Eine gute Idee: Handy-Detox zur Weihnachtszeit

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Liebe Lisa, wir beide sind ganz schön miteinander verbunden. Nicht nur durch unseren Blog, sondern auch (eigentlich nonstop) übers Handy.

Pling, Nachricht von Dir. „Welchen Beitrag machen wir morgen?“ Pling „Hast Du diesen Artikel gelesen?“ Pling „Ahhh, die Kids nerven.“ Pling „Schlaf gut.“

Und das geht nicht nur mit Dir so. Ich kommuniziere eigentlich nonstop via Handy. Rufe Freunde an, ob das Date auch wirklich klappt, schicke meinem Mann süße Fotos von den Kindern ins Büro, poste schnell was auf Facebook, beantworte Emails, lese die Nachrichten. Ohne Handy geht bei mir gar nichts mehr.

Eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, dass ich nicht mehr auf das Handy gucke, sobald die Kinder aus der Kita wieder da sind. Ich wollte mich voll und ganz um sie kümmern. Aber so richtig kriege ich das nicht hin. Immer wieder denke ich: „Ach, mal sehen, ob die Redaktion schon geantwortet hat“ oder „Schnell mal die Kommentare im Blog angucken.“

Manchmal, wenn ich mit Freunden ausgehe, sehe ich, dass an einem Tisch voller Leute alle nur auf ihr Handy starren. Da erschrecke ich und mache mir bewusst: Ab und zu MUSS das Handy einfach mal Sendepause haben.

Und wann würde so ein Handy-Detox besser passen, als zur Adventszeit? Schließlich heißt Advent soviel wie Ankunft (hier natürlich gemeint die Ankunft von Jesus) – und tatsächlich würde es uns allen gut tun, wieder etwas mehr bei uns selbst anzukommen. Sich nicht so viel ablenken zu lassen, sich besinnen, was gerade wirklich wichtig ist.

Würdest Du meine Tochter fragen, was gerade wirklich wichtig ist – sie würde sagen: „Plätzchen“. Und genau deshalb habe ich meine Backscheu überwunden und Plätzchen gebacken. Ganz bewusst ohne Handy (daher gibt’s vom Backvorgang KEINE Fotos). Ich habe auch nicht online nach dem besten Plätzchen-Rezept gesucht, sondern in einem Backbuch geblättert. Alleine das verleiht dem Ganzen schon eine ganz andere Stimmung. Es war schlicht herrlich. Und als ich abends wieder auf mein Handy guckte, war – oh Wunder – keine einzige Nachricht dabei, die ich nicht auch jetzt noch beantworten konnte.telekom1 0

Ich mag mein Handy und schätze die Möglichkeit, mit all meinen Lieben darüber verbunden zu sein. Und auch beruflich ist es unersetzbar. Aber ich verordne mir jetzt wieder strickte Pausen!

Auf dieses Thema kam ich, weil gerade dieser TV-Spot der Telekom läuft. Darin wird gezeigt, wie Familie Heins den Heiligen Abend verbringt – nämlich ohne Smartphones und Tablets. Damit greift die Telekom „Digital Detox“ auf und plädiert dafür, sich rund um Weihnachten seinen Mitmenschen zuzuwenden, statt aufs Handy zu starren. Eine super Initiative, finde ich. Die Telekom selbst hat übrigens in ihren Unternehmens-Leitlinien das Thema „ständige Erreichbarkeit“ geregelt – an Wochenenden ist die berufliche Kommunikation für Mitarbeiter tabu und nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet. Die Telekom setzt sich übrigens schon länger für einen verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Kommunikationswegen ein und unterstützt die Initiative teachtody, in der Pädagogen Eltern und Kinder eine achtsame Nutzung der Medien vermitteln.

Und damit auch Ihr wirklich abschalten könnt, gibt es hier noch 7 Tipps für Sachen, die ohne Handy sowieso viel mehr Spaß machen:

1. Geht mal wieder in die Sauna

Schön schwitzen, danach eiskalt duschen. Das ist nicht nur gut für den Kopf, sondern auch fürs Immunsytem.

2. Spaziert mal wieder durch den Wald

Riecht die Natur, genießt die Ruhe. Da würde ein SMS-Piepsen nur stören.telekom2 0

3. Besucht einen Weihnachtsmarkt

Und ladet Eure Freunde auf eine Runde Glühwein ein – statt ihnen nur Whatsapps zu schicken.

4. Reist in die Vergangenheit

Blättert in alten Fotoalben und erinnert Euch an die Momente, die wirklich waren.

5. Sortiert Euch

Alles, was Ihr ein Jahr lang nicht anhattet, wird ausgemistet. Das befreit und kann nebenbei anderen Menschen noch helfen. Viele Organisationen freuen sich über Sachspenden.

6. Lest die Klassiker

Eure Kinder werden sich freuen, wenn Ihr „Die Kinder von Bullerbü“ oder „Niels Holgerson“ aus dem Bücherregal zieht.

