Die Kinder müssen an die Luft! Über unsere Ferien-Spaziergänge

Es gibt ja Familien, die in den Ferien ausschlafen. Und wenn die Kinder wach sind, ziehen diese sich leise in ihre Zimmer zurück und spielen bis Mittags in ihren Schlafanzügen. So eine Familie sind wir ….NICHT.

Wir müssen raus. Ich muss raus. Ich kann einfach nicht den ganzen Tag in der Bude sitzen. Ich mag auch nicht stundenlang basteln und vorlesen. Ich bin eine Draussen-Mama – dh. ich habe viel mehr Spaß daran, mit meinen Kindern durch den Wald zu stapfen, als mich auf den Teppich zu setzen und Pferd zu spielen.

Unsere Kinder müssen auch raus. Wenn die nicht zwei Mal am Tag frische Luft atmen, drehen sie durch. Streiten sich, meckern, nölen. Deshalb heißt unsere Lösung gegen komische Laune: Spazierengehen.

Eigentlich wollten wir über Weihnachten in den Schnee fahren. Aus bekannten Gründen war das nicht möglich. Nur zu Hause rumsitzen kam nicht in Frage, daher haben wir uns überlegt, möglichst oft die Kinder zu packen und die Umgebung zu erkunden. Brandenburg liegt ja vor der Tür und ist ja groß genug, um nicht auf Menschenmassen zu stoßen. Denn natürlich war uns bei den Ausflügen wichtig, dass sie corona-konform sind.

Der erste wunderbare Ausflug ging dann in den Schlosspark Babelsberg. Es war ein eiskalter Tag, die Sonne schien aber herrlich und wir haben sogar Picknick eingepackt, mit heißem Tee und vielen Leckereien. Man hat die ganze Zeit einen tollen Blick auf die Glienicker Brücke, wo ja früher Spione ausgetauscht wurden. Überall im Park gibt es Infotafel zum Mauerbau, zu unterirdischen Tunneln und Fluchtversuchen.Das fanden die Kinder natürlich spannend und so hat man direkt noch eine tolle Geschichtsstunde.

Der nächste Ausflug ging an die Havel, wo wir einen großen Marsch von fast 10 km gemacht haben. Das klappt mit den Großen schon super, für die Kleine nehmen wir einfach das Rad mit, dann sind diese Strecken auch kein Problem.

Einmal sind wir nach Mitte gefahren und haben eine Kultur-Tour gemacht, sind also über die Museumsinsel gelaufen, haben das neue Stadtschloss und den Berliner Dom bewundert, haben in die Spree gespuckt und die Hackischen Höfe angesehen.

Außerdem sind wir kreuz und quer durch den Grunewald gelaufen, der wirklich noch größer ist als ich dachte.

Ich weiß, es ist nicht immer leicht, Kinder zum spazierengehen zu bringen. Auch unsere motzen mal. Aber ich lasse mich davon nicht beeindrucken und merke schnell: Sind wir erstmal unterwegs, verfliegt die schlechte Laune schnell.

Wir konnten so lange keine Freunde sehen, nicht ins Schwimmbad, nicht ins Kino – all das, was man normalerweise in den Ferien macht. Unsere Ferien waren wirklich „anders“, wir waren fast nur alleine. Und dennoch waren sie schön. Vielleicht auch ein wichtiges Learning für die Zukunft, dass man gar nicht so viel Ferien-Trubel braucht….


Auf unseren Ausflügen rund um Berlin durften wir den Volvo XC 40 testen. Ein wunderbarer, nicht zu großer Stadt-SUV, mit dem man dank vier HD-Kameras ganz entspannt in jetzt Parklücke kommt. Unser Modell hatte ein großes Schiebedach, was für richtiges Cabrio-Feeling sorgte und Lederausstattung, was mit Kindern super praktisch finde (weil abwischbar…) Ich würde sagen, dass der XC 40 ideal für zwei Kinder ist. Drei Kindersitze passen nur schwer auf die Rückbank, mindestens ein Kind müsste dann schon so groß sein, dass es nur eine Sitzerhöhung braucht. Der Kofferraum hat ein Volumen von 1.328 L, da passen Kinderräder und Einkäufe easy rein. Sehr angenehm fand ich das erhöhte Sitzen, das einen guten Rundum-Blick ermöglicht. Der Mild-Hybrid verbraucht 6,3 Liter auf 100 km und verfügt über ein sportliches Fahrgefühl. Navigationssystem, Radio und Handyverbindungen lassen sich intuitiv über das Touchscreen bedienen. Generell gefiel mir das Innendesign ganz besonders gut, der Volvo XC 40 ist minimalistisch und stilsicher.

