Vorsicht mit Alkohol bei Jugendlichen! Meine persönliche Geschichte

Alkohol bei Jugendlichen

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Liebe Katharina, liebe Lisa, ich überlege schon länger, ob ich euch schreiben soll und nehme gerade mal die „Teen-Time“-Kolumne über Alkohol bei Jugendlichen zum Anlass. Ich mag keinen Kommentar schreiben, weil es zu persönlich ist.

Vorsicht mit Alkohol bei Jugendlichen!

Ich halte es für äußerst bedenklich, Kinder alkoholfreies Bier trinken zu lassen. Sie gewöhnen sich früh an den Geschmack, trockene Alkoholiker dürfen nicht die alkoholfreien Varianten trinken, weil die triggern und einen Rückfall zur Folge haben können.

Ich beschäftige mich mit dem ganzen Thema, da mein Mann seit seiner Jugend schleichend zum Alkoholiker geworden ist. Er ist Mitte 40, er hatte schon in seiner Jugend ein problematisches Trinkverhalten, wie ich aus Erzählungen herausgehört habe.

Mann seit dem Studium alkoholkrank: Trennung

Ich denke, spätestens seinem Studium ist er auch krank. Ich habe mich vor zwei Monaten von ihm getrennt, meine Kinder leiden extrem unter der Alkoholsucht, er zeigt keinerlei Krankheitseinsicht. Deswegen hatte ich euch eigentlich mal fragen wollen, ob ihr mal nachhorchen könnt, ob ihr Leserinnen habt, die ebenfalls das Gleiche durchmachen und durchgemacht haben und wie dort mit dem Umgangsrecht verfahren wird.

Das kommt nämlich nach unserem Auszug auf uns zu. Ich muss leider ausziehen, weil meinem Mann das Haus gehört und mein ebenfalls alkoholkranker Schwiegervater mit im Haus wohnt, auch völlig uneinsichtig mit zusätzlichen narzisstischen Zügen. Danke schon einmal. Liebe Grüße!


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4 comments

  1. Hallo, ich habe mich vor 7 Jahren scheiden lassen. Mein Ex Mann ist schwerer Alkoholiker. Geh bitte dringend zu einem Anwalt was das Umgangsrecht betrifft und ebenso alles andere. Meine Geschichte ist sehr lange und war wahnsinnig nervenaufreibend. Ich selber brauchte auch Jahre um wieder einen normalen Bezug zu dem Thema herstellen zu können. Hab das ganze auf meine Familie und Freunde übertragen.Ganz kritisch beobachtet wer wieviel trinkt und was. Der Vater meiner Tochter kam letztlich nie wieder . Die Sucht stand immer im Vordergrund

  2. Ein schwieriges Schicksal. Aber trotzdem nicht “ überzogen “ reagieren und wirklich alles bis ins Kleinste verbieten! Das bestärkt leider nur in die Gegenrichtung. Warum misstraust Du deinem Kind so sehr, daß es nicht mal alkoholfreie Ersatzgetränke trinken darf? Das ist keine konstruktive Basis sondern führt von Kontrolle und Bevormundung zu Ablehnung. Auch wenn ich die Angst verstehe, durch Übertreibung geht mehr kaputt.

  3. Mein Mitgefühl für die Familie! Doch Vorsicht, hier werden meiner Meinung nach Dinge vermischt. Dass ehemalige Alkoholiker kein alkoholfreies Bier trinken dürfen, hat den Grund, dass es eine Sucht ist und durch den Genuss der „ehemaligen Suchtmittel“ ein Rückfall ausgelöst werden kann. Es bedeutet jedoch nicht im Umkehrschluss, dass Kinder zu Alkoholikern werden, wenn sie mal alkoholfreies Bier trinken dürfen. Ich denke, es spielen viele Faktoren mit hinein (persönliche Probleme, das Umfeld, das eigene Selbstwertgefühl, unverarbeitete negative Erlebnisse,…). Unsere Kinder dürfen im Sommer schon von klein auf mal ein alkoholfreies Radler trinken und ich mache mir keine Sorgen, dass sie dadurch später zum Alkoholiker werden. Eher im Gegenteil, mein Mann und ich trinken auch fast nur noch alkoholfreies Bier und Radler. Es schmeckt uns einfach gut, aber wir brauchen den Alkohol darin nicht.

  4. Hallo. Ich bin auch ganz aktuell (vor 4 wochen) mit 3 Kindern aus dem haus ausgezogen. mein Partner ist Alkoholiker und weist narzisstische Züge auf. zum Umgangsrecht kann ich dich jedoch nicht beraten. Da gibt es aber auch in kleineren Städten Beratungsstellen wie die AWO. Ich wünsche dir alles gute

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