7. Nehmt Euch Kuschelzeit

Bei Kerzenlicht, schöner Weihnachtsmusik und einer dicken Decke einfach mal wieder ausgiebig mit den Kindern kuscheln. Was Schöneres gibt´s nicht!telekomkuscheln

 

Fotoquelle: Lucas1989 / photocase.de,  Telekom, Shutterstock

 

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5 comments

  1. Ich empfinde es ähnlich.
    Ich empfinde es ähnlich. Schaltet doch einfach Anzeigen und vermischt nicht euren content mit der Anzeige. Und ihr habt für den Bericht über den Personal trainer kein Geld bekommen, ok, aber habt ihr die Stunde Sport bei ihm bezahlt? Wenn nicht, habt ihr die kostenlos erhaltene Stunde versteuert?

    1. Anzeigen
      Liebe Katja, nee, reine Anzeigen gibt es bei uns nicht. Wir möchten ungern PR-Leuten hier im Blog das Ruder überlassen. WENN etwas in diesem Blog steht, dann kommt es von uns oder von unseren Lesern (in Form von Gastbeiträgen). Werbliche Beiträge sind bei uns in rot gekennzeichnet (Katharinas Texte gelb, Lisas grün) und es steht das Wort ANZEIGE darüber. Da wir grad erfahren haben, dass das im Feedreader nicht angezeigt wird, werden wir wieder dazu übergehen, das Wort Werbung/Anzeige/Kooperation mit in die Headline zu nehmen (von daher: Gut, dass Ihr Euch meldet!). Eine Vermischung von Content und Werbung hat es hier aber nie gegeben und das wird es auch nicht geben. Vielmehr kennzeichnen wir und trennen damit klar werbliche Texte vom Rest des Contents. Denn wir kennen das ja selbst: Wir sind enttäuscht, wenn ein Text sich erst am Ende als gesponsert herausstellt, das wollen wir hier nicht. Wer uns länger liest, weiß, wie sehr wir um Transparenz bemüht sind. Du kannst unter dem Punkt „Kooperationen“ auch wirklich sämtliche Vorgehensweisen von uns nachlesen.
      Dass wir die werblichen Texte selbst schreiben liegt uns am Herzen. So können wir Euch ehrlich sagen, was wir von einem Produkt halten, können Euch eine Verlosung ankündigen oder eine persönliche Geschichte erzählen, damit Ihr nicht mit purem Werbesprech gelangweilt werdet.
      Falls Du noch weitere Fragen hast, wende Dich aber gern an uns.
      Lieben Gruß, Lisa

  2. Liebe Jutta
    Vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Kritik, die sehr wichtig für uns ist. Zuerst: Das stimmt, dieser Beitrag ist eine Kooperation mit der Telekom. Alle Beiträge, die in solchen Kooperationen entstehen, sind ROT (und nicht wie sonst GRÜN für Lisa und GELB für mich) gekennzeichnet und darüber steht Anzeige. Denn genau das ist uns wichtig: Dass Ihr Leser sofort erkennen könnt, ob ein Beitrag gesponsert wurde oder nicht. Wir fanden, dass die rote Kennzeichnung und das „Anzeige“ sehr transparent sind. Zu der persönlichen Geschichte drum herum: Wir gehen zwar Kooperationen ein, wollen Euch aber trotzdem Lesevergnügen bereiten, daher versuchen wir immer, eine persönliche, echte, erlebte Geschichte drum herum zu erzählen. Zu dem Fitnesstrainer-Artikel: Dafür haben wir KEIN Geld erhalten, daher war er auch nicht rot unterlegt. Das war einfach ein Erfahrungsbericht. Falls Du Ideen hast, wie wir in Zukunft Kooperationen noch besser umsetzen könne, freuen wir uns sehr über Anregungen!!!! Liebe GRüße

  3. Werbung?
    Ich habe hier immer sehr gerne mitgelesen auf Eurem Blog, war aber in letzter Zeit etwas enttäuscht über die viele Werbung und irritiert, dass es oft nicht klar als solche bezeichnet war, so wie bspw. Der Artikel über den Personal Trainer. Und nun dieser Artikel heute. Liest sich erst ganz schön und bringt mich zum Nachdenken über meine Handy-Nutzung, bis..Ja bis dann die Kurve zur Telekom gemacht wird. Also doch wieder nur Werbung?? Die ganze beschriebene Situation Zuhause beim Plätzchen backen also doch nur so erlebt, weil ein Werbeartikel schön verpackt werden sollte? Bei mir persönlich verliert ihr an Glaubwürdigkeit, wenn ihr nicht transparent seid bei der Kennzeichnung eurer Werbeartikel. Denn ich lese gerne über den Alltag anderer Familien und ich nehme hierfür begrenzt auch Werbung in Kauf. Aber wenn es sich mischt und ich dann nicht mehr erkennen kann, worum es gerade geht, dann vergeht mit die Lust und das Interesse. So ist es bei.Mir persönlich, vielleicht bin ich da ja in der zu vernachlässigenden Minderheit, aber ich wollte es euch trotzdem gerne wissen lassen, da ich wie gesagt bisher sehr gerne hier mitgelesen habe. Liebe grüße

    1. Feedly
      Liebe Katharina, vielen Dank für deine E-mail! Tatsächlich sehe ich jetzt die rote Kennzeichnung „Anzeige“ über dem Artikel auf Eurer Homepage. Das ist dann natürlich eindeutig. Ich lese Eure Artikel im feedreader „feedly“ und da wird das leider nicht angezeigt.