Fazit: Ein tolles Auto mit einer super Zwischengröße. Nicht zu groß und damit ideal für die Stadt, aber groß genug für Familien und Ausflüge. Und natürlich Volvo-Qualität. Vielen Dank für diese Schönen Testtage!

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8 comments

  1. Hallo Muffin, wir leben auch auf dem Land und haben zwei Autos. Was ich richtig doof finde. Lange haben wir in der Stadt gelebt und kamen mit Öffentlichen und Fahrrädern klar, das war so toll!! Für mich ist das viele Autofahren am Landleben echt ein großer Nachteil.
    Grad deshalb denke ich, dass man als Stadtmensch echt nicht Werbung fürs Autofahren machen muss, grad wenn man es nur für Ausflüge „braucht“. Also als Luxus. Aber am meisten hatte mich geärgert, dass es nicht als Werbung bekennt war, aber das war ja ein Versehen. Ich wollte nicht Autofahrer allgemein angreifen, dazu bin ich gar nicht in der Position.

  2. Liebes Stadtlandmama-Team, Danke erstmal für das Herzblut, das ihr täglich in die Webseite steckt! Ich finde den aktuellen Artikel leider aus zweierlei Hinsicht total problematisch: Zum Einen ist er nicht als Werbung gekennzeichnet. Tatsächlich erfährt man als Leser*in erst ganz am Ende, dass ihr ein Auto zur Verfügung gestellt bekommen habt. Dass es sich dann auch noch um einen Stadt-SUV handelt, macht für mich die Sache noch um einiges schlimmes (obwohl das sicher eine persönliche Ansicht ist). Ich würde mir als Nutzerin wünschen, dass ich, bevor ich einen Artikel lese, irgendwie mitbekomme, dass es sich um Werbung handelt. Dass auf dem großen Teaserbild kein Auto zu sehen ist, lässt die Sache dann nochmal mehr so wirken, als wurde bewusst versucht hier etwas zu verschleiern. Ich verstehe, dass ihr aus finanzieller Hinsicht auf Werbepartner angewiesen seid, aber bitte seid so fair und kennzeichnet das. Und zwar bevor man in den Artikel reinklickt.

    1. Du Liebe! Wir verschleiern nie etwas. Alles, was Werbung ist, wird als Werbung gekennzeichnet. In diesem Fall ist – kein Witz! – ist bei Katharina während der Veröffentlichung ein Glas Wasser in die Tastatur gefallen (ging nicht mehr) und Lisa hat nach ihrem Anruf den Anzeigenbutton dann recht schnell nachgetragen. Steht jetzt über dem Text. Kommt sonst nie vor und gab auch noch nie Beschwerden.

  3. Sorry, dass ich wieder die gehässige Spaßbremse bin, aber über dem Artikel müsste „Werbung“ stehen statt Freizeit. Ich persönlich hätte ihn dann nicht gelesen (steht es vielleicht genau deshalb nicht drüber?) Und Werbung für SUV‘s finde ich extrem ärgerlich.

    1. Du bist gar keine Spaßbremse! Tatsächlich handelte es sich nicht um Absicht, sondern um einen technischen Defekt (im weitesten Sinne). Der Button wurde nachgetragen.

    2. Hallo Franzi!

      Ich finde es traurig, dass immer auf SUVs rumgehackt wird. Es gibt tatsächlich Menschen, die auf solche Autos angewiesen sind und nicht (!!!!) um anzugeben!
      Wir haben vier Kinder, leben auf dem Land. Zwei der Kids sind schwerbehindert und dürfen nicht allein mit dem Bus fahren. Da wir auch keine guten Erfahrungen mit Fahrdiensten gemacht haben, werden sie von mir gebracht und abgeholt. Außerdem brauchen wir einen großen Kofferraum, wenn mal Schule ist kommen wir bei den drei Großen (gehen auf die gleiche Schule) auf manchmal drei Rucksäcke, drei Sporttaschen und dazu ein Saxophon-Koffer. Auch sind die Einkäufe bei sechs Personen nicht ohne. Unser verlässlicher und sicherer SUV (war uns wichtig und ja, es ist auch ein Volvo) ist keine Giftschleuder, da wir es durch vernünftige Fahrweise auf unter (!) 7 Liter geschafft haben.
      Also, bitte nicht immer pauschalisieren.
      Viele Grüße
      Nadine

      1. Trotzdem muss man nicht nach Berlin Mitte mit dem Auto: das kann man auch mit U- und S-Bahn. Auch Ausflüge nach Brandenburg sind mit der S-Bahn wunderbar möglich.

        1. Liebe Tess, sorry, in Zeiten von Corona mag ich nicht in die Öffis. Die allermeisten Sachen machen wir eh mit dem Rad – aber ich denke, ab und zu ins Auto zu steigen ist nachvollziehbar, oder?

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