Wir testen den FIAT 500 L

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Das Thema Auto ist so ein Reizthema bei uns in der Familie. Wir hatten lange eins, haben es dann aber vor einem Jahr verkauft, weil (vor allem) mein Mann der Meinung war, in Berlin bräuchte man keins. Seitdem nöle ich rum und suche heimlich nach dem geeigneten fahrbaren Untersatz für uns. Denn mein Mann hat schon recht – in Berlin muss ein Auto besondere Vorrausetzungen erfüllen, schließlich gibt es NIE Parkplätze für zu große Autos. Zu klein darf es aber auch nicht sein, schließlich haben wir zwei Kinder, die noch Kindersitze brauchen. Deshalb war ich mega gespannt, als es hieß, ich darf den FIAT 500 L Trecking testen. Sollte dieser kleine Flitzer die Antwort auf meine Suche sein?

Die erste Überraschung: Die FARBE! Ich liiiiieeeeebe Gelb. In Zeiten, in denen man zwischen hunderten schwarz-blau-grauen Autos sein eigenenes nur noch am Nummernschild erkennt, wären mit dieser Signalfarbe vorbei. Und wie alle Berliner wissen: Die Winter hier sind sehr grau – wie schön wäre es, wenn man beim Anblick seines Autos jedes Mal gute Laune bekommt?!

Ich düse also mit der Knutschkugel durch Berlin und fühle mich absolut sicher. Und das, obwohl in der Hauptstadt alle fahren, als seien sie auf der Flucht. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich erhöht sitze. Ich habe ein Go-Kart-Gefühl (weil der Fiat 500 L mit seinen 120 PS ganz schön gut anzieht) gepaart mit einem SUV-Gefühl (weil ich von da oben eine echt gute Übersicht habe). Finde ich super.

Ich parke den Wagen vor der Kita, hole meine Vierjährige ab. „Ich bin mit dem Auto da!“, sage ich. „Welches ist es?“ „Das Gelbe!“ Und sie: „COOOOOOOOL!“ Kindertest bestanden. Die beiden Kindersitze passen easy auf die Rückbank – für ein drittes Kind allerdings wäre nicht mehr wirklich Platz (oder nur für eins mit einem sehr dünnen Popo)

Und während wir so durch die Straßen cruisen und lauter Dinge aufzählen, die genauso schön gelb sind wie unser Fiat 500 L, merke ich, dass sich dieses Auto wirklich ziemlich gut anfühlt. Es hat genau die richtige Größe  – klein genug, um noch Parkplätze zu ergattern, groß genug, um zwei Kinder und die Einkäufe unter zubringen. Wie ich nämlich später merke, ist der Kofferraum überraschend groß. Ein Buggy passt auf jeden Fall locker auch noch rein.

Auch von innen gefällt mit der Fiat 500 L gut. Die Armaturen sind schwarz und schlicht – das geht ja immer. Natürlich gibt es edlere Ausstattungen, aber mal ganz im Ernst, wer will schon mit zwei Kindern und jeder Menge schokoverschmierter Hände eine Ausstattung, die empfindlich ist.

Die wichtigen Fakten für meinen Mann: Der Fiat 500 L ist relativ sparsam. Verbraucht nur durchschnittlich 5,4 Liter auf 100 km. Und mit 13.950 Euro für den 500L Popstar mit Klimaanlage und Radio auch kein Auto, von dem man nur nachts träumen darf, weil viel zu teuer.

„Erwachsen werden macht Spaß“ ist der Claim vom Fiat 500 L. Stimmt, unser Testmodell fühlt sich erwachsener an, als die kleinen Fiats, die man sonst so kennt. Und er hat Spaß gemacht. Vorallem bei unserer Spritztour über die Stadtautobahn! 

powered by FIAT 500 L

 

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4 Kommentare

  1. Grüße aus der Nachbarschaft
    Katahrina,

    wenn das mal nicht die Waldsiedlung ist, tritt mich ein Eichhörnchen. Ich wohne zehn Minuten die Strasse runter. Wann treffen wir uns? Die Auch-Fiattesterin Nina

  2. Grüße aus der Nachbarschaft
    Katahrina,

    wenn das mal nicht die Waldsiedlung ist, tritt mich ein Eichhörnchen. Ich wohne zehn Minuten die Strasse runter. Wann treffen wir uns? Die Auch-Fiattesterin Nina