allem.

    Unser größtes Problem war die Frühgeburt der Jungs, das sag ich nicht um Angst zu schüren, sondern um dich zu bitten, es wirklich etwas ruhiger angehen zu lassen.

    Ich habe das nicht gemacht, und ziemlich krass die Quittung dafür bekommen.

    Es ist mit vier Kindern wirklich cool, die Kinder haben immer, wirklich immer jemanden zum Spielen, Helfen, Quatsch machen. Wir Eltern sind da eher schmückendes Beiwerk 😉

    Du bist mit zwei Kindern schon erfahren, das wird alles gut klappen!

    Drücke dir die Daumen für eine entspannte Schwangerschaft, wenn du mal Kontakt möchtest, geben Lisa und Katharina dir sicher meine Daten.

    Ganz liebe Grüße,
    Momo

    1. Danke für diesen zauberhaften Kommentar, liebe Katrin! Genau so ist es. Eine (Groß)Familie zu werden – das ist das wohl letzte Abenteuer dieser Welt. Man kann Pläne machen. Das Leben schaut nochmal drüber. Und am Ende ist alles anders als vorher auf dem Reißbrett zusammen-gedacht. Liebe Grüße. Alexandra

  9. Bei uns war es auch so. K1 bei Geburt der Zwillinge 4 Jahre alt und K2 gerade 2 geworden. Ich war absolut schockiert beim ersten Ultraschall und es hat tatsächlich 3 Monate gedauert bis ich din Schwangerschaft überhaupt irgendwie akzeptieren konnte. Da wir keine große Unterstützung von der Familie haben bzw. hatten, haben wir uns um eine Tagesmutter bemüht, die mich zuhause unterstützen sollte. Aber es hat gedauert, bis wir jemand passendes gefunden haben und die Suche hat zusätzlich Kraft geraubt. Wenn ihr Familie habt, die untestützen kann, würde ich ganz konkret um Hilfe bitten und fals ihr die Ressourcen habt, eine Haushaltshilfe einstellen.
    Ansonsten wirklich drauf einstellen und akzeptieren, dass zumindest die ersten beiden Jahre hart werden für alle Familienmitglieder und es vermutlich zu Anfang ziemlich ruckeln wird um Familiengefüge. Aber es stimmt: es wird einfacher! Unsere Zwillinge sind jetzt 4 Jahre und die „Großen“ 6 und 8 Jahre alt und die Situation ist deutlich einfacher geworden. Anstrengend ist es natürlich auch oft, aber wir möchten das Leben mit unseren 4 Räubern niemals mehr missen 😉 Alles Gute für dich!

  10. Hallo liebe Marina
    Erst einmal „herzlichen Glückwunsch“ 🙂
    Der erste Schreck ist total normal. Ich selbst bin nach dem ersten Kind (8 Monate alt) mit Zwillingen schwanger geworden sodass ich innerhalb 16 Monaten 3 Kinder hatte. Es kann am Anfang echt anstrengend sein aber es zahlt sich alles aus. Inzwischen sind meine Kinder 4 und fast 3 Jahre (Zwillinge) und es ist wirklich super. Zwillinge sind was ganz Besonderes und man hat Glück wenn man dieses doppelte Wunder erleben darf. Ich wünsche dir alles Glück der Welt für deine „bald“ 4 Kinder!!! 😍

  11. Liebe Marina,

    Zwillinge kommen nur zu Menschen, die das auch schaffen 🙂

    Ich habe keine Zwillinge, sondern drei Einlinge und wenn ich nochmal ein Kind kriegen würde, würde ich mir selber den Rat geben, nicht noch einmal so perfekt sein zu wollen. Für Zwillinge gilt das umso mehr!

    Stillen nach Bedarf, Familienbett, Tragetuch… Das ist alles schön, aber mit vier Kindern wird man nicht mehr allem gerecht werden können und Du darfst auch Ansprüche stellen!

    Damit will ich sagen: Du darfst und musst auch auf Dich selber achten. Du wirst sowieso nicht allen Kindern und erst recht nicht allen Omas und Nachbarinnen usw gerecht werden, also überleg Dir, welche Dinge Dir wirklich wichtig oder unumgänglich sind. Und alles andere lässt zu weg.

    Alles erdenklich Gute für Euch!

  12. Yup. Vor fast genau vier Jahren war ich in genau der gleichen Situation: erstes Kind 2,5 Jahre, zweites gerade 1 und der erste Ultraschall des Dritten machte gleich zwei draus. Damals absolute Achterbahn der Gefühle (was nicht besser gemacht wurde durch hektische Ärzte, die die gesamte – sehr entspannte – Schwangerschaft betonten, wie hoch die Sterbewahrscheinlichkeit bei eineiigen Zwillis ist). Mein Rat an dich: hör nicht drauf, such dir jemanden der dir deine innere Ruhe bringt und hör nur auf diese Person. Und dann genieße es. Es wird das härteste und emotionalste was du jemals tun musstest, aber man wächst mit seinen Aufgaben. Wirklich. Und die Kinder wachsen mit. Und auch die kleinen Großen wissen dann schon wie man mal nen Fläschchen hält oder einen hungrigen Schreihals ablenkt bis Mamas Brust frei ist. Und auch die Kleinsten sehen dann Mama mal heulend auf dem Küchenboden weil es einfach zu viel wird. Aber diesen Kindern wird mal keiner was vormachen. Die kennen das Leben und wissen aufeinander acht zu geben. Irgendwie geht es immer. Und wenn es manchmal das Chaos pur ist, Hauptsache das Sixpack hält zusammen. Und das tun sie: ich hab ne coole Mini-Gang (jetzt 6, fast 5, 2×3), die mich jeden Tag auf die Palme bringt und mir Lachtränen in die Augen treibt. Kopf hoch und Tschaka! 🧡

  13. Zuspruch hab ich nicht unbedingt…aber das Gleiche erlebt 🙂
    Das 3. Kind war so halb geplant…und dann kam „es“ doch überraschend.
    Die großen Kinder waren 3 und 4,5 Jahre bei der Geburt der Zwillis…ich hatte auch einen Riesenschock bekommen und in der Schwangerschaft regelrechte Panikattacken!
    Mein Mann und ich haben uns dann worst cases ausgemalt und sind davon ausgegangen, dass es die ersten 2-3 Jahre nicht um genießen, sondern um überleben geht!
    Und die ersten 1,5 Jahre waren auch knochenhart-obwohl wir jede Unterstützung angenommen haben, die wir kriegen konnten!
    Das sind deshalb meine Hauptratschläge:
    1. Erzähl jedem ehrlich, wie es dir geht und nimm jede Hilfe (z.B. für die Großen) an, die dir angeboten wird! Ohne schlechtes Gewissen und ohne das Gefühl dich bei der anderen Mama, revanchieren zu müssen!
    2. Finde jemanden, der die Zwillis ab und an spazieren fährt!
    3. Richte dich darauf ein, dass es über 1-3 Jahre bretthart und saumäßig anstrengend wird! Und dann freu dich über alle Momente, in denen ihr merkt, so schlimm, wie gedacht, ist es gar nicht!

    Jetzt sind meine Zwillis 5 und die Großen 8 und fast 10 und es ist hier natürlich Chaos und Lärm und Streit und Wahnsinn- aber auch viel Liebe und gegenseitige Hilfe und gemeinsam Spielen und viel (erzwungene) Selbstständigkeit.
    ES WIRD EINFACHER!!! HALTE DURCH!!!